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Wie Krebs das Immunsystem täuschtUnser Immunsystem ist ein wichtiger Aspekt bei der Bekämpfung von Krebs, denn es bekämpft nicht nur Bakterien, Viren oder Parasiten, sondern spielt auch eine große Rolle bei der frühzeitigen Erkennung und Zerstörung von veränderten Zellen. Üblicherweise erkennt das Immunsystem, welche Zellen gefährlich verändert sind, und schaltet diese aus, bevor sie sich vermehren können.
Der programmierte Zelltod ist ein Prozess, durch den unser Körper täglich beschädigte oder gefährliche Zellen entfernt und der für unsere Gesundheit unerlässlich ist. Wenn Zellen auf diese Weise absterben, können sie Signale aussenden, um das Immunsystem auf potenzielle Bedrohungen aufmerksam zu machen. Krebszellen finden jedoch oft Wege, diesen Mechanismen zu entgehen, wodurch sie überleben, wachsen und unentdeckt bleiben können.
Die am besten untersuchte Form des programmierten Zelltods ist die Apoptose, die typischerweise ohne Entzündungsreaktion abläuft. Es gibt jedoch auch andere Formen, die eng mit Entzündungen und der Aktivierung des Immunsystems verknüpft sind. Eine davon ist die Nekroptose, ein Prozess, der das Immunsystem auf das Vorhandensein abnormaler Zellen aufmerksam machen kann. Einer der Schlüsselakteure in diesem Prozess ist das Protein RIPK3.
Der programmierte ZelltodDurch die Analyse großer Datensätze von Lungenkrebspatient*innen stellten die Forscher*innen fest, dass die RIPK3-Konzentration in Tumoren im Vergleich zu gesundem Lungengewebe signifikant niedriger ist. Patient*innen mit Tumoren, die niedrige RIPK3-Werte aufwiesen, hatten eine schlechtere Überlebensprognose und die RIPK3-Expression nahm mit dem Fortschreiten der Erkrankung weiter ab. Interessanterweise wurden diese Veränderungen nicht durch Mutationen oder chromosomale Veränderungen im RIPK3-Gen verursacht. Stattdessen wird das RIPK3-Gen in den Tumorzellen deaktiviert, die Produktion des Proteins wird „stillgelegt“. „Der Tumor verändert nicht den genetischen Code selbst, sondern reguliert, welche Gene aktiv sind“, erklärt Forscherin Katarina Vizar Cisarova. „Das ist ein besonders effektiver Weg, um sich der Immunüberwachung zu entziehen.“
Um die funktionellen Konsequenzen des RIPK3-Verlusts zu verstehen, verwendeten die Wissenschafter*innen zwei unabhängige Mausmodelle des Lungenadenokarzinoms. Wurde RIPK3 genetisch ausgeschaltet, entweder im gesamten Körper oder gezielt in Lungentumorzellen, wuchsen die Tumoren aggressiver. Auffällig war auch, dass weniger Immunzellen in das Gewebe der Tumoren eindringen, insbesondere T-Zellen, die für die Antitumorimmunität entscheidend sind.
Schließlich bestätigten die Forschenden diesen Zusammenhang auch bei Patient*innen: Tumoren mit niedriger RIPK3-Expression zeigten durchgängig eine weniger vielfältige und schwächere Immunzellpräsenz. Zusammengenommen belegen diese Ergebnisse, dass RIPK3 im Lungenadenokarzinom eine tumorunterdrückende Rolle spielt, indem es ein immunaktives Tumormilieu prägt. „Unsere Arbeit zeigt, wie eng epigenetische Veränderungen und die Immunantwort im Lungenkrebs miteinander verknüpft sind“, fasst Studienleiter Philipp Jost zusammen. „Langfristig könnten diese Erkenntnisse dazu beitragen, Immuntherapien gezielter zu unterstützen oder neue Behandlungsstrategien zu entwickeln.“
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Krampfartige Schmerzen, Darmgeräusche, Unwohlsein, Aufgetriebenheit, Blähungen und Durchfälle: Manche Menschen leiden regelmäßig – häufig verstärkt nach der Nahrungsaufnahme – an diesen Beschwerden. In vielen Fällen liefern selbst gründliche medizinische Untersuchungen wenig Erklärung für diese quälenden Symptome, was bei den Betroffenen zu Verzweiflung und Frust führt, da ihre Lebensqualität stark beeinträchtigt ist.
„Eine gelegentliche, aber durchaus relevante Erkrankung und Erklärung für diese Symptome stellt das Dünndarmüberwucherungssyndrom SIBO (small intestinal bacterial overgrowth) dar“, erklärt Alexander R. Moschen. „Dabei kommt es zu einer Vermehrung – und oft auch einer Verschiebung der Zusammensetzung – von Mikroorganismen im Dünndarm. Zu viele und ,falsche Mikroben am falschen Ort‘ können zu erheblichen Beschwerden führen oder zu deren Entstehung beitragen.“
Somit stellt SIBO eine unterschätzte und bislang unzulänglich verstandene Ursache für unspezifische Verdauungsbeschwerden dar.
Die SIBOme-Studie soll den Einfluss von Dünndarmbakterien auf unsere Verdauung klären und in der Folge zu einer verbesserten Diagnostik und neuen Therapieoptionen beitragen.Als Teil des Clusters of Excellence „Microbiomes drive planetary health“ fließt Expertise aus unterschiedlichen Teams in dieses Projekt ein, insbesondere auch aus der Gruppe von Christine Moissl-Eichinger, die an der Medizinischen Universität Graz den Forschungsschwerpunkt Mikrobiom leitet, und den Beitrag der methanbildenden Archaeen zu SIBO untersuchen wird.
Studienteilnehmer*innen gesuchtPatient*innen im Alter von 18 bis 40 Jahren haben die Möglichkeit an der SIBOme-Studie teilzunehmen, wenn sie regelmäßig an folgenden Symptomen leiden:
- Aufgetriebenheit/Blähbauch etwa 30 bis 90 Minuten nach der Nahrungsaufnahme
- Vermehrte Blähungen (Flatulenz) und/oder laute Darmgeräusche 30 bis 90 Minuten nach dem Essen
- Abdominelles Unbehagen (Bauchdyskomfort) 30 bis 90 Minuten nach dem Essen
- Stuhlunregelmäßigkeiten (z. B. Durchfall, Verstopfung oder wechselnde Stuhlkonsistenz)
Abklärung in der gastroenterologischen Ambulanz
Betroffene können ihre Beschwerden in der gastroenterologischen Ambulanz im Kepler Universitätsklinikum gezielt abklären lassen. Bei Interesse kann bei einem positiven Befund eine Teilnahme an der SIBOme-Mikrobiomstudie erfolgen. Die Teilnahme ist freiwillig, sämtliche Daten werden streng vertraulich behandelt.
Zum FWF-Exzellenzcluster
Die SIBOme Studie wird durch den FWF-Exzellenzcluster „Microbiomes drive planetary health“ finanziert (doi.org/10.55776/COE7).
Der Exzellenzcluster bringt Spitzenforscher*innen aus acht führenden Forschungseinrichtungen in ganz Österreich zusammen, um das Potenzial dieser mikroskopischen Gemeinschaften für die Gesundheit unseres Planeten zu erschließen.
Herzkreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache weltweit. Allein in Europa sind über 15 Millionen Menschen von Herzinsuffizienz betroffen – mit steigender Tendenz. Das zentrale Problem ist, dass Herzkrankheiten meist spät entdeckt werden, da Symptome wie Atemnot oder Brustdruck erst in einem späten Krankheitsstadium auftreten. Eine medikamentöse Behandlung zeigt dann oft nicht mehr den gewünschten Erfolg. Die*Der Patient*in muss daraufhin mit einem operativen Eingriff rechnen. Weitere Gründe für eine verzögerte Risikoanalyse solcher Krankheiten liegen zum einen an den unspezifischen, unterschiedlichen Symptomen von Herzinsuffizienz. Zum anderen sind herkömmliche, klassische Diagnostikmethoden wie Bluttests im Labor äußerst teuer und werden nur episodisch – und damit nicht lückenlos – durchgeführt. Die Folgen sind hohe Hospitalisierungsraten, die eine große Belastung für Patient*innen darstellen und hohe Kosten für das Gesundheitssystem verursachen.
Herzkrankheiten über Veränderungen elektrischer Felder erkennen
Das Grazer Deep-Tech-Spin-off arterioscope, eine Ausgründung der Technischen Universität Graz, hat einen innovativen, patentierten Ansatz gefunden, der Anzeichen von Herzinsuffizienz und Risiken für Herzerkrankungen ohne die Zuhilfenahme kostspieliger Diagnosemethoden wie CTs, MRTs oder Bluttests früher erkennt. \"Wir haben eine medizinisch validierte, KI-basierte Software für die Diagnose von kardiovaskulären Biomarkern entwickelt, die in direktem Zusammenhang mit Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Atherosklerose, Aneurysmen, Herzklappenfehler usw. stehen\", erklärt Hermann Moser, Co-Founder und CEO von arterioscope, der das grundlegende Funktionsprinzip veranschaulicht: \"Jede Herzerkrankung wirkt sich auf bestimmte Weise physisch auf die kardiovaskuläre Mechanik aus und verändert auch extern angelegte, elektrische Felder. Um diese latenten Informationen zu erhalten, verwenden wir Biosignale von klinischen Elektrokardiogrammen (EKG) und Photoplethysmographien (PPG). Mithilfe eines eigenen Machine Learning- und Deep Learning-Modells können wir aus den gewonnenen Informationen erstmals Rückschlüsse auf mögliche Herzkrankheiten ziehen – und das in Echtzeit.\"
Machine Learning Modell nutzt reale Datensätze
Selbst erfahrene Ärzt*innen konnten mit herkömmlichen Methoden und Technologien diese Signale bisher mit freiem Auge nicht aus den EKG-Daten erkennen.: \"Das Machine Learning Modell haben wir an der Technischen Universität Graz in enger Kooperation mit der Medizinischen Universität Graz und weiteren, internationalen Partner*innen aus der Forschung, Medizintechnik und Pharmaindustrie entwickelt. Um statistisch signifikante Ergebnisse zu erhalten, war es notwendig, die KI-Software mit einer großen Anzahl öffentlicher, klinischer Datensätzen zu trainieren: Darunter befindet sich der zentrale Blutmarker für Herzschwäche namens NT-proBNP – ein Hormon, welches das Herz ausschüttet, wenn es unter Stress steht – aber auch weitere wichtige kardiovaskuläre Parameter sowie Werte aus Simulationen des Herzkreislaufsystems. Überhaupt erst durch Machine Learning wurde es möglich, aus den großen Datenmengen statistisch signifikante Ergebnisse mit einer neuen Leistungsstufe in der Auswertung kardiovaskulärer Biosignale zu erreichen\", so Moser.
Mobile, nicht-invasive Verlaufskontrolle als Ziel
Die Kombination moderner Signalverarbeitung, maschinellen Lernens und klinischer Referenzdaten könnte überdies weitere praktische Vorteile sowohl für Patient*innen als auch für das Gesundheitssystem bieten: \"Derzeit wird im Krankenhaus bei Verdacht auf Herzschwäche ein bestimmter Blutwert bestimmt, der gut etabliert und evidenzbasiert ist. Nur: Diese Screenings dienen oft zur Abklärung, und nicht jede dieser Untersuchungen ist zwingend notwendig, weshalb es derzeit auch zu Engpässen bei der Terminvergabe kommt. Unsere Idee ist es, über die KI-basierte EKG-Analyse bereits vorab eine Erhöhung dieses Blutwertes vorhersagen zu können. Der Vorteil eines solchen telemedizinischen \"Vorscreening\" ist, gezielter jene Patient*innen zu identifizieren, die tatsächlich von einer kardiologischen Abklärung profitieren – und unnötige Untersuchungen zu vermeiden. Die Technologie versteht sich dabei sozusagen als eine Art \"Gatekeeper\", um Patient*innenströme effizienter zu lenken“, erklärt Martin Manninger-Wünscher, CMO von arterioscope und Kardiologe an der Medizinischen Universität Graz.
Risikoanalyse von Herzkrankheiten
Neben einer genaueren Voruntersuchung erlaubt die Software auch Risikoanalysen von Herzkrankheiten: \"Bisherige AI-EKG-Lösungen versuchen, bestehende Diagnosen lediglich zu \"imitieren\" und weisen binäre Diagnosen wie \"krank\" oder \"gesund\" aus. Unser auf Biomarker basierender Machine Learning-Ansatz geht einen Schritt weiter: Physiologisch fundierte Risiko-Scores zeigen an, wie wahrscheinlich es ist, ob eine bestimmte Erkrankung tatsächlich vorhanden ist\", erklärt Moser. Ausschlaggebend für diese Messungen sind jedoch sehr große Datenmengen: \"Derzeit kann die Software überall dort eingesetzt werden, wo ein EKG verfügbar ist – etwa in Ordninationen, Primärversorgungszentren oder bei Hausärzt*innen. Langfristig arbeiten wir allerdings daran, die Technologie von klassischen medizinischen EKG-Geräten auf Pulskurven aus Wearables zu übertragen. Über die PPG-Daten könnten wir nämlich ein kontinuierliches Patient*innenmonitoring ermöglichen, über Simulationsmodelle sogar den weiteren Krankheitsverlauf prognostizieren und bei auffälligen Veränderungen sofort alarmieren\", sagt Hermann Moser. Ein entsprechendes Forschungsprojekt mit der Med Uni Graz läuft bereits.
Martin Manninger sieht darin noch ein Gewinn für die Patient*innen: \"Wenn es uns gelingt, die Software valide weiterzuentwickeln und aus diesen PPG-Signalen Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Herzschwäche zu erkennen, könnte man die Früherkennung aus dem medizinischen System heraus bis ins häusliche Umfeld verlagern. Mit anderen Worten ließen sich Verlaufskontrollen und Messungen von zuhause aus durchführen – und sehr viel mehr Menschen frühzeitig erreichen.“
Bessere Medikamente gegen Herzschwäche
Darüber hinaus eröffnet die Technologie neue Möglichkeiten für die klinische Forschung: \"Kurzfristig liegt unser Fokus auf Biotech-, Pharma- und Industrieunternehmen als Zielgruppen. Sie können unsere Technologie in klinischen Studien einsetzen, um Medikamente schneller und effizienter zu entwickeln.\" Gerade Biotech-Unternehmen stehen unter hohem wirtschaftlichem Druck. Bei der Entwicklung neuer Therapeutika ist es entscheidend, im Rahmen der Patient*innenstratifizierung die richtigen Patient*innengruppen für Studien auszuwählen und frühzeitig wichtige Signale zu erkennen, etwa, ob eine Studie erfolgsversprechend fortgeführt werden kann oder nicht. Fehlentscheidungen können Kosten in der Höhe von bis zu mehreren 100 Millionen Euro verursachen. \"Unsere Technologie ermöglicht eine präzisere Patient*innenselektion und ein effizienteres Monitoring von Therapieeffekten. Pharmaunternehmen könnten dadurch vor allem in Phase-3-Studien erhebliche Kosten einsparen, während gleichzeitig das Gesundheitssystem durch frühere Diagnostik und Prävention profitiert\", sagt Hermann Moser.
Bevölkerungsweites Screening käme Patient*innen und dem Gesundheitssystem zugute
Langfristig ist eine Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Gesundheitssystemen, Versicherungen und Ärzt*innen vorgesehen: Ein bevölkerungsweites Screening ab dem 40. Lebensjahr auf frühe Anzeichen von Herzinsuffizienz bzw. das Risiko für Herzerkrankungen ließe sich in bestehende Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen integrieren oder mit Initiativen wie Herzmobil oder den EU-Gesundheitsplänen verknüpfen. Der am 16. Dezember 2025 veröffentlichte EU Cardiovascular Health Plan (Safe Hearts Plan) der Europäischen Kommission sieht bis 2035 unter anderem die Stärkung von Prävention, Früherkennung und digitaler Gesundheitsstrategien vor. Auch die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) betont die Dringlichkeit koordinierter, nachhaltiger Strategien und spricht sich für die Entwicklung eines nationalen Herz-Gesundheitsplans aus. Die Technologie von arterioscope könnte diese Strategien maßgeblich unterstützen und dabei helfen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen auf Gesellschaft, Gesundheitssystem und Wirtschaft zu senken. Hermann Moser verdeutlicht das in Zahlen: “Heute stirbt allein in Österreich alle 15 Minuten jemand an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und jährlich werden mehr als 35.000 Herzinfarkte verzeichnet. Die Relevanz unserer Technologie steht damit außer Frage.”
Über arterioscope
Das Grazer Deep-Tech-Start-Up arterioscope ist seit Jänner 2025 als ein Spin-off der Technischen Universität Graz am Markt. arterioscope wird von einem medizinisch-wissenschaftlichen Beirat aus TU Graz und Med Uni Graz unterstützt. Bei der KI-gestützten Software-Technologie handelt es sich um ein Medizinprodukt der Klasse IIa. Die Software befindet sich derzeit im MDR-Zertifizierungsprozess. Die ISO-13485-Zertifizierung ist für Q2 2026 geplant, die CE-Kennzeichnung für Q2 2027. Das Unternehmen wird derzeit über das FFG-Basisprogramm finanziert. Gespräche mit Förderstellen sowie privaten Investoren werden geführt, um weiteres Kapital für die Markteinführung zu generieren. Ein erstes Investment ist für das erste Quartal 2026 geplant. An der Umsetzung eines ersten Piloten wird gearbeitet. Parallel dazu werden bereits Gespräche mit Pharma- und Biotech-Unternehmen geführt. Die Software wird Kunden zukünftig als Infrastruktur für digitale Biomarker in der Herzmedizin über ein Lizenzmodell angeboten.
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An der Medizinischen Universität Graz werden neue Initiativen vorangetrieben, die dieses Thema wissenschaftlich fundiert und praxisnah beleuchten – vom Wahlfach Culinary Medicine über das neu erschienene „Brainfood“-Kochbuch bis hin zu einer Erweiterung der ernährungsmedizinischen Lehrinhalte.
Culinary Medicine: Ernährungskompetenz trifft Medizin
Wie lassen sich gesundheitsfördernde Gerichte alltagstauglich und genussvoll umsetzen? Im Wahlfach „Culinary Medicine – Ernährungskompetenz trifft Medizin“ erwerben Medizinstudierende zentrale ernährungsmedizinische Fähigkeiten. Die Lehrveranstaltung, die heuer bereits zum zweiten Mal an der Med Uni Graz stattgefunden hat, kombiniert praxisnahes Kochen in der Hofkochschule des Steiermarkhofs mit wissenschaftlich fundiertem Wissen. „Was und wie wir essen, beeinflusst nicht nur unsere körperliche, sondern auch unsere psychische Gesundheit. Mit ‚Culinary Medicine‘ vermitteln wir Studierenden konkrete Kompetenzen, um Patient*innen künftig ganzheitlich und alltagstauglich begleiten zu können“, erklärt Wahlfachleiterin Sonja Lackner vom Lehrstuhl für Immunologie an der Med Uni Graz. Unter Anleitung von Koch und Ernährungstherapeuten Attila Várnagy bereiten Studierende gesunde Gerichte zu, verkosten diese und bewerten sie anhand aktueller medizinischer Leitlinien.
Das Wahlfach basiert auf einem Kooperationsprojekt mit der Georg-August-Universität Göttingen, wo die Entwicklung des Lehrkonzepts wissenschaftlich begleitet wurde. Der nächste Durchgang findet im Sommersemester 2026 statt.
Kochbuch: „Brainfood – Ernährung für die Psyche“
Mit dem Kochbuch „Ernährung für die Psyche – Richtig essen für die Seele“ zeigen Sabrina Leal Garcia (ehemals Mörkl), Klinische Abteilung für Medizinische Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie, Med Uni Graz, und Attila Várnagy, wie Ernährung gezielt zur Verbesserung der psychischen Gesundheit beitragen kann. Das Buch präsentiert 60 alltagstaugliche Rezepte für Menschen mit Depressionen, Angststörungen, Schlafproblemen oder anderen psychischen Belastungen. Die Autor*innen beschreiben, wie Darmgesundheit, Nährstoffvielfalt und Achtsamkeit beim Essen Stress reduzieren, Schlafqualität verbessern und das allgemeine Wohlbefinden fördern können. „Eine Ernährung mit vielen wichtigen Vitalstoffen wie Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Ballaststoffen aus Gemüse, Hülsenfrüchten, Fisch, Nüssen und Vollkornprodukten trägt zu einer normalen Darm- und somit Gehirnfunktion bei. Das führt zu einer besseren Stressbewältigung und Schlafqualität, mehr Energie und Wohlbefinden“, erklärt Sabrina Leal Garcia.
Ein besonderer Service für Studierende, Mitarbeiter*innen und Besucher*innen der Med Uni Graz: Ausgewählte Brainfood-Rezepte werden derzeit jeden Dienstag und Donnerstag in der Mensa am Standort angeboten.
Ausblick: Lehrbuch Ernährungsmedizin mit Schwerpunkt Psychonutrition
Im Februar 2026 erscheint die neue, sechste Auflage des Standardwerks „Ernährungsmedizin“ im Thieme Verlag. Erstmals enthält das Lehrbuch ein eigenes Kapitel zu Ernährung bei psychischen Erkrankungen sowie Beiträge aus dem Bereich Psychonutrition. Neu in dieser Auflage sind u. a. Kapitel zu krankheitsbedingter Mangelernährung, Ernährungsarmut, Ernährung bei COVID-19, Kostformen in Krankenhaus und Reha und Ernährung als Weltanschauung. Die Buchpräsentation ist für Herbst 2026 geplant.
Starke Achse: Ernährung und Psyche an der Med Uni Graz
Mit praxisnahen Lehrangeboten und innovativen Konzepten legt die Med Uni Graz den Fokus verstärkt auf Ernährungs- und Psychonutritionsthemen und verbindet kulinarische Kompetenz mit moderner Medizin zum Nutzen von Studierenden, Patient*innen und der Gesellschaft. Denn trotz der engen Verbindung zwischen Ernährung und Psyche fehlt es häufig an praktischen Ernährungskompetenzen sowohl auf Patient*innen- als auch auf ärztlicher Seite. Im Zentrum stehen eine theoretische Wissensvermittlung rund um die Themen Ernährung und Darm-Gehirn-Achse sowie praktische Fähigkeiten, sodass das Wissen gefestigt, gelebt und weitergegeben werden kann.
Steckbrief: Sonja Lackner
Sonja Lackner ist Ernährungswissenschafterin und Pädagogin und als Forscherin und Dozentin am Lehrstuhl für Immunologie, Otto Loewi Forschungszentrum für Gefäßbiologie, Immunologie und Entzündung der Med Uni Graz, tätig, wo sie sich in der Forschungseinheit „Nutrition and Metabolism“ (unter der Leitung von Sandra Holasek) vor allem Konzepten zur Steigerung der Ernährungskompetenz unterschiedlicher Bevölkerungs- und Patient*innengruppen, Stoffwechsel und Darm bzw. dessen Mikrobiom widmet. Hier steht das nutritive Assessment bei Essstörungen, psychischen Erkrankungen, Lebensmittelunverträglichkeiten und Sportler*innen im Fokus.
Steckbrief: Sabrina Leal Garcia
Sabrina Leal Garcia ist Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Wissenschafterin und Dozentin an der Med Uni Graz und betreibt eine Wahlarztpraxis. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit der Verbindung zwischen Darm und Gehirn. In ihrem Spezialgebiet Nutritional Psychiatry widmet sie sich vor allem der Vorbeugung und Behandlung von psychischen Erkrankungen mit Ernährung.
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Die Therapie des muskelinvasiven und metastasierten Urothelkarzinoms hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Diese vergleichsweise häufige Erkrankung belastet die Betroffenen weiterhin stark und ist mit einem hohen Risiko verbunden, daran zu sterben. Ziel dieses Projektes ist es nun, ein wesentlich besseres Verständnis dafür zu erlangen, warum bestimmte Blasenkrebspatient*innen nicht vollständig auf moderne Chemo- und Immuntherapien ansprechen – und welche therapeutischen Alternativen für Betroffene mit schlechtem Ansprechen besser geeignet wären. Dazu wird untersucht, welche therapieresistenten Tumorgruppen besondere Oberflächenmerkmale tragen, die als Angriffspunkte für sogenannte moderne Antikörper-Wirkstoff-Konjugate dienen können. Diese zielgerichteten Medikamente transportieren ihren Wirkstoff gezielt in Krebszellen und können dadurch deutlich besser wirksamer sein als herkömmliche Chemotherapien.
Johannes Breyer, Oberarzt in der Klinik für Urologie am Caritas-Krankenhaus St. Josef (Regensburg), erklärt stellvertretend für die BZKF-Studiengruppe Urothelkarzinome: „Das Ziel der groß angelegten Kollaboration ist es, erstens zu verstehen, welche Patient*innen nicht gut von neuen Therapien profitieren und zweitens, welche neue maßgeschneiderte Therapieoptionen besser helfen können. Die Ergebnisse werden uns maßgeblich helfen, zukünftige klinische Studien im ACCN- und BZKF-Netzwerk vorzubereiten, die unseren Patient*innen direkt zugutekommen werden. Dafür wird eine gemeinsame Datenbank und Biobank aufgebaut, wichtige genetische Veränderungen analysiert und den Tumoren werden verschiedene molekulare Subtypen zugeordnet. Außerdem prüfen wir, wie diese Merkmale mit dem Krankheitsverlauf zusammenhängen und nutzen eine vom BZKF entwickelte pathologische Beurteilungsmethode, um den verbliebenen Tumor nach Therapie genau zu beurteilen.“
Shahrokh Shariat, Leiter der Universitätsklinik für Urologie und des Comprehensive Cancer Centers (CCC) von MedUni Wien und AKH Wien sowie Sprecher des ACCN, betont: „Die einjährige Förderphase dient als wichtige Anschubfinanzierung für zukünftige gemeinsame Projektanträge in der Europäischen Union. Mit diesem Projekt setzen BZKF und ACCN ein starkes Zeichen für die europäische Zusammenarbeit in der Spitzenforschung – mit dem klaren Ziel, Patient*innen mit aggressivem Harnwegskrebs bessere und individuellere Behandlungsoptionen zu eröffnen.“
Austrian Comprehensive Cancer Network (ACCN)
Das Austrian Comprehensive Cancer Network (ACCN) bündelt Ressourcen und Fachwissen der drei österreichischen Comprehensive Cancer Center (CCC) in Wien, Graz und Innsbruck, um innovative Behandlungsansätze und Forschungsergebnisse für Krebspatient*innen gemeinsam zu erarbeiten. Ziel des ACCN ist es, durch die Vernetzung von lokalen Strukturen, die Prävention und die Spitzenmedizin in der Onkologie weiter zu verbessern und Synergien der drei Standorte optimal zu nutzen um gemeinsam Krebs zu bekämpfen.
Bayerisches Zentrum für Krebsforschung (BZKF)
Das Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) verfolgt das Ziel, allen Bürger*innen in Bayern, ganz unabhängig von ihrem Wohnort, Zugang zu bestmöglichen und innovativen Therapien zu ermöglichen. Mit dem Zusammenschluss der sechs bayerischen Universitätsklinika und Universitäten in Augsburg, Erlangen, den zwei Standorten in München, Regensburg und Würzburg wird nicht nur die Krebsforschung gefördert, sondern auch Kompetenzen und Wissen zu den Themen Früherkennung, Therapie und Nachsorge von Tumorerkrankungen gebündelt und zugleich Betroffenen eine flächendeckende und interdisziplinäre Versorgung angeboten.
Textnachweis: ACCN
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Long-standing partnership since 2008
The cooperation between Med Uni Graz and WMU is Med Uni Graz’s oldest bilateral partnership and dates back to 2001, when the first agreement was signed to establish a structured framework for exchange and collaboration, back then between the University of Graz’s Faculty of Medicine and Wenzhou Medical College. Building on this foundation, both institutions continued to expand mobility opportunities when Med Uni Graz was founded in 2004 and have since then strengthen academic ties between Graz and Wenzhou.
Delegation welcomed by Med Uni Graz
WMU was represented by Vice President Zhu Xuebo, Vice Dean of the Second Affiliated Hospital & Yuying Children’s Hospital and Director of Pediatrics Zhang Weixi, Director of the Center for Teaching and Learning Development Jin Weiqiong, and attending physician in internal medicine of Traditional Chinese Medicine Chen Daixi.
Renewal of the cooperation agreement until 2028
A central point of the program was a meeting with Vice Rector of Studies and Teaching Erwin Petek, Director of the International Office Heidrun Moertl and Clinical Rotations Coordinator Eva Weixler, during which the new cooperation agreement was signed, extending the partnership framework through the end of September 2028. The renewed agreement continues to focus on the two key pillars: Clinical Rotations (student exchange) and Research Cooperation. The agreement supports joint research activities and the exchange of scholars and faculty, including planned visiting periods and collaboration in various academic and professional fields.
Exchange in paediatrics and clinical collaboration
In addition to institutional meetings, the WMU delegation met with Ernst Eber, Head of the Department of Paediatric and Adolescent medicine and Head of the Clinical Division of Paediatric Pulmonology. The exchange connected directly with the delegation’s clinical expertise: Zhang Weixi serves as director of pediatrics at WMU’s Second Affiliated Hospital & Yuying Children’s Hospital, providing a natural link for discussions on paediatric medicine and potential areas of cooperation in child health.
Campus tour and outlook
The program was complemented by a campus tour, offering the delegation insight into Med Uni Graz’s teaching and clinical environment and providing further opportunities to discuss practical implementation of mobility and cooperation activities. With the renewed agreement in place until 2028 and the shared commitment to clinical training and research collaboration, Med Uni Graz and Wenzhou Medical University reaffirm their intention to further deepen their partnership—building on a cooperation that began in 2008 and continues to develop through regular exchange and direct institutional dialogue.
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Langjährige Partnerschaft seit 2008
Die Zusammenarbeit zwischen der Med Uni Graz und der WMU ist die älteste bilaterale Partnerschaft der Med Uni Graz und reicht bis ins Jahr 2001 zurück, als die erste Vereinbarung zur Schaffung eines strukturierten Rahmens für Austausch und Kooperation geschlossen wurde – damals zwischen der Medizinischen Fakultät der Universität Graz und dem Wenzhou Medical College. Auf dieser Grundlage haben beide Institutionen seit der Gründung der Med Uni Graz im Jahr 2004 die Mobilitätsmöglichkeiten kontinuierlich ausgebaut und die akademischen Beziehungen zwischen Graz und Wenzhou weiter vertieft.
Delegation an der Med Uni Graz willkommen geheißen
Die WMU wurde vertreten durch Vizepräsident Zhu Xuebo, Zhang Weixi, Vizedekan des Second Affiliated Hospital & Yuying Children’s Hospital und Direktor der Pädiatrie, Jin Weiqiong, Direktorin des Center for Teaching and Learning Development, sowie Chen Daixi, Oberarzt für Innere Medizin (Traditionelle Chinesische Medizin).
Erneuerung der Kooperationsvereinbarung bis 2028
Ein zentraler Programmpunkt war ein Treffen mit Vizerektor für Studium und Lehre Erwin Petek, Heidrun Moertl, Leiterin des International Office, und Eva Weixler, Koordinatorin des Clinical Rotations & Research Abroad Programmes. Dabei wurde die neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die den Partnerschaftsrahmen bis Ende September 2028 verlängert. Die erneuerte Vereinbarung konzentriert sich weiterhin auf zwei zentrale Säulen: Studierendenaustausch und Forschungskooperation. Die Vereinbarung unterstützt gemeinsame Forschungsaktivitäten sowie den Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Lehrenden, einschließlich geplanter Gastaufenthalte und Zusammenarbeit in verschiedenen akademischen und beruflichen Bereichen.
Austausch in der Pädiatrie und klinische Zusammenarbeit
Neben den institutionellen Gesprächen traf die Delegation der WMU mit Univ.-Prof. Dr. Ernst Eber, Leiter der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde und Leiter der Klinischen Abteilung für Pädiatrische Pneumologie. Der Austausch knüpfte unmittelbar an die klinische Expertise der Delegation an: Zhang Weixi ist Direktor der Pädiatrie am Second Affiliated Hospital & Yuying Children’s Hospital der WMU – ein naheliegender Anknüpfungspunkt für Gespräche über Kinder- und Jugendheilkunde und potenzielle Kooperationsfelder in der Kindergesundheit.
Campusführung und Ausblick
Das Programm wurde durch eine Campusführung ergänzt, die der Delegation Einblicke in die Lehr- und klinische Umgebung der Med Uni Graz gab und weitere Gelegenheit bot, die praktische Umsetzung von Mobilitäts- und Kooperationsaktivitäten zu erörtern.
Mit der bis 2028 erneuerten Vereinbarung und dem gemeinsamen Bekenntnis zu klinischer Ausbildung und Forschungskooperation bekräftigen die Med Uni Graz und die Wenzhou Medical University ihre Absicht, die Partnerschaft weiter zu vertiefen – aufbauend auf einer Zusammenarbeit, die 2008 begann und sich durch regelmäßigen Austausch und direkten institutionellen Dialog kontinuierlich weiterentwickelt.
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Im Rahmen einer longitudinalen Kohortenstudie wurde die Immunantwort von etwa 20 Patient*innen im Detail charakterisiert. Alle untersuchten Personen entwickelten eine starke neutralisierende Immunantwort gegen das Puumala-Virus. Interessanterweise wurde diese Immunantwort über einen Beobachtungszeitraum von etwa sechs Monaten stärker. Weiters konnte auch beobachtet werden, dass die Immunantwort im Lauf der Zeit breiter wirksam wurde und viele Patient*innen auch neutralisierende Antikörper gegen entfernt verwandte Hantaviren wie etwa das südamerikanische Andesvirus entwickelten. Ferner veränderte sich auch die Zusammensetzung der Antikörperantwort über Monate in ähnlicher Weise, wie das etwa bei Ebolavirusinfektionen beobachtet wurde, wo das Virus oft auch nach Abklingen der Symptome in gewissen Organen wie den Hoden noch längere Zeit persistiert.
Die Ergebnisse im Überblick zeigen folgende Daten:
- Puumala-Patient*innen entwickeln eine lang anhaltende Immunität mit einer starken neutralisierenden Antikörperantwort
- Die neutralisierende Antikörperantwort wird mit der Zeit stärker und vielfach können diese Antikörper auch sehr exotische Hantaviren wie das Andesvirus neutralisieren.
- Die lange Reifung und Veränderung der Immunantwort mit der Zeit weist darauf hin, dass sich das Puumala-Virus auch nach Abklingen der Symptome in gewissen Organen über Monate halten könnte.
„Es ist natürlich sehr beruhigend zu sehen, dass sich nach der Infektion eine starke neutralisierende Antikörperantwort entwickelt, die wahrscheinlich gegen eine Reinfektion schützt“, fasst Stefan Hatzl, einer der beiden Erstautoren der Studie und Intensivmediziner an der Med Uni Graz, zusammen. „Und es wäre jetzt natürlich auch sehr wichtig herauszufinden, ob sich das Virus wirklich für einige Zeit im Körper hält und natürlich auch wo“, erklärt der Mediziner weiter.
„Die breit neutralisierende Immunantwort, die wir beobachten konnten, könnte die Basis für Impfstoffe bilden, die gegen eine Vielzahl von weltweit vorkommenden Hantaviren schützt. Weiters könnten solche Antikörper auch als Therapie eingesetzt werden, an deren Entwicklung wir gerade sehr intensiv arbeiten“, blicken Florian Krammer und Robert Krause in die Zukunft. Die beiden Studienleiter planen, ihre Arbeit an Puumala-Virusinfektionen in der Steiermark auch im Rahmen des Ignaz Semmelweis Instituts, einer interuniversitären Einrichtung zur Erforschung von Infektionskrankheiten, und mit dem neuen Grazer Semmelweis-Professor Subhra Biswas weiterzuführen.
Medizinische Universität Graz
An der Medizinischen Universität Graz forschen, lehren und lernen über 2.500 Mitarbeiter*innen im wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Bereich sowie rund 5.000 Studierende gemeinsam mit Innovationsgeist für Gesundheit und Wohlbefinden der Patient*innen
Die Med Uni Graz bildet ein Zentrum der innovativen Spitzenmedizin im Süden Österreichs und ist gleichzeitig attraktiver Lebensraum bzw. Arbeitsplatz für Mitarbeiter*innen sowie Studierende und wesentlicher Teil der Betreuung von Patient*innen am Standort.
Ignaz Semmelweis Institut
Das Ignaz Semmelweis Institut (ISI) ist ein Zusammenschluss von Med Uni Graz, MedUni Innsbruck, Johannes Kepler Universität Linz, Veterinärmedizinischer Universität Wien und MedUni Wien. Die Einrichtung widmet sich der Erforschung von Infektionskrankheiten, um ein besseres Verständnis von Krankheitserregern und Krankheiten sowie die Entwicklung von Gegenmaßnahmen wie Therapeutika und Impfstoffen zu erreichen, vor allem auch um besser auf kommende Pandemien vorbereitet zu sein. http://www.semmelweisinstitute.ac.at/\" target=\"_blank\">www.semmelweisinstitute.ac.at
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Wir wünschen alles Gute für die neue Funktion!
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