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Die Advent- und Weihnachtszeit steht traditionell nicht nur für Geschenke und die gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden, sondern auch fürs Schlemmen. Vom wiederholten Griff in die Keksdose, über verschiedene kleine „Sünden“ im Adventkalender und am Glühweinstand, bis hin zum ausgieben Menü bei Weihnachtsfeiern, reichen die kulinarischen Verlockungen. Doch das große Genießen muss nicht unbedingt ungesund sein. Wir werfen gemeinsam mit Ernährungsexpertin https://ris.medunigraz.at/de/persons/2884ab0d-0ee3-433c-8225-72bf99cd9932\">Sandra Holasek von der Med Uni Graz einen Blick auf die vielen positiven Aspekte rund um den reich gedeckten Tisch und helfen, dem schlechten Gewissen vorzubeugen.


Kekse als „Soul Food“ – so spart man bei den Kalorien

Egal, ob frisch aus dem Ofen oder heimlich aus der Keksdose stibitzt: Die kleinen Glücklichmacher schmecken immer. Doch wie sieht es mit deren Einfluss auf unsere Gesundheit aus? Sandra Holasek vom Lehrstuhl für Immunologie der Med Uni Graz setzt die eigentlich hohe Kalorienmenge der Weihnachtskekse in den Kontext: „Vanillekipferl und Co. enthalten sehr gehaltvolle Zutaten, wie Butter, Zucker, Nüsse uvm. Damit bilden sie mit durchschnittlich 30 bis 60 kcal/Stück grundsätzlich nicht gerade die Grundlage für eine gesunde Ernährung“. Trotzdem darf man ruhig zugreifen: „Weihnachtskekse haben in der Ernährungspyramide eine Sonderstellung, da wir sie in einer besonderen, begrenzten Zeit zu uns nehmen und meist positive Emotionen aus unserer Kindheit aktivieren“, führt Sandra Holasek fort.

Doch nicht nur der Geschmack macht den Dopaminschub beim Keksgenuss aus: Auch die Textur und der Geruch spielen eine wesentliche Rolle, wieso uns Weihnachtskekse in wohlig-wonnige Weihnachtsstimmung bringen. „Die Butter ist eine wesentliche Zutat und bewirkt bereits eine Dopaminausschüttung im Gehirn, sobald man das Keks in den Mund nimmt. Dieser Prozess wird durch die kurzkettigen Fettsäuren in der Butter ausgelöst und das Knuspern im Mund“, fasst Sandra Holasek die „Magie“ des Backwerks zusammen.

Schon bei der Zubereitung kann man allerdings auch Kalorien einsparen. Wer etwa auf ein Fünftel des Zuckers im Rezept verzichtet, kann ganz einfach Kalorien reduzieren, ohne auf das Geschmackserlebnis verzichten zu müssen.


Lebkuchen und Kletzenbrot: Die gesunden Klassiker

Eine besondere Position im Keks-Kosmos nimmt der Lebkuchen ein. Wichtige Bestandteile des saisonalen Gebäcks, wie etwa die typischen Lebkuchengewürze, sind nicht nur wohlschmeckend, sondern haben auch einen positiven Einfluss auf den Körper – selbst in kleinen Mengen. Die entzündungshemmende Wirkung in der Leber und eine verlangsamte Aufnahme von Zucker und Fetten sind beispielsweise ein positiver Nebeneffekt der verschiedenen Gewürze im Lebkuchen. Eine weitere gesunde Alternative zum Keksteller ist das traditionelle aus Roggenmehl hergestellte Kletzenbrot. Es enthält wertvolle Ballaststoffe, Vitamine, Antioxidantien und Elektrolyte. Beim Backen empfiehlt es sich weißen Zucker durch hochwertigen Honig zu ersetzen, da dieser eine hohe Süßkraft und starkes Aroma hat.


So gelingt das Weihnachtsmenü mit Mehrwert

An Stelle der mit Mayonnaise gefüllten Schinkenrolle oder der Leberpastete schmeckt ein frischer Vogerlsalat mit Erdäpfeln und Kernöl als Vorspeise ausgezeichnet. In diesem Zusammenhang sei auch Leinöl erwähnt, das besonders gesund ist und beispielsweise den Erdäpfelsalat zu einer besonderen Delikatesse macht „In Österreich sind wir umgeben von frischen saisonalen Produkten, welche qualitativ hochwertig angeboten werden“, sagt die Expertin. So enthalten beispielsweise saisonale Produkte wie Endiviensalat, Rettich oder rote Rüben eine Reihe an wertvollen Vitaminen und Ballaststoffen, die das Immunsystem aktiv stärken können. Auch die Blutfettwerte werden positiv beeinflußt.

Als Hauptgang schmecken ein klassischer Putenbraten oder ein Fischgericht, wie beispielsweise Forellen, Saiblinge oder andere Süßwasserfische. „Putenfleisch ist reich an Eiweiß und hat einen sehr niedrigen Fettgehalt“. Mit nur einem Gramm Fett pro 100 Gramm Truthahnbrust ist es eine gesunde Alternative zum Gänsebraten, der mit 30 Gramm Fett pro 100 Gramm Fleisch zu Buche schlägt. Gebratene Kartoffeln und winterliches Kohlgemüse stellen eine gesunde und gut schmeckende Beilage dar. „Oft steckt viel verstecktes Fett in den zum Fleisch gereichten Saucen“. Anstelle von Schlagobers oder kalter Butter können Saucen auch problemlos mit einer passierten gekochten Kartoffel oder etwas Gemüsepüree eingedickt werden.

Den Abschluss eines gelungenen Menüs bildet das von vielen bereits herbeigesehnte Dessert. Auch hier muss es nicht jedes Jahr die reichhaltige Mousse au Chocolat sein. Ein bunter, frisch zubereiteter Fruchtsalat schmeckt nicht nur leicht und erfrischend, das enthaltene Vitamin C wirkt zudem stärkend auf das Immunsystem und Bioflavonoide wirken antioxidativ sowie schützend für das Gefäßsystem.


Steckbrief: Sandra Holasek

Sandra Holasek leitet die https://www.medunigraz.at/team-sandra-holasek\">Forschungseinheit \"Nutrition and Metabolism\" am Otto Loewi Forschungszentrum. Im Fokus Ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen das nutritive Assessment und Methoden zur Standardisierung von Ernährungsinterventionen, Messung der Körperzusammensetzung, Nährstoffaufnahme und Analyse relevanter Metabolite (Schwerpunkt Adipozytenbiologie). Ein weiterer Fokus ist der Einfluss von Nahrungsqualität und Darmmikrobiom auf das Immunsystem in Zusammenhang mit Essstörungen, Lifestyle, Körperfett und Lebensalter.

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Die Erforschung von Biomarkern zur Prognose von neurologischen Erkrankungen bildet den wissenschaftlichen Fokus von https://ris.medunigraz.at/de/persons/a2bf951d-a169-4d3c-a0dd-ab168fb7bb5a\">Michael Khalil, der an der Medizinischen Universität Graz mit seiner https://neurologie.medunigraz.at/forschung/biomarker-forschung\">Arbeitsgruppe forscht. Seine Expertise in diesem Forschungsbereich bringt Michael Khalil nun auch in das Steering Committee und als Vorsitzender von https://bioms-eu.com/\">BioMS-eu – einem internationalen Konsortium zur Erforschung von Biomarkern zur besseren Charakterisierung und Abschätzung der Prognose bei Multipler Sklerose und anderen entzündlich demyelinisierenden Erkrankungen des Zentralnervensystems – ein. Die Ziele dieses Zusammenschlusses liegen ua. in der weltweiten Vernetzung von international renommierten Biomarkerforscher*innen für Multiple Sklerose, der Durchführung von hochqualitativen multizentrischen Biomarkerstudien und der Fort- und Weiterbildung in diesem Bereich. An der Med Uni Graz arbeiten Michael Khalil und sein Team in Kooperation mit der https://biobank.medunigraz.at/\">Biobank Graz intensiv an der Etablierung mittels Bluttest zu bestimmender Biomarker in der klinischen Routine. Durch die Kombination verschiedener Biomarker soll zukünftig ua. der Krankheitsverlauf der Multiplen Sklerose zuverlässiger prognostiziert werden können.


Biomarker-Set: Bluttest zur Prognose der Multiplen Sklerose

Im Bereich der neurologischen Erkrankungen sind in den letzten Jahren die Neurofilamente als ein möglicher Biomarker ins Interesse der Forschung gerückt. „Bei Neurofilamenten handelt es sich um Proteine in den Nervenzellen, die bei einer Zellschädigung austreten und so in die Gehirn- bzw. Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) und in weiterer Folge auch in das Blut gelangen“, erklärt Michael Khalil von der https://neurologie.medunigraz.at/\">Universitätsklinik für Neurologie der Med Uni Graz. Technische Weiterentwicklungen und hier vor allem die Methode der hochsensitiven Einzelmolekülanalyse versetzen die Wissenschafter*innen in die Lage, sehr geringe Konzentrationen von Neurofilamenten auch im Blut valide zu quantifizieren. „An der Medizinischen Universität Graz wurde das erste Gerät in Österreich für diese Laboruntersuchung angeschafft“, berichtet Michael Khalil.

Durch die Messung aus dem Blut, das relativ einfach durch Punktion einer Vene z.B. in der Ellenbeuge, gewonnen werden kann, ist nun auch eine regelmäßige Kontrolle bzw. Bestimmung des Neurofilament Wertes möglich, was der Wissenschaft neue Möglichkeiten eröffnet. Michael Khalil hat seine Forschungsergebnisse in diesem Bereich 2020 hochrangig in „Nature Communications“ veröffentlicht und weitere Publikationen folgten, wie beispielsweise kürzlich in Lancet Neurology, wo Michael Khalil in der Study Group mitarbeitete, um die Eignung von Neurofilamenten als Biomarker auf individueller Patient*innenebene bei Multipler Sklerose zu validieren. Die FDA (U.S. Food and Drug Administration) hat den Labortest mittlerweile positiv bewertet, wonach er in naher Zukunft für die klinische Routine zur Verfügung stehen sollte. „Um den Krankheitsverlauf bei Patient*innen mit Multipler Sklerose zukünftig noch besser einschätzen zu können, arbeiten wir aktuell ua. an der Zusammenstellung eines Sets an Biomarkern“, blickt Michael Khalil in die Zukunft. Neben den Neurofilamenten scheint auch das saure Gliafaserprotein prognostische Bedeutung bei Multipler Sklerose innezuhaben. Hier wird auch die Expertise aus dem BioMS-eu Konsortium maßgeblich einfließen.

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Gerade im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie scheint es, als wäre unser Immunsystem gefordert wie noch nie. Um neue Therapien im Kampf gegen Krebs, Infektionskrankheiten und Autoimmunerkrankungen entwickeln zu können, bildet ein umfassendes Wissen über das Immunsystem die Basis und Wissenschafter*innen forschen weltweit an diesem komplexen Zusammenspiel von unzähligen Faktoren. Ein international renommierter Experte auf diesem Gebiet ist der Nobelpreisträger für Medizin Bruce A. Beutler, University of Texas Southwestern Medical Center. Seiner wissenschaftlichen Arbeit verdanken wir wichtige Erkenntnisse, die weitere Aufschlüsse über das Immunsystem geben und dadurch die Entwicklung neuer Therapieoptionen ermöglichen. Auf Einladung von https://biotechmedgraz.at/de/\">BioTechMed-Graz hielt er gestern an der Medizinischen Universität Graz die diesjährige „Nobel Lecture“ und faszinierte mit seinem Vortrag „Discovering TNF, TLRs and other proteins with key importance in immunity“ rund 500 Hörer*innen.

Im Anschluss an die „Nobel Lecture“ hatte das zahlreich erschienene Publikum noch die nicht alltägliche Gelegenheit, mit einem Nobelpreisträger ins Gespräch zu kommen. Viele Wissenschafter*innen und Studierende der Universität Graz, TU Graz und Med Uni Graz, aber auch andere Gäste nutzten das Angebot, von Bruce A. Beutler mehr über seinen Weg zum Nobelpreis zu erfahren.

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Vanillekipferl, Lebkuchen und Co. dürfen um die Weihnachtszeit auf keinem Kaffeetisch fehlen. Sandra Holasek vom Lehrstuhl für Immunologie an Med Uni Graz weiß, warum man sich beim Traditionsgebäck Lebkuchen keine großen Sorgen machen muss. Im AirCampus-Interview gibt sie Tipps für die Weihnachtszeit.

Zum Beitrag geht es https://www.aircampus-graz.at/podcasts/lebkuchen/\" target=\"_blank\">hier.

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Das https://allgemeinmedizin.medunigraz.at/\">Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) an der Medizinischen Universität Graz sucht eine*n studentische*n Mitarbeiter*in für die Eingabe von Studiendaten im Zeitraum von Februar 2023 bis März 2023. Die Dateneingabe erfolgt auf dem Institut, das am neuen Unicampus ansässig ist.

Erwartet wird genaues, sorgfältiges Arbeiten. Eine flexible Arbeitszeiteinteilung und ein geringfügiges Dienstverhältnis werden geboten.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen bis 11.01.2023 an christine.loder@medunigraz.at.

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Lungenfibrose ist eine unheilbare Lungenerkrankung, bei der sukzessive funktionales Gewebe durch Narbengewebe ersetzt wird. Die Lunge wird steifer und das Atmen fällt Patient*innen immer schwerer. Unglücklicherweise erkrankt eine Vielzahl an Lungenfibrose-Patient*innen zusätzlich noch an einer Begleiterkrankung der Lunge, dem Lungenhochdruck. Diese chronische Gefäßerkrankung führt zu einer Verengung der kleinen Blutgefäße, weshalb das Herz mit mehr Kraft Blut in die Lunge pumpen muss. Der Druck in den Gefäßen der Lunge steigt und das Herz ist dabei stärker belastet.

 

Wie Immunzellen die Gefäßvernarbung verringern können

Tritt diese schwere Erkrankung neben Lungenfibrose auf, dann bedeutet dies für Patient*innen einen massiv erschwerten Krankheitszustand und eine höhere Sterblichkeitsrate. Daher ist es wichtig, neue therapeutische Angriffspunkte für die Behandlung des Lungenhochdrucks bei Lungenfibrose-Patient*innen zu finden. Dies war das Ziel einer neuesten Studie von Katharina Jandl, Lehrstuhl für Pharmakologie am Otto Loewi Forschungszentrum der Med Uni Graz und LBI für Lungengefäßforschung, und ihren Kolleg*innen. Hier haben sich die Forscher*innen der Frage gewidmet, ob spezielle Immunzellen maßgeblich beim Krankheitsverlauf des Lungenhochdrucks beteiligt sind, und wenn ja, ob diese eine neue Therapiemöglichkeit darstellen.

Im Rahmen der Studie kamen die Forscher*innen zu wichtigen Erkenntnissen: Bei Lungenfibrose-Patient*innen ist nicht nur vermehrtes Narbengewebe in der Lunge, sondern auch direkt in den Lungengefäßen zu finden. Diese verengten und vernarbten Lungengefäße waren von einer Vielzahl von Immun- und Entzündungszellen besiedelt, jedoch fehlte eine ganz spezielle Art von Immunzellen fast komplett – die natürlichen Killer T Zellen (NKT Zellen).

Diese körpereigenen Killerzellen können eine Vielzahl an Abwehrmechanismen aktivieren und Botenstoffe aussenden. Die Forscher*innen stellten sich nun die Frage: „“Was passiert, wenn man die Funktionsfähigkeit der NKT Zellen wiederherstellt?“. In mehreren Versuchen konnte gezeigt werden, dass durch Aktivierung der NKT Zellen das Narbengewebe der Lungengefäße zurückgeht. Im Modell der Lungenfibrose konnte durch eine pharmakologische Aktivierung der NKT Zellen die Entstehung von Lungenhochdruck verhindert werden. Gleichzeitig beobachteten die Forscher*innen auch, dass sich nicht nur der Lungenhochdruck verbesserte, sondern auch die Lungenfibrose selbst. Um herauszufinden, welcher Mechanismus dahinterliegt, führten die Forscher*innen eine Vielzahl von Experimenten durch und entdeckten die STAT1-CXCL9-CXCR3 Achse als maßgeblich beteiligt. „Auch diese Achse kann in Zukunft neuere Therapiemöglichkeiten darstellen“ so Katharina Jandl.

Diese Studie zeigt außerdem, dass unterschiedliche Immunzellen verschiedenste wichtige Aufgaben haben. Manche Immunzellen können zu einer verstärkten Entzündungsreaktion führen, und manche, wie NKT Zellen, können der Vernarbung von Gefäßen entgegenwirken.

Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift „American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine“ veröffentlich und zeigt das enorme Potential von Immunzellen in der Behandlung von Lungenhochdruck. Zur Publikation kommen Sie https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35763380/\" target=\"_blank\">hier.

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Unter dem Titel \"Research Infrastructure RoadMap\" fand im November ein Webinar statt. Im Zuge der spannenden Vorträge wurden Forschungsgeräte, die 2022 über die RoadMap angeschafft wurden, vorgestellt.

Die Präsentation der Forschungsgeräte sowie die Ansprechpartner*innen finden Sie https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/pdf/roadmap-webinar.pdf\">hier.

Weiters finden Sie hier nun auch den Link zur Forschungsinfrastruktur-Gerätedatenbank: https://infrastructure-database.medunigraz.at/\"> https://infrastructure-database.medunigraz.at/

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Der Univ. CCC Graz Thesis Award wird mittlerweile zum sechsten Mal ausgeschrieben. Das Univ. Comprehensive Cancer Center Graz sowie die MEFO Graz überreichen den Award als eine Auszeichnung für besondere wissenschaftliche Leistungen und Publikationen im Bereich der Krebsforschung. Die drei Preise sind publizierten Diplomarbeiten und Dissertationen gewidmet, die folgende Themenbereiche behandeln: 

  • Grundlagenarbeit, die zum Verständnis von neoplastischen Erkrankungen beiträgt
  • Entwicklung von diagnostischen Möglichkeiten im Forschungsfeld Krebs
  • Neue Therapien gegen Krebs
  • Prophylaxe von Krebserkrankungen

Einreichungen sind ab sofort bis 31.12.2022 möglich. Die drei Gewinner*innen können sich über jeweils 500€ freuen.

Details finden Sie https://www.uniklinikumgraz.at/aktuelles/detail/ausschreibung-des-6-univ-ccc-thesis-award\" target=\"_blank\">hier.

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BITTE GEBEN SIE UNS IHR FEEDBACK:

UMFRAGE ZUR VERBESSERUNG UND WEITERENTWICKLUNG DER UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK

Die ständige Verbesserung und Weiterentwicklung der Universitätsbibliothek der Med Uni Graz ist uns ein großes Anliegen! Um Ihr Feedback in künftige Infrastrukturmaßnahmen und Serviceangebote einfließen zu lassen, ersuchen wir Sie, an unserer Benutzer*innenumfrage teilzunehmen. Die Befragung dauert ca. 10 Minuten. 

Als Dankeschön für Ihre Teilnahme verlosen wir Gutscheine im Wert von € 300, € 200 und € 100 (wahlweise Mensa Campus Med Uni Graz, Unibuchladen Med Uni Graz oder Stadt Graz)! Wenn Sie am Gewinnspiel teilnehmen möchten, hinterlassen Sie bitte am Ende der Umfrage Ihren Namen und Ihre Email-Adresse. Die Gewinner*innen werden per Mail verständigt.

Die Teilnahme an der Umfrage ist über den nachfolgenden Link oder auch über den beigefügten QR Code möglich.

Über diesen https://survey.medunigraz.at/index.php/212643?lang=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">LINK können Sie an der Umfrage teilnehmen: https://survey.medunigraz.at/index.php/212643?lang=de\">https://survey.medunigraz.at/index.php/212643?lang=de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr Team Universitätsbibltiothek 

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Liebe Studierende der MedUni Graz,


wir laden euch hiermit herzlich zum 9. International Student Congress ein!


Der International Student Congress (ISC) findet vom 8. – 10. Juni 2023 am Campus der Medizinischen Universität Graz statt. Der ISC ist ein studentisch organisierter Kongress, der jährlich an der Medizinischen Universität Graz stattfi ndet. So bietet der ISCösterreichischen und internationalen Studierenden die Möglichkeit in Graz regelmäßig zusammenzukommen, um ihre Forschungsarbeiten zu präsentieren, Wissen auszutauschen, sich zu vernetzen und darüber hinaus auch einen kulturellen Austausch zu erleben.


Über die vergangenen Jahre ist der ISC zu einem der größten Kongresse Österreichs herangewachsen, der von Studierenden für Studierende organisiert und abgehalten wird. Erfreulicherweise konnten wir daher im Jahr 2022 Studierende aus 30 Nationen von vielenunterschiedlichen Universitäten und Hochschulen beim 8. ISC begrüßen.

Die Zielsetzung des Kongresses:

  • Einstieg in die Welt wissenschaftlicher Kongresse auf Augenhöhe in einem hochprofessionellen, aber zugleich auch entspannten Rahmen
  • Studierende können ihre Forschungsarbeiten einem Fachpublikum vorstellen
  • es können tolle Preise gewonnen werden
  • Entwicklung wichtiger praktischer Fertigkeiten
  • gegenseitiger Austausch und interdisziplinäre Vernetzung von Nachwuchswissenschafter*innen aus Studiengängen mit medizinischem Bezug

Das Programm umfasst:

  • praxisnahe Precourses und Workshops
  • breit gefächertes Programm - von Erlernen der Triage in Katastrophenfällen (inkl. Schauspielpatient*innen) bis hin zum hautnahenBesuch eines Forschungslabors der Weltraummedizin
  • als Highlight drei spannende Keynote Lectures von international renommierten Expert*innen, die einen Einblick in spezielle Bereiche der Wissenschaft liefern
  • einzigartige Möglichkeit mit Wissenschaftler*innen in direkten Kontakt zu treten

Eckdaten:

Wir freuen uns auf euch!

Euer Team International Student Congress

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Nikole Byrne, Postdoktorandin in der https://kardiologie.medunigraz.at/forschung/kardialer-energiesubstratstoffwechsel\">Arbeitgruppe von Heiko Bugger an der Klinischen Abteilung für Kardiologie der Med Uni Graz hat den Young Investigator Award 2022 der Society for Heart & Vascular Metabolism gewonnen.

Die junge Forscherin wurde für ihre wissenschaftlichen Arbeiten zur Aufklärung der ursächlichen Mechanismen der Herzinsuffizienz ausgezeichnet. Der Young Investigator Award wurde Nikole Byrne beim jährlichen Kongress der Gesellschaft verliehen, der dieses Jahr in Seoul, Südkorea, abgehalten wurde.

Die Med Uni Graz gratuliert herzlich!

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Wie kann das gesamte Genom auf einmal im Labor erforscht werden? Die Antwort darauf ist ein CRISPR Screen, bei dem alle Gene manipuliert werden, um unbiased ein Ergebnis auf eine offene Forschungsfrage zu erhalten. Im Juni wurde der erste CRISPR Screen an der https://onkologie.medunigraz.at/\">Klinischen Abteilung für Onkologie der Med Uni Graz durchgeführt. Der in der Onkologie forschende Biologe https://ris.medunigraz.at/de/persons/73544586-4cab-416e-a2e1-39b49049fd7f\">Michael Dengler erklärt, was genau CRISPR zur effektiven und wertvollen Methode in der Forschung macht.


Vom Immunsystem der Bakterien zum Chemie Nobelpreis

2020 wurde der Chemie Nobelpreis für die Weiterentwicklung der CRISPR/Cas9 Gen-Schere verliehen. Sogar in den Boulevard Medien hat die CRISPR Methode für Schlagzeilen gesorgt, als einem Mann dieses Jahr in den USA ein Schweineherz transplantiert wurde, welches genetisch verändert wurde. Michael Dengler erklärt: „CRISPR, die Genschere, finde ich ein unglaubliches Tool, wenn man sich so überlegt, wo das denn herkommt. CRISPR ist eigentlich ein Immunsystem von Bakterien gegenüber Viren. Wissenschafter*innen haben es so modifiziert, dass wir es für unsere Forschung einsetzen können“.  Mit CRISPR ist es möglich, schnell und zielgerichtet Gene zu manipulieren, sie zu aktivieren oder auszuschalten. Oft sind immer wiederkehrende Mutationen für eine Krankheit bekannt, aber die genaue Auswirkung dieser noch nicht. „Mit CRISPR können wir das extrem schnell auch im Labor modellieren und untersuchen“. Manch einer scherzt schon über „CRISPR everywhere“ – über die Tatsache, dass diese Methode auch in der Agrarwirtschaft Einzug gefunden hat.


Der erste CRISPR Screen in Graz: Erforschung der Therapieresistenz von Adenokarzinomen der Lunge

Bei einem CRISPR Knockout Screen werden alle Gene des Genoms modifiziert, mit dem Ziel, eine große Population von Zellen zu erhalten, in der in jeder Zelle verschiedene Gene ausgeschalten wurden. Michael Dengler erklärt: „Wie die Genschere-Bezeichnung schon ausdrückt, kann man Gene quasi schneiden und so inaktiv machen“. Am Ende wird ersichtlich, welcher Verlust von Genen den Zellen einen Nachteil bringt oder sie sterben, das heißt aus der Population verschwinden, lässt. Auf die Onkologie bezogen, kann durch Behandlung der Zellen mit einem Medikament ersichtlich werden, welche Gene für Therapieresistenzen entscheidend sind. Ein großer Vorteil ist dabei, dass man nicht individuell ein Gene of interest betrachtet, sondern unbiased das ganze Genom beurteilt.


Forschungsstandort Graz

Die Entscheidung, seinen Forschungsstandort von Melbourne, Australien, an die Med Uni Graz zu verlegen, hat Michael Dengler nicht bereut: „Die Nähe zur Klinik finde ich hier sehr faszinierend, Graz hat da einen unglaublichen Standort. Man findet das nicht oft in Europa, oder auf der ganzen Welt, dass man als Grundlagenforscher an der Klinik arbeiten kann“. Neben der Biobank Graz, die eine der größten klinischen Biobanken der Welt ist, schätzt Michel Dengler vor allem die enge Zusammenarbeit mit Kliniker*innen.

Mehr über Herausforderungen beim Umsetzen des 1. CRISPR Screens und die nächsten Schritte, Parallelen und Unterschiede zwischen Melbourne und Graz sowie Ratschläge für an Forschung interessierte Mediziner*innen sind im Interview zu hören.

https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/audios/Interview_Jernej__Dengler.mp3\">Hier geht es zum Podcast

Text: Lisa Jernej

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Immer mehr Personen sind fettleibig und leiden an Übergewicht, was oftmals auf den verstärkten Verzehr von Nahrungsfetten zurückzuführen ist und zahlreiche Folgeerkrankungen nach sich zieht. Aber auch Fettstoffwechselstörungen können den Energiehaushalt ins Ungleichgewicht bringen. Grund dafür sind Veränderungen verschiedener Proteine, die an Fettstoffwechselprozessen beteiligt sind. https://ris.medunigraz.at/de/persons/a45ceb3d-eb7d-48ce-a3d5-18ed00482fd4\" target=\"_blank\">Melanie Korbelius, Biochemikerin am Lehrstuhl für Molekularbiologie und Biochemie, Gottfried Schatz Forschungszentrum der Med Uni Graz, möchte diese Proteine identifizieren und analysieren, um zu einem besseren Verständnis des Fettstoffwechsels im Darm beizutragen. Darauf aufbauend sollen zukünftig neue Medikamente für die Behandlung erhöhter Blutfettwerte entwickelt werden. Für dieses Vorhaben wurde die Forscherin mit dem L'Oréal-Stipendium für Frauen in der Wissenschaft ausgezeichnet.

Aus dem Gleichgewicht: wenn der Energiehaushalt gestört ist

Die Zunahme an übergewichtigen und fettleibigen Personen ist vor allem auf eine erhöhte Zufuhr von Nahrungsfetten zurückzuführen und verursacht Folgeerkrankungen wie Diabetes und Atherosklerose. Unser metabolisches Gleichgewicht wird insbesondere von Zellen des Dünndarms, sogenannten Enterozyten, kontrolliert, die die Barriere zwischen körpereigenen und durch Nahrung aufgenommenen Fetten bilden. Neben falscher Ernährung und zu wenig Bewegung können aber auch Fettstoffwechselstörungen die Ursache eines gestörten Energiehaushalts sein. Dies lässt sich auf Veränderungen verschiedener am Fettstoffwechsel beteiligter Proteine zurückführen, deren Erforschung bzw. Identifizierung immer wieder neue pharmazeutische Angriffspunkte bietet.

Fettstoffwechsel: Identifizierung und Erforschung von Proteinen

Neutralfette (Triglyzeride) und andere Nahrungsfette werden von den Zellen des Dünndarms aufgenommen, in Lipoproteine verpackt und in die Blutbahn abgegeben, um andere Organe mit Energie zu versorgen. Ein Überfluss an Nahrungsfetten führt jedoch zu erhöhten Blutfettwerten sowie zu einer vorübergehenden Zwischenspeicherung in Form von Lipidtröpfchen in den Darmzellen. Lipidtröpfchen sind im Fettgewebe unseres Körpers zu finden und dienen dort als Energiereserve, die bei Bedarf z. B. beim Fasten oder bei körperlicher Aktivität wieder mobilisiert wird. Eine Ansammlung von Fett in Darmzellen führt jedoch zu einer Störung des Fettstoffwechsels. Der Abbau dieser Fettspeicher im Fettgewebe wurde bereits intensiv erforscht und die Fettgewebslipase (ATGL) zusammen mit ihrem Co-Aktivator CGI-58 als

Hauptverantwortliche für den ersten Schritt des Fettabbaus identifiziert. Mutationen dieser Proteine führen zur Fettansammlung in einer Vielzahl an Organen und damit zu deren Funktionsstörung, beeinträchtigen aber auch unseren gesamten Körper. „In meiner Forschung möchte ich verschiedene Lipidspeicher in den Darmzellen und spezifische Oberflächenproteine identifizieren und charakterisieren. Das wird uns nicht nur helfen den Fettstoffwechsel im Darm besser zu verstehen, sondern auch die Entwicklung gezielter Medikamente für die Behandlung erhöhter Blutfettwerte vorantreiben,“ beschreibt Melanie Korbelius ihr Vorhaben.

Gezielte Behandlung erhöhter Blutfettwerte als großes Ziel

„Wir konnten bereits zeigen, dass ATGL und CGI-58 auch eine wesentliche Rolle beim Fettabbau im Darm spielen: So waren Darmzellen, denen ATGL und CGI-58 fehlten, schon bei normaler Nahrungszufuhr vollgefüllt mit Triglyzeriden, was aber überraschenderweise keinen Einfluss auf die Blutfettwerte hatte“, skizziert die Forscherin erste Erkenntnisse. Eine Visualisierung der Reise von Nahrungsfetten in die Darmzellen und deren Einbau in Lipidtröpfchen deutete auf die Existenz von mehr als einer Art von Lipidtröpfchen in den Darmzellen hin. Dieser zweite Lipidspeicher enthielt Fette, die die Darmzellen aus der Blutbahn aufnehmen, um auch in Situationen Energie liefern zu können, in denen der Körper keine Nahrungsfette erhält. Neben einem vorübergehenden Fettspeicher im Darm für die Bildung und Sekretion von Lipoproteinen ins Blut existiert also ein zweiter für die Energiegewinnung der Darmzellen selbst. ATGL spaltet mithilfe von CGI-58 bevorzugt die Triglyzeride dieses zweiten Fettspeichers, deren Fettsäuren schließlich direkt in der Zelle zur Energiegewinnung verbrannt werden.

L'Oréal-Stipendium soll Fettstoffwechselforschung vorantreiben

Im Rahmen ihres L'Oréal-For-Women-in-Science-Stipendiums möchte Melanie Korbelius nun die Oberflächenproteine dieser verschiedenen Lipidspeicher im Detail untersuchen. Bislang war es nicht möglich, diese Lipidtröpfchen voneinander zu unterscheiden, was gezielte pharmazeutische Eingriffe verhinderte. Durch die Identifizierung von ATGL und CGI-58 als spezifische Proteine im Abbau von ausschließlich einem dieser Lipidspeicher ermöglicht nun die Isolierung der beiden unterschiedlichen Lipidtröpfchen. „Die Analyse der Proteinzusammensetzung soll unter anderem auch zur Identifizierung bisher unbekannter Enzyme beitragen, um in Zukunft Therapien zur Regulierung des Blutfettspiegels und unseres gesamten Fettstoffwechsels im Körper zu ermöglichen“, so die Forscherin.

Steckbrief: Melanie Korbelius

Melanie Korbelius studierte Biomedizinische Analytik sowie Biochemie und molekulare Biomedizin und absolvierte das Doktoratskolleg Metabolic and Cardiovascular Disease am Institut für Biochemie und Molekularbiologie an der Med Uni Graz. Am Lehrstuhl für Molekularbiologie und Biochemie widmet sie sich ihrem Spezialgebiet Fettstoffwechsel und arbeitet an der Identifizierung und Charakterisierung verschiedener Lipidspeicher im Darm.

Weitere Informationen zur Stoffwechselforschung an der Med Uni Graz finden Sie https://www.medunigraz.at/forschungszentren-und-institute/otto-loewi-forschungszentrum/forschung/stoffwechsel-und-darm\" target=\"_blank\">hier.

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Beim Simulationspatient*innenprogramm der Med Uni Graz geht es darum, die Studierenden auf Patient*innengespräche vorzubereiten. So sollen sie lernen, wie ihre verbale und nonverbale Kommunikation bei den Patient*innen ankommt.

Einen wichtigen Baustein bei der Vermittlung und Verbesserung dieser kommunikativen Fähigkeiten ist das medizinisch-praktische Training mit Simulationspatient*innen. Mit diesen schauspielenden \"Patient*innen\" können die Studierenden die Gesprächsführung, die Überbringung schlechter Nachrichten und Diagnosen sowie professionelles Verhalten in realitätsnahen Situationen in der Arbeit als Arzt*Ärztin im geschützten Rahmen üben und meistern. 

Wie man mitmachen kann erklärt Projektleiterin Herta Tritthart im AirCampus-Interview. Zum Beitrag geht es https://www.aircampus-graz.at/podcasts/schauspieltalente-gesucht/\" target=\"_blank\">hier.

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Mitte November fand die 50. Jahrestagung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft unter dem Motto \"Glukosetoxizität\" in Salzburg statt. Forscher*innen der https://endokrinologie.medunigraz.at/\">Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Medizinischen Universität Graz konnten durch mehrere hervorragende Projekte vier Abstractpreise sowie einen Forschungspreis gewinnen.

Zwei Mitarbeiter*innen der Trials Unit für Interdisziplinäre Metabolische Medizin von https://ris.medunigraz.at/de/persons/75de48ca-b2ce-4cdc-949a-c54019b68ac9\">Harald Sourij wurden für ihre Forschungsarbeiten ausgezeichnet. Die ausgezeichnete Arbeit von https://ris.medunigraz.at/de/persons/2eb98aba-5ebf-4faf-b760-13dac5ac7fa8\">Lisa Knoll beschäftigt sich mit undiagnostiziertem Prädiabetes und Diabetes in österreichischen Vorsorgeuntersuchungensdaten. https://ris.medunigraz.at/de/persons/d620c24f-bd4b-43b8-b3e5-a63f5a44c4f7\">Faisal Aziz forscht an Analysen zu Veränderungen von mikro-RNA im Blut und Blutplättchenaktivitierung nach Unterzuckerungen.

https://ris.medunigraz.at/de/persons/85302c59-634f-4b4b-adfd-5d19596b9266\">Julia Mader und https://ris.medunigraz.at/de/persons/759ffa52-81ba-4123-ab75-966bbf99afe4\">Tina Pöttler von der Forschungsgruppe \"Neue Diabetestechnologien\"  überzeugten mit Forschungsprojekten zu einem neuen optischen, gelbasierten Glukosesensor im Unterhautgewebe und zur Tragedauer von Insulininfusions-Sets im Alltag von Menschen mit Diabetes.

Darüber hinaus sicherte sich https://ris.medunigraz.at/de/persons/cc11b2ac-ee39-4ac2-a791-9fc7bf5e56a9\">Daniel Hochfellner den Forschungspreis, der mit 40.000 Euro dotiert ist, für das Projekt „The Use of the Automated Insulin Delivery Systems During a Commercial Airplane Flight - a PILOT Study “. Im Rahmen dieses Projektes wird die Sicherheit von automatisierten Insulinabgabesystemen unter Flugbedingungen getestet.

Dass knapp zwei Drittel der heuer vergebenen Preise für Arbeiten an der Med Uni Graz vergeben wurden, unterstreicht die zentrale Positionierung der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie Graz in der nationalen Diabeteslandschaft.

Die Medizinische Universität Graz gratuliert herzlich zu den Auszeichnungen!

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Die Partnerschaft \"Fostering a European Research Area for Health\" (ERA4Health) hat vor kurzem ihre Ausschreibung \"CARDINNOV“ zur Erforschung zur Entwicklung innovativer therapeutischer Strategien bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen angekündigt. Im Vorfeld lädt ERA4Health alle potenziellen Projektantragsteller*innen zu einem Informationstag und einer „Matchmaking“ Veranstaltung ein.

Bei dieser Veranstaltung werden die Ausschreibungsunterlagen und Leitlinien für die Antragstellung vorgestellt. Zugleich können sich potentielle Antragsteller*innen vernetzen, die auf der Suche nach zusätzlicher Expertise in ihrem Konsortium sind oder sich in ein Konsortium eingliedern möchten.

Zeit: Dienstag, 13. Dezember 2022, 10:00 – 13:00 Uhr, online

Info: https://era4health.eu/wp-content/uploads/2022/11/ERA4HealthCARDINNOV-InfoDay-Agenda-Draft.pdf

Registrierung bis 08. Dezember 2022: https://enquetes.agencerecherche.fr/index.php/survey/index/sid/516712/lang/en\">https://enquetes.agencerecherche.fr/index.php/survey/index/sid/516712/lang/en

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Es wird schon fleißig geprobt und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Studierende der Medizinischen Universität Graz laden am 06. und 07. Dezember zum Weihnachtskonzert in die Aula am Campus der Med Uni Graz ein und haben ein stimmungsvolles Programm vorbereitet.

Einlass ist um 19.00 Uhr, Konzertbeginn um 19.30 Uhr

Der Eintritt ist frei - um eine freiwillige Spende wird gebeten.

Big Band, Chor und Orchester der ÖH Med Graz/Med Uni Graz freuen sich auf zahlreichen Besuch

Zum Event-Eintrag geht es https://www.medunigraz.at/events/detail/weihnachtskonzert-der-studierenden\" target=\"_blank\">hier.

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Wie uns technische Lösungen vor Krankheiten schützen können, ist das gemeinsame Thema von sechs wissenschaftlichen Projekten an drei Grazer Universitäten. Die Universität Graz, TU Graz und Med Uni Graz fördern im Rahmen ihrer Kooperation BioTechMed-Graz die Forschungen mit rund 3,7 Millionen Euro.


Elias Karabelas, Institut für Mathematik und Wissenschaftliches Rechnen, Uni Graz

Herz-Patient:innen eine personalisierte Therapie bieten: Das soll dank maschinellem Lernen möglich werden. Der Computerwissenschafter Elias Karabelas erforscht, wie virtuelle Nachbildungen des Herzens dazu beitragen können, maßgeschneiderte Behandlungen zu finden.


Linda Waldherr, Lehrstuhl für medizinische Physik und Biophysik, Med Uni Graz

Die klassische Chemotherapie tötet nicht nur Tumorzellen, sondern schädigt auch das Immunsystem. Die Biochemikerin Linda Waldherr entwickelt deshalb ein Implantat, das eine lokal exakt ansteuerbare Chemobehandlung ermöglicht und die Wirkung von Immuntherapien verstärkt.


Mahmoud Abdellatif, Klinische Abteilung für Kardiologie, Med Uni Graz

Von einer Herzschwäche spricht man, wenn sich der Muskel nicht mehr richtig zusammenziehen oder mit Blut füllen kann. Der Kardiologe Mahmoud Abdellatif erforscht, wie Fehlregulationen in Herzmuskelzellen zu dieser Erkrankung beitragen können.


Simon Sedej, Klinische Abteilung für Kardiologie, Med Uni Graz

Kann die Kombination aus erhöhtem Vitamin B3-Stoffwechsel und körperlicher Aktivität das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ II-Diabetes senken? Das will das Konsortium INTERACD+ unter der Leitung von Simon Sedej herausfinden.


Daniel Kracher, Institut für Molekulare Biotechnologie, TU Graz

Wie können sich krankmachende Mikroorganismen vor dem Immunsystem verstecken? Das will der Biochemiker Daniel Kracher am Beispiel des Cholera-Erregers herausfinden. Konkret untersucht er eine Art von Eiweißmolekülen, die es Bakterien erlaubt, „unsichtbar“ zu werden.


Horst Lechner, Institut für Biochemie, TU Graz

Horst Lechner beschäftigt sich mit dem gezielten Design von Enzymen, die danach bestimmte Eigenschaften besitzen sollen. Der Biochemiker nutzt Deep-Learning-Methoden, um die Bindestellen von einem Enzym in das aktive Zentrum eines anderen zu implantieren. So können Eiweißmoleküle für spezielle biochemische Anwendungen, wie etwa das Scheiden von Proteinen an spezifischen Stellen, designt werden.

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Liebe Forscherinnen und Forscher!

Wir freuen uns sehr Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die Med Uni Graz einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung geht und Ihre Projektkalkulationen ab sofort in einen SAP Workflow eingebunden sind.

Die OE für Forschungsmanagement und die Abteilung Controlling haben dafür gemeinsam mit dem SAP Team einen SAP Workflow erarbeitet, der das bisher verwendete „grüne Excel-Kalkulationsblatt“ vollständig ablöst. (Bereits in Bearbeitung befindliche Kalkulation in xls können aber noch in dieser Form abgeschlossen werden.)

In einem ersten Schritt werden Ihre Kalkulationen für Forschungsprojekte vom Forschungsmanagement in SAP erfasst. Ihnen wird als Projektleitung eine E-Mail übermittelt.

Über einen Link können Sie in SAP einsteigen und Ihre Projektkalkulation prüfen und freigeben oder zurückweisen. Auch Ihre Innenauftragsnummer bekommen Sie über diesen SAP-Workflow.

Wir arbeiten ständig an der Verbesserung unserer Workflows und sind dankbar für Ihre Rückmeldung zu deren Funktionalitäten! Bitte schreiben Sie uns dazu an: research@medunigraz.at

Für die Zukunft ist geplant, dass Sie auch die Planung Ihrer Projektbudgets in diesem Tool abwickeln können – bleiben Sie gespannt.

Mit lieben Grüßen

Ihr Team der OE Forschungsmanagement

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In der Ausgabe vom 27.11.2022 berichtet die KLEINE ZEITUNG über Leopold Auenbrugger. Der Grazer Mediziner ist Namensgeber des Auenbruggerplatzes, dem Gelände des LKH-Universitätsklinikum Graz. Die Medizinische Universität Graz gedenkt dem Mediziner in ihrem Siegel.

Es ist möglicherweise die unübersichtlichste Adresse in der Steiermark: \"Auenbruggerplatz\" heißt das weitläufige Gelände des LKH-Uniklinikums in Graz. Doch wer ist dieser Namensgeber \"Auenbrugger\", der vor genau 300 Jahren, Ende November 1722 geboren wurde?

Leopold Auenbrugger, der ein berühmter Mediziner werden sollte, entstammte aus einer Gastwirtefamilie der Grazer Vorstadt im Bereich des heutigen Südtirolerplatzes, hat der Grazer Mediziner und Medizinhistoriker Harald Salfellner, der in Prag lebt, recherchiert.

Die Methode seines Vaters, im Weinkeller mit Klopfen auf den Inhalt des Fasses rückzuschließen, brachte Leopold auf eine Idee: Man könnte dies ja auch an Kranken ausprobieren, um festzustellen, was im Brustraum bzw. in der Lunge los ist.


Neue Methode erfunden

So erfand der junge Arzt die Perkussionsmethode (lateinisch percussio = Schlag, Stoß), die er später im Spanischen Hospital in Wien-Alsergrund perfektionieren sollte.

Die damalige Medizin unterschied sich ja völlig von der heutigen. \"Ärzte horchten auf Geräusche und Regelmäßigkeit der Atmung, inspizierten Gesicht, Augen, Haut und den Zustand der Zähne, verkosteten den Urin nach seinem Zuckergehalt, fühlten den Puls\", schreibt Salfellner in einem Beitrag der aktuellen Zeitschrift \"Ärzte Steiermark\".


Mozart und Haydn als Gäste

Auenbrugger fasste seine Erkenntnisse in einem Büchlein prägnant zusammen, aber Neid und Missgunst verhinderten zunächst hierzulande einen Erfolg. Dabei unterhielt er mit seiner Frau in Wien einen Salon, in dem Mozart und Haydn ein und aus gingen. Auenbrugger starb im 87. Lebensjahr – und etwa zehn Jahre später beginnt der Siegeszug der Methode, die mehr oder minder gleich bis heute angewandt wird.

Textnachweis: Norbert Swoboda, KLEINE ZEITUNG vom 27.11.2022

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