List news from TYPO3.

Fields

id (integer)

Primary key.

url (string)

URL pointing to the original location of this news object.

media ([object])

List of associated media objects.

List of nodes in the page tree where this news objects is located.

categories ([integer])

List of foreign keys to TYPO3 categories.

groups ([object])

List of foreign keys to TYPO3 groups.

body (string)

Full description of news with embedded HTML.

datetime (timestamp)

Date & time of creation.

title (string)

Title of news.

teaser (string)

Short summary of news description without HTML.

start (datetime)

Begin of validity.

end (datetime)

End of validity.

author (string)

Full name fo author.

email (string)

Email of author.

keywords (string[])

List of metadata keywords.

description (string)

Metadata description text.

topnews (boolean)

News are considered top news to be shown on frontpage.

last_modified (datetime)

Date and time of last modification to this event.

language (integer)

Foreign key to TYPO3 language.

Filters

To filter for exact value matches:

?<fieldname>=<value>

For advanced filtering use lookups:

?<fieldname>__<lookup>=<value>

Possible lookups:

  • datetime: gt, lt, gte, lte, date
  • title: iexact, contains, icontains, startswith, istartswith, endswith, iendswith, regex, iregex
  • teaser: iexact, contains, icontains, startswith, istartswith, endswith, iendswith, regex, iregex
  • start: gt, lt, gte, lte, date
  • end: gt, lt, gte, lte, date
  • author: iexact, contains, icontains, startswith, istartswith, endswith, iendswith, regex, iregex
  • email: iexact, contains, icontains, startswith, istartswith, endswith, iendswith, regex, iregex
  • keywords: iexact, contains, icontains, startswith, istartswith, endswith, iendswith, regex, iregex
  • last_modified: gt, lt, gte, lte, date

Expansions

To activate relation expansion add the desired fields as a comma separated list to the expand query parameter like this:

?expand=<field>,<field>,<field>,...

The following relational fields can be expanded:

  • categories
  • language
GET /v1/typo3/news/?format=api&offset=2860
HTTP 200 OK
  Allow: GET, HEAD, OPTIONS
  Content-Type: application/json
  Vary: Accept
  
  {
    "count": 3067,
    "next": "https://api-test.medunigraz.at/v1/typo3/news/?format=api&limit=20&offset=2880",
    "previous": "https://api-test.medunigraz.at/v1/typo3/news/?format=api&limit=20&offset=2840",
    "results": [
        {
            "id": 10249,
            "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/projekte-connectingminds#sl-content",
            "media": [],
            "gallery": [],
            "contact_box": [],
            "breadcrumb": [
                {
                    "uid": 61,
                    "pid": 8139,
                    "title": "News-Storage",
                    "is_siteroot": false,
                    "domains": [],
                    "uri": null
                },
                {
                    "uid": 8139,
                    "pid": 0,
                    "title": "Med Uni Graz",
                    "is_siteroot": true,
                    "domains": [
                        "www.medunigraz.at"
                    ],
                    "uri": "https://www.medunigraz.at/"
                }
            ],
            "categories": [
                9,
                25,
                266,
                267
            ],
            "groups": [],
            "related_links": [
                {
                    "id": 385,
                    "datetime": "2021-10-18T09:56:31+02:00",
                    "title": "#ConnectingMinds",
                    "description": null,
                    "url": "https://www.fwf.ac.at/de/forschungsfoerderung/fwf-programme/connectingminds",
                    "language": null
                }
            ],
            "related_media": [],
            "header_image": {
                "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62044/",
                "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/fwf.jpg",
                "mimetype": "image/jpeg",
                "filename": "fwf.jpg",
                "size": 1019670
            },
            "datetime": "2021-10-18T09:28:57+02:00",
            "title": "Projekte: #ConnectingMinds",
            "teaser": "#ConnectingMinds-Projekte: FWF bewilligt fünf transdisziplinäre Forschungsprojekte in Graz, Wien und Innsbruck ",
            "body": "

Ob Zukunft der Pflege, eine nachhaltigere Fleischproduktion oder neue Therapien bei Parkinson – die neuen #ConnectingMinds-Förderungen machen es gemischten Teams aus Wissenschaft und Praxis möglich, Lösungen für konkrete gesellschaftliche Probleme zu erforschen. In fünf neuen Projekten werden Forschende von Österreichs Universitäten eng mit Expertinnen und Experten von Organisationen wie Caritas, Pro Mente oder Vier Pfoten zusammenarbeiten.

Um den nächsten Generationen Wohlstand, Wohlbefinden und eine intakte Umwelt zu gewähren, wird sich die Art, wie wir leben und wirtschaften, in vielen Bereichen ändern müssen. Das Wissen dazu kommt von der Wissenschaft – aber nicht alleine. Wenn etwa die Expertise aus den Laboren und Forschungseinrichtungen von Beginn an mit dem Know-how aus der Praxis zusammenfließt, können rasch robuste Lösungen entstehen. Transdisziplinär Forschende suchen diese Zusammenarbeit ganz bewusst, um gesellschaftliche Veränderungen mitzugestalten und technische sowie soziale Innovationen anzustoßen. In den #ConnectingMinds-Projekten entwickeln Praktiker/innen ein Forschungsvorhaben von Anfang an mit. Das Besondere daran: Die Vollfinanzierung durch den FWF macht es allen Beteiligten möglich, rein erkenntnisgetrieben und ohne Kofinanzierung seitens eines Projektpartners neue Ansätze zu erforschen. Das gemeinsame Lösen komplexer Fragen von gesellschaftlicher Relevanz und die Förderung kollektiven Lernens stehen im Vordergrund.

 

Neue Erkenntnisse für ein besseres Leben

„Mit #ConnectingMinds ermutigen wir Forschende, besonders eng mit Expertinnen und Experten aus der Praxis zusammenzuarbeiten, um soziale Innovationen voranzubringen. Das positive Echo zeigt die Bereitschaft vieler Organisationen, sich einzubringen. Durch die Zusammenarbeit entsteht eine neue Forschungskultur mit besonders guten Chancen, Ergebnisse hervorzubringen, die unser aller Leben verbessern,“ so FWF-Präsident Christof Gattringer bei der Bekanntgabe der neuen Förderprojekte.

 

FWF bewilligt fünf transdisziplinäre Forschungsprojekte in Graz, Wien und Innsbruck

2019 rief der FWF das transdisziplinäre Pilotprogramm #ConnectingMinds ins Leben. Fünf Teams konnten sich im mehrstufigen Auswahlverfahren durchsetzen und die internationale Jury überzeugen. Sie werden jetzt mit einem Gesamtvolumen von 4,6 Millionen Euro aus Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung vom FWF gefördert. Insgesamt beteiligten sich 56 Teams an der Ausschreibung.

 

Transdisziplinäres Forschungsprojekt „Open Innovation Nursing Lab“

Wissenschaftliche Leitung: Manuela Hödl (Medizinische Universität Graz) Projektpartner: Caritas Graz-Seckau

Fördervolumen: 557.000 Euro | Projektlaufzeit: 5 Jahre

OPINION Lab steht für OPen INnovatIOn Nursing Lab (offenes innovatives Pflegeheim) und basiert auf dem Prinzip der Zusammenarbeit zwischen Pflegewissenschaft und Pflegeheimpraxis, bei dem Forschende aktiv in den Pflegeheimalltag integriert werden. Das Besondere an der Kooperation ist, dass Pflegewissenschaftler/innen, Pflegepersonen, Pflegemanager/innen, Bewohner/innen und deren Angehörige gleichwertig und gleichberechtigt an dem Ziel arbeiten, eine optimale pflegerische Versorgung sicherzustellen. Wissen über und von Bewohner/inne/n wird ebenso wie wissenschaftliche Nachweise, professionelle Fähigkeiten und praktische Erfahrungen miteinbezogen (evidenzbasierte Praxis). Dadurch können Wissensbildung und Anwendungsmöglichkeiten gefördert und ein ganzheitlicher Ansatz der Versorgung geschaffen werden. Ziel ist es, basierend auf den Erkenntnissen die Pflegequalität und die Lebensqualität der Bewohner/innen weiter auszubauen. Darüber hinaus leistet das Projekt einen Beitrag, das Image von Alten- und Pflegewohnhäusern zu erhöhen und als attraktives Arbeitsumfeld zu etablieren.

 

Projektteam:

Manuela Hödl (Medizinische Universität Graz, Institut für Pflegewissenschaft, Projektkoordinatorin), Doris Eglseer & Daniela Schoberer (Medizinische Universität Graz, Institut für Pflegewissenschaft), Gertraud Krug und Thomas Windhaber (Caritas Graz- Seckau), Dusanka Janezic, Franz Pechmann-Ulrich, Alexandra Drevensek & Wolfgang Strobl (Caritas Pflegewohnhaus Graz St. Peter)

", "start": null, "end": null, "author": "Victoria Zotter", "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-18T09:56:31+02:00", "language": null }, { "id": 10245, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/restart-a-heart-day#sl-content", "media": [], "gallery": [], "contact_box": [ { "id": 61030, "media": null, "title": "Dr.", "name": "Simon Orlob", "phone": "+4331638581117", "url": null, "link_label": null, "email": "simon.orlob@medunigraz.at", "headline": "Kontakt", "address": [ "Klinische Abteilung für Herz-, Thorax-, Gefäßchirurgische Anästhesiologie und Intensivmedizin ", "Medizinische Universität Graz" ] }, { "id": 61031, "media": null, "title": "Ao.Univ.-Prof. Dr.", "name": "Gerhard Prause", "phone": null, "url": null, "link_label": null, "email": "gerhard.prause@medunigraz.at", "headline": "Kontakt", "address": [ "", "Medizinische Universität Graz" ] } ], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 25, 266, 270 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 384, "datetime": "2021-10-15T14:55:10+02:00", "title": "Presseinformation", "description": null, "url": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo_tag_der_wiederbelebung_WEB.pdf", "language": null }, { "id": 382, "datetime": "2021-10-15T14:55:10+02:00", "title": "Gerhard Prause", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suche.medonline_person?sprache_in=de&medonline_person_id_in=51986", "language": null }, { "id": 381, "datetime": "2021-10-15T14:55:10+02:00", "title": "Simon Orlob", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suche.medonline_person?sprache_in=de&medonline_person_id_in=74176", "language": null }, { "id": 383, "datetime": "2021-10-15T14:55:10+02:00", "title": "Interview eines Überlebenden", "description": null, "url": "https://youtu.be/oFuNa29b-tk", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62039/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wiederbelebung.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "wiederbelebung.jpg", "size": 517605 }, "datetime": "2021-10-15T08:34:18+02:00", "title": "Restart A Heart Day", "teaser": "Plötzlicher Herzstillstand: Geschichten von Überlebenden am Tag der Wiederbelebung, die unter die Haut gehen.", "body": "

Der Tag der Wiederbelebung, international als World Restart A Heart Day bekannt, wird jährlich am 16. Oktober begangen. Rund um diesen Tag wird weltweit auf die Bedeutung und das Handeln bei einem plötzlichen Herzkreislaufstillstand aufmerksam gemacht. Gerade in Zeiten einer Pandemie scheint es umso wichtiger geworden zu sein, das Wissen und die Kompetenz, im Notfall selbst handeln zu können, zu stärken. Dabei wird jeder zehnte Mensch in Österreich im Verlauf seines Lebens einen unerwarteten Herzstillstand erleiden. Dass nur 10% dieses Ereignis überleben lässt sich positiv durch sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen beeinflussen. So würden sich nach aktuellen Hochrechnungen österreichweit rund 1.000 weitere Leben retten lassen, wenn in den ersten Minuten nach dem Herzkreislaufstillstand mit den einfachen, aber lebensrettenden Maßnahmen begonnen wird.

Training: Wiederbelebungspuppen zum Ausleihen in Grazer Stadtbibliotheken

In bewährter Weise würden am 16. Oktober wieder zahlreiche Studierende der Med Uni Graz in Zusammenarbeit mit der Initiative „Drück Mich!“ Passant*innen diese lebensrettenden Maßnahmen mit niederschwelligem Zugang innerhalb weniger Minuten vermitteln. Auf diese Weise konnten in den Vorjahren in der Innenstadt mehr als 15.000 Grazer*innen pro Tag in der Wiederbelebung trainiert werden. Da diese Form des direkten Trainings derzeit COVID-19-begingt leider nicht möglich ist, möchte die Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin AGN unter der fachlichen Leitung von Simon Orlob auf das Selbsttrainingsangebot hinweisen: „Seit dem Sommer letzten Jahres sind in allen Grazer Stadtbibliotheken Wiederbelebungspuppen mit Übungsanleitung verfügbar.“ Auf diese Weise können interessierte Personen selbstständig Wiederbelebung lernen oder diese Fertigkeit auch in ihren Familien und im engen sozialen Umfeld verbreiten. „Der plötzliche Herzstillstand passiert sehr häufig im Beisein von engen Angehörigen. Hier schnell mit den einfachen Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen, kann entscheidend sein.“, sagt Gerhard Prause, langjährig erfahrener Notfallmediziner der Med Uni Graz.

Überlebende berichten: Warum Wiederbelebungstraining für uns alle relevant ist

Besonders eindrücklich hat dies der Fall eines Überlebenden gezeigt, der seine Geschichte offen erzählt: In einem Videointerview beschreibt der Familienvater aus der Weststeiermark seine Erfahrungen eines plötzlichen Herzstillstandes, den er unerwartet zuhause erlitt. Nach diesem Erlebnis ist für ihn klar: es kann jederzeit passieren und jeden*jede treffen!

Dank den unmittelbaren Wiederbelebungsmaßnahmen seiner Familienangehörigen kann er heute seine Botschaft weitergeben und an die Bevölkerung appellieren: „Bitte nicht wegschauen, helft einfach“. (Das Video finden Sie unter https://youtu.be/oFuNa29b-tk\">https://youtu.be/oFuNa29b-tk)

Anlässlich des diesjährigen World Restart A Heart Day werden weltweit Geschichten von Überlebenden des plötzlichen Herzstillstands gesammelt. Unter dem Hashtag #CPRSavedMyLife und #WorldRestartAHeart lassen sich diese Geschichten auf diversen Social Media Plattformen finden. Überlebende können ihre Geschichte auch selbst in ihrer Sprache mit den oben genannten Hashtags teilen.

Wenn es nun doch passiert: Was ist zu tun?

Ein Herzstillstand liegt vor, wenn eine Person nicht reagiert und keine normale Atmung hat. Feststellen kann man dies, indem man versucht, die Person durch Schütteln aufzuwecken und das Ohr über Mund und Nase der Person hält. Auf diese Weise kann man hören und fühlen, ob die Person atmet; zusätzlich kann man sehen, ob sich der Brustkorb mit der Atmung hebt und senkt.

Reagiert die Person nicht und hat keine normale Atmung, dann gilt es die folgenden Schritte durchzuführen:

RUFEN: Rufen Sie den Notruf 144

DRÜCKEN: Drücken Sie kräftig und schnell in die Mitte des Brustkorbs: etwa 100 mal pro Minute.

SCHOCKEN: Falls ein Defibrillator vorhanden ist, schalten Sie diesen ein und befolgen Sie die Anweisungen.

Jeder*jede von uns kann einen großen Beitrag leisten, indem man die Fertigkeit Wiederbelebung in der eigenen Familie und im unmittelbaren sozialen Umfeld anspricht. Denn für den Fall der Fälle sollten wir alle gerüstet sein – die AGN, „Drück Mich!“ und die Med Uni Graz helfen dabei.

", "start": null, "end": null, "author": "Victoria Zotter", "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": true, "last_modified": "2021-10-15T14:55:10+02:00", "language": null }, { "id": 10244, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/wko-forschungsstipendien-2020-2021#sl-content", "media": [], "gallery": [ { "id": 63600, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62027/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien02.png", "mimetype": "image/png", "filename": "wko_forschungsstipendien02.png", "size": 397191 }, "title": "Verleihung der WKO-Forschungsstipendien", "description": null, "alternative": "Verleihung der WKO-Forschungsstipendien", "language": null }, { "id": 63601, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62025/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien03.png", "mimetype": "image/png", "filename": "wko_forschungsstipendien03.png", "size": 301133 }, "title": "Rektor Hellmut Samonigg begrüßte die Gäste", "description": null, "alternative": "Rektor Hellmut Samonigg begrüßte die Gäste", "language": null }, { "id": 63602, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62026/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien04.png", "mimetype": "image/png", "filename": "wko_forschungsstipendien04.png", "size": 309965 }, "title": "Eröffnung des Festaktes durch WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg", "description": null, "alternative": "Eröffnung des Festaktes durch WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg", "language": null }, { "id": 63603, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62028/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien05.png", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "wko_forschungsstipendien05.png", "size": 175908 }, "title": "Vizerektorin Sabine Vogl moderierte die Festveranstaltung", "description": null, "alternative": "Vizerektorin Sabine Vogl moderierte die Festveranstaltung", "language": null }, { "id": 63604, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62024/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien02_1.png", "mimetype": "image/png", "filename": "wko_forschungsstipendien02_1.png", "size": 306816 }, "title": "Die prämierten Stipendiat*innen der TU Graz", "description": null, "alternative": "Die prämierten Stipendiat*innen", "language": null }, { "id": 63605, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62032/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien06.png", "mimetype": "image/png", "filename": "wko_forschungsstipendien06.png", "size": 254664 }, "title": "Die prämierten Stipendiat*innen der Montanuni Leoben", "description": null, "alternative": "Die prämierten Stipendiat*innen", "language": null }, { "id": 63606, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62031/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien07.png", "mimetype": "image/png", "filename": "wko_forschungsstipendien07.png", "size": 278705 }, "title": "Die prämierten Stipendiat*innen der Kunstuni Graz", "description": null, "alternative": "Die prämierten Stipendiat*innen", "language": null }, { "id": 63607, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62030/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien08.png", "mimetype": "image/png", "filename": "wko_forschungsstipendien08.png", "size": 292419 }, "title": "Die prämierten Stipendiat*innen der FH Campus 02", "description": null, "alternative": "Die prämierten Stipendiat*innen", "language": null }, { "id": 63608, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62033/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien09.png", "mimetype": "image/png", "filename": "wko_forschungsstipendien09.png", "size": 292042 }, "title": "Die prämierten Stipendiat*innen der FH Joanneum", "description": null, "alternative": "Die prämierten Stipendiat*innen", "language": null }, { "id": 63609, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62034/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien10.png", "mimetype": "image/png", "filename": "wko_forschungsstipendien10.png", "size": 336563 }, "title": "Die prämierten Stipendiat*innen der Uni Graz", "description": null, "alternative": "Die prämierten Stipendiat*innen", "language": null }, { "id": 63610, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62035/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien11.png", "mimetype": "image/png", "filename": "wko_forschungsstipendien11.png", "size": 282420 }, "title": "Die prämierten Stipendiat*innen der Med Uni Graz", "description": null, "alternative": "Die prämierten Stipendiat*innen", "language": null }, { "id": 63611, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62036/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien12.png", "mimetype": "image/png", "filename": "wko_forschungsstipendien12.png", "size": 324449 }, "title": "Die Festveranstaltung in der Aula der Med Uni Graz", "description": null, "alternative": "Gäste", "language": null } ], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 268 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 377, "datetime": "2021-10-14T14:12:36+02:00", "title": "Mehr über die WKO-Stipendien", "description": null, "url": "https://www.medunigraz.at/beratung-information/studienbeitrag-studienfoerderungen/foerderprogramme", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62029/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/10-2021/wko_forschungsstipendien01.png", "mimetype": "image/png", "filename": "wko_forschungsstipendien01.png", "size": 1603677 }, "datetime": "2021-10-14T13:16:18+02:00", "title": "WKO: Forschungsstipendien 2020/2021", "teaser": "Im Rahmen eines Festaktes wurden die von der WKO prämierten Stipendiat*innen für ihre Diplom- und Masterarbeiten gewürdigt.", "body": "

Die WKO Steiermark vergibt seit dem Studienjahr 2013/14 jährlich 20 Forschungsstipendien für Diplom-/Masterarbeiten, die Fragestellung mit besonderer Relevanz für die steirische Wirtschaft (z.B. in den Bereichen Metall, Bau, Installationen, Gesundheit, Energie oder Volkswirtschaft) behandeln.

Im Studienjahr 2020/21 gab es insgesamt 108 Einreichungen, wovon die 20 besten ausgewählt wurden. Diese 20 Forschungsstipendiat*innen wurden nun Anfang Oktober im Rahmen eines Festaktes an der Medizinischen Universität Graz ausgezeichnet.

WKO-Forschungsstipendien

Seit dem Studienjahr 2013/14 werden jährlich 20 Forschungsstipendien für Diplom-/Masterarbeiten von der WKO vergeben. Die Höhe des Stipendiums beläuft sich auf 2.100 Euro, das betreuende Institut bekommt zusätzlich 500 Euro. Somit investiert die WKO Steiermark in Summe 52.000 Euro in die wissenschaftliche Nachwuchsförderung.

Ausgezeichnete Stipendiat*innen

Im Studienjahr 2020/2021 wurden folgende Stipendiat*innen für ihre Arbeiten prämiert:

Medizinische Universität Graz

  • Sarah Flicker: Zusatzbefunde in der klinischen Anwendung der Exomdiagnostik mit einem Vorschlag zu einer einheitlichen Einverständniserklärung
  • Magdalena Anna Wiener: Molekulargenetische Charakterisierung von konsanguinen Familien mit Polydaktylie

Universität Graz

  • Christian Grübler: Beschäftigungsmobilität in Österreich
  • Stefan Kernbichler: Artificial intelligence in financial reporting
  • Marie-Luise Zirngast: COVID-19 und das Zivilverfahren: Die COVID-19-Justizbegleitgesetze auf dem Prüfstand

FH Joanneum

  • Konstantin Gotthardt: Supply security analysis of cobalt including an Austrian perspective
  • Lukas Prommegger: Untersuchung der Betriebsfestigkeit von Verklebungen durch Versuch und Simulation

FH Campus 02

  • Christoph Moritz: Virtuelle Modellierung zur Optimierung einer Siebmaschine
  • Carina Pichler: Optimierung des internen Kontrollsystems im Rechnungswesen - Möglichkeiten zur Früherkennung von Betrugshandlungen
  • Tobias Pirker: Entwicklung eines Bearbeitungskopfes für Friction Stir Schweißprozesse

Kunstuniversität Graz

  • Thomas Deppisch: Mehrfachrichtungsanalyse in Ambisonics
  • Lukas Gölles: Progressiv gekrümmte Linienschallquellen für immersive Beschallung

Montanuniversität Leoben

  • Florian Knabl: Strukturcharakterisierung nanoporöser Kohlenstoffe aus der Methanpyrolyse
  • Josef Steinegger: Bedatung und Simulation von Energienetzen
  • Lisa Marie Weniger: Structural and mechanical properties of AuAgSi thin film metallic glasses

Technische Universität Graz

  • Thomas Eller: Wasserstoffverbrennungsmotor als Antrieb für Pkw und leichte Nfz
  • Jakob Heher: Security Considerations in Online Learning
  • Jakob Wilhelm Hinum-Wagner: Characterization of 3D nano-heating elements for atomic force microscopy
  • Jasmin Pfleger: Development of anti-sticking coating on micro- and nanostructured substrates prepared by Chemical Vapor Deposition
  • Manuel Rebol: Generating Non-Verbal Communication From Speech

Aktueller Call

Im Juli wurde die Verlängerung des WKO-Forschungsstipendienprogramms um vier weitere Studienjahre beschlossen, aktuell läuft die Bewerbungsphase für das Studienjahr 2021/2022. Bewerben können sich interessierte Studierende bis zum 22. Oktober direkt an ihren Hochschulen.

", "start": null, "end": null, "author": null, "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-14T14:12:36+02:00", "language": null }, { "id": 10241, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/schlaganfall-app-smartphone-als-gesundheitshelfer#sl-content", "media": [], "gallery": [ { "id": 63594, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62021/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/E-G/fruhwirth-viktoria.png", "mimetype": "image/png", "filename": "fruhwirth-viktoria.png", "size": 882567 }, "title": "Viktoria Fruhwirth stellt die neue App vor", "description": null, "alternative": "Viktoria Fruhwirth stellt die neue App vor", "language": null } ], "contact_box": [ { "id": 61012, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62021/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/E-G/fruhwirth-viktoria.png", "mimetype": "image/png", "filename": "fruhwirth-viktoria.png", "size": 882567 }, "title": "", "name": "Viktoria Maria Fruhwirth", "phone": "+4331638580151", "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2008884", "link_label": "Forschungsprofil", "email": "viktoria.fruhwirth@medunigraz.at", "headline": "Kontakt", "address": [ "Medizinische Universität Graz", "Klinische Abteilung für allgemeine Neurologie" ] } ], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 25, 268, 269, 270 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 375, "datetime": "2021-11-09T19:22:48+01:00", "title": "Initiative Gehirnforschung Steiermark", "description": null, "url": "https://gehirnforschung.at/inge-st/", "language": null }, { "id": 374, "datetime": "2021-11-09T19:22:48+01:00", "title": "Viktoria Fruhwirth", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2008884", "language": null }, { "id": 373, "datetime": "2021-11-09T19:22:48+01:00", "title": "Presseinformation", "description": null, "url": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo-gehirnsymposium_WEB.pdf", "language": null }, { "id": 380, "datetime": "2021-11-09T19:22:48+01:00", "title": "Press release", "description": null, "url": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/pressrelease_stroke-app_WEB.pdf", "language": null }, { "id": 376, "datetime": "2021-11-09T19:22:48+01:00", "title": "Zum Symposium", "description": null, "url": "https://gehirnforschung.at/veranstaltungen/kategorie/symposium/", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/59753/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/neurologie-news-02.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "neurologie-news-02.jpg", "size": 3305814 }, "datetime": "2021-10-14T10:07:55+02:00", "title": "Schlaganfall App: Smartphone als Gesundheitshelfer", "teaser": "Neue Entwicklung unterstützt junge Schlaganfallpatient*innen im Alltag und wird am Symposium von INGE St. vorgestellt.", "body": "

Schlaganfallpatient*innen werden immer jünger, wobei ein immer ungesünder werdender Lebensstil diese Entwicklung in besorgniserregendem Ausmaß vorantreibt. Wissenschafter*innen an der Med Uni Graz haben eine App entwickelt, welche vor allem jüngere Schlaganfallpatient*innen dabei unterstützen soll, regelmäßig Bewegung und gesunde Ernährung in ihren Alltag zu integrieren sowie die notwendigen Medikamente pünktlich einzunehmen. Dieses und viele weitere Updates aus der Wissenschaft werden beim Symposium der Initiative Gehirnforschung Steiermark vorgestellt.


Ungesunder Lebensstil: Schlaganfallpatient*innen werden immer jünger

Beim Thema Schlaganfall denken die meisten Menschen vermutlich als Erstes an ältere Menschen. „Wenig bekannt ist jedoch, dass auch junge Erwachsene bereits von schweren Schlaganfällen betroffen sein können“, berichtet Christian Enzinger, Professor für Neurologie an der Med Uni Graz und Vorstandsvorsitzender der Initiative Gehirnforschung Steiermark. Auch bei jungen Menschen können Schlaganfälle zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen führen, die Motorik, Sprache, Verarbeitung von Sinneseindrücken und das Denkvermögen betreffen können.

Tatsächlich sind 15% aller Schlaganfallpatient*innen jünger als 55 Jahre und diese Zahl steigt in beunruhigendem Ausmaß weiter an. Geringe sportliche Aktivität, ungesunde Ernährung, Stress und Tabakkonsum führen zu typischen Schlaganfall Risikofaktormustern wie Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes. Um das Risiko eines neuerlichen Schlaganfalles nach einem Erstereignis zu reduzieren, wurde an der Med Uni Graz eine App entwickelt, welche jüngere Schlaganfallpatient*innen dabei unterstützt, ihre persönlichen Risikofaktoren möglichst gut in den Griff zu bekommen. „Wie ein Personal Trainer in der Hosentasche motiviert die App zu einem gesunden Lebensstil mit praktischen Tipps zu mehr Bewegung und gesunder Ernährung und erinnert an pünktliche Medikamenteneinnahme und Blutdruckmessungen“, beschreibt Viktoria Fruhwirth von der Universitätsklinik für Neurologie, Med Uni Graz.


Neue App entwickelt: Smartphone als Gesundheitswächter

Vielversprechende Hinweise für das große Potential der App konnten in einer wissenschaftlichen Studie an der Universitätsklinik für Neurologie, Med Uni Graz, bereits erbracht werden. „Jüngere Schlaganfallpatient*innen, welche die App verwendeten, übten drei Monate nach dem Schlaganfall fast doppelt so viel Bewegung im Vergleich zu Nicht-Benutzer*innen aus“, fasst Viktoria Fruhwirth zusammen. Auch auf die Ernährungsgewohnheiten hatte die App einen positiven Einfluss. Das zeigt, dass speziell entwickelte Apps eine vielversprechende Methode darstellen, vor allem jüngere Schlaganfallpatient*innen zu unterstützen, einen gesunden Lebensstil einzuschlagen.

Die Wissenschafter*innen rund um Viktoria Fruhwirth möchten die App in einem nächsten Schritt in einer größer angelegten Studie validieren. „Da ein erfolgreiches Risikofaktorenmanagement auch in der Primärprävention und bei anderen kardiovaskulären Erkrankungen hilfreich ist, wäre eine Ausweitung auf andere Kohorten denkbar“, blickt Viktoria Fruhwirth in die Zukunft.

Diese und weitere Forschungsergebnisse werden im Rahmen des Symposiums der Initiative Gehirnforschung Steiermark präsentiert.

", "start": null, "end": null, "author": null, "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-11-09T19:22:48+01:00", "language": null }, { "id": 10240, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/ausgezeichnet-klinische-forschung#sl-content", "media": [], "gallery": [], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 268, 269 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 370, "datetime": "2021-10-14T07:40:06+02:00", "title": "Helmar Bornemann-Cimenti", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2001978", "language": null }, { "id": 371, "datetime": "2021-10-14T07:40:06+02:00", "title": "Österreichische Schmerzgesellschaft", "description": null, "url": "https://www.oesg.at/", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54589/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/erfolg-news.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "erfolg-news.jpg", "size": 382801 }, "datetime": "2021-10-13T13:33:33+02:00", "title": "Ausgezeichnet: Klinische Forschung", "teaser": "Weiterentwicklung in der Schmerztherapie wurde mit Wissenschaftspreis der ÖSG prämiert.", "body": "

Der Prof. Klingler-Preis der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) wird für klinische Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Schmerztherapie vergeben. Dieses Jahr wurde die Weiterentwicklung in der Schmerztherapie von Helmar Bornemann-Cimenti, Klinische Abteilung für Allgemeine Anästhesiologie, Notfall- und Intensivmedizin der Medizinischen Universität Graz, ausgezeichnet.

Untersuchung der Low-Level-Lichttherapie

Die Low-Level-Light-Therapie (LLLT) ist eine Methode der Photobiomodulation, eine klinisch erprobte, nicht-invasive Lösung für viele Wundheilungs- und Schmerzbehandlungsanwendungen. Sie basiert auf der Bestrahlung mit einer Wellenlänge aus dem Spektrum des sichtbaren Lichts mit relativ niedriger Energie. Indikationen für die LLLT sind die Verbesserung der Wundheilung und Geweberegeneration, der Narbenbildung und der Durchblutung sowie die Schmerztherapie. Im Bereich der Schmerzmedizin wurde in klinischen Studien die positive Wirkung unter anderem auf postoperative Schmerzen und bei Osteoarthritiden gezeigt. Der Wirkmechanismus ist jedoch noch nicht endgültig geklärt. Zu den unbeantworteten Fragen gehört insbesondere, ob sie sich nur peripher wirkt oder ob sie auch neuroplastische Veränderungen auf spinaler oder supraspinaler Ebene bewirkt. Ziel dieser Studie war es, die Wirkung der Low-Level-Lichttherapie auf die primäre und sekundäre Hyperalgesie in einem menschlichen Schmerzmodell zu untersuchen.

Ergebnisse der Klinischen Studie

Diese Studie wurde als randomisierte, scheinkontrollierte und doppelt verblindete Studie mit wiederholten Messungen innerhalb eines Probandendesigns geplant. Gesunden Probanden wurde Capsaicin, eine Substanz, mit der eine neurogene Entzündung ausgelöst wird, auf beide Unterarme appliziert. Ein Unterarm wurde mit einer Low-Level-Lichttherapie behandelt, der andere diente als Scheinkontrolle. Die Ergebnisse zeigten, dass LLLT die mechanische Schmerzschwelle, die Wärmeschmerzschwelle signifikant erhöhte und verringerte die Schmerzintensität.

„Unsere Daten zeigen, dass LLLT eine signifikante modulierende Wirkung auf die periphere und zentrale Sensibilisierung hat. Dadurch kann erwartet werden, dass LLLT eine Option in der Behandlung bzw. möglicherweise der Prophylaxe chronischer Schmerzen darstellt,“ fasst Helmar Bornemann-Cimenti die Studienergebnisse zusammen.

Die Medizinische Universität Graz gratuliert herzlich zum Prof. Klingler-Preis!

", "start": null, "end": null, "author": null, "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-14T07:40:06+02:00", "language": null }, { "id": 10239, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/antrittsvorlesung-christian-enzinger#sl-content", "media": [], "gallery": [ { "id": 63582, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62015/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/09-2021/av-enzinger-03.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "av-enzinger-03.jpg", "size": 6420747 }, "title": "Publikum", "description": null, "alternative": "Publikum", "language": null }, { "id": 63584, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62017/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/09-2021/av-enzinger-05.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "av-enzinger-05.jpg", "size": 3805888 }, "title": "Geschenkübergabe", "description": null, "alternative": "Geschenkübergabe", "language": null }, { "id": 63580, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62013/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/09-2021/av-enzinger-01.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "av-enzinger-01.jpg", "size": 6129624 }, "title": "Begrüßung durch Rektor Hellmut Samonigg", "description": null, "alternative": "Begrüßung durch Rektor Hellmut Samonigg", "language": null }, { "id": 63581, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62014/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/09-2021/av-enzinger-02.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "av-enzinger-02.jpg", "size": 5938114 }, "title": "Antrittsvorlesung: Christian Enzinger", "description": null, "alternative": "Antrittsvorlesung: Christian Enzinger", "language": null }, { "id": 63583, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62016/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/09-2021/av-enzinger-04.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "av-enzinger-04.jpg", "size": 5535205 }, "title": "Publikum", "description": null, "alternative": "Publikum", "language": null } ], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 266, 267 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 378, "datetime": "2021-10-14T14:35:41+02:00", "title": "Christian Enzinger", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=1094862", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61351/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-event-vortrag.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "header-event-vortrag.jpg", "size": 379812 }, "datetime": "2021-10-13T10:40:42+02:00", "title": "Antrittsvorlesung: Christian Enzinger", "teaser": "Antrittsvorlesung zum Thema \"Multiple Sklerose Forschung: auf dem Weg zur Präzisionsmedizin\".", "body": "

Mit Wirkung vom 01.02.2021 wurde Christian Enzinger zum Professor für das Fach „Neurologie“ an die Med Uni Graz berufen. Bis zu seiner Berufung war er als supplierender Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemeine Neurologie tätig.

Christian Enzinger wurde 1973 in Knittelfeld geboren und studierte Humanmedizin in München und Graz. 2004-2005 absolvierte er einen Forschungsaufenthalt in Oxford. Seine Ausbildung zum Facharzt für Neurologie schloss er 2007 an der Medizinischen Universität Graz ab, wo er 2010 auch zum Assoziierten Professor ernannt wurde.

Seit Beginn seiner Laufbahn an der Med Uni Graz ist Christian Enzinger in die universitäre Lehre und Forschung verankert, wobei ihm die Nachwuchsförderung ein großes Anliegen ist.  In der Forschung legt er den Fokus auf pathophysiologische Veränderungen bei Schlaganfall, Multipler Sklerose und der Gehirnalterung, unter bevorzugtem Einsatz bildgebender Methoden. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen verdeutlichen die Anerkennung seiner Arbeit. 

An der Universitätsklinik für Neurologie, Med Uni Graz, leitet Christian Enzinger die Multiple Sklerose Spezial-Ambulanz und fungiert als Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemeine Neurologie. Wesentliche klinische Forschungsfragen, die ihn zukünftig beschäftigen werden, betreffen eine verbesserte Charakterisierung der Multiplen Sklerose und ein gezieltes Training kognitiver Funktionen bei dieser Erkrankung sowie die Erfassung der Ursachen des „kryptogenen“ Schlaganfalls und der Folgen von Schlaganfall in jüngerem Erwachsenenalter.

Im Rahmen seiner Antrittsvorlesung informierte er zum Thema \"Multiple Sklerose Forschung: auf dem Weg zur Präzisionsmedizin\".

Alles Gute für die neue Funktion als Professor!

", "start": null, "end": null, "author": "Victoria Zotter", "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-14T14:35:41+02:00", "language": null }, { "id": 10238, "url": null, "media": [], "gallery": [], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 5692, "pid": 8139, "title": "News-Storage (nur Intranet)", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 268 ], "groups": [ { "id": 3, "title": "Intranet" }, { "id": 5, "title": "Bedienstete" }, { "id": 6, "title": "Studierende" } ], "related_links": [], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54588/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/call-news-01.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "call-news-01.jpg", "size": 390780 }, "datetime": "2021-10-13T08:35:39+02:00", "title": "Ausschreibung: David-Herzog-Fonds Forschungsstipendien", "teaser": "Gefördert werden Projekte und Aktivitäten von Wissenschafter*innen, Studierenden und Künstler*innen.", "body": "

Seit dem Jahr 1988 vergibt der David-Herzog-Fonds Forschungsstipendien an Graduierte und Studierende aller Fachrichtungen zur Förderung der akademischen Mobilität zwischen Österreich und Israel ebenso wie zum interkulturellen Verstehen und Lernen sowie zur Förderung von Projekten im Bereich jüdischer Kultur und Geschichte.

Mit dem Studienjahr 2021/22 kommt es nun zu einer Neustrukturierung der Stipendienprogramme des David-Herzog-Fonds. Es werden fortan in vier Programmschienen Projekte und Aktivitäten von Wissenschafter*innen, Studierenden, Künstler*innen gefördert.

Diese vier Programmschienen sind:

  • DHF Lecture
  • DHF Gastprofessur
  • DHF PostDoc-Fellowship
  • DHF Stipendium zur Förderung studentischer Mobilität sowie wissenschaftlicher und künstlerischer Projekte

Weitere Informationen sowie die Antragsformulare finden Sie unter: https://david-herzog-fonds.at\">https://david-herzog-fonds.at

", "start": null, "end": null, "author": "Sylvia Gollner", "email": "sylvia.gollner@medunigraz.at", "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-13T08:42:18+02:00", "language": null }, { "id": 10237, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/aircampus-zoeliakie-forschung-an-der-med-uni-graz#sl-content", "media": [], "gallery": [], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 25, 268, 269 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 369, "datetime": "2021-10-12T17:49:29+02:00", "title": "Almuthe Hauer", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=90847515", "language": null }, { "id": 367, "datetime": "2021-10-12T17:49:29+02:00", "title": "Zum AirCampus Podcast", "description": null, "url": "https://www.aircampus-graz.at/podcasts/zoeliakie/", "language": null }, { "id": 368, "datetime": "2021-10-12T17:49:29+02:00", "title": "Projekt CD SKILLS", "description": null, "url": "http://www.interreg-danube.eu/approved-projects/cd-skills", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61655/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-themen/diagnostik/zoeliakie-teaser.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "zoeliakie-teaser.jpg", "size": 577013 }, "datetime": "2021-10-12T17:19:56+02:00", "title": "AirCampus: Zöliakie-Forschung an der Med Uni Graz", "teaser": "Almuthe Hauer spricht im Interview mit dem AirCampus über ein Forschungsprojekt zur Bewusstseinsschaffung.", "body": "

Im Gespräch mit dem AirCampus spricht Almuthe Hauer, Klinische Abteilung für Allgemeine Pädiatrie, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Med Uni Graz, über das Forschungsprojekt \"CD-Skills\", welches von der Europäischen Union gefördert wird und zur Bewusstseinsschaffung für das Thema \"Zöliakie\" ins Leben gerufen wurde.

https://www.aircampus-graz.at/podcasts/zoeliakie/\">Den Beitrag zum Nachhören gibt es hier.

", "start": null, "end": null, "author": "Gerald Auer", "email": "gerald.auer@medunigraz.at", "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-12T17:49:29+02:00", "language": null }, { "id": 10236, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/hoehenluft-gegen-asthma#sl-content", "media": [], "gallery": [], "contact_box": [ { "id": 60893, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54133/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/L-N/marsh-leigh.png", "mimetype": "image/png", "filename": "marsh-leigh.png", "size": 1103422 }, "title": "PD Dr. ", "name": "Leigh Marsh ", "phone": "+4331638572911", "url": null, "link_label": null, "email": "leigh.marsh@medunigraz.at", "headline": "Kontakt", "address": [ "LBI für Lungengefäßforschung", "Lehrstuhl für Physiologie, Med Uni Graz" ] } ], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 25, 266, 267, 270 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 379, "datetime": "2021-11-24T10:40:13+01:00", "title": "Press release", "description": null, "url": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/pressrelease_asthma_WEB.pdf", "language": null }, { "id": 365, "datetime": "2021-11-24T10:40:13+01:00", "title": "Presseinformation", "description": null, "url": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo_asthma-h%C3%B6henluft_WEB.pdf", "language": null }, { "id": 366, "datetime": "2021-11-24T10:40:13+01:00", "title": "Publikation", "description": null, "url": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34309864/", "language": null }, { "id": 372, "datetime": "2021-11-24T10:40:13+01:00", "title": "LBI für Lungengefäßforschung", "description": null, "url": "https://lvr.lbg.ac.at/de/institute/ludwig-boltzmann-institut-fur-lungengefassforschung", "language": null }, { "id": 364, "datetime": "2021-11-24T10:40:13+01:00", "title": "Leigh Marsh", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suche.medonline_person?sprache_in=de&medonline_person_id_in=100911", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62005/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/lunge.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "lunge.jpg", "size": 718158 }, "datetime": "2021-10-12T08:45:21+02:00", "title": "Höhenluft gegen Asthma", "teaser": "Höhenklimatherapie im Fokus: Niedrige Sauerstoffwerte können Symptome der Atemwegserkrankung lindern", "body": "

An sich harmlose Umweltstoffe wie Tierhaare, Hausstaub oder Pollen, die regelmäßig über die Luft in unsere Atemwege gelangen, können für Asthmatiker*innen zum Verhängnis werden. Ihr Immunsystem nimmt diese Allergene als gefährlich wahr und ein Asthmaanfall ist die Folge. Etwa eine von 14 Personen in der österreichischen Bevölkerung ist von Asthma betroffen, darunter auch viele Kinder. Oft wird diese chronische Entzündungskrankheit mit inhalativen Corticosteroiden erfolgreich behandelt, zum Teil aber auch mit Nebenwirkungen, weshalb unsere Forscher*innen alternative Behandlungsmöglichkeiten suchen. Eine Forschungskooperation zwischen dem Ludwig Boltzmann Institut für Lungengefäßforschung und der Med Uni Graz beschäftigt sich mit der sogenannten „Höhenkur“ und analysiert die zugrundeliegenden Mechanismen dieser erfolgreichen Therapie.


Höhenklimatherapie als Alternative zu pharmakologischen Behandlungen

Asthma ist eine komplexe chronische Entzündungskrankheit, von der zahlreiche Österreicher*innen betroffen sind. Kurzatmigkeit, ein Engegefühl in der Brust, Husten und Atemnot sind Symptome, die durch eine allergische Reaktion der Atemwege hervorgerufen werden. Die Entwicklung und der Schweregrad von allergischem Asthma stehen in engem Zusammenhang mit Innenraumallergenen wie Hausstaubmilben oder Sporen von Schimmelpilzen. Als zweite, nicht-allergische Form kann Asthma aber beispielsweise auch durch Anstrengung oder Stress hervorgerufen werden. Obwohl inhalative Medikamente auf Cortikoide-Basis wie z.B. Cortison und andere spezifische entzündungshemmende Behandlungen bei Asthma hoch wirksam sind, kann es zu Nebenwirkungen kommen, welche die Lebensqualität beeinträchtigen können. Zudem bringen diese Behandlungskonzepte nicht bei allen Patient*innen den gewünschten Erfolg.

Höhenklimatherapie (HACT) wurde eingesetzt, bevor pharmakologische Behandlungen zur Verfügung standen und wird seitdem immer noch zur Ergänzung dieser Maßnahmen verwendet. „In der Literatur finden sich zahlreiche Fallberichte, die eine Besserung des allergischen Asthmas durch die HACT beschreiben. Zudem konnte beobachtet werden, dass es bei Asthmapatient*innen aus hoch gelegenen Regionen zu einer Verschlimmerung ihrer Krankheit kommt, wenn sie sich in niedrigeren Höhenlagen aufhalten. Bemerkenswert ist, dass die positive Wirkung von HACT auch noch Monate nach der Rückkehr aus der Höhe nachweisbar ist. Deswegen müssen wir uns diese erfolgreiche Therapie im Detail ansehen“, beschreibt Leigh Marsh seinen Forschungsschwerpunkt. Zur Erklärung dieser positiven Wirkungen wurden zwar mehrere mögliche Faktoren erkannt, darunter eine geringere Allergenbelastung, eine erhöhte Exposition gegenüber UV-Licht, psychosomatische Faktoren und Hypoxie (Sauerstoffmangel), die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen sind jedoch noch nicht ausreichend erforscht.


Niedrige Sauerstoffwerte helfen bei der chronischen Atemwegserkrankung

Dem Team rund um Leigh Marsh vom LBI für Lungengefäßforschung und dem Lehrstuhl für Physiologie gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Pharmakologie des Otto Loewi Forschungszentrums und der Klinischen Abteilung für Pulmonologie der Med Uni Graz ist es nun gelungen, wichtige zelluläre Mechanismen der Höhenkur nachzuweisen und zur Aufklärung ihrer klinischen Wirksamkeit beizutragen. Während der Höhenkur scheint die allergische Entzündung unterbrochen zu werden, indem eine bestimmte immunologische Kettenreaktion ausbleibt. Für eine allergische Immunreaktion müssen sogenannte Antigen-präsentierende Zellen das Allergen erkennen und den T-Zellen präsentieren. Diese T-Zellen stimulieren wiederum B-Zellen, die letztendlich spezifische Antikörper produzieren und freisetzen – die allergische Reaktion beziehungsweise der Asthmaanfall kann stattfinden. „Reduzierte Sauerstoffkonzentration hemmt diese Effekte. Die Hypoxie ist somit ein wichtiger Faktor, der die Effekte des Höhenaufenthalts erklärt“, beschreibt der Forscher die Beobachtungen. Tatsächlich wird die Immun-Kettenreaktion von Beginn an gehemmt, beginnend bei den Antigen-präsentierenden Zellen, die eine bestimmte Sauerstoffkonzentration benötigen, um voll aktiv zu werden. Außerdem wird Sauerstoff grundsätzlich für die Kommunikation zwischen den verschiedenen Immunzellen benötigt.


Hoch hinaus: Hoch-alpine Bedingungen im Fokus

Die im Labor simulierten Sauerstoffbedingungen entsprechen einer Höhe von etwa 5000 Metern und stellen eine schwere Hypoxie dar. Patient*innen in HACT-Kliniken erfahren bereits ab 2000 Metern Seehöhe eine Linderung ihrer Symptome. „Unsere Untersuchungen dienen als Grundsatzstudie und identifizieren mehrere grundlegende hypoxiebedingte molekulare Signalwege, die bei HACT eine Rolle spielen könnten. Weitere Arbeiten sind erforderlich, um die Mindesthöhe und Dauer der Höhenexposition für eine effektive Therapie von Asthma zu bestimmen. Wir schlagen unser experimentelles Modell für weitere Untersuchungen vor, insbesondere weitere Forschungen der Hypoxie-vermittelten Wirkungen auf die Immunzellen und ihr Zusammenspiel wären vielversprechend, um durch kleine interferierende Moleküle oder biologische Wirkstoffe dauerhaft Einfluss auf allergisches Asthma nehmen zu können“, blickt Leigh Marsh in die Zukunft. Die neuen Erkenntnisse könnten zur Entwicklung neuer Therapien beitragen und wurden kürzlich im Journal „Allergy“ veröffentlicht. „In der Zwischenzeit können nicht nur Asthmatiker*innen, sondern wir alle gesundheitlich profitieren und regelmäßig die frische Bergluft genießen“, so die Empfehlung des Forschers.


Steckbrief

PD Dr. Leigh Marsh hat sich 2020 an der Med Uni Graz habilitiert und leitet hier den Forschungsschwerpunkt „Chronische Atemwegs- und Lungenerkrankungen“ am Otto Loewi Forschungszentrum. Zudem leitet er seit 2014 die Translationale Plattform am Ludwig Boltzmann Institut für Lungengefäßforschung, die eine Brücke zwischen der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung darstellt, und die entzündlichen Aspekte von Lungengefäßerkrankungen erforscht.

", "start": null, "end": null, "author": "Victoria Zotter", "email": "victoria.zotter@medunigraz.at", "keywords": null, "description": null, "topnews": true, "last_modified": "2021-11-24T10:40:13+01:00", "language": null }, { "id": 10235, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/preis-fokus-schwangerschaft#sl-content", "media": [], "gallery": [], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 266, 267 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 362, "datetime": "2021-10-11T14:19:12+02:00", "title": "Forschungsschwerpunkt", "description": null, "url": "https://www.medunigraz.at/forschungszentren-institute/gottfried-schatz-forschungszentrum/forschung/reproduktion-schwangerschaft-und-regeneration", "language": null }, { "id": 361, "datetime": "2021-10-11T14:19:12+02:00", "title": "Olivia Nonn", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2006743", "language": null }, { "id": 363, "datetime": "2021-10-11T14:19:12+02:00", "title": "American Heart Association", "description": null, "url": "https://www.heart.org/en", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54592/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/glueckwunsch-news-01.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "glueckwunsch-news-01.jpg", "size": 580243 }, "datetime": "2021-10-11T14:15:39+02:00", "title": "Preis: Fokus Schwangerschaft", "teaser": "Auszeichnung für Forschungsarbeit rund um den Schwerpunkt Reproduktion, Schwangerschaft und Regeneration.", "body": "

Eine fehlerhafte Entwicklung der Plazenta in der Frühphase der Schwangerschaft wird mit Schwangerschaftspathologien wie etwa Präeklampsie assoziiert, die schädliche Einflüsse auf Mutter und Kind haben können. Aus diesem Grund richtet sich der Fokus einer Forschungsgruppe vom Lehrstuhl für Zellbiologie, Histologie und Embryologie am Gottfried Schatz Forschungszentrum der Med Uni Graz auf inflammatorische Prozesse in der frühen Plazentaentwicklung und auf Mechanismen, die in Plazenta-assoziierte Schwangerschaftspathologien involviert sind. Ein Team rund um Olivia Nonn und Florian Herse wurde für seine Arbeit kürzlich mit dem Paul Dudley White Preis der American Heart Association ausgezeichnet.

Das internationale Team aus Forscher*innen aus Oslo, Berlin und Graz hat durch Einzelzell-Technologien das erste Mal in vivo Stammzellen in Plazenten aus frühen und späten Schwangerschaften identifizieren können. Dabei fanden sie heraus, dass die Trophoblastentwicklung aus diesen Stammzellen in der Präeklampsie gestört ist und daraus resultierend eine seneszente Störung des Syncytium, der Grenze zwischen Mutter und Kind, zu einer sekretorischer Translation der Zellstörung und schlussendlich zu einem systemischen Syndrom führen könnte.

Wir gratulieren recht herzlich!

", "start": null, "end": null, "author": "Victoria Zotter", "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-11T14:19:12+02:00", "language": null }, { "id": 10232, "url": null, "media": [], "gallery": [], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 5692, "pid": 8139, "title": "News-Storage (nur Intranet)", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 269 ], "groups": [ { "id": 3, "title": "Intranet" }, { "id": 5, "title": "Bedienstete" }, { "id": 6, "title": "Studierende" } ], "related_links": [], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53185/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-themen/med-uni/nachhaltigkeit-01.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "nachhaltigkeit-01.jpg", "size": 613161 }, "datetime": "2021-10-08T12:48:51+02:00", "title": "Bike2Work: Im Team zum Ziel", "teaser": "Mit 11.10.2021 startete die Radfahr-Team-Challenge.", "body": "

Die Bike2Work-Kampagne baut auf der App „Bike Citizens\" auf, mit der die Radfahrten von und zum Arbeitsplatz aufgezeichnet werden können. Die App bietet außerdem die Möglichkeit eines fahrradfreundlichen Routenplaners (z.B. gemütliche oder schnellste Route) und der Navigation – so können neue Routen für den Arbeitsweg entdeckt werden. Im Rahmen der Challenge wird so das Radfahren spielerisch zur Gewohnheit.

Anleitung

  • Schritt 1: Download der App „Bike Citizens\" und Registrierung: Voraussetzung für die Teilnahme ist die Registrierung in der App „Bike Citizens\". Es kann selbst entschieden werden, ob der echte Name oder ein Nickname angegeben wird. Dann kann im Menüpunkt „Plaza\" der Kampagne beigetreten werden. Wichtig ist, sich hier mit der Firmen-E-Mail Adresse erneut anzumelden und den Datenschutz- sowie Teilnahmebestimmungen zuzustimmen. Danach wählt man noch den Arbeitsplatz aus und folgt den Anweisungen der App.
  • Schritt 2: Team gründen oder Team beitreten: Um ein neues Team zu erstellen, muss der*die Teilnehmer*in einen Teamnamen festlegen, ein Teambild auswählen, die Teambeschreibung eingeben und wird dann automatisch Team-Captain. Man kann aber auch einem existierenden Team beitreten. Ein Team besteht aus mind. 2 und max. 5 Personen.
  • Schritt 3: Aufzeichnung starten und losradeln: Es zählen nur Radfahrten, deren Aufzeichnung in der „Bike Citizens\" App stattnden und innerhalb des Klinikum-Areals (inkl. Meduni) starten oder enden (der Arbeitsplatz wurde bereits vorab in der App eingetragen). Beim Start und beim Ziel muss die Fahrtenaufzeichnung manuell in der App gestartet bzw. beendet werden. Für Android-Phones ist das auch über das Widget möglich, das bequem auf den Home-Screen des Smartphones gelegt werden kann.
  • Schritt 4: Punkte sammeln – Statistiken und Rankings: Für jede Fahrt zur Arbeit gibt es Punkte – 10 Punkte je Fahrt, 5 Punkte je 10 km und 5 Punkte pro Woche als Belohnung, wenn das Team voll ist (d. h. aus 5 Personen besteht). Außerdem gibt es mehrere verschiedene Punkte-Booster für das Team, wenn bestimmte Zielsetzungen (z. B. alle fahren am gleichen Tag), innerhalb einer Woche realisiert. Es können auch mehrere Booster erreicht werden. Umso mehr Punkte, umso besser der Platz im Ranking – aber keine Sorge, es gibt jede Woche eine neue Chance, denn die Teamrankings werden jede Woche zurückgesetzt. Den aktuellen Punktestand sowie jenen der Teams, die gefahrene Gesamtdistanz, oder eingesparten CO Emissionen können von Teilnehmer*innen jederzeit auf der Website abgerufen werden. In der App sehen sie neben dem Ranking auch ihre eigenen Statistiken (Distanzen und Höhenmeter, Detailinformationen zur Fahrt) inklusiver persönlicher Heatmap. Diese Statistiken helfen uns auch Erkenntnisse über das Fahrverhalten zu erlangen und stark bzw. kaum benutzte Routen zu identizieren.
  • Schritt 5: Gewinnen und Teamerfolge feiern: Während der Kampagne können auch immer wieder Preise im Rahmen von Verlosungen gewonnen werden. Die Rankings in der App und auf der Landing Page (Nickname, Punktestand, Adresse des Arbeitsplatzes, Teamname) können jederzeit auf der oziellen Kampagnen-Website eingesehen werden, wodurch sich der Teamwettbewerb teilöentlich abspielt und für zusätzlichen Anreiz gesorgt wird, immer weiter nach oben im Ranking zu klettern. Jene Teams, die auch im Winter radeln, sollen besonders für ihre Leistung belohnt werden. Und auch Einzelpersonen können Preise gewinnen.

Weitere Informationen sowie das Ranking finden Sie https://bike2work.bikecitizens.net/lkh-graz/\">hier.

", "start": null, "end": null, "author": "Sylvia Gollner", "email": "sylvia.gollner@medunigraz.at", "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-15T08:44:15+02:00", "language": null }, { "id": 10231, "url": null, "media": [], "gallery": [], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 5692, "pid": 8139, "title": "News-Storage (nur Intranet)", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [], "groups": [ { "id": 3, "title": "Intranet" }, { "id": 5, "title": "Bedienstete" }, { "id": 6, "title": "Studierende" } ], "related_links": [], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61184/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-event-02.png", "mimetype": "image/png", "filename": "header-event-02.png", "size": 971119 }, "datetime": "2021-10-08T11:15:01+02:00", "title": "Horizon Europe Brokerage Event ", "teaser": "Horizon Europe Brokerage Event 2022 - Cluster Health ", "body": "

The European action „Bridge2HE“ together with the European Commssion and Enterprise Europe Network is organizing the next Horizon Europe Brokerage Event on the 2022 Cluster Health call for proposals. This international partnering event will help you to build your consortium for the upcoming 2022 calls of the 2021-2022 Health Work Programme.

Participation in the event is free of charge, but registration and profile activation is mandatory to attend the brokerage event.

Time: Friday, 29th October 2021, 10:00 – 17:30

Info: https://cluster-health-horizon-europe-brokerage.b2match.io/\">https://cluster-health-horizon-europe-brokerage.b2match.io/

Registration: https://cluster-health-horizon-europe-brokerage.b2match.io/signup\">https://cluster-health-horizon-europe-brokerage.b2match.io/signup

", "start": null, "end": null, "author": "Victoria Zotter", "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-08T11:16:15+02:00", "language": null }, { "id": 10230, "url": null, "media": [], "gallery": [], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 5692, "pid": 8139, "title": "News-Storage (nur Intranet)", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [], "groups": [ { "id": 3, "title": "Intranet" }, { "id": 5, "title": "Bedienstete" }, { "id": 6, "title": "Studierende" } ], "related_links": [], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54587/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/besprechung-news.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "besprechung-news.jpg", "size": 483020 }, "datetime": "2021-10-08T11:13:07+02:00", "title": "Horizon Europe Info Day", "teaser": "Horizon Europe Info Day: Cluster 1 - Health ", "body": "

This info day aims to inform applicants about topics included in the Cluster 1 “Health“ work programme of 2022.

Under the pillar 2 of Horizon Europe, https://ec.europa.eu/info/research-and-innovation/funding/funding-opportunities/funding-programmes-and-open-calls/horizon-europe/cluster-1-health_en\">Cluster 1 focuses on Health and aims to deliver on the following six destinations matching the Strategic Plan:

  • Staying healthy in a rapidly changing society
  • Living and working in a health-promoting environment
  • Tackling diseases and reducing disease burden
  • Ensuring access to innovative, sustainable and high-quality health care
  • Unlocking the full potential of new tools, technologies and digital solutions for a healthy society
  • Maintaining an innovative, sustainable and globally competitive health-related industry

Time: 28 October 2021 (Programme will follow in the coming days)

(Presumably no registration necessary, can be followed in the live stream)

Info:  https://ec.europa.eu/info/research-and-innovation/events/upcoming-events/horizon-europe-info-days/cluster-1_en\">https://ec.europa.eu/info/research-and-innovation/events/upcoming-events/horizon-europe-info-days/cluster-1_en

", "start": null, "end": null, "author": "Victoria Zotter", "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-08T11:14:54+02:00", "language": null }, { "id": 10229, "url": null, "media": [], "gallery": [], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 5692, "pid": 8139, "title": "News-Storage (nur Intranet)", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [], "groups": [ { "id": 3, "title": "Intranet" }, { "id": 5, "title": "Bedienstete" }, { "id": 6, "title": "Studierende" } ], "related_links": [], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54586/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/admin-news-01.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "admin-news-01.jpg", "size": 588362 }, "datetime": "2021-10-08T11:11:23+02:00", "title": "Horizon Europe: Cluster Health – Calls ", "teaser": "FFG-Webinar: Horizon Europe: Cluster Health – Calls 2022", "body": "

This webinar will present you the topics of the upcoming Cluster Health call 2022, and some lessons learned from the first call 2021, which closed in September.

The next call in “Cluster Health” with a budget of around 940 Mio Euro is open, and first deadlines for topics with two-stage submission are already in February 2022!

A variety of interesting topics from mental health, obesity, immunotherapies, rare diseases to digital health, plus many more, is foreseen!

In this webinar (45min presentation + 15min questions) you will gain the content of the upcoming call, and some “lessons learned” from the first “Cluster Health” call which closed in September.

This webinar will be held in English.

Speaker: Astrid Hoebertz, National Contact Point for Cluster Health in Horizon Europe.

Date and Time: Thursday, 21 October 2021, 10:00 – 11:00 AM CEST

Info: https://www.ffg.at/europa/heu/veranstaltungen/health_2021-10-21\">https://www.ffg.at/europa/heu/veranstaltungen/health_2021-10-21

Registrierung:

https://ffg.zoom.us/meeting/register/tJ0pd-morD4iH92zZJRnM54aMqd_viSHj2tD\">https://ffg.zoom.us/meeting/register/tJ0pd-morD4iH92zZJRnM54aMqd_viSHj2tD

", "start": null, "end": null, "author": "Victoria Zotter", "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-08T11:16:34+02:00", "language": null }, { "id": 10228, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/das-sagen-unternehmen-und-belegschaft-zu-3g-am-arbeitsplatz#sl-content", "media": [], "gallery": [], "contact_box": [ { "id": 60820, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53387/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/S/siebenhofer-kroitzsch-andrea.png", "mimetype": "image/png", "filename": "siebenhofer-kroitzsch-andrea.png", "size": 891566 }, "title": "Univ.-Prof.in Dr.in ", "name": "Andrea Siebenhofer-Kroitzsch", "phone": "+4331638573555", "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2000317 - - Forschungsprofil", "link_label": "Forschungsprofil", "email": "andrea.siebenhofer@medunigraz.at", "headline": "Kontakt", "address": [ "Medizinische Universität Graz", "Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV)" ] } ], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 268, 270 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 359, "datetime": "2021-10-08T08:49:53+02:00", "title": "Presseinformation", "description": null, "url": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo-covid-betriebe_WEB.pdf", "language": null }, { "id": 360, "datetime": "2021-10-08T08:49:53+02:00", "title": "Andrea Siebenhofer-Kroitzsch", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2000317", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61347/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-covid-maske.png", "mimetype": "image/png", "filename": "header-covid-maske.png", "size": 781016 }, "datetime": "2021-10-08T08:40:30+02:00", "title": "Das sagen Unternehmen und Belegschaft zu 3G am Arbeitsplatz ", "teaser": "Eine Studie unter Betrieben zeigt, wie Unternehmen und Arbeitnehmer*innen zur 3G-Regelung am Arbeitsplatz stehen.", "body": "

Betriebe und Belegschaften tragen die Corona-Maßnahmen gemeinsam und in großer Mehrheit trotz zusätzlicher Belastungen mit. Lockdowns und weitere wirtschaftliche Gefahren sollen vermieden und die Gesundheit der Mitarbeiter*innen und Kund*innen soll geschützt werden. Um Übertragungsketten in Betrieben zu stoppen, ist ein niederschwelliges Angebot notwendig. Das bedeutet ein ortsnahes, zeitnahes und kostenfreies Angebot von Tests, Masken und Impfungen.


1.800 Arbeitgeber*innen, Führungskräfte und Arbeitnehmer*innen befragt

„Insgesamt haben mehr als 1.800 Arbeitgeber*innen, Führungskräfte und Arbeitnehmer*innen aus Vorarlberg an der Studie teilgenommen. Die Betriebe wollen Lockdowns, weitere wirtschaftliche Gefahren und gesundheitliche Risiken für Mitarbeiter*innen und Kund*innen vermeiden.“ erklärt Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Studienleiterin von COVI-AD. „Die Studie wurde im Juni 2021 im Auftrag des Gesundheitsministeriums und des Landes Vorarlberg durchgeführt.“

Hinsichtlich der Umsetzung der Maßnahmen zeigen sich für die Arbeitgeber*innen und Führungskräfte positive Ergebnisse. Sie weisen in großer Mehrheit (ca. 80 %) auf betriebsinterne Schutzkonzepte hin und passen diese auch an die aktuellen Anforderungen an. Sie verfügen in den Betrieben u.a. über interne oder extern organisierte Testangebote und unterstützen die Mitarbeiter*innen mit Schutzausrüstung.

Die Ergebnisse der Studie zeigen zudem eine hohe Beteiligung der Arbeitnehmer*innen an der Umsetzung der Maßnahmen. Sie geben mehrheitlich (ca. 80 %) an, sich an Maßnahmen wie eine etwaige Testverpflichtung, das Tragen von Masken nach Vorschrift oder an Schutzmaßnahmen bei internen und externen Kund*innenkontakten zu halten. Die überwiegende Mehrheit bewertet die jeweiligen Maßnahmen im Betrieb als richtig und trägt diese mit.

Daniela Schmid vom Institut für Infektionsepidemioloige & Surveillance von der AGES erläutert: „Für uns ist bedeutsam, dass die Angebote in den Betrieben auch niederschwellig umgesetzt werden. Das heißt ortsnah, zeitnah und kostenfrei, denn es ist wesentlich, für alle Betriebe ein möglichst lückenloses Schutzkonzept zu bieten, und das mit gleichzeitig gebotener ausreichender Information und Kontrolle vor Ort. Nur so können die Übertragungsketten in den Betrieben gestoppt werden.“

", "start": null, "end": null, "author": "Thomas Edlinger", "email": "thomas.edlinger@medunigraz.at", "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-08T08:49:53+02:00", "language": null }, { "id": 10226, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/kongress-kinderorthopaedie-im-fokus#sl-content", "media": [], "gallery": [ { "id": 63509, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61989/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/09-2021/kinderorthopaedie-08.png", "mimetype": "image/png", "filename": "kinderorthopaedie-08.png", "size": 325397 }, "title": "Vortrag", "description": null, "alternative": "Vortrag", "language": null }, { "id": 63505, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61985/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/09-2021/kinderorthopaedie-04.png", "mimetype": "image/png", "filename": "kinderorthopaedie-04.png", "size": 339183 }, "title": "Verleihungen", "description": null, "alternative": "Kongress", "language": null }, { "id": 63508, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61988/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/09-2021/kinderorthopaedie-07.png", "mimetype": "image/png", "filename": "kinderorthopaedie-07.png", "size": 311962 }, "title": "Das Organisationsteam", "description": null, "alternative": "Das Organisationsteam", "language": null }, { "id": 63504, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61984/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/09-2021/kinderorthopaedie-03.png", "mimetype": "image/png", "filename": "kinderorthopaedie-03.png", "size": 376116 }, "title": "Hands-on-Kurs", "description": null, "alternative": "Kongress", "language": null }, { "id": 63502, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61982/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/09-2021/kinderorthopaedie-01.png", "mimetype": "image/png", "filename": "kinderorthopaedie-01.png", "size": 363499 }, "title": "Jahrestagung der Vereinigung für Kinderorthopädie", "description": null, "alternative": "Kongress", "language": null }, { "id": 63503, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61983/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/09-2021/kinderorthopaedie-02.png", "mimetype": "image/png", "filename": "kinderorthopaedie-02.png", "size": 328254 }, "title": "Begrüßung", "description": null, "alternative": "Kongress", "language": null } ], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 268, 269 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 358, "datetime": "2021-10-07T14:41:36+02:00", "title": "Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie", "description": null, "url": "https://ortho-trauma.medunigraz.at/", "language": null }, { "id": 357, "datetime": "2021-10-07T14:41:36+02:00", "title": "Vereinigung für Kinderorthopädie", "description": null, "url": "https://www.kinderorthopaedie.org/", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61184/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-event-02.png", "mimetype": "image/png", "filename": "header-event-02.png", "size": 971119 }, "datetime": "2021-10-07T14:07:38+02:00", "title": "Kongress: Kinderorthopädie im Fokus", "teaser": "34. Jahrestagung der Vereinigung für Kinderorthopädie wurde von der Med Uni Graz organisiert.", "body": "

Der größte deutschsprachige Kongress auf dem Fachgebiet Kinderorthopädie wurde unter der Federführung der Med Uni Graz organisiert.

Die Jahrestagungen der Vereinigung für Kinderorthopädie finden abwechselnd in den deutschsprachigen Ländern statt, wobei sich die Thematik meistens an den Behandlungsschwerpunkten des Ausrichtungsortes orientiert. Anfang Oktober fand die 34. Jahrestagung der Vereinigung für Kinderorthopädie im Grazer Kongress statt. Graz, als eines der größten Kinderorthopädischen Zentren in Europa, konnte Themen zu all seinen Subspezialitäten vorstellen: Hüfte, Knie, Fuß, Neuromuskuläre Erkrankungen, Deformitäten und Deformitätenkorrektur, Wirbelsäule, Tumor, konservative Therapie und Schmerztherapie, Kinderorthopädie – spezifische Einzelfallvorstellungen aber auch Beiträge aus der Kinder- und Jugendtraumatologie.

Universitärer Standort

Im Rahmen der Kongresseröffnung präsentierte sich die Grazer Sektion für Kinderorthopädie der Medizinischen Universität Graz mit einem sehr persönlichen Eröffnungsprogramm mit Musik und Vorträgen. Auch auf die lange Tradition der Kinderorthopädie an der Med Uni Graz, die heute mit sämtlichen Subspezialitäten fortgelebt wird, wurde hingewiesen. Dem universitären Standort wurde somit Rechnung getragen. 

Präsentationen & Hands-on-Kurse

Zur Einreichung gelangten 90 Beiträge, wovon knapp die Hälfte präsentiert wurden. Da es in der Kinderorthopädie nur wenig evidenzbasierte Daten gibt, handelte es sich bei präsentierten Daten oft um klinische und retrospektive Studien. Ziel ist immer, die Qualität der durchgeführten Therapien kritisch zu betrachten oder auch im nächsten Schritt zu verbessern. Die Grazer Sektion für Kinderorthopädie konnte zahlreiche aktive Beiträge leisten. Im Vorfeld der Jahrestagung gab es wertvolle Hands-on-Kurse zum Thema Knick-Plattfußoperationen und patellastabilisierende Operationen auf der Anatomie, die von den Grazer kinderorthopädisch-spezialisierten Oberärzt*innen geleitet wurden. Ganganalyse mit praktischen Übungen zum Thema Fußdeformitäten war ein weiterer Schwerpunkt. Auch die Wissenschaft durfte nicht zu kurz kommen und daher gab es erstmals im Rahmen einer kinderorthopädischen Kongressveranstaltung einen Kurs für Writing und Reviewing.

Gastvortrag von Giovanni Maio

Wie bei der Kinderorthopädischen Jahrestagung üblich, hielt ein Ehrengast aus dem Ausland einen Vortrag. Bei dem diesjährigen Kongress sprach Giovanni Maio, ein bekannter Medizinethiker der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. In seinem Vortrag arbeitete er die besonderen Herausforderungen des ärztlichen Handelns im Bereich der Kinderorthopädie auf. Als Kinderorthopädin*Kinderorthopäde ist nicht nur handwerkliches Geschick gefragt, sondern vor allem der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zu Kind und Eltern, damit das handwerkliche Können überhaupt Anwendung finden kann.

Die Medizinische Universität Graz gratuliert den Organisator*innen zu dieser gelungenen Veranstaltung!

", "start": null, "end": null, "author": "Sylvia Gollner", "email": "sylvia.gollner@medunigraz.at", "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-07T14:41:36+02:00", "language": null }, { "id": 10223, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/forscherinnen-der-med-uni-graz-wollen-transplantationen-sicherer-gestalten#sl-content", "media": [], "gallery": [], "contact_box": [ { "id": 60754, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53496/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/E-G/eller-kathrin.png", "mimetype": "image/png", "filename": "eller-kathrin.png", "size": 772477 }, "title": "Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in ", "name": "Kathrin Eller", "phone": "+4331638580172", "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2004888 - - Forschungsprofil", "link_label": "Forschungsprofil", "email": "kathrin.eller@medunigraz.at", "headline": "Kontakt", "address": [ "Medizinische Universität Graz", "Klinische Abteilung für Nephrologie" ] } ], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 268, 269, 270 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 356, "datetime": "2022-03-30T15:20:49+02:00", "title": "Kathrin Eller", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2004888", "language": null }, { "id": 354, "datetime": "2022-03-30T15:20:49+02:00", "title": "Presseinformation", "description": null, "url": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo_TTVGUIDETX_WEB.pdf", "language": null }, { "id": 355, "datetime": "2022-03-30T15:20:49+02:00", "title": "Projektwebsite TTV-Guide", "description": null, "url": "https://www.ttv-guide.eu/", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": null, "datetime": "2021-10-07T08:31:47+02:00", "title": "Forscher*innen der Med Uni Graz wollen Transplantationen sicherer gestalten", "teaser": "Mit Hilfe eines ungefährlichen Virus wollen Mediziner*innen, die Versorgung von Patient*innen verbessern.", "body": "

Der 10. Oktober ist der Europäische Tag für Organspende und Transplantation. Eine Organspende ist für viele erkrankte Personen ein letztes Mittel, um wieder gesund zu werden. Doch eine Transplantation verändert das Leben der Person dauerhaft. Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts TTV GUIDE TX wird seit Mai dieses Jahres daran geforscht, die Lebensqualität von Transplantationspatient*innen zu erhöhen und das Risiko von Infektionen zu minimieren. Ziel ist es, mit Hilfe eines harmlosen Virus zu messen, wie aktiv das Immunsystem ist, um die Therapie der Betroffenen optimal anpassen zu können. Die Med Uni Graz unterstützt das Projekt mit der Behandlung von 12 Patient*innen.


Mehr als nur Filtermaschinen

Die Nieren erfüllen wichtige Aufgaben bei der Ausscheidung, der Blutdruckregulierung sowie dem Wasser- und Elektrolythaushalt. Versagt eine Niere oder gar beide, kann eine Transplantation nötig werden. Nach einer solchen Operation muss das Immunsystem der Patient*innen in Schach gehalten werden, um zu verhindern, dass das Spendergewebe vom Körper abgestoßen wird. Dies geschieht mit sogenannten „Immunsuppressiva“. Die Reduktion der Funktion des Immunsystems hat allerdings einen gefährlichen Nebeneffekt: Der Körper kann nicht mehr optimal auf Infektionen reagieren, wodurch sonst ungefährliche Erkrankungen hohe Risiken bergen können.

Transplantationsmediziner*innen brauchen daher ein Werkzeug das messen kann, wie aktiv das Immunsystem ist: Sind weiße Blutkörperchen und Co. zu aktiv, besteht das Risiko einer Abstoßung – ist das Immunsystem hingegen zu träge, steigt das Risiko einer gefährlichen Infektion. Die richtige Balance ist daher lebenswichtig.


Ein Virus als Helfer

Hier kommt das erst kürzlich entdeckte Torque Teno Virus (TTV) ins Spiel. Das Virus kommt im Blut fast jeder Person natürlich vor, löst aber keine Erkrankung aus. Bei einem starken Immunsystem ist die Zahl der TT-Viren im Blut gering, ist die TTV-Menge hoch, so kann davon ausgegangen werden, dass das Immunsystem schwach ist. „Wenn man die Menge an TTV im Blut bestimmt, könnte man die Immunsuppressiv-Therapie von Patient*innen personalisieren und damit das Risiko von Abstoßungsreaktionen und folgenschweren Infektionen minimieren“, beschreibt Kathrin Eller von der klinischen Abteilung für Nephrologie der Med Uni Graz. Das Projektteam testet eine TTV-gesteuerte Dosierung von Immunsuppressiva in einer klinischen Studie mit hunderten von Nierentransplantationspatient*innen in ganz Europa.

Sollte sich die TTV-Methode bewähren, könnte die personalisierte Immunsuppressions-Therapie auch für Patient*innen mit Leber-, Herz- oder Lungentransplantationen eingesetzt werden oder bei der Therapie von Autoimmun-, Infektions- oder Krebserkrankungen. Eine optimale Therapie könnte tausende Infektionen und Abstoßungen verhindern.


Graz übernimmt innovative Behandlung

Die Med Uni Graz ist als Kooperationspartnerin bei dem europaweiten Projekt beteiligt. „Vorerst ist geplant, dass 12 Patient*innen an der Med Uni Graz in die Studie eingeschlossen werden“, so Kathrin Eller. Das Diagnostik- und Forschungsinstitut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin übernimmt die Bestimmung der TTV-Menge im Blut der Patient*innen. Die Patient*innen werden nach der oben beschrieben Methode behandelt und so deren Immunsuppressiv-Therapie optimiert.

Das Projekt „TTV GUIDE TX“ wurde offiziell am 1. Mai 2021 gestartet und wird im Laufe der nächsten 5 Jahre durchgeführt. Die Europäische Union hat die Forschung mit einem Gesamtbudget von 6 Millionen Euro über das Rahmenprojekt „Horizon 2020“ gefördert.

Im Rahmen des Projekts wird eng mit der European Kidney Patiens‘ Federation und dem Pilotprojekt „Horizon 2020“ für offene Forschungsdaten kooperiert. Dieses zielt darauf ab, den Zugang und die Weiterverwendung von Daten, die durch EU-Mittel gefördert wurden, zu erleichtern, zu verbessern und zu maximieren.


Daten zum Projekt:

Name: TTV GUIDE TX
Projektstart: 01. Mai 2021
Laufzeit: 5 Jahre (60 Monate)
Partner: Med Uni Graz, Medizinische Universität Wien, Medizinische Universität Innsbruck, Ordensklinikum Linz, EUTEMA, BIOMERIEUX SA, Technische Universität Dresden, Universidad de Granada, ECRIN, Hospital La Fe, Le Hôpitaux Universitaires de Strasbourg, UMCG, Leiden University Medical Center, IKEM, CHU Grenoble Alpes, Universitätsklinikum Regensburg, CHARITE Universitätsmedizin Berlin, UNIVERSITÀ DEGLI STUDI DELL'INSUBRIA, INCLIVA


Steckbrief: Kathrin Eller

Kathrin Eller ist 1. stellvertretende Abteilungsleiterin an der Klinischen Abteilung für Nephrologie an der Med Uni Graz, Vize-Dekanin für Doktoratsstudien und Kuratoriumsmitglied des FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) im Fachbereich klinische Studien II. Die Forscherin hat bereits fünfmal den Förderpreis der Österreichischen Gesellschaft für Nephrologie für die beste nephrologische Publikation gewonnen und ist auch Fachgutachterin für prominente Journale wie „Lancet“ oder das „Journal of the Americal Society of Nephrology“. An der Med Uni Graz forscht sie an immunologischen Fragestellungen bei Nierenerkrankungen wie Glomerulonephritis, Diabetischer Nephropathie und Nierentransplantation.

", "start": null, "end": null, "author": "Thomas Edlinger", "email": "thomas.edlinger@medunigraz.at", "keywords": null, "description": null, "topnews": true, "last_modified": "2022-03-30T15:20:49+02:00", "language": null }, { "id": 10222, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/med-uni-graz-beteiligung-am-vorstand-der-dgln#sl-content", "media": [], "gallery": [ { "id": 63405, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54148/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/H-K/khalil-michael.png", "mimetype": "image/png", "filename": "khalil-michael.png", "size": 816785 }, "title": "Michael Khalil", "description": null, "alternative": "Michael Khalil", "language": null } ], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 267 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 352, "datetime": "2021-10-06T08:29:49+02:00", "title": "Neurology Biomarker Research Unit", "description": null, "url": "https://www.medunigraz.at/universitaetskliniken/neurologie/allgemeine-neurologie/forschung/biomarker-forschung", "language": null }, { "id": 351, "datetime": "2021-10-06T08:29:49+02:00", "title": "Michael Khalil", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2001255", "language": null }, { "id": 353, "datetime": "2021-10-06T08:29:49+02:00", "title": "DGLN", "description": null, "url": "https://www.dgln.de/", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54589/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/erfolg-news.jpg", "mimetype": "image/jpeg", "filename": "erfolg-news.jpg", "size": 382801 }, "datetime": "2021-10-06T08:15:40+02:00", "title": "Med Uni Graz-Beteiligung am Vorstand der DGLN", "teaser": "Michael Khalil – Wissenschafter der Med Uni Graz – wurde in den Vorstand der DGLN gewählt.", "body": "

Die Deutsche Gesellschaft für Liquordiagnostik und Klinische Neurochemie (DGLN) hat einen neuen Vorstand gewählt. Neben neuen Vorstandsmitgliedern aus ganz Deutschland, ist auch ein Wissenschafter der Med Uni Graz seit Kurzem in der Führungsebene der Gesellschaft vertreten. Michael Khalil ist Forschungseinheitsleiter an der Neurology Biomarker Research Unit der Med Uni und ist ab sofort Schriftführer im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Liquordiagnostik.


Innovative Forschung an der Med Uni Graz

An der Med Uni Graz beschäftigen sich Michael Khalil und sein Forschungsteam mit der Forschung an Biomarkern in Körperflüssigkeiten wie der Cerebrospinalflüssigkeit (CSF), die um das Hirn und Rückenmark fließt. Die Analyse dieser Biomarker kann vor allem bei der Prognose von Krankheitsverläufen von chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel der Multiplen Sklerose (MS) nützlich sein. Detaillierte klinische und bildgebende Untersuchungen und innovative diagnostische Ansätze könnten die Früherkennung von neurologischen Krankheiten revolutionieren.

", "start": null, "end": null, "author": null, "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-06T08:29:49+02:00", "language": null }, { "id": 10220, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/kaempfernatur-gene-steuern-aggressives-verhalten#sl-content", "media": [], "gallery": [], "contact_box": [ { "id": 60549, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53887/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/O-R/reichmann-florian.png", "mimetype": "image/png", "filename": "reichmann-florian.png", "size": 603231 }, "title": "Priv.-Doz. Dr.", "name": "Florian Reichmann", "phone": "+4331638574116", "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2004627", "link_label": "Forschungsprofil", "email": "florian.reichmann@medunigraz.at", "headline": "Kontakt", "address": [ "Otto Loewi Forschungszentrum", "Lehrstuhl für Pharmakologie" ] } ], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 25, 268, 270 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 349, "datetime": "2021-10-07T09:27:08+02:00", "title": "Zur Publikation", "description": null, "url": "https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/apha.13543", "language": null }, { "id": 350, "datetime": "2021-10-07T09:27:08+02:00", "title": "Florian Reichmann", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2004627", "language": null }, { "id": 348, "datetime": "2021-10-07T09:27:08+02:00", "title": "Presseinformation", "description": null, "url": "https://scilog.fwf.ac.at/biologie-medizin/14655/kaempfen-oder-kauern-es-liegt-auch-in-den-genen", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61955/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/zebrafische-chr-weiss-adobestock.png", "mimetype": "image/png", "filename": "zebrafische-chr-weiss-adobestock.png", "size": 1056512 }, "datetime": "2021-10-05T09:23:15+02:00", "title": "Kämpfernatur: Gene steuern aggressives Verhalten", "teaser": "Florian Reichmann untersucht bei Zebrafischen, welche Rolle die Gene bei aggressivem Verhalten spielen", "body": "

Florian Reichmann machte sich im Rahmen seines Erwin-Schrödinger-Stipendiums in England auf die Suche nach Genen für aggressives Verhalten. Dazu untersuchte er das Verhalten von Zebrafischen und fand in besonders friedfertigen und besonders angriffigen Zuchtlinien Unterschiede im Gehirn.

Wie lange dauert es, bis ein Zebrafisch von seinem eigenen Spiegelbild ablässt? Wie schnell startet der Fisch auf den vermeintlichen Gegner los, wie lange schnappt er hin und verfolgt ihn mit typischen Schwimmbewegungen in einem Zeitintervall? Je länger die Zeitspanne, desto größer die „Kämpfernatur“. Die gemessene Zeit im „Spiegeltest“ war für Florian Reichmann, Pharmakologe an der Medizinischen Universität Graz, das Maß der Dinge für seine Untersuchungen zu den genetischen Einflüssen auf aggressives Verhalten in Zebrafischen. Als Schrödinger-Stipendiat des Wissenschaftsfonds FWF forschte der Steirer zwei Jahre in der Arbeitsgruppe von Will Norton an der University of Leicester in England. Der Vorteil des Spiegeltests liegt darin, dass junge und ausgewachsene Zebrafische, Männchen wie Weibchen, getestet werden können und sich die Tiere dabei nicht verletzen.


Aggression und Histaminregulation

Zebrabärblinge, so die eigentliche Bezeichnung des Fisches aus der Familie der Karpfen, sind nicht nur beliebte Zierfische, sondern auch ein Liebkind der Genetik. Rund 70 Prozent der Gene des Zebrafisches kommen in ähnlicher Form auch beim Menschen vor. Auch für die Verhaltensforschung erweisen sich die Schwarmfische mit hoher Fruchtbarkeit und raschem Wachstum als geeignetes Modell. Unterstützt vom FWF verfolgte Florian Reichmann zwei verschiedene Forschungsansätze in seinem Projekt. Zum einen wurde im Labor von Will Norton mit dem Werkzeug CRISPR/Cas9 („Genschere“) eine Fischlinie erzeugt, die keinen H3-Rezeptor im Gehirn ausbildet. Dieser Histamin-Rezeptor hatte sich in vorhergehenden Studien als ein Kandidat für die Regulierung von Aggressionsverhalten herauskristallisiert.

Um mögliche Verhaltensänderungen der H3-Mutanten zu beschreiben beziehungsweise mit dem Wildtyp (mit H3-Rezeptor) zu vergleichen, filmte Reichmann dann die Fische mit hochauflösenden Kameras und beobachtete Folgendes: „Schon im Alter von vier Tagen zeigten sich die Individuen im freien Schwimmen wenig beweglich und ängstlicher. Auf einen bedrohlichen Videostimulus reagierten die Fische ohne H3-Rezeptor ebenfalls schreckhaft und ängstlich, wobei die erwachsenen H3-Mutanten im Vergleich zu den jungen noch weniger aggressiv sind.“ Da die Jungfische der Zebrabärblinge transparent sind, konnte ihre Gehirnaktivität mit Hilfe einer leuchtenden Markersubstanz unter dem Mikroskop gemessen werden. Dafür wiederum war eine Kooperation mit der University of Exeter entscheidend – und der Transport der Jungfische quer durch England. Bei den erwachsenen Fischen mit und ohne H3-Rezeptor konnten Aktivitätsunterschiede in zahlreichen Gehirnarealen nachgewiesen werden. Direkt nach der Begegnung mit dem Spiegeltest wurde das Gehirngewebe beider Linien untersucht und so jene Areale identifiziert, die durch Aggression aktiviert werden.


Genetische Unterschiede in Friedfertigen und Kämpfernaturen

Im zweiten Forschungsansatz züchtete der Projektleiter über mehrere Generationen sehr „friedfertige“ und sehr „kämpferische“ Fischlinien. So wurde unter anderem nachgewiesen, dass aggressives Verhalten auch in Fischen vererbt werden kann: „Nach unseren Spiegeltests haben wir über vier Generationen hinweg jeweils die aggressivsten und die friedfertigsten Fische verpaart. Danach haben wir im Genom, also der Gesamtheit des Erbguts, mittels RNA-Sequenzierung nach Unterschieden in der genetischen Aktivierung gesucht.“ Das Ergebnis: Die beiden Linien unterschieden sich stark – in rund 500 Genen. Die Analyse deutet darauf hin, dass Gene, die mit dem Immunsystem zu tun haben, relevant sind und in aggressiven Fischen stärker ausgeprägt sind. Ein Gen für den Arsen-Metabolismus, das noch wenig charakterisiert ist, war dabei am signifikantesten. Beim Menschen wurde dieses Gen auch in Zusammenhang mit dem Krankheitsbild Schizophrenie gefunden.

Reichmann und seinen Forscherkolleginnen und -kollegen ist es damit gelungen, einen wichtigen Schritt nach vorne in der Verhaltensforschung zu machen. Ihre Ergebnisse zeigen, dass Aggression in Zebrafischen eine starke genetische Basis hat und der H3-Rezeptor dabei eine wichtige Rolle einnimmt. Das kann letztlich dazu beitragen, die bisher vielfach eingesetzten Beruhigungsmittel durch gezielte Medikamente gegen hoch aggressives Verhalten zu ersetzen. Doch bis dahin ist es freilich noch ein langer Weg. Florian Reichmann wird die Zeit nützen und will zurück an der Medizinischen Universität Graz eine Zebrafisch-Gruppe etablieren.


Steckbrief: Florian Reichmann

Florian Reichmann studierte Humanmedizin und schloss ein Doktoratsstudium in Neurowissenschaft an der Medizinischen Universität Graz ab. Er absolvierte seinen Postdoc am Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und forschte als Erwin-Schrödinger-Stipendiat von 2017 bis 2019 an der University of Leicester (UK). Seit August 2020 forscht er mit verschiedenen Modellorganismen am Otto Loewi Forschungszentrum an der Medizinischen Universität Graz zur genetischen und neurobiologischen Basis von emotional-affektivem, sozialem und kognitivem Verhalten im Rahmen neuropsychiatrischer Erkrankungen. Das Projekt „Genetische und Umweltfaktoren der Aggression in Zebrafischen“ wurde mit 170.000 Euro vom Wissenschaftsfonds FWF gefördert.

Textnachweis: FWF

", "start": null, "end": null, "author": "Gerald Auer", "email": "gerald.auer@medunigraz.at", "keywords": null, "description": null, "topnews": false, "last_modified": "2021-10-07T09:27:08+02:00", "language": null }, { "id": 10217, "url": "https://www.medunigraz.at/news/detail/covid-19-die-krise-gemeinsam-bewaeltigen#sl-content", "media": [], "gallery": [], "contact_box": [ { "id": 60409, "media": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53387/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/S/siebenhofer-kroitzsch-andrea.png", "mimetype": "image/png", "filename": "siebenhofer-kroitzsch-andrea.png", "size": 891566 }, "title": "Univ.-Prof.in Dr.in", "name": "Andrea Siebenhofer-Kroitzsch", "phone": "+4331638573555", "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2000317", "link_label": "Forschungsprofil", "email": "andrea.siebenhofer@medunigraz.at", "headline": "Kontakt", "address": [ "Institut für Allgemeinmedizin und", " evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV)" ] } ], "breadcrumb": [ { "uid": 61, "pid": 8139, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 8139, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": true, "domains": [ "www.medunigraz.at" ], "uri": "https://www.medunigraz.at/" } ], "categories": [ 9, 25, 269, 270 ], "groups": [], "related_links": [ { "id": 347, "datetime": "2021-10-04T10:20:11+02:00", "title": "Andrea Siebenhofer-Kroitzsch", "description": null, "url": "https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2000317", "language": null }, { "id": 346, "datetime": "2021-10-04T10:20:11+02:00", "title": "Presseinformation", "description": null, "url": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo-covidmassnahmen-betriebe-vorarlberg_WEB.pdf", "language": null } ], "related_media": [], "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61952/", "original": "https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-themen/karriere/covid-besprechung-halfpoint-adobestock-com.png", "mimetype": "image/png", "filename": "covid-besprechung-halfpoint-adobestock-com.png", "size": 1305600 }, "datetime": "2021-10-04T10:10:57+02:00", "title": "COVID-19: Die Krise gemeinsam bewältigen", "teaser": "Führungskräfte und Arbeitnehmer*innen tragen COVID-19-Maßnahmen mehrheitlich mit", "body": "

Corona belastet die Wirtschaft seit Beginn der Pandemie. Betriebsschließungen, der Ausfall von Personal, aber auch der höhere betriebliche Aufwand stellen die Arbeitgeber*innen, Führungskräfte und Arbeitnehmer*innen vor große Herausforderungen. Um die Situation in den Betrieben besser einschätzen zu können, hat das Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Med Uni Graz unter Leitung von Andrea Siebenhofer-Kroitzsch in Kooperation mit der Karl-Franzens-Universität Graz und der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) eine Untersuchung im Auftrag des Landes Vorarlberg und des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich: Die Betriebe und Belegschaften tragen die Maßnahmen gemeinsam und in großer Mehrheit trotz zusätzlicher Belastungen mit. Sie wollen Lockdowns und weitere wirtschaftliche Gefahren vermeiden und insbesondere die Gesundheit der Mitarbeiter*innen und Kund*innen schützen. Auch wenn die Pandemie belastend wirkt, so sind die Menschen nach wie vor bereit, die Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Studienleiterin von COVI-AD, erklärt: „Um die Situation in den Betrieben besser einschätzen zu können, haben wir eine groß angelegte Studie durchgeführt. Sie ist die erste, die in Betrieben untersucht, inwieweit COVID-19-Maßnahmen umgesetzt werden. Insgesamt haben mehr als 1800 Arbeitgeber*innen, Führungskräfte und Arbeitnehmer*innen aus Vorarlberg daran teilgenommen. Dies verdeutlicht das große Interesse in den Betrieben.“

„Wir sehen, dass die Belastungen in den Betrieben während der Pandemie hoch sind. Viele hatten einen höheren Arbeits- und Verwaltungsaufwand bei gleichzeitig begrenzten personellen Ressourcen. Die Studie zeigt, dass über die Hälfte der befragten Arbeitgeber*innen und Führungskräfte die wirtschaftliche Gefahr durch die Pandemie als groß einschätzen. Besonders kleine Unternehmen schätzen die wirtschaftliche Gefahr höher ein. Staatliche Hilfen halfen ihnen dabei, die Krise in wesentlichen Bereichen zu bewältigen“, führt Bettina Kubicek, Professorin für Arbeitspsychologie an der Uni Graz aus.

Hinsichtlich der Umsetzung der Maßnahmen zeigen sich für die Arbeitgeber*innen und Führungskräfte positive Ergebnisse. Sie weisen in großer Mehrheit (ca. 80 %) auf betriebsinterne Schutzkonzepte hin und passen diese auch an die aktuellen Anforderungen an. Sie verfügen in den Betrieben u.a. über interne oder extern organisierte Testangebote und unterstützen die Mitarbeiter*innen mit Schutzausrüstung. Für die Wirtschaftskammer Vorarlberg ist das ein wichtiges Zeichen. „Unsere Mitglieder waren durch die Pandemie außerordentlich belastet und sie zeigen auch, dass sie bereit sind, Verantwortung zu tragen, um weitere Einschränkungen und gesundheitliche Folgen für die Mitarbeiter*innen und Kund*innen zu vermeiden. Als Wirtschaftskammer wollen wir sie auch weiterhin bei der Umsetzung von niederschwelligen Maßnahmen unterstützen“, stellt Hans Peter Metzler, Präsident der WKO Vorarlberg, klar.

Die Ergebnisse der Studie zeigen zudem eine hohe Beteiligung der Arbeitnehmer*innen an der Umsetzung der Maßnahmen. Sie geben mehrheitlich (ca. 80 %) an, sich an Maßnahmen wie eine etwaige Testverpflichtung, das Tragen von Masken nach Vorschrift oder an Schutzmaßnahmen bei internen und externen Kund*innenkontakten zu halten. Die überwiegende Mehrheit bewertet die jeweiligen Maßnahmen im Betrieb als richtig und trägt diese mit. „Wir wissen, dass die Arbeitnehmer*innen in der Pandemie besonders gefordert sind. Nach wie vor zeigen sie ihre Bereitschaft, die Maßnahmen mitzutragen und für die Betriebe und die Gesellschaft einzustehen“, freut sich der Vorarlberger Arbeiterkammer-Präsident Hubert Hämmerle. „Die Mitarbeiter*innen benötigen einen niederschwelligen Zugang zu Möglichkeiten, ihre eigene Gesundheit und auch die der Kund*innen zu schützen.“

Verbesserungspotenzial zeigt sich beim gemeinsamen Benützen von geschlossenen Fahrzeugen. Nur ca. ein Drittel hält es für sinnvoll, dabei eine Maske zu tragen, und ca. ein Drittel lehnt es ab, obwohl die Gefahr einer Übertragung als hoch angesehen werden kann. Public-Health-Experte Armin Fidler sagt dazu: „Die Bevölkerung muss gesetzte Maßnahmen als sinnvoll erachten und verstehen, warum in engen Räumen ein hohes Übertragungsrisiko besteht. Gerade in Zonen erhöhter Übertragbarkeit sollen die Masken konsequent getragen werden – nicht nur in Pausenräumen, sondern eben auch in geschlossenen Fahrzeugen ist eine Infektion vorprogrammiert, vor allem wenn der Impf- oder Genesenenstatus der Beteiligten nicht klar ist.“

Ein weiteres erfreuliches Ergebnis ist, dass viele Betriebe ein Testangebot für die Mitarbeiter*innen intern oder extern zur Verfügung stellen. Für Daniela Schmid vom Institut für Infektionsepidemioloige & Surveillance von der AGES ist das besonders wichtig: „Für uns ist bedeutsam, dass die Angebote in den Betrieben auch niederschwellig umgesetzt werden. Das heißt ortsnah, zeitnah und kostenfrei, denn es ist wesentlich, für alle Betriebe ein möglichst lückenloses Schutzkonzept zu bieten, und das mit gleichzeitig gebotener ausreichender Information und Kontrolle vor Ort. Nur so können die Übertragungsketten in den Betrieben gestoppt werden.“

Vorarlberg zeigt, dass die Betriebe dazu bereit sind und die Landesrätin für Gesundheit Martina Rüscher erläutert: „Die Studie zeigt, dass eine deutliche Mehrheit der Betriebe und deren Mitarbeiter*innen sich an die Maßnahmen gehalten haben. Unser Ziel war und ist es Betriebe offen zu halten. Dieser Mehrheit möchte ich meinen Dank aussprechen, da sie damit einen wesentlichen Teil zur Pandemiebekämpfung beigetragen haben.“ Katharina Reich, Chief Medical Officer im Gesundheitsministerium, stellt klar: „Wir wollen nun die Ergebnisse auch den anderen Bundesländern zukommen lassen. Speziell in der kalten Jahreszeit müssen wir uns anstrengen, um das Erreichte nicht zu verspielen. Durchdachte Schutzkonzepte mit geeigneten Maßnahmen können dazu beitragen, dass die Situation in den Betrieben bewältigbar wird. Die Arbeitgeber*innen, Führungskräfte und Arbeitnehmer*innen in Vorarlberg haben das deutlich gemacht.“

Die Studie liefert auch für das Land Vorarlberg als Auftraggeber wichtige Ergebnisse. „Vorarlberg war Vorreiter und Modellregion zugleich. Für uns sind die Ergebnisse ein deutliches und positives Zeichen, den eingeschlagenen Weg fortzuführen. Durch den hervorragenden Einsatz der Arbeitnehmer*innen und Wirtschaftstreibenden in den Betrieben werden wir diese Pandemie aber in jedem Fall gut bewältigen“, schließt Landeshauptmann Markus Wallner ab.

", "start": null, "end": null, "author": null, "email": null, "keywords": null, "description": null, "topnews": true, "last_modified": "2021-10-04T10:20:11+02:00", "language": null } ] }