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Mehr als nur FiltermaschinenDie Nieren erfüllen wichtige Aufgaben bei der Ausscheidung, der Blutdruckregulierung sowie dem Wasser- und Elektrolythaushalt. Versagt eine Niere oder gar beide, kann eine Transplantation nötig werden. Nach einer solchen Operation muss das Immunsystem der Patient*innen in Schach gehalten werden, um zu verhindern, dass das Spendergewebe vom Körper abgestoßen wird. Dies geschieht mit sogenannten „Immunsuppressiva“. Die Reduktion der Funktion des Immunsystems hat allerdings einen gefährlichen Nebeneffekt: Der Körper kann nicht mehr optimal auf Infektionen reagieren, wodurch sonst ungefährliche Erkrankungen hohe Risiken bergen können.
Transplantationsmediziner*innen brauchen daher ein Werkzeug das messen kann, wie aktiv das Immunsystem ist: Sind weiße Blutkörperchen und Co. zu aktiv, besteht das Risiko einer Abstoßung – ist das Immunsystem hingegen zu träge, steigt das Risiko einer gefährlichen Infektion. Die richtige Balance ist daher lebenswichtig.
Ein Virus als HelferHier kommt das erst kürzlich entdeckte Torque Teno Virus (TTV) ins Spiel. Das Virus kommt im Blut fast jeder Person natürlich vor, löst aber keine Erkrankung aus. Bei einem starken Immunsystem ist die Zahl der TT-Viren im Blut gering, ist die TTV-Menge hoch, so kann davon ausgegangen werden, dass das Immunsystem schwach ist. „Wenn man die Menge an TTV im Blut bestimmt, könnte man die Immunsuppressiv-Therapie von Patient*innen personalisieren und damit das Risiko von Abstoßungsreaktionen und folgenschweren Infektionen minimieren“, beschreibt Kathrin Eller von der klinischen Abteilung für Nephrologie der Med Uni Graz. Das Projektteam testet eine TTV-gesteuerte Dosierung von Immunsuppressiva in einer klinischen Studie mit hunderten von Nierentransplantationspatient*innen in ganz Europa.
Sollte sich die TTV-Methode bewähren, könnte die personalisierte Immunsuppressions-Therapie auch für Patient*innen mit Leber-, Herz- oder Lungentransplantationen eingesetzt werden oder bei der Therapie von Autoimmun-, Infektions- oder Krebserkrankungen. Eine optimale Therapie könnte tausende Infektionen und Abstoßungen verhindern.
Graz übernimmt innovative BehandlungDie Med Uni Graz ist als Kooperationspartnerin bei dem europaweiten Projekt beteiligt. „Vorerst ist geplant, dass 12 Patient*innen an der Med Uni Graz in die Studie eingeschlossen werden“, so Kathrin Eller. Das Diagnostik- und Forschungsinstitut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin übernimmt die Bestimmung der TTV-Menge im Blut der Patient*innen. Die Patient*innen werden nach der oben beschrieben Methode behandelt und so deren Immunsuppressiv-Therapie optimiert.
Das Projekt „TTV GUIDE TX“ wurde offiziell am 1. Mai 2021 gestartet und wird im Laufe der nächsten 5 Jahre durchgeführt. Die Europäische Union hat die Forschung mit einem Gesamtbudget von 6 Millionen Euro über das Rahmenprojekt „Horizon 2020“ gefördert.
Im Rahmen des Projekts wird eng mit der European Kidney Patiens‘ Federation und dem Pilotprojekt „Horizon 2020“ für offene Forschungsdaten kooperiert. Dieses zielt darauf ab, den Zugang und die Weiterverwendung von Daten, die durch EU-Mittel gefördert wurden, zu erleichtern, zu verbessern und zu maximieren.
Daten zum Projekt:
| Name: | TTV GUIDE TX |
| Projektstart: | 01. Mai 2021 |
| Laufzeit: | 5 Jahre (60 Monate) |
| Partner: | Med Uni Graz, Medizinische Universität Wien, Medizinische Universität Innsbruck, Ordensklinikum Linz, EUTEMA, BIOMERIEUX SA, Technische Universität Dresden, Universidad de Granada, ECRIN, Hospital La Fe, Le Hôpitaux Universitaires de Strasbourg, UMCG, Leiden University Medical Center, IKEM, CHU Grenoble Alpes, Universitätsklinikum Regensburg, CHARITE Universitätsmedizin Berlin, UNIVERSITÀ DEGLI STUDI DELL'INSUBRIA, INCLIVA |
Steckbrief: Kathrin Eller
Kathrin Eller ist 1. stellvertretende Abteilungsleiterin an der Klinischen Abteilung für Nephrologie an der Med Uni Graz, Vize-Dekanin für Doktoratsstudien und Kuratoriumsmitglied des FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) im Fachbereich klinische Studien II. Die Forscherin hat bereits fünfmal den Förderpreis der Österreichischen Gesellschaft für Nephrologie für die beste nephrologische Publikation gewonnen und ist auch Fachgutachterin für prominente Journale wie „Lancet“ oder das „Journal of the Americal Society of Nephrology“. An der Med Uni Graz forscht sie an immunologischen Fragestellungen bei Nierenerkrankungen wie Glomerulonephritis, Diabetischer Nephropathie und Nierentransplantation.
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Innovative Forschung an der Med Uni Graz
An der Med Uni Graz beschäftigen sich Michael Khalil und sein Forschungsteam mit der Forschung an Biomarkern in Körperflüssigkeiten wie der Cerebrospinalflüssigkeit (CSF), die um das Hirn und Rückenmark fließt. Die Analyse dieser Biomarker kann vor allem bei der Prognose von Krankheitsverläufen von chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel der Multiplen Sklerose (MS) nützlich sein. Detaillierte klinische und bildgebende Untersuchungen und innovative diagnostische Ansätze könnten die Früherkennung von neurologischen Krankheiten revolutionieren.
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Wie lange dauert es, bis ein Zebrafisch von seinem eigenen Spiegelbild ablässt? Wie schnell startet der Fisch auf den vermeintlichen Gegner los, wie lange schnappt er hin und verfolgt ihn mit typischen Schwimmbewegungen in einem Zeitintervall? Je länger die Zeitspanne, desto größer die „Kämpfernatur“. Die gemessene Zeit im „Spiegeltest“ war für Florian Reichmann, Pharmakologe an der Medizinischen Universität Graz, das Maß der Dinge für seine Untersuchungen zu den genetischen Einflüssen auf aggressives Verhalten in Zebrafischen. Als Schrödinger-Stipendiat des Wissenschaftsfonds FWF forschte der Steirer zwei Jahre in der Arbeitsgruppe von Will Norton an der University of Leicester in England. Der Vorteil des Spiegeltests liegt darin, dass junge und ausgewachsene Zebrafische, Männchen wie Weibchen, getestet werden können und sich die Tiere dabei nicht verletzen.
Aggression und Histaminregulation
Zebrabärblinge, so die eigentliche Bezeichnung des Fisches aus der Familie der Karpfen, sind nicht nur beliebte Zierfische, sondern auch ein Liebkind der Genetik. Rund 70 Prozent der Gene des Zebrafisches kommen in ähnlicher Form auch beim Menschen vor. Auch für die Verhaltensforschung erweisen sich die Schwarmfische mit hoher Fruchtbarkeit und raschem Wachstum als geeignetes Modell. Unterstützt vom FWF verfolgte Florian Reichmann zwei verschiedene Forschungsansätze in seinem Projekt. Zum einen wurde im Labor von Will Norton mit dem Werkzeug CRISPR/Cas9 („Genschere“) eine Fischlinie erzeugt, die keinen H3-Rezeptor im Gehirn ausbildet. Dieser Histamin-Rezeptor hatte sich in vorhergehenden Studien als ein Kandidat für die Regulierung von Aggressionsverhalten herauskristallisiert.
Um mögliche Verhaltensänderungen der H3-Mutanten zu beschreiben beziehungsweise mit dem Wildtyp (mit H3-Rezeptor) zu vergleichen, filmte Reichmann dann die Fische mit hochauflösenden Kameras und beobachtete Folgendes: „Schon im Alter von vier Tagen zeigten sich die Individuen im freien Schwimmen wenig beweglich und ängstlicher. Auf einen bedrohlichen Videostimulus reagierten die Fische ohne H3-Rezeptor ebenfalls schreckhaft und ängstlich, wobei die erwachsenen H3-Mutanten im Vergleich zu den jungen noch weniger aggressiv sind.“ Da die Jungfische der Zebrabärblinge transparent sind, konnte ihre Gehirnaktivität mit Hilfe einer leuchtenden Markersubstanz unter dem Mikroskop gemessen werden. Dafür wiederum war eine Kooperation mit der University of Exeter entscheidend – und der Transport der Jungfische quer durch England. Bei den erwachsenen Fischen mit und ohne H3-Rezeptor konnten Aktivitätsunterschiede in zahlreichen Gehirnarealen nachgewiesen werden. Direkt nach der Begegnung mit dem Spiegeltest wurde das Gehirngewebe beider Linien untersucht und so jene Areale identifiziert, die durch Aggression aktiviert werden.
Genetische Unterschiede in Friedfertigen und Kämpfernaturen
Im zweiten Forschungsansatz züchtete der Projektleiter über mehrere Generationen sehr „friedfertige“ und sehr „kämpferische“ Fischlinien. So wurde unter anderem nachgewiesen, dass aggressives Verhalten auch in Fischen vererbt werden kann: „Nach unseren Spiegeltests haben wir über vier Generationen hinweg jeweils die aggressivsten und die friedfertigsten Fische verpaart. Danach haben wir im Genom, also der Gesamtheit des Erbguts, mittels RNA-Sequenzierung nach Unterschieden in der genetischen Aktivierung gesucht.“ Das Ergebnis: Die beiden Linien unterschieden sich stark – in rund 500 Genen. Die Analyse deutet darauf hin, dass Gene, die mit dem Immunsystem zu tun haben, relevant sind und in aggressiven Fischen stärker ausgeprägt sind. Ein Gen für den Arsen-Metabolismus, das noch wenig charakterisiert ist, war dabei am signifikantesten. Beim Menschen wurde dieses Gen auch in Zusammenhang mit dem Krankheitsbild Schizophrenie gefunden.
Reichmann und seinen Forscherkolleginnen und -kollegen ist es damit gelungen, einen wichtigen Schritt nach vorne in der Verhaltensforschung zu machen. Ihre Ergebnisse zeigen, dass Aggression in Zebrafischen eine starke genetische Basis hat und der H3-Rezeptor dabei eine wichtige Rolle einnimmt. Das kann letztlich dazu beitragen, die bisher vielfach eingesetzten Beruhigungsmittel durch gezielte Medikamente gegen hoch aggressives Verhalten zu ersetzen. Doch bis dahin ist es freilich noch ein langer Weg. Florian Reichmann wird die Zeit nützen und will zurück an der Medizinischen Universität Graz eine Zebrafisch-Gruppe etablieren.
Steckbrief: Florian Reichmann
Florian Reichmann studierte Humanmedizin und schloss ein Doktoratsstudium in Neurowissenschaft an der Medizinischen Universität Graz ab. Er absolvierte seinen Postdoc am Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und forschte als Erwin-Schrödinger-Stipendiat von 2017 bis 2019 an der University of Leicester (UK). Seit August 2020 forscht er mit verschiedenen Modellorganismen am Otto Loewi Forschungszentrum an der Medizinischen Universität Graz zur genetischen und neurobiologischen Basis von emotional-affektivem, sozialem und kognitivem Verhalten im Rahmen neuropsychiatrischer Erkrankungen. Das Projekt „Genetische und Umweltfaktoren der Aggression in Zebrafischen“ wurde mit 170.000 Euro vom Wissenschaftsfonds FWF gefördert.
Textnachweis: FWF
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Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Studienleiterin von COVI-AD, erklärt: „Um die Situation in den Betrieben besser einschätzen zu können, haben wir eine groß angelegte Studie durchgeführt. Sie ist die erste, die in Betrieben untersucht, inwieweit COVID-19-Maßnahmen umgesetzt werden. Insgesamt haben mehr als 1800 Arbeitgeber*innen, Führungskräfte und Arbeitnehmer*innen aus Vorarlberg daran teilgenommen. Dies verdeutlicht das große Interesse in den Betrieben.“
„Wir sehen, dass die Belastungen in den Betrieben während der Pandemie hoch sind. Viele hatten einen höheren Arbeits- und Verwaltungsaufwand bei gleichzeitig begrenzten personellen Ressourcen. Die Studie zeigt, dass über die Hälfte der befragten Arbeitgeber*innen und Führungskräfte die wirtschaftliche Gefahr durch die Pandemie als groß einschätzen. Besonders kleine Unternehmen schätzen die wirtschaftliche Gefahr höher ein. Staatliche Hilfen halfen ihnen dabei, die Krise in wesentlichen Bereichen zu bewältigen“, führt Bettina Kubicek, Professorin für Arbeitspsychologie an der Uni Graz aus.
Hinsichtlich der Umsetzung der Maßnahmen zeigen sich für die Arbeitgeber*innen und Führungskräfte positive Ergebnisse. Sie weisen in großer Mehrheit (ca. 80 %) auf betriebsinterne Schutzkonzepte hin und passen diese auch an die aktuellen Anforderungen an. Sie verfügen in den Betrieben u.a. über interne oder extern organisierte Testangebote und unterstützen die Mitarbeiter*innen mit Schutzausrüstung. Für die Wirtschaftskammer Vorarlberg ist das ein wichtiges Zeichen. „Unsere Mitglieder waren durch die Pandemie außerordentlich belastet und sie zeigen auch, dass sie bereit sind, Verantwortung zu tragen, um weitere Einschränkungen und gesundheitliche Folgen für die Mitarbeiter*innen und Kund*innen zu vermeiden. Als Wirtschaftskammer wollen wir sie auch weiterhin bei der Umsetzung von niederschwelligen Maßnahmen unterstützen“, stellt Hans Peter Metzler, Präsident der WKO Vorarlberg, klar.
Die Ergebnisse der Studie zeigen zudem eine hohe Beteiligung der Arbeitnehmer*innen an der Umsetzung der Maßnahmen. Sie geben mehrheitlich (ca. 80 %) an, sich an Maßnahmen wie eine etwaige Testverpflichtung, das Tragen von Masken nach Vorschrift oder an Schutzmaßnahmen bei internen und externen Kund*innenkontakten zu halten. Die überwiegende Mehrheit bewertet die jeweiligen Maßnahmen im Betrieb als richtig und trägt diese mit. „Wir wissen, dass die Arbeitnehmer*innen in der Pandemie besonders gefordert sind. Nach wie vor zeigen sie ihre Bereitschaft, die Maßnahmen mitzutragen und für die Betriebe und die Gesellschaft einzustehen“, freut sich der Vorarlberger Arbeiterkammer-Präsident Hubert Hämmerle. „Die Mitarbeiter*innen benötigen einen niederschwelligen Zugang zu Möglichkeiten, ihre eigene Gesundheit und auch die der Kund*innen zu schützen.“
Verbesserungspotenzial zeigt sich beim gemeinsamen Benützen von geschlossenen Fahrzeugen. Nur ca. ein Drittel hält es für sinnvoll, dabei eine Maske zu tragen, und ca. ein Drittel lehnt es ab, obwohl die Gefahr einer Übertragung als hoch angesehen werden kann. Public-Health-Experte Armin Fidler sagt dazu: „Die Bevölkerung muss gesetzte Maßnahmen als sinnvoll erachten und verstehen, warum in engen Räumen ein hohes Übertragungsrisiko besteht. Gerade in Zonen erhöhter Übertragbarkeit sollen die Masken konsequent getragen werden – nicht nur in Pausenräumen, sondern eben auch in geschlossenen Fahrzeugen ist eine Infektion vorprogrammiert, vor allem wenn der Impf- oder Genesenenstatus der Beteiligten nicht klar ist.“
Ein weiteres erfreuliches Ergebnis ist, dass viele Betriebe ein Testangebot für die Mitarbeiter*innen intern oder extern zur Verfügung stellen. Für Daniela Schmid vom Institut für Infektionsepidemioloige & Surveillance von der AGES ist das besonders wichtig: „Für uns ist bedeutsam, dass die Angebote in den Betrieben auch niederschwellig umgesetzt werden. Das heißt ortsnah, zeitnah und kostenfrei, denn es ist wesentlich, für alle Betriebe ein möglichst lückenloses Schutzkonzept zu bieten, und das mit gleichzeitig gebotener ausreichender Information und Kontrolle vor Ort. Nur so können die Übertragungsketten in den Betrieben gestoppt werden.“
Vorarlberg zeigt, dass die Betriebe dazu bereit sind und die Landesrätin für Gesundheit Martina Rüscher erläutert: „Die Studie zeigt, dass eine deutliche Mehrheit der Betriebe und deren Mitarbeiter*innen sich an die Maßnahmen gehalten haben. Unser Ziel war und ist es Betriebe offen zu halten. Dieser Mehrheit möchte ich meinen Dank aussprechen, da sie damit einen wesentlichen Teil zur Pandemiebekämpfung beigetragen haben.“ Katharina Reich, Chief Medical Officer im Gesundheitsministerium, stellt klar: „Wir wollen nun die Ergebnisse auch den anderen Bundesländern zukommen lassen. Speziell in der kalten Jahreszeit müssen wir uns anstrengen, um das Erreichte nicht zu verspielen. Durchdachte Schutzkonzepte mit geeigneten Maßnahmen können dazu beitragen, dass die Situation in den Betrieben bewältigbar wird. Die Arbeitgeber*innen, Führungskräfte und Arbeitnehmer*innen in Vorarlberg haben das deutlich gemacht.“
Die Studie liefert auch für das Land Vorarlberg als Auftraggeber wichtige Ergebnisse. „Vorarlberg war Vorreiter und Modellregion zugleich. Für uns sind die Ergebnisse ein deutliches und positives Zeichen, den eingeschlagenen Weg fortzuführen. Durch den hervorragenden Einsatz der Arbeitnehmer*innen und Wirtschaftstreibenden in den Betrieben werden wir diese Pandemie aber in jedem Fall gut bewältigen“, schließt Landeshauptmann Markus Wallner ab.
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Johanna Trummer vom AirCampus hat ihn interviewt - zum Podcast geht es https://www.aircampus-graz.at/podcasts/von-geburt-an/\" target=\"_blank\">hier.
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Im Wintersemester heißt die Med Uni Graz Erasmus+ Studierende aus Deutschland, Frankreich, Italien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowenien, Spanien und der Tschechischen Republik willkommen. Vizerektorin Caroline Schober begrüßte die Studierenden im Rahmen des vom International Office organisierten Welcome Day.
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Die drei Events setzen Ernährung nicht nur in einen medizinischen Kontext, sondern behandeln auch, wie sich unsere Ernährung auf das Voranschreiten des Klimawandels und der Klimawandel sich auf unsere Gesundheit auswirken.
Die Anmeldung zu dem Event findet über die Website von PAN International statt.
Themen, Termine und Anmeldelinks für die drei Events:
Webinar – The Power of Nutrition
05. Oktober 2021, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
https://pan-int.org/events/german-webinar-the-power-of-nutrition/\" target=\"_blank\">https://pan-int.org/events/german-webinar-the-power-of-nutrition/
Webinar – Nutrition Basics
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https://pan-int.org/events/german-webinar-nutrition-basics/\" target=\"_blank\" title=\"https://pan-int.org/events/german-webinar-nutrition-basics/ Ctrl+Klicken oder tippen Sie, um dem Link zu folgen.\">https://pan-int.org/events/german-webinar-nutrition-basics/
Webinar – Our Food, Our Planet
19. Oktober 2021, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
https://pan-int.org/events/german-webinar-our-food-our-planet/\" target=\"_blank\">https://pan-int.org/events/german-webinar-our-food-our-planet/
Zum sechsten Mal findet ab morgen der angesehene Kongress für Primärversorgung, den das Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) der Medizinischen Universität Graz gemeinsam mit dem Österreichischen Forum Primärversorgung (OEFOP) ausrichtet, an der Med Uni Graz statt. Unterstützt wird der Kongress von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK).
Die internationalen Keynotes gestalten Matthias Wismar vom Europäischen Observatorium für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik sowie die Kommunikationsforscherin Andréa Bellinger aus Luzern. Zahlreiche renommierte Vertreter*innen des österreichischen Gesundheitssystems werden das Thema „Wie rund läuft die Primärversorgung?“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Der amtierende Gesundheits- und Sozialminister Dr. Wolfgang Mückstein, selbst Allgemeinmediziner und Mitbegründer eines Primärversorgungszentrums in Wien, wird nicht nur über aktuelle Förderungsmöglichkeiten aus dem EU-Aufbaufonds berichten, sondern auch die Zukunftspläne des Bundes präsentieren. Er spricht am zweiten Kongresstag, Samstag, 02.10.2021.
Kongresspräsident Stefan Korsatko ist sichtlich erfreut, dass es im heurigen Jahr wieder möglich sein wird, die bereits ausgebuchte Veranstaltung in Präsenz an der Medizinischen Universität Graz abzuhalten und betont: „Auch, wenn wir in Österreich eine gut eingespielte Primärversorgungs-Community haben, so braucht es doch den persönlichen Austausch, um die Motivation aufrechtzuerhalten, sich für ein starkes Primärversorgungssystem in Österreich einzusetzen. Um möglichst alle Interessierten erreichen zu können, haben wir uns daher entschlossen die Veranstaltung zusätzlich in Hybridform, also auch virtuell, abzuhalten.“
Plan – Do – Check – Act ist unser Motto
„Ziel der diesjährigen Veranstaltung ist es gemeinsam mit zahlreichen Akteur*innen der Primärversorgung, Vertreter*innen sämtlicher Berufsgruppen, relevanten politischen Stakeholdern und interessierten Studierenden auf die Entwicklung der Primärversorgung in Österreich zurückzublicken. Bereits existierende Initiativen werden präsentiert, die Umsetzung gemeinsam analysiert und neu überdacht“, beschreibt es Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, die Leiterin des IAMEVs.
Basierend auf den Inhalten abwechslungsreicher Vorträge, diskutieren Stakeholder aus Politik, Wissenschaft und Praxis die Stärken und Schwächen, aber auch Chancen und Risiken der österreichischen Primärversorgung. „Noch gibt es in Österreich viel zu tun, denn die Primärversorgung steckt hier leider noch immer in den Kinderschuhen. Es wird keine zahnlose Wohlfühlveranstaltung, sondern wir werden eine konstruktive Plattform für Engagierte bieten, wo wir mit konkreten Ansätzen für eine gestärkte Zukunft der österreichischen Primärversorgung diese Veranstaltung beschließen möchten“, sagt Stefan Korsatko, der die Round Tables moderieren wird.
Der zweitägige Kongress bietet viel Raum für Diskussion und Austausch. Nach der Vorstellung der Planungsgrundlagen für eine bedarfsgerechte Primärversorgung werden bereits erfolgreiche Versorgungsmodelle für chronisch Kranke, innovative Projekte wie „Social Prescribing“ oder „Mit der Google-Brille durchs Mariazeller Land“ präsentiert und diskutiert. Am zweiten Tag folgt eine Evaluierung der Rahmenbedingungen des Österreichischen Strukturplans Gesundheit (ÖSG) und des Primärversorgungsgesetzes, sowie deren Auswirkungen auf die Praxis und die Versorgungsqualität. Den Abschluss bildet ein Ausblick in die Zukunft mit führenden Vertreter*innen von Bund, Ländern, Sozialversicherung und Ärztekammer.
Steckbrief: Stefan Korsatko
Stefan Korsatko ist Privatdozent und Vorsitzender des Österreichischen Forum Primärversorgung (ÖFOP), Inhaber des Primärversorgungszentrums Medius und arbeitet als Hausarzt mit seinem interprofessionellen Team für eine optimierte Versorgung hausärztlicher Patient*innen. Zusätzlich ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) der Medizinischen Universität Graz mit Schwerpunkt Kongressorganisation und ist in den Arbeitsbereichen Versorgungsforschung, Allgemeinmedizin und Lehre tätig, wo er schwerpunktmäßig in der Ausbildung für Studierende der Medizinischen Universität Graz involviert ist.
Steckbrief: Andrea Siebenhofer-Kroitzsch
Andrea Siebenhofer-Kroitzsch ist Professorin für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung sowie Vorständin des Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV). An der Med Uni Graz beschäftigt sie sich mit der Anwendung von Forschungsmethoden der Versorgungsforschung, der evidenzbasierten Medizin und der qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung in der Allgemeinmedizin und bei chronischen Erkrankungen. Sie ist auch Professorin für chronische Krankheit und Versorgungsforschung und stellvertretende Direktorin des Instituts für Allgemeinmedizin an der J.W. Goethe Universität in Frankfurt am Main.
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COVID-19: Grazer Forscher liefern regelmäßig neue Erkenntnisse
Seit Beginn der COVID-19 Pandemie beschäftigt sich die Forschungsgruppe rund um Stefan Hatzl, Gernot Schilcher und Robert Krause an der Medizinischen Universität Graz eingehend mit der Behandlung von intensivpflichten COVID-19 Patient*innen. Die Wissenschafter formulieren gemeinsam mit vielen weiteren Kolleg*innen nicht nur laufend aktuelle Empfehlungen für das LKH-Universitätsklinikum Graz, sondern widmen sich auch der Beantwortung von wissenschaftlichen Fragestellungen. So konnte beispielsweise bereits der Nutzen einer Plasma Gabe bei intensivpflichten COVID-19 Patient*innen erfolgreich nachgewiesen und prominent publiziert werden. Kürzlich konnten die Forscher in der international renommierten Zeitschrift „Critical Care“ veröffentlichen, wie man der Problematik einer Schimmelpilzinfektion bei schwer erkrankten COVID-19 Patient*innen begegnen kann.
Schimmelpilzinfektion der Lunge als globales Gesundheitsproblem bei COVID-19
Das Thema der Schimmelpilzinfektionen stellt in der Wahrnehmung der Intensivmediziner*innen ein zunehmendes Problem bei COVID-19 Patienten*innen dar. „Aktuell sorgt die sogenannte „Black Fungus Pandemie“ bei indischen COVID-19 Patienten*innen für zunehmende Sorge bei globalen Gesundheitsbehörden“, beschreibt Robert Krause, supplierender Leiter der Klinischen Abteilung für Infektiologie an der Med Uni Graz. Dieser vor allem durch die Medien geprägte Terminus „Black Fungus“ steht für eine fungale Superinfektion mit Schimmelpilzen aus dem Genus der Mucorales spp. Zudem ist bekannt, dass COVID-19 Patient*innen, die diese Superinfektion entwickeln, besonders schlechte Überlebenschancen zeigen. Warum es gerade bei Bewohnern*innen des indischen Subkontinents zu diesen besorgniserregenden Entwicklungen kommt ist nicht restlos geklärt. „In der Debatte stehen vor allem das feuchtwarme Klima der Tropen, die schlechte Gesundheitsversorgung der Bevölkerung speziell in Bezug auf chronische Erkrankungen wie Diabetes, als auch der immer breitere Einsatz von notwendigen Corticosteroiden in der Behandlung von COVID-19“, erklärt der Experte. Auch in Europa stellen Schimmelpilzinfektionen, vor allem bei intensivpflichtigen COVID-19 Patient*innen ein zunehmendes Problem dar. In der Gruppe der europäischen Patienten*innen bzw. Patient*innen der westlichen Welt, sind jedoch in den seltensten Fällen Pilze der Mucorales Gruppe („Black Fungus“) das Problem, sondern Pilze der Aspergillus Gruppe. Aufgrund dieser Problematik hat sich bereits ein eigenes Krankheitsbild entwickelt – die COVID-19 assoziierte Pulmonale Aspergillose (CAPA).
Erkrankung mit lebensbedrohlichen Folgen
„Im Rahmen unserer Forschungsarbeit haben wir alle intensivpflichtigen COVID-19 Fälle, welche an der Med Uni Graz bzw. dem LKH-Universitätsklinikum Graz behandelt wurden, untersucht. Wir konnten erstmals in Österreich eine konkrete Inzidenzzahl für die CAPA im Intensivbereich definieren“, fasst Stefan Hatzl zusammen. Auf den Intensivstationen am Universitätsklinikum Graz haben 17 % der Patient*innen zumindest ein diagnostisches Kriterium hinsichtlich einer CAPA entwickelt. Die Diagnose der CAPA wurde im Durchschnitt 6 Tage nach der Intensivstationsaufnahme gestellt. „In einem nächsten Schritt untersuchten wir die Auswirkungen einer CAPA-Diagnose auf die Prognose der Patient*innen. Wir konnten zeigen, dass nahezu alle Patient*innen, die eine CAPA entwickelt haben, verstorben sind: Nach der Diagnose einer Schimmelpilzinfektion sind 87 % der COVID-19 Patient*innen verstorben, zusätzlich konnten wir auch zeigen, dass CAPA ein unabhängiger prognostischer Parameter für den Tod der COVID-19 Patient*innen war“, fasst Gernot Schilcher zusammen.
Pilzprophylaxe als möglicher globaler Rettungsanker
Das Hauptaugenmerk der vorliegenden Arbeit lag auf dem Verhindern dieser prognoselimitierenden Erkrankung im Sinne einer Prophylaxe einer CAPA. „Wir konnten in unserer Studie zeigen, dass die prophylaktische Verabreichung eines Pilzmedikaments mit definierter Wirkung gegen Schimmelpilze CAPA Fälle verhindern konnte. In der Gruppe von Patienten*innen mit Pilz-Prophylaxe entwickelten nur 2 % der Patienten*innen eine CAPA verglichen mit 17 % in der Gruppe ohne Pilz-Prophylaxe“, so Robert Krause.
Diese Arbeit ist weltweit die erste, welche die Wirksamkeit einer Pilz-Prophylaxe zur Verhinderung einer CAPA bei Patienten*innen auf der Intensivstation untersuchte. Die Schlussfolgerungen dieser Publikation könnten auch für die „Black Fungus“ Pandemie Bedeutung haben, da das in der Studie verwendete Pilzmedikament ebenso wirksam gegen Mucorales spp. ist und dieses daher neben einer Prophylaxe der Schimmelpilzinfektion auch zur Verhinderung der gefürchteten indischen Pilzvariante eingesetzt werden könnte.
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Radfahren ist mehr als ein Fortbewegungsmittel – vor allem in der Stadt spart es Zeit, Kosten und Mühen, wirkt sich positiv auf die Gesundheit und die Laune aus und leistet nebenher einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz. Das Universitätsklinikum Graz möchte CO2-Emissionen einsparen und möglichst viele Menschen überzeugen, auch zu sagen: Wir steigen um!
Im Jahr 2021 liegt der Fokus ganz speziell auf dem Radfahren – deshalb werden Ideen und Vorschläge, wie das Gelände des LKH-Univ. Klinikum radfreundlicher gestalten kann, gesucht.
- Wer kann mitmachen? Jede*r! Es werden kreative, innovative Ideen, die technisch und rechtlich umsetzbar sind, gesucht.
- Beschreiben Sie in wenigen Sätzen eine Situation als Radfahrer*in, die Ihnen am Gelände des Universitätsklinikums passiert ist. Ist Ihnen bei der Fahrt etwas Besonderes aufgefallen (z.B. eine gefährliche Kreuzung)? Dann erzählen Sie dies in einem Text und sagen Sie, wie Sie diese Situation verbessern würden.
- Oder fällt Ihnen generell ein Zustand (z.B. Fahrradinfrastruktur) am Gelände ein, den Sie als Radfahrer*in gerne verändern würden? Dann schreiben Sie einen Verbesserungsvorschlag oder Ihre Idee zur Lösung dieses Problems auf.
- Im Vorfeld werden die Ideen von Ihnen als Community bewertet. Daran anschließend erfolgt die Bewertung durch eine Fachjury anhand folgender Kriterien: Umsetzbarkeit, Nutzen, Mehrwert, Attraktivität, Kosten.
- Im Dezember erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner*innen. Zu gewinnen gibt es wertvolle Sachpreise. Für die/den Teilnehmer*in mit der siegenden Idee gibt es einen Fahrradhelm Youn-I ACEE-Bike der Marke ABUS, Platz zwei wird mit einer Sportbrille und der dritte Platz mit einem Fahrradpaket (Korb, Klingel, Öl, Sattel und Reflektoren) belohnt. Unter allen anderen Teilnehmer*innen werden 2x 50 Euro Rabatt auf ein E-Lastenrad von Lemur verlost.
Einsendeschluss für Ihre Ideen und Vorschläge ist der 31.10.2021 um 18.00 Uhr.
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Neben diesen kreativen Aktivitäten, wurden auch viele Informationen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Prävention verteilt, die für viel Zuspruch sowohl bei jungen Besucher*innen, als auch beim älteren Publikum, sorgten. Besonders das Maßstab-getreue Herz-Modell hat es Vielen angetan, denn wann erhält man schon einmal die Gelegenheit ein Herz sprichwörtlich „in die Hand gelegt“ zu bekommen?
Diese Woche geht das Herz-Kunstwerk zusammen mit dem Atherosklerose-Modell auf Reisen und wird am heutigen Weltherztag, dem 29.09., und am 30.09. am Hauptplatz von Villach zu finden sein.
Wer auch noch seinen Beitrag leisten möchte und zusätzlich mit wichtigen Informationen über Herzgesundheit und Risikofaktoren versorgt werden möchte, hat am 3.10. nochmals die Gelegenheit am Grazer Hauptplatz vorbei zu schauen!
Zum Weltbrustkrebstag am 01. Oktober gibt Marija Balic von der Medizinischen Universität Graz ein Forschungsupdate und klärt auf, welche Rolle das Wissen über molekulare Grundlagen in der Auswahl der optimalen Therapie für Patientinnen spielt. Mittels Blutuntersuchung wird zukünftig der Therapiefortschritt bei einer Variante des Brustkrebses laufend individuell angepasst. Innerhalb des Universitären Comprehensive Cancer Centers Graz leitet Marija Balic das Subzentrum Brust, in dem sich die Expertise aus Lehre, Forschung und Patient*innenbetreuung bündelt. Das Grazer Krebszentrum wird vom LKH-Univ. Klinikum Graz und der Med Uni Graz gemeinsam betrieben.
Molekulare Grundlagen als Schlüssel zum Behandlungserfolg
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung von Frauen in Österreich, wobei etwa jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkrankt. Das Erkrankungsrisiko steigt mit zunehmenden Alter und erhöht sich ab dem 40. und besonders ab dem 50. Lebensjahr. Jüngere Frauen sind seltener betroffen, ab dem 70. Lebensjahr sinkt das Erkrankungsrisiko wieder. Männer erkranken seltener an Brustkrebs, das Verhältnis von Erkrankungen bei Männern zu Frauen liegt bei 1:100. „Rund 5 bis 10 % der Brustkrebserkrankungen sind erblich bedingt, wesentlich häufiger erhöhen weitere genetische aber auch andere Faktoren das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken“, erklärt Marija Balic. Aber auch Faktoren, wie mangelnde körperliche Bewegung, Übergewicht, ungesunde Ernährung und Rauchen, können die Entstehung von Brustkrebs begünstigen. Die Kenntnis über genetische Veränderungen sowie die zugrundeliegenden molekularen Grundlagen sind nicht nur der Schlüssel zur Auswahl einer individualisierten Krebstherapie, sondern in weiterer Folge auch für die Weiterentwicklung diagnostischer Möglichkeiten zur Prognose bzw. Früherkennung.
Studie: Hemmung von mutiertem Gen als Therapie
Ein laufendes Forschungsprojekt an der Med Uni Graz beschäftigt sich unter der Leitung von Marija Balic mit der Auswahl der geeigneten Therapie für Patientinnen mit metastasierender Brustkrebserkrankung. Eingeschlossen werden Patientinnen mit Hormonrezeptor-positiver (ER+) Tumorerkrankung. Bei dieser Form der Erkrankung ist das Tumorwachstum von der aktivierenden Wirkung körpereigener Hormone an den Hormonrezeptoren der Tumorzellen abhängig. „Wir untersuchen bei diesen Patientinnen, ob sie sich für eine Kombinationstherapie mit einem bestimmten Wirkstoff (Alpelisib) eignen, der eine bessere Wirkung bei aktivierender Mutation im PIK3CA-Gen aufweist. Wir screenen das Blut der Patientinnen auf diese Mutationen“, beschreibt Marija Balic.
Bei den betroffenen Patientinnen wird jeweils zur Bestimmung der weiteren Behandlungsschritte Blut abgenommen und anschließend auf ausgewählte PIK3CA-Mutationen untersucht. „Mit dieser Blutuntersuchung ist es uns möglich, die jeweiligen Therapieschritte individuell an die Erkrankung anzupassen, ohne auf teilweise ältere Untersuchungen des Gewebes des Primärtumors angewiesen zu sein“, beschreibt die Expertin. Gleichzeitig wird auch der Anteil der Tumorerbsubstanz in der gesamten freien zirkulierenden Erbsubstanz im Blut bemessen und im Laufe der Therapie als individueller Therapieerfolg bestimmt. Eine Studienteilnahme ist aktuell an der Klinischen Abteilung für Onkologie möglich, demnächst werden weitere Zentren in Graz und Österreich in die Studie eingeschlossen.
Tumorerbgut im Fokus: Neue Studie startet demnächst
In Kürze wird an der Med Uni Graz eine weitere klinische Studie unter der Leitung von Marija Balic starten, in die Patientinnen mit metastasierter biologisch etwas unterschiedlicher Brustkrebserkrankung eingeschlossen werden, die als Her2 positiv definiert wurden. Sie werden mit einem der neueren Medikamente kombiniert behandelt. „Parallel zum Behandlungserfolg werden wir uns mittels Blutuntersuchung in der neuen Studie auch anschauen, wie sich das Tumorerbgut verhält, um besonders gutes oder gar fehlendes Ansprechen auf die Behandlung besser verstehen zu können“, schaut Marija Balic in die nahe Zukunft. Dies wird weitere Erkenntnisse für eine zukünftig noch zielgerichtetere Brustkrebstherapie mit sich bringen. In dieser Studie sollen bekannte Medikamente in einer noch nicht ausreichend untersuchten Kombination eingesetzt werden. Patientinnen die bereits vorbehandelt wurden und neue Therapieoptionen brauchen, werden eingeschlossen. Es werden wirksame Therapieansätze kombiniert und die Wirkung mit dem Profil des Tumorerbguts in Zusammenhang gebracht.
Steckbrief: Marija Balic
Marija Balic hat an der Karl-Franzens-Universität Graz Humanmedizin studiert und die Ausbildung zur Internistin und Internistischen Onkologin an der Medizinischen Universität Graz abgeschlossen. Während ihrer Ausbildung hat sie mehrere Forschungsaufenthalte in den USA verbracht und dabei ihre klinischen Kenntnisse mit der Forschung vernetzt. Seit 2016 ist sie auch Vizepräsidentin der größten akademischen Forschungsgruppe in Österreich – Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group ABCSG - und seit 2019 Leiterin des Brustzentrums am Universitären Comprehensive Cancer Center Graz.
Über das Universitäre Comprehensive Cancer Center Graz
Das Universitäre Krebszentrum (Comprehensive Cancer Center) Graz ist eine gemeinsame Einrichtung der Med Uni Graz und der KAGes am LKH-Universitätsklinikum Graz und betreut Patient*innen auf höchstem Niveau. Durch die Verfügbarkeit mordernster Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten ist die höchste Versorgungsstufe für die Betreuung von Menschen mit Krebserkrankungen in der Steiermark gegeben. In enger Vernetzung erforschen Spezialist*innen mögliche Ursachen für Krebsentstehung, moderne Früherkennungsmaßnahmen und neuartige Behandlungsmethoden zum Wohle der Patient*innen.
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Die jungen Wissenschafter*innen, darunter zwei Nachwuchsforscherinnen der Med Uni Graz, freuen sich, dass sie ihre Forschungsarbeiten durch die Förderung über Bundesgrenzen hinweg präsentieren können.
PhD-Studentin Verena Handl und Postdoc Linda Waldherr, beide in der Arbeitsgruppe von Rainer Schindl am Lehrstuhl für Biophysik, Gottfried Schatz Forschungszentrum, stellen beim Austrian Neuroscience Meeting die Fortschritte in der Entwicklung eines Implantats für lokale Chemotherapie zur Behandlung von Gehirntumoren vor. Derzeit liegt ihr Fokus auf der Materialoptimierung für effizienten Molekültransport und der Etablierung und Behandlung von vaskularisierten Tumormodellen mit Prototypen.
Alles Gute für die weitere Forschungsarbeit!
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Best Practices vor den Vorhang geholt
191 Einreichungen sind für den diesjährigen „Ars Docendi“ eingegangen, ein neuer Rekord. In einem dreistufigen Auswahlverfahren werden die besten Lehrkonzepte durch eine renommierte, international besetzte sechsköpfige Fachjury ausgezeichnet. Das Konzept der Medizinischen Universität Graz \"Sono4You Graz - Flipped-Classroom Abdomensonographie\" hat es unter die Shortlist der besten 15 Lehrkonzepte geschafft.
Kurzzusammenfassung des Projekts
Sono4You Graz ist eine ehrenamtliche studentische Initiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Studierenden der Medizin kostenlose Peer-Teaching Kurse rund um die Sonographie anzubieten, um das Angebot praktischer Ultraschallausbildungen zu erweitern. Das Repertoire umfasst Kurse für Abdomen-, Notfall-, Gefäßsonographie sowie Echokardiographie, wobei der Fokus jeweils auf der Vermittlung praktischer Fertigkeiten liegt und alle Kurse einer stetigen Evaluation und Weiterentwicklung unterliegen.
Der Kursstillstand während der COVID-19 Pandemie wurde daher genutzt, um den bereits bestehenden, bis dahin in reiner Präsenzlehre abgehaltenen Kurs für Abdomensonographie vollständig zu überarbeiten und in ein Flipped-Classroom Format zu überführen. Hierzu wurde der Inhalt auf seine Richtigkeit überprüft, modifiziert und erweitert, um anschließend als interaktives, didaktisch konzipiertes E-Learning gestaltet zu werden. Dieses dient den Teilnehmer*innen zur selbstständigen Vorbereitung auf den Präsenzunterricht, der in drei Einheiten gegliedert ist, die jeweils zwei Stunden umfassen. Die Unterteilung in das selbstständige Lernen zu Hause und die Anwendung im Präsenzunterricht wirkt sich insgesamt vorteilhaft auf die Kompetenzvermittlung aus.
Es war den Verfasser*innen außerdem ein großes Anliegen, das E-Learning Portal über die Grenzen von Graz hinaus zugänglich zu machen, weshalb es über die Webseite von Sono4You Graz kostenfrei und jederzeit abrufbar ist.
Die Medizinischen Universität Graz gratuliert dem engagierten Team herzlich zu dieser Auszeichnung!
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The contents of this course are: Intellectual Property, Patent Search, Commercialisation of Intellectual Property and Handling of IPR in Contracts.
You will gain knowledge on intellectual property and intangible property rights, important issues in handling inventions in third-party funded co-operation projects and on the most important points around pitfalls in contracts and R&D contracts.
You will learn how to define appropriate intellectual property rights, clearly state the difference and similarities, perform a proper patent search, decide independently if the research project and/or a patent application is reasonable or not in a particular case, develop patenting and commercialisation strategies and how to avoid problems.
Time & Place: 10, 17 and 24 November 2021, 08.30 am – 01.30 pm, Inffeldgasse 11, 8010 Graz, HS FSI 1 “Magna Steyr Hörsaal” (FSEG054), EG, TU Graz
Seminar, Course No. 930.002, 1 Semesterhour
Info and Registration until 23 November 2021 via TUGRAZonline:
https://online.tugraz.at/tug_online/pl/ui/$ctx/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=258687&pSpracheNr=2&pMUISuche=FALSE\">https://online.tugraz.at/tug_online/pl/ui/$ctx/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=258687&pSpracheNr=2&pMUISuche=FALSE
[This course is part of the BioTechMed-Graz PhD initiative. Details: http://www.biotechmedgraz.at\">www.biotechmedgraz.at]
Attention: PhD students of the TU Graz and the University of Graz have to be “Mitbeleger*in” at the Medical University of Graz to attend the course!
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The contents of this course are: national and European stakeholders, financing of research projects, project design and development, proposal writing, dissemination and impact.
You will learn how to select and use adequate possibilities for financing research projects, how to structure proposals, prepare chapters, calculate your project budget and identify cooperation partners. You will gain knowledge about important legal aspects on contracts and how to avoid problems. And you will be informed about how technology transfer works.
Time & Place: 30 November and 01 December 2021 and 11 January 2022, 08.30 am – 01.30 pm, Rechbauerstraße 12, EG, 8010 Graz, HS XII (ATEG036), TU Graz
Seminar, Course No.: 930.001, 1 Semesterhour
Info and Registration until 10 January 2022 via TUGRAZ online:
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Zukunftsmusik an der Med Uni Graz
Die Med Uni Graz hat im Rahmen des Projekts die neuen Geräte von BRAVE Analytics – einem Spin-Off der Universität – vorgestellt. Wissenschafter*innen rund um Christian Hill haben das Forschungsprojekt „Light Matters“ in ein Unternehmen verwandelt und vor Kurzem die ersten Früchte ihrer Arbeit in Form von zwei Geräten der Med Uni Graz übergeben. Mit diesen Geräten können Partikel im Nanobereich auf ihre Form und Größe analysiert werden. Die Teilchen schwimmen dabei in einer Flüssigkeit und werden mit Hilfe von Lasern angestoßen. Änderungen in der Bewegung und der Geschwindigkeit der Partikel helfen dabei, diese zu „vermessen“.
Da Nanopartikel im medizinischen Bereich immer wichtiger werden, hat die Med Uni Graz natürlich großes Interesse daran, bei der Erforschung dieses spannenden Feldes mitarbeiten zu können. Weitere Informationen zu dem Projekt „nanoPat“ finden Sie auf der Website der Med Uni Graz und auf „UNInteressant“.
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Als größtes Organ des Menschen wird unsere Haut von einem natürlichen, mikrobiellen Film – zusammengesetzt aus einer Vielzahl an Bakterien – gegen äußere Einflüsse und vorKrankheiten geschützt. Ist das Hautmikrobiom, von dem die Rede ist, jedoch geschwächt, bildet unsere Haut ein Einfallstor für viele Krankheitserreger. Besonders empfindlich ist das sich erst im Aufbau befindende Hautmikrobiom von Babys. Bei einer Fehlbesiedelung mit schädlichen Bakterien kann es etwa zu Windelausschlägen kommen. Auch die Volkskrankheit Neurodermitis (Dermatitis atopica), welche in Industrienationen bereits bis zu jedes vierte Kind betrifft, steht mit einer ungünstigen bakteriellen Besiedelung in Zusammenhang.
Als äußerst gefährlich für unsere Gesundheit sind antibiotikaresistente Bakterien wie Staphylococcus Aureus (MRSA) einzustufen, welche ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung dauerhaft auf der Haut- oder Schleimhaut trägt. Hier treten insbesondere in Umgebungen wie Spitälern bei einer Immunschwäche, einem Langzeitkatheter oder einer Langzeitbeatmung häufig Infektionen auf, welche bis zur Sepsis und zum Tod führen können. „Solche Krankenhauskeime sind jährlich weltweit für fast eine Million Todesfälle verantwortlich und stellen nicht nur eine erhebliche Belastung für das Gesundheitssystem dar, sondern eine große Bedrohung für die Menschheit. Daher ist es umso wichtiger, das natürliche Mikrobiom zu stärken und vorbeugend gegen schädliche Erreger zu schützen“, erklärt Projektleiterin Katrin Susanna Wallner.
Das Projekt TopBiotics hat sich daher zum Ziel gesetzt, topische, also äußerliche Anwendungen in Form einer medizinischen Hautpflege zu entwickeln. Darin kommen lebensfähige natürliche Bakterien mit positiver Wirkung auf den menschlichen Organismus zum Einsatz.
Ein interdisziplinäres Konsortium, bestehend aus der Interdisziplinären Gesellschaft für Sozialtechnologie und Forschung (IGSF), dem Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib), der Medizinischen Universität Graz (Abteilung für Biomedizinische Forschung (BMF) sowie Institut für Hygiene) der Lactosan Austria GmbH und dem Human Technology Cluster HTS als Netzwerkpartner, arbeitet daran, längerfristig ein breites Portfolio an Therapien und Anwendungen gegen unterschiedlichste Hautkrankheiten zu schaffen.
Probiotische Bakterien halten pathogene Erreger fern
“In der Forschung hat sich gezeigt, dass bestimmte Arten von natürlichen Bakterien positive Wirkungen auf die Haut- und Schleimhautbarrierefunktion besitzen“, erklärt Wallner. Die meisten probiotischen Produkte werden bisher oral eingenommen und haben den Zweck, unsere Darmflora gesund zu halten. Die Haut probiotisch zu versorgen, ist jedoch ungleich schwieriger. Das liegt daran, dass in vielen Kosmetika mit hohem Wasseranteil Konservierungsstoffe zur längeren Haltbarkeit enthalten sind, welche auch die probiotischen Bakterien abtöten. “Unser Ziel ist es, Bakterien, welche sehr hohe Ansprüche haben, so einzuschließen, dass sie in einer wässrigen Suspension überleben können“, erklärt Bernd Nidetzky vom Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib). „Dies ist notwendig, denn nur lebend können sie sich auf der Haut ansiedeln und ihr volles Wirkungsspektrum entfalten“, führt Beate Rinner, Professorin für den Bereich Biomedizinische Forschung an der Medizinischen Universität Graz weiter aus.
Innovatives Immobilisierungsverfahren und Delivery Release
Sind die nötigen Bakterien gefunden, müssen diese in einem weiteren Schritt in die Hautpflege eingeschlossen werden. Dazu entwickeln die Forscher ein neuartiges Konservierungsverfahren. Dabei werden die Bakterien so immobilisiert, dass sie in ihrer Aktivität heruntergefahren werden, sich aber bei der Anwendung wieder vermehren können. „Gelingt dieses Verfahren, können wir gesundheitsschädliche Konservierungsstoffe vermeiden und damit dem Trend der „Clean Cosmetics“ folgen. Das heißt auch, dass wir unser Produkt tierversuchsfrei, evidenzbasiert, schadstofffrei und unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte produzieren wollen“, so Wallner. Am Institut für Hygiene am ZWT Graz werden die unterschiedlichen Bakterienarten und -stämme derzeit auf ihre gewünschten Eigenschaften hin getestet. „Die Laktobazillen müssen sich einerseits gegen Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze durchsetzen können und sollen andererseits die Hautbarriere stärken“, so Rinner. Die Bakterienstämme werden an isolierten Hautzellen und 3D-Hautmodellen in Laboren der Medizinischen Universität getestet. Ein Prototyp der probiotischen Hautpflege befindet sich in Entwicklung.
Milliardenmarkt Clean Cosmetics
Langfristig sollen die Erkenntnisse in marktfähige Kosmetik- und Medizinprodukte umgesetzt werden. Ein konkreter Anwendungsfall ist für die Prävention und Spezialpflege bei Dermatitiden, wie etwa Neurodermitis oder Windeldermatitis, vorgesehen. Gemessen am hohen Marktvolumen von Hautpflegeprodukten für Babys und Kinder – allein 70 Mio € in Österreich und Deutschland und 4 Mrd. € weltweit – könnte die neue probiotische Anwendung auf eine hohe Nachfrage stoßen und einen schonenderen, natürlicheren Therapieansatz gegen zahlreiche Hautkrankheiten bieten.
Gelungene Vernetzung
Das Projekt TopBiotics wird seit 2021 vom Inkubationsprogramm aws First Inkubator und vom Basisprogramm der FFG gefördert. „Diese Kooperation kann bereits jetzt als steirisches Erfolgsbeispiel für erfolgsversprechende, interdisziplinäre Vernetzung angesehen werden. Wir freuen uns als Forschungs- und Netzwerkzentrum daher sehr, unser Know-how im Bereich Enzymologie und Bioprozesstechnik einzubringen und zur Entwicklung zukünftiger, innovativer Therapeutika beizutragen“, freut sich acib-CEO Mathias Drexler. Insbesondere den Vernetzungsgedanken lobt auch Johann Harer, Geschäftsführer des Human Technology Styria Cluster HTS, welcher die Kooperation initiierte: „Mit diesem Projekt kann auch die Grundlage für marktfähige Produkte und damit regionale Wertschöpfung geschaffen werden.“
Textnachweis: acib GmbH
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Wenn das Nervensystem wuchert
Unter einem Gliom versteht man eine Reihe von Krebsarten, die aus den sogenannten Gliazellen entstehen können. Diese Gliazellen erfüllen wichtige Rollen beim Stützen des Gewebes, der Isolation der Nervenzellen sowie beim Nährstoff- und Flüssigkeitstransport. Sie können allerdings auch einige – zum Teil auch bösartige – Veränderungen durchmachen. Forscher*innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz haben sich im Rahmen des HIT-Netzwerks (HIT =Hirntumor) der Gesellschaft für Pädiatrische Hämato-Onkologie den Verlauf von so genannten niedriggradigen Gliomen bei 128 Kindern und Jugendlichen angesehen, um einen besseren Einblick in den Verlauf und die Behandlung der Erkrankung zu gewinnen.
Das niedriggradige Gliom (low-grade glioma, LGG) ist, wie der Name bereits andeutet, geringgradig bösartig und wächst vergleichsweise langsam. Diese Tumorart tritt meist im Gehirn auf, kann aber auch das Rückenmark betreffen. Obwohl die Gesamtüberlebensrate bei jungen Patient*innen bei knapp 100 % liegt, sind niedriggradige Gliome in den meisten Fällen eine „chronische“ Krankheit. Die Betroffenen erleiden oft Rückfälle, weshalb es für die Lebensqualität der Patient*innen umso wichtiger ist, dass die bestmöglichen Therapiemethoden erkannt und erforscht werden.
Ein genauer Blick auf die Patient*innen
Die Studie, bei der Wissenschafter*innen der Med Uni Graz federführend beteiligt waren, betrachtete die Krankheitsgeschichte von 128 Kindern und Jugendlichen mit LGG des Rückenmarks, deren Behandlung und wie sich ihr Gesundheitsstatus im Laufe der Jahre verändert hat. Im Rahmen der Arbeit wurde erforscht, welche Therapien auf Dauer den größten Erfolg brachten. So haben die Forscher*innen einen Grundstein geschaffen, auf dem weitere Methoden und Behandlungswege erdacht werden können.
Im Vergleich zu den niedriggradigen Gliomen im Gehirn verhalten sich Gliome im Rückenmark meist aggressiver: Die Krankheit schreitet nach vielen Jahren der Stabilität – zum Teil auch mehrmals – voran und hat auch eine größere Neigung dazu, Metastasen zu bilden oder sich zu einer höhergradig bösartigen Form zu entwickeln.
Die Behandlung der Erkrankung gestaltet sich kompliziert. „Eine möglichst komplette Tumorentfernung sollte primär stets angestrebt werden, da (wie wir auch zeigen konnten) das Risiko für einen Erkrankungsrückfall bzw. ein Fortschreiten sinkt, je mehr Tumorgewebe entfernt werden konnte. Oft ist eine solche Operation jedoch sehr schwierig oder gar nicht möglich. Um optimale Ergebnisse möglichst ohne neurologische Folgeschäden zu erzielen, sollte die Behandlung daher in spezialisierten Zentren erfolgen und auch eventuelle Langzeitfolgen in Bezug auf das Wirbelsäulenwachstum berücksichtigen“, so Thomas Perwein.
Die Studie zeigt, dass es bei einem Großteil der 128 betrachteten Patient*innen im Laufe des Beobachtungszeitraums zu einem Fortschreiten der Krankheit kam, sogar Jahre nach der letzten Behandlung. Über ein Drittel der Betroffenen benötigten mehr als eine Art der Therapie (Operation, Chemotherapie, Bestrahlung). Laut Thomas Perwein müssen der richtige Zeitpunkt und die Art der Therapie im Hinblick auf den langfristigen Verlauf der Erkrankung und mögliche therapiebedingte Langzeitfolgen wohl überlegt sein.
„Im Falle eines Rückfalls oder Fortschreitens der Erkrankung mit Handlungsbedarf sollten ein wiederholter Resektionsversuch bzw. zumindest eine Biopsie inklusive molekulargenetischer Analysen der Tumoren erfolgen. Einerseits, um wichtige Kenntnisse über die Biologie dieser Tumoren erlangen zu können und andererseits, um eventuell vorhandene molekulare ‚Targets‘ für eine mögliche zusätzliche zielgerichtete Therapie zu identifizieren“, erklärt Thomas Perwein.
Lehren für die Zukunft
Die Studie liefert eine Übersicht über die erfolgreichsten Behandlungswege, um diese seltene Tumorart möglichst gut unter Kontrolle zu halten. Die Analyse dient damit als Leitlinie, an der sich behandelnde Ärzt*innen orientieren können, um die jungen Patient*innen bestmöglich behandeln zu können.
Das Forschungswerk liefert auch Anhaltspunkte für zukünftige Studien. „Auf Basis der retrospektiven molekulargenetischen Daten dieser Studie sollte die Biologie von niedriggradigen Gliomen des Rückenmarks bei Kindern und Jugendlichen zukünftig weiter erforscht werden, auch im Hinblick auf mögliche Zusammenhänge zwischen genetischen Veränderungen und klinischen Parametern. Die in dieser Studie beobachtete relativ hohe Rate an spinalen LGG, die im Verlauf zu einem höhergradigen, bösartigen Tumor fortschritten, ist Grundlage für unser laufendes Projekt zur Erforschung des äußerst selten vorkommenden Phänomens der malignen Veränderung von niedriggradigen zu hochgradigen Gliomen im Kindes- und Jugendalter”, so Thomas Perwein.
Steckbrief: Thomas Perwein
Thomas Perwein hat sein Studium der Humanmedizin an der Med Uni Graz im Jahr 2010 als Jahrgangsbester abgeschlossen. Nach Ausbildungen zum Notarzt, Allgemeinmediziner und Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde ist er als pädiatrischer Hämatologe und Onkologe an der Klinischen Abteilung für pädiatrische Hämato-Onkologie tätig. Begleitend absolviert er aktuell sein Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaften an der Med Uni Graz.