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Auch die WHO spricht in Zusammenhang mit Pilzinfektionen von einer der „größten Bedrohungen“, die Med Uni Innsbruck hat kürzlich ein neues Doktoratsprogramm gestartet, das sich dem Thema Resistenzen gegen Pilzmedikamente widmet. 130.000 Menschen erkranken in Österreich jedes Jahr an Pilzinfektionen. Sehr häufig handelt es sich dabei um Personen, deren Immunsystem geschwächt ist, etwa weil sie eine Krebstherapie durchlaufen. Bei immunsupprimierten Menschen ist demnach das Risiko, an einer Mykose zu erkranken, erhöht.
Schimmelpilzsporen, zum Beispiel jene der Aspergillus-Gruppe, können via Inhalation in den Körper gelangen, das kann auch außerhalb eines Krankenhauses passieren, wenn wir im Wald spazieren gehen, oder den Biomüll in die Tonne werfen.
Wieso Pilzinfektionen stetig zunehmen
Der Anstieg der Krankheitsfälle mit Pilzinfektionen hat zwei Gründe. Ersterer ist eigentlich ein guter, nämlich der Fortschritt in der Medizin. „Wir können immer mehr Krankheiten behandeln“, erklärt Hönigl. Menschen überleben diese, und leben auch länger. Betroffene würden Lebensphasen erreichen, in denen sie anfälliger für Pilzinfektionen werden – auch schwere, die mitunter tödlich verlaufen können. Häufig ist eine solche Infektion auf Intensivstationen zu beobachten.
Der zweite Grund ist der Klimawandel. Zwar gibt es unzählige Pilzarten, einige davon leiden auch unter dem Klimawandel, denn die meisten von ihnen bevorzugen es eher kühl oder feucht, aber „Pilze sind sehr anpassungsfähig“, sagt Hönigl. „Sie können sich an höhere Temperaturen adaptieren, was zu einem Problem werden kann, wenn es zu Temperaturen kommt, die unserer Körpertemperatur ähneln.“ Dadurch können neue Pathogene entstehen, Candida auris, ein Hefepilz, ist ein Beispiel dafür. Dieser kann Harnwegsinfektionen oder auch Blutvergiftungen hervorrufen, ist aber gegen viele herkömmliche Antipilztherapien resistent. Erstmals entdeckt wurde er 2009, binnen der letzten 17 Jahre hat er sich praktisch weltweit ausgebreitet.
Unendliche Infektionsherde
Infizieren kann man sich mit Pilzen praktisch überall. Denn verschiedenste Pilzsporen befinden sich in der Luft, der wir jeden Tag ausgesetzt sind. Pilzinfektionen treten also nicht in Spitälern auf. „Schimmelpilzsporen, zum Beispiel jene der Aspergillus-Gruppe, können via Inhalation in den Körper gelangen, das kann auch außerhalb eines Krankenhauses passieren, wenn wir im Wald spazieren gehen, oder den Biomüll in die Tonne oder auf den Komposthaufen werfen“, erklärt Hönigl. Aus diesem Grund rät er schwer immunsupprimierten Patienten, bei einem Waldspaziergang Maske zu tragen. Denn binnen Stunden kann sich Aspergillus bei diesen Patienten im Körper ausbreiten.
Pilzinfektionen in Österreich
130.000 Menschen erkranken in Österreich jährlich an Pilzinfektionen, die im schlimmsten Falle tödlich enden können. Zu den Risikogruppen zählen vor allem Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist.
Bei gesunden Personen, deren Immunsystem funktioniert, ist Kontakt mit Pilzsporen kein gröberes Problem, die Erregerzellen werden einfach eliminiert. Anders sei dies, wenn Pilzinfektionen bei immungeschwächten oder mit Antibiotika behandelten Patienten auftreten würden – dann könnten sich diese ausbreiten. Ähnliches kennt man auch bei Asthma- oder COPD-Patienten. Wenn diese Cortison inhalieren, kann es zu schmerzhaften Pilzinfektionen mit Candida im Rachen und Mundraum kommen. Vorbeugen kann man einer Infektion, indem man nach dem Inhalieren mit Wasser nachspült oder kurz vor dem Essen inhaliert.
Textnachweis: Martina Marx, Kleine Zeitung vom 04.05.2024
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Vanessa Jäger
Vanessa Jäger wurde für ihre Arbeit zum Thema \" Functional characterization of plasma membrane rupture mediator Ninjurin1 in lung adenocarcinoma\" gewürdigt. Ihr Projekt beschäftigt sich mit der funktionellen Charakterisierung des Plasmamembran-Rupturmediators Ninjurin 1 in Lungenkrebs. Die Forschung von Vanessa Jäger verspricht neue Einblicke in die Mechanismen der Tumorprogression und potenzielle therapeutische Ansätze zur Behandlung von Lungenkrebs zu liefern.
Katrin Pansy
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Katrin Pansy für ihre Arbeit über den Transkriptionsfaktor Nr4a1 in aggressiven Lymphomen und dessen Einfluss auf das Tumormikromilieu. Die Ergebnisse unterstreichen die immunregulatorische Rolle von Nr4a1 bei der Zusammensetzung des TME und der Regulation von Immun-Checkpoints in murinen Lymphomen. Diese Forschungsarbeit eröffnet neue Möglichkeiten für die Entwicklung zielgerichteter Therapien gegen aggressive Lymphome und trägt zum weiteren Verständnis der komplexen Interaktionen im TME bei.
Die OeGHO Frühjahrstagung ist eine Plattform für den Austausch von Fachwissen und die Förderung innovativer Forschung in der Hämatologie und Onkologie. Die Verleihung des Young Investigator Awards würdigt das Engagement junger Talente und ihren Beitrag zur Weiterentwicklung des Fachgebietes.
Wir gratulieren den Preisträgerinnen zu ihren wohlverdienten Auszeichnungen und freuen uns darauf, ihre weitere Karriereentwicklung zu verfolgen.
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Ablauf des Teddybär-Krankenhauses
Vom Anamnesegespräch über die Untersuchung bis hin zum Besuch in der Apotheke – beim Teddybär-Krankenhaus an der Med Uni Graz wird ein typischer Arzt- bzw. Krankenhausbesuch auf kindgerechte Art und Weise simuliert. Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren sind herzlich eingeladen, mit ihrem Lieblingsstofftier an die Med Uni Graz zu kommen. Die Teddy-Docs – Studierende der Humanmedizin an der Med Uni Graz – warten auf die flauschigen Patient*innen. Jedes Kind wird von einem Teddy-Doc betreut. Auf die Aufnahme folgen das Anamnesegespräch, die Diagnose sowie die Behandlung. Den Abschluss bildet ein Besuch in der Teddybären-Apotheke, wo die jungen Begleiter*innen die richtige „Medizin“ für den kleinen Kuschelfreund abholen können.
Das Ziel eines Besuches im Teddybär-Krankenhaus liegt darin, den Kindern auf spielerische Art und Weise die Angst vor Ärzt*innen und klinischen Untersuchungen zu nehmen, indem sie ihrem Stofftier als Begleitperson beistehen. Allerdings sollen sie den Teddy-Docs nicht nur über die Schulter schauen, sondern auch tatkräftig mithelfen, wenn Verbände angelegt werden, Operationen durchgeführt oder Spritzen verabreicht werden müssen.
Teddybär-Krankenhaus 2024
Zeit: Dienstag, 14. Mai bis Donnerstag, 16. Mai 2024 von 14.00 bis 16.30 Uhr (ohne Anmeldung)
Ort: Aula der Med Uni Graz, Neue Stiftingtalstraße 6, 8010 Graz
Der Eintritt ist frei!Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Details unter https://musikverein-graz.at/konzerte/28-5-2024-vassilis-christopoulos-grazer-philharmoniker-sebastian-breit/\">https://musikverein-graz.at/konzerte/28-5-2024-vassilis-christopoulos-grazer-philharmoniker-sebastian-breit/
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Mit dem Start dieses Projekts wird ein bedeutender erster Schritt hin zum flächendeckenden Auf- und Ausbau von Gewaltambulanzen in ganz Österreich gemacht. Damit werden bundesweit niederschwellige Untersuchungsstellen für Gewaltbetroffene geschaffen, wo sich diese im geschützten Setting kostenfrei untersuchen lassen können, vorhandene Spuren gesichert und Verletzungen dokumentiert werden, um diese als Beweise für ein mögliches späteres Gerichtsverfahren zur Verfügung zu haben.
Gewaltambulanz an der Med Uni Graz
Im vergangenen Jahr wurden in Österreich 85.374 Gewaltdelikte zur Anzeige gebracht. Dies entspricht laut \"Polizeilichen Anzeigenstatistik 2023\" einer Steigerung um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es muss jedoch angenommen werden, dass die tatsächliche Anzahl an Gewalttaten deutlich höher liegt.
Die Gewaltambulanz der Med Uni Graz bietet kostenfreie klinisch-forensische Untersuchungen nach modernsten gerichtsmedizinischen Standards für Gewaltbetroffene jeden Alters und Geschlechts an, unabhängig von einer bereits erstatteten Anzeige oder dem Besitz einer E-Card. Diese Einrichtung trägt maßgeblich zum Erkennen von Gewalttaten und zur Aufklärung gewaltsamer Vorfälle bei und kann so gleichzeitig zum Schutz der Betroffenen vor weiteren potenziell schwerwiegenden Übergriffen beitragen.
Angebote der Gewaltambulanz
Neben der kostenfreien gerichtsmedizinischen Untersuchung, die eine gerichtsverwertbare Dokumentation von Verletzungen sowie die Sicherung von Spuren an Körper und Kleidung umfasst, erhalten die Betroffenen auch Informationen über weitere Unterstützungsmöglichkeiten. Dazu gehören Angebote zur weiterführenden Betreuung durch beispielsweise Opferhilfseinrichtungen sowie psychologische oder rechtliche Beratungsstellen. Die Ambulanz bietet zudem speziell für Ärzt*innen eine telefonische Beratung zu klinisch-forensischen Fragen an. In Fällen, in denen keine Anzeige erstattet wird, werden die erhobenen
Daten für einen Zeitraum von 10 Jahren gesichert und die gesammelten Spuren aufbewahrt, um sie bei Bedarf abrufen zu können. Darüber hinaus können Gutachten auf Anfrage von Staatsanwaltschaften und Gerichten über Sachverständigenbestellungen erstellt werden.Mobile Ambulanz
Betroffene haben die Möglichkeit, die Gewaltambulanz direkt aufzusuchen, oder Gerichtsmediziner*innen werden von Spitalsambulanzen bzw. der Polizei hinzugezogen und kommen an den Ort, wo sich die Betroffenen gerade befinden. „Das von der WHO formulierte Ziel, dass Gewaltbetroffene nur einmal untersucht und befragt werden sollten, und dass man zu ihnen kommt, ist klar und verständlich. Stellen Sie sich vor, man wird nach einem Gewaltdelikt untersucht und befragt und dann sagt jemand: 'Sie müssen sich jetzt anziehen, dorthin fahren, wieder alles erzählen, sich ausziehen...' Neben der psychischen Unzumutbarkeit werden zudem Spuren verwischt und möglicherweise unbrauchbar \", erklärt Gerichtsmedizinerin Sarah Heinze und betont damit die Notwendigkeit, sowohl mobil als auch in der Ambulanz zu arbeiten.
Erreichbarkeit und Kontakt Gewaltambulanz
- Dienstag bis Donnerstag: 08.00 bis 16.00 Uhr
- Freitag 08.00 Uhr bis Montag 16.00 Uhr
- sowie an Feiertagen
Tel.: +43 664 84 38 241
https://gerichtsmedizin.medunigraz.at/gewaltambulanz\">https://gerichtsmedizin.medunigraz.at/gewaltambulanz
Justizministerin Alma Zadić: „Die Eröffnung der neuen Gewaltambulanz an der Medizinischen Universität Graz ist ein bedeutender Meilenstein für die Versorgung und Unterstützung von Gewaltbetroffenen in Österreich. Und sie ist ein erster wichtiger Schritt hin zum bundesweiten Ausbau von Gewaltambulanzen. In diesen niederschwelligen Untersuchungsstellen können sich Betroffene im geschützten Setting kostenfrei untersuchen und Verletzungen dokumentieren lassen. Diese stehen als Beweise für mögliche spätere Verfahren zur Verfügung. Das führt zu einer Steigerung der Verurteilungsquoten. Und durch die enge Zusammenarbeit mit Opferschutzeinrichtungen unterstützen wir Betroffene beim Ausstieg aus Gewaltbeziehungen und verhindern weitere Übergriffe.“
Frauenministerin Susanne Raab: „Der Kampf gegen Gewalt an Frauen hat für mich oberste Priorität. Daher haben wir in den letzten Jahren so viel wie noch nie in den Gewaltschutz investiert und dadurch Strukturen geschaffen. Mit der Einführung der Gewaltambulanzen, in denen Opfer von Gewalt betreut und Beweise der Tat gesichert werden, setzen wir als Regierung nun einen weiteren wichtigen Schritt im Kampf gegen Gewalt. Gewalttäter müssen so hart wie möglich bestraft werden. Deshalb braucht es die Sicherung von Beweisen nach der Gewalttat.“
Soziallandesrätin Doris Kampus: „Die neue Gewaltambulanz an der Medizinischen Universität Graz ist eine außerordentlich wichtige Maßnahme, um das Gewaltschutznetzwerk in der Steiermark weiter auszubauen. Ich freue mich sehr, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit dem Bund umsetzen können. Als Land Steiermark leisten wir unseren Beitrag dazu, indem wir dieses Projekt regional ausbauen und Gewaltopfer in der gesamten Steiermark betreut werden können. Dazu sind wir gemeinsam mit der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. KAGes und der Med Uni Graz in der Planung, in einem ersten Schritt eine telemedizinisch unterstützte Ambulanz am Standort Leoben einzurichten. Weitere wichtige, aktuelle Gewaltschutzmaßnahmen des Landes Steiermark sind das neue steirische Hilfetelefon unter der Nummer 0800 20 44 22, die Errichtung von insgesamt 13 neuen Übergangswohnungen sowie eine Sensibilisierungskampagne von männlichen Jugendlichen und Männern. Gewaltschutz ist eines meiner wichtigsten politischen Anliegen, denn Gewalt ist niemals Privatsache. Sie geht es uns alle an.“
Vizerektor Alexander Rosenkranz: „Die Medizinische Universität Graz ist stolz darauf, das Pilotprojekt der ‚Gewaltambulanz der Modellregion Süd‘ starten zu können, dies gleichzeitig mit der Einrichtung eines Universitären Zentrums Gewaltschutz & Prävention. Dieses Universitäre Zentrum ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit der Med Uni Graz mit verschiedenen Fachdisziplinen am LKH-Universitätsklinikum Graz und Partner*innen der Justiz. Die gebündelte Expertise vor Ort ist von entscheidender Bedeutung für die Arbeit des Zentrums, das sich der Versorgung von Gewaltbetroffenen und der wissenschaftlichen Aufarbeitung von Gewalt widmet. Durch diese Zusammenarbeit streben wir nicht nur die Verbesserung der Versorgung an, sondern auch eine Sensibilisierung für Gewaltopfer in breiten Schichten der medizinischen Berufe. Unser Ziel ist es, diese Themen auch in Lehre, Ausbildung und Forschung verstärkt zu integrieren, um eine umfassende Unterstützung für Gewaltopfer sicherzustellen und weiterhin Pionierarbeit auf diesem Gebiet zu leisten.“
Institutsleiterin Sarah Heinze: „Die Gewaltambulanz des Diagnostik- und Forschungsinstituts für Gerichtliche Medizin besteht bereits seit 2008. Sie ist ein wichtiger Baustein in der Versorgung von Gewaltbetroffenen und steht allen kostenfrei und niederschwellig zur Verfügung. Mit den neuen Räumlichkeiten, der Gründung des Universitären Zentrums für Gewaltschutz und Prävention und der Förderung durch Bund und Land ist nun der nächste Schritt des notwendigen Ausbaus, sowohl zeitlich als auch örtlich und unter Verwendung neuer Technologien möglich. In Zukunft können wir sowohl mehr gewaltbetroffene Menschen erreichen und ihnen gerichtsverwertbare klinisch-forensische Untersuchungen anbieten, als auch vermehrt verschiedene Berufsgruppen weiterbilden, um Gewalt zu erkennen. Gewalt geht uns alle an und nur, wenn wir darüber sprechen, sie aufdecken und gemeinsam handeln, helfen wir betroffenen Personen und können als Gemeinschaft präventiv wirken.“
Wissenschaftsminister Martin Polaschek: „Als Wissenschaftsminister freue ich mich, dass die Medizinische Universität Graz die durch den Bau des MED CAMPUS Graz geschaffene gute Basis für Lehre und Forschung auch für eine Vielzahl von gesellschaftlich wichtigen Themen nutzt. Dadurch kann auch ein Beitrag zur Realisierung des nunmehr gestarteten Pilotprojekts ‚Gewaltambulanz der Modellregion Süd‘ geleistet werden. Die Bereitstellung der räumlichen Infrastruktur am MED CAMPUS wird der Verbesserung der Versorgung von Gewaltbetroffenen und der Förderung von Sicherheit und Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft maßgeblich dienen.“
Fotos: Helmut Lunghammer
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\"Die Zusammenarbeit zwischen Wissenschafterinnen und Wissenschaftlern der Universität Graz, der Medizinischen Universität Wien und der Medizinischen Universität Graz im Rahmen von ‚MetAGE‘ unterstreicht unser gemeinsames Engagement zum Wohle der Gesellschaft. Als Rektorin der Med Uni Graz freue ich mich besonders, dass unsere Universität ihre Expertise im Bereich der Altersforschung und der Erforschung altersassoziierter Erkrankungen in dieses Projekt einbringen wird“, betont Andrea Kurz, Rektorin der Medizinischen Universität Graz.
Michaela Fritz, Vizerektorin für Forschung und Innovation der Medizinischen Universität Wien hebt vor allem den anwendungsbezogenen Aspekt von „MetAGE“ hervor. „Ich bin überzeugt, dass es diesem exzellenten Konsortium gelingen wird, das Verständnis von altersbedingten Erkrankungen zu verbessern und diese Erkenntnisse direkt in der Versorgung der Patientinnen und Patienten anzuwenden.“
MetAGE: Metabolische Regulation gesunden Alterns – von Modellen zum Menschen“
Im Fokus des Großforschungsprojekts „MetAGE: Metabolische Regulation gesunden Alterns – von Modellen zum Menschen“ steht die Regulation des gesunden Alterns. Ziel ist, den altersbedingten Verlust der Stoffwechselkontrolle sowohl beim Menschen als auch in Modellorganismen besser zu verstehen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen, wie Störungen der Stoffwechselkontrolle das Risiko altersbedingter Krankheiten beeinflussen. Gleichzeitig werden gezielte Interventionen in der Ernährung klinisch getestet. Das Besondere an MetAGE ist, dass die über Grundlagenforschung gewonnenen Erkenntnisse direkt in die klinische Forschung überführt werden. Das stärkt den Präventionsgedanken, damit aus einer ‚Medizin der Krankheit‘ in Zukunft eine ‚Medizin der Gesundheit‘ wird.
Der österreichische Wissenschaftsfonds FWF gab am Montag bekannt, dass der Exzellenzantrag „MetAGE“ mit rund 18 Millionen Euro als Cluster of Excellence gefördert werden wird. Mit einem Eigenmittelanteil von rund 12 Millionen Euro wird damit ein Gesamtvolumen von rund 30 Millionen Euro in den Exzellenzcluster „MetAGE“ in den kommenden fünf Jahren investiert werden.
Um zukunftsfähige Lösungen entwickeln zu können, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Graz seit vielen Jahren interdisziplinär an der Universität und institutionenübergreifend mit Partnern zusammen. „Unsere Forscherinnen und Forscher sind hoch motiviert, die Spitzenforschung an unserer Universität in den essenziellen Zukunftsthemen zu erweitern und unsere Kooperationen sukzessive auszubauen. ‚MetAge‘ ist ein Beleg dafür“, unterstreicht Joachim Reidl, Vizerektor für Forschung an der Universität Graz abschließend.
English Version:
Six researchers from the Field of Excellence \"BioHealth\" at the University of Graz, together with colleagues from the Medical Universities of Graz and Vienna, have acquired an FWF-funded \"Cluster of Excellence\". Now a newly formed center of excellence will be created under the leadership of the University of Graz. The aim is to gain a better understanding of healthy aging. The findings will flow directly into clinical research.
\"The FWF decision in favor of the 'MetAGE' Cluster of Excellence is an award for the outstanding research work, for the high scientific quality and especially for the many years of cooperation between the teams,\" says Peter Riedler, Rector of the University of Graz, delighted with the funding approval from Vienna. \"The success proves us right, and I would like to thank the teams around Frank Madeo and all partners for their tireless efforts,\" says Riedler.
\"The collaboration between scientists from the University of Graz, the Medical University of Vienna and the Medical University of Graz within the framework of 'MetAGE' underlines our joint commitment to the benefit of society. As Rector of the Medical University of Graz, I am particularly pleased that our university will contribute its expertise in the field of aging research and research into age-associated diseases to this project,\" emphasises Andrea Kurz, Rector of the Medical University of Graz.
Michaela Fritz, Vice Rector for Research and Innovation at the Medical University of Vienna, particularly emphasises the application-oriented aspect of \"MetAGE\". \"I am convinced that this excellent consortium will succeed in improving our understanding of age-related diseases and applying these findings directly to patient care.\"
MetAGE: Metabolic control of aging and disease – from models to humans
The large-scale research project \"MetAGE: Metabolic control of aging and disease – from models to humans\" focuses on healthy aging. The aim is to better understand the age-related loss of metabolic control both in humans and in model organisms. The scientists are investigating how disturbances in metabolic control promote the risk of age-related diseases. At the same time, targeted nutritional interventions will be clinically tested. What is special about MetAGE is that the knowledge gained through basic research is transferred directly into clinical research. This strengthens the idea of prevention, so that a 'medicine of disease' becomes a 'medicine of health' in the future.
The Austrian Science Fund FWF announced on Monday that the \"MetAGE\" excellence application will be funded with around 18 million euros as a Cluster of Excellence. With an own contribution of around 12 million euros, a total volume of around 30 million euros will be invested in the \"MetAGE\" Cluster of Excellence over the next five years.
In order to develop sustainable solutions for the future, researchers at the University of Graz have been working together with partners on an interdisciplinary basis at the university and across institutions for many years. \"Our researchers are highly motivated to expand cutting-edge research at our university in the essential topics of the future and to successively expand our collaborations. 'MetAGE' is proof of this,\" concludes Joachim Reidl, Vice-Rector for Research at the University of Graz.
Textnachweis: Universität Graz
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Participation is free of charge. The training will be held in English.
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Fünfzehn simulationsbegeisterte Teilnehmer*innen aus Pädiatrie, Neonatologie, Kinderanästhesie und Notfallmedizin mit interprofessioneller Herkunft (Ärzt*innen und Pflegende) aus Österreich, Deutschland und Südtirol nutzten diesen Kurs um Fertigkeiten rund um Szenariengestaltung, Simulatorsteuerung und die gemeinsame Reflexion im Rahmen des Debriefing zu erwerben und zu verfeinern.
Auch heuer war die internationale Kurs-Faculty interprofessionell aus Kindernotfallmediziner*innen, pädiatrischen Intensivmediziner*innen, Neonatolog*innen, Pflegepersonen und Psycholog*innen besetzt. Geleitet wurde dieser 31. PAEDSIM-Train-the-Trainer-Grundkurs von Dr. Jan Schmutz-Henestrosa, Professor für Angewandte Teamforschung an der Universität Zürich, und von Dr. Walter Eppich, PhD, Professor für “Work Integrated Learning Research“ am Department of Medical Education & Collaborative Practice Centre der Universität von Melbourne. Die lokale Kursorganisation und -leitung erfolgte neuerlich durch Dr. Lukas Mileder, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde (Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin) und stellvertretenden Leiter des CSC.
Die hochrealistische und hochwertige Ausstattung des CSC, eingebettet in die moderne, funktionelle Lehr- und Lernarchitektur des MED CAMPUS, bot den Kursteilnehmer*innen einen ausgezeichneten Rahmen, um Erfahrungen mit simulationsgestützter Aus- und Weiterbildung zu sammeln und diese angewandt zu vertiefen. Die mit PAEDSIM e.V. etablierte Kooperation unterstreicht zudem die Relevanz und Sichtbarkeit des CSC, nicht zuletzt durch die dort angebotenen postgradualen Universitätslehrgänge „Medical Simulation“, als eine der in Kontinentaleuropa führende Einrichtungen zur Qualifikation von in der simulationsbasierten Aus- und Weiterbildung tätigen akademischen Lehrenden.
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Betroffene Systeme:
- Cisco-ISE
- ISE-Tool (MAC-Adressen-Verwaltung für IT-Partner)
Nicht betroffene Systeme:
- alle anderen Systeme
Wir danken für Ihr Verständnis,
Ihre OE für Informationstechnologie und Digitalisierung
der Medizinischen Universität Graz
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Superstar Polyphenol
Ein Grund, weshalb manche Früchte und Gemüsearten zum Superfood werden, ist ihr hoher Polyphenolgehalt. Polyphenole sind Stoffe, die mit mehreren gesundheitsfördernden Eigenschaften in Verbindung gebracht werden und ausschließlich in Pflanzen vorkommen. Sie besitzen einen antioxidativen Effekt, wirken sich positiv auf unser Immunsystem aus und können das Risiko, an gewissen Krebsarten zu erkranken, senken. Die Aroniabeere, die auch in Europa bzw. Österreich angebaut wird, zeichnet sich (unter anderem) durch ihren hohen Polyphenolgehalt aus, kann aber auch mit anderen Nährstoffen wie verschiedenen
(Pro-)Vitaminen überzeugen. Ein besseres Angebot von Obst und Gemüse kann in Österreich auf alle Fälle nicht schaden, erreicht doch nur rund ein Drittel der Österreicher*innen die empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag.
Obwohl die Aronia theoretisch vor gesunden Nährstoffen nur so strotzt, wird die Bioverfügbarkeit der Stoffe in der Frucht, also die Fähigkeit des Körpers, diese auch effektiv aufzunehmen, noch diskutiert. Zudem sind Unverträglichkeiten ein großes Thema, wenn es um die Superfrucht geht. Auch dieser Aspekt wurde in der Forschungsarbeit von Sandra Holasek und ihrem Team analysiert.
Die Ergebnisse der Studie
Rund die Hälfte der Frauen, die an der Studie teilgenommen haben, hat von Unverträglichkeiten im Zusammenhang mit dem Trinken von Aroniasaft berichtet, woraufhin auch die Verträglichkeit des Saftes im Zusammenhang mit dem Mikrobiom des Darms analysiert wurde, um so ein besseres Verständnis rund um die gesundheitlichen Effekte der Aroniafrucht zu bekommen.
40 Frauen nahmen insgesamt an der Studie teil, im Rahmen derer die Teilnehmerinnen entweder natürlichen Aroniasaft oder ein polyphenolfreies Placebogetränk mit einem vergleichbaren Nährwertprofil getrunken haben. Nach dieser ersten Phase folgte eine sogenannte Wash-out-Phase, die ebenfalls für sechs Wochen anberaumt wurde.
„Die sechswöchige Studie ergab, dass in der Gruppe mit Darmbeschwerden die Vielfalt des Mikrobioms unverändert blieb und der Aroniasaft zur mikrobiellen Produktion von Gasen führte, während die Diversität des Mikrobioms der Teilnehmerinnen, die den Saft vertrugen, kontinuierlich zunahm und mehrere Gallensäuren produzierte, die bei der Verstoffwechselung der Polyphenole helfen könnten“, erklärt Sandra Holasek die Ergebnisse der Studie. In der an Frauen durchgeführten Pilotstudie deuten die Ergebnisse darauf hin, dass eine individuelle Anpassung der Polyphenolzufuhr den Verbraucherinnen helfen könnte, von den gesundheitlichen Vorteilen von Superfood besser zu profitieren.
Sandra Holasek fasst die Studie weiter wie folgt kurz zusammen: „Die Aroniabeere ist ein polyphenolreiches Superfood mit potenziellen Vorteilen für die kardiovaskuläre und metabolische Gesundheit. Die Verträglichkeit von Aroniasaft ist jedoch sehr unterschiedlich, wobei manche Personen über Magen-Darm-Beschwerden berichten. Angesichts der Bedeutung des Darmmikrobioms für die Verdauung unserer Nahrung, haben wir in einer kürzlich durchgeführten Studie untersucht, ob die Verträglichkeit mit Veränderungen der Darmmikrobiota und bakteriellen Stoffwechselprodukten zusammenhängt.“
Steckbrief: Sandra Holasek
Sandra Holasek leitet die Forschungseinheit „Nutrition and Metabolism“ am Otto Loewi Forschungszentrum. Im Fokus stehen das nutritive Assessment und Methoden zur Standardisierung von Ernährungsinterventionen, Messung der Körperzusammensetzung, Nährstoffaufnahme und Analyse relevanter Metabolite (Schwerpunkt Adipozytenbiologie). Ein weiterer Fokus ist der Einfluss von Nahrungsqualität und Darmmikrobiom auf das Immunsystem in Zusammenhang mit Essstörungen, Lifestyle, Körperfett und Lebensalter.
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Die Med Uni Graz und die https://www.sun.ac.za/Home.aspx\" title=\"Stellenbosch University\">Stellenbosch University (SU) verband bisher eine seit 2014 bestehende Forschungskooperation von https://ris.medunigraz.at/de/persons/b5f9c8cf-f500-43bb-9157-d69744ce1036\" title=\"Nandu Goswami\">Nandu Goswami vom https://physiologie.medunigraz.at/\" title=\"Lehrstuhl für Physiologie und Pathophysiologie\">Lehrstuhl für Physiologie & Pathophysiologie und Hans Strijdom von der Division of Physiology an der SU im Bereich kardiovaskulärer Erkrankungen im Rahmen des ERAfrica- bzw. EndoAfrica-Prgramms. Seit 2020 wurden die Forschungsprojekte von Nandu Goswami und Hans Strijdom durch das Förderprogramm Erasmus+ International Credit Mobility (KA107/171) unterstützt und Forschungs- und Lehraufenthalte gefördert: Im Sommer 2022 lehrte Bianca Steuber vom Lehrstuhl für Physiologie & Pathophysiologie an der SU zu kardiometabolischen Forschungsmethoden und zwei Med Uni Graz-Studierende hatten die Möglichkeit, im Projekt „Invastigating vascular and circulating markers of cardiovascular disease“ ein zweimonatiges Forschungspraktikum an der SU zu absolvieren. Im Gegenzug verbrachte eine PhD-Studierende der SU Anfang 2023 ein zweimonatiges Forschungspraktikum im Bereich der Gefäßforschung am Lehrstuhl für Physiologie & Pathophysiologie und Erna Marais, Senior Lecturer an Division of Medical Physiology der SU, besuchte die Med Uni Graz, um innovative Methoden der Gefäßforschung kennenzulernen und die Zusammenarbeit zu vertiefen.
Um die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen über diese Forschungskooperation hinausgehend weiterzuentwickeln, unterzeichneten die Universitäten im Herbst 2022 ein Memorandum of Understanding zur universitätsweiten Zusammenarbeit. Seither wurde seitens des International Office, mit Einbindung relevanter Funktionsträger*innen, v. a. in Studium und Lehre, intensiv an weiteren Kooperationsmöglichkeiten gearbeitet, die zum aktuellen Vertragsabschluss führten. Der Vertrag bildet die qualitätsgesicherte Basis für Famulatur- und KPJ-Austausch im Bereich der Humanmedizin, aber auch die gesetzliche Grundlage für weitere Forschungszusammenarbeit, sollte diese in den Fachbereichen gewünscht werden.
Das Interesse der Med Uni Graz-Studierenden an Aufenthalten in Südafrika, wo auch das KPJ auf Englisch durchgeführt werden kann, ist seit jeher groß. Auf Grund rechtlicher Bestimmungen ist es für die Studierenden im Alleingang oftmals unmöglich, Platzierungen an den gewünschten Lehrkrankenhäusern zu erhalten und die neue Kooperation ermöglicht ihnen genau dies. In Zukunft besteht die Möglichkeit, in den Fachrichtungen Augenheilkunde, Dermatologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin, Pädiatrie, Radiologie/Onkologie, Psychiatrie und Traumatologie Famulaturen bzw. KPJ-Praktika zu absolvieren. Die Grundbedingungen sind durch die beiden Universitäten für die Studierenden abgeklärt, die curricularen Anforderungen können erfüllt werden und Aufenthalte werden über die Med Uni Graz-Förderung gefördert.
Darüber hinaus fördert die Med Uni Graz weiterhin Lehr- und/oder Fortbildungsaufenthalte von Med Uni Graz-Mitarbeitenden an der SU über Erasmus+. https://ris.medunigraz.at/de/persons/46408111-efc4-4e7d-b269-f206ce85094f\" title=\"Marco Reindl\">Marco Reindl vomhttps://chemie.medunigraz.at/\" title=\"Lehrstuhl für Medizinische Chemie\"> Lehrstuhl für Medizinische Chemie wird Ende Mai die Forschungsgruppe um Prof. Klumperman an der SU besuchen, um die Synthese und Charakterisierung von Polymer-Protein- und Polymer-Peptid-Konjugaten für einen gezielten Wirkstofftransport zu erlernen, die seinem PhD-Projekt und seiner Forschung an der Med Uni Graz dienen. Weitere geförderte Lehr-/Fortbildungsaufenthalte für Med Uni Graz-Mitarbeitende sind aktuell ausgeschrieben.
Die Finanzierung der genannten Lehr-, Fortbildungs- und Praktikumsaufenthalte erfolgt(e) teilweise durch das Mobilitätsprogramm Erasmus+ International Credit Mobility (KA107/KA171).
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Stellenbosch University: Expansion of cooperation with the renowned South African university
The 10-year collaboration in the Department of Physiology has been extended by a cooperation agreement for student exchange and research cooperation.
The Medical University of Graz and Stellenbosch University (SU) have been linked by a research collaboration between Nandu Goswami from the Division of Physiology & Pathophysiology and Hans Strijdom from the Division of Physiology at SU in the field of cardiovascular diseases as part of the ERAfrica and EndoAfrica programs since 2014. Since 2020, the research projects of Nandu Goswami and Hans Strijdom have been supported by the Erasmus+ International Credit Mobility (KA107/171) funding program and research and teaching stays have been funded: In summer 2022, Bianca Steuber from the Division of Physiology & Pathophysiology taught at SU on cardiometabolic research methods and two Med Uni Graz students had the opportunity to complete a two-month research traineeship at SU in the project “Invastigating vascular and circulating markers of cardiovascular disease”. In return, a PhD student from SU concluded a two-month research traineeship in the field of vascular research at the Division of Physiology & Pathophysiology at the beginning of 2023 and Erna Marais, Senior Lecturer at SU's Division of Medical Physiology, visited Med Uni Graz to learn about innovative methods in vascular research and to deepen the collaboration.
In order to further develop the collaboration between the institutions beyond the above-mentioned research cooperation, the universities signed a Memorandum of Understanding for university-wide cooperation in fall 2022. Since then, the International Office, with the involvement of relevant functionaries, especially in Studies and Teaching, has worked intensively on further cooperation opportunities, which led to the current agreement. The agreement forms the quality-assured basis for clinical traineeship and CPY-exchanges in the field of medicine, but also forms the legal basis for further research cooperation, should this be desired in the departments.
The interest of Med Uni Graz students for clinical rotations in South Africa, where the CPY can also be completed in English, has always been great. Due to legal regulations, it is often impossible for students to obtain placements at the desired teaching hospitals on their own and this new cooperation enables them to do just that. In future, it will be possible to complete clinical traineeships or CPY placements in the fields of ophthalmology, dermatology, gynecology and obstetrics, internal medicine, pediatrics, radiology/oncology, psychiatry and traumatology. The basic conditions have been clarified by both universities for the students, the curricular requirements can be fulfilled and stays are funded via the Med Uni Graz funding.
In addition, Med Uni Graz continues to support teaching and/or further training stays by Med Uni Graz employees at SU via Erasmus+. Marco Reindl from the Division of Medicinal Chemistry will visit Prof. Klumperman's research group at SU at the end of May to learn about the synthesis and characterisation of polymer-protein and polymer-peptide conjugates for targeted drug delivery which will serve his PhD project and his research at the Medical University of Graz. A call for applications for further funded teaching/training stays for Med Uni Graz staff is currently open.
Several of the above-mentioned teaching, training and traineeship stays have been/will be funded by the Erasmus+ International Credit Mobility program (KA107/KA171).
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Das Problem ist bekannt, aber noch lange nicht umfassend gelöst. Die Medizin kennt hochpotente Wirkstoffe, um Infektionen zu bekämpfen oder Krebszellen zum Absterben zu bringen, aber die Medikamente, einmal geschluckt oder injiziert, können auch gesunde Körperzellen schädigen. Was aber, wenn man Wirkstoffe so transportieren könnte, dass sie genau dort – und nur dort – wirken würden, wo sie auch tatsächlich gebraucht werden?
Um Medikamente präzise an jene Orte im Körper zu liefern, wo sie wirken sollen, arbeiten Forscherteams weltweit an neuen innovativen Ansätzen, die in der Fachsprache unter \"Drug-Delivery-Systeme\" zusammengefasst sind. \"Die Grundideen sind dabei sehr ähnlich\", sagt https://ris.medunigraz.at/de/persons/2accd6f8-847c-47e0-b66f-c18492076bfc\" target=\"_blank\">Sebastian Schwaminger vom https://chemie.medunigraz.at/\" target=\"_blank\">Lehrstuhl für Medizinische Chemie an der Medizinischen Universität Graz: “Wirkstoffe können auf unterschiedlichste Transportsysteme aufgeladen werden, die den Wirkstoff dann von A nach B bringen.”
Verschiedene Methoden
Gearbeitet wird mit unterschiedlichen Herangehensweisen. Zum einen können genetisch veränderte Viren als sogenannte Vektoren mit Wirkstoff beladen werden. Experimentiert wird auch mit Systemen, bei denen die Wirkstoffe in neu designte Lipidmoleküle eingeschmolzen sind. Und dann gibt es – gleichermaßen revolutionär und bekannt durch die Covid-19-Impfung – mRNA-Methoden: Dabei wird nur mehr der \"Bauplan\" verschickt, und die Zellen produzieren dann den Wirkstoff, oder wie bei der Impfung die Immunantwort, einfach selbst.
Die Grundprobleme, die bei allen Wirkstofflieferungen gelöst werden müssen, sind aber immer dieselben. Wie kann die Transporter-plus-Wirkstoff-Einheit erkennen, dass sie im Zielgebiet angelangt ist? Und wie kann der Wirkstoff dort und nur dort abgeladen werden, wo er wirken soll – etwa um ausschließlich Tumorzellen zu zerstören, aber gesunde Zellen nicht zu vergiften? Am Otto Loewi Forschungszentrum der Medizinischen Universität Graz testet Schwaminger nun einen neuen Ansatz, der für die punktgenaue Wirkstofflieferung ein spannendes Grundprinzip einsetzt: Magnetismus.
Der spannende Zugang ist dabei einfach und komplex zugleich. Da Eisenoxid magnetisch ist, kann man Wirkstoffe theoretisch auf kleine Eisenoxidpartikel ankleben, diese in die Blutbahn injizieren und dann von außen durch einen Elektromagneten punktgenau dort hinleiten, wo das Medikament gebraucht wird. Die magnetischen Teilchen würden dann das Medikament sich genau dort ansammeln lassen, wo es benötigt wird. Kann der Klebstoff noch dazu so konstruiert werden, dass er sich bei Erwärmung auflöst, hätte man ein neues Drug-Delivery-System.
Magnetische Nanoteilchen
\"Wir verwenden für den Transport tatsächlich Nanopartikel von Magnetit, einem Eisenoxidmineral, das auch am Erzberg abgebaut wird\", sagt Schwaminger. Die Nanoteilchen, die in einer schwarzen Suspension schwimmen, werden zuerst mit einer Schutzschicht aus Zuckermolekülen überzogen, wodurch man sich die Magnettransporter wie \"Nano-Smarties\" vorstellen könne, sagt Schwaminger. Auf diesen Nano-Smarties kann der Wirkstoff mit verschiedenen Methoden befestigt werden, etwa in einem \"Imprinting-Verfahren\". Dabei wird die Oberfläche der Nano-Smarties als Negativform der Wirkstoffmoleküle modelliert, ein chemisches Schlüssel-Schloss-Prinzip: \"So kann nur der Wirkstoff an das Transportsystem andocken und sonst nichts.\"
Der Wirkstoff kann aber auch lose, umhüllt von anderen speziellen Schutzschichten auf den Nano-Smarties \"verklebt\" werden. Diese Polymere, die auch den Zweck erfüllen, den Wirkstoff während des Transports vor dem Immunsystem unsichtbar zu machen, reagieren auf Temperatur- oder pH-Wert-Veränderungen. \"Vor allem in Tumorgewebe ist der pH-Wert oft in Richtung sauer verändert. Das kann man für die Medikamentenfreisetzung nutzen.\" Zudem können auf den Nano-Smarties auch noch funktionelle Oberflächenproteine der Zielregion mitgeführt werden. \"Damit wird etwa Tumorgewebe erkannt, und das Transportsystem dockt funktional sofort am richtigen Ort an.\"
Für die Freisetzung wird dann ein besonderer magnetischer Effekt des \"Superparamagnetismus\" genutzt: \"Im Normalzustand sind Magnetit-Nanopartikel unmagnetisch\", sagt Schwaminger. \"Sie sind zu klein, um nach außen wirkenden Magnetismus dauerhaft entwickeln zu können.\" Für den Transport in den Blutbahnen des Körpers sei das ein Vorteil, denn \"damit treten auch keine störenden Interferenzen mit elektronischen Geräten, etwa Herzschrittmachern, auf.\" Erst wenn die Nanopartikel einem elektromagnetischen Feld ausgesetzt werden, werden sie magnetisch und beginnen sich in Wechselfeldern aufzuheizen. Die Erwärmung bringt dann aber auch genau jene Polymere, die den Wirkstoff an die Nano-Smarties klebten, dazu, sich aufzulösen. Der Wirkstoff wird also genau an jenem Ort, wo er benötigt wird, freigesetzt.
Präziser Transport
In-vitro- und Tierstudien zeigen, dass das Prinzip des magnetophoretischen Wirkstofftransports funktioniert. \"In den besten Fällen können 95 bis 99 Prozent eines Wirkstoffs punktgenau freigesetzt werden\", sagt Schwaminger. Probleme bereiten derzeit mitunter noch die Bindekapazitäten, das heißt, dass nicht der gesamte Wirkstoff an das Transportsystem bindet oder auch Teile davon unterwegs verloren gehen.
Studien am Menschen werden frühestens in fünf Jahren beginnen, prognostiziert Schwaminger. Erste Anwendungen könnten für die Behandlung spezifischer Blutkrebsarten entwickelt werden, aber auch für den verbesserten Medikamententransport zu Gehirntumoren. Schwaminger: \"Der magnetische Effekt würde dabei gezielt genutzt werden, um die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden.\" (Norbert Regitnig-Tillian, 21.4.2024)
Textnachweis: Norbert Regitnig-Tillian, derstandard.at vom 21.04.2024
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Mitnichten beschränkt sich dieser Einfluss auf die Frühlingsgefühle, die gemeinhin mit Verliebtheit und den Schmetterlingen im Bauch in Verbindung gebracht werden. „Es gibt diverse saisonale Schwankungen unseres Körpers, das zeigt sich bei Veränderungen unserer Hormonsysteme und unseres Stoffwechsels“, erklärt https://ris.medunigraz.at/de/persons/e5e62899-a6de-4739-92b0-ad7007b26c8d\" target=\"_blank\">Stefan Pilz von der https://endokrinologie.medunigraz.at/\" target=\"_blank\">Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Med Uni Graz. Diese Anpassungen der Körperprozesse werden von bestimmten Genen, die auch „Clock Genes“ genannt werden, gesteuert. Diese fungieren quasi als innere Uhr und steuern unseren jahreszeitlichen Rhythmus. Auch die geänderten äußeren Bedingungen beeinflussen unseren Organismus, vor allem spielen hier die länger werdenden Tage bzw. das länger andauernde Tageslicht eine Rolle. Zum einen, weil im Frühling die Konzentration des Schlafhormons Melatonin sinkt. Dessen Gegenspieler, das Serotonin, wird durch die stärkere Sonneneinstrahlung vermehrt stimuliert. Die Folge: Wir fühlen uns wacher und aktiver.
Wechselbad der Gefühle
Auch kann es mit Frühlingsbeginn eine Besserung bei bestimmten depressiven Verstimmungen bzw. Erkrankungen geben. Aber: Temperaturextreme, verursacht durch den Klimawandel, können wiederum unsere mentale Gesundheit negativ beeinflussen. Es ist also ein Wechselbad der Gefühle. Grundsätzlich ist der Einfluss von Jahreszeiten sowie des Klimawandel auf unsere Stimmungslage äußerst komplex.
Einfluss der Sonne
Sonnenlicht beeinflusst auch die Bildung von Vitamin D in der Haut. „Aus diesem Grund steigen in der wärmeren Jahreszeit die Vitamin-D-Werte im Blut an“, erklärt Pilz, der auch Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Endokrinologie ist. Diese Vorstufe eines Hormons wirkt sich auf praktisch alle Organe unseres Körpers aus und zeigt auch, dass es in Zusammenhang mit anderen Erkrankungen relevant ist. „Studien weisen darauf hin, dass eine Vitamin-D-Supplementierung Atemwegsinfekte, bestimmte Schwangerschaftskomplikationen und Krebstodesfälle verhindern könnte“, sagt der Experte, fügt aber hinzu: „Man profitiert dann, wenn man einen Vitamin-D-Mangel hat und diesen ausgleicht.“ Aktuell würden die jahreszeitlichen Umstände helfen, den Vitamin-D-Spiegel zu heben.
Herzgesundheit
Der Einfluss der höheren Temperaturen sowie der längeren Tage bedingt auch, dass zahlreiche Erkrankungen saisonalen Schwankungen unterliegen. Atemwegsinfekte treten im Frühling seltener auf als im Winter. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zum Beispiel Herzinfarkte, nehmen in der wärmeren Jahreszeit an Häufigkeit ab. „Wir sehen, dass die Blutdruckwerte und die Blutzuckerwerte in der wärmeren Jahreszeit etwas absinken“, sagt Pilz. Infolge sind Patienten mit Bluthochdruck sowie Diabetes besser eingestellt. Ähnliches gilt für die Schilddrüsenhormone.
Liebe und Lust
Auch die Geschlechtshormone unterliegen saisonalen Schwankungen – womit wir bei den eingangs erwähnten Frühlingsgefühlen angelangt wären. Bei Frauen handelt es sich hierbei etwa um das Sexualhormon Östrogen, bei Männern um Testosteron. Die Aktivität jener Drüsen, welche diese Hormone regulieren, nimmt in den warmen Monaten zu. Hinzu kommt, dass sich auch das Ansprechen des Körpers auf diese Hormone verändert. „Es ist nicht nur der reine Wert – in Bezug auf die Geschlechtshormone – der sich ändert, sondern auch die Reaktion des Organismus auf diese Botenstoffe. Das ist ein äußerst komplexer Vorgang“, erklärt der Experte.
Einer, an dem bei Männern wie auch bei Frauen ebenso Vitamin D beteiligt ist. Mehr Vitamin D führt zu einem Mehr an Testosteron beim Mann. Dadurch werden Männer prinzipiell aktiver. Bei Frauen greift Vitamin D außerdem auch in den weiblichen Zyklus ein.
Textnachweis: Martina Marx, Kleine Zeitung vom 20.4.2024
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Medizinische Wissenschaft
Dr.in scient.med. Elena Maria Dorothea Schönthaler, BSc MSc, Dr.in med.univ. Dr.in scient.med. Christina Helene Wolfsberger
Humanmedizin
Dr.in med.univ. Helena Altenhofer, Dr.in med.univ. Alexandra Argyropoulus, Dr.in med.univ. Elisabeth Abspalter, Dr. med.univ. Bernhard Bachler, Dr. med.univ. Etienne Marius Bertsch, Dr.in med.univ. Lea Julia Bischof, Dr.in med.univ. Julia Amelie Braks, Dr. med.univ. Thomas Brauchart BSc MSC, Dr.in med.univ. Julia Marlene Buchberger, Dr. med.univ. Andrei-Antonio Michael Caracioni, Dr.in med.univ. Louisa Adele Julia Daller, Dipl.Ing. Dr.in med.univ. Julia Eichberger BSc, Dr.in med.univ. Julia Anna Fidlschuster, Dr. med.univ. Philipp Fischer, Dr.in med.univ. Natalie Jenny Frece, Dr.in med.univ. Bettina Simone Ganghofer, Dr.in med.univ. Thatiane Gruber, Dr.in med.univ. Maike Haag, Dr. med.univ. Johannes Mauritius Häfer, Dr. med.univ. Matthias Hartmann, Dr.in med.univ. Sophie Katharina Hasiba-Pappas, Dr.in med.univ. Nadine Hierzer
Dr. med.univ. Marco Robert Köster, Dr.in med.univ. Chritina Kummer BSc, Dr.in med.univ. Marlene Laschtowiczka, Dr.in med.univ. Esta Leimer, Dr.in. med.univ. Anna-Sophie Leitner, Dr. med.univ. Eldar Levic, Dr.in med.univ. Theresa Lind, Dr. med.univ. Valentin Loimayr, Dr. med.univ. Mateo Macinkovic, Dr. med.univ. Johannes Maierhofer, Dr.in med.uiniv. Julia Mayr, Dr. med.univ. Michael Meszarics, Dr.in med.univ. Edita Morina-Rrustemi, Dr. med.univ. Niklas Severin Palt, Dr.in med.univ. Christina Partl, Dr.in med.univ. Christine Pascher, Dr. med.univ. Rene Prasch, Dr. med.univ. Andreas Pritsch
Dr.in med.univ. Alexandra Raberger, Dr. med.univ. Lennart Reiber, Dr.in med.univ. Katja Reisner, Dr.in med.univ. Marlene Reithofer, Dr.in med.univ. Julia Riegebauer, Dr. med.univ. Michael Rössler, Dr.in med.univ. Marlies Schanbacher, Dr.in med.univ. Jacqueline Scheer, Dr. med.univ. Vinzenz Schmer-Galunder, Dr.in med.univ. Valerie Schögler, Dr. med.univ. Wolfgang Schwarz, Dr.in med.univ. Ulrike Schwarz, Dr.in med.univ. Nora Schwegel, Dr. med.univ. Viktor Sipos, Dr.in med.univ. Chiara-Elisa Stella, Dr. med.univ. Manuel Stelzer, Dr. med.univ. Simon Johannes Strohmeier, Dr.in med.univ. Jasmin Tahhan, Dr. med.univ. Maximilian Tamberger, Dr.in med.univ. Eva Teschl, Dr.in med.univ. Dominique Laura Afra Thomas, Dr. med.univ. Gregor Tögel, Dr. med.univ. Stefan Trinkl, Dr. med.univ. Georg Hugo Tsangarakis, Dr. med.univ. Denis Turanovic, Dr.in med.univ. Martina Vaterl, Dr.in med.univ. Lena Elisabeth Voško, Dr. med.univ. Anton Michael Wagner, Dr.in med.univ. Johanna Windisch, Dr. med.univ. Andreas Wolkerstorfer, Dr. med.univ. Jakob Alexander Zgubic
Zahnmedizin
Dr. med.dent. Pierre Maximilian Eckhard, Dr.in med.dent. Alexandra Michaela Elisabeth Emmerich, Dr.in med.dent. Hannah Kühleitner, Dr.in med.dent. Laura Theresa Mente, Dr. med.dent. Maximilian Michael Thom, Dr.in med.dent. Viktoria Magdalena Walter, Dr.in med.dent. Anna Katharina Zwietasch
Master Pflegewissenschaft
Marlene Gutjahr BScN MSc, Theresa Hüttenmaier BScN MSc, Lisa Kleinschuster BScN MSc, Sarah Maria Klug BScN MSc, Iris Pichler BScN MSc, Laura Birgit Strobl BScN MSc, Elisabeth Trummer BScN MSc
Doktor*in der Philosophie
Dr.in med.univ. Anna Maria Antonia Obermayer PhD, Dr.in med.univ. Julia Stadler BSc MSc PhD, Julia Voglhuber-Höller BSc MSc PhD, Margarete Maria Voortman BSc MSc PhD
Informationen für Absolvent*innen finden Sie hier.
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Gebärmutterhalskrebs und seine Folgen
Gebärmutterhalskrebs bezeichnet eine bösartige Veränderung von Zellen am Gebärmutterhals (Zervix). Fast alle dieser Tumoren sind eine Folge einer Infektion mit HPV (humanes Papillomavirus), wobei es mittlerweile dank einer Impfung einen guten Schutz dagegen gibt.
Heute werden Zervixkarzinome durch regelmäßige Screening-/Vorsorgeuntersuchungen wie den PAP-Abstrich oft rechtzeitig erkannt und können daher früh effektiv therapiert bzw. geheilt werden. Der Umfang der Operation ist abhängig vom Stadium der Erkrankung. Die Frage, die nun international untersucht wurde, ist, ob kleinere Zervixkarzinome mit einer einfachen Gebärmutterentfernung behandelt werden könnten bzw. ob eine erweiterte/radikale Hysterektomie für diese Tumoren wirklich notwendig ist.
Studie im New England Journal of Medicine
Eine internationale Studie, an der auch die https://gynaekologie.medunigraz.at/\" title=\"Klinische Abteilung für Gynäkologie\">Klinische Abteilung für Gynäkologie der Med Uni Graz und andere österreichische Zentren beteiligt waren, hat nun untersucht, ob es bei kleineren Zervixkarzinomen notwendig ist, mehr Gewebe zu entfernen, oder ob eine einfache Hysterektomie reicht. Es wurden 700 Patientinnen untersucht, die entweder eine radikale/erweiterte oder eine einfache Hysterektomie erhalten haben. Analysiert wurden neben dem Wiederauftreten von Krebs auch die direkten Folgen der Operation.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass in den untersuchten Fällen die radikale Hysterektomie gegenüber der einfachen Hysterektomie keinen Überlebensvorteil hat, einfach gesagt: nicht notwendig ist. Erwartungsgemäß gab es bei der radikalen Hysterektomie mehr Komplikationen während und nach der OP. Das bedeutet für Frauen mit frühen Zervixkarzinomen eine wesentlich einfachere und kürzere Operation ohne Bauchschnitt mit einem Krankenhausaufenthalt von oft nur ein bis zwei Tagen und weniger Komplikationen und Folgeproblemen.
Steckbrief Karl Tamussino:
Karl Tamussino ist Leiter der Klinischen Abteilung für Gynäkologie der Medizinischen Universität Graz. Hier forscht er unter anderem in den Gebieten der Gynäkologie sowie der Krebsforschung und Onkologie.
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Veranstaltung des Health Tech Hub Styria unter dem Motto \"Future in Diagnostics and Therapy\".", "body": "Am 15. und 16. April 2024 ging vor rund 250 internationalen Teilnehmenden die 6. Ausgabe des „Health Tech Hub Styria“ über die Bühne der Med Uni Aula. Das Event stand unter dem Motto „Future in Diagnostics and Therapy“ und rückte einen der Schlüsselfaktoren für Innovationen in den Fokus: die Kooperation.
Rund 60 Speaker aus den Bereichen Forschung, Industrie, Gesundheitseinrichtungen und zahlreiche Start-Ups beleuchteten, wie kooperative Projekte entstehen, wo die Herausforderungen liegen und wie groß die Chancen gerade im Gesundheitsbereich sind. Key Notes, Inputs, Diskussionsrunden und nicht zuletzt rund 230 B2B-Meetings, organisiert vom Enterprise Europe Network, sorgten für einen lebendigen Austausch innerhalb der Health Tech Szene.
Von der innovativen Idee bis zum*zur Patienten*Patientin
Die Welt der Produktentwicklung im Gesundheitsbereich ist komplex und voller Hürden. Lange Entwicklungszeiten mit großem Finanzierungsbedarf, strenge und - je nach Zielmarkt variierende - Zulassungsregularien sowie unterschiedliche Schwerpunktsetzungen, Bedürfnisse und Erwartungshaltungen von Gesundheitsanbietenden, Forschenden, Investoren und Unternehmen machen den Weg von der Produktidee hin zur Patientin und zum Patienten zu einer Reise, die sich nur mit guten Kooperations-Partnerschaften und mit intensivem Austausch realisieren lässt.
Unter den Speakern waren u.a. Bettina Resl (Novartis), Andreas Mühlberger (Infineon), Maurice Deuss (Payer), Franz Aigner (WILD Group), Günter Winkler (Ottronic), Gerold Winkler (MEDS), Daniela Pak-Graf (Merkur Innovation Hub), Christoph Magnes (JOANNEUM RESEARCH Health), Katharina Proske (CANCOM) sowie Annelie Weinberg, Lars Kamolz, Harald Sourij, Sebastian Schwaminger, Dieter Szolar und Alexander Micko von der Medizinischen Universität Graz. Es moderierten Emma Somerville und Michael Kerschbaumer (SFG), Sophie Narath (Med Uni Graz), Craig Matthews (Science Park Graz), Lorenz Neuhäuser (Human.technology Styria) und Karin Hölbling (ICS).
Start-Ups und transnationale Zusammenarbeit
Start-Ups wie RobotDreams, Vertify, SteadySense, DECIDE, Predicting Health, CommuModo und arterioscope stellten ihre Sichtweise zur Notwendigkeit zur Kooperation dar. Der Social Entrepreneur Frank Leyhausen rückte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Produktentwicklern und Zielgruppe in den Vordergrund, während Olivier Colin, CEO der französischen Organisation „Maison de l'Innovation de la Médicale Spécialisée (MIMS SAS)“ die Bedeutung transnationaler Zusammenarbeit betonte.
Unter Nachbarn
Kooperationen innerhalb des D-A-C-H- und des Alpe-Adria-Raums sind - im Wortsinn - naheliegend. Wirtschaftsagenturen, Cluster und Vertretende der Außenwirtschaftscenter stellten daher die Möglichkeiten für den Markteintritt in diesen Nachbarländern dar und hoben insbesondere die vielen Anknüpfungspunkte der Gesundheitsmärkte in Kroatien, Slowenien, der Schweiz und Italien hervor.
Von Murinsel bis Untergrund des Universitätsklinikums
Flankiert wurde die zweitägige, englischsprachige Veranstaltung von einem „Life Science Breakfast“ im Zentrum für Wissens- und Technologie-Transfer (ZWT), einem abendlichen Networking-Event auf der Murinsel, sowie von Führungen in einigen Highlights der Grazer Medical Science City, darunter in den „Untergrund“ des Universitätsklinikums Graz, Biobank, Univ.-Klinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin und zum Lehrstuhl für Makroskopische und Klinische Anatomie der Med Uni Graz sowie ins Forschungslabor von Joanneum Research Health.
Das Event wurde von einem Organisationsteam unter der Leitung des steirischen Gesundheitsclusters Human.technology Styria organisiert und finanziert. Die HTH-Team-Organisationen sind: SFG, Med Uni Graz, Science Park Graz, ESA Space Solutions, Stadt Graz, JOANNEUM RESEARCH, ICS Internationalisierungscenter Steiermark und Human.technology Styria.
Stellvertretend für dieses Team zeigte sich Clusterchefin Lejla Pock sehr zufrieden: „Der HTH zeigt, wie innovationsstark die Steiermark ist. Der Schlüssel dafür liegt sicherlich in der stark ausgeprägten Kooperationsbereitschaft aller wichtigen Player im Gesundheitsbereich – sowohl hier vor Ort als auch weiter über die Grenzen Österreichs hinaus. Wie ja nicht zuletzt auch dieses sehr erfolgreiche Event zeigt: Cooperation is key.“
Textnachweis: Health Tech Hub Styria
Fotonachweis: Oliver Wolf
Die Med Uni Graz kooperiert seit 2009 mit der https://kusms.edu.np/\" target=\"_blank\">Kathmandu University School of Medical Sciences (KUSMS) in Nepal im Rahmen von Studierenden- und Personalaustausch sowie Forschungskooperation. Seit 2019 wird diese Zusammenarbeit durch das Mobilitätsprogramm Erasmus+ International Credit Mobility (KA107/KA171) gefördert. Die Global Health and Development-Gruppe der Med Uni Graz begleitet Projekte mit der KUSMS in Seminaren und jährlichen Vorlesungen in speziellen Studienmodulen (SSM).
Die Zusammenarbeit, deren Schwerpunkt auf den Fachgebieten Kinderheilkunde, Kinderchirurgie und Kinderradiologie zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Kindern in Nepal liegt, wurde kürzlich durch Initiativen der Klin. Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, des Instituts für Pflegewissenschaft, und des Diagnostik & Forschungsinstituts für Pathologie thematisch erweitert und soll in diesen Bereichen weiter ausgebaut werden.
Zahnmedizin
2019 hielt Wolfgang Zemann von der Klin. Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Lehrvorträge und Fallbesprechungen mund-kiefer-gesichtschirurgischer Themen am Department of Oral and Maxillofacial Surgery der KUSMS und leitete eine Kooperation im Bereich der Zahnmedizin in die Wege, die 2023 nach einer coronabedingten Verzögerung zu einem Gegenbesuch und Fortbildungsaufenthalt von Prof. Chandan Upadhyaya von der KUSMS an der Klin. Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie führte. Die Zusammenarbeit in Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Zahnchirurgie wurde Anfang dieses Jahres durch einen Lehraufenthalt von Barbara Kirnbauer von der Klin. Abteilung für Orale Chirurgie und Kieferorthopädie an der KUSMS fortgeführt. Der Schwerpunkt ihrer Lehrtätigkeit fokussierte sich auf oralchirurgische, oralradiologische und implantologische Themen. Seitens der Univ.-Klinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit starten aktuell Bemühungen, Zahnmedizinstudierende der Med Uni Graz in die Projekte einzubinden und studienbezogene Auslandsaufenthalte am Dhulikhel Hospital bzw. dessen Outreach Health Centers zu ermöglichen.
Krankenpflege & Pflegewissenschaft
Im Bereich der Pflege konnten 2022 zwei Kinderkrankenschwestern und ein Arzt der Kinderintensivstation des Dhulikhel Hospitals ein dreiwöchiges Observership auf den Intensivstationen der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie und der Abteilung für Neonatologie der Universitätsklinik für Kinder und Jugendheilkunde absolvieren mit dem Ziel, die Versorgung von Säuglingen und Kindern auf den Intensivstationen der Kinderklinik des Dhulikhel Hospitals zu verbessern und infolge die nach wie vor hohen Sterberaten zu senken. Die KUSMS bietet als Studienprogramme unter anderem einen vierjährigen Bachelor of Science in Nursing, einen vierjährigen Bachelor in Nursing Science sowie einen zweijährigen Master of Science in Nursing an und möchte sich hinsichtlich evidenzbasierter Pflegeintervention weiterentwickeln. Ein Kooperationsvertrag zwischen der Med Uni Graz und der KUSMS, der kürzlich unterzeichnet wurde, ermöglicht in Zukunft den Austausch von Studierenden und Lehrenden/Wissenschafter*innen, sowie Forschungskooperation im Fachbereich der Pflegewissenschaft. Studierende des MA Pflegewissenschaft an der Med Uni Graz haben die Möglichkeit, vierwöchige Forschungsaufenthalte, die der Verfassung der Abschlussarbeit dienen, an der KUSMS zu absolvieren und ihm Rahmen der Aufenthalte auch praktische hands-on Erfahrungen im Bereich der Pflege am Dhulikhel Hospital zu sammeln.
Pathologie
Ein Erasmus-Praktikumsaufenthalt einer Studierenden, die an der KUSMS und dem Dhulikhel Hospital die Facharztausbildung für Pathologie absolviert, am Grazer Diagnostik & Forschungsinstitut für Pathologie unter der Betreuung von Iva Brcic im Sommer 2023 führte zu einer Kooperation der Med Uni Graz und KUSMS im Bereich der Pathologie. Iva Brcic besuchte die KUSMS im Winter 2023 und hielt dort Vorträge zu den Themen Gastrointestinale Pathologie und Knochenpathologie. Zusätzlich wurden auch zahlreiche interessante, sehr lehrreiche Fälle aus diesen Bereichen der Pathologie unter dem Mikroskop und auch online (digitalisierte Fälle) angeschaut und diskutiert. Seit ihrem Aufenthalt wird kooperativ zusammengearbeitet und es werden herausfordernde Fälle per E-Mail verschickt und diskutiert. Im kommenden Sommer wird eine weitere KUSMS-Studierende in Facharztarztausbildung ein Praktikum am Diagnostik & Forschungsinstitut für Pathologie der Med Uni Graz absolvieren.
Weitere geplante Aktivitäten
Für 2024 sind zwei weitere Praktikumsaufenthalte von KUSMS-Studierenden in Facharztausbildung an der Med Uni Graz geplant: einerseits an der Klin. Abteilung für Gynäkologie und andererseits an der Klin. Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Des Weiteren wird ein Arzt des Department of ENT am Dhulikhel Hospital im Herbst 2024 ein sechswöchiges Observership an der Klin. Abteilung für allgemeine HNO durchführen, um sich im Bereich endoskopischer/minimal-invasiver HNO-Verfahren weiterzubilden. Zwei Med Uni Graz-Studierende werden im Herbst Teile ihres KPJ am Dhulikhel Hospital absolvieren. Für Med Uni Graz-Mitarbeitende werden noch im April geförderte Lehr- und/oder Fortbildungsaufenthalte im Rahmen von Erasmus+ an der KUSMS ausgeschrieben.
Dhulikhel Hospital
Das unabhängige, gemeinnützige, nichtstaatliche Krankenhaus Dhulikhel Hospital ist als akademisches Lehrkrankenhaus der KUSMS in der Ausbildung von Ärzt*innen und Pflegekräften aktiv. Es liegt ca. 30 Kilometer außerhalb der Hauptstadt Kathmandu und leistet rund 2,7 Millionen Menschen der ländlichen Region medizinische Versorgung. Zum Dhulikhel Hospital gehören zahlreiche Outreach Health Centers, die weitab jeglicher ärztlichen Versorgung liegen und regelmäßig von einem Team Ärzt*innen und Krankenschwestern besucht werden, um die dortige Bevölkerung zu behandeln. Für die Finanzierung ist das Dhulikhel Hospital vor allem auf Spenden aus aller Welt angewiesen. Dr. Lutz Stroedter von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie unterstützt die Kinderklinik des Dhulikhel Hospitals seit 2006 durch diverse Projekte beim Aufbau einer kinderchirurgischen Abteilung und bei der Verbesserung der medizinischen Versorgung von Kindern in den Bezirken rund um Dhulikhel.
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The cooperation, which focuses on the fields of pediatrics, pediatric surgery and pediatric radiology to improve medical care for newborn and children in Nepal, was recently expanded by initiatives of the Division of Oral and Maxillofacial Surgery, the Institute of Nursing Science, and the Diagnostic and Research Institute of Pathology and will further grow in these areas.
Dentistry
In 2019, Wolfgang Zemann from the Division of Oral and Maxillofacial Surgery gave lectures and case discussions on oral and maxillofacial surgery topics at the Department of Oral and Maxillofacial Surgery at KUSMS and initiated a collaboration in the field of dentistry, which led to a return visit and training visit by Prof. Chandan Upadhyaya from KUSMS to the Division of Oral and Maxillofacial Surgery in 2023 after a COVID-related delay. The collaboration in teaching and research in the field of dental surgery was continued at the beginning of this year with a teaching visit at KUSMS by Barbara Kirnbauer from the Division of Oral Surgery and Orthodontics. The focus of her teaching activities was on oral surgery, oral radiology and implantology. The Department of Dental Medicine and Oral Health is currently making efforts to involve dentistry students from Med Uni Graz in the projects and to enable study-related stays abroad at Dhulikhel Hospital and its Outreach Health Centers.
Nursing & nursing science
In the field of nursing, two pediatric nurses and a pediatrician from the pediatric intensive care unit of Dhulikhel Hospital were able to complete a three-week observership in the intensive care units of the Department of Paediatric and Adolescent Surgery and the Division of Neonatology of the Department of Paediatrics and Adolescent Medicine in 2022 with the aim of improving the care of infants and children in the intensive care units of the pediatric clinic of Dhulikhel Hospital and reducing the still high mortality rates. KUSMS offers study programs including a four-year Bachelor of Science in Nursing, a four-year Bachelor in Nursing Science and a two-year Master of Science in Nursing and would like to develop further with regard to evidence-based nursing intervention. A cooperation agreement between the Medical University of Graz and KUSMS, which was recently signed, will enable the exchange of students and lecturers/scientists in future, as well as research cooperation in the field of nursing science. Students of the MA Nursing Science at Med Uni Graz have the opportunity to complete four-week research stays for their thesis at KUSMS and to gain practical hands-on experience in the field of nursing at Dhulikhel Hospital during their stays.
Pathology
An Erasmus+ traineeship at the Graz Diagnostic and Research Institute of Pathology under the supervision of Iva Brcic in summer 2023 by a student in residency training in pathology at KUSMS and Dhulikhel Hospital led to a cooperation between Med Uni Graz and KUSMS in the field of pathology. Iva Brcic visited KUSMS in winter 2023 and gave lectures on gastrointestinal pathology and bone pathology. In addition, numerous interesting, highly instructive cases from these areas of pathology were viewed and discussed under the microscope and online (digitized cases). Since this stay, Med Uni Graz and KUSMS colleagues have been working together cooperatively and challenging cases have been discussed by email. Next summer, another KUSMS student in residency training will complete a traineeship at the Diagnostic and Research Institute of Pathology at Med Uni Graz.
Further planned activities
Two further traineeships of KUSMS students in residency training at Med Uni Graz are planned for 2024: one at the Department of Obstetrics and Gynaecology and the other at Division of General, Visceral and Transplant Surgery. Furthermore, a doctor from the Department of ENT at Dhulikhel Hospital will carry out a six-week observership at the Division of General Otorhinolaryngology in fall 2024 in order to receive further training in the field of endoscopic/minimally invasive ENT procedures. Two Med Uni Graz students will complete parts of their clinical practical year at Dhulikhel Hospital in the fall. Funded teaching and/or training stays at KUSMS within the framework of Erasmus+ will be advertised for Med Uni Graz staff in April 2024.
Dhulikhel Hospital
The independent, non-profit, non-governmental Dhulikhel Hospital is an academic teaching hospital of KUSMS and is active in the training of doctors and nurses. It is located around 30 kilometers outside the capital Kathmandu and provides medical care to around 2.7 million people in the rural region. Dhulikhel Hospital runs numerous Outreach Health Centers which are located far away from any medical care and are regularly visited by a team of doctors and nurses to treat the local population. For funding, Dhulikhel Hospital relies primarily on donations from all over the world. Dr. Lutz Stroedter from the Department of Paediatric and Adolescent Surgery has been supporting the paediatric department at Dhulikhel Hospital since 2006 through various projects to set up a paediatric surgery department and improve medical care for children in the districts around Dhulikhel.
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This experience is complemented by a scientific focus, which is defined jointly between the University Hospital and the potential fellows in an individual research and training plan as part of the application process. The duration of the stay is a minimum of three and a maximum of twelve months; the decision to accept a Clinical Fellow always lies with the hosting department/division. Eleven fellows have since been welcomed and supervised at Med Uni Graz and University Hospital Graz; ten more fellows are currently at the University Hospital Graz. The International Office is responsible for the administration of the Clinical Fellowship and asked the fellows why they chose Med Uni Graz and University Hospital Graz, what their best experiences were and why they would recommend the Clinical Fellowship to others. In addition, three supervisors of Clinical Fellows - Andreas Leithner from the Department of Orthopaedics and Trauma, Herbert Fluhr from the Department of Obstetrics and Gynaecology and Daniel Scherr from the Division of Cardiology - talk about their experiences and explain the added value of the Clinical Fellowship from their point of view.
Med Uni Graz is pleased about this positive feedback and looks forward to offering such excellent clinical and scientific training to further international fellows.
Further information on the https://www.medunigraz.at/en/clinical-fellowship\" target=\"_blank\">Clinical Fellowship at Med Uni Graz