{"count":2068,"next":"https://api-test.medunigraz.at/v1/typo3/news/?format=json&limit=20&offset=740","previous":"https://api-test.medunigraz.at/v1/typo3/news/?format=json&limit=20&offset=700","results":[{"id":12790,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/wie-mitochondrien-reagieren-wenn-die-energie-knapp-wird#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":90860,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/52567/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/L-N/malli-roland.png","mimetype":"image/png","filename":"malli-roland.png","size":582162},"title":"Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag. pharm. Dr. rer. nat. ","name":"Roland Malli","phone":"+4331638571956","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/c353e9d4-3aeb-4a10-89d7-54658b43ce67 - - Forschungsprofil","link_label":"Forschungsprofil","email":"roland.malli@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Core Facility Bioimaging & Durchflusszytometrie","Medizinische Universität Graz"]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,25,268,270,275,287],"groups":[],"related_links":[{"id":2224,"datetime":"2026-03-12T10:04:17+01:00","title":"Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2024/presseinfo-mitochondrial_fission__web.pdf"},{"id":2228,"datetime":"2026-03-12T10:04:17+01:00","title":"Press release","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2024/pressrelease-mitochondrial_fission__web.pdf"},{"id":2229,"datetime":"2026-03-12T10:04:17+01:00","title":"Zur Publikation","description":null,"url":"https://doi.org/10.1016/j.molcel.2024.06.009"},{"id":2225,"datetime":"2026-03-12T10:04:17+01:00","title":"Roland Malli","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/c353e9d4-3aeb-4a10-89d7-54658b43ce67"},{"id":2226,"datetime":"2026-03-12T10:04:17+01:00","title":"Johannes Pilic","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/2a3e5e7f-c152-4132-b7bd-7c5ea7113086"},{"id":2227,"datetime":"2026-03-12T10:04:17+01:00","title":"Core Facility Bioimaging & Durchflusszytometrie","description":null,"url":"https://zmf.medunigraz.at/oes/oe-fuer-forschungsinfrastruktur/core-facilities/bioimaging-durchflusszytometrie"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67633/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/Mitochondrium_496306754-Dr_MicrobeHeader.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"Mitochondrium_496306754-Dr_MicrobeHeader.jpg","size":243447},"datetime":"2024-08-01T07:21:04+02:00","title":"Wie Mitochondrien reagieren, wenn die Energie knapp wird","teaser":"Forscher*innen der Med Uni Graz fanden heraus, wie Mitochondrien im Notfall den Gürtel enger schnallen.","body":"<p><i>Mitochondrien sind kleine Organellen in unseren Zellen, die eine wichtige Aufgabe erfüllen. Sie generieren mit Adenosintriphosphat (ATP) den Stoff, den unser Körper als Energie für verschiedenste Prozesse verwendet. Sie sind winzig, aber wegen ihrer Rolle als chemische Kraftwerke lebensnotwendig. Die Forschungsgruppe rund um </i><a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/c353e9d4-3aeb-4a10-89d7-54658b43ce67\" title=\"Roland Malli\"><i>Roland Malli</i></a><i> vom</i><a href=\"https://mbbc.medunigraz.at/\" title=\"Lehrstuhl für Molekularbiologie und Biochemie\"><i> Lehrstuhl für Molekularbiologe und Biochemie</i></a><i> im Gottfried Schatz Forschungszentrum und seit Kurzem an der </i><a href=\"https://zmf.medunigraz.at/oes/oe-fuer-forschungsinfrastruktur/core-facilities/bioimaging-durchflusszytometrie\" title=\"Core Facility Bioimaging und Durchflusszytometrie\"><i>Core Facility Bioimaging und Durchflusszytometrie</i></a><i> der Med Uni Graz hat einen genaueren Blick auf die Organellen geworfen und darauf, was passiert, wenn sie unter Stress stehen. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass ein Enzym als Schutzmaßnahme Ringe um die Zellorganellen schnürt.</i></p><p><h4>Wenn die Zelle „hungert“</h4></p><p><p>Um ihrer Arbeit korrekt nachgehen zu können, brauchen Mitochondrien bzw. die Zelle Energie in Form von verschiedenen Nährstoffen. Doch was passiert, wenn es plötzlich aus welchem Grund auch immer zu einem bestimmten Nährstoffmangel kommt, wenn der Strom an Nahrung und Energie ausfällt? Genau das hat Johannes Pilic, PhD-Student im Team und zurzeit Forscher an der ETH Zürich, im Rahmen der Publikation, erschienen im Journal Molecular Cell, erforscht. Dabei sind die Grazer Forscher*innen auf einen interessanten Mechanismus gestoßen. Ein Enzym, genannt Hexokinase 1 (HK1), legt sich in diesem Fall wie ein Ring um das Mitochondrium und schnürt es ein. Diese vorerst unerwartete Entdeckung war laut Roland Malli eigentlich wie so oft ein Zufallsfund: „<a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/2a3e5e7f-c152-4132-b7bd-7c5ea7113086\" title=\"Johannes Pilic\">Johannes Pilic</a> sollte in seiner Doktorarbeit eigentlich untersuchen, unter welchen Bedingungen die HK1 in Krebszellen von den Mitochondrien abwandert.“</p></p><p><h4>Methodik der Forschung</h4></p><p><p>Die Forscher*innen nutzten ihre Expertise in der Sichtbarmachung biologischer Prozesse mithilfe sogenannter fluoreszierender Proteine. Dafür wurde ein besonders hell leuchtendes, grün fluoreszierendes Protein (GFP) an die HK1 fusioniert. Diese Methode ermöglichte es, die Umverteilung der HK1 während des Energiestresses in lebenden Zellen mithilfe hochauflösender Fluoreszenzmikroskope im Live-Cell-Modus zu beobachten. „Dank dieser modernen Technik konnten wir genau nachvollziehen, wie sich die HK1-Ringe an den Mitochondrien entwickeln“, erklärt Johannes Pilic.</p></p><p><h4>Ein „Rettungsring“</h4></p><p><p>Dieses Einschnüren des Mitochondriums hat mehrere Folgen. Erstens verändert der HK1-Ring um das Mitochondrium den Stoffwechsel des Organells, zweitens kann es an der Stelle der Einschnürung zu einer Spaltung des Mitochondriums kommen, sobald alle nötigen Nährstoffe wieder vollständig vorhanden sind. Weiters wurde herausgefunden, dass sich diese Ringe hauptsächlich an Stellen formen, an denen das Mitochondrium mit einem anderen Zellorganell, dem sogenannten endoplasmatischen Reticulum (ER), verbunden ist. Das ER ist in der Zelle an wichtigen Prozessen wie dem Transport oder der „Qualitätskontrolle“ gefalteter Proteine beteiligt.</p></p><p><p>Johannes Pilic erläutert: „Wir konnten zeigen, dass die HK1-Ringe sich speziell an den Kontaktstellen zwischen Mitochondrium und ER bilden. Dies könnte entscheidend sein, um die Energieverteilung bei Zellstress effizient zu steuern und die besondere Situation auch nach außen zu kommunizieren.“</p></p><p><h4>Schutz vor der Spaltung</h4></p><p><p>Ein weiteres spannendes Ergebnis der Forschung ist, dass HK1-Ringe die Teilung von Mitochondrien verhindern, solange die Zelle im Energiestressmodus ist. Dies ist wichtig, da das Verhindern des Spaltens ein Schutzmechanismus bei einer akuten Unterversorgung (zum Beispiel Ischämie bei einem Blutgefäßverschluss) darstellen könnte.</p></p><p><p>Roland Malli betont: „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Bildung von HK1-Ringen eine Schutzmaßnahme der Zelle ist, um sich vor Schäden während einer Nährstoffknappheit zu schützen.“</p></p><p><h4>Bedeutung der Forschung und zukünftige Schritte</h4></p><p><p>Diese Erkenntnisse könnten langfristig dazu beitragen, neue therapeutische Ansätze zur Behandlung von Erkrankungen zu entwickeln, die durch Energiemangel in Zellen verursacht werden. Zum Beispiel könnten sie bei der Behandlung bestimmter Krebsarten nützlich sein, bei denen Substratmangel herrscht, wenn Blutgefäße den schnell wachsenden Tumor noch nicht ausreichend versorgen. In diesem Fall könnte es möglich sein, gezielt den Energiemangel der Krebszellen zu verstärken und sie so in den Zelltod zu treiben oder für das Immunsystem erkennbar zu machen. Zudem könnte die Neuentdeckung der HK1-Ringe bei der Zellalterung, die mit einer Stoffwechselumstellung einhergeht, neue Wege eröffnen, um den altersbedingten Funktionsverlust zu verlangsamen. Besonders relevant wären diese Erkenntnisse auch bei akuten Ereignissen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt, bei denen Zellen aufgrund von Sauerstoff- und Nährstoffmangel absterben. Hier könnte das Wissen um die Schutzmechanismen helfen, Zellen während solcher Krisen zu bewahren und ihre Regeneration zu fördern.</p></p><p><h4>Ausblick auf weitere Forschung</h4></p><p><p>Die Forschung geht nun weiter, indem die Forscher*innen weitere Projekte anvisieren, um die physiologische und pathologische Bedeutung der HK1-Ringe bei verschiedenen Krankheitsbildern wie Krebs, Zellalterung, Schlaganfall und Herzinfarkt zu untersuchen. Ziel ist es, die Entdeckung im Labor für die Therapie nutzbar zu machen.</p></p><p><p>„Dieses Forschungsprojekt hat uns besonders weitergebracht, weil wir erkannt haben, dass HK1 nicht nur ein Enzym im Stoffwechsel ist, was ja hinlänglich und schon sehr lange bekannt ist, sondern auch, dass die HK1 noch eine völlig andere Funktion erfüllt“, erklärt Roland Malli. „Im Stress polymerisiert sie und verändert so die Struktur der Mitochondrien maßgeblich. Im wissenschaftlichen Englisch nennt man das auch ,moonlighting‘, was bedeutet, dass HK1 neben ihrer eigentlichen enzymatischen Funktion noch ,schwarzarbeitet‘. Das ist ein wichtiger Wissensgewinn für uns.“</p></p><p><h4>Steckbrief: Roland Malli</h4></p><p><p>Roland Malli ist seit 25 Jahren an der Medizinischen Universität als Grundlagenforscher im Bereich Zellbiologie und Biochemie tätig. Er studierte Pharmazie in Graz und habilitierte bereits in jungen Jahren an der Medizinischen Universität im Fach molekulare und zelluläre Physiologie. Besonders bekannt und geschätzt ist er in der Scientific Community für seine kontinuierlichen Beiträge im Bereich der Biosensorentwicklung. Er und sein Team haben mehrere Patente eingereicht, unter anderem für Kaliumbiosensoren und Biosensoren für Stickstoffmonoxid.</p></p><p><p>Roland Malli hat ein Talent dafür, junge Leute mit Leidenschaft für die Forschung zu rekrutieren und so gut auszubilden, dass sie hervorragende Karrieren machen können. Viele seiner Schützlinge haben Positionen an Topuniversitäten und Forschungseinrichtungen wie der Harvard Medical School, der Medipol-Universität in Istanbul, der ETH Zürich, dem CeMM in Wien oder der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen erhalten.</p></p><p><p>Vor wenigen Monaten wechselte Roland Malli an das Zentrum für Medizinische Forschung (ZMF). Dort widmet er sich der nachhaltigen und modernen Ausrichtung der Mikroskopie, einer Schlüsselmethode der modernen naturwissenschaftlichen medizinischen Forschung.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"TE","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2026-03-12T10:04:17+01:00","language":null},{"id":12788,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/akkreditierung-hoechste-expertise-im-bereich-der-handchirurgie#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,268,269],"groups":[],"related_links":[{"id":2221,"datetime":"2026-03-12T10:04:39+01:00","title":"Hand Trauma and Replantation Center","description":null,"url":"https://fessh.com/hand-trauma-network-database/"},{"id":2222,"datetime":"2026-03-12T10:04:39+01:00","title":"Federation of European Societies for Surgery of the Hand","description":null,"url":"https://fessh.com/"},{"id":2223,"datetime":"2026-03-12T10:04:39+01:00","title":"Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie","description":null,"url":"https://plastische-chirurgie.medunigraz.at/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67623/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/chirurgie-adobestock96935862_megaflopp.png","mimetype":"image/png","filename":"chirurgie-adobestock96935862_megaflopp.png","size":1141403},"datetime":"2024-07-29T08:00:00+02:00","title":"Akkreditierung: Höchste Expertise im Bereich der Handchirurgie","teaser":"Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie als \"Hand Trauma and Replantation Center\" akkreditiert.","body":"<p><i>Die europäische Vereinigung der Handchirurgie nimmt die Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie der Med Uni Graz als „Hand Trauma and Replantation Center“ auf. Nur wenige Einrichtungen in Österreich verfügen über diese Akkreditierung.</i></p><p><p>Die <a href=\"https://plastische-chirurgie.medunigraz.at/\">Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie</a> der Med Uni Graz wurde erfolgreich als „Hand Trauma and Replantation Center (HTRC)“ akkreditiert. Diese Auszeichnung wird von der Federation of the European Societies for Surgery of the Hand (FESSH) vergeben. Die FESSH ist der europäische Dachverband aller handchirurgischen Gesellschaften. Mit dem Zertifikat der FESSH verfügt die Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie der Med Uni Graz über die höchste europäische Akkreditierung im Bereich der Handchirurgie.</p></p><p><h4>Drei Zentren in Östereich</h4></p><p><p>Um diese Akkreditierung zu erreichen müssen eine Vielzahl an Anforderungen erfüllt werden. Daher gibt es österreichweit nur drei Hand Trauma and Replantation Center:</p></p><p><ul><li data-list-item-id=\"ed6cd1df2347fd2aa361436ad5a1b6351\">Medical University of Graz, Division of Plastic, Aesthetic and Reconstructive Surgery</li><li data-list-item-id=\"e7342e6fa812c629d3e2f07a7a845e831\">Medical University of Innsbruck, University Hospital for Orthopedics and Traumatology</li><li data-list-item-id=\"ed337ce4df556cd8711a011d555df692a\">AUVA Trauma Hospital Lorenz Böhler, Wien</li></ul></p><p><p><i>Die Medizinische Universität Graz gratuliert Lars Peter Kamolz und seinem Team zu dieser Auszeichnung!</i></p></p>","start":"2024-07-29T08:00:00+02:00","end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2026-03-12T10:04:39+01:00","language":null},{"id":12787,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/europaeische-expertinnen-pilzinfektionen-sind-brandgefaehrlich#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":90714,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63844/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/H-K/hoenigl-martin.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"hoenigl-martin.jpg","size":98292},"title":"Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr.","name":"Martin Hönigl","phone":"+4331638531425","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/910c7d99-2052-4a24-8f0d-57d99035e386","link_label":"Forschungsprofil","email":"martin.hoenigl@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["",""]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,268,269,276],"groups":[],"related_links":[{"id":2218,"datetime":"2026-03-12T10:04:59+01:00","title":"Martin Hönigl","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/910c7d99-2052-4a24-8f0d-57d99035e386"},{"id":2219,"datetime":"2026-03-12T10:04:59+01:00","title":"APA-Science Artikel","description":null,"url":"https://science.apa.at/power-search/6568701652877763460"},{"id":2220,"datetime":"2026-03-12T10:04:59+01:00","title":"Über den Forschungsschwerpunkt an der Med Uni Graz","description":null,"url":"https://infektiologie.medunigraz.at/forschung/translationale-medizinische-mykologie"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67622/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/Fungus_candida-adobestock771003362_Natalie.png","mimetype":"image/png","filename":"Fungus_candida-adobestock771003362_Natalie.png","size":1331100},"datetime":"2024-07-26T08:25:57+02:00","title":"Europäische Expert*innen: Pilzinfektionen sind brandgefährlich","teaser":"Europäische Studie mit Grazer Beteiligung zeigt Auswirkungen von Candida-Pilzinfektion auf Sterblichkeit bei Spitalspatient*innen.","body":"<p><i>Von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, sind Pilzinfektionen für viele Menschen buchstäblich brandgefährlich. Eine europäische Studie mit Beteiligung von Grazer und Innsbrucker Wissenschafter*innen belegt, dass sich bei solchen Infektionen mit Candida-Pilzen die Sterblichkeit bei Spitalspatient*innen im Vergleich zu Kranken ohne diese Komplikation auf 40 Prozent erhöhen und damit fast verdoppeln kann.</i></p><p><p>\"Trotz Fortschritten in der Behandlung hat eine im Blut nachweisbare Candida-Pilzinfektion noch immer eine hohe Sterblichkeitsrate von bis zu 40 Prozent\", schrieben Jon Salmanton-Garcia von der Kölner Universitätsklinik und seine Co-Autor*innen, unter ihnen auch <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/910c7d99-2052-4a24-8f0d-57d99035e386\">Martin Hönigl</a> von der <a href=\"https://infektiologie.medunigraz.at/\">Klinischen Abteilung für Infektiologie</a> der Med Uni Graz und Cornelia Lass-Flörl vom Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Med Uni Innsbruck.</p></p><p><p>Die primäre Frage war, wie hoch die Sterblichkeit von Patient*innen mit solchen Infektionen mit Candida-Hefepilzen (Candidämie) im Vergleich zu ähnlich Kranken ohne eine solche Infektion ist. Außerdem sollte damit untersucht werden, wie hoch der direkte Anteil der Pilzinfektionen an der Mortalität der Betroffenen ist. Dazu wurden in 28 Kliniken vor allem in West-, Mittel- und Südeuropa (mit Griechenland) und in der Türkei im Verhältnis 171 Patient*innenpaare gebildet, die in Spitälern behandelt wurden. Sie waren möglichst gleich nach Alter, Gewicht etc., Ursache und Schwere der Erkrankung bei der Aufnahme ins Spital oder Aufnahme in Intensivstation oder nicht. Etwa 40 Prozent der Patient*innen waren krebskrank, ebenfalls rund 40 Prozent mussten in eine Intensivstation aufgenommen werden. Der einzige Unterschied: Eine*r der Proband*innen hatte jeweils eine im Blut nachweisbare Candida-Infektion, der andere nicht.</p></p><p><h4>Sterblichkeit verdoppelt</h4></p><p><p>Wie gefährlich eine schwere Infektion mit Candida-Pilzen als die am häufigsten beim Menschen vorkommende problematische Pilzinfektion ist, stellte sich bei der Analyse der Daten heraus. Die Wissenschafter*innen: \"Es gab einen signifikanten Unterschied bei den Mortalitätsraten zwischen den beiden Gruppen. Insgesamt hatten Candidämie-Patient*innen mit 40,4 Prozent eine merkbar höhere Sterblichkeit im Vergleich zu einer geringen Mortalität von 22,2 Prozent bei den Patient*innen ohne Candida-Infektion. Das bedeutet eine (auf Candida-Blutinfektionen; Anm.) zurückführbare Sterblichkeit von 18,2 Prozent.\"</p></p><p><p>Bei den potenziell gefährlichen Hefepilzen gibt es Arten mit unterschiedlichem Gefährdungspotenzial. So zeigten Patient*innen mit schweren Candida tropicalis-Infektionen gar eine Mortalitätsrate von 63,6 Prozent. Insgesamt sei die Aufnahme in eine Intensivstation ein Hauptrisikofaktor für Todesfälle durch Pilzinfektionen, stellten die Wissenschafter*innen fest. Im Vergleich zu Beobachtungsstudien in der Vergangenheit hätte sich die Situation aber wahrscheinlich bereits gebessert.</p></p><p><p>Die wissenschaftliche Studie ist vor wenigen Tagen im \"Journal of Infection\" erschienen (DOI:<a href=\"https://doi.org/10.1016/j.jinf.2024.106229\">https://doi.org/10.1016/j.jinf.2024.106229</a>).</p></p><p><p><i>Textnachweis: APA Science</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2026-03-12T10:04:59+01:00","language":null},{"id":12753,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/welt-hepatitis-tag-am-28juli-5-fragen-an-vanessa-stadlbauer-koellner#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":90579,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53903/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/S/stadlbauer-koellner-vanessa.png","mimetype":"image/png","filename":"stadlbauer-koellner-vanessa.png","size":679633},"title":"Univ.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in med. univ. ","name":"Vanessa Stadlbauer-Köllner","phone":"+4331638582282","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/9ee52896-eceb-4383-964b-186d5c090a20 - - Forschungsprofil","link_label":"Forschungsprofil","email":"vanessa-stadlbauer@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Klinische Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie","Medizinische Universität Graz "]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,269,271,274],"groups":[],"related_links":[{"id":2214,"datetime":"2026-03-12T10:06:12+01:00","title":"Zur Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2024/presseinfo-stadlbauer-leber-web.pdf"},{"id":2215,"datetime":"2026-03-12T10:06:12+01:00","title":"Zum Video auf YouTube","description":null,"url":"https://www.youtube.com/watch?v=6qqEAi5g7Zk"},{"id":2216,"datetime":"2026-03-12T10:06:12+01:00","title":"Klinische Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie","description":null,"url":"https://gastroenterologie.medunigraz.at/"},{"id":2217,"datetime":"2026-03-12T10:06:12+01:00","title":"Vanessa Stadlbauer-Köllner","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/9ee52896-eceb-4383-964b-186d5c090a20"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67535/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/07-2024/Header_VSK.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"Header_VSK.jpg","size":316095},"datetime":"2024-07-25T08:22:00+02:00","title":"Welthepatitistag am 28. Juli: 5 Fragen an Vanessa Stadlbauer-Köllner ","teaser":"Die Leber ist ein wahres Wunderwerk - Zum Welthepatitistag am 28. Juli werfen wir einen Blick auf die größte Drüse.","body":"<p><i>Stoffwechsel, Entgiftung, Verdauung, Blutgerinnung und noch vieles mehr – die Leber als größte Drüse des Körpers ist an vielen wichtigen Prozessen beteiligt, die uns (Über-)Leben erst möglich machen. Zum Welthepatitistag am 28. Juli haben wir mit </i><a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/9ee52896-eceb-4383-964b-186d5c090a20\" title=\"Vanessa Stadlbauer-Köllner\"><i>Vanessa Stadlbauer-Köllner</i></a><i> von der </i><a href=\"https://gastroenterologie.medunigraz.at/\" title=\"Klinische Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie\"><i>Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie</i></a><i> der Med Uni Graz gesprochen. Sie erklärt, was das „Powerhouse“ des Körpers kann, wie man der Leber etwas Gutes tut und wie man merkt, dass das Organ Hilfe braucht.</i></p><p><h4>Die Leber im Überblick</h4></p><p><p>Die Leber ist ein etwa zwei Kilogramm schweres Organ, das im rechten Oberbauch liegt. Sie ist die größte Drüse des Körpers und übernimmt in vielen verschiedenen Prozessen eine wichtige Rolle – vor allem bei der Verarbeitung von Nährstoffen und im Stoffwechsel. Alles, was der Körper über den Darm aufnimmt – seien es Nährstoffe, die wir essen, oder Substanzen, die von Darmbakterien produziert werden –, muss erst einmal durch die Leber geschleust werden. Dort werden Nährstoffe verstoffwechselt, Gifte, wenn möglich, neutralisiert, Stoffwechselhormone, Entzündungsmediatoren und Blutgerinnungsfaktoren produziert. Kurz gesagt: Die Leber ist die „Chefchemikerin“ des Körpers und zentrale Schaltstelle für viele immens wichtige Vorgänge in unserem Körper. Zudem ist die Leber ein Organ, das viel aushält: Die Leber kann sich nach Operationen fast vollständig regenerieren und sie hält auch vergleichsweise viele Schädigungen aus. Doch auch ein starkes Organ wie die Leber kann an seine Grenzen stoßen.</p></p><p><h4>Wenn die Leber leidet</h4></p><p><p>Herauszufinden, dass mit der Leber etwas nicht stimmt, ist gar nicht so einfach. „Die Leber leidet still. Im Inneren der Leber gibt es keine Nerven. Wenn die Leber wehtut, heißt das, dass schon ganz schön viel passiert ist“, erklärt Vanessa Stadlbauer-Köllner. Eine sich langsam entwickelnde, chronische Lebererkrankung spüren viele Menschen lange nicht. Oft fallen den Betroffenen erst im Rückblick recht unspezifische Symptome wie ein Schwinden der Energie oder Juckreiz auf.</p></p><p><h4>Wie die Leber fit bleibt</h4></p><p><p>„Die Leber hat es am liebsten, wenn sie nicht zu viel arbeiten muss“, fasst Vanessa Stadlbauer-Köllner eine wichtige Grundlage für mehr Lebergesundheit zusammen. Einige Prozesse in der Leber schädigen sie selbst, wie zum Beispiel die Verarbeitung von Alkohol: So wird im ersten Prozess der Alkoholverarbeitung das Ethanol zu Acetaldehyd verarbeitet, das die Leber erst recht zusätzlich schädigt. „Die Leber mag es nicht, durch Nährstoffe oder Arzneistoffe überlastet zu werden. Dazu gehören Zucker, Fette und auch (pflanzliche) Arzneistoffe, welche die Leber auf Dauer durch Überlastung schädigen können.“ Das heißt: Ein Verzicht auf Alkohol und andere Gifte, eine gesunde Ernährung ohne zu viel Zucker und Fett und Arzneimittel nur dann, wenn nötig, können der Leber viel Gutes tun.</p></p><p><h4>Wie gefährlich ist Alkohol? Oder anders gefragt: Wie viel Alkohol darf man gefahrlos trinken?</h4></p><p><p>Alkohol und sein Abbauprodukt Azetaldehyd sind immer giftig für den menschlichen Körper. Daher gibt es aus Sicht der Leber keine ungiftige Menge an Alkohol. Bei ansonsten völlig gesunden Menschen geht man davon aus, dass 10 Gramm pro Tag für gesunde Frauen und 20 Gramm pro Tag für gesunde Männer nur ein geringes Risiko für Folgeschäden haben, das sind für Frauen zum Beispiel 0,3 Liter Bier oder 1/8 Liter Wein. Menschen mit Lebererkrankungen sollen gar keinen Alkohol trinken. Aber auch Rauchen ist ungesund für die Leber. Neue Studien zeigen, dass Zigarettenrauch ein wichtiger Faktor für die Entwicklung von Leberfibrose – eine Verhärtung des Lebergewebes – ist. Aber nicht alle Genussmittel sind schlecht für die Leber, Kaffee kann gerne getrunken werden, ab drei bis vier Tassen pro Tag sinkt das Risiko für chronische Lebererkrankungen.</p></p><p><h4>Welthepatitistag: Wie gefährlich ist die Leberentzündung?</h4></p><p><p>Die Leber kann sich aus vielen Gründen entzünden: Einer davon ist die Entzündung durch übertragbare Viren. Der Einfachheit halber hat man die häufigsten Formen dieser Erkrankungen mit den Buchstaben A, B, C etc. durchkategorisiert, sie sind aber ganz unterschiedlich. Bei Hepatitis A findet eine Ansteckung meist über kontaminierte Nahrungsmittel statt. Das führt zu einer heftigen und akuten Leberentzündung, die aber in den meisten Fällen von selbst abheilt. „Hepatitis B und Hepatitis C sind die gefürchteten chronischen Virus-Hepatitiden, die zu einer Leberzirrhose führen können. Hepatitis C können wir heutzutage gut heilen, während es bei Hepatitis B nur eine Behandlung zur Unterdrückung der Virenaktivität gibt, die aber auch sehr effektiv ist“, erklärt Vanessa Stadlbauer-Köllner die verschiedenen Varianten der gefährlichen Leberentzündung. Gegen Hepatitis A und Hepatitis B kann und soll man sich mit einer Impfung schützen.</p></p><p><h4>Forschung an der Med Uni Graz</h4></p><p><p>„Mein Forschungsgebiet im Bereich der Lebererkrankungen sind vor allem die chronischen Lebererkrankungen. Ich beschäftige mich schon lange damit, welche Arten von Komplikationen Lebererkrankungen hervorrufen können und wie man diese chronischen Lebererkrankungen und ihre Komplikationen vorhersagen und verhindern kann“, beschreibt Vanessa Stadlbauer-Köllner ihr Forschungsfeld. Dazu gehört die Forschung an Biomarkern oder am Immunsystem, im Speziellen bestimmte weiße Blutkörperchen namens neutrophile Granulozyten. So hat sich in ihrer Forschung gezeigt, dass diese Blutkörperchen bei einer Leberzirrhose beeinträchtigt sind und es so zu vermehrten Infektionen bei Betroffenen kommt. Als Ursache der Beeinträchtigung konnten die Hepatitis-C-Infektion, aber auch Bestandteile von Darmbakterien und Stoffwechselprodukte der Bakterien gefunden werden, was zu neuen therapeutischen Ansätzen führte. So konnte die Arbeitsgruppe von Vanessa Stadlbauer-Köllner zeigen, dass die Immunfunktion durch Beeinflussung der Darmbakterien verbessert werden kann.</p></p><p><h4>Steckbrief: Vanessa Stadlbauer-Köllner</h4></p><p><p>Vanessa Stadlbauer-Köllner studierte in Graz Medizin und schloss das Studium 2002 sub auspiciis praesidentis rei publicae ab. Sie ist Fachärztin für innere Medizin und Gastroenterologie und Hepatologie. Außerdem ist sie lokale Transplantationsbeauftragte des ÖBIG (Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen). Aufgrund ihres Interesses an der Forschung verbrachte sie zwei Jahre am University College London als Erwin-Schrödinger-Fellow. In Graz baute sie die Arbeitsgruppen Transplantation Research und Translationale Mikrobiommodulation auf und wurde 2024 auf die Professur für Translationale Mikrobiomforschung und Hepatologie berufen. 2021 absolvierte sie das Masterstudium Health Care and Hospital Management. Sie beschäftigt sich in der Klinik und in der Forschung mit chronischen Lebererkrankungen und deren Komplikationen, dem Darmmikrobiom und Biomarkerforschung, Präzisionsmedizin und Nachhaltigkeit in der Medizin und Forschung. Sie leitet am Zentrum für Biomarkerforschung in der Medizin (CBmed) den Bereich Translationale Präzisionsmedizin.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"TE","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2026-03-12T10:06:12+01:00","language":null},{"id":12786,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/call-jetzt-fuer-eine-doktorandinnenstellen-an-der-med-uni-graz-bewerben#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,268],"groups":[],"related_links":[{"id":2213,"datetime":"2024-07-24T12:51:44+02:00","title":"Weitere Informationen","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/doktoratsstudien/phd-program/phd"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54588/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/call-news-01.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"call-news-01.jpg","size":390780},"datetime":"2024-07-24T12:35:46+02:00","title":"Call: Jetzt für eine Doktorand*innen-stelle an der Med Uni Graz bewerben","teaser":"Multidisziplinäre, hochmoderne Ausbildung, die durch unabhängige Forschung zur Entwicklung der medizinischen Wissenschaft beiträgt.","body":"<p><i>27 Stellen für den wissenschaftlichen Nachwuchs</i></p><p><p>Alle unsere PhD-Programme bieten eine hochrangige wissenschaftliche Ausbildung in den Grundprinzipien menschlicher Krankheiten und Therapeutika. Die Ausbildung kombiniert wissenschaftliches Mentoring mit einem Forschungsumfeld, das Grundlagen-, angewandte und klinische Wissenschaften integriert. Das breite Spektrum modernster Techniken wird durch umfangreiche Schulungsaktivitäten wie Seminare, Journal Clubs, Kurse für überfachliche Fähigkeiten, technische Workshops und wissenschaftliche Vernetzung ergänzt.</p></p><p><p>Die PhD-Programme \"<a href=\"https://www.medunigraz.at/doktoratsstudien/phd-program/molmed\">Molekulare Medizin</a>\" (Med Uni Graz) und \"Metabolische Regulation des gesunden Alterns\" (Universität Graz, Medizinische Universität Wien und Medizinische Universität Graz) schreiben 27 PhD-Stellen mit den Schwerpunkten altersbedingte Krankheiten, Immunologie, Fettstoffwechsel, Herz-Kreislauf-Forschung und Biostatistik aus.</p></p><p><p>Interessierte können sich bis 10. September 2024 unter <a href=\"https://phd-recruiting.medunigraz.at\">https://phd-recruiting.medunigraz.at</a> bewerben. 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Ihre Forschung befasst sich unter anderem mit der Auswirkung des Stoffwechsels auf die Psyche. Sie ist derzeit als Assistenzärztin an der Klinischen Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, der Klinischen Abteilung für Medizinische Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie und in den Spezialambulanzen für bipolare Erkrankungen, Psychokardiologie und Nutritional Psychiatry tätig.</i></p><p><h4>Worum geht es in Ihrem Forschungsbereich?</h4></p><p><p>Stoffwechsel und Psyche sind eng miteinander verbunden: jede*r, der schon einmal wegen Hunger grantig war, kann das bestätigen. Mein Forschungsbereich ist die Schnittstelle zwischen Psychiatrie, Psychosomatik und Stoffwechsel. Das Ziel dieser „metabolischen Psychiatrie und Psychosomatik“ ist es, zu verstehen, wie Psyche und Körper einander beeinflussen und wie man diese Dynamik nutzen kann, um Patient*innen bei ihren individuellen Behandlungszielen zu unterstützen.</p></p><p><h4>In welchem größeren Zusammenhang steht diese Forschung?</h4></p><p><p>Der besondere Fokus meiner Forschung liegt dabei auf der Insulinresistenz (einem Nichtansprechen des Körpers auf Insulin), dem damit verbundenen kardiovaskulären Risiko und dem Einfluss des Stoffwechsels auf die Stimmung. Die Insulinresistenz kann direkte Auswirkungen auf körperliche Symptome, Krankheitsverläufe und das Ansprechen auf Medikamente haben und ist damit sowohl in der somatischen Medizin als auch der Psychiatrie und Psychosomatik relevant.</p></p><p><h4>Wie sind Sie ursprünglich zu Ihrem Fach gekommen?</h4></p><p><p>Der „Hunger nach mehr“ hat mich schon immer fasziniert, sowohl was körperliche als auch was psychische Symptome betrifft. Schon während der Studienzeit konnte ich Erfahrungen in der Arbeitsgruppe für „kardiovaskuläre Diabetologie“ und später in der „Interdisziplinäre Metabolische Medizin Trials Unit“ sammeln. Im Rahmen des PhD-Studiums habe ich dann das Wahlfach „Nutritional Psychiatry“ besucht und dabei die Psychiatrie und Psychosomatik für mich entdeckt und möchte dort mit meiner Forschung den Bereich der „metabolischen Psychiatrie und Psychosomatik“ weiter ausbauen.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2026-03-12T10:07:02+01:00","language":null},{"id":12775,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/grazer-forscherinnen-zeigen-auf-fruehzeitige-behandlung-von-schwangerschaftsdiabetes-verhindert-komplikationen#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":90185,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67591/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/_extern/van-poppel-mireille.png","mimetype":"image/png","filename":"van-poppel-mireille.png","size":630475},"title":"Univ.-Prof.in ","name":"Mireille van Poppel","phone":"+433163802335","url":null,"link_label":null,"email":"mireille.van-poppel@uni-graz.at","headline":"Kontakt","address":["Institut für Bewegungswissenschaften, Sport und Gesundheit","Universität Graz"]},{"id":90189,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67589/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/A-D/desoye-gernot.png","mimetype":"image/png","filename":"desoye-gernot.png","size":769918},"title":"Ao. 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Etwa 14 Prozent aller werdenden Mütter sind davon betroffen. In den letzten Jahrzehnten konzentrierte sich die Forschung hauptsächlich auf spätere Stadien der Schwangerschaft (zwischen Woche 24 und 28). Neue Erkenntnisse einer australischen Studie aus dem Jahr 2023 zeigen jedoch, dass die Grundlagen für Komplikationen bereits vor der 20. Woche gelegt werden und daher früh gegengesteuert werden sollte. Ein Editorial sowie eine dreiteilige Serie an Publikationen im Journal Lancet richten die Aufmerksamkeit auf die Prävention und Behandlung von Schwangerschaftsdiabetes. Aus Graz waren die Sportwissenschaftlerin Mireille van Poppel (</i><a href=\"https://www.uni-graz.at/de/\" title=\"Universität Graz\"><i>Universität Graz</i></a><i>) und der Biochemiker </i><a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/a6d73f3c-7eb0-40f2-9907-942eea1cdff8\" title=\"Gernot Desoye\"><i>Gernot Desoye</i></a><i> (Med Uni Graz) beteiligt.</i></p><p><h4>Ein globales Problem</h4></p><p><p>Früher glaubte man, dass nur der Konsum von Nikotin, Alkohol und Drogen in der Schwangerschaft zu Problemen führt, dabei spielen weitaus mehr Faktoren eine Rolle. Die moderne Forschung befasst sich intensiv mit Schwangerschaftsdiabetes. „Die zunehmende Anzahl von Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes ist auf Faktoren wie Übergewicht, Stress und ungesunden Lebensstil zurückzuführen. Zusätzlich können Umweltbelastungen wie Feinstaub oder bestimmte Chemikalien zur Entwicklung von Schwangerschaftsdiabetes beitragen“, erklärt Gernot Desoye. „Während sich der Glukosestoffwechsel der Mutter nach der Entbindung normalisiert, kann es beim Kind zu Spätfolgen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Adipositas kommen“, betont Mireille van Poppel. „Wenn der Fötus im Bauch der Mutter ständig Glukose verarbeiten muss, produziert er vermehrt Insulin, was zu Zellschäden führen kann.“</p></p><p><h4>Frühe Diagnose als Präventionsschlüssel</h4></p><p><p>Bislang wurde Schwangerschaftsdiabetes als Komplikation im letzten Trimester betrachtet. Aktuelle Forschungen zeigen jedoch, dass die Erkrankung und ihre Vorläufer in 30 bis 70 Prozent der Fälle schon früher diagnostiziert werden können. Richtige Ernährung und ausreichende Bewegung senken das Risiko bereits vor der 20. Woche. „Während die Pathophysiologie des Schwangerschaftsdiabetes in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft gut erforscht ist, fehlen uns grundlegende Kenntnisse darüber zu Beginn der Schwangerschaft“, erklärt Gernot Desoye.</p></p><p><h4>Vorteile für die Schwangeren und das Kind</h4></p><p><p>„Es ist wichtig, Schwangere mit Risikofaktoren für Schwangerschaftsdiabetes früh, bestenfalls vor der 14. Schwangerschaftswoche, zu testen und eine notwendige Behandlung einzuleiten. Frühe Erkennung und eine Verbesserung des Lebensstils mit gesünderer Ernährung, mehr Bewegung und weniger Sitzen können zur Verringerung des Komplikationsrisikos beitragen“, beschreiben Mireille van Poppel und Gernot Desoye, nachzulesen in einem kürzlich veröffentlichten Kommentar in Lancet <i>Diabetes Endocrinology</i>. Frauen, die an Schwangerschaftsdiabetes litten, sollten auch nach der Geburt jährlich untersucht werden, um mögliche Folgekomplikationen wie Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen früh zu erkennen.</p></p><p><h4>Steckbrief Mireille van Poppel</h4></p><p><p>Mireille van Poppel beschäftigt sich mittlerweile schon seit mehr als 20 Jahren mit den Auswirkungen und der Förderung von Bewegung in der Schwangerschaft, unter anderem für die Prävention von Schwangerschaftsdiabetes. Sie war im EU-weiten DALI-Projekt verantwortlich für die Interventionsentwicklung und Evaluierung und war in weitere internationale Projekte zum Thema gesunder Lebensstil in der Schwangerschaft involviert.</p></p><p><h4>Steckbrief Gernot Desoye</h4></p><p><p>Gernot Desoye forscht seit fast 40 Jahren zu verschiedenen Aspekten des Schwangerschaftsdiabetes, zuletzt zu Vorgängen vor allem in der Frühphase der Schwangerschaft und dazu, wie diese die Entwicklung des Mutterkuchens beeinflussen. Seine Arbeiten wurden mit einigen nationalen und internationalen renommierten Forschungspreisen gewürdigt. Desoye koordinierte das EU-weite DALI-Projekt und war in weitere EU-Projekte zu diesem Thema involviert. Er wirkte als Ad-hoc-Experte für das Europäische Parlament und arbeitete für die EU-Kommission sowie als Editor für wissenschaftliche Journale.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"TE","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":true,"last_modified":"2026-03-12T10:07:30+01:00","language":null},{"id":12773,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/vorsitz-oesterreichische-gesellschaft-fuer-ernaehrung-sektion-sued#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":90142,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53317/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/H-K/holasek-sandra.png","mimetype":"image/png","filename":"holasek-sandra.png","size":792296},"title":"Assoz.-Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in","name":"Sandra Johanna Holasek ","phone":"+4331638571153","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/2884ab0d-0ee3-433c-8225-72bf99cd9932","link_label":"Forschungsprofil","email":"sandra.holasek@medunigraz.at","headline":"Lehrstuhl für Immunologie","address":["",""]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,268,271,275,299],"groups":[],"related_links":[{"id":2195,"datetime":"2024-07-17T12:45:32+02:00","title":"Österreichische Gesellschaft für Ernährung","description":null,"url":"https://www.oege.at"},{"id":2196,"datetime":"2024-07-17T12:45:32+02:00","title":"Österreichische Gesellschaft für Ernährung Sektion Süd","description":null,"url":"https://www.oege.at/category/sektion-sued/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61757/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/gratulation-erfolg.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"gratulation-erfolg.jpg","size":655801},"datetime":"2024-07-17T12:20:32+02:00","title":"Vorsitz: Österreichische Gesellschaft für Ernährung Sektion Süd ","teaser":"Sandra Holasek wurde einstimmig zur Vorsitzenden der ÖGE Sektion Süd gewählt.","body":"<p>Die Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) publiziert und verbreitet neue ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse und fördert somit auch Forschung und Lehre auf diesem sehr interdisziplinären Fachgebiet, auch mit der Einbringung in die Entwicklung von Ernährungsempfehlungen. Dies passiert einerseits durch enge Zusammenarbeit mit anderen Fachgesellschaften, wie z.B. der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung“ (DGE), „International Union of Nutritional Sciences (IUNS) oder der „Federation of European Nutriion Societies“ (FENS) und andererseits durch die Veranstaltung der Jahrestagung der ÖGE, dem Frühjahrssymposium der ÖGE, Workshops zu aktuellen Ernährungsthemen und der traditionellen wissenschaftlichen Drei-Länder-Tagung (D, A, CH).</p><p><p>Die Österreichische Gesellschaft für Ernährung Sektion Süd ist vor allem im Gebiet Steiermark und Kärnten tätig und pflegt regionale Kontakte mit Organisationen und Einrichtungen in den Bereichen Ernährung, Lebensmittel und Gesundheitsförderung. Zu den wichtigen Aufgaben der ÖGE-Sektion Süd zählt u.a. die Organisation und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen (jährliche Fachtagung in Graz).</p></p><p><p>\"Mit dem Vorsitz der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung Sektion Süd an der Medizinischen Universität Graz wird eine verstärkte Sichtbarkeit der Ernährungsforschung im medizinischen Kontext möglich,\" so Sandra Holasek. Das Ziel ist eine bessere Vernetzung von Wissenschafter*innen an den steirischen Hochschulen zur Thematik zu erreichen. Gemeinsame Projekte, Publikationen und Abschlussarbeiten, aber auch eine gemeinsame fundierte Wissenschaftskommunikation für die Bevölkerung zur Steigerung der Gesundheits- und Ernährungskompetenz gehören ebenso zum Auftrag.</p></p><p><p>Wir gratulieren Sandra Holasek herzlich!</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2024-07-17T12:45:32+02:00","language":null},{"id":12760,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/sonderausbildungen-herzlichen-glueckwunsch-zum-erfolgreichen-abschluss#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":75795,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67553/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/news/2024/07-2024/anaesthesiepflege-ss2024.png","mimetype":"image/png","filename":"anaesthesiepflege-ss2024.png","size":1092899},"title":"Absolvent*innen der Sonderausbildung in der 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href=\"https://postgraduate-school.medunigraz.at/\"><i>Postgraduate School</i></a><i> bietet ein vielfältiges Angebot an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für die verschiedenen Berufsgruppen innerhalb des Gesundheitssystems.</i></p><p><p>Wir gratulieren den Absolvent*innen der Sonderausbildungen:</p></p><p><ul><li data-list-item-id=\"e724144d2f48ac935df2556df171ad8a3\">Anästhesiepflege</li><li data-list-item-id=\"ea1f41e93e2db2a0394c4bd9de05096f4\">Kinderintensivpflege</li><li data-list-item-id=\"ef19b6a4ca474da9d9ac14bc00bc4d5cc\">Krankenhaushygiene</li></ul></p><p><h4>Weitere Informationen zu den Universitätslehrgängen</h4></p><p><p><strong>Sonderausbildung in der Anästhesiepflege</strong></p></p><p><p>Der Universitätslehrgang Sonderausbildung in der Anästhesiepflege vermittelt spezifisch pflegerisches und medizinisch-technisches Wissen für den Spezialbereich Anästhesiepflege, macht ethische Grundsätze bewusst und zeigt Methoden zur Kommunikation und Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit auf.</p></p><p><p><strong>Sonderausbildung in der Kinderintensivpflege</strong></p></p><p><p>Der Universitätslehrgang vermittelt spezifisch pflegerisches und medizinisch-technisches Wissen für den Spezialbereich Kinderintensivpflege, macht ethische Grundsätze bewusst und zeigt Methoden zur Kommunikation und Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit auf.</p></p><p><p><strong>Sonderausbildung in der Krankenhaushygiene</strong></p></p><p><p>Der Universitätslehrgang stellt eine Ausbildung mit pflegewissenschaftlichen, medizinwissenschaftlichen, humanwissenschaftlichen, rechts- und sozialwissenschaftlichen Aspekten dar, mit dem Fokus auf der Erhaltung der vollen Gesundheit und der vorbeugenden Verhütung von Krankheiten in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen.</p></p><p><p><i><sub>Fotonachweis Anästhesiepflege und Kinderintensivpflege: Andrea Maierhofer</sub></i><br/><i><sub>Fotonachweis Krankenhaushygiene: Mark Morgan / ÖGKV Steiermark</sub></i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2026-03-12T10:08:14+01:00","language":null},{"id":12758,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/steirische-und-kaerntner-hochschulkonferenzen-neue-schwerpunkte#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":75786,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67548/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/news/2024/07-2024/Konferenz-steirische-kaerntner-Hochschulen.png","mimetype":"image/png","filename":"Konferenz-steirische-kaerntner-Hochschulen.png","size":1380036},"title":"Verstärkte Zusammenarbeit: Rektor Montanuniversität Peter Moser, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Kärtner Landeshauptmann Peter Kaiser, Rektor Universität Klagenfurt Oliver Vitouch (v.r.n.l)","description":null,"alternative":"Verstärkte Zusammenarbeit: Rektor Montanuniversität Peter 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Hochschulkonferenz","description":null,"url":"https://www.aau.at/universitaet/profil/kaerntner-hochschulkonferenz/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/64406/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/AdobeStock-Stecknadel_505008347_mpix-foto.png","mimetype":"image/png","filename":"AdobeStock-Stecknadel_505008347_mpix-foto.png","size":999024},"datetime":"2024-07-15T09:10:08+02:00","title":"Treffen: Steirische und Kärntner Hochschulkonferenzen","teaser":"Verstärkte Zusammenarbeit und Kooperation zwischen den beiden Hochschulräumen Kärnten und Steiermark.","body":"<p>Am Donnerstag, dem 11. Juli, fand die Konferenz der kärntner und steirischen Hochschulen an der Montanuniversität Leoben statt. Das Treffen, das zukünftig einmal im Jahr abgehalten werden soll, betraf die verstärkte Zusammenarbeit und Kooperation zwischen den beiden Hochschulräumen Kärnten und Steiermark. Damit wollen die Hochschulen beider Länder den Wirtschafts- und Forschungsraum Südösterreich, der durch die Koralmbahn entstehen wird, nachhaltig stärken und näher zusammenbringen.</p><p><p>Dabei wurden gemeinsame Schwerpunktthemen definiert und erörtert, wie diese auf Basis bereits bestehender Strukturen umgesetzt werden können. Auf dem Programm stand außerdem eine Besichtigung des neuen Forschungszentrums für Wasserstoff der Montanuniversität Leoben.</p></p><p><h4>Steirische Hochschulkonferenz</h4></p><p><p>Die steirische Hochschulkonferenz (SHK) ist eine Interessensgemeinschaft, die 2012 gegründet wurde und aus den neun steirischen Hochschulen besteht. Das Mission Statement der SHK ist darauf ausgerichtet, die Weiterentwicklung und Zusammenarbeit im Hochschulraum Steiermark zu fördern. Die Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit liegen in der Förderung eines kollektiven Hochschulbewusstseins und der Erarbeitung einer gemeinsamen Position zu strategischen Fragestellungen, um als geschlossene Einheit aufzutreten. Weitere Schwerpunkte sind eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und gemeinsames Marketing, um die Interessen der Hochschulen geschlossen zu vertreten. Zudem zählen die Koordination der Profilbildung und der Kooperationen, mit einem Fokus auf Projekte, die entweder alle oder die Mehrheit der Hochschulen betreffen, zu den zentralen Arbeitsschwerpunkten der steirischen Hochschulkonferenz. Dazu gehören Projekte mit hoher Außenwirkung, sogenannte „Leuchtturmprojekte“, die den steirischen Hochschulraum repräsentieren, sowie allgemeine Projekte, die darauf abzielen, Hürden und Hindernisse abzubauen und die Kooperationen zu fördern. Mit diesen Maßnahmen verfolgt die steirische Hochschulkonferenz das Ziel, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des steirischen Hochschulraums zu steigern und eine starke, gemeinsame Position im nationalen und internationalen Kontext zu etablieren. Die steirische Hochschulkonferenz betreibt drei zentrale Programmlinien, die Didaktikwerkstatt, e-Didactics und e-Campus. Der e-Campus ist ein Projekt der steirischen Hochschulkonferenz, das es Lehrenden ermöglicht, umfassende Informationen für den erfolgreichen Einsatz von Technologie in der Lehre zu finden. Zu den Nachhaltigkeitsagenden zählen: Teilnahme der steirischen Hochschulkonferenz beim CCCA (Climate Change Center Austria), dem Klimapakt Graz, der von der TU Graz, FH Campus 02 und der FH Joanneum unterschrieben wurde.</p></p><p><h4>Kärntner Hochschulkonferenz</h4></p><p><p>Der Zusammenschluss der drei kärntner Hochschulen im Jahr 2013 und seit dem Jahr 2019 auch der Gustav-Mahler-Privatuniversität zur kärntner Hochschulkonferenz diente dazu, Ressourcen zu bündeln und durch eine gemeinsame Positionierung das Bundesland Kärnten als Bildungsstandort weiterzuentwickeln. Die Bewältigung von Herausforderungen in Internationalisierungsprogrammen, Infrastrukturthemen sowie der Hochschuldidaktik kann durch eine gemeinsame Vorgehensweise effizienter und effektiver gestaltet werden.</p></p><p><h4>Gemeinsamkeiten der beiden Hochschulräume</h4></p><p><p>„Regionale Verbundenheit und das Bekenntnis zum Standort sind zentrale Aspekte der Hochschulentwicklung, die sowohl der steirischen als auch der kärntner Hochschulkonferenz am Herzen liegen“, fasst Montanuni-Rektor Moser, der derzeit den Vorsitz der steirischen Hochschulkonferenz innehat, zusammen. Ein weiterer Schwerpunkt beider Hochschulräume liegt auf der Campusentwicklung und der Abstimmung der Infrastruktur, um eine optimale Lehr-, Lern- und Forschungsumgebung zu schaffen. Die Stärkung des Wirtschaftsraumes und der Wettbewerbsfähigkeit der Region sind dabei ebenso wichtige Ziele. Dies wird durch eine enge Koordination und Kooperation der beteiligten Institutionen erreicht. Zudem wird großer Wert auf die Sichtbarmachung der Scientific Community gelegt, um den Mehrwert der hochschulischen Einrichtungen für die Gesellschaft deutlich zu machen.</p></p><p><p>„Unsere Hochschulen sind Zentren, die dazu beitragen, künftige gesellschaftliche Herausforderungen zu erkennen und zu meistern. Für die Politik ist es daher unerlässlich, auf die Wissenschaft zurückzugreifen und mit ihr zu kooperieren. Davon hängt auch die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes und Lebensraumes ab. Die Koralmbahnstrecke, die ab Ende 2025 in nur 45 Minuten Graz und Klagenfurt verbinden wird, schafft einen neuen Ballungsraum mit rund 1,1 Millionen Menschen, der nach Wien der größte in Österreich sein wird. Es ist wichtig, dass wir uns auf die damit einhergehenden Entwicklungen auch am Hochschul- und Universitätssektor vorbereiten. Durch eine noch engere Vernetzung der Kärntner Hochschulen wird es uns gelingen, die neuen Chancen für unsere Bevölkerung optimal zu nutzen. Die gemeinsame Konferenz mit der Steiermark, in der Ideen und Vorhaben nun auch bundesländerübergreifend abgestimmt wurden, begrüße ich als Landeshauptmann von Kärnten sehr“, so Kaiser.</p></p><p><p>„Kooperation hat an den steirischen Hochschulen eine lange Tradition und ist der Schlüssel unseres Erfolges als Forschungsland Nummer 1 in Österreich. Mit der gemeinsamen Konferenz der steirischen und kärntner Hochschulen an der Montanuniversität Leoben wollen wir die Zusammenarbeit über die Bundesländergrenzen hinweg forcieren und so den Süden Österreichs international noch sichtbarer machen. Die Koralmbahn wird einen weiteren wichtigen Beitrag leisten, um die Forschungsachse Süd weiter zu stärken und den Austausch zwischen unseren beiden Bundesländern zu fördern“, so die steirische Wissenschafts- und Forschungslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.</p></p><p><p><i>Textnachweis: Montanuniversität Leoben</i><br/><i>Photonachweis: Montanuniversität Leoben/Stöbbauer</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2026-03-12T10:08:40+01:00","language":null},{"id":12756,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/herzlichen-glueckwunsch-habilitationen-an-der-med-uni-graz-im-ersten-und-zweiten-quartal-2024#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,14,266,267,284],"groups":[],"related_links":[{"id":2188,"datetime":"2026-03-12T10:09:05+01:00","title":"Details zur Habilitation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/habilitation"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62629/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/med-campus-flaggen.png","mimetype":"image/png","filename":"med-campus-flaggen.png","size":1000177},"datetime":"2024-07-12T08:00:00+02:00","title":"Herzlichen Glückwunsch: Habilitationen an der Med Uni Graz ","teaser":"Wir gratulieren herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Habilitation im 1. und 2. Quartal 2024 an der Med Uni Graz.","body":"<p><i>Wir gratulieren herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Habilitation im 1. und 2. Quartal 2024 an der Medizinischen Universität Graz:</i></p><p><h4>1. Quartal:</h4></p><p><p>PD. Dr. med.univ. Dr. scient.med <strong>Martin RIEF</strong>, Univ.-Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, für das Fach \"Anästhesiologie und Intensivmedizin\", am 11.01.2024</p></p><p><p>PD. Ass.-Prof. Dr.med.univ. <strong>Andreas REINISCH</strong>, PhD, Univ.-Klinik für Innere Medizin und Univ.-Klinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin, für das Fach \"Innere Medizin und internistische Onkologie\", am 18.01.2024</p></p><p><p>PD<sup>in</sup> Dr.<sup>in</sup> med.univ.<strong> Eva Elisa AMERSTORFER</strong>, Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie, für das Fach „Kinder- und Jugendchirurgie“, am 29.01.2024</p></p><p><p>PD<sup>in</sup> Dr.<sup>in</sup> med.univ. Dr.<sup>in </sup>scient.med. <strong>Nina HÖRLESBERGER</strong>, Univ.-Klinik für Orthopädie und Traumatologie, für das Fach \"Orthopädie und Traumatologie\" am 07.02.2024</p></p><p><p>PD<sup>in</sup> Dr.<sup>in</sup> med.univ. et scient.med <strong>Elisabeth TATSCHER</strong>, Univ.-Klinik für Innere Medizin, Klinische Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie, für das Fach \"Innere Medizin und Gastroenterologie und Hepatologie\", am 13.02.2024</p></p><p><h4>2. Quartal:</h4></p><p><p>PD<sup>in</sup> Dr.<sup>in </sup>rer.cur. <strong>Daniela SCHOBERER</strong>, BSc., MSc., Institut für Pflegewissenschaft, für das Fach \"Pflegewissenschaft\", am 13.05.2024</p></p><p><p>PD Dr.med.univ. Dr.scient.med. <strong>Benno KOHLMAIER</strong>, Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Klinische Abteilung für Allgemeinpädiatrie, für das Fach \"Kinder- und Jugendheilkunde\", am 14.05.2024</p></p><p><p>PD Dr.med.univ. Dr.scient.med. <strong>David ZWEIKER</strong>, Univ.-Klinik für Innere Medizin, Klinische Abteilung für Kardiologie, für das Fach \"Innere Medizin und Kardiologie\", am 04.06.2024</p></p><p><p>PD Dr.med.univ. Dr.scient.med. <strong>Thomas WEILAND</strong>, Univ.-Klinik für Hals-, Nasen-, und Ohrenheilkunde, Klinische Abteilung für Allgemeine HNO, für das Fach \"Hals-, Nasen-, und Ohrenheilkunde\", am 12.06.2024</p></p><p><p>PD Dr.med <strong>András Tamás DEAK</strong>, PhD, Univ.-Klinik für Innere Medizin, für das Fach \"Innere Medizin und Nephrologie\", am 20.06.2024</p></p>","start":null,"end":null,"author":"HP","email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2026-03-12T10:09:05+01:00","language":null},{"id":12725,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/innovationen-an-der-med-uni-graz-5-fragen-an-lars-peter-kamolz#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":89897,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53180/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/H-K/kamolz-lars.png","mimetype":"image/png","filename":"kamolz-lars.png","size":635102},"title":"Univ.-Prof. Dr. med. ","name":"Lars-Peter Kamolz","phone":"+4331638572003","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/4f1bc827-80cc-438f-a433-4110b2274d27 - - Forschungsprofil","link_label":"Forschungsprofil","email":"innovation@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Bereich Innovation","Büro des Vizerektors für Klinische Angelegenheiten, Innovation und Nachhaltigkeit "]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,14,267,268,269,270,287],"groups":[],"related_links":[{"id":2182,"datetime":"2026-03-12T10:09:41+01:00","title":"Zur Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2024/presseinfo-kamolz-innovation-web.pdf"},{"id":2181,"datetime":"2026-03-12T10:09:41+01:00","title":"Lars-Peter Kamolz","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/4f1bc827-80cc-438f-a433-4110b2274d27"},{"id":2183,"datetime":"2026-03-12T10:09:41+01:00","title":"Innovation an der Med Uni Graz","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/innovation"},{"id":2184,"datetime":"2026-03-12T10:09:41+01:00","title":"Medical Science City Graz","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/medical-science-city-graz"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67402/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/07-2024/Header_Kamolz.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"Header_Kamolz.jpg","size":287956},"datetime":"2024-07-11T08:19:00+02:00","title":"Innovationen an der Med Uni Graz: 5 Fragen an Lars-Peter Kamolz","teaser":"Lars-Peter Kamolz im Gespräch: Warum Innovationen von heute die Medizin von morgen bestimmen werden.\r\n","body":"<p><i>Medizinischer Fortschritt rettet Leben, verbessert Lebensqualität und verringert Leiden. Um Innovation in der Medizin weiter voranzutreiben, kooperiert die Med Uni Graz eng mit externen Partner*innen, um „Pioneering Minds“ nicht nur auszubilden und zu fördern, sondern auch neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und marktreif zu machen. </i><a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/4f1bc827-80cc-438f-a433-4110b2274d27\" title=\"Lars-Peter Kamolz\"><i>Lars-Peter Kamolz</i></a><i> koordiniert den </i><a href=\"https://www.medunigraz.at/innovation\" title=\"Innovation\"><i>Bereich für Innovation</i></a><i> an der Med Uni Graz und hat im Interview über den Stellenwert von Innovation gesprochen.</i></p><p><h4>Von der Idee zur Innovation</h4></p><p><p>Wann wird aus einer neuen Idee eine Innovation? „Im engeren Sinne resultieren aus Ideen erst dann Innovationen, wenn diese in neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden, erfolgreich Anwendung finden und den Markt durchdringen“, fasst Lars-Peter Kamolz von der Med Uni Graz zum Start des Gesprächs zusammen. „Innovation bedeutet für mich die Gestaltung der Zukunft. Mit der Innovation von heute bestimmen wir die Medizin von morgen. Wenn wir als Standort Graz die Medizin der Zukunft mitgestalten wollen, müssen wir innovativ sein“, fährt er fort. Darüber hinaus tragen Innovationen im Gesundheitswesen zur wirtschaftlichen Entwicklung bei, indem sie neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen und bestehende Branchen transformieren. Start-ups und etablierte Unternehmen investieren wiederum in Forschung und Entwicklung, um innovative Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen, was zu Arbeitsplätzen, Umsatzwachstum und einer gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit führt.</p></p><p><h4>Innovation kommt nicht von allein</h4></p><p><p>Was benötigt man, um Innovation zu fördern bzw. sie zu garantieren? „Einerseits brauchen wir Menschen, die innovativ sind und über den Tellerrand hinausdenken“, erklärt Lars-Peter Kamolz. Eine Voraussetzung dafür ist ein Umfeld, das dies zulässt bzw. – besser noch – fördert. „Wenn Ideen gut sind, müssen wir unsere Mitarbeiter*innen aktiv unterstützen und ihnen die Hilfestellung geben, die sie brauchen, damit aus dieser Idee wirklich ein Produkt oder eine Dienstleistung werden kann“, erläutert Lars-Peter Kamolz.</p></p><p><p>Die wichtigste Sprungfeder für erfolgreiche Innovation ist der Mensch selbst. So beschreibt Lars-Peter Kamolz die ersten Schritte der Förderung von Innovation an der Med Uni Graz: „Es ist das Mindset, die Offenheit für neue Ansätze, die gefördert und kultiviert werden muss. Das beginnt schon sehr früh, bei unseren Studierenden beispielsweise, bei denen das ‚Pflänzchen‘ Innovation bereits gesät werden muss.“</p></p><p><p>Daneben kommt aber auch der Vernetzung dieser Menschen mit anderen Menschen eine entscheidende Bedeutung zu. Man braucht heutzutage ein Netzwerk an kompetenten Partner*innen, die Innovator*innen dabei unterstützen, aus ihrer Idee Realität werden zu lassen. „Dies ist einer der großen Vorteile, die wir hier an der Med Uni Graz haben. Uns steht genau dieses Netzwerk an kompetenten Partner*innen zur Verfügung. Das alles macht die Medizinische Universität Graz und die Medical Science City Graz aus – wir haben hier am Standort ideale Bedingungen, einerseits um innovativ zu sein, andererseits um Innovationen entwickeln und fördern zu können“, fasst Lars-Peter Kamolz zusammen.</p></p><p><h4>Kooperation in der Medical Science City</h4></p><p><p>„Die <a href=\"https://www.medunigraz.at/medical-science-city-graz\" title=\"Medical Science City Graz\">Medical Science City</a> ist für mich ein Wissenschafts- und Innovationsstadtteil, der sich darauf konzentriert, nicht nur die Medizin und medizinische Versorgung von heute zu sichern, sondern auch die Medizin der Zukunft zu entwickeln und zu prägen. Hier am Standort sind entscheidende Player*innen wie die Med Uni Graz, das Universitätsklinikum, das ZWT und eine Vielzahl anderer wichtiger Partner*innen beheimatet, mit deren Hilfe und Unterstützung das ,Pflänzchen‘ Innovation wachsen und gedeihen kann“, erklärt Lars-Peter Kamolz die Vorteile der Medical Science City Graz. Dieser Standort bietet aber nicht nur Zugang zu erstklassiger Forschung und Infrastruktur, sondern auch zu einem breiten Netzwerk von Branchenakteur*innen, die Zusammenarbeit und Partnerschaften erleichtern. Dadurch und durch die Schaffung von günstigen Rahmenbedingungen, Förderprogrammen und durch andere Maßnahmen konnten sich Graz und die Steiermark bereits in der Vergangenheit zu einem Zentrum für Gesundheitsinnovationen entwickeln. Um diesen erfolgreichen Weg fortsetzen zu können, ist es wichtig, weiterhin in Forschung und Entwicklung zu investieren, regulatorische Barrieren abzubauen und die Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Unternehmen und der Gesundheitsbranche zu fördern, um das volle Potenzial von Gesundheitsinnovationen auszuschöpfen und die Herausforderungen der Zukunft anzugehen.</p></p><p><p>Ein rezentes Beispiel ist die Firma EVOMEDIS, die für die Entwicklung ihres neuartigen Zelltherapeutikums zur Behandlung von schweren Verbrennungen am ZWT II angesiedelt und kürzlich die Orphan Drug Designation der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) erhalten hat.</p></p><p><p>Dabei handelt es sich um ein neu entwickeltes und patentiertes Verfahren, das von EVOMEDIS in Zusammenarbeit mit Forscher*innen und Mediziner*innen von COREMED, dem Zentrum für Regenerative Medizin und Präzisionsmedizin der Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, der Med Uni Graz sowie der LMU München und dem TERM Würzburg entwickelt wird.</p></p><p><p>„Das Motto Pioneering Minds der Med Uni Graz bedeutet für mich, dass die Med Uni Graz die Zukunft der Medizin und damit der Gesellschaft nachhaltig mitgestalten will; im Gesundheitsbereich ermöglichen Innovationen (wie neue Medikamente, Therapien, medizinische Geräte und diagnostische Verfahren) eine verbesserte Behandlung von Krankheiten und die Steigerung der Lebensqualität der Menschen. Durch die Integration von neuen Technologien können Ärzt*innen und medizinisches Fachpersonal schneller und präziser diagnostizieren, personalisierte Behandlungspläne erstellen und die Wirksamkeit von Therapien überwachen“, schließt Lars-Peter Kamolz ab.</p></p><p><h4>Steckbrief Lars-Peter Kamolz</h4></p><p><p>Lars-Peter Kamolz wurde am 11. März 1972 in Berlin geboren. Er hat Medizin an der Universität Wien und Qualitäts- und Prozessmanagement am Institut für Wissens- und Kommunikationsmanagement der Donau-Universität Krems studiert. Er ist Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie und seit 2012 als Universitätsprofessor für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie an der Medizinischen Universität Graz tätig. Er leitet seit 2012 die Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie in Graz und seit 2023 die Universitätsklinik für Chirurgie. Seit 2013 ist er stellvertretender Ärztlicher Direktor des LKH-Universitätsklinikums Graz. Daneben beschäftigt er sich seit Jahren intensiv mit Themen wie Innovation, High Impact Leadership und Circular Economy and Sustainable Strategy.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"TE","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2026-03-12T10:09:41+01:00","language":null},{"id":12755,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/goldene-diplome-2024-herzlichen-glueckwunsch-zum-50-promotionsjubilaeum#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":75749,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67514/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/07-2024/Goldenen_Diplome/goldene-diplome01.png","mimetype":"image/png","filename":"goldene-diplome01.png","size":873272},"title":"Festakt in der Aula der Med Uni Graz","description":null,"alternative":"Festakt in der Aula der Med Uni 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Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,267,299],"groups":[],"related_links":[{"id":2187,"datetime":"2024-07-11T09:36:34+02:00","title":"Alumni-Service","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/themen-universitaet/alumniae"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67521/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/07-2024/Goldenen_Diplome/teaser-goldene-diplome.png","mimetype":"image/png","filename":"teaser-goldene-diplome.png","size":1292810},"datetime":"2024-07-11T08:00:00+02:00","title":"Goldene Diplome: Glückwünsche zum 50. Promotionsjubiläum","teaser":"40 Jubilar*innen erhielten das Goldene Doktordiplom der Medizinischen Universität Graz verliehen.","body":"<p>Mitte Juni wurden an der Med Uni Graz die Goldenen Diplome verliehen. 40 Jubilar*innen erneuerten im Rahmen eines akademischen Festaktes ihr Promotionsgelöbnis. Rektorin Andrea Kurz und Vizerektor Alexander Rosenkranz würdigten den unermüdlichen Einsatz der Mediziner*innen zum Wohle der Patient*innen. Vizedekanin Barbara Kirnbauer stellte die Jubilar*innen vor und Augenklinik-Vorstand Andreas Wedrich fungierte als Promotor.</p><p><p>Herzlichen Glückwunsch den diesjährigen Jubilar*innen:</p></p><p><ul> <li>Joachim Berthold</li> <li>Helmuth Martin Borkenstein</li> <li>Wolfgang Brünner</li> <li>Herwig Edlinger</li> <li>Gerald Fugger</li> <li>Haschem Ghassempur</li> <li>Winfried Haring</li> <li>Wilhelm Hybasek</li> <li>Roswitha Justich</li> <li>Hannes Kahr</li> <li>Rudolf Lackner</li> <li>Uwe Mogel</li> <li>Reinhold Martin Petschnigg</li> <li>Veronika Rupp</li> <li>Siegfried Schafgassner</li> <li>Reinhard Steinberger</li> <li>Gertraud Täubl</li> <li>Rudolf Täubl</li> <li>Heribert Uray</li> <li>Christian Urban</li> <li>Emmerich Zeichen<br/> \t </li> <li>Wilhelm Andree</li> <li>Eva-Maria Ferstl-Sziberth</li> <li>Kurt Wilhelm Frank</li> <li>Renate Angela Grobovschek</li> <li>Monika Gubi</li> <li>Wolfgang Gucher</li> <li>Gerlind Holub</li> <li>Victor Kann</li> <li>Viktor-Anton Kesztele</li> <li>Christa Kostron</li> <li>Herwig Kostron</li> <li>Walter Oberndorfer</li> <li>Gertrud Ozegovic</li> <li>Rudolf Pekar</li> <li>Liselotte Petritz</li> <li>Erich Rothe</li> <li>Monika Schantl</li> <li>Raimund Schiefer</li> <li>Hannes Schmid</li> </ul></p>","start":"2024-07-11T08:00:00+02:00","end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2024-07-11T09:36:34+02:00","language":null},{"id":12749,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/auszeichnungen-forscherinnen-der-kardiologie-erhielten-zahlreiche-preise#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":75731,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67512/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/news/2024/05-2024/kardiologie-auszeichnung.png","mimetype":"image/png","filename":"kardiologie-auszeichnung.png","size":862700},"title":"Daniel Scherr (ÖKG Sekretär), Katrin Knödl, Anna Eberl, Ursula Rohrer, Alexander Peikert, Viktoria Santner, Nicolas Verheyen, Simon Sedej, Mahmoud Abdellatif, Andreas Zirlik (Leiter, Kardiologie), Franz Weidinger (Präsident ESC).","description":null,"alternative":"Preisverleihung Kardiologie"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,268,271,274,299],"groups":[],"related_links":[{"id":2185,"datetime":"2024-07-10T10:47:11+02:00","title":"Österreichische Gesellschaft für Kardiologie","description":null,"url":"https://atcardio.at/"},{"id":2186,"datetime":"2024-07-10T10:47:11+02:00","title":"Forschung an der Klinischen Abteilung für Kardiologie","description":null,"url":"https://kardiologie.medunigraz.at/forschung"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54592/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/glueckwunsch-news-01.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"glueckwunsch-news-01.jpg","size":580243},"datetime":"2024-07-10T07:54:43+02:00","title":"Auszeichnungen: Forscher*innen der Kardiologie erhielten zahlreiche Preise","teaser":"Wissenschaftliche Arbeiten bei der Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Kardiologie prämiert.","body":"<p>Bei der diesjährigen Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Kardiologie (ÖKG) konnte sich die <a href=\"https://kardiologie.medunigraz.at/\">Klinische Abteilung für Kardiologie</a> der Medizinischen Universität Graz über zahlreiche Auszeichnungen freuen. Neben dem ÖKG-Präsidenten Georg Delle-Karth überreichte auch Franz Weidinger, der aktuelle Präsident der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie, die Preise persönlich.</p><p><p>Zwei Projektpreise gingen an die Kardiomyopathie Forschung. <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/ff4845fb-2d85-4c18-b163-9c9db9bcdd55\">Nicolas Verheyen</a> erhielt das mit EUR 100.000 dotierte ÖKG-Exzellenzstipendium für das Projekt „HYDrochlorothiazidE compared to amlodipine to treat arterial hypertension in patients with Hypertrophic obstructive CardioMyopathy – the multicenter randomized double-blind controlled crossover HYDE-HCM trial“.<strong> </strong><a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/15068d25-68fd-4edc-b774-e6de0f9d71cc\">Viktoria Santner</a> wurde für ihr Dissertationsprojekt „Myocardial deformation analysis to improve diagnostic yield of genetic testing in hypertrophic cardiomyopathy“ mit einem projektbezogenen-Stipendium über EUR 20.000 ausgezeichnet.</p></p><p><p>Der renommierte Werner-Klein-Forschungspreis für Translationale Herz-Kreislaufforschung wurde an <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/3b0e60f1-a53b-4b19-bc01-f79fdbb5328c\">Simon Sedej</a> verliehen. Er wurde damit für seine maßgeblichen Arbeiten zu ursächlichen Mechanismen bei der Entstehung von Herzinsuffizienz im fortgeschrittenen Alter geehrt.</p></p><p><p>Auch Kongress Einreichungen wurden zahlreich prämiert. <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/6a8e0f62-9110-480e-ab64-6387e5bd391c\">Alexander Peikert’s</a><strong> </strong>Abstract „Dapagliflozin in Patients with Heart Failure and Previous Myocardial Infarction: A Participant-level Pooled Analysis of DAPA-HF and DELIVER“ wurde als Best Clinical Abstract geehrt. <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/ab8bf4f1-2249-4ee1-8f43-b6243642481a\">Anna-Sophie Eberl‘s</a> Abstract „Electrophysiological findings in Redo procedures after Pulmonary vein isolation with pulsed field ablation“ gewann den drittbesten Clinical Abstract Preis. Katrin Knödl erhielt für „HerzMobil“ – ein Telemonitoring Programm für Menschen mit Herzinsuffizienz – Auswertung der Patient*innenbefragung 2023“ den Best Abstract Award in der Kategorie \"Kardiologische Pflege und medizinisch-technische Dienste\". Die Best Clinical Case Auszeichnung wurde <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/f39be8c3-728b-456b-af1e-4831818053a0\">Ursula Rohrer</a> für „Sudden cardiac arrest as first presentation of an accessory pathway during pregnancy in a 34-year old patient“ zugesprochen.</p></p><p><p><a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/23a1d041-0bd0-4b3c-9b97-6d55408dcbd2\">Andreas Zirlik</a>, Leiter der Klinischen Abteilung für Kardiologie, freut sich für seine Mitarbeiter*innen: \"Es erfüllt mich mit Freude und Stolz zu sehen wie sowohl klinisch angewandte als Grundlagenforschung an unserem Universitären Herzzentrum Graz floriert\".</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2024-07-10T10:47:11+02:00","language":null},{"id":12743,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/aufnahmeverfahren-zum-medizinstudium-11904-nahmen-teil#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":75711,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67466/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/07-2024/MedAT-2024/medat-registrierung-01.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medat-registrierung-01.jpg","size":707046},"title":"Registrierung der Studienwerber*innen","description":null,"alternative":"Registrierung der Studienwerber*innen"},{"id":75712,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67467/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/07-2024/MedAT-2024/medat-registrierung-02.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medat-registrierung-02.jpg","size":595315},"title":"Registrierung der Studienwerber*innen","description":null,"alternative":"Registrierung der Studienwerber*innen"},{"id":75713,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67468/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/07-2024/MedAT-2024/medat-registrierung-03.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medat-registrierung-03.jpg","size":594240},"title":"Registrierung der Studienwerber*innen","description":null,"alternative":"Registrierung der Studienwerber*innen"},{"id":75714,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67469/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/07-2024/MedAT-2024/medat-stadthalle-01.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medat-stadthalle-01.jpg","size":724555},"title":"Studienwerber*innen in der Grazer Stadthalle","description":null,"alternative":"Studienwerber*innen in der Grazer Stadthalle"},{"id":75715,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67470/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/07-2024/MedAT-2024/medat-stadthalle-02.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medat-stadthalle-02.jpg","size":817880},"title":"Der MedAT 2024 beginnt","description":null,"alternative":"Der MedAT 2024 beginnt"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,14,267,270,284],"groups":[],"related_links":[{"id":2180,"datetime":"2026-03-12T10:10:55+01:00","title":"Mehr über den MedAT erfahren","description":null,"url":"https://www.medizinstudieren.at/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67471/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/07-2024/MedAT-2024/medat-header-2024.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medat-header-2024.jpg","size":741499},"datetime":"2024-07-05T13:54:43+02:00","title":"Aufnahmeverfahren zum Medizinstudium: 11.904 nahmen teil","teaser":"Von ursprünglich 15.158 Angemeldeten haben insgesamt 11.904 Kandidat*innen österreichweit am MedAT teilgenommen.","body":"<p>Wie schon in den Vorjahren wurden die Aufnahmetests an mehreren Standorten in ganz Österreich abgehalten. Die Tests der MedUni Wien wurden an der Messe Wien abgehalten, in Graz waren die Stadthalle Graz und in Oberösterreich die Messe Wels die Austragungsorte. In Innsbruck fanden die Tests für die Medizin Uni Innsbruck in der Messe Innsbruck statt.</p><p><h4>Die Teilnahmezahlen im Detail:</h4></p><p><ul><li data-list-item-id=\"e461e9aac99be232244ee353def8d610b\">An der MedUni Wien nahmen insgesamt 5.920 Personen am Aufnahmetest teil, ursprünglich waren 7.384 Anmeldungen eingegangen.</li><li data-list-item-id=\"e7d2314c16fd859bcc2cb7dcf094ed605\">An der Medizinischen Universität Innsbruck kamen am heutigen Freitag insgesamt 2.350 Personen zum Test. Bei der Online-Anmeldung bis Ende März waren es 3.196 Personen gewesen.</li><li data-list-item-id=\"e2f6a38313978a65324b224bb758ed110\">An der Med Uni Graz, wo es ursprünglich 2.603 Anmeldungen gewesen waren, registrierte man am heutigen Freitag insgesamt 2.123 teilnehmende Personen.</li><li data-list-item-id=\"e4db1bc61350dc6472e300c20a9ddf61a\">In Oberösterreich (Medizinische Fakultät der JKU Linz) nahmen 1.511 Personen teil, bis zum Ablauf der Online-Anmeldung hatten sich 1.975 Interessierte gemeldet.</li></ul></p><p><h4>Inhalte der Aufnahmetests MedAT-H und MedAT-Z</h4></p><p><ul><li data-list-item-id=\"ea4f74ce759583e6989c96fc06d1e3179\">Basiskenntnistest Medizinische Studien: Überprüfung des schulischen Vorwissens aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Mathematik</li><li data-list-item-id=\"e14b8d4adcb878b9d7faa55ea4b746101\">Textverständnis: Überprüfung von Lesekompetenz und Verständnis von Texten</li><li data-list-item-id=\"ebcd5400e1b7e10778421308f6ac76cad\">Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten: Dieser Testteil besteht aus fünf Aufgabengruppen (Figuren zusammensetzen, Zahlenfolgen, Wortflüssigkeit, Gedächtnis und Merkfähigkeit sowie Implikationen erkennen) und erfasst kognitive Basisfähigkeiten und -fertigkeiten.</li><li data-list-item-id=\"e6488941a1f8bedf5266084b1ce1bd6ec\">Sozial-emotionale Kompetenzen: Dieser Testteil besteht aus den Aufgabengruppen Emotionen erkennen, Emotionen regulieren und Soziales Entscheiden, die wesentliche Aspekte sozial-emotionaler Kompetenzen erfassen.</li></ul></p><p><p>Der Aufnahmetest für die Zahnmedizin (MedAT-Z) ist zum überwiegenden Teil identisch mit dem MedAT-H. Anstelle des Testteils Textverständnis und der Aufgabengruppe Implikationen erkennen werden im Testteil Manuelle Fertigkeiten die Aufgabengruppen Drahtbiegen und Formen spiegeln eingesetzt.</p></p><p><h4>Insgesamt 1.900 Studienplätze</h4></p><p><p>Für das Studienjahr 2024/25 stehen für die Studien Human- und Zahnmedizin insgesamt 1.900 Studienplätze und damit gegenüber dem Vorjahr insgesamt 50 mehr zur Verfügung, davon 772 (2023: 760) an der Medizinischen Universität Wien, 420 (2023: 410) an der Medizinischen Universität Innsbruck, 388 (2023: 370) an der Medizinischen Universität Graz und 320 (2023: 310) an der Medizinischen Fakultät der JKU Linz. Die folgende Kontingentregelung gilt nur für die Vergabe der Studienplätze im Bereich Humanmedizin: Mindestens 95 Prozent der Studienplätze sind EU-Bürger:innen und diesen im Hinblick auf den Studienzugang gleichgestellten Personen vorbehalten und mindestens 75 Prozent der Studienplätze stehen Studienwerbenden mit einem Reifezeugnis aus Österreich zu.</p></p><p><p>Im Studienjahr 2024/25 werden bis zu 85 der 1.900 Medizin-Studienplätze für Aufgaben im öffentlichen Interesse für Bundesländer, die Österreichische Gesundheitskasse, das Bundesministerium für Inneres und das Bundesministerium für Landesverteidigung zur Verfügung gestellt. Studienwerber:innen, die sich für einen solchen gewidmeten Studienplatz beworben haben, müssen das reguläre Aufnahmeverfahren für den gewünschten Standort durchlaufen und verpflichten sich im Rahmen einer Vereinbarung mit der jeweiligen Institution, die Aufgaben im öffentlichen Interesse auch tatsächlich zu erbringen. Zur Erreichung dieser Studienplätze muss eine Mindestleistung beim Aufnahmetest erreicht werden. Nähere Details dazu sind unter <a href=\"https://www.medizinstudieren.at/\">www.medizinstudieren.at</a> abrufbar.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2026-03-12T10:10:55+01:00","language":null},{"id":12742,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/anatomie-dank-und-gedenkfeier-fuer-koerperspenderinnen#sl-content","media":[{"id":75765,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67529/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/videos/veranstaltungen/gedenkfeier-anatomie-2024.mp4","mimetype":"video/mp4","filename":"gedenkfeier-anatomie-2024.mp4","size":1976075167},"title":"Körperspende als wesentliche Säule der Ausbildung zukünftiger Generationen von Ärzt*innen.","description":"Körperspende als wesentliche Säule der Ausbildung zukünftiger Generationen von 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Körperspende","description":null,"url":"https://anatomie.medunigraz.at/koerperspende"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67432/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/06-2024/Anatomie/teaser-gedenkfeier_hammer.png","mimetype":"image/png","filename":"teaser-gedenkfeier_hammer.png","size":1382016},"datetime":"2024-07-04T11:31:09+02:00","title":"Anatomie: Dank- und Gedenkfeier für Körperspender*innen","teaser":"Körperspende als wesentliche Säule der Ausbildung zukünftiger Generationen von Ärzt*innen.","body":"<p>Mitte Mai fand in der Herz-Jesu Kirche in Graz eine Gedenkfeier der Medizinischen Universität Graz zu Ehren der Körperspender*innen der Anatomie statt. Diese Dank- und Gedenkfeier wird einmal jährlich von Medizinstudierenden gemeinsam mit dem Lehrstuhl für makroskopische und klinische Anatomie der Medizinischen Universität Graz organisiert und würdigt den Beitrag der Spender*innen für die Lehre und die Forschung in der Medizin. Zahlreiche Angehörige der Spender*innen nahmen an der Gedenkfeier teil, die in einem ökumenischen Rahmen unter Begleitung der evangelischen und katholischen Kirche stattfand.</p><p><p>Neben dem von Studierenden organisierten musikalischen Programm sprachen Rektorin Andrea Kurz und Karl Tamussino, Vorstand der Univ.-Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, darüber, welch großes Geschenk Körperspenden für die Lehre und Forschung darstellen. Neben dem Dank des Lehrstuhlinhabers der makroskopischen und klinischen Anatomie Niels Hammer berichteten die Studierenden ergreifend, welche Bereicherung die Körperspende für sie schon heute und in Zukunft als Ärzt*innen darstellt.</p></p><p><p><sub><i>Fotonachweis: Christine Hammer</i></sub></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2024-07-11T12:05:23+02:00","language":null},{"id":12727,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/awards-jungforscherinnen-fuer-ihre-publikationen-ausgezeichnet#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni 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Wissenschafter*innen der <a href=\"https://plastische-chirurgie.medunigraz.at/\">Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie</a> der Med Uni Graz wurden kürzlich mit Best Paper Awards ausgezeichnet.</p><p><p><a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/078ba17f-3851-4888-8245-a50da5a065b3\">Raimund Winter</a> erhielt für seine Arbeit „<a href=\"https://research.medunigraz.at/fodok/suchen.publikationen_mug_autoren?sprache_in=de&amp;menue_id_in=102&amp;id_in=&amp;publikation_id_in=198157\">Autologous Fat and Platelet-Rich Plasma Injections in Trapeziometacarpal Osteoarthritis: A Systematic Review and Meta-Analysis</a>“ den Best Paper Award des Journals Plastic and Reconstructive Surgery (Q1 im Bereich SURGERY – SCIE).</p></p><p><p><a href=\"https://research.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&amp;menue_id_in=101&amp;id_in=80763\">Judith Christine Julie Geißler </a>wurde für ihre Arbeit „<a href=\"https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.publikationen_mug_autoren?sprache_in=de&amp;menue_id_in=102&amp;id_in=&amp;publikation_id_in=194757\">The Impact of Prolonged Inflammation on Wound Healing</a>“ im Journal Biomedicines (Q1 im Bereich PHARMACOLOGY &amp; PHARMACY – SCIE) ausgezeichnet.</p></p><p><p><i>Die Medizinische Universität Graz gratuliert herzlich!</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2024-07-03T09:18:14+02:00","language":null},{"id":12722,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/buehne-frei-das-waren-die-studierenden-sommerkonzerte-2024#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":75617,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67395/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/07-2024/Sommerkonzert/Bigband.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"Bigband.jpg","size":621789},"title":"Mitglieder der BigBand","description":null,"alternative":"Mitglieder der BigBand"},{"id":75618,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/67396/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2024/07-2024/Sommerkonzert/Chor.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"Chor.jpg","size":623546},"title":"Mitglieder des 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Med Uni Graz boten den Besucher*innen an zwei Abenden Konzerte der Extraklasse. ","body":"<p>Beim den diesjährigen Sommerkonzerten des Orchesters, des Chores und der BigBand der ÖH Med Graz bzw. der Med Uni Graz in der Aula wurde das Publikum Zeuge von herausragenden musikalischen Darbietungen. Die Künstler*innen verwandelten die Aula einmal mehr in einen Konzertsaal und überzeugten mit großem musikalischen Können. Für alle die nicht dabei sein konnten, gibt es hier einige Impressionen. Interessierte können sich <a href=\"https://www.oehmedgraz.at/deine-oh/referate/musik-und-kultur/\">hier über das Musikangebot informieren</a>.</p><p><p><i>Fotos: Med Uni Graz / Lunghammer</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":"gerald.auer@medunigraz.at","keywords":["Chor","Orchester","BigBand","Studierendenchor","Studierendenorchester","LKH Graz"],"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2024-07-01T15:12:14+02:00","language":null},{"id":12718,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":5692,"pid":8139,"title":"News-Storage (nur Intranet)","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[14,289],"groups":[{"id":3,"title":"Intranet"},{"id":5,"title":"Bedienstete"},{"id":6,"title":"Studierende"}],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/66278/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/oes/it-04.png","mimetype":"image/png","filename":"it-04.png","size":919572},"datetime":"2024-07-01T08:59:28+02:00","title":"IT-Info: SAP Problem behoben","teaser":"Zeiterfassung wieder möglich","body":"<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen!</p><p><p>Das technischen Problemen ist behoben. 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