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Vom Zivildienst zur Medizin – und weiter nach Afrika
Ursprünglich absolvierte Devrim Kara eine HTL-Ausbildung für Maschinenbau, fand jedoch während seines Zivildienstes in einem Demenzzentrum seine wahre Berufung in der Medizin. Seither verfolgt er das Ziel, über die Grenzen Österreichs hinaus zu helfen. Mit seinem Projekt verwirklicht er einen Kindheitstraum: „Ich will seit meiner Kindheit ein solches humanitäres Projekt realisieren, sei es in Afrika oder in Asien“, so der motivierte Student.
Die Initiative entstand in Zusammenarbeit mit dem deutschen Verein Friends of St. Anne’s e. V., der das Krankenhaus in Liuli seit Jahren unterstützt. Vor Ort fehlt es jedoch an grundlegender technischer Ausstattung – insbesondere ein funktionstüchtiges Röntgengerät wird dringend benötigt. Ein solches Gerät kostet bis zu 40.000 Euro – für das Krankenhaus in der Region Ruvuma im Südwesten Tansanias, einem der ärmsten Gebiete der Welt, eine kaum leistbare Summe. Devrim Kara mobilisiert daher Spenden über GoFundMe und den Partnerverein. Auch funktionstüchtige medizinische Geräte, die in österreichischen Krankenhäusern nicht mehr verwendet werden, könnten vor Ort weiterverwendet werden. „Jede Spende kann Leben retten. Was für uns wenig erscheint, kann in Tansania den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten“, betont der Initiator der Spendenaktion.
Es fehlt an grundlegender medizinischer Versorgung
Ein besonders eindrückliches Beispiel für den medizinischen Bedarf im St. Anne’s Hospital in Liuli ist die Versorgung von Neugeborenen auf der Intensivstation. Pulsoximeter – kleine Geräte, die den Sauerstoffgehalt im Blut messen – sind für die Überwachung und Behandlung kritisch kranker Säuglinge unverzichtbar. Dennoch mangelt es vor Ort schmerzlich an dieser grundlegenden Ausstattung. Ein Gerät kostet rund 250 Euro – ein vergleichsweise geringer Betrag für den Schutz eines kostbaren Menschenlebens. Für viele Familien in der Region ist diese Summe jedoch unerschwinglich.
Erster Schritt in die richtige Richtung
In der Vergangenheit war es unmöglich, Notfallpatient*innen aus abgelegenen Dörfern medizinisch zu versorgen. Menschen, die bis zu 100 Kilometer entfernt wohnen, konnten das Krankenhaus nicht erreichen, und dieser Mangel an Mobilität führte oft dazu, dass leicht behandelbare Krankheiten tödlich endeten. Dank großzügiger Spenden konnte 2013 ein Krankenwagen angeschafft werden. Seitdem haben zahllose Patient*innen Zugang zu der dringend benötigten medizinischen Versorgung erhalten.
Ein Projekt mit Herz und Haltung
Für Devrim Kara ist das Projekt mehr als eine humanitäre Mission – es ist eine Frage des Glaubens und der Überzeugung: „Ich bin überzeugt, dass man helfen sollte, wenn man die Möglichkeit und die Mittel dazu hat – ganz gleich, ob man selbst davon profitiert.“ Der Medizinstudent will mit seinem Engagement auch andere inspirieren: „Besonders in einer Zeit, in der globale Solidarität oft untergeht, möchten wir zeigen, dass man als Einzelperson sehr wohl etwas bewegen kann – mit Herz, Ausdauer und Gemeinschaft.“
Auch seitens der Med Uni Graz erfährt Devrim Kara für sein Projekt beziehungsweise sein Vorhaben umfangreiche Unterstützung. Besonderer Dank hierbei gilt Karl Tamussino und Herbert Fluhr von der https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.orgeinheit_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=201&id_in=4200\">Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Daniel Scherr und Martin Manninger-Wünscher von der https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.orgeinheit_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=201&id_in=4125\">Klinischen Abteilung für Kardiologie. Auch seine Kommilitonen Ashkan Abedini und Anselm Allrich unterstützen Devrim Kara tatkräftig.
Unterstützungen für das Projekt sind über die Plattform GoFundMe sowie über den Verein Friends of St. Anne’s e. V. möglich.
GoFundMe:
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Heinrich-Zimmer-Str. 21
56288 Kastellaun
Deutschland
mail@friends-of-st-annes.org
https://friends-of-st-annes.org/\">https://friends-of-st-annes.org/Fotos: Friends of St. Anne’s e. V.
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Endotheliale Vorläuferzellen – Schlüsselakteurinnen bei der Anpassung des Gefäßsystems
Endotheliale Vorläuferzellen zirkulieren im Blut und tragen zur Reparatur sowie zur Neubildung von Blutgefäßen bei. ECFCs stellen eine Untergruppe dar, die – aus dem Blut isoliert – in der Zellkultur charakteristische Kolonien bildet. Während ihre diagnostische und therapeutische Bedeutung im Bereich von Herz-Kreislauf-Erkrankungen intensiv erforscht wird, ist über ihre Rolle in der Schwangerschaft bislang wenig bekannt.
In der nun veröffentlichten Studie untersuchte die Erstautorin Marie-Therese Weiser-Fuchs ECFCs aus dem Blut gesunder Frauen in drei unterschiedlichen physiologischen Stadien: nicht-schwangere Frauen, Frauen in der Frühschwangerschaft und Frauen in der Spätschwangerschaft. Die Proben wurden unter anderem im Rahmen der PregWin-Kohortenstudie gewonnen, eines translationalen Forschungsprojekts am LKH-Universitätsklinikum Graz, das es ermöglicht, komplexe Veränderungen im Schwangerschaftsverlauf vorausschauend zu untersuchen.
Zellwachstum und Zellform – deutliche Unterschiede je nach Schwangerschaftsstadium
„Bei der Kultivierung der ECFCs zeigten sich deutliche Unterschiede im Zellwachstum, je nachdem, in welcher Schwangerschaftsphase die Zellen isoliert wurden. In der Spätschwangerschaft war die Erfolgsrate der ECFC-Isolierung mit 61 % am höchsten und es entstanden auch mehr Zellkolonien pro Milliliter Blut“, führt Marie-Therese Weiser-Fuchs ihre Forschung aus. Zudem benötigten ECFCs aus der Spätschwangerschaft weniger Zeit bis zur Koloniebildung und Ausbildung eines sogenannten konfluenten Monolayers, also einer vollständigen Bedeckung der Wachstumsfläche durch die kultivierten Zellen, was auf eine gesteigerte Mobilisierung und schnelleres Wachstum von ECFCs in diesem Stadium hindeutet.
Mikroskopisch zeigten sich je nach Schwangerschaftsstatus deutliche Unterschiede in der Form der Zellen: Während die ECFCs nicht-schwangerer Frauen eine spindelförmige, verlängerte Form aufwiesen, dominierten bei schwangeren Frauen, besonders in der Spätschwangerschaft, rundere, vieleckige Zellformen. Diese Unterschiede könnten für ihre Funktion bedeutend sein, beispielsweise als Hinweis auf unterschiedliche Aktivierungszustände oder eine Art „zelluläres Gedächtnis“ an die Umgebung.
Stoffwechsel, Entzündung und fötales Geschlecht beeinflussen ECFC-Verhalten
Darüber hinaus zeigten sich signifikante Zusammenhänge zwischen dem Wachstum von ECFCs und metabolischen sowie entzündlichen Parametern: Eine stärkere Koloniebildung war mit erhöhten Lipidwerten (Cholesterin, Triglyceride) und Entzündungsmarkern (IL-6, E-Selectin) assoziiert. Diese Ergebnisse legen nahe, dass ECFCs nicht nur durch lokale Reize in den Blutgefäßen, sondern auch durch systemische Faktoren beeinflusst werden.
„Besonders interessant war der Einfluss des fötalen Geschlechts: In der Frühschwangerschaft gelang die Isolierung von ECFCs aus mütterlichem Blut häufiger, wenn die Frau ein Mädchen erwartete. In der Spätschwangerschaft hingegen war eine höhere ECFC-Aktivität mit männlichen Feten assoziiert. Dieser bisher nicht beschriebene Zusammenhang deutet auf eine geschlechtsspezifische Steuerung des mütterlichen Gefäßsystems hin, die möglicherweise durch Unterschiede im plazentaren Sekretom vermittelt wird“, erklärt Marie-Therese Weiser-Fuchs. Das plazentare Sekretom bezeichnet die Gesamtheit an Stoffen, die von der Plazenta abgegeben werden.
Weiters erklärt die Forscherin: „In unsere Analysen haben wir auch eine kleine Gruppe von Frauen mit Gestationsdiabetes eingeschlossen. Bei ihnen zeigte sich eine deutlich gesteigerte ECFC-Koloniebildung im Vergleich zu gesunden Kontrollschwangerschaften. Dies könnte auf eine kompensatorische (also ausgleichende) Aktivierung des Reparatursystems der Gefäße hinweisen.“ Die Daten liefern somit neue Anhaltspunkte für das Verständnis von Anpassungsmechanismen des Blutgefäßsystems in Risikoschwangerschaften.
Fazit: neue Einblicke in das Gefäßsystem während der Schwangerschaft
Die Studie zeigt, wie dynamisch und präzise gesteuert Umstrukturierungsprozesse des Gefäßsystems während der Schwangerschaft ablaufen. Bemerkenswert ist, dass die „Programmierung“ der ECFCs durch metabolische und entzündliche Veränderungen während der Schwangerschaft auch nach der Isolierung der Zellen in der Kultur fortbesteht. Dieses zelluläre Gedächtnis könnte künftig klinisch genutzt werden. ECFCs haben das Potenzial, sich als sensitive Marker für die Anpassungsprozesse des mütterlichen Gefäßsystems zu etablieren, und könnten somit zur frühzeitigen Erkennung von Risikoschwangerschaften beitragen. Ein tieferes Verständnis ihrer Regulation könnte zudem neue therapeutische Ansätze zur Prävention und Behandlung schwangerschaftsassoziierter Komplikationen wie Präeklampsie oder Gestationsdiabetes eröffnen.
Steckbrief: Marie-Therese Weiser-Fuchs
Marie-Therese Weiser-Fuchs isoliert und charakterisiert im Rahmen ihrer Dissertation spezielle Endothelzellen (endothelial colony forming cells) aus dem Blut schwangerer Frauen. Dabei versucht sie, Zusammenhänge zwischen dem mütterlichen metabolischen Zustand und der Funktion dieser Zellen zu erforschen. Ein weiteres, damit teilweise verbundenes Interessensgebiet liegt in der Erforschung von Humanmilch-Oligosacchariden und deren Rolle im mütterlichen Metabolismus während der Schwangerschaft. Dabei liegt der Fokus derzeit auf der Erforschung der Regulation des Lipid- und Glukosemetabolismus in der Schwangerschaft unter Berücksichtigung des Einflusses von Humanmilch-Oligosacchariden.
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Besonders erfreulich aus österreichischer Sicht: Die Medizinische Universität Graz ist neben dem renommierten Karolinska Institutet die einzige andere Universität, die mit zwei Expert*innen in dieser international hochkarätig besetzten Kommission vertreten ist.
Wissenschaftliche Expertise aus Graz
- Erwin Stolz hat im Bereich der Epidemiologie und Sozialmedizin wissenschaftliche Expertise. Seine Forschung widmet sich u. a. dem Verlauf von Frailty und Pflegebedürftigkeit im Alter, den sozialen Determinanten von Gesundheit, gesundheitlicher Ungleichheit und präventiven Strategien für ältere Bevölkerungsgruppen.
- Regina Roller-Wirnsberger bringt langjährige klinische und wissenschaftliche Erfahrung aus international renommierten Projekten zur Altersmedizin ein – darunter die Joint Action ADVANTAGE. Ihr aktueller Fokus liegt auf integrierten Versorgungsmodellen im Bereich „Health, Wellbeing and Ageing“, insbesondere im translationalen Zusammenspiel von Forschung, Praxis und Politik.
„Die Berufung in diese Kommission bietet uns nicht nur die Möglichkeit, aktiv zur internationalen Meinungsbildung im Bereich Frailty beizutragen, sondern stärkt auch die internationale Sichtbarkeit und das Profil der Med Uni Graz wesentlich“, so die beiden Expert*innen. „Gerade in der gesellschaftlichen Verantwortung der Universitäten – der Third Mission – eröffnet sich hier enormes Potenzial.“
Was ist das Ziel der Lancet-Kommission zur Frailty?
Die Kommission zielt darauf ab, das weltweit noch unzureichende Verständnis von Frailty – also altersassoziierter Gebrechlichkeit – zu verbessern und dieses zentrale geriatrische Syndrom als präventiv behandelbaren Zustand neu zu positionieren. Laut WHO ist Frailty ein wesentlicher Risikofaktor für funktionelle Einschränkungen im Alter und betrifft weltweit zwischen 12–24 % der über 65-Jährigen – mit besonderer Belastung bei sozial benachteiligten, kulturell diversen oder ländlich lebenden Bevölkerungsgruppen.
Die Arbeit der Kommission konzentriert sich auf vier Hauptbereiche:
- Frailty als präventives Ziel erkennen: Neue Erkenntnisse zu den Ursachen und sozialen Einflussfaktoren sollen helfen, Frailty über den Lebensverlauf hinweg besser vorzubeugen.
- Früherkennung und Diagnostik verbessern: Die Entwicklung einheitlicher Kriterien und Screening-Instrumente, abgestimmt auf WHO-Standards, soll die medizinische Praxis unterstützen.
- Versorgung integrieren und verbessern: Die Kommission untersucht, wie Frailty in verschiedenen medizinischen Fachbereichen – z. B. Chirurgie, Onkologie, Kardiologie – als prognostischer Faktor systematisch berücksichtigt werden kann.
- Gesundheitspolitik weiterentwickeln: Mit evidenzbasierten Empfehlungen sollen nationale Strategien zur Förderung gesunden Alterns gestärkt werden – etwa im Rahmen der UN-Dekade für gesundes Altern (2021–2030).
Die Lancet-Kommission bringt internationale Fachleute aus Geriatrie, Gerontologie, Pflege, Sozialwissenschaft, Public Health, Epidemiologie, Gesundheitsökonomie und Patient*innenvertretungen zusammen, um global einsetzbare Lösungen für eine alternde Gesellschaft zu entwickeln.
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Digitale Skills im Fokus
Die Digitalisierung bietet für alle Ebenen der Gesellschaft Chancen wie Herausforderungen. Neue Anwendungen, Tools, Datenbanken und Roboter werden die Medizin in Zukunft dauerhaft begleiten und bereichern, jedoch auch rechtliche, ethische, soziale und kommunikative Fragestellungen hinsichtlich der Umsetzung mit sich bringen. Insbesondere die Kommunikation zwischen Behandler*innen und Patient*innen ist und wird hiervon betroffen sein, sei es durch unterschiedlichste Angebote wie elektronische Befundübermittlung, Apps oder Videokonferenzen. Diesen Inhalten muss somit bereits im Studium Rechnung getragen werden, um zukünftige Ärzt*innen, grundsätzlich jedoch Health Professionals jedweden beruflichen Hintergrundes, im Sinne einer personenorientierten Medizin bestmöglich vorzubereiten.
Im Rahmen des interuniversitären Projektes „Digital Skills, Knowledge and Communication“ an den Medizinischen Universitäten Wien, Innsbruck und Graz, das von 2020 bis 2024
lief, sollte das Medizinstudium dahingehend zukunftsfit gemacht werden. In Graz wurde, durch die Expertise der Klinischen Abteilung für Medizinische Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie, der Fokus auf kommunikative Aspekte im digitalen Setting gelegt. Ziel war es, Studierende auf die aktuellen wie zukünftigen kommunikativen Herausforderungen im Bereich der telemedizinischen Versorgung vorzubereiten und zu sensibilisieren, wobei der Schwerpunkt auf videobasierten Beratungen lag. Das Projekt wurde als Ausgangsbasis genutzt, um ein neues Angebot „Ärztliche Kommunikation im digitalen Setting“ stufenweise an der Med Uni Graz zu implementieren.
Projektumsetzung
Mit Sommersemester 2022 erfolgte die Konzeption und erstmalige Abhaltung der dreiteiligen Lehrveranstaltung „Kommunikationsaspekte und -skills in der telemedizinischen Betreuung von Patient*innen“ im Ausmaß von jeweils sechs bis sieben Unterrichtseinheiten als freies Wahlfach. Ziel ist es, abseits der theoretischen Wissensvermittlung (Grundlagen der Kommunikation, Herausforderungen sowie rechtliche und ethische Aspekte der Kommunikation im digitalen Setting, Kommunikationsskills etc.) ebenso praktische Übungen zur Stärkung und Schärfung der kommunikativen Fertigkeiten (unter Verwendung von Rollenspiel sowie Schauspielpatient*innen und Videokonferenzsystemen) zu vermitteln.
Die Erkenntnisse, inklusive einer begleitenden Lehrforschung, dienten der Effektivitätsüberprüfung der Lehrveranstaltung hinsichtlich der anvisierten Thematik sowie in einem weiteren Schritt der Implementierung im Regelstudium, die mit Wintersemester 2022/23 im Zuge des Pflichttracks PT-Basics (Theorievermittlung und eine Gesprächssimulation mit Schauspielpatient*in) erstmalig umgesetzt werden konnte. Weiters werden diese Inhalte nun sukzessive auch digital aufbereitet, um den Studierenden unterschiedlichster Jahrgänge eine Vertiefung bzw. eine Auseinandersetzung mit dieser Materie zu ermöglichen.
", "start": null, "end": null, "author": null, "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2026-03-11T09:07:41+01:00", "language": null }, { "id": 14117, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/vom-gen-zum-verhalten-was-wir-von-fischen-lernen-koennen#sl-content", "media": [], "gallery": [], "contact_box": [ { "id": 102079, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53887/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/O-R/reichmann-florian.png", "mimetype": "image/png", "filename": "reichmann-florian.png", "size": 603231 }, "title": "Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr.med.univ.", "name": "Florian Reichmann", "phone": "+4331638574122", "url": "https://ris.medunigraz.at/en/persons/61275f8f-d96a-4e9e-8170-64ca653920c0 - - \"Research profile\"", "link_label": "Research profile", "email": "florian.reichmann@medunigraz.at", "headline": "Kontakt und weitere Informationen", "address": [ "Division of Pharmacology", "Medical University of Graz" ] } ], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 268, 270, 271, 273 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 2932, "datetime": "2026-03-11T09:23:33+01:00", "title": "Press release", "description": null, "url": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2025/pressrelease-zebrafish-behaviour-web.pdf" }, { "id": 2933, "datetime": "2026-03-11T09:23:33+01:00", "title": "To the publication", "description": null, "url": "https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/apha.70042" }, { "id": 3521, "datetime": "2026-03-11T09:23:33+01:00", "title": "APA-Science", "description": null, "url": "https://science.apa.at/power-search/5120794220450391061" }, { "id": 2935, "datetime": "2026-03-11T09:23:33+01:00", "title": "Florian Reichmann", "description": null, "url": "https://ris.medunigraz.at/en/persons/61275f8f-d96a-4e9e-8170-64ca653920c0" }, { "id": 2936, "datetime": "2026-03-11T09:23:33+01:00", "title": "Division of Pharmacology", "description": null, "url": "https://pharmakologie.medunigraz.at/en/" } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/69629/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2025/07-2025/Zebrafische-Monika-Wittmann-Photography_Meduni-header.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "Zebrafische-Monika-Wittmann-Photography_Meduni-header.jpg", "size": 135066 }, "datetime": "2025-07-14T08:19:00+02:00", "title": "From gene to behavior:What we can learn from zebrafish", "teaser": "Florian Reichmann researches behaviour and the role genetics play with help from zebrafish", "body": "Aggression is a complex behavior dependent on numerous factors such as personal experiences, upbringing, social context, personality and genetics. https://ris.medunigraz.at/en/persons/61275f8f-d96a-4e9e-8170-64ca653920c0\" title=\"Florian Reichmann\">Florian Reichmann and his team at the Med Uni Graz https://pharmakologie.medunigraz.at/en/\" title=\"Division of Pharmacology\">Division of Pharmacology conduct research on how it is influenced by genetics. With the help of genetically modified fish, they want to obtain insight into the origin of behaviors and possibly draw conclusions about human behavior.
The zebrafish as a model
The test model of Florian Reichmann's working group is the zebrafish. No more than five centimeters long, this small and popular aquarium fish in the carp family has increasingly been used as a test organism in research. Around 70 percent of zebrafish DNA have orthologs (i.e., genes with a similar function) compared to the human genome; this number even approaches 82 percent in terms of disease-related genes. Other unusual features of the zebrafish are its quick development—its heart beats just 24 hours after fertilization—, its great fertility with each couple producing several hundred offspring and its nearly complete transparency in the larval stage, which opens up a variety of possibilities for in vivo microscopy.
For their research involving the zebrafish model, Floran Reichmann and his team have studied the zebrafish gene Irrtm4l1. It is orthologous to the human gene LRRTM4. The latter \"codes a protein that plays a critical role in the development of synapses (junctions between neurons) and their adequate function,\" explains Reichmann. Polymorphisms, i.e., changes or errors in this gene, have been associated with aggression problems in children, autism spectrum disorders and Tourette's syndrome. In order to investigate this relationship more closely, the researchers bred zebrafish whose ortholog Irrtm4l1 gene has been \"turned off.\" Finally, they meticulously analyzed the behavior of the fish and molecular changes in their brains.
Peaceful fish
A glimpse in the aquarium yielded interesting findings with regard to the genetically modified fish. The research group was able to establish that the transgenic fish were generally less aggressive. This suggests that this gene plays an important role in the development of aggression. The reason for reduced aggressivity might be increased timidity, yet it probably stems from a changed perception of \"enemies\" and/or a decreased desire to attack. A large number of changes were detected in the brain using omics technologies and targeted neurotransmitter measurements. Of special interest are both a higher dopamine turnover—dopamine is a neurotransmitter that has been associated with aggression in earlier studies—and reduced methyl vanillate concentrations. Methyl vanillate is a derivative of vanillin, which has been associated with neuroprotective and antioxidative effects.
LRRTM4 as a target
From a translational perspective, research on zebrafish has shown that LRRTM4 may indeed play an important role in human behavior. \"For example, a method might be found for treating excessive aggression or anxiety disorders within the framework of neuropsychiatric diseases,\" explains Reichmann. However, further research on the development of suitable active substances and the confirmation of the effects in other test organisms are required.
Profile: Florian Reichmann
Florian Reichmann is a tenure track professor in the Division of Pharmacology at the Otto Loewi Research Center and is the head of a Medical University of Graz research group in behavioral neuropharmacology. The pharmacologist has many years of experience in behavioral research and experimental neuropharmacology. He focuses on exploring the genetic components of pathological behavioral changes as well as the microbiota-gut-brain axis and analyzing interactions between genetic and nongenetic factors. The goal of his research is to find novel therapeutic targets for treating pathological behavioral changes within the framework of psychiatric, neurological and chronic inflammatory disease.
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1. Quartal:
- Priv.-Doz.in Dr.in med. univ. Dr.in scient. med. https://ris.medunigraz.at/de/persons/aa279999-ed9e-4851-8316-ef602b9ff0d5\" target=\"_blank\">Frederike Fellendorf, Fach: \"Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin\", am 15.01.2025
- Priv.-Doz. Dr. med. univ. Dr. scient. med. https://ris.medunigraz.at/de/persons/24c1ae5f-416b-462e-a8a3-672780ffcf47\" target=\"_blank\">Patrick Johann Reinbacher, MA MSc., Fach: \"Orthopädie und Traumatologie\", am 20.01.2025
- Priv.-Doz. Dr. med. univ. https://ris.medunigraz.at/de/persons/9bfac634-0491-46a6-9a05-a483c1ee6f11\" target=\"_blank\">Michael Schörghuber, Fach: \"Anästhesiologie und Intensivmedizin\", am 11.02.2025
- Priv.-Doz. Dr. med. univ. Dr. scient. med. https://ris.medunigraz.at/de/persons/eaa36db8-cc77-490e-b181-4b8684466f6d\" target=\"_blank\">Gabriel Adelsmayr, MBA, Fach: \"Radiologie\", am 12.02.2025
- Priv.-Doz. Mag. rer.nat https://ris.medunigraz.at/de/persons/494bab72-c5a6-4767-8fa1-c939479f2e56\" target=\"_blank\">Michael Holzer, PhD, Fach: \"Pharmakologie\", am 24.02.2025
- Priv.-Doz.in https://ris.medunigraz.at/de/persons/8264b8cc-e599-482c-850e-b65674472007\" target=\"_blank\">Valentina Biasin, PhD, MSc., Fach: \"Physiologie und Pathophysiologie\", am 13.03.2025
- Priv.-Doz. Dr. med. univ. Dr. scient. med. https://ris.medunigraz.at/de/persons/d47be6e3-5db8-44f1-b4b7-f86e0c335742\" target=\"_blank\">Janos Cambiaso Daniel, Fach: \"Chirurgie im Sonderfach Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie\", am 14.03.2025
- Priv.-Doz.in Mag.a rer.nat. Dr.in rer.nat. https://ris.medunigraz.at/de/persons/14626680-d4c7-4efd-ab60-bd50eaf21623\" target=\"_blank\">Margret Paar, Fach: \"Medizinische Chemie\", am 24.03.2025
- Priv.-Doz.in Dr.in med. univ. Dr.in scient. med. https://ris.medunigraz.at/de/persons/df579134-8bb4-4906-bd29-11f3b53487ad\" target=\"_blank\">Christina Helene Wolfsberger, Fach: \"Kinder- und Jugendheilkunde\", am 24.03.2025
2. Quartal:
- Priv.-Doz.in Mag.a rer.nat. Dr.in rer.nat. https://ris.medunigraz.at/de/persons/46d61924-5dd2-402e-b43a-473faac08f26\" target=\"_blank\">Magdalena Grill, Fach: \"Physiologie und Pathophysiologie\", am 07.04.2025
- Priv.-Doz. Dr.med.univ. Dr.scient.med. Dr.med.dent. https://ris.medunigraz.at/de/persons/5a99001e-cc43-4955-93b6-7c33684cfbda\" target=\"_blank\">Armin Sokolowski, Fach: \"Zahnmedizin\", am 30.04.2025
- Priv.-Doz. https://ris.medunigraz.at/de/persons/e931534d-4ce5-477f-ac07-54233ec27fb4\" target=\"_blank\">Stefano Angiari, PhD, Fach: \"Immunologie\", am 11.06.2025
- Priv.-Doz.in Dr.in rer.nat https://ris.medunigraz.at/de/persons/8ad2f6ff-9f96-4d36-be63-0fff7a223b2c\" target=\"_blank\">Sabine Wagner-Lichtenegger, BSc., MSc., Fach: \"Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin\", am 12.06.2025
Im Rahmen des jährlich stattfindenden Get Together der Steirischen Hochschulkonferenz wurden kürzlich die sechs Absolvent*innen des eDidactics-Programms 2025 der Med Uni Graz geehrt.
Die Übergabe fand im großen Festsaal der Privaten Pädagogischen Hochschule (PPH) Augustinum statt und wurde von Rektorin Andrea Seel eröffnet. In ihren Grußworten würdigte sie die Bedeutung innovativer Hochschuldidaktik für eine zukunftsorientierte Lehre. Begleitet wurde der Festakt von Ansprachen durch Michael Kopp (eDidactics) und Dagmar Archan (Leiterin der Didaktikwerkstatt, eCampus).
Ausgezeichnet wurden folgende Mitarbeiter*innen der Med Uni Graz:
- Dagmar Brislinger, Lehrstuhl für Zellbiologie, Histologie und Embryologie
- Sabrina Leal Garcia, Klinische Abteilung für medizinische Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie
- Sereina Annik Herzog, Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation
- Gernot Lecaks, Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation
- Tobias Josef Niedrist, Klinisches Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik
- Stefan Wernitznig, Lehrstuhl für Zellbiologie, Histologie und Embryologie
Als kleine Anerkennung wurde allen Absolvent*innen ein kleines Präsent von Herwig Rehatschek, Programmleiter eDidactics an der Med Uni Graz, überreicht.
Was ist eDidactics?
Das eDidactics-Programm ist ein hochschuldidaktisches Qualifizierungsangebot, das auf die digitale Lehre und innovative didaktische Konzepte in der Hochschulbildung spezialisiert ist. Es wird steiermarkweit angeboten und fördert praxisnahe Kompetenzen für moderne, qualitätsvolle Lehre. Durch die erfolgreiche Teilnahme am Programm leisten die Absolvent*innen einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Lehrqualität an der Med Uni Graz – eine wichtige Säule im Rahmen der Third Mission.
Wir gratulieren allen Absolvent*innen sehr herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss und bedanken uns für ihr Engagement für exzellente Lehre!
The future of colorectal cancer prevention took a major step forward this week as over 70 researchers, clinicians, industry partners and policy experts from across Europe gathered in Kaunas, Lithuania and online for the 2nd Plenary Meeting of https://oncoscreen.health/\" target=\"_blank\">ONCOSCREEN, an EU-funded https://research-and-innovation.ec.europa.eu/funding/funding-opportunities/funding-programmes-and-open-calls/horizon-europe_en\" target=\"_blank\">Horizon Europe project aiming to transform Colorectal Cancer (CRC) detection through precise, affordable, and citizen-centred screening.
Hosted by Lithuanian University of Health Sciences (LSMU), plenary sessions were organised at the Emmanuel Levinas Centre. The four-day meeting from May 19–22, marked a critical milestone in the project’s journey to co-create the final version of project tools for an intelligent, risk-based “shield” against colorectal cancer.
The event opened with a deep dive into Lithuania’s health research landscape, featuring a tour of LSMU’s campus and high-impact presentations by leading scientists including Prof. Vaiva Lesauskaitė, Vice-Rector for Research; Prof. Juozas Kupčinskas, Head of Digestive Research; Prof. Dainius Vajauskas, of the Nuclear Research Centre; and Dr. Julius Mačiulaitis, who spotlighted LSMU’s success in regenerative medicine innovation.
Interactive workshops allowed partners to align on clinical trial implementation, system architecture, intellectual property rights, and citizen awareness campaigns.
On the third day, participants engaged in a full-day Laboratory Test, providing feedback on all ONCOSCREEN tools from the perspectives of patients, clinicians, and policymakers. A mixed participation with project partners and external stakeholder occurred for the three above groups enhancing the co-design approach with external feedback. The tools aim to personalise screening approaches while ensuring ethical and data-responsible implementation.
In addition, an Oncological Living Lab Day was organised with co-learning and co-creation panels for a series of challenges involving active citizen engagement, innovative public-private financial schemes, policy reforms and clinical guidelines enhancement. Participants agreed to further continuate the public dialogue on the topics of interest in order to lead to tangible recommendation statements
Reflecting on the meeting, Project Coordinator Anaxagoras Fotopoulos from EXUS AI Labs stated: “This plenary was not just about reporting progress, but about engaging users—patients, clinicians, policymakers and technology providers meaningfully for serving an honourable cause. Of saving lives. We really solved challenges through our meeting and designed our next actions ahead, advancing our progress. Now it’s the time for speed up solution finding and mature our outputs with a view towards exploitation of results.”
ONCOSCREEN is a visionary €14 million Horizon Europe project bringing together nearly 40 partners across the EU. The consortium is committed to establishing next-generation screening systems that integrate AI, genomic biomarkers, citizen feedback, and policy insights to deliver early, personalised, and effective CRC detection.
", "start": null, "end": null, "author": null, "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2025-07-17T08:29:48+02:00", "language": 6 }, { "id": 14164, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/innovative-lehrprojekte-health-of-students-peer2peer-analog-digital#sl-content", "media": [ { "id": 80269, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/69654/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/T-Z/vajda-christian.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "vajda-christian.jpg", "size": 65704 }, "title": "Christian Vajda", "description": null, "alternative": "Christian Vajda" } ], "gallery": [], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 14, 266, 267, 269, 284, 285, 291, 299 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 2975, "datetime": "2026-03-11T09:03:20+01:00", "title": "Christian Vajda", "description": null, "url": "https://ris.medunigraz.at/de/persons/487db338-5293-4611-abd0-376be0c06a73" }, { "id": 2980, "datetime": "2026-03-11T09:03:20+01:00", "title": "Division of Medical Psychology, Psychosomatics and Psychotherapy", "description": null, "url": "https://psychologie.medunigraz.at/en/" } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/69717/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2025/07-2025/Header_Peer2Peer.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "Header_Peer2Peer.jpg", "size": 226973 }, "datetime": "2025-07-10T14:01:51+02:00", "title": "Innovative teaching projects: Health of Students - Peer2Peer: Analog & Digital", "teaser": "We take a look back at the innovative teaching projects at Med Uni Graz that have been honoured so far.", "body": "We take a look back at the innovative teaching projects at the Medical University of Graz that have won awards so far. This time it's about the project ‘Reorganisation of the 6th semester - introduction of a module structure’ by https://ris.medunigraz.at/de/persons/487db338-5293-4611-abd0-376be0c06a73\" target=\"_blank\">Christian Vajda, from the https://psychologie.medunigraz.at/en/\" target=\"_blank\">Division of Medical Psychology, Psychosomatics and Psychotherapy.
Not least due to the crises of recent years, the health of students has deteriorated noticeably. With a low-threshold and broad range of services including workshops, lectures, social media presence, three elective courses and individual counselling, ‘Health of Students - Peer2Peer’ positions itself as a specialised contact point for promoting and strengthening the health of students. Students are to be provided with quick and straightforward support in cases of stress or crises due to excessive demands or failure in their studies, personal problems in their private lives or illness, as well as in the development of solutions and the promotion of personal development. At the same time, this is intended to lay the foundation at an early stage for health-promoting strategies for the future professional careers of health professionals and scientists.
Proven team
The content is taught and support is provided in one-on-one conversations by specially trained peers (students in higher semesters) under the motto ‘helping people to help themselves.’ Professional support (e.g. psychiatric or psychotherapeutic expertise) is provided by a team of lecturers and specialists from the Clinical Department of Medical Psychology, Psychosomatics and Psychotherapy. This team of experts also provides supervision and content training for the peers.
Basic objectives of Health of Students - Peer2Peer
1. To support students at the Medical University of Graz in psychosocial crises and strengthen their own resources
2. To sensitise students to issues of psychosocial crises and health in their professional careers and to develop skills and techniques - for themselves and their patients - through teaching and knowledge transfer
3. To accompany specially trained tutors (peers) in their personal development and support them in learning new skills (e.g. organisational aspects, dealing with digital offerings, counselling in crises)
4. Raising awareness in the higher education sector of the importance of the topic of ‘student health’, establishing possible ‘best practice examples’ and sharing experiences with interested partners (including national and international collaborations, research projects, theses).
Continuous development
Currently, further face-to-face and digital offerings (including lectures on learning techniques, relaxation training, expansion of the focus in PhD and doctoral studies) are being implemented, the communication skills of peers are being further trained, and asynchronous digital offerings are being created, which will be available in Moodle in the future. In the 2023/24 academic year, the programme recorded over 1,000 total contacts for the first time – and the trend is rising.
We would like to congratulate Christian Vajda and his team on this award.
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New module structure
Following the successful implementation of a modular structure in the third stage of the Diploma Programme in Dentistry, it was a logical next step for the Curriculum Committee for Dentistry to also structure the sixth semester in a modular way. This was the last remaining semester of the curriculum without a modular structure. Decisive factors for the introduction of a consistent module structure included the adaptation to the first Austrian catalogue of learning objectives in dentistry developed and established in Graz and the reorganisation of the courses in accordance with current quality standards.
Teaching the basics of dentistry
The sixth semester leads from the first two pre-clinical study sections to clinical dentistry in the third study section. Accordingly, it is intended to teach dental basics relevant to the clinical phase, to provide sufficient professional preparation for practical work and to introduce students to dental research and thus facilitate the start of a thesis project. Researchers from the individual departments will present current focal points and the basics for creating a project plan or thesis will be taught based on potential concrete projects. The reorganisation, which means fundamental changes, was largely shaped by the new generation of lecturers.
Together with subject representatives from all affected areas, this has been very successful. With the consistently implemented module structure, the ECTS assessment was adapted and sustainable flexibility in content and organisation was ensured. Another important point for us was to facilitate both student and lecturer mobility and thus promote international networking and a culture of knowledge exchange.
We would like to congratulate Norbert Jakse and his team on this award.
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Focus on digital skills
Digitalisation offers both opportunities and challenges for all levels of society. New applications, tools, databases and robots will permanently accompany and enrich medicine in the future, but will also raise legal, ethical, social and communication issues with regard to implementation. Communication between practitioners and patients in particular is and will be affected by this, be it through a wide variety of services such as electronic transmission of findings, apps or video conferencing. This content must therefore already be taken into account during the degree programme in order to prepare future doctors, but also health professionals from any professional background, in the best possible way in terms of person-oriented medicine.
As part of the inter-university project ‘Digital Skills, Knowledge and Communication’ at the Medical Universities of Vienna, Innsbruck and Graz, which ran from 2020 to 2024, medical studies were to be made fit for the future in this respect. In Graz, the focus was placed on communicative aspects in the digital setting thanks to the expertise of the Clinical Department of Medical Psychology, Psychosomatics and Psychotherapy. The aim was to prepare and sensitise students to the current and future communication challenges in the field of telemedical care, with a focus on video-based consultations. The project was used as a starting point for the gradual implementation of a new ‘Medical communication in the digital setting’ programme at the Medical University of Graz.
Project realisation
The three-part course ‘Communication aspects and skills in the telemedical care of patients’, each comprising six to seven teaching units, was designed and held for the first time in the 2022 summer semester as a free elective subject. The aim is to impart theoretical knowledge (basics of communication, challenges as well as legal and ethical aspects of communication in the digital setting, communication skills, etc.) as well as practical exercises to strengthen and sharpen communication skills (using role play, acting patients and video conferencing systems).
The findings, including accompanying teaching research, were used to review the effectiveness of the course with regard to the intended topic and, in a further step, to implement it in the standard curriculum, which was implemented for the first time in the winter semester 2022/23 as part of the compulsory PT basics track (theory teaching and a conversation simulation with a drama patient).
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Die Programme „ESPRIT“ und „Elise Richter“ unterstützen gezielt Forscherinnen in der Postdoc- und Senior-Postdoc-Phase und ermöglichen so die Umsetzung herausragender wissenschaftlicher Projekte.
Das Projekt „E-Haut zur Unterstützung der oralen Zellproliferation“, welches am 1. Juni 2025 offiziell gestartet ist, konnte die Projektförderung erfolgreich einwerben.
Ziel dieses Projekts unter der Leitung von https://ris.medunigraz.at/de/persons/a95dad2b-ec88-492f-89fe-3209a351701a\" title=\"Fabiola Vaca de Marcher\">Fabiola Vaca de Marcher am https://histologie.medunigraz.at/\" title=\"Lehrstuhl für Zellbiologie, Histologie und Embryologie\">Lehrstuhl für Zellbiologie, Histologie und Embryologie ist die Entwicklung einer elektronischen Haut der nächsten Generation. Diese soll durch kontrollierte elektrische und mechanische Stimulation die Regeneration von oralem Gewebe anregen. Dies ist ein neuartiger und unerforschter Ansatz auf dem Gebiet des regenerativen Bioengineerings in der Zahnmedizin.
Die elektronische Haut ist so konstruiert, dass sie gezielte elektrische und mechanische Reize abgibt, um biologische Wege zu aktivieren, die mit der Zellproliferation und der Neovaskularisierung verbunden sind – zwei Schlüsselprozesse der Geweberegeneration. Durch ihre Doppelfunktion als struktureller Träger und aktive Stimulationsplattform stellt sie ein neues Paradigma für die Entwicklung von Biomaterialien dar.
Langfristig soll diese Technologie wesentlich zum Fortschritt der Implantologie beitragen, indem sie wirksamere, vielseitigere und funktionell regenerative Lösungen für die Reparatur von oralem Gewebe bietet.
Die Med Uni Graz gratuliert herzlich und wünscht dem Projekt viel Erfolg!
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In ihrer prämierten Diplomarbeit mit dem Titel „Abrasionsbeständigkeit von Amalgamalternativen unter besonderer Berücksichtigung von Bulk-Fill-Kompositen“ untersuchte Laurissa Skorianz innovative Materialien für zahnärztliche Füllungen. Ihre Forschung leistet einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung langlebiger, quecksilberfreier Zahnfüllstoffe und überzeugt durch hohe Praxisnähe und wissenschaftliche Tiefe.
Im Rahmen eines feierlichen Festakts im Europasaal der WKO Steiermark wurden insgesamt 22 Stipendiat*innen aus unterschiedlichen Hochschulen ausgezeichnet. Die Vergabe der Fördermittel erfolgte durch eine hochkarätig besetzte 12-köpfige Fachjury, die aus rund 150 Einreichungen die besten wirtschaftsnahen Diplom- und Masterarbeiten auswählte.
3 Preisträger der Med Uni Graz ausgezeichnet
Laurissa Skorianz ist nicht die einzige Studierende der Med Uni Graz, die sich über ein Forschungsstipendium freuen darf. Neben ihr wurden auch Philipp Huberts für seine Master Thesis mit dem Titel \"Association between subcutaneous adipose tissue and urine metabolites in elementary school children\" sowie Benedikt Rahn für seine Arbeit \"Effect of experimental colitis on microbial community composition in the mouse gut\" ausgezeichnet.
Jede prämierte Arbeit wurde mit einem Forschungsstipendium in Höhe von 2.500 Euro honoriert. Das jeweilige betreuende Institut erhielt zusätzlich 500 Euro. Insgesamt wurden heuer rund 67.000 Euro an Fördermitteln ausgeschüttet. Seit Beginn des Programms hat die WKO Steiermark damit bereits nahezu 700.000 Euro in die Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs investiert.
WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Initiative: „Ziel dieser Förderung ist es, den Wissensaustausch zwischen Hochschulen und Wirtschaft zu intensivieren und wirtschaftsrelevante Themen stärker in die wissenschaftliche Forschung zu integrieren.“
Die Medizinische Universität Graz gratuliert Laurissa Skorianz, Philipp Huberts und Benedikt Rahn herzlich zu diesen Auszeichnungen und wünscht weiterhin viel Erfolg auf ihrem wissenschaftlichen Weg!
Im https://youtu.be/u5J8QLsgnrA\" target=\"_blank\">Video stellen wir Ihnen die ausgezeichneten Arbeiten im Detail vor. Credit: Frischenschlager.TV
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Erstens werden mit einem Teil der Mittel ausgewählte Forschungsprojekte im Bereich Onkologie gefördert. Die Vergabe erfolgt über ein kompetitives Verfahren, bei dem eine unabhängige Forschungsförderungskommission eingereichte Projektvorschläge bewertet und zur Finanzierung empfiehlt. Damit sollen innovative Ideen und Ansätze gezielt unterstützt werden – mit dem Ziel, Diagnostik, Therapie und Lebensqualität von Krebspatient*innen nachhaltig zu verbessern.
Zweitens dient ein Teilbetrag der Unterstützung der onkologischen Pflegeberatungsambulanz. Dieses Projekt soll Krebspatient*innen dabei helfen, ihre Therapien besser zu verstehen und zu meistern. Die individuelle Beratung durch speziell geschultes Pflegepersonal soll nicht nur Ängste abbauen, sondern auch die sogenannte Therapieadhärenz fördern – ein zentraler Faktor für den Behandlungserfolg.
Fortsetzung garantiert
Nach der großen Premierenveranstaltung im heurigen Jahr wussten alle Beteiligten schnell - dieser Lauf wird zum Fixtermin im Frühling. Daher laufen bereits die Vorbereitungen für den zweiten Styrian Run Against Cancer. Dieser wird am Samstag, dem 25. April 2026 über die Bühne gehen. Wir freuen uns wieder auf zahlreiche Teilnahme.
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Zum Einstieg stellten sich die Forscher*innen persönlich vor – nicht nur als Wissenschafter*innen, sondern als Menschen mit Hobbys wie Reiten, Radfahren oder Gaming. Diese Nähe kam bei den Kindern gut an und erlaubte es Ihnen sich mit den Wissenschafter*innen zu identifizieren.
Anschließend folgte ein interaktiver Vortrag, der den gesamten wissenschaftlichen Prozess greifbar machte – von der ersten Beobachtung über Hypothesenbildung und Experiment bis hin zur Veröffentlichung der Ergebnisse. Eine Szene aus dem Sandkasten, in der ein Turm immer wieder zusammenfällt, diente als anschauliches Beispiel dafür, wie aus Alltagserlebnissen wissenschaftliche Fragestellungen entstehen können. Für Lacher und Aha-Momente sorgten zudem mitgebrachte Publikationen zu kuriosen, aber real erforschten Themen – etwa, ob Fluchen tatsächlich das Schmerzempfinden lindern kann.
Dann wurde experimentiert: Die Schüler*innen schlüpften in die Rolle von Zellbiolog*innen und untersuchten, warum ihre Zellen in Kultur plötzlich nicht mehr wuchsen. Mit bunter pH-Indikatorflüssigkeit und Zellkulturplatten wurde das Klassenzimmer zum Labor. Durch Mikroskope beobachteten sie Zebrafischembryonen und lernten, deren Organe zu erkennen. Mit Begeisterung wurde pipettiert, protokolliert – und weitergeforscht.
Wissenschaftskommunikation ist beiden Forscher*innen ein Herzensanliegen. Workshops wie dieser fördern nicht nur Neugier und MINT-Interesse bei Kindern, sondern helfen auch, komplexe Forschung verständlich zu vermitteln und Brücken zur Gesellschaft zu schlagen. Denn: Wissenschaft ist spannend, zugänglich – und wird von Menschen gemacht.
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Der Zebrafisch als Modell
Untersuchungsmodell von Florian Reichmanns Arbeitsgruppe sind Zebrafische. Es handelt sich dabei um kleine, maximal fünf Zentimeter lange Karpfenfische, die lange Zeit vor allem als Aquarienfische beliebt waren, in letzter Zeit jedoch zunehmend als Modellorganismus in der Forschung verwendet werden. Etwa 70 Prozent der Zebrafisch-DNA haben Orthologe (also Gene mit ähnlicher Funktion) im Vergleich zum menschlichen Genom; bei erkrankungsrelevanten Genen liegt diese Zahl sogar bei etwa 82 Prozent. Weitere Besonderheiten des Zebrafisches sind seine schnelle Entwicklung – bereits 24 Stunden nach der Befruchtung schlägt das Herz –, seine hohe Fruchtbarkeit mit mehreren Hundert Nachkommen pro Paar und seine fast vollständige Transparenz im Larvenstadium, was vielfältige Möglichkeiten für die In-vivo-Mikroskopie eröffnet.
Für ihre Forschung am Zebrafischmodell haben Florian Reichmann und sein Team das und sein Team das Zebrafisch-Gen lrrtm4l1 ins Auge gefasst. Es ist dem menschlichen Gen LRRTM4 ortholog. Letzteres „kodiert ein Protein Gen kodiert ein Protein, das entscheidend ist für die Entwicklung von Synapsen (Verbindungsstellen von Nervenzellen) und deren adäquate Funktion“, erzählt Florian Reichmann. Polymorphismen, also Veränderungen beziehungsweise Fehler in diesem Gen, wurden mit Aggressionsproblemen bei Kindern, Autismus-Spektrum-Störungen und dem Tourette-Syndrom in Verbindung gebracht. Um diesen Zusammenhang genauer zu untersuchen, züchteten die Forscher*innen Zebrafische, bei denen das orthologe Gen lrrtm4l1 „ausgeschaltet“ wurde. Anschließend wurden das Verhalten der Fische sowie molekulare Veränderungen in ihren Gehirnen genau analysiert.
Friedliche Fische
Ein Blick ins Aquarium hat bei den genetisch veränderten Fischen interessante Ergebnisse geliefert. So konnte die Forschungsgruppe feststellen, dass die transgenen Fische allgemein weniger aggressiv waren. Dies legt nahe, dass dieses Gen eine wichtige Rolle bei der Aggressionsentstehung spielt. Der Grund für die reduzierte Aggressivität könnte in erhöhter Ängstlichkeit liegen, wahrscheinlich rührt sie aber eher von einer veränderten Wahrnehmung von „Gegnern“ und/oder einem verringerten Angriffswillen her. Im Gehirn konnten mithilfe von Omics-Technologien und gezielten Neurotransmittermessungen zahlreiche Veränderungen festgestellt werden. Von besonderem Interesse sind ein höherer Dopamin-Umsatz – Dopamin ist ein Neurotransmitter, der schon in früheren Studien mit Aggression in Verbindung gebracht wurde – sowie reduzierte Methylvanillat-Konzentrationen. Methylvanillat ist ein Derivat von Vanillin, welches mit neuroprotektiven und antioxidativen Effekten in Verbindung gebracht wurde.
LRRTM4 als Zielscheibe
Aus translationaler Sicht hat die Forschung an den Zebrafischen gezeigt, dass LRRTM4 durchaus eine wichtige Rolle im menschlichen Verhalten spielen könnte. „Hier könnte beispielsweise ein Ansatz entstehen, um übermäßige Aggression oder Angststörungen im Rahmen von neuropsychiatrischen Erkrankungen zu behandeln“, führt Florian Reichmann aus. Dafür sind jedoch weitere Forschungen zur Entwicklung geeigneter Wirkstoffe sowie die Bestätigung der Effekte in anderen Modellorganismen nötig.
Steckbrief: Florian Reichmann
Florian Reichmann ist Tenure-Track-Professor am Lehrstuhl für Pharmakologie des Otto Loewi Forschungszentrums und leitet an der Medizinischen Universität Graz eine Forschungsgruppe zum Thema „Behavioral Neuropharmacology“. Der Pharmakologe verfügt über langjährige Expertise in der Verhaltensforschung und der experimentellen Neuropharmakologie. Seine Schwerpunkte sind die Erforschung der genetischen Komponente pathologischer Verhaltensänderungen sowie der Mikrobiota-Darm-Gehirn-Achse und die Analyse von Wechselwirkungen zwischen genetischen und nicht genetischen Faktoren. Ziel seiner Forschung ist es, neue therapeutische Angriffspunkte für die Behandlung von pathologischen Verhaltensauffälligkeiten im Rahmen psychiatrischer, neurologischer und chronisch entzündlicher Erkrankungen zu finden.
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Wie schon in den Vorjahren wurden die Aufnahmetests an mehreren Standorten in ganz Österreich abgehalten. Die Tests der MedUni Wien wurden an der Messe Wien abgehalten, in Graz waren die Stadthalle Graz und in Oberösterreich die Messe Wels die Austragungsorte. In Innsbruck fanden die Tests für die Medizin Uni Innsbruck in der Messe Innsbruck statt.
Die Teilnahmezahlen im Detail:
- An der MedUni Wien nahmen insgesamt 6.183 Personen am Aufnahmetest teil, ursprünglich waren 7.729 Anmeldungen eingegangen.
- An der Medizinischen Universität Innsbruck kamen am heutigen Freitag insgesamt 2.422 Personen zum Test. Bei der Online-Anmeldung bis Ende März waren es 3.238 Personen gewesen.
- An der Med Uni Graz, wo es ursprünglich 2.617 Anmeldungen gewesen waren, registrierte man am heutigen Freitag insgesamt 2.135 teilnehmende Personen.
- In Oberösterreich (Medizinische Fakultät der JKU Linz) nahmen 1.654 Personen teil, bis zum Ablauf der Online-Anmeldung hatten sich 2.084 Interessierte gemeldet.
Inhalte der Aufnahmetests MedAT-H und MedAT-Z
Der Aufnahmetest für Humanmedizin (MedAT-H) ist ein mehrteiliges, schriftliches Verfahren und gliedert sich in folgende Abschnitte:
- Basiskenntnistest Medizinische Studien: Überprüfung des schulischen Vorwissens aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Mathematik.
- Textverständnis: Überprüfung von Lesekompetenz und Verständnis von Texten.
- Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten: Dieser Testteil besteht aus fünf Aufgabengruppen (Figuren zusammensetzen, Zahlenfolgen, Wortflüssigkeit, Gedächtnis und Merkfähigkeit sowie Implikationen erkennen) und erfasst kognitive Basisfähigkeiten und -fertigkeiten.
- Sozial-emotionale Kompetenzen: Dieser Testteil besteht aus den Aufgabengruppen Emotionen erkennen, Emotionen regulieren und Soziales Entscheiden, die wesentliche Aspekte sozial-emotionaler Kompetenzen erfassen.
Der Aufnahmetest für die Zahnmedizin (MedAT-Z) ist zum überwiegenden Teil identisch mit dem MedAT-H. Anstelle des Testteils Textverständnis und der Aufgabengruppe Implikationen erkennen werden im Testteil Manuelle Fertigkeiten die Aufgabengruppen Drahtbiegen und Formen spiegeln eingesetzt.
Insgesamt 1.900 Studienplätze
Für das Studienjahr 2025/26 stehen für die Studien Human- und Zahnmedizin insgesamt 1.900 Studienplätze zur Verfügung, davon 772 an der Medizinischen Universität Wien, 420 an der Medizinischen Universität Innsbruck, 388 an der Medizinischen Universität Graz und 320 an der Medizinischen Fakultät der JKU Linz (in Linz nur Humanmedizin). Mindestens 95 Prozent der Studienplätze sind EU-Bürger:innen und ihnen im Hinblick auf den Studienzugang gleichgestellten Personen vorbehalten und mindestens 75 Prozent der Studienplätze Studienwerbenden mit einem Reifezeugnis aus Österreich. Diese Kontingentregelung gilt allerdings nur für die Vergabe der Studienplätze in Humanmedizin. Im Studienjahr 2025/26 stehen bis zu 85 Humanmedizinplätze der 1.900 Medizin-Studienplätze gewidmet für Aufgaben im öffentlichen Interesse für Bundesländer, die Österreichische Gesundheitskasse, die Bundesministerien für Inneres sowie Landesverteidigung zur Verfügung. Studienwerber:innen, die sich für einen solchen Studienplatz beworben haben, müssen an der regulären Anmeldung für den gewünschten Standort teilnehmen und verpflichten sich im Rahmen einer Vereinbarung mit der jeweiligen Institution, die Aufgaben im öffentlichen Interesse auch tatsächlich zu erbringen. Zur Erreichung dieser Studienplätze muss eine Mindestleistung beim Aufnahmetest erreicht werden. Nähere Details dazu sind ebenfalls unter www.medizinstudieren.at abrufbar.
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In fünf bereichernden Tagen kamen akademische Institutionen aus verschiedenen Teilen der Welt zusammen – und brachten nicht nur ihr Fachwissen und ihre Ideen mit, sondern auch ihre Kulturen, Sprachen und persönlichen Geschichten. Die Woche war weit mehr als ein formelles Programm: Sie wurde zu einem Raum, in dem Forschung auf Beziehungen, Wissen auf Empathie und Zusammenarbeit auf Inspiration traf.
Eine Woche voller Begegnungen, Ideen und Bedeutung
Vizerektor Christian Enzinger eröffnete die Global Partner Week mit einleitenden Worten von großer Wertschätzung und stimmte die Teilnehmenden damit auf eine Woche des offenen Austauschs ein. Die Teilnehmenden erhielten einen Einblick in die Struktur und die Werte der Med Uni Graz, gefolgt von einer Führung durch das Universitätsklinikum und einem Spaziergang durch die historischen Gassen von Graz. Das gemeinsame Willkommensabendessen bot weit mehr als kulinarischen Einblick in die Steiermark – es schuf das Gefühl, Teil einer globalen Gemeinschaft von Bildungsakteur*innen zu sein.
Wie ein Gast festhielt: “It was the first time I didn’t feel homesick when being away.”
Der Dienstag stand ganz im Zeichen von Innovation und Wissenschaft. Besuche in der Klinischen Abteilung für Chirurgie, der Biobank und dem Zentrum für Medizinische Forschung zeigten, wie Med Uni Graz klinische Praktika organisiert und exzellente Forschungsbedingungen schafft. Die Poster-Ausstellung bot ein lebendiges Bild der vielfältigen Forschungsfelder und internationalen Mobilitätsmöglichkeiten an den Partnerinstitutionen und die Möglichkeit einen Einblick in unserer Forschungsfelder zu erlangen – ein Raum voller Gespräche, Ideen und aufkeimender Kooperationen.
Was jedoch besonders in Erinnerung blieb, war die Stimmung, die diesen Austausch durchzog. “We were giving each other a hand in terms of education and research,” merkte ein Gast an. “It was a two-way street. A real mix of flavors—salt, pepper, everything. And it made everything richer.”
Zur Wochenmitte rückten die Studierenden in den Fokus – der Dreh- und Angelpunkt jeder Universität. Präsentationen zu Studienmanagement, MEDconnect und dem Peer2Peer-Programm machten deutlich, wie umfassend die Med Uni Graz ihre Studierenden unterstützt. Ein Besuch in der Inneren Medizin bot Einblicke in die Lehrorganisation, während Best Practice Workshops den Dialog über internationale Bildung und Verwaltung vertieften. Der Abend auf dem Schlossberg, mit Blick über Graz, ließ das Erlebte bei ungezwungenem Austausch nachwirken – und festigte die neu entstandenen Verbindungen.
Eine Teilnehmerin brachte das Gefühl auf den Punkt: “Yes, we did it. Not just the program—we did it together. It was educational for mind and heart.”
Am Donnerstag ging es um Reflexion und kulturelles Erleben. Bei „Voices from the Faculty and Students“ teilten Studierende und Mitarbeitende ihre persönlichen Erfahrungen im Ausland – und erinnerten daran, wie tiefgreifend Mobilität die eigene Perspektive verändern kann. Eine Exkursion zur Riegersburg und ein traditionelles steirisches Abendessen boten kulturelle Eindrücke, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbanden.
Am Freitag war die emotionale Energie besonders spürbar – ebenso wie die Inspiration. Eine Führung durch das Clinical Skills Center zeigte eindrucksvoll das Engagement der Universität für praxisorientierte medizinische Ausbildung. In abschließenden Gesprächen und einer gemeinsamen Reflexionsrunde wurden Gedanken ausgetauscht, Dank ausgesprochen und neue Visionen formuliert. Was blieb, war eine kollektive Erkenntnis: “The globe is now my country. I’m not just looking for mine on the map anymore.”
A Network of Hearts and Minds
Während der gesamten Woche waren es nicht nur Fachthemen, die im Vordergrund standen. Es war das Menschliche. Dankbarkeit, Inspiration, gegenseitige Unterstützung – und der Mut, neue Wege zu gehen. Viele berichteten davon, aus ihrer Komfortzone herausgetreten zu sein – sei es durch intensive Gespräche, neue Eindrücke oder unbekannte Speisen – und dennoch gemeinsam aufblühen zu können.
Wie die Leiterin des International Office zum Abschluss des Programms sagte: „Wir bauen Brücken. Eure Anwesenheit – ihr, die ihr aus der ganzen Welt zu uns gekommen seid – gibt uns die Energie für unsere Arbeit. Ihr bringt die Welt auf unseren Campus.“
Aus einem strukturierten Programm wurde etwas Nachhaltiges: ein lebendiges Netzwerk, verbunden nicht nur durch institutionelle Abkommen, sondern durch gemeinsame Ideen und gelebte Solidarität.
Das International Office bedankt sich bei allen Beteiligten – Studierenden, Forschenden, Mitarbeitenden und internationalen Gästen – für eine Woche voller Begegnungen, Austausch und neuen Perspektiven.
Wir blicken mit Zuversicht auf die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit und den Ausbau der geknüpften Partnerschaften.
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Ziel des Treffens war es, zentrale strategische Entwicklungen zu diskutieren und wertvolle Impulse für die zukünftige Ausrichtung der Universität zu gewinnen.
Fokus auf strategische Weiterentwicklung
Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Präsentationen der aktualisierten Strategiekonzepte durch die Leiter der beiden Forschungszentren sowie der Leiterin des Diagnostik- und Forschungszentrums. Die umfassenden Einblicke in laufende Prozesse und zukünftige Pläne boten eine fundierte Grundlage für den Austausch mit dem SAB.
Highlights aus der Forschung
Ergänzend dazu präsentierten Forschende ausgewählte Highlights aus den vielfältigen Forschungsfeldern der Med Uni Graz. Besonders im Fokus: das universitäre Flagship-Projekt VascHealth, das ein detailliertes Update zum aktuellen Stand sowie einen Ausblick auf die nächsten Schritte in der Umsetzung gab.
Konstruktiver Dialog mit internationaler Expertise
Die Diskussionen mit den international renommierten Mitgliedern des SAB ermöglichten eine differenzierte Reflexion der vorgestellten Inhalte. Der offene und konstruktive Dialog führte zu wertvollen Hinweisen und Empfehlungen, die nun in die weitere strategische Planung und Umsetzung einfließen werden.
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Two studies by Medical University of Graz researchers https://ris.medunigraz.at/en/persons/f91de31c-25fb-4bd2-ac52-d0084019707d\" title=\"Olaf Reich\">Olaf Reich, https://ris.medunigraz.at/en/persons/25b6b5e4-8b0a-4832-8391-788fdea83b47\" title=\"Sigrid Regauer\">Sigrid Regauer and https://ris.medunigraz.at/en/persons/caf1a318-e095-42df-9010-e9255eabaefe\" title=\"Karl Kashofer\">Karl Kashofer are significantly changing our understanding of this cancer. The new findings have shown that precursors of HPV-associated cancer frequently develop on the cervix as so-called thin high-grade squamous intraepithelial lesions (thin HSILs) and thus in another location on the cervix that is susceptible to cancer than previously assumed. Besides the HPV-associated pathway, there is also a second HPV-independent pathway whose tumors have other unusual biological features.
From HPV infection to cervical cancer
Worldwide around 600,000 women develop cervical cancer annually, and roughly half of these women die—above all in countries with insufficient prevention. Cervical cancer is the fourth most common malignant disease in women. In Austria around 400 cases are newly diagnosed each year. The main cause of this type of cancer is a persistent infection with certain types of the human papillomavirus (HPV), which is mainly spread through sexual contact. HPV is widespread and normally kept in check by the immune system of those infected. In individual cases and often under the influence of cofactors (e. g., smoking), HPV can cause damage to the cervical mucosa, which develops from minor changes to severe changes to cancer. Particularly dangerous are the so-called high risks types such as HPV -16 und HPV-18, which increase the risk of disease by a factor of 400 as compared to in the uninfected population and are responsible for 70% of all cervical cancer cases. Thanks to vaccination and HPV tests and pap smears for prevention, the disease is on the decline in many developed countries—provided that it is discovered early.
HPV-associated cancer: \"thin HSIL\" a previously unknown precursor of cancer
It used to be unclear whether thin high-grade squamous intraepithelial lesions (thin HSILs) could actually be considered true precursors of cancer. The study published in the journal Laboratory Investigation has provided the first genetic evidence: Thin HSILs exhibit changes in their DNA and gene activity that are similar to those in malignant and advanced cancers. This proves that thin HSILs are early forms of HPV-associated cervical cancer. These thin HSILs have been difficult to detect; rarely appearing conspicuous under the microscope or in clinical tests with a colposcope, they often require the use of biomarkers in diagnostics. \"We were also able to show that this common precursor of HPV-associated cancer does not develop in the flat squamous epithelium of the outer layer of the cervical mucosa as previously assumed but in the columnar epithelium (inner layer of the cervical mucosa) without any minor changes as precursors,\" explains Olaf Reich, head of the dysplasia and research unit of the https://gynaekologie.medunigraz.at/en/\" title=\"Division of Gynaecology\">Division of Gynaecology at the Medical University of Graz. \"These findings have important consequences for future prevention, diagnostics and therapy,\" says the researcher.
HPV-independent cancer: rare precursors described for the first time
In a second study published in the American Journal of Surgical Pathology, the researchers describe HPV-negative changes to the cervical mucosa that can develop into cancer without the presence of HPV. These rare differentiated cervical intraepithelial neoplasia (d-CIN) resemble precursors of vulvar cancer. Karl Kashofer, head of the Diagnostic Genome Analysis lab at the https://pathologie.medunigraz.at/en/\" title=\"Diagnostic and Research Institute of Pathology\">Diagnostic and Research Institute of Pathology at Med Uni Graz, explains: \"Instead of HPV-associated changes, HPV-independent precursors of cancer exhibit typical defects in genes such as TP53, PIK3CA or SMARCB1, which promote malignant tumor growth and reduce the effectiveness of chemotherapy to treat tumors.\" These highly differentiated changes to the cervix can be easily overlooked because they first appear to be harmless and are also difficult to distinguish from benign changes in cervical smears. \"Our work shows that there are true HPV-negative precursors to cervical cancer. Thus we have refuted the so-called \"hit-and-run\" theory according to which HPV originally played a role in tumor development then disappears during tumor growth,\" explains WHO author Sigrid Regauer of the Diagnostic and Research Institute of Pathology at Med Uni Graz. \"For the first time, we have verified that there are actually HPV-independent types of cervical cancer,\" says Regauer.
Consequences for prophylaxis and therapy
These new findings have important consequences for prophylaxis and treatment of cervical cancer and its precursors, especially for women whose immune system cannot effectively control the early stages of the disease. \"We used to protect against HPV-associated cancer with the HPV vaccine by preventing HPV infection. In the future, the earliest precursors of cancer in the thin HSIL might be induced to regress by therapeutic HPV-specific cervical carcinoma vaccines. Because of their specific gene defects, HPV-independent carcinomas are candidates for the new molecular therapies, which are also referred to as targeted therapies. They are associated with the hope of being able to effectively stop HPV-independent cancer cells that have developed in the cervix and also of having fewer side effects,\" says Reich.
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