{"count":2063,"next":"https://api-test.medunigraz.at/v1/typo3/news/?format=json&limit=20&offset=1940","previous":"https://api-test.medunigraz.at/v1/typo3/news/?format=json&limit=20&offset=1900","results":[{"id":10135,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/gemeinsame-impfaktion-der-steirischen-hochschulen#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,267,269],"groups":[],"related_links":[{"id":280,"datetime":"2021-08-03T16:58:32+02:00","title":"Steiermark impft","description":null,"url":"https://anmeldung.steiermark-impft.at/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/59795/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-covid-news.png","mimetype":"image/png","filename":"header-covid-news.png","size":1397462},"datetime":"2021-08-03T16:31:36+02:00","title":"Gemeinsame Impfaktion der steirischen Hochschulen","teaser":"Unter dem Motto \"Pro Impfen\" positionieren sich die neun steirischen Hochschulen gemeinsam für die COVID-Impfung","body":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><i>Die neun steirischen Hochschulen positionieren sich klar „pro Impfen“ und unterstreichen den Appell, sich nach Möglichkeit gegen COVID-19 immunisieren zu lassen. „Die rasche Entwicklung der verfügbaren Impfstoffe ist das Ergebnis globaler Zusammenarbeit in der Wissenschaft und ein eindrucksvoller Beleg dafür, was Forschung im Streben nach Erkenntnis zum Wohle der Menschheit erreichen kann. Die steirischen Hochschulen plädieren an all ihre Mitarbeitenden und Studierenden: Vertrauen Sie der Forschung. Lassen Sie sich impfen, wenn Sie die Möglichkeit haben. Zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz all jener, die sich etwa aufgrund von Vorerkrankungen nicht impfen lassen können. Und nicht zuletzt für eine möglichst sichere Rückkehr in einen universitären Präsenzbetrieb ab dem Wintersemester“, so der Vorsitzende der Steirischen Hochschulkonferenz und Rektor der Universität Graz, Martin Polaschek.</i></p><p><h4 class=\"MsoNoSpacing\"><br/> Fast Lane für Angehörige der steirischen Hochschulen</h4></p><p><p class=\"MsoNoSpacing\">Für noch nicht immunisierte Mitarbeitende und Studierende haben die neun Hochschulen in Koordination mit dem Land Steiermark eine gemeinsame Impfaktion auf die Beine gestellt: In der Grazer Messehalle A gibt es für Hochschulangehörige von 6. September bis zum 11. Oktober 2021 eine eigene „Fast Lane“ für Impfungen mit dem Einmalvakzin von Johnson&amp;Johnson, das eine Vollimmunisierung nach nur einem Stich gewährleistet. Die Anmeldung erfolgt ab sofort über die Online-Plattform <a href=\"https://anmeldung.steiermark-impft.at/\">steiermark-impft.at</a> mit einem eigenen Bereich für die „Impfaktion Steirische Hochschulen“. Rektor Polaschek betont: „All jene, die sich schon vorher über andere Wege impfen lassen können, sollen dies bitte jedenfalls tun. Unser Angebot richtet sich insbesondere auch an nationale und internationale Studienanfänger*innen, die bislang noch keine Impfmöglichkeit hatten und will als zusätzlicher Anreiz zur Impfung verstanden werden. Jede und jeden, die und den wir zusätzlich erreichen, ist ein Gewinn“.</p></p><p><h4 class=\"MsoNoSpacing\"><br/> Soviel Präsenz wie möglich ab Herbst</h4></p><p><p>Neben der Steigerung der Durchimpfungsrate in der Bevölkerung soll diese Aktion dazu beitragen, in den Hörsälen ab Herbst möglichst Normalbetrieb in Präsenz anbieten zu können. Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen des Lehr- und Studienbetriebs im kommenden Wintersemester wird ein 3-G-Nachweis nach Maßgabe der dann gültigen Rechtslage notwendig sein.</p></p><p><h4><br/> Verantwortung für 70.000 Angehörige</h4></p><p><p>Die steirischen Hochschulen nehmen ihre Verantwortung gegenüber ihren rund 70.000 Angehörigen wahr und informieren seit Beginn der Coronakrise proaktiv und kontinuierlich über COVID-19-bedingte Maßnahmen und Regelungen. Die konzertierte Impfaktion reiht sich in eine Vielfalt an Services ein: von laufend aktualisierten Info-Websites über Online-Infosprechstunden mit Impfexpert*innen bis zu eigens eingerichteten E-Mailadressen zur raschen Beantwortung sämtlicher Fragen rund um Corona und die Auswirkungen im Hochschulleben.</p></p><p><h4><br/> Stimmen zur Impfaktion der steirischen Hochschulen</h4></p><p><h5><br/> Juliane Bogner-Strauß, Landesrätin für Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Pflege</h5></p><p><p>„Die Impfaktion für die steirischen Hochschulen und damit für knapp 70.000 Menschen ist ein nächster wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie. Sie wird die Durchimpfungsrate in der Bevölkerung nochmals signifikant erhöhen.“</p></p><p><h5>Martin Polaschek, Vorsitzender der Steirischen Hochschulkonferenz und Rektor der Universität Graz</h5></p><p><p>„Mit dem Impfangebot an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierenden wird es uns gelingen, im Wintersemester wieder möglichst viel Präsenzbetrieb an den steirischen Universitäten und Hochschulen anbieten zu können. Wir möchten uns beim Land Steiermark ganz herzlich für die unkomplizierte Umsetzung bedanken.“</p></p><p><h5>Harald Kainz, Rektor der Technischen Universität Graz</h5></p><p><p>Auch wenn wir zuletzt ein Stück Normalität wiedererlangt haben: Wir dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen – noch ist die Pandemie nicht vorbei. Die Vorteile einer Corona-Impfung überwiegen deren mögliche unangenehme Begleiterscheinungen bei weitem. Mit der gemeinsamen Aktion wollen wir unseren Mitarbeitenden und insbesondere den Studierenden vermitteln: Lassen Sie sich impfen. Es gibt genügend Impfstoff. Sie können auch während der Arbeitszeit und gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen zum Impfen kommen. Hauptsache, Sie kommen“.</p></p><p><h5>Hellmut Samonigg, Rektor der Med Uni Graz</h5></p><p><p>Nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko der COVID-19 Schutzimpfung, gebe ich als Rektor der Med Uni Graz persönlich eine klare Empfehlung zur Teilnahme an der COVID-19 Schutzimpfung mit den derzeit EU-weit verfügbaren Impfstoffen ab und hoffe weiterhin auf Impfbeteiligung einer möglichst großen Zahl an Mitarbeiter*innen und Studierenden der Med Uni Graz.</p></p><p><h5>Michael Koren, Impfkoordinator des Landes Steiermark</h5></p><p><p>„Mit unserer Impfstraße der Stadt Graz am Messegelände haben wir die perfekte Infrastruktur für die größte konzertierte Impfaktion des Landes Steiermark.<br/> Wir bedanken uns bei den steirischen Hochschulen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.“</p></p><p><p><i>Textnachweis: Universität Graz</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":"gerald.auer@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-08-03T16:58:32+02:00","language":null},{"id":10134,"url":null,"media":[],"gallery":[{"id":62892,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61782/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/08-2021/Rucksack-Trinkflasche.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"Rucksack-Trinkflasche.jpg","size":780934},"title":"Gewinnspiel","description":null,"alternative":"Gewinnspiel"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":5692,"pid":8139,"title":"News-Storage (nur Intranet)","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[267],"groups":[{"id":3,"title":"Intranet"},{"id":5,"title":"Bedienstete"},{"id":6,"title":"Studierende"}],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54591/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/gl%C3%BCckwunsch-news.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"glückwunsch-news.jpg","size":508516},"datetime":"2021-08-03T15:29:30+02:00","title":"Gewinnspiel: Bereit für den Sommerausflug","teaser":"Drei \"Wanderpakete\" im Design der Med Uni Graz warten auf ihren Einsatz beim nächsten Ausflug.","body":"<p>Egal ob für die nächste Bergtour, den Ausflug zum Badesee oder als praktische Begleiter am Weg zur Arbeit: Der Rucksack und die Trinkflasche im Design der Med Uni Graz sind immer und überall dabei.</p><p><p>Wir verlosen drei Pakete - bestehend aus Rucksack, Trinkflasche und weiteren Überraschungen - im Design der Med Uni Graz. Eine Teilnahme ist bis zum 31.08. möglich.</p></p><p><p>Zur Teilnahme bitte einfach eine Mail an <a href=\"mailto:cd@medunigraz.at\">cd@medunigraz.at</a> schicken und schreiben, welcher Artikel noch gut in unser Merchandising Sortiment passen würde. Vielleicht setzen wir Ihren Vorschlag schon bald um.</p></p><p><p><a href=\"https://www.medunigraz.at/medshop\">Einen Überblick über das aktuelle Sortiment finden Sie hier</a>.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":"gerald.auer@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-08-03T15:41:08+02:00","language":null},{"id":10133,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/sommerdepression-nina-dalkner-spricht-auf-oe1#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,267],"groups":[],"related_links":[{"id":277,"datetime":"2021-08-03T11:35:19+02:00","title":"Beitrag auf Ö1","description":null,"url":"https://oe1.orf.at/programm/20210802/647726/Zwischen-Stimmungsschwankung-und-psychischer-Stoerung"},{"id":278,"datetime":"2021-08-03T11:35:19+02:00","title":"Sommerdepression","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo_sommerdepression_WEB.pdf"},{"id":279,"datetime":"2021-08-03T11:35:19+02:00","title":"Nina Dalkner","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/f1f3cc70-ee0b-4394-bfb8-4f62b175a9a2"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61353/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-event-vortrag-03.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"header-event-vortrag-03.jpg","size":528410},"datetime":"2021-08-03T11:30:25+02:00","title":"Sommerdepression: Nina Dalkner spricht auf Ö1","teaser":"In der Sendung „Punkt Eins“ spricht die Expertin über psychische Probleme und Erkrankungen im Sommer.","body":"<p>Das Thema Sommerdepression ist – so wie viele andere psychische Erkrankungen und Probleme – leider noch immer mit vielen Tabus und Stigmata behaftet. Nun hat Nina Dalkner, Scientific Director an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin der Med Uni Graz in der Ö1-Sendung „Punkt Eins“ die Chance gehabt, die Erkrankung zu erklären, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen und Betroffenen zu helfen.</p><p><p>Hörer*innen hatten während der rund einstündigen Sendung die Möglichkeit, Fragen via E-Mail oder Telefon direkt an die Expertin der Med Uni Graz zu richten.</p></p><p><p>Interessierte können die Sendung noch immer auf Ö1 on-demand nachhören.</p></p><p><p>Mehr Infos zum Thema Sommerdepression mit Input von Mitarbeiterinnen der Med Uni Graz finden Sie in unserer Presseinformation zum Thema.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-08-03T11:35:19+02:00","language":null},{"id":10131,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/wissenschafterinnen-der-med-uni-graz-forschen-an-alternden-zellen#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":59408,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/52566/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/L-N/madl-tobias.png","mimetype":"image/png","filename":"madl-tobias.png","size":823136},"title":"Assoz. 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Die Forschungsergebnisse wurden vor Kurzem im international renommierten Journal „Cell Reports“ veröffentlicht.</i></h4><p><h4><br/> Altern und Krebs: FOXO4 – ein Schlüsselspieler</h4></p><p><p>Transkriptionsfaktoren sind verantwortlich für die Kontrolle der Genexpression. Sie ermöglichen Zellen die Produktion von bestimmten Proteinen. Die Transkriptionsfaktoren der FOXO-Familie spielen eine essenzielle Rolle für die Sicherstellung des Gleichgewichts einer Zelle und können je nach Situation entscheiden, ob Zellen sich vermehren oder absterben. Störungen in FOXO-Proteinen können eine Vielzahl an altersbedingten Erkrankungen wie Diabetes und Krebs verursachen. Zudem spielen FOXO-Proteine eine wichtige Rolle für den gesunden Alterungsprozess im Menschen. Um neue Ansätze für die Behandlung von altersbedingten Erkrankungen zu erhalten und die Ursachen des Alterns besser verstehen zu können, ist es daher wichtig, die molekularen Mechanismen der Funktion und Regulation von FOXO-Proteinen zu verstehen.</p></p><p><p>In dieser Publikation konnten der Erstautor Benjamin Bourgeois und die Arbeitsgruppe von Tobias Madl am Gottfried Schatz Forschungszentrum der Med Uni Graz aufklären, dass die Regulation von FOXO4, einem repräsentativen Mitglied der FOXO-Familie, durch das Zusammenspiel von Modifikationen und einem Netzwerk an Interaktionen reguliert wird.</p></p><p><p>Das internationale Team konnte zeigen, dass FOXO4 einen selbst-inhibierten Zustand einnehmen kann, der DNA-Bindung verhindert und dadurch dessen Aktivität reduziert.</p></p><p><p>Über diese Steuerung mit β-catenin können das FOXO4-Protein und seine „Familienmitglieder“ bestimmen, ob Zellen in den programmierten Zelltod übergehen, sich weiterteilen oder als sogenannte seneszente Zellen im „Sparmodus“ weiterexistieren. Diese seneszenten Zellen erfüllen ihre Aufgaben nicht mehr so effektiv wie ihre „jungen und gesunden“ Nachbarn und können sogar zu dauerhaften Entzündungsreaktionen im umgebenden Gewebe führen. Proteine wie FOXO4, die als Tumorsuppressor arbeiten, helfen dabei, diese beschädigten Zellen zu eliminieren und das Gewebe als Gesamtes gesund zu halten</p></p><p><p>In Folge der Interaktion mit dem Regulationsprotein β-catenin wird die DNA-Bindung wiederhergestellt und FOXO4 kann seine Funktion als Tumorsuppressor leisten. Post-translationale Modifikationen regulieren die Interaktion von FOXO4 und β-catenin. Die neu erlangten Einblicke in die molekularen Mechanismen, die FOXO4 regulieren und aktivieren, ermöglichen es besser zu verstehen, wie Zellen zwischen Zellteilung und Zelltod entscheiden.</p></p><p><h4><br/> FOXO4 basierende Medikamente – Auf dem Weg in die Klinik</h4></p><p><p>In diesem Zusammenhang hat die Gruppe um Tobias Madl zusammen mit Kolleg*innen in den Niederlanden ein Patent für eine FOXO4-basierende Klasse an Wirkstoffen eingereicht. Diese Stoffe wirken auf eine spezielle „kranke“ Zellart, die sogenannten seneszenten Zellen, welche zunehmende DNA-Schäden im Alter ansammeln und der Ursprung einer Vielzahl an altersbedingten Erkrankungen sind, indem es diese Zellen selektiv abtötet. Diese Substanzen werden derzeit weiter untersucht und für die klinische Anwendung vorbereitet. Die neuen Erkenntnisse zur Regulation von FOXO4 tragen dabei zum genaueren Verständnis der Wirkung dieser Stoffe bei und erlauben weitere Optimierungen für spezielle klinische Anwendungen.</p></p><p><h4><br/> Innovative Forschungsnetzwerke an der Med Uni Graz</h4></p><p><p>Durch eine Integration von biophysikalischen und strukturbiologischen Methoden wie NMR-Spektroskopie, Röntgenkleinwinkelstreuung (SAXS) und rechnerischen Ansätzen konnten die molekularen Mechanismen der FOXO4-Regulation aufgeklärt werden. „Die Strukturbiologie wurde an der Med Uni Graz in den letzten Jahren etabliert und im Rahmen der Initiative <i>Integrative Structural Biology and Biophysics</i> sowie unserem neuen Doktoratsausbildungsprogramm <i>Biomolecular Structures and Interactions</i> (<i>BioMolStruct)</i> zwischen den Grazer Universitäten vernetzt“, ergänzt Tobias Madl. Der integrative Ansatz erleichtert es, die biomedizinische Grundlagenforschung und die klinische Forschung in einem translationalen Ansatz zu verknüpfen.</p></p><p><p>Mit ihrer prominent im international renommierten Journal „Cell Reports“ publizierten Forschungsarbeit konnten die Wissenschafter*innen zeigen, dass die Kombination von strukturbiologischen und rechnerischen Untersuchungen essentiell für die Entwicklung und das Verständnis neuer pharmakologischer Strategien für Patient*innen mit altersbedingten Erkrankungen darstellt. „Die Entwicklung auf darauf beruhenden Wirkstoffen ist auf dem Weg, unsere Ergebnisse zeigen aber (wieder einmal), dass die Grundlagenforschung essentielle Impulse für Innovationen setzt“, blickt Tobias Madl in die Zukunft.</p></p><p><h4><br/> Steckbrief: Tobias Madl</h4></p><p><p>Tobias Madl forscht als Leiter der Arbeitsgruppe „Integrative Strukturbiologie und Metabolomik“ am Gottfried Schatz Forschungszentrum für zelluläre Signaltransduktion, Stoffwechsel und Altern an der Medizinischen Universität Graz.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-09-02T18:20:21+02:00","language":null},{"id":10130,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/promotionen-und-sponsionen#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,267],"groups":[],"related_links":[{"id":273,"datetime":"2021-08-03T11:25:19+02:00","title":"Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo_promotion_16.06.2021.pdf"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61582/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/akademische-feier","mimetype":"image/png","filename":"akademische-feier","size":1072582},"datetime":"2021-08-02T09:23:40+02:00","title":"Promotionen und Sponsionen","teaser":"Wir gratulieren unseren Absolvent*innen herzlich zum erfolgreichen Abschluss an der Med Uni Graz.","body":"<p><i>Im Juni war es nach Monaten des Lockdowns und Corona-Sicherheitsvorkehrungen wieder möglich, am MED CAMPUS Graz der Med Uni Graz Sponsionen stattfinden zu lassen. 41 Kandidat*innen nahmen aufgeteilt auf mehrere Durchgänge unter Einhaltung der geltenden<br/> Sicherheits- und Hygienemaßnahmen am langersehnten akademischen Festakt teil.</i></p><p></p><p><p><strong>Medizinische Wissenschaft</strong></p></p><p><p>DDr. Alexandros <strong>Andrianakis</strong>, Mag.a Dr.in Beate <strong>Obermüller</strong>, DDr.in Elisabeth <strong>Smolle</strong>, Dipl.-Ing. Dr. Peter <strong>Ulz</strong>, BSc</p></p><p></p><p><p><strong>Humanmedizin</strong></p></p><p><p>Dr.in Lisa-Maria <strong>Bauer</strong>, Dr. Tarik <strong>Farahat</strong>, Dr.in Sarah <strong>Flicker</strong>, Dr.in Noemi Elisabeth <strong>Ginthör</strong>, Dr.in Daniela Andrea <strong>Gritschacher</strong>, Dr. Sebastian Eric <strong>Haug</strong>, Dr.in Jasmin <strong>Helm</strong>, Dr.in Elena <strong>Holzmüller</strong>, Dr.in Iris <strong>Plani</strong>, Dr. Ivan <strong>Vosko</strong>, Dr.in Dorit Viktoria <strong>Wundara</strong></p></p><p><p>Dr.in Eva <strong>Asamer</strong>, Dr.in Christina Agnes <strong>Brodtrager</strong>, Dr. Aron Roman <strong>Czapek</strong>, Dr. Simon <strong>Hoheneder</strong>, Dr. Michael <strong>Kohlhauser</strong>, Dr. Clemens Wolfgang <strong>Nadvornik</strong>, Ing. Dr. Matthias <strong>Starz</strong>, Dr.in Laura Sophie <strong>Steffen</strong>, Dr. Patrik <strong>Tripolt</strong></p></p><p><p>Dr.in Lena <strong>Götz</strong>, Dr. Andreas <strong>Heri</strong>, Dr.in Viktoria <strong>Höller</strong>, Dr.in Marie-Theres <strong>Müller</strong>, Dr.in Katharina Haberilla <strong>Ritsch</strong>, Dr.in Lydia <strong>Schermann</strong>, Dr. Michael Peter <strong>Siemmeister</strong></p></p><p></p><p><p><strong>Zahnmedizin</strong></p></p><p><p>Dr.in Laura <strong>Jimenez</strong> <strong>Arboleda</strong></p></p><p></p><p><p><strong>Bachelor der Pflegewissenschaft</strong></p></p><p><p>Christina Theresia <strong>Biei</strong>, BSc, Angelika <strong>Hubmann</strong>, BSc, Patrick <strong>Kaidisch</strong>, BSc, Isabel Bianca <strong>Posch</strong>, BSc, Marlene <strong>Rammel</strong>, BSc</p></p><p></p><p><p><strong>PhD</strong></p></p><p><p>Mag.a Dr.in Eva <strong>Knuplež</strong>, DDr.in Olivia <strong>Nonn</strong>, Dr. Christoph Walter <strong>Haudum</strong>, BSc MSc, Dr.in Tina <strong>Moser</strong>, BSc MSc</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Victoria Zotter","email":"victoria.zotter@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-08-03T11:25:19+02:00","language":null},{"id":10128,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":5692,"pid":8139,"title":"News-Storage (nur Intranet)","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[266],"groups":[{"id":3,"title":"Intranet"},{"id":5,"title":"Bedienstete"},{"id":6,"title":"Studierende"}],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54586/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/admin-news-01.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"admin-news-01.jpg","size":588362},"datetime":"2021-07-30T12:47:29+02:00","title":"Marietta Blau-Stipendium","teaser":"Informationen zum Marietta Blau-Stipendium","body":"<p>Das Marietta Blau-Stipendium unterstützt die Absolvierung eines Teils (6 bis 12 Monate) eines in Österreich durchgeführten Doktorats-/PhD Studiums im Ausland. Es dient der inhaltlichen Optimierung von Dissertationen durch einschlägiges Auslandsengagement und fördert als Zielgruppe insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs.</p><p><p>Zur Information und Vorbereitung der Antragstellung bietet die OeAD-GmbH dieses Webinar an.</p></p><p><p><strong>Zeit:</strong><strong> </strong>05. August 2021, 10:00 – 12:00 Uhr</p></p><p><p><strong>Info: </strong>https://oead.at/de/ins-ausland/hochschulen/auslandsstipendien/marietta-blau-stipendium/</p></p><p><p><strong>Registrierung:</strong> <a href=\"https://zoom.us/meeting/register/tJYvdOyvqjkvHNPTADulThJgy4xpqlhChAtL\">https://zoom.us/meeting/register/tJYvdOyvqjkvHNPTADulThJgy4xpqlhChAtL</a></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Victoria Zotter","email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-07-30T12:49:28+02:00","language":null},{"id":10127,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/brustkrebs-therapie-studie-setzt-weltweite-standards#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":62872,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61764/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/07-2021/pressegespraech-abcsg.png","mimetype":"image/png","filename":"pressegespraech-abcsg.png","size":874859},"title":"Marija Balic beim Pressegespräch","description":null,"alternative":"Marija Balic beim Pressegespräch"}],"contact_box":[{"id":59357,"media":null,"title":"Dr.in","name":"Elena Kinz","phone":"+431408923023","url":null,"link_label":null,"email":"elena.kinz@abcsg.at","headline":"Kontakt","address":["Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group (ABCSG)",""]},{"id":59395,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54371/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/A-D/balic-marija.png","mimetype":"image/png","filename":"balic-marija.png","size":853151},"title":"Assoz.-Prof.in PDin Dr.in","name":"Marija Balic","phone":"+4331638580556","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/357ed7b0-8080-47f7-9418-b81eede33ff6","link_label":"Forschungsprofil","email":"marija.balic@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Klinische Abteilung für Onkologie",""]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,25,268,269,270],"groups":[],"related_links":[{"id":269,"datetime":"2021-07-30T13:13:59+02:00","title":"Publikation","description":null,"url":"https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2104162?query=featured_home"},{"id":270,"datetime":"2021-07-30T13:13:59+02:00","title":"Marija Balic","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/357ed7b0-8080-47f7-9418-b81eede33ff6"},{"id":271,"datetime":"2021-07-30T13:13:59+02:00","title":"Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group","description":null,"url":"https://www.abcsg.org/"},{"id":272,"datetime":"2021-07-30T13:13:59+02:00","title":"Universitäres Comprehensive Cancer Center Graz","description":null,"url":"https://www.uniklinikumgraz.at/ccc"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61270/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-themen/diagnostik/brustkrebs-ribbon.png","mimetype":"image/png","filename":"brustkrebs-ribbon.png","size":1185969},"datetime":"2021-07-29T17:11:07+02:00","title":"Brustkrebs-Therapie: Studie setzt weltweite Standards","teaser":"New England Journal of Medicine bestätigt die Exzellenz klinischer Brustkrebsforschung in Österreich","body":"<p><i>Die österreichische Studiengruppe ABCSG hat weltweit erstmals die optimale Dauer einer langjährigen Hormontherapie bei der Behandlung von postmenopausalem Brustkrebs in einer breitangelegten klinischen Studie untersucht. ABCSG 16 / S.A.L.S.A. stand unter der Leitung der österreichischen Brustkrebsexpert*innen Michael Gnant, Marija Balic, Richard Greil, Christian Marth und Christian Singer sowie weiteren Spezialist*innen der teilnehmenden österreichischen Zentren. Michael Gnant, Comprehensive Cancer Center, Medizinische Universität Wien, Studieninitiator und Präsident der ABCSG: „Österreichweit haben rund 75 Zentren und knapp 3.500 Frauen an der Studie teilgenommen. Das ist eine großartige Leistung und ich bedanke mich bei allen Frauen, Ärzt*innen und dem gesamten medizinischen Personal für die wertvolle Unterstützung. Gemeinsam ist es uns gelungen, zu zeigen, dass eine optimale Therapie dem Grundsatz – So viel als nötig, so wenig als möglich – folgen sollte.“</i></p><p><h4><br/> Hochrangige Publikation im New England Journal of Medicine</h4></p><p><p>Die ABCSG 16 / S.A.L.S.A. Studie wurde von 2004 bis 2017 durchgeführt und endete im Juni 2020. Die Ergebnisse wurden am 29. Juli 2021 im weltweit renommiertesten medizinischen Fachjournal New England Journal of Medicine unter dem Titel „Duration of Adjuvant Aromatase-Inhibitor Therapy in Postmenopausal Breast Cancer“ veröffentlicht. Mit der Publikation der Ergebnisse werden in Zukunft die internationalen Standards in der Behandlung dieser Erkrankung neu definiert. Christian Marth, Leiter der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der Medizinischen Universität Innsbruck und Vizepräsident der ABCSG, freut sich daher sehr über die internationale wissenschaftliche Anerkennung: „Die ABCSG hat mit der vorliegenden Studie weltweit neue Standards in der Brustkrebstherapie gesetzt. Die Anerkennung dieser Leistung durch das renommierte New England Journal of Medicine ist eine große Ehre und macht uns sehr stolz. Und es ist ein Beweis dafür, dass auch ein kleines Land wie Österreich durch zielgerichtete interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Champions League mitspielen kann. Diese Ergebnisse belegen einmal mehr, dass die Betreuung an Zentren und Teilnahme an Studien die beste Langzeitprognose bietet“.</p></p><p><h4><br/> Weltweit häufigste Krebsart bei Frauen</h4></p><p><p>Die internationale Bedeutung der Studie zeigt ein Blick auf die Patientinnen-Zahlen: Ende 2020 gab es weltweit rund 7,8 Millionen Frauen mit der Diagnose Brustkrebs, bei keiner anderen Krebsart waren es mehr. Marija Balic, Klinische Abteilung für Onkologie, Universitätsklinik für Innere Medizin, Leiterin Brustzentrum-CCC Graz, Medizinische Universität Graz, und Vizepräsidentin der ABCSG: „Auch in Österreich ist das Mammakarzinom mit rund 5.500 Ersterkrankungen pro Jahr die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Die größte Gruppe stellen dabei die sogenannten hormonrezeptor\u0002positiven Mammakarzinome mit etwa 70 Prozent dar, wobei vor allem das Luminal A\u0002Mammakarzinom besonders häufig nach der Menopause auftritt. Trotz signifikanter Ergebnisverbesserungen in der Behandlung bleibt das Risiko für ein Krankheitsrezidiv auf unbestimmte Zeit bestehen, wobei mehr als 50 Prozent der Rezidive nach den ersten fünf Jahren auftreten. Mit der längeren Dauer der Therapie steigt auch das Risiko knochenassoziierter Nebenwirkungen. Dank unserer Studie können wir unsere Brustkrebspatientinnen mit hormonrezeptor-positiver Erkrankung nun noch gezielter behandeln.“</p></p><p><h4><br/> Sieben Jahre Hormontherapie bringen das beste Ergebnis</h4></p><p><p>In der prospektiven Phase-III-Studie ABCSG 16 / S.A.L.S.A. erhielten postmenopausale Patientinnen mit frühem hormonrezeptor-positivem Brustkrebs eine zusätzliche zwei- bzw. fünfjährige erweiterte Anastrozol-Therapie mit dem Ziel, deren Wirksamkeit zu überprüfen. Das krankheitsfreie Überleben war dabei der primäre Endpunkt, sekundäre Endpunkte waren das Gesamtüberleben, die Zeit bis zum Auftreten eines kontralateralen Brustkrebses, die Zeit bis zum Auftreten eines zweiten Primärkarzinoms und die Rate der klinischen Knochenbrüche. Michael Gnant: „Mit der umfangreichen und vor allem auch lange nachbeobachteten Patientengruppe konnten wir eindeutig zeigen, dass postmenopausale Patientinnen mit hormonrezeptor-positivem Brustkrebs mit durchschnittlichem Risiko nicht von einer verlängerten adjuvanten Anti-Hormontherapie nur mit Anastrozol über eine Gesamtbehandlungsdauer von sieben Jahren hinaus profitieren.“</p></p><p><p>Christian Singer, Leiter des Brustgesundheitszentrums an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der Medizinischen Universität Wien am AKH und Vorstandsmitglied der ABCSG, hebt die praktischen Auswirkungen der Studie hervor: „Die Ergebnisse unserer Brustkrebs-Studie werden eine optimale Therapie für Millionen von Frauen weltweit ermöglichen. Die ABCSG hat mit ihr den klinischen Nachweis erbracht, dass eine Behandlungsdauer von sieben Jahren das beste Ergebnis bringt – ein wichtiger Schritt für eine optimale Therapie mit maximaler individueller Anpassung im Rahmen verlässlicher Guidelines.“</p></p><p><h4><br/> Internationale Standards werden neu definiert</h4></p><p><p>Richard Greil von der III. Medizinische Universitätsklinik Salzburg, Onkologisches Zentrum, Leiter des Salzburg Cancer Research Institutes und des Cancer Clusters Salzburg, und Vizepräsident der ABCSG: „Die (Krebs)forschung Österreichs ist im internationalen Vergleich durch eine Reihe struktureller Schwächen gekennzeichnet, und dies sowohl im basiswissenschaftlich und translationalen Bereich an der Schnittstelle zwischen Laborforschung und klinischen Studien, als auch im klinischen Forschungs\u0002feld. Diese Schwächen, wie etwa das völlige Fehlen öffentlicher Finanzierungsunterstützung für klinische Studien,sind nur zum Teil durch Innovationskraft, Geschwindigkeit und hohe Motivationslage kompensierbar. Daher freut es uns umso mehr, dass die Exzellenz unserer klinischen Brustkrebs\u0002forschung nun von internationalen Experten anerkannt und bestätigt wurde. Auf Basis der Studienergebnisse der ABCSG 16 / S.A.L.S.A. wird es nicht nur in Österreich, sondern weltweit neue Guidelines für die Brustkrebs-Therapie geben und hoffentlich auch die öffentliche Haltung über die Bedeutung von klinischen Studien positiv beeinflussen.“</p></p><p><h4><br/> ABCSG (Austrian Breast &amp; Colorectal Cancer Study Group)</h4></p><p><p>Seit über 30 Jahren führt Österreichs größte akademische Studiengruppe Austrian Breast &amp; Colorectal Cancer Study Group (ABCSG) unabhängig klinische Studien zum Mammakarzinom und kolorektalen Karzinom sowie zum Pankreaskarzinom durch. Die Ergebnisse finden international größte wissenschaftliche Anerkennung und haben maßgeblich dazu beigetragen, die Heilungs- und Überlebenschancen der Patient*innen zu verbessern. Allein in Österreich arbeitet die ABCSG mit zahlreichen Zentren und hunderten Prüfärzt*innen zusammen, weltweit gesehen sind es bei internationalen Kooperationen mehrere Tausend. Bislang nahmen mehr als 29.000 Patient*innen an klinischen Studien der ABCSG teil.</p></p><p><p><i>Textnachweis: Austrian Breast &amp; Colorectal Cancer Study Group</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":"gerald.auer@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-07-30T13:13:59+02:00","language":null},{"id":10126,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/die-steiermark-impft#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":62840,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61759/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/07-2021/impfaktion-leibnitz-01.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"impfaktion-leibnitz-01.jpg","size":2054399},"title":"Michael Sacherer (links) und Jürgen Prattes (rechts) impften in Leibnitz","description":null,"alternative":"Michael Sacherer und Jürgen Prattes"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,267],"groups":[],"related_links":[{"id":267,"datetime":"2021-07-30T10:47:16+02:00","title":"Jürgen Prattes","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/d0874222-a64a-4932-ac18-63b8936c8665"},{"id":268,"datetime":"2021-07-30T10:47:16+02:00","title":"Michael Sacherer","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/76800069-cd77-420a-9b86-d93d8fedf0f2"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61756/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/impfung.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"impfung.jpg","size":373477},"datetime":"2021-07-29T11:25:52+02:00","title":"Die Steiermark impft","teaser":"Ärztliche Mitarbeiter*innen der Med Uni Graz unterstützen die Impfaktion in der Steiermark.","body":"<p>Ärztliche Mitarbeiter*innen der Med Uni Graz unterstützen die öffentlichen Impfstraßen des Landes Steiermark bei der Durchführung der COVID-19 Impfaktion, um eine zeitnahe Durchimpfung der gesamten Bevölkerung zu ermöglichen.</p><p><p>Dafür ist das engagierte Personal bei verschiedenen steirischen Impfstraßen vertreten: Am 23. Juli etwa waren die Mediziner Jürgen Prattes, Klinische Abteilung für Infektiologie, und Michael Sacherer, Klinische Abteilung für Kardiologie, Med Uni Graz, in Leibnitz im Einsatz, um zahlreiche Personen zu impfen und der Stadtgemeinde damit bei ihrer Impfaktion zu helfen.</p></p><p><p><i>Danke für den Einsatz!</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Victoria Zotter","email":"victoria.zotter@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-07-30T10:47:16+02:00","language":null},{"id":10124,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/sommerdepression-wenn-die-psyche-im-sommer-streikt#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":59172,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61507/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/A-D/dalkner-nina.png","mimetype":"image/png","filename":"dalkner-nina.png","size":738914},"title":"Priv.-Doz.in Mag.a  Dr.in","name":"Nina Dalkner","phone":"+4331638530081","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/f1f3cc70-ee0b-4394-bfb8-4f62b175a9a2","link_label":"Forschungsprofil","email":"nina.dalkner@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Universitätsklinik für Psychiatrie und","psychotherapeutische Medizin"]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,25,268,269],"groups":[],"related_links":[{"id":263,"datetime":"2021-07-28T10:00:33+02:00","title":"Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo_sommerdepression_WEB.pdf"},{"id":264,"datetime":"2021-07-28T10:00:33+02:00","title":"Nina Dalkner","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/f1f3cc70-ee0b-4394-bfb8-4f62b175a9a2"},{"id":265,"datetime":"2021-07-28T10:00:33+02:00","title":"Friederike Fellendorf","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/aa279999-ed9e-4851-8316-ef602b9ff0d5"},{"id":266,"datetime":"2021-07-28T10:00:33+02:00","title":"Eva Reininghaus","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/e4499970-d103-4e30-9843-e35c8c71595e"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61742/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-themen/diagnostik/Sommerdepression.png","mimetype":"image/png","filename":"Sommerdepression.png","size":717945},"datetime":"2021-07-28T08:47:59+02:00","title":"Sommerdepression: Wenn die Psyche im Sommer streikt","teaser":"Das verkannte Problem stört die „schönste Jahreszeit“ vieler Menschen. Die Expert*innen der Med Uni Graz berichten.","body":"<p><i>Jedes Jahr zur gleichen Zeit macht die Psyche Probleme: Schlafstörungen, gedrückte Stimmung, Appetitlosigkeit und mehr. Die saisonal abhängige Depression (SAD) tritt meistens im Winter auf und wird daher oft fälschlicherweise als „Winterdepression“ bezeichnet. Dabei können jahreszeitbedingte Verstimmungen ebenfalls im Sommer auftreten – wenn auch weitaus seltener. Warum es in der „schönsten Zeit des Jahres“ zu Depressionen kommen kann, erklären die Expert*innen der Med Uni Graz.</i></p><p><h4><br/> Selten aber belastend</h4></p><p><p>Die Winterdepression ist bekannt; dass einige Menschen aber jeden Sommer mit psychischen Problemen zu kämpfen haben hingegen nicht. Betroffene finden oft schwer Hilfe oder fühlen sich unverstanden beziehungsweise wenig ernstgenommen, da man sich im Sommer „ja eigentlich besser fühlen sollte als sonst“. Während die Winterdepression gut erforscht ist und es effektive Behandlungsmöglichkeiten wie zum Beispiel die Lichttherapie gibt, gilt das für die Sommer-Variante nicht, was auch an der Seltenheit der Erkrankung liegt. Menschen, die an bipolaren Störungen leiden (d.h. Personen, die neben depressiven Phasen auch manische oder hypomanische Episoden haben) weisen häufiger eine saisonale Bindung auf als solche, die ausschließlich von Depressionen (\"unipolare Depression\") betroffen sind.</p></p><p><p>Als mögliche Ursache für die Verstimmungen im Sommer wird die Melatoninproduktion des Körpers gehandelt. Melatonin (nicht zu verwechseln mit dem Melanin, das Haut, Haare und Augen färbt) ist ein wichtiger Botenstoff, der unseren Schlaf-Wachrhythmus regelt. Ausgeschüttet wird das Hormon aus der Zirbeldrüse im Gehirn, wenn es dunkler wird – in Folge werden wir müder und schlafen ein. Wenn die Tage im Sommer länger sind und die Sonne heller strahlt, könnte es zu Störungen bei der Produktion und/oder Ausschüttung des Hormons kommen. Dies führt zu innerer Unruhe, könnte aber auch andere chemische Prozesse beeinflussen, die schließlich zu einer echten Depression führen.</p></p><p><h4><br/> Forschungsergebnisse zeigen: Wenn die Uhren anders ticken</h4></p><p><p>„Störungen in chronobiologischer Rhythmik werden bei affektiven Erkrankungen im Allgemeinen und bei SAD im Besonderen immer wieder diskutiert. Auch an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin (unter der Leitung von Eva Reininghaus) wird intensiv an der Rolle von zirkadianen Rhythmen und der molekularen Uhr im Zusammenhang mit dem Auftreten und der Symptomatik bei psychischen Erkrankungen geforscht„ so Nina Dalkner, Scientific Director an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin der Med Uni Graz.</p></p><p><p>Erste epigenetische Analysen zeigen, dass die Methylierung und Genexpression des Uhrengens ARNTL möglicherweise direkt mit einem Neurotransmitter-Ungleichgewicht zusammenhängen könnte, was Stimmungsumschwünge triggern kann.</p></p><p><p>Ein weiteres Forschungsprojekt an der Med Uni Graz widmet sich speziell dem Thema “Einfluss von Sonnenlicht auf die bipolare Erkrankung”. Sonnenlicht hat einen großen Einfluss auf die Körperfunktionen, das Wohlbefinden und das Verhalten eines jeden Menschen, da Licht als Umgebungsfaktor einen wichtigen Zeitgeber für die Tagesrhythmik darstellt.</p></p><p><p>Unregelmäßigkeiten in der Alltagsführung und in den Schlaf-Wach-Zeiten führen zu psychischen und körperlichen Beschwerden, wohingegen eine wiederkehrende Struktur positive Effekte hat. Das Team der Spezialambulanz für bipolare Störungen ist Partner einer großen internationalen Multicenterstudie (unter der Leitung von M. Bauer, Dresden und T. Glenn, ChronoRecord Association, USA), um die Auswirkungen und Hintergründe von Sonnenlichteinwirkung auf Menschen mit bipolarer Erkrankung genauer zu untersuchen. „Erste Ergebnisse zeigten, dass Menschen mit bipolarer Störung mit wenig Varietät in den Sonnenstunden über das Jahr (das heißt in Äquatornähe, wo die Tage über das Jahr ähnlich lange mit ähnlich viel Sonneneinstrahlung sind) weniger Suizidversuche unternehmen.“ sagt Frederike Fellendorf, Assistenzärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin an der Med Uni Graz.</p></p><p><h4><br/> Der Sommer läuft anders</h4></p><p><p>Wenn wir also einem geregelten Rhythmus folgen, kann der Körper üblicherweise die Ausschüttung der Neurotransmitter, wie Serotonin und Melatonin, gut selbst steuern. Im Sommer gelten aber meist andere Regeln: Ferien, Urlaube und lange Tage können den Tagesablauf durcheinanderbringen. Sinkt dadurch der Serotoninspiegel, kann es zu depressiven Störungen kommen.</p></p><p><p>Man geht davon aus, dass die Sommerdepression etwa 4-6% der Bevölkerung betrifft, wobei junge Frauen zwischen 20 und 40 Jahren am häufigsten daran erkranken. „Die Behandlung der Sommerdepression verläuft praktisch ident mit anderen depressiver Störungen. Neben Antidepressiva (wie zum Beispiel selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern) wird auf Gesprächstherapie und psychologische Behandlung gesetzt, um die Patient*innen zu unterstützen, ihren Tagesablauf zu strukturieren, körperliche Aktivität aufrechtzuerhalten und mithilfe von Psychoedukation Unsicherheiten und Ängste rund um die Sommerdepression abzubauen, um so wieder schöne und genussvolle Sommer erleben zu können“, fasst Nina Dalkner abschließend zusammen.</p></p><p><h4><br/> Steckbrief: Nina Dalkner</h4></p><p><p>Nina Dalkner ist habilitiere Psychologin an der Medizinischen Universität Graz (theoretisch-experimentelle Psychiatrie) sowie Erst-, Corresponding- und Co-Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen in SCI-gelisteten und peer-reviewten Fachzeitschriften. Außerdem ist sie regelmäßig Vortragende auf nationalen und internationalen Konferenzen. Ihr wissenschaftlicher Fokus liegt auf der Erforschung der kognitiven Leistungen im Zusammenhang mit somatischen Komorbiditäten bei psychiatrischen Erkrankungen. Sie ist ebenfalls Lektorin sowie klinisch tätige Klinische- und Gesundheitspsychologin. Sie arbeitet seit 2012 in der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe von Eva Reininghaus an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin mit und wurde 2014 mit der psychologischen Leitung der Spezialambulanz für bipolar-affektive Störungen betraut. Seit 2020 ist sie Scientific Director und verantwortlich für die laufenden Studien an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Med Uni Graz.</p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":true,"last_modified":"2021-07-28T10:00:33+02:00","language":null},{"id":10122,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/auszeichnung-nephrologie#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,267],"groups":[],"related_links":[{"id":262,"datetime":"2021-07-27T11:43:49+02:00","title":"Katharina Artinger","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/58f8ef95-1e0a-4ad5-97cc-1d42635ba5f8"},{"id":261,"datetime":"2021-07-27T11:43:49+02:00","title":"Kathrin Eller","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/80e2ef08-4d42-469b-b6e5-c2cf95e52c3f"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54592/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/glueckwunsch-news-01.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"glueckwunsch-news-01.jpg","size":580243},"datetime":"2021-07-27T11:38:16+02:00","title":"Auszeichnung: Nephrologie ","teaser":"Gleich zwei Erfolge verzeichnen Wisenschafterinnen der Klinischen Abteilung für Nephrologie an der Med Uni Graz. ","body":"<p>Vor wenigen Tagen wurde Katharina Artinger ein Schrödingerstipendium des FWF für das Projekt „ACKR1 and ACKR4 in experimental kidney disease“ zuerkannt, um Forschungen im Rahmen eines Aufenthaltes bei Professor Antal Rot am Queen Mary Hospital in London, UK, für eineinhalb Jahre durchführen zu können.</p><p><p>Des Weiteren wurde Kathrin Eller der Hans-U.-Zollinger-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie verliehen. Die Preisüberreichung erfolgt im Rahmen der 13. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie in Rostock im September 2021. Der Preis wird zur Förderung und als Auszeichnung hervorragender Wissenschafter*innen auf dem Gebiet der Immunologie der Nierenerkrankungen und der Transplantation verliehen.</p></p><p><p><i>Wir gratulieren beiden recht herzlich zu dem Erfolg!</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Victoria Zotter","email":"victoria.zotter@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-07-27T11:43:49+02:00","language":null},{"id":10120,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/krebs-diagnostik-mit-google#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,268],"groups":[],"related_links":[{"id":259,"datetime":"2021-07-27T09:05:23+02:00","title":"Kurt Zatloukal","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/a75dbbdc-df90-4842-afa1-0ca1041e40b8"},{"id":260,"datetime":"2021-07-27T09:05:23+02:00","title":"Kleine Zeitung Beitrag","description":null,"url":"https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/6013293/Med-Uni-Graz-forscht-mit-Google_Revolution-in-der-Diagnostik_"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54595/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/medizin-news-01.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medizin-news-01.jpg","size":839682},"datetime":"2021-07-27T08:50:01+02:00","title":"Krebs-Diagnostik mit Google","teaser":"In Kooperation mit Google ist unseren Wissenschafter*innen eine Revolution in der Krebs-Diagnostik gelungen. ","body":"<p>Krebs früher und genauer erkennen: Grazer Forschungsprojekt ebnet den Weg für einen völlig neuen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Krebsdiagnostik. IT-Krösus Google ist als Partner an Bord.</p><p><p>„Der Mensch ist sehr gut darin, große Veränderungen zu erkennen“, holt Kurt Zatloukal zu Beginn des Gesprächs aus. „Wir erkennen etwa sofort einen Baum“, erzählt der Leiter des Diagnostik- und Forschungszentrums für Molekulare Biomedizin an der Med Uni Graz – „wenn wir aber abschätzen sollen, wie viele Blätter der Baum hat, funktioniert das nicht. So ähnlich ist das beim Erkennen von Veränderung im Gewebe“.</p></p><p><p>Deswegen sei man auf Unterstützung angewiesen, wenn es um die diagnostische Qualität solcher Veränderungen, und damit oft verbundener Krebserkrankungen, gehe. Kurt Zatloukal und sein Team fanden diese Unterstützung jetzt in Form künstlicher Intelligenz. In einem Forschungsprojekt, das gemeinsam mit dem kalifornischen IT-Riesen Google realisiert wurde, wählte man einen „revolutionären“ Ansatz, erzählt der Wissenschafter.</p></p><p><h4>Maschinen finden neues Merkmal</h4></p><p><p>Man drehte das Spiel mit den selbstlernenden Algorithmen einfach um. Normalerweise trainiert man für die Diagnostik vorgesehene künstliche Intelligenz, indem man den Computern Bilder mit markierten Informationen, etwa Tumorzellen, einspielt. Hat man Hunderte solcher Bilder, lernt der Algorithmus in Folge selbst, solche Merkmale zu erkennen. Nun gingen Zatloukal &amp; Co. den anderen Weg. Nichts wurde markiert, den Computern wurde die komplette Bildinformation eines histologischen Schnitts – eine Gewebeschicht für die Analyse per Mikroskop – übertragen. Verbunden nur mit der Information, ob der Patient mit dem abgebildeten Tumor lange überlebte oder schnell verstarb.</p></p><p><p>So hatten die Forscher die Möglichkeit, nicht nur nach gängigen Merkmalen zu suchen, sondern auch nach Merkmalen, „deren diagnostische Relevanz noch nicht bekannt ist“, wie Zatloukal ergänzt. Und tatsächlich: Die Grazer fanden ein solches. „Das Merkmal war: Wenn Tumorzellen in enger Verbindung mit Fettzellen stehen, ist das ein Zeichen von schlechter Prognose“, sagt Kurt Zatloukal, der großen Nutzen im gewonnenen Wissen ortet. Anhand des neuen Merkmals könne man nämlich fortan etwa Risikopatienten deutlich besser in einem frühen Tumorstadium identifizieren. Das wiederum beeinflusse Behandlungsmethode und Überlebenswahrscheinlichkeit.</p></p><p><h4>Auf dem Weg zur personalisierten Medizin</h4></p><p><p>Der Weg zur überraschenden Erkenntnis war indes datenintensiv. 44.000 histologische Schnitte von 5600 Patienten wurden mit noch nie verwendeter Scantechnologie digitalisiert und anonymisiert. Google stellte Rechenkapazitäten und Analyse-Know-how zur Verfügung. Warum der IT-Krösus – ausgestattet mit milliardenschwerem Medizintechnik-Fokus – auf die steirischen Partner setzt? Die Med Uni und die Biobank Graz könnten auf eines der größten Archive zurückgreifen, wenn es um Tumor-Beispiele geht, heißt es von Google. Google-Health-Forscherin Yun Liu zeigt sich auf Nachfrage zudem beeindruckt, wie gut die Biobank-Daten „kuratiert und organisiert sind“.</p></p><p><p>„Revolutionär“ sei die Methode, betont Kurt Zatloukal noch einmal. „Wir waren die Ersten, die das gezeigt haben“, spricht der Forscher von der Form des „umgekehrten Lernens“. Nicht der Experte würde den Algorithmus trainieren, sondern die künstliche Intelligenz den Menschen. Zatloukal mit Blick auf das gefundene Merkmal: „Hat man es einmal gesehen, erkennt man es auch ohne Algorithmus leicht.“</p></p><p><p>Zurzeit wird die Robustheit der Grazer Ergebnisse von der Uni Mailand überprüft. Bei Google ist man sich der Qualität gewiss. Man könne Hochrisikopatienten nun besser identifizieren, sagt Forscherin Liu. Jetzt gehe es darum, noch besser zu verstehen, „wie man mit derlei Patienten umgeht“. Jedenfalls sei man auf gutem Wege zu einer Form der „personalisierten Medizin“ für Krebskranke.</p></p><p></p><p><p><i>Textnachweis und Quelle: Markus Zottler, Kleine Zeitung <br/> <a href=\"https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/6013293/Med-Uni-Graz-forscht-mit-Google_Revolution-in-der-Diagnostik_\">https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/6013293/Med-Uni-Graz-forscht-mit-Google_Revolution-in-der-Diagnostik_</a></i></p></p><p></p><p></p>","start":null,"end":null,"author":"Victoria Zotter","email":"victoria.zotter@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-07-27T09:05:23+02:00","language":null},{"id":10119,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/covid-19-aktuelle-umfrage-ergibt-zunehmend-hohe-impfbereitschaft-in-oesterreich#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":58877,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53387/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/S/siebenhofer-kroitzsch-andrea.png","mimetype":"image/png","filename":"siebenhofer-kroitzsch-andrea.png","size":891566},"title":"Univ.-Prof.in Dr.in","name":"Andrea Siebenhofer-Kroitzsch  ","phone":"+4331638573555","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/b06ce13e-2331-4530-8b28-e96f943ced73","link_label":"Forschungsprofil","email":"andrea.siebenhofer@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV)",""]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,269,270],"groups":[],"related_links":[{"id":257,"datetime":"2021-07-23T09:51:59+02:00","title":"Andrea Siebenhofer-Kroitzsch","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/b06ce13e-2331-4530-8b28-e96f943ced73"},{"id":258,"datetime":"2021-07-23T09:51:59+02:00","title":"Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo_impfumfrage_WEB.pdf"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/59795/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-covid-news.png","mimetype":"image/png","filename":"header-covid-news.png","size":1397462},"datetime":"2021-07-23T09:02:46+02:00","title":"COVID-19: Aktuelle Umfrage zeigt zunehmend hohe Impfbereitschaft","teaser":"Impfskeptiker*innen und Unentschlossene äußern primär Bedenken vor Impfreaktionen und Langzeitfolgen ","body":"<p><i>Im Rahmen einer durch Forscher*innen der Med Uni Graz und der AGES durchgeführten Befragung wurden die Impfbereitschaft bzw. der Impfstatus in der österreichischen Bevölkerung erhoben. „Zum Befragungszeitpunkt (20.04. – 09.06.2021) sind rund 50% der Befragten zumindest einmal geimpft, zusätzlich lässt sich bei den Nicht-Geimpften eine hohe Impfbereitschaft erkennen, da sich noch weitere 30% der Befragten impfen lassen wollen“, freut sich die Studienleiterin Andrea Siebenhofer-Kroitzsch. Es ist daher anzunehmen, dass im Vergleich zu den Vormonaten die Impfbereitschaft deutlich gestiegen ist, auch wenn es wahrscheinlich ist, dass eher Impfwillige an der Befragung teilgenommen haben. „Im Rahmen der COVI-Ad Studie mit rund 1.000 Personen ging es unter anderem darum, durch persönliche Gespräche zu erfahren, welche Faktoren dafür verantwortlich sind, dass sich jemand nicht impfen lässt. Besonders die Sorgen und Ängste der Unschlüssigen wollten wir besser verstehen“, betont die Studienleiterin Andrea Siebenhofer-Kroitzsch.</i><br/>  </p><p><p><strong>Niederschwelliges und laiengerechtes Informationsangebot ausbauen</strong><br/> Unentschlossene, die insgesamt 6% der Befragten ausmachten, nannten am häufigsten Aspekte, wie beispielsweise die Angst vor Impfreaktionen und Nebenwirkungen, eine als unzureichend eingeschätzte Studienlage (Evidenz) – auch zur Wirksamkeit - und den Willen noch zuzuwarten, als Grund, warum sie sich bis dato noch nicht impfen ließen. Rund 12% der Befragten wollen sich nicht impfen lassen, wobei von diesen Personen ebenso die Angst vor Impfreaktionen und Langzeitschäden sowie unzureichende Evidenz, aber auch die fehlende Notwendigkeit als Gründe gegen eine Impfung angegeben wurden. Auch wenn in dieser Gruppe knapp die Hälfte eine Impfung kategorisch ablehnt, ist es doch die andere Hälfte, die sich unter bestimmten Anreizaspekten eine Impfung vorstellen könnte. Hinsichtlich der Frage, ob eine Impfung generell vorstellbar ist, fand sich kein Einfluss durch Alter, Geschlecht, Bildung und Migrationshintergrund.</p></p><p><p>Was die Studienleiterin beschäftigt, sind die Sorgen jener, die sich nicht impfen lassen wollen, „wichtig ist es die Menschen und ihre Ängste ernst zu nehmen. Wir müssen die Thematik Impfreaktionen/Impfnebenwirkungen besser aufbereiten, sodass auch medizinische Laien nachvollziehen können, welche Risiken und welche Chancen einer Impfung für jede einzelne Person und für die Gesellschaft innewohnen.“</p></p><p><p>„Für uns ist das eine klare Botschaft, dass die bisherigen Informationsangebote nicht ausreichend waren und wir auf mehr qualitätsgesicherte Impfinformationen setzen müssen, gerade auch um Halbwahrheiten und Mythen entgegen halten zu können“, erläutert die Sektionschefin Katharina Reich und weiter: „Solche Befragungen helfen uns die Bevölkerung besser zu verstehen, weshalb wir im Ministerium gerade auch wieder ganz aktuell gezielt auf eine noch bessere Kommunikation mit der Bevölkerung setzen.“</p></p><p><p>Daniela Schmid vom Institut für Infektionsepidemiologie &amp; Surveillance von der AGES findet diese Ergebnisse besonders wichtig: „Die vielen Kommentare der noch Unschlüssigen zeigen, dass hinsichtlich der Impfkommunikation noch einiges zu intensivieren ist“, denn so Daniela Schmid weiter: „trotz der starken verfügbaren Evidenz der Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffes, gibt es nach wie vor in der Bevölkerung Unsicherheit. Auf Basis dieser erhobenen Daten kann es nun möglich sein, die notwendigen Schritte zu setzen, um die Impfquote zu erhöhen und eine neuerliche Epidemiewelle zu verhindern. Obwohl unwahrscheinlich viele Daten innerhalb kürzester Zeit ausgewertet wurden und das Risiko schwerwiegender Impfnebenwirkungen äußerst gering ist, möchten doch viele die Situation noch beobachten und mit einer Impfung zuwarten.“</p></p><p><p><br/> <strong>Impfbereitschaft ist generell als hoch einzustufen</strong><br/> Bisherige Studien haben gezeigt, dass die generelle Impfbereitschaft wie z.B. im Vergleich zur Grippeimpfung in Österreich deutlich höher liegt. Das bedeutet, dass für die meisten Impfungen die Teilnahmequoten geringer sind, sodass es beachtlich ist, wie hoch die COVID-19 Impfbereitschaft ist. Weiterführend meint die Landesrätin für Gesundheit Martina Rüscher: „Nun heißt es aber dran bleiben, damit keine sommerliche Impfmüdigkeit eintritt, um besonders die Unentschlossenen zu erreichen. Daher haben wir in der Modellregion Vorarlberg auf ein besonders niederschwelliges Angebot gesetzt. Durch einen mobilen Impfbus mit Einmalimpfstoff, Last-Minute-Angeboten für Kurzentschlossene und Walk-In-Angebot ohne Anmeldung setzen wir auf eine breite Palette an Möglichkeiten sich diesen Sommer impfen zu lassen.“</p></p><p><p>Auch in Kärnten sollen niederschwellige Angebote die Durchimpfungsrate erhöhen. „Ohne Voranmeldung, einfach vorbeikommen und impfen lassen, ist beispielsweise das Angebot, das den Bürgerinnen und Bürgern bei unseren freien Impftagen gemacht wird. In St. Veit brachte diese Aktion bereits Erfolg, ließen sich über 1.000 Personen an einem Sonntag gegen das Coronavirus schutzimpfen – im August geht es in Wolfsberg und Villach weiter“, so der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser. Zusätzlich werden schon ab 14. August mobile Impfteams jene Gemeinden ansteuern, in denen die Impfbereitschaft bisher aus verschiedenen Gründen niedriger war.</p></p><p><p>Bei den Impfskeptiker*innen liegt die Lage anders. Während entsprechend den Ergebnissen ca. 6% der Befragten kategorisch durch keinerlei Motivation zu gewinnen sind, könnten immerhin weitere 6%, die sich eigentlich nicht impfen lassen wollen, unter bestimmten Umständen für eine Impfung motiviert werden. Hier könnte eventuell durch noch mehr Information bzgl. eines zusätzlichen Nutzens wie Erleichterungen beim Reisen und dem Wegfall von Zutrittstests die Hemmschwelle für die Impfung gesenkt werden.</p></p><p><p><br/> <strong>Impfkritische Bevölkerungsgruppe bestmöglich informieren und aufklären</strong><br/> Zusammenfassend zeigte der Großteil der Befragten zum Zeitpunkt der Befragung eine hohe Impfbereitschaft, sodass man bei unverändert hoher Impfrate mit einem baldigen Gemeinschaftsschutz rechnen kann. Die Sommermonate sind in jedem Fall zu nützen, um auch die bisher Unentschlossenen und Impf-Ablehnenden transparent und objektiv zu informieren und den potenziellen Nutzen zum eigenen und zum Schutz der Mitmenschen zu kommunizieren. Weitere niedrigschwellige Angebote, wie von der Bundesregierung und in der Modellregion angedacht, sind ebenfalls wesentliche Vorhaben, um gerade jetzt bei den sehr niedrigen Fallzahlen keine Impfmüdigkeit aufkommen zu lassen. „Wir wollen glaubhaft und transparent informieren und somit auch die zum Glück relativ kleine Gruppe der impf-kritischen Bevölkerung erreichen“, kommentiert die Studienleiterin abschließend.</p></p><p><p><br/> <strong>COVI-Ad: Umfrage in Kärnten und Vorarlberg ermöglicht die Bedürfnisse vor Ort besser zu verstehen</strong><br/> Die Erhebung und Auswertung der Einflussfaktoren auf das individuelle Verhalten unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in der COVID-19 Pandemie waren die zentralen Themen dieses KAP-Survey (<strong>K</strong>nowledge – <strong>A</strong>ttitude – <strong>P</strong>ractice). In Kooperation mit Daniela Schmid, Leiterin des Instituts für Infektionsepidemiologie &amp; Surveillance von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) führten die Wissenschafter*innen der Med Uni Graz rund um Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung, und Alexander Avian, Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation, in Kärnten und Vorarlberg von April bis Juni 2021 eine repräsentative telefonische Umfrage mit 1003 ausgewählten Kärntner*- und Vorarlberger*innen durch, um das „Stimmungsbild“ hinsichtlich der COVID-19 Präventionsmaßnahmen einzufangen, wobei auch die Impfbereitschaft ein großes Thema einnahm.</p></p><p><p>Diese Daten liefern wichtige Ansatzpunkte für ein weiteres Krisenmanagement, wie es etwa in den Herbst- und Wintermonaten wieder auf uns zukommen könnte.</p></p><p><p><br/> <strong>Steckbrief: Andrea Siebenhofer-Kroitzsch</strong><br/> Andrea Siebenhofer-Kroitzsch ist Professorin für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung sowie Vorständin des Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV). An der Med Uni Graz beschäftigt sie sich mit der Anwendung von Forschungsmethoden der Versorgungsforschung, der evidenzbasierten Medizin und der qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung in der Allgemeinmedizin und bei chronischen Erkrankungen. Sie ist auch Professorin für chronische Krankheit und Versorgungsforschung und stellvertretende Direktorin des Instituts für Allgemeinmedizin an der J.W. Goethe Universität in Frankfurt am Main.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":true,"last_modified":"2021-07-23T09:51:59+02:00","language":null},{"id":10118,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/vichy-exposome-grant#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,267],"groups":[],"related_links":[{"id":255,"datetime":"2021-07-22T11:16:50+02:00","title":"Vichy Exposome Grant","description":null,"url":"https://www.vichy.de/artikel/die-auswirkung-der-exposom-faktoren-auf-die-haut/a83802.aspx"},{"id":256,"datetime":"2021-07-22T11:16:50+02:00","title":"Vijaykumar Patra","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/f20a49bf-06e8-4252-bf22-9446076dc4c1"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54589/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/erfolg-news.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"erfolg-news.jpg","size":382801},"datetime":"2021-07-22T10:56:37+02:00","title":"Vichy Exposome Grant","teaser":"Postdoc Vijaykumar Patra erhielt Vichy Exposome Grant zur Erforschung des Haut-Exposoms.","body":"<p><i>Der Vichy Exposome Grant ist eine Initiative zur Forschungsförderung rund um das Haut-Exposom. Zum ersten Mal wurden im Jahr 2021 drei regionale Stipendien in Höhe von 15.000 Euro an Forschungsprojekte aus den Regionen Asien &amp; Pazifik, Europa &amp; Nordamerika sowie Latein Amerika, Afrika &amp; Naher Osten vergeben. Insgesamt wurden 86 Förderanträge aus 36 Ländern weltweit für diese Ausgabe des Exposome Grants eingereicht.</i></p><p><p>Für seine wissenschaftliche Arbeit “The impact of skin microbiome on the immunomodulatory effects of ultraviolet radiation and its mediator cis-urocanic acid” erhielt Vijaykumar Patra, Postdoctoral Researcher am Centre International de Recherche en Infectiologie, Lyon, Frankreich und an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie, Med Uni Graz, den Vichy Exposome Grant in der Region Europa &amp; Nordamerika. </p></p><p><h4>Das Forschungsgebiet</h4></p><p><p>Das Hautmikrobiom ist bei verschiedenen Hautkrankheiten wie z.B. atopische Dermatitis (AD) involviert. Der Nachwuchswissenschafter untersucht derzeit die immunregulatorischen Mechanismen des Hautmikrobioms und der AMPs bei dieser Krankheit. „Langfristig ist es unser Ziel, neuartige therapeutische Strategien mit AMPs zu charakterisieren und zu entwickeln, die pathogene Bakterien bei AD reduzieren und den Schweregrad der Erkrankung verringern können“ so Vijaykumar Patra.</p></p><p><h4>Zur Person</h4></p><p><p>Als sich Vijaykumar Patra mit dem Mikrobiom der Haut und seiner Funktion bei der durch UV-Strahlung induzierten Immunantwort beschäftigte, war er zunehmend fasziniert davon, wie die Haut mit verschiedenen Abwehrstrategien ausgestattet ist. Bei entzündlichen Erkrankungen wie AD befinden sich diese AMPs in einem dysbiotischen Zustand, teilweise aufgrund einer verstärkten pathogenen Besiedlung durch bestimmte Bakterienarten. Während seines Postdocs entwickelte er zusammen mit seinen Mentoren Prof. Peter Wolf (Graz) und Dr. Marc Vocanson (Lyon) die Arbeitshypothese und das Projekt, AMPs bei AD umfassend zu charakterisieren und sie als therapeutische Wirkstoffe zur Verringerung des Schweregrades von AD einzusetzen.</p></p><p><p>Nach dem Bachelorstudium of Engineering in Indien absolvierte er den Master of Science by Research (Nottingham, UK) in Krebsimmunologie und mikrobieller Genomik sowie das Doktoratsstudium Humanmedizin an der Med Uni Graz. Vijaykumar Patra erhielt bereits mehrere Forschungsstipendien (FWF, ANR, Sanofi), um sein Forschungsvorhaben zu verfolgen. </p></p><p><p><i>Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen weiterhin alles Gute!</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Victoria Zotter","email":"victoria.zotter@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-07-22T11:16:50+02:00","language":null},{"id":10116,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/medat-2242-bewerberinnen-nehmen-am-aufnahmetest-teil#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":62667,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61701/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/bilderpool/MedAT-2021/medat2021_medunigraz_01.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medat2021_medunigraz_01.jpg","size":4550962},"title":"Registrierung in der Stadthalle","description":null,"alternative":"Registrierung in der Stadthalle"},{"id":62669,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61702/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/bilderpool/MedAT-2021/medat2021_medunigraz_02.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medat2021_medunigraz_02.jpg","size":5720816},"title":"Einlass zur Registrierung","description":null,"alternative":"Einlass zur Registrierung"},{"id":62671,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61703/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/bilderpool/MedAT-2021/medat2021_medunigraz_03.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medat2021_medunigraz_03.jpg","size":4461581},"title":"Anmeldung in der Halle A","description":null,"alternative":"Anmeldung in der Halle A"},{"id":62673,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61704/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/bilderpool/MedAT-2021/medat2021_medunigraz_04.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medat2021_medunigraz_04.jpg","size":4109603},"title":"MedAT in der Stadthalle","description":null,"alternative":"MedAT in der Stadthalle"},{"id":62675,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61705/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/bilderpool/MedAT-2021/medat2021_medunigraz_05.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medat2021_medunigraz_05.jpg","size":3209767},"title":"MedAT in der Messehalle A","description":null,"alternative":"MedAT in der Messehalle A"},{"id":62677,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61706/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/bilderpool/MedAT-2021/medat2021_medunigraz_06.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medat2021_medunigraz_06.jpg","size":6814636},"title":"Allen Bewerber*innen alles Gute","description":null,"alternative":"Allen Bewerber*innen alles Gute"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,267,270],"groups":[],"related_links":[{"id":254,"datetime":"2021-07-21T13:46:54+02:00","title":"Informationen zum Aufnahmeverfahren","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/aufnahmeverfahren"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61707/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/07-2021/header-med-at.png","mimetype":"image/png","filename":"header-med-at.png","size":1902117},"datetime":"2021-07-21T13:25:23+02:00","title":"MedAT: 2.242 Bewerber*innen nehmen am Aufnahmetest teil","teaser":"Österreichweit sind 12.777 Studienwerber*innen zum gemeinsamen MedAT angetreten","body":"<p><i>Von ursprünglich 17.823 Angemeldeten haben am heutigen Mittwoch insgesamt 12.777 Interessierte an den gemeinsamen Aufnahmeverfahren MedAT für das Studium an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz teilgenommen. Wie schon im Vorjahr wurden die Aufnahmetests an mehreren Standorten in ganz Österreich abgehalten. Die Tests der MedUni Wien wurden an den Standorten Messe Wien und Messezentrum Salzburg abgehalten, in Graz waren die Messe Graz und in Oberösterreich die Messe Wels die Austragungsorte. In Innsbruck fanden die Tests für die Medizin Uni Innsbruck an mehreren Standorten innerhalb des Stadtgebietes statt.</i></p><p><h4><br/> Die Teilnahmezahlen im Detail</h4></p><p><ul> <li class=\"text\">An der MedUni Wien nahmen insgesamt 6.278 Personen am Aufnahmetest teil – davon 4.697 in Wien, 1.581 in Salzburg. Ursprünglich waren 8.713 Anmeldungen eingegangen.</li> <li class=\"text\">An der Medizinischen Universität Innsbruck kamen am heutigen Mittwoch insgesamt 2.748 Personen zum Test. Bei der Online-Anmeldung bis Ende März waren es 3.951 Personen gewesen.</li> <li class=\"text\">An der Med Uni Graz, wo es ursprünglich 2.936 Anmeldungen gab, wurden am heutigen Mittwoch insgesamt 2.242 teilnehmende Personen registriert.</li> <li class=\"text\">In Oberösterreich (Medizinische Fakultät der JKU Linz) nahmen 1.509 Personen teil, bis zum Ablauf der Online-Anmeldung hatten sich 2.223 Interessierte gemeldet.</li> </ul></p><p><h4 class=\"text\"><br/> Inhalte der Aufnahmetests MedAT-H und MedAT-Z</h4></p><p><p class=\"text\">Der Aufnahmetest für Humanmedizin (MedAT-H) ist ein mehrteiliges, schriftliches Verfahren und gliedert sich in folgende Abschnitte:</p></p><p><ul> <li>Basiskenntnistest Medizinische Studien: Überprüfung des schulischen Vorwissens aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Mathematik.</li> <li>Textverständnis: Überprüfung von Lesekompetenz und Verständnis von Texten.</li> <li>Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten: Dieser Testteil besteht aus fünf Aufgabengruppen (Figuren zusammensetzen, Zahlenfolgen, Wortflüssigkeit, Gedächtnis und Merkfähigkeit sowie Implikationen erkennen) und erfasst kognitive Basisfähigkeiten und -fertigkeiten.</li> <li>Sozial-emotionale Kompetenzen: Dieser Testteil besteht aus den Aufgabengruppen Emotionen erkennen und Soziales Entscheiden, die wesentliche Aspekte sozial-emotionaler Kompetenzen erfassen.</li> <li>Der Aufnahmetest für die Zahnmedizin (MedAT-Z) ist zum überwiegenden Teil identisch mit dem MedAT-H. Anstelle des Testteils Textverständnis und der Aufgabengruppe Implikationen erkennen werden im Testteil Manuelle Fertigkeiten die Aufgabengruppen Drahtbiegen und Formen spiegeln eingesetzt.</li> </ul></p><p><h4><br/> Insgesamt 1.740 Studienplätze</h4></p><p><p class=\"text\">Für das Studienjahr 2021/22 stehen für Human- und Zahnmedizin insgesamt 1.740 Plätze zur Verfügung, davon 740 an der Medizinischen Universität Wien, 400 an der Medizinischen Universität Innsbruck, 360 an der Medizinischen Universität Graz und 240 an der Medizinischen Fakultät der JKU Linz. Mindestens 95 Prozent der Studienplätze sind EU-Bürger*innen und ihnen im Hinblick auf den Studienzugang gleichgestellten Personen vorbehalten und mindestens 75 Prozent der Studienplätze Studienwerbenden mit einem Reifezeugnis aus Österreich. Diese Kontingentregelung gilt allerdings nur für die Vergabe der Studienplätze in Humanmedizin.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":"gerald.auer@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":true,"last_modified":"2021-07-21T13:34:51+02:00","language":null},{"id":10115,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/1-impulstagung-psychische-gesundheit-sichtbar-machen#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":62645,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61697/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/07-2021/Impulstagung_Psychiatrie/UnivKlinikPsychiatrieImpuls1.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"UnivKlinikPsychiatrieImpuls1.jpg","size":220291},"title":"1. Impulstagung: Psychische Gesundheit sichtbar machen","description":null,"alternative":"1. Impulstagung: Psychische Gesundheit sichtbar machen"},{"id":62646,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61696/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/07-2021/Impulstagung_Psychiatrie/UnivKlinikPsychiatrieImpuls2.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"UnivKlinikPsychiatrieImpuls2.jpg","size":187627},"title":"Menschen konnten sich an Posterwänden informieren","description":null,"alternative":"1. Impulstagung: Psychische Gesundheit sichtbar machen"},{"id":62647,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61695/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/07-2021/Impulstagung_Psychiatrie/UnivKlinikPsychiatrieImpuls3.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"UnivKlinikPsychiatrieImpuls3.jpg","size":162389},"title":"Auch direkte Gespräche fanden statt","description":null,"alternative":"Menschen konnten sich an Posterwänden informieren"},{"id":62648,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61699/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/07-2021/Impulstagung_Psychiatrie/UnivKlinikPsychiatrieImpuls4.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"UnivKlinikPsychiatrieImpuls4.jpg","size":170090},"title":"Informationsmaterialien wurden ausgegeben","description":null,"alternative":"1. Impulstagung: Psychische Gesundheit sichtbar machen"},{"id":62649,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61698/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/07-2021/Impulstagung_Psychiatrie/UnivKlinikPsychiatrieImpuls5.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"UnivKlinikPsychiatrieImpuls5.jpg","size":197381},"title":"Das Gespräch mit den Profis stand im Mittelpunkt","description":null,"alternative":"1. Impulstagung: Psychische Gesundheit sichtbar machen"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,267],"groups":[],"related_links":[{"id":253,"datetime":"2021-07-20T14:11:58+02:00","title":"Eva Reininghaus","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/e4499970-d103-4e30-9843-e35c8c71595e"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61353/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-event-vortrag-03.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"header-event-vortrag-03.jpg","size":528410},"datetime":"2021-07-20T14:04:42+02:00","title":"1. Impulstagung: Psychische Gesundheit sichtbar machen","teaser":"Mitarbeiter*innen der Universitätsklinik für Psychiatrie bemühen sich im Kampf gegen Stigmata rund um die Psyche.","body":"<p>Angst, Stigmata, Vorurteile und Scham: Rund um das Thema „Psychische Gesundheit“ gibt es viele Tabus, die Menschen davon abhalten, Hilfe zu suchen, Diagnosen zu akzeptieren oder Behandlungen anzunehmen. Um die psychische Gesundheit prominent und positiv zu platzieren, hat die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Med Uni Graz, eine Impulstagung mit dem Titel „Psychische Gesundheit sichtbar machen“ abgehalten.</p><p><h4><br/> Das Stigma als Hindernis</h4></p><p><p>Eva Reininghaus ist seit Dezember 2020 Universitätsprofessorin an der Med Uni Graz und Klinikvorständin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin und hat sich gemeinsam mit ihrem Team ambitionierte Ziele gesetzt: Die Arbeit an der Klinik in Forschung, Lehre und Patient*innenbetreuung soll transparent gestaltet, der Psychiatrie-Standort gestärkt, vorhandene Netzwerke ausgebaut und neue Kooperationen eingegangen werden. Letztendlich geht es darum, das Thema psychische Gesundheit in der Gesellschaft sichtbar zu machen und den Menschen die Angst zu nehmen wegen psychischer Probleme ärztliche oder therapeutische Hilfe aufzusuchen.</p></p><p><h4><br/> Die Profis informieren</h4></p><p><p>Im Rahmen der Veranstaltung hat das Team der Universitätsklinik die klinischen Aufgaben im stationären und ambulanten Bereich vorgestellt, und die Lehr- und Forschungsinhalte der Psychiatrie auf einem multidisziplinären Level präsentiert. Die Besucher*innen konnten sich bei dem Event, das am Sportplatz der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin stattfand, auf Posterwänden über die Arbeit des Teams informieren und mit den Mitarbeiter*innen direkt in Kontakt treten.</p></p><p><p>Für die Veranstalter*innen war das Event ein voller Erfolg, weshalb Eva Reininghaus bereits angekündigt hat, viele weitere Veranstaltungen zu diesem Thema zu planen.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@outlook.com","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-07-20T14:11:58+02:00","language":null},{"id":10112,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/neue-universitaetsprofessoren#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,267],"groups":[],"related_links":[{"id":249,"datetime":"2021-07-20T10:17:44+02:00","title":"Daniel Scherr","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/2fa1c5a1-15b6-4258-94cc-e0bfcee67879"},{"id":250,"datetime":"2021-07-20T10:17:44+02:00","title":"Harald Sourij","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/75de48ca-b2ce-4cdc-949a-c54019b68ac9"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54597/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/news-news-01.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"news-news-01.jpg","size":344730},"datetime":"2021-07-20T10:11:57+02:00","title":"Neue Universitätsprofessoren","teaser":"Internationale Expertise: Daniel Scherr und Harald Sourij wurden zu Universitätsprofessoren berufen.","body":"<p class=\"Default\"><i><i>Die Med Uni Graz hat m</i>it Daniel Scherr und Harald Sourij zwei neue Universitäts­professoren berufen und baut damit die internationale Expertise in den Bereichen kardiologische Elektrophysiologie und interdisziplinäre metabolische Medizin aus.</i></p><p><p class=\"Default\"> </p></p><p><h4>Universitätsprofessur für kardiologische Elektrophysiologie: Daniel Scherr</h4></p><p><p>Daniel Scherr wurde zum Universitäts­professor für kardiologische Elektro­physiologie berufen. Als wichtige wissen­schaftlich-klinische Kooperationsachse ist er sowohl nach innen z. B. im interdiszipli­nären universitären Herzzentrum Graz und vorklinischen Research Center, als auch nach außen mit anderen Universitäten und nicht-universitären Einrichtungen enga­giert. Damit entwickelt er den Fachbereich der kardiologischen Elektrophysiologie nachhaltig weiter und garantiert den Ein­satz innovativer elektrophysiologischer Verfahren auf exzellentem Niveau.</p></p><p></p><p><h4>Universitätsprofessur für interdisziplinäre metabolische Medizin: Harald Sourij</h4></p><p><p>Harald Sourij wurde zum Universitäts­professor für interdisziplinäre meta­bolische Medizin berufen. Seine zentrale Aufgabe ist der Aufbau und die Weiter­entwicklung einer interdisziplinären meta­bolischen Forschungseinheit. Der Fokus der Einrichtung wird auf Studien in den Bereichen Diabetologie, Stoffwechsel und gastrointestinaler Hormone liegen. Neben seiner langjährigen Erfahrung in der Durch­führung von klinischen Studien bringt er auch Kenntnisse aus der Forschungstätig­keit und Ausbildung an der Diabetes Trials Unit in Oxford mit.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Victoria Zotter","email":"victoria.zotter@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-07-20T10:17:44+02:00","language":null},{"id":10110,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/verleihung-des-elisabeth-seidl-preises#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":62620,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61694/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/07-2021/pflegestudentin-preis.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"pflegestudentin-preis.jpg","size":2018675},"title":"Preisträger*innen des „Elisabeth Seidl Preises“ 2020 und 2021","description":null,"alternative":"Preisträger*innen des „Elisabeth Seidl Preises“ 2020 und 2021"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,267],"groups":[],"related_links":[{"id":248,"datetime":"2021-07-16T13:41:20+02:00","title":"Elisabeth Seidl-Preis","description":null,"url":"https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwjfycGtwOfxAhVK-6QKHYV2BHgQFnoECAMQAA&url=https%3A%2F%2Fwww.rudolfinerhaus.at%2Fdas-rudolfinerhaus%2Felisabeth-seidl-preis%2F&usg=AOvVaw0eoPDwq_fm43-bwVtEpRkj"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54591/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/gl%C3%BCckwunsch-news.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"glückwunsch-news.jpg","size":508516},"datetime":"2021-07-16T13:30:13+02:00","title":"Verleihung des Elisabeth Seidl-Preises","teaser":"Med Uni Graz-Studentin mit Elisabeth Seidl-Preis für herausragende wissenschaftliche Pflegearbeiten ausgezeichnet. ","body":"<p>Am 17. Juni 2021 ist der \"Elisabeth Seidl-Preis\" zum elften Mal im Rudolfinerhaus verliehen worden. Aufgrund der COVID-19 Beschränkungen musste die Veranstaltung 2020 abgesagt werden. Die Preisträger*innen aus den Jahren 2020 und 2021 wurden heuer gemeinsam in einem kleinen Rahmen gewürdigt.</p><p><p>Precious Chiebonam Nnebedum Absolventin der Pflegewissenschaft an der Med Uni Graz, wurde für ihre wissenschaftliche Abschlussarbeit „Strengthening the Psychosocial Health Literacy of People with Migrant Backgrounds: A Literature Review“ ausgezeichnet. Sie erreichte in der Kategorie für beste Bachelorarbeiten den ersten Platz. Mit diesem Förderpreis werden herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten der Pflege prämiert, insbesondere diejenigen, die die Patient*innenperspektive berücksichtigen.</p></p><p><p>Herzlichen Glückwunsch!</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Victoria Zotter","email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-07-16T13:41:20+02:00","language":null},{"id":10109,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/covid-19-neue-erkenntnisse-zur-praeventionsstrategie#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":58555,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53387/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/S/siebenhofer-kroitzsch-andrea.png","mimetype":"image/png","filename":"siebenhofer-kroitzsch-andrea.png","size":891566},"title":"Univ.-Prof.in Dr.in","name":"Andrea Siebenhofer-Kroitzsch ","phone":"+4331638573555","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/b06ce13e-2331-4530-8b28-e96f943ced73","link_label":"Forschungsprofil","email":"andrea.siebenhofer@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Institut für Allgemeinmedizin und","evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV)"]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,25,268,269,270],"groups":[],"related_links":[{"id":246,"datetime":"2021-07-15T11:36:12+02:00","title":"Zur Publikation","description":null,"url":"https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2589537021002911?via%3Dihub"},{"id":247,"datetime":"2021-07-15T11:36:12+02:00","title":"Andrea Siebenhofer-Kroitzsch","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/b06ce13e-2331-4530-8b28-e96f943ced73"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/59795/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-covid-news.png","mimetype":"image/png","filename":"header-covid-news.png","size":1397462},"datetime":"2021-07-15T11:11:28+02:00","title":"Primärversorgung: Neue Erkenntnisse zur COVID Präventionsstrategie","teaser":"Ergebnisse unterstützen Aussagekraft von professionell durchgeführtem Antigentests bei symptomatischen Personen","body":"<p><i>In einer in Kooperation von Forscher*innen der Universität Oxford, der Queen Mary University London, der Medizinischen Universität Graz und dem Institut für Höhere Studien (IHS) durchgeführten Studie wurde die diagnostische Genauigkeit von Antigentests (Lateral-Flow-Tests, LFT) in der allgemeinmedizinischen Praxis im Vergleich zum PCR-Test an der gleichen Patient*innengruppe in Österreich untersucht. Die Ergebnisse belegen, dass der LF-Test den Virusbefall rasch anzeigt: sowohl im frühen Infektionsstadium, zu Beginn der Symptome und auch bei niedrigem CT-Wert. Es wird eine 95 % Übereinstimmung mit PCR bei positiven und 89 % bei negativen Ergebnissen erreicht. </i></p><p><h4><br/> Rolle der Primärversorgung in der COVID-19 Pandemie</h4></p><p><p>„Die Studienergebnisse liefern Grundlagen für künftige Eindämmungsstrategien im Rahmen der Primärversorgung, die so einen wichtigen Beitrag in einer Pandemie leisten kann“, erklärt Thomas Czypionka, Leiter des Bereichs Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik am IHS. „Auch im Rahmen künftiger Lockerungen wird – neben den Impfungen – die frühzeitige Erkennung von infizierten Personen durch zuverlässige Tests notwendig sein, um COVID-19 zu kontrollieren.“ In Kombination mit sofortiger Selbstisolierung, Fallmeldung und Kontaktverfolgung kann eine bevölkerungsweite Testung mit LFT zu einer effektiven Präventions- und Kontrollstrategie beitragen, indem Übertragungsketten unterbrochen werden.</p></p><p><h4><br/> Forschung aus der Praxis für die Praxis</h4></p><p><p>Studienpraxen aus dem Ennstal, initiiert durch den Allgemeinmediziner Oliver Lammel aus Ramsau am Dachstein, haben für die Studie 2.562 symptomatische Patient*innen im realen Umfeld der Primärversorgung getestet. „Die Studie unterstützt durch ihre Aussage die Bemühungen um bevölkerungsweite LFT-Tests. Wichtig ist jedoch, dass die Tests von fachkundigem Personal korrekt durchgeführt werden, so wie das bei unserer Studie der Fall war“, so Oliver Lammel. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch vom Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Med Uni Graz ist begeistert, denn mit dieser Studie ist es erstmals in der Steiermark gelungen, Hausarztpraxen aktiv in den Forschungsprozess einzubeziehen. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch: „Forschung aus der Praxis für die Praxis und mit einem Ergebnis, welches unverzüglich zu einer Optimierung der Versorgung im Rahmen der COVID-19 Pandemie beitragen kann.“</p></p><p><p>Werner Leber von der Queen Mary University of London erklärt: „Frühere Studien haben gezeigt, dass LFT beim Nachweis von COVID-19 möglicherweise weniger empfindlich ist als PCR, insbesondere bei asymptomatischen Personen und im frühen oder späten Stadium einer Infektion, wenn die Viruslast am niedrigsten ist. Wir haben jedoch festgestellt, dass die beiden Testmethoden bei Patient*innen, die neu symptomatisch sind, ein ähnliches Maß an Genauigkeit aufweisen. Viele Länder erwägen, LFT zu verwenden, um künftige Wellen der Pandemie zu bewältigen. Unsere Ergebnisse unterstützen diesen Schritt, aber die Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Durchführung der Tests sollte ein wesentlicher Bestandteil jeder Strategie sein.“</p></p><p><h4><br/> COVID-19-Infektionen schnell und zuverlässig erkennen</h4></p><p><p>Jasmina Panovska-Griffiths vom Big Data Institute, The Queen’s College, an der University of Oxford ergänzt: „In unserer Studie waren sowohl kürzere Symptomdauer als auch höhere Viruslast mit einem positiven LFT assoziiert. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, früh in der Infektion mit LFT zu testen, und zeigt, dass bei neu symptomatischen Patient*innen beide Testmethoden eine ähnliche Genauigkeit aufweisen. Unsere Studie ist die erste Studie, die zeigt, dass Point-of-Care-Antigentests mittels LFT in Kombination mit der klinischen Beurteilung symptomatischer Patient*innen eine SARS-CoV-2-Infektion in der Primärversorgung schnell und genau erkennen können.“</p></p><p><p>Die Studie “Comparing the diagnostic accuracy of point-of-care lateral flow antigen testing for SARS-CoV-2 with RT-PCR in primary care (REAP-2)” wurde durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union gefördert.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":"gerald.auer@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":true,"last_modified":"2021-07-15T11:36:12+02:00","language":null},{"id":10108,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/sri-presidents-presenter-award-fuer-monika-horvat-mercnik#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":62594,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61693/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/07-2021/Monika-Horvat-Mercnik.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"Monika-Horvat-Mercnik.jpg","size":141042},"title":"Monika Horvat Mercnik","description":null,"alternative":"Monika Horvat Mercnik"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,267],"groups":[],"related_links":[{"id":244,"datetime":"2021-07-15T11:02:07+02:00","title":"Monika Horvat Mercnik","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/e2e928ad-d0af-4369-97e4-dcbfac6d801b"},{"id":245,"datetime":"2021-07-15T11:02:07+02:00","title":"Christian Wadsack","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/ceb974d2-c022-4d44-92b2-d0b904bc0832"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54592/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/glueckwunsch-news-01.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"glueckwunsch-news-01.jpg","size":580243},"datetime":"2021-07-15T10:44:38+02:00","title":"SRI President's Presenter Award für Monika Horvat Mercnik","teaser":"Die PhD-Studentin wurde auf der Jahrestagung der „Society for Reproductive Investigation“ für ihr Abstract geehrt.","body":"<p>Monika Horvat Mercnik, PhD-Studentin im Doktoratsprogramm „Inflammatory disorders in pregnancy“ an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Med Uni Graz erhielt auf der Jahrestagung der „Society for Reproductive Investigation“ den begehrten President‘s Presenter‘s Award für die besten eingereichten Abstracts. Der Kongress fand von 6. bis 9. Juli 2021 in Boston, USA statt.</p><p><p>Im Rahmen ihrer Dissertation untersucht Monika Horvat Mercnik unter der Leitung von Christian Wadsack die Rolle von fetalen Immunzellen bei der Entstehung von entzündlichen Erkrankungen in der Plazenta. Ein spezieller Fokus liegt hierbei auf dem Verstehen der Wechselwirkungen zwischen diesen Immunzellen und dem Endothel der Plazenta bei Präeklampsie. Erste Ergebnisse lassen eine zusätzliche funktionelle Bedeutung am Endothel („tissue remodelling“) der präeklamptischen Plazenta vermuten.</p></p><p><p>Durch die Forschungsarbeit soll ein besseres Verständnis über die Vorgänge in der Plazenta während einer präeklamptischen Schwangerschaft gewonnen werden. Hierdurch könnten in Zukunft auch neue Wege zur Intervention dieses immunprivilegierten Organs gefunden werden.</p></p><p><p>Wir wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Forschungsarbeit und gratulieren sehr herzlich!</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-07-15T11:02:07+02:00","language":null},{"id":10107,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/nachruf-gerhard-pendl#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,267],"groups":[],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61649/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/trauer_steg.png","mimetype":"image/png","filename":"trauer_steg.png","size":2173529},"datetime":"2021-07-15T09:47:37+02:00","title":"Nachruf: Gerhard Pendl","teaser":"Die Medizinische Universität Graz erfüllt die traurige Pflicht mitzuteilen, dass Univ.-Prof. Dr. Gerhard Pendl verstorben ist.\r\n","body":"<p>Die Medizinische Universität Graz erfüllt die traurige Pflicht mitzuteilen, dass</p><p><h4>Herr em.o.Univ.-Prof. Dr.med.univ. Gerhard Pendl</h4></p><p><p>ehemaliger Vorstand der Universitätsklinik für Neurochirurgie sowie ehemaliger Dekan der damaligen Medizinischen Fakultät der Universität Graz im 87. Lebensjahr verstorben ist.</p></p><p><p>Herrn Professor Pendl war es in seiner Funktion als akademischer Lehrer stets ein besonderes Anliegen, den Studierenden nicht nur das Wissen und den Enthusiasmus für das Fach der Neurochirurgie mit auf den Weg zu geben, sondern ihnen wichtiges Rüstzeug für die ganzheitliche Betreuung von Patient*innen zu vermitteln, dies nicht zuletzt auch in seiner Funktion als Dekan bzw. Vizedekan der damaligen Medizinischen Fakultät der Universität Graz.</p></p><p><p>Sein Verdienst war es in Graz das erste Leksell Gamma Knife in Österreich zu installieren und so die Universitätsklinik mit seiner Expertise in der radiochirugischen Behandlung von gutartigen Tumoren und Gefäßmissbildungen weltweit bekannt zu machen. Die durch ihn bzw. sein Team gewonnenen Erkenntnisse bezüglich Indikation und Dosisplanung fanden in zahlreichen Publikationen weltweit Beachtung. Die Universitätsklinik in Graz wurde durch ihn zum internationalen Leksell Ausbildungszentrum für Radiochirurgie.</p></p><p><p>Professor Pendl war ein hervorragender Mikrochirurg, der ein sehr breites Spektrum an hochkomplexen neurochirurgischen Eingriffen abdeckte. Besonders hervorzuheben war seine große Erfahrung in der operativen Behandlung von neoplastischen Prozessen der Pinealisregion, die in richtungsgebenden Publikationen und Büchern ihren Niederschlag fand.</p></p><p><p>Mit Professor Pendl verliert die medizinische Wissenschaft eine Persönlichkeit, deren innovative Pionierarbeit in der Medizin vielbeachtet und international wegbereitend war.</p></p><p><p>Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg<br/> Rektor</p></p><p><p>Univ.-Prof. Dr. Michael Mokry<br/> Vorstand der Universitätsklinik für Neurochirurgie</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":"gerald.auer@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-07-15T09:58:53+02:00","language":null}]}