{"count":2068,"next":"https://api-test.medunigraz.at/v1/typo3/news/?format=json&limit=20&offset=1820","previous":"https://api-test.medunigraz.at/v1/typo3/news/?format=json&limit=20&offset=1780","results":[{"id":10337,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/covid-19-studie-zeigt-rund-achtmonatigen-schutz-nach-infektion#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":63008,"media":null,"title":"Univ.-Ass.in Dr.in rer.nat.","name":"Chiara Banfi","phone":"+4331638513205","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/02d24eed-79c3-4196-91b7-d078dcec1aad - - Forschungsprofil","link_label":"Forschungsprofil","email":"chiara.banfi@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Medizinische Universität Graz","Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation"]},{"id":63009,"media":null,"title":"","name":"Sabrina Kral","phone":"+4331638572721","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/90fa0ef1-3a61-4c56-a0a8-9aa8b086fd9f - - Forschungsprofil","link_label":"Forschungsprofil","email":"sabrina.kral@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Medizinische Universität Graz","Biobank"]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,268,269,270],"groups":[],"related_links":[{"id":484,"datetime":"2021-12-01T10:47:20+01:00","title":"Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo_covid-biobank_WEB.pdf"},{"id":485,"datetime":"2021-12-01T10:47:20+01:00","title":"Zur Publikation","description":null,"url":"https://www.journalofinfection.com/article/S0163-4453(21)00419-9/fulltext"},{"id":486,"datetime":"2021-12-01T10:47:20+01:00","title":"Chiara Banfi","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/02d24eed-79c3-4196-91b7-d078dcec1aad"},{"id":487,"datetime":"2021-12-01T10:47:20+01:00","title":"Sabrina Kral","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/90fa0ef1-3a61-4c56-a0a8-9aa8b086fd9f"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62378/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/biobank-medunigraz","mimetype":"image/jpeg","filename":"biobank-medunigraz","size":228140},"datetime":"2021-12-01T08:08:56+01:00","title":"COVID-19: Studie beschäftigt sich mit Immunreaktion nach Infektion","teaser":"Eine Studie der Med Uni Graz in Zusammenarbeit mit der Biobank Graz untersuchte den Schutz nach Genesung.","body":"<p><i>Auch eineinhalb Jahre nach Beginn der Pandemie gibt es noch Vieles über das SARS-CoV-2-Virus bzw. die Erkrankung COVID-19 zu erforschen. Neben der unermüdlichen Arbeit von Wissenschafter*innen, wird hierzu auch die Hilfe von COVID-19-Erkrankten und –Genesenen benötigt. Ihre Blut- oder Gewebeproben liefern wichtige Hinweise über die Reaktion des Körpers auf eine Infektion. Die Biobank der Med Uni Graz kümmert sich um die Lagerung, Vermittlung und den ethisch korrekten Umgang mit den humanen Proben, die für Studien rund um das Virus und die Erkrankung von größter Bedeutung sind.</i></p><p><p>Die ersten Ergebnisse einer Studie, bei der Antikörper von COVID-19-Genesenen bis zu acht Monaten nach ihrer Infektion gemessen wurden, zeigen eine starke Bildung von Antikörpern und einen stabilen Antikörperspiegel. Ein symptomatischer Verlauf mit zumindest einem dieser Symptome (Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Geschmacksverlust, Geruchsverlust) und Grunderkrankungen führen diesen Ergebnissen zufolge zu einem höheren Antikörperspiegel. Die Biobank der Med Uni Graz lud Interessierte dazu ein, mit Proben die Erforschung von und letztendlich den Kampf gegen COVID zu unterstützen.</p></p><p><h4><br/> Gemeinsam gegen COVID-19</h4></p><p><p>Weltweit wird mit Hochdruck am SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 - der Krankheit, die das Virus auslöst – geforscht. Neben klinischen Studien sind auch humane Proben von Erkrankten bzw. Genesenen von höchstem Wert. Blut, Speichel, Tränenflüssigkeit oder Gewebe können eingesetzt werden, um verschiedene Parameter und Auswirkungen der Krankheit zu bestimmen. Eine wichtige Rolle beim Verwalten und Betreuen der Proben spielt dabei die Biobank der Med Uni Graz. Sie kümmert sich um die sichere und schonende Aufbereitung und Lagerung der Proben und deren ethisch korrekte Verwendung in Forschungsprojekten. Sie wirkt als „Treuhänderin“ und garantiert, dass die Proben nur mit der Einverständniserklärung ihrer Spender*innen verwendet werden. Über aktuelle Forschungsprojekte und –aktivitäten wird auf der Website der Biobank informiert (<a href=\"https://biobank.medunigraz.at/unterstuetzung\">https://biobank.medunigraz.at/unterstuetzung</a>).</p></p><p><h4><br/> Umfangreiche Kooperation</h4></p><p><p>Von der Biobank der Med Uni Graz wurde gemeinsam mit dem LKH-Univ. Klinikum Graz und der Medizinischen Universität Graz (Klinische Abteilung für Infektiologie, Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin, Klinisches Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik, Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation, Diagnostik- &amp; Forschungsinstitut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin, Universitäts-Augenklinik) bereits im Frühjahr 2020 eine Studie mit COVID-19-Genesenen initiiert.</p></p><p><p>Die Studie wurde in Kooperation mit allen oben genannten Instituten und Kliniken durchgeführt. Die Studienteilnehmer*innen meldeten sich freiwillig nach Aufrufen in Zeitungen, den sozialen Medien und der Website der Med Uni Graz. Die Ergebnisse von 326 Studienteilnehmer*innen haben es in die erste Publikation geschafft. Diese Personen wurden mittels PCR-Verfahren positiv auf SARS-CoV-2 getestet und haben eine Erkrankung mit „mildem Verlauf“ (also ohne Hospitalisierung) durchlebt. Die Studie umfasst insgesamt fünf Visiten, bei denen Blutproben entnommen, sowie ein Mund- bzw. Nasenabstrich vorgenommen wurde. Bei der ersten Visite mussten die Studienteilnehmer*innen einen Fragebogen zum Verlauf der Krankheit, Vorerkrankungen/Vorgeschichte und Lebensstil ausfüllen.</p></p><p><h4><br/> Dauerhafte Immunreaktion<strong> </strong></h4></p><p><p>Die Studie will erforschen, wie sich der Antikörperstatus im Zeitraum von bis zu einem Jahr verändert. Bisher konnten die Forscher*innen beobachten, dass die Höhe der Antikörper zumindest rund acht Monate lang relativ stabil bleibt. „Eine interessante Beobachtung konnte im Zusammenhang mit vorhandenen Erkrankungen gemacht werden. Menschen mit Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes, der Schilddrüse, des Nervensystems oder mit Bluthochdruck haben einen höheren Wert an Antikörpern als Studienteilnehmer*innen ohne Vorerkrankung“, so Chiara Banfi vom Institut für medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation.</p></p><p><p>Ein weiterer Aspekt, der die Höhe der Antikörper beeinflusst, ist der Verlauf der Krankheit. Personen, die mindestens ein Hauptsymptom von COVID-19 (Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Geschmacks- oder Geruchsverlust) zeigten, wiesen einen höheren Antikörperwert auf als Genesene, die keines dieser Symptome beschrieben haben. Die tatsächliche Bedeutung des Antikörperwertes ist noch Gegenstand aktueller Forschung.</p></p><p><p>Die Symptome einer COVID-19-Erkrankung können noch lange nachwirken. Zwei Drittel der Studienteilnehmer*innen (66,9 %) beschrieben im Median bis zu 38 Tage nach der Infektion noch immer Symptome. Die häufigsten waren Müdigkeit (41,1 %), Veränderung des Geschmackssinnes (23,6 %), Kopfschmerzen (23,3 %) und Veränderung des Geruchssinnes (19,9 %).</p></p><p><h4><br/> Hilfe aus der Bevölkerung</h4></p><p><p>Durch das Engagement der Bevölkerung an der aktuellen COVID-19-Forschung teilzunehmen, konnte eine wertvolle und unverzichtbare Ressource für Forschungsfragen rund um SARS-CoV-2 geschaffen werden. Alle Proben der „COVID-19 Rekonvaleszenten-/-Genesenekohorte“ sowie vieler weiterer Kohorten stehen für Forscher*innen der Med Uni Graz wie auch externe Forscher*innen zur Verfügung. Oberstes Ziel der Biobank Graz ist es, Proben für die biomedizinische Forschung bereitzustellen, um Erkrankungen im Detail besser zu verstehen und somit zu einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung für uns alle beizutragen.</p></p><p><p>Eine Zusammenstellung von Forschungsprojekten, die durch die Ethikkommission an der Med Uni Graz genehmigt wurden, und die auf Proben der „COVID-19 Rekonvaleszenten-/-Genesenekohorte“ zugreifen dürfen, finden Sie hier: <a href=\"https://biobank.medunigraz.at/unterstuetzung\">https://biobank.medunigraz.at/unterstuetzung</a></p></p><p><h4><br/> Steckbrief: Chiara Banfi</h4></p><p><p>Chiara Banfi arbeitet am Institut für medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation der Medizinischen Universität Graz. Neben anderen medizinischen und psychologischen Forschungsaktivitäten liegt ihr Schwerpunkt in den statistischen Analysen des longitudinalen Verlaufs vom Antikörperspiegel bei COVID-19 Genesenen und in dem Vergleich verschiedener Antikörperklassen bei Gesunden ohne COVID-19-Geschichte und COVID-19-Erkrankten.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-12-01T10:47:20+01:00","language":null},{"id":10336,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/diabetes-forschung-mehrfach-ausgezeichnet#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":64600,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62376/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/mader-moser-wild-und-team-salzburg.png","mimetype":"image/png","filename":"mader-moser-wild-und-team-salzburg.png","size":1146047},"title":"Julia Mader und Othmar Moser","description":null,"alternative":"Julia Mader und Othmar Moser - Wild und Team/Salzburg"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,25,267,268],"groups":[],"related_links":[{"id":483,"datetime":"2021-11-30T16:44:34+01:00","title":"Julia Mader","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/85302c59-634f-4b4b-adfd-5d19596b9266"},{"id":482,"datetime":"2021-11-30T16:44:34+01:00","title":"Othmar Moser","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/eadcde51-0a2f-44b8-bf04-8c070e5a5f97"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62375/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/applaus","mimetype":"image/png","filename":"applaus","size":1152852},"datetime":"2021-11-30T16:32:25+01:00","title":"Diabetes-Forschung mehrfach ausgezeichnet","teaser":"Drei Wissenschafter*innen der Med Uni Graz wurden hochrangig für ihre Forschung prämiert.","body":"<p><i>Drei Wissenschafter*innen der Med Uni Graz wurden hochrangig für ihre Forschung prämiert.</i></p><p><h4><br/> Langerhans-Preis 2021</h4></p><p><p>Mit dem Langerhans-Preis unterstützt die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) die wissenschaftliche Arbeit junger Forscher*innen, die an einer österreichischen Forschungsstätte tätig sind. Für ihre langjährige erfolgreiche wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Diabetologie wurden Julia Mader und Othmar Moser von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Med Uni Graz ausgezeichnet. Othmar Moser ist zudem auch Leiter der Division Exercise Physiology and Metabolism an der Universität Bayreuth. Das Preisgeld beträgt EUR 10.000,00.</p></p><p><p>Bei der feierlichen Preisverleihung würdigte die ÖDG vor allem den Nutzen der Forschungsarbeiten von Julia Mader und Othmar Moser für Menschen mit Diabetes Mellitus Typ 1, insbesondere unter den Aspekten der Diabetes Technologie (Julia Mader) und des Therapiemanagements unter physischer Aktivität (Othmar Moser).</p></p><p><p>„Die ehrenvolle Auszeichnung haben wir nur aufgrund des hervorragenden Engagements unserer Teams an der Medizinischen Universität Graz erhalten. Gemeinsam ist es uns gelungen, die Therapie und Lebensqualität von Menschen mit Diabetes Mellitus zu verbessern. Unser Dank gilt daher in erster Linie unseren Forschungsgruppen, die diese wissenschaftliche Arbeit möglich gemacht haben“, freuen sich die beiden Wissenschafter*innen.</p></p><p><h4><br/> Starter-Grant 2021</h4></p><p><p>Mit dem Starter-Grant iHv. EUR 10.000,00 unterstützt die ÖDG junge Wissenschafter*innen, die nach am Beginn ihrer Forschungskarriere stehen. Ziel ist es den Wissenschafter*innen mit dem Preisgeld Projekte zu ermöglichen, die ihnen wiederrum den Weg für größere Forschungsarbeiten ebnen. Für seine wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Biomarkerforschung wurde Faisal Aziz, Klinische Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Med Uni Graz, mit dem diesjährigen Starter-Grant ausgezeichnet.</p></p><p><p>In seinem Arbeit zum Titel: Biomarkers for cardiovascular risk and neurodegenerative disease following insulin-induced hypoglycaemia werden Biomarker in einer Studie an Menschen mit Typ 2 Diabetes untersucht, die eine Unterzuckerepisode durchmachen. Hier wird der Zusammenhang der Biomarker mit der Aktivierung der Blutplättchen und des Gerinnungssystems untersucht.</p></p><p><blockquote><p>Wir gratulieren allen Preisträger*innen sehr herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg.</p></blockquote></p><p><p><i>Foto: Wild und Team, Salzburg</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-30T16:44:34+01:00","language":null},{"id":10335,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/covid-19-schutzimpfung-bei-herz-kreislauf-erkrankungen#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":62824,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53540/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/T-Z/zirlik-andreas.png","mimetype":"image/png","filename":"zirlik-andreas.png","size":838253},"title":"Univ.-Prof. Dr.","name":"Andreas Zirlik","phone":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/23a1d041-0bd0-4b3c-9b97-6d55408dcbd2","link_label":"Forschungsprofil","email":"andreas.zirlik@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Klinische Abteilung für Kardiologie",""]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,25,269],"groups":[],"related_links":[{"id":479,"datetime":"2021-11-29T16:58:23+01:00","title":"KLEINE ZEITUNG vom 27.11.2021","description":null,"url":"https://www.kleinezeitung.at/lebensart/gesundheit/6066638/CovidImpfung-Vorerkrankung_Kann-man-sich-mit-jeder"},{"id":480,"datetime":"2021-11-29T16:58:23+01:00","title":"Andreas Zirlik","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/23a1d041-0bd0-4b3c-9b97-6d55408dcbd2"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62165/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-themen/diagnostik/herz-Romolo-Tavani.png","mimetype":"image/png","filename":"herz-Romolo-Tavani.png","size":1519457},"datetime":"2021-11-29T16:36:14+01:00","title":"COVID-19: Schutzimpfung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen","teaser":"Im Gespräch mit Teresa Guggenberger von der KLEINEN ZEITUNG informiert Andreas Zirlik über die COVID-19 Impfung.","body":"<p><i>Die Gefahr schwer an Covid-19 zu erkranken, ist bei Herz-Kreislaufpatienten erhöht. Daher wird geraten, sich zeitnah gegen das Coronavirus impfen zu lassen.</i></p><p><p>Herz-Kreislauferkrankungen sind bei Weitem keine Seltenheit. Weltweit gehören sie zu den verbreitetsten Krankheitsbildern und sind eine der häufigsten Sterbeursachen. Da so viele Menschen von Herz-Kreislauferkrankungen betroffen sind, ist es eine große Gruppe, die sich fragt, wie sich denn eine solche Vorerkrankung auf die Coronaimpfung auswirkt.</p></p><p><h4><br/> Erhöhtes Krankheitsrisiko</h4></p><p><p>Andreas Zirlik ist Kardiologe an der Med Uni Graz und erklärt: \"Grundsätzlich kann man sich mit allen Arten von Herz-Kreislauferkrankungen gegen das Coronavirus impfen lassen. Aufgrund des erhöhten Risikos im Falle einer Covid-19-Erkrankung, ist eine Impfung sogar dringend zu empfehlen.\" Denn Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen haben nachweislich eine höhere Krankheitslast – schwere Covid-Verläufe sind also wahrscheinlicher. \"Und kommen die Betroffenen im Rahmen ihrer Coronaerkrankung auf der Intensivstation, ist die Sterblichkeit im Vergleich zu Menschen ohne Vorerkrankung um das Zwei- bis Dreifache höher\", so der Experte. Daher sei es besonders wichtig, dass sich die Patientengruppe bestmöglich schützt: \"Wir wissen auch, dass der Großteil der Betroffenen sehr gut auf die Impfung anspricht.\"</p></p><p><p>Ausnahmen im Hinblick auf den Schutzfaktor sind jene Personen, deren Herz-Kreislauferkrankung bereits so weit fortgeschritten ist, dass das Immunsystem geschwächt ist. Diese zeigen oft eine geringere Immunantwort. Und auch Menschen, die eine Organtransplantation hinter sich haben, sind davon betroffen: \"Damit der Körper das neue Organ nicht gleich wieder abstößt, werden Medikamente verabreicht, die das Immunsystem drosseln\", erklärt Zirlik. Das habe auch zur Folge, dass Betroffene schwächer auf den Impfstoff reagieren und dadurch eine geringere Immunität ausbilden. \"Daher sind zwei Dinge besonders wichtig: Steht eine Transplantation an, sollte – wenn möglich – vorab geimpft werden. Zeigt sich bei bestimmten Patientengruppen, dass sie schlecht auf die Impfung anspricht, sollte man früher boostern als bei Menschen ohne Vorerkrankungen.\"</p></p><p><h4><br/> mRNA-Impfstoffe bevorzugt</h4></p><p><p>Bei all jenen, deren Herz-Kreislauferkrankung keine Immunschwächung mit sich bringt, reicht ein Booster nach vier Monaten – wie vom Nationalen Impfgremium empfohlen – aus. Und egal ob erster, zweiter oder dritter Stich: Für Menschen mit Vorerkrankungen werden grundsätzlich mRNA-Impfstoffe empfohlen: \"Studien zeigen, dass diese zum einen eine höhere Wirksamkeit haben und zum anderen Nebenwirkungen sehr unwahrscheinlich sind\", so Zirlik.</p></p><p><p>Auch die Meldungen über seltene Fälle von Herzmuskelentzündungen seien kein Grund, die Impfung auszulassen, wenn man schon vorab an einer solchen litt: \"Herzmuskelentzündungen werden meist durch virale Infekte ausgelöst. Kommt es in seltenen Fällen bei einer Impfung zu einer solchen, hat das aber allen Erkenntnissen nach mit einer Überreaktion des Immunsystems zu tun.\" Die Auslöser sind also verschieden und eine vorhergehende Erkrankung dürfte wohl kein Risikofaktor sein.<br/> Nicht zu Hause einsperren</p></p><p><p>Neben der Impfung sei es Betroffenen außerdem zu empfehlen, die Schutzmaßnahmen ernstzunehmen – also große Menschenansammlungen vermeiden und gegebenenfalls unbedingt zur Maske greifen: \"Das heißt aber keinesfalls, dass sich Betroffene zu Hause einsperren sollen, denn das wäre ein ganz falscher Schritt. Nach wie vor ist Bewegung zentral für ein gesundes Herz und einen gesunden Kreislauf. Nur inaktiv daheim zu sitzen hätte negative Effekte.\"</p></p><p><p><i><br/> Textnachweis: Teresa Guggenberger, KLEINE ZEITUNG vom 27.11.2021</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":"gerald.auer@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":true,"last_modified":"2021-11-29T16:58:23+01:00","language":null},{"id":10334,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/abschlussveranstaltung-fuehrungslounge#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,267],"groups":[],"related_links":[{"id":478,"datetime":"2021-11-29T14:39:21+01:00","title":"Über das Projekt","description":null,"url":"http://www.steirischerhochschulraum.at/projekte/fuehrungs-lounge/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61277/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-event-webinar.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"header-event-webinar.jpg","size":543997},"datetime":"2021-11-29T12:33:57+01:00","title":"Abschlussveranstaltung: Führungslounge","teaser":"Rückblick auf die Abschlussveranstaltung der Führungslounge - eine Initiative der Steirischen Hochschulkonferenz.","body":"<p><i>Um Führung in ihrer Vielfalt erkennen und verstehen zu können, bedarf es unterschiedlichster Perspektiven, Einblicke und Zugänge. Diesem Gedanken Rechnung tragend, ermöglicht die von der Steirischen Hochschulkonferenz initiierte Führungs-Lounge Mitarbeiter*innen, insbesondere Führungskräften, den unmittelbaren Austausch zu Führungsthemen und die Beschäftigung mit unterschiedlichsten Aspekten moderner Führungsarbeit. Die Abschlussveranstaltung fand im Herbst an der Med Uni Graz statt.</i></p><p><p>Der Rektor der Medizinischen Universität Graz, Hellmut Samonigg, eröffnete den Vortrag und betonte die Bedeutung, des adäquaten Umgangs mit dem Thema Konfliktmanagement im Bereich eines Krankenhauses, aber auch in allen anderen universitären Einrichtungen.</p></p><p><p>Der Vortrag wurde als hybride Veranstaltung durchgeführt, mehr als 50 Personen folgten online. Der Fokus lag darauf, wie Konflikte in Organisationen ausgetragen werden. Der Ökonom, Organisationsberater und Konfliktforscher Friedrich Glasl arbeitete die Unterschiede zwischen einem heißen und einem kalten Konflikt heraus. Außerdem sprach er den Kern der Konfliktmanagement-Führungskompetenz an und zeigte, Grenzen dessen, was eine Führungsperson selbst leisten kann, auf. Zudem erörtere er weitere Handlungsoptionen (Hinzuziehen von Konfliktlots*innen aus anderen Bereichen, externe Mediation).</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Victoria Zotter","email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-29T14:39:21+01:00","language":null},{"id":10333,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":5692,"pid":8139,"title":"News-Storage (nur Intranet)","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[266,267],"groups":[{"id":3,"title":"Intranet"},{"id":5,"title":"Bedienstete"},{"id":6,"title":"Studierende"}],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62362/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/adventgewinnspiel_1.png","mimetype":"image/png","filename":"adventgewinnspiel_1.png","size":1345821},"datetime":"2021-11-26T16:31:58+01:00","title":"Adventgewinnspiel zum ersten Adventwochenende","teaser":"Wir verkürzen die Wartezeit auf das Christkind mit einem Gewinnspiel","body":"<p class=\"MsoNoSpacing\">Auch dieses Jahr möchte die Med Uni Graz allen Mitarbeiter*innen und Studierenden die gefühlt viel zu lange Wartezeit bis zum Heiligen Abend ein wenig verkürzen und stellt zum ersten Adventwochenende folgendes Paket zur Verlosung bereit:</p><p><p class=\"MsoNoSpacing\">Zu gewinnen gibt es den neuen Rucksack der Med Uni Graz, der zu 100 % aus recyceltem Kunststoff besteht. Dazu gibt es noch drei Schokoladentafeln von Zotter (Waldbeere mit Vanille, Weiße Schokolade mit Krokant und Haselnussnougat mit Krokant vegan) und zu guter Letzt findet sich im Paket auch noch Student*innenfutter.</p></p><p><p class=\"MsoNoSpacing\">Insgesamt werden drei Geschenkspakete verlost.</p></p><p><p class=\"MsoNoSpacing\"><strong>Teilnahme</strong></p></p><p><p class=\"MsoNoSpacing\">Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte schreibt bis inklusive <strong>Dienstag, 30.11.2021 </strong>eine E-Mail an <a href=\"mailto:cd@medunigraz.at\">cd@medunigraz.at</a><strong> </strong>mit dem Betreff<strong> „Adventgewinnspiel“</strong>.</p></p><p><p class=\"MsoNoSpacing\">Die Pakete werden unter allen Teilnehmenden verlost und die Gewinner*innen werden persönlich kontaktiert. Der Gewinn kann anschließend im Büro der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement, Auenbruggerplatz 2/3. OG abgeholt werden.</p></p><p><p>Wir drücken die Daumen und wünschen eine schöne Adventzeit!</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":"gerald.auer@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-29T15:11:12+01:00","language":null},{"id":10270,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":5692,"pid":8139,"title":"News-Storage (nur Intranet)","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[],"groups":[{"id":3,"title":"Intranet"},{"id":5,"title":"Bedienstete"},{"id":6,"title":"Studierende"}],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61276/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/webinar-song-about-summer","mimetype":"image/jpeg","filename":"webinar-song-about-summer","size":543997},"datetime":"2021-11-26T12:06:00+01:00","title":"FWF-Informationsveranstaltung ESPRIT-Programm","teaser":"FWF-Informationsveranstaltung zum ESPRIT-Programm als Webinar","body":"<p>Seit April 2021 steht hoch qualifizierten Postdocs mit ESPRIT („Early Stage Programme: Research, Innovation, Training“) ein verbessertes Angebot zur Förderung ihrer wissenschaftlichen Karriere zur Verfügung. ESPRIT zielt darauf ab, Forschende bestmöglich in ihrer Karriereentwicklung zu unterstützen, sie in der österreichischen Spitzenforschung zu verankern und die Gleichstellung und Vielfalt weiter voranzubringen. Besonderes Augenmerk legt der FWF dabei auch auf das Ziel der Frauenförderung. Das Programm bietet wie Elise Richter (und ehemals Hertha Firnberg) spezifische Maßnahmen zur Förderung weiblicher Karrieren, wie Kinderpauschalen für vollzeitbeschäftigte Mütter von Kindern bis 3 Jahren, Coaching- und Vernetzungsaktivitäten, Mentoring- und Visibility-Maßnahmen für Frauen. Die Teilnehmer*innenzahl an dieser Veranstaltung ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung erforderlich.</p><p><p><strong>Zeit: </strong>Mittwoch, 01. Dezember 2021, 13:00 – 15:00 Uhr, Virtuelles Meeting über Zoom (weitere Details zur Veranstaltung erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung)</p></p><p><p><strong>Info:</strong><a href=\"https://www.medunigraz.at/%20https:/www.fwf.ac.at/de/service/kalender/veranstaltung/kid/20211126-2698\"> </a><a href=\"https://www.medunigraz.at/%20https:/www.fwf.ac.at/de/service/kalender/veranstaltung/kid/20211201-2700\"> https://www.fwf.ac.at/de/service/kalender/veranstaltung/kid/20211201-2700</a></p></p><p><p><strong>Registrierung bis 30. November 2021:</strong> <a href=\"https://eveeno.com/272844119\">https://eveeno.com/272844119</a></p></p><p></p><p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":"gerald.auer@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-26T12:10:41+01:00","language":null},{"id":10332,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/otto-kraupp-preis#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":64455,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62250/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/otto-kraupp-preis-copyright-azzoun.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"otto-kraupp-preis-copyright-azzoun.jpg","size":6897596},"title":"Florian Posch (1. Reihe Mitte) bei der Preisverleihung (Foto: Omaima Ben Azzoun)","description":null,"alternative":"Florian Posch (1. 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Oktober 2021 wurde im Billrothhaus der Gesellschaft der Ärzt*innen in Wien der<strong> </strong>Otto-Kraupp-Preis für die beste an einer österreichischen Medizinischen Universität angenommene Habilitation vergeben.</i></p><p><p>Der von Siemens Healthineers zur Verfügung gestellte Otto-Kraupp Preis wurde heuer bereits zum 23. Mal für die beste an einer österreichischen Medizinischen Universität angenommene Habilitation verliehen. Die Vergabe erfolgt seit 1998 in Würdigung der Verdienste des langjährigen Dekans und ehemaligen Vorstands des Pharmakologischen Instituts der Universität Wien Otto Kraupp.</p></p><p><p>Der dritte Platz ging an Florian Posch von der Klinischen Abteilung für Hämatologie der Medizinischen Universität Graz für seine Arbeit <i>„Dynamic assessment of venous thromboembolism risk in patients with cancer by longitudinal D‐Dimer analysis: A prospective study”.</i></p></p><p><p><i>Herzlichen Glückwunsch!</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Victoria Zotter","email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-12-01T13:17:38+01:00","language":null},{"id":10331,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/fuehrungswechsel-leukaemiehilfe-steiermark#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":64451,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62221/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/leukaemiehilfe_steiermark.png","mimetype":"image/png","filename":"leukaemiehilfe_steiermark.png","size":340737},"title":"Regina Friedrich, Ulrich Zwirchmaier, Armin Zebisch und Heinz Sill (v.l.n.r.)","description":null,"alternative":"Regina Friedrich, Ulrich Zwirchmaier, Armin Zebisch und Heinz Sill (v.l.n.r.)"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,268],"groups":[],"related_links":[{"id":473,"datetime":"2021-11-26T09:48:27+01:00","title":"Leukämiehilfe Steiermark","description":null,"url":"http://leukaemiehilfe.at/"},{"id":474,"datetime":"2021-11-26T09:48:27+01:00","title":"Klinische Abteilung für Hämatologie","description":null,"url":"https://haematologie.medunigraz.at/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54589/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/erfolg-news.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"erfolg-news.jpg","size":382801},"datetime":"2021-11-26T09:02:53+01:00","title":"Führungswechsel: Leukämiehilfe ","teaser":"Ulrich Zwirchmaier wurde im Oktober zum neuen Obmann der Leukämiehilfe Steiermark gewählt.","body":"<p class=\"MsoPlainText\"><i>Die Leukämiehilfe Steiermark wurde 1996 von Mitarbeiter*innen und Patient*innen der Klinischen Abteilung für Hämatologie des Universitätsklinikums Graz gegründet. Seit 2013 stand die Topmanagerin Regina Friedrich der Leukämiehilfe Steiermark als Obfrau mit unermüdlichem Einsatz zur Verfügung. Bei der ordentlichen Generalversammlung im Oktober erfolgte nun die Übergabe der Vereinsleitung an Ulrich Zwirchmaier.</i></p><p><p class=\"MsoPlainText\">„Wir sind sehr glücklich, einen überaus erfolgreichen Grazer Unternehmer für diese Funktion gewonnen zu haben. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Ulrich Zwirchmaier uns seine Zeit, sein Netzwerk und sein Know How ehrenamtlich zur Verfügung stellen will“, zeigt sich Armin Zebisch, selbst langjähriges Mitglied und nun Obmann-Stellvertreter, erfreut.</p></p><p><p class=\"MsoPlainText\">„Ich habe einen langjährigen Bezug zur Klinischen Abteilung für Hämatologie und verfolge die Aktivitäten der Leukämiehilfe Steiermark daher schon lange. Die direkte und unbürokratische Hilfe dieses Vereins an den Patient*innen beeindruckt mich sehr. Darüber hinaus finde ich, dass die unvergleichliche Forschungsförderung der Leukämiehilfe Steiermark ein wichtiges und überaus sinnvolles Engagement ist. All das zusammen ist ein tolles Gesamtmodell und ich freue mich hier dabei zu sein!“ so Ulrich Zwirchmaier zu seiner Bestellung als Obmann der Leukämiehilfe Steiermark.   </p></p><p><p class=\"MsoPlainText\">Aufgabenschwerpunkte der Leukämiehilfe Steiermark:</p></p><p><ul> <li class=\"MsoPlainText\">Beratung und Hilfe für Patient*innen und deren Angehörige</li> <li class=\"MsoPlainText\">Die Förderung und Finanzierung der wissenschaftlichen Forschung</li> <li class=\"MsoPlainText\">Die Finanzierung von verschiedenen infrastrukturellen Verbesserungen für Patient*innen der Klinischen Abteilung für Hämatologie</li> <li class=\"MsoPlainText\">Öffentlichkeitsarbeit</li> </ul></p><p><p class=\"MsoPlainText\">Die Leukämiehilfe Steiermark erhält seit 2002 durchgehend das Österreichische Spendengütesiegel.</p></p><p><p class=\"MsoPlainText\"><i><sub>Fotonachweis: Leukämiehilfe Steiermark<br/> Text: Armin Zebisch</sub></i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-26T09:48:27+01:00","language":null},{"id":10330,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":5692,"pid":8139,"title":"News-Storage (nur Intranet)","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,268],"groups":[{"id":3,"title":"Intranet"},{"id":5,"title":"Bedienstete"},{"id":6,"title":"Studierende"}],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61756/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/impfung.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"impfung.jpg","size":373477},"datetime":"2021-11-25T12:43:50+01:00","title":"Gesucht: Teilnehmer*innen für Impf-Booster Studie","teaser":"Mitarbeiter*innen, die die dritte COVID-19 Impfung noch nicht erhalten haben, können an einer Impfstudie teilnehmen. ","body":"<p>Im Rahmen der aktuell durchgeführten COVID-19 Booster Impfungen (3. Impfung) am LKH-Univ. Klinikum Graz für Mitarbeiter*innen werden Freiwillige für eine Impfstudie gesucht.</p><p><p>In dieser Studie soll die Wirkung der Booster Impfung mit m-RNA Impfstoffe der Fa. BionTech (Comirnaty) oder Moderna (Spikevax) untersucht werden. Durch die COVID-19 Booster Impfung soll das Immunsystem noch besser zur Bildung von spezifischen Antikörpern und Abwehrzellen angeregt werden, um bei einer Infektion mit dem Virus, diesen schnell zu erkennen und die notwendigen Abwehrmechanismen in Gang zu setzten. Das Vorliegen von spezifischen Antikörpern im Speichel nach Booster-Impfungen gegen COVID-19 wurde bisher wenig untersucht. Um genau dieses Wissen zu erlangen und neue Erkenntnisse zur Effektivität der COVID-19 Booster Impfung zu erhalten, wurde diese Studie initiiert. Für die Durchführung dieser Studie wurde von der Ethikkommission eine befürwortende Stellungnahme abgegeben.</p></p><p><p>Das erwartet die Teilnehmer*innen:</p></p><p><ul> <li>3 Studienvisiten: Erstvisite (Impfstraße), sowie 3-8 Wochen und 6 Monate nach der 3. Teilimpfung</li> <li>Je eine Blutabnahme</li> <li>Je eine Speichelabnahme</li> </ul></p><p><p>Sie haben sich für eine dritte COVID-19 Impfung entschieden und Interesse an unserer Studie teilzunehmen? Dann haben Sie direkt an der Impfstraße ab dem 03.12.2021 in der Prozesswerkstatt die Möglichkeit dazu.</p></p><p><p>Studienleiter ist Martin Stradner, Klinische Abteilung für Rheumatologie und Immunologie.</p></p><p><p>Wenn Sie weitere Fragen zu der Studie haben, können Sie sich gerne bei Sabrina Steurer unter 0316-385-73106 melden.</p></p><p><p>Bei Interesse an einer Teilnahme bitten wir um Anmeldung unter <a href=\"mailto:biobank@medunigraz.at\">biobank@medunigraz.at</a> oder 0316-385-72716.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-25T12:49:04+01:00","language":null},{"id":10328,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/covid-19-schlechter-schlaf-im-lockdown#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":62391,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62235/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/E-G/fellendorf-frederike.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"fellendorf-frederike.jpg","size":96895},"title":"Dr.in med.univ. ","name":"Frederike Fellendorf","phone":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/aa279999-ed9e-4851-8316-ef602b9ff0d5 - - Forschungsprofil","link_label":"Forschungsprofil","email":"frederike.fellendorf@medunigraz.at","headline":"Kontrakt","address":["Medizinische Universität Graz","Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin"]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,268,269,270],"groups":[],"related_links":[{"id":468,"datetime":"2021-11-25T12:56:07+01:00","title":"Presseaussendung","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo_COVID-schlafstoerungen_WEB.pdf"},{"id":469,"datetime":"2021-11-25T12:56:07+01:00","title":"Press release","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo_COVID-schlafstoerungen_Englisch_WEB.pdf"},{"id":470,"datetime":"2021-11-25T12:56:07+01:00","title":"Zur Publikation","description":null,"url":"https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8420206/"},{"id":471,"datetime":"2021-11-25T12:56:07+01:00","title":"Frederike Fellendorf","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/aa279999-ed9e-4851-8316-ef602b9ff0d5"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62236/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/psychiatrie","mimetype":"image/jpeg","filename":"psychiatrie","size":194924},"datetime":"2021-11-25T08:43:50+01:00","title":"COVID-19: Schlechter Schlaf im Lockdown","teaser":"Wie wirkt sich der Lockdown auf unseren Schlaf aus? Forscher*innen der Med Uni Graz haben das untersucht.","body":"<p><i>Der Schlaf ist eine der grundlegendsten Funktionen unseres Körpers: Regeneration, Aufbau von Synapsen, Zellwachstum und Lernprozesse geschehen, während wir im „Reich der Träume“ wandern. Doch es gibt einige Faktoren, die unseren Schlaf negativ beeinflussen können. Fast zwei Jahre nach dem ersten Lockdown im Zuge der Corona-Pandemie im März 2020 haben Grazer Wissenschafter*innen einen ersten Einblick darin geliefert, wie sich die Maßnahmen auf unseren Schlaf ausgewirkt haben. Frederike Fellendorf von der Med Uni Graz hat sich mit den Auswirkungen des Lockdowns auf die Schlafqualität von Menschen mit bipolarer affektiver Störung auseinandergesetzt.</i></p><p><h4><br/> Gesunder Schlaf – Gesunder Mensch</h4></p><p><p>Ohne Schlaf läuft nichts: Wenn der Körper nicht regelmäßig Pausen bekommt, um sich von den Mühen des Tages zu erholen, leiden Physis und Psyche. Viele externe Faktoren können sich auf die Dauer und die Qualität des Schlafes auswirken – einer davon hat jeden betroffen: Die Lockdowns in Folge der SARS-CoV-2-Pandemie. Die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin der Med Uni Graz hat sich in einer Studie damit beschäftigt, wie sich das Schlafverhalten im ersten harten Lockdown im Frühjahr 2020 und den folgenden Lockerungen im Mai verändert hat. Um Vergleiche ziehen zu können, wurden Menschen mit einer bipolaren affektiven Störung einer gesunden Kontrollgruppe gegenübergestellt, die jeweils im April und Mai über ihr psychisches Wohlbefinden und ihre Schlafqualität berichteten haben.</p></p><p><h4><br/> Unruhe in der Pandemie</h4></p><p><p>Die Studie hat herausgefunden, dass Menschen mit einer bipolaren affektiven Störung sowohl während dem „harten Lockdown“ als auch nach den ersten Lockerungen im Mai 2020 unter einer schlechteren Schlafqualität litten als psychisch gesunde Menschen. Die Gründe, weshalb Menschen mit bipolarer Störung schlechter schlafen konnten, waren vielfältig. Hauptaspekte im Zusammenhang mit schlechtem Schlaf, die sich im Laufe der Studie herauskristallisiert haben waren, wie oft sich betroffene Personen über die Entwicklungen rund um Pandemie und das Virus beschäftigt haben und wie groß die Angst vor dem Virus, einer Ansteckung von sich selbst oder anderen war.</p></p><p><p>Menschen mit bipolarer Störung haben sich signifikant häufiger mit neuen Informationen rund um die Geschehnisse und um das Virus beschäftigt als gesunde Menschen. Unter den Studienteilnehmer*innen konnten jene Personen schlechter schlafen, die sich häufiger mit dem Virus beschäftigt haben. Gleichermaßen stieg die Schlafqualität wieder, als die Pandemie voranschritt und die Informationsfrequenz sukzessive geringer wurde. Insgesamt konnte jedoch durch eine höhere Informationsfrequenz und vermehrte Angst während des harten Lockdowns auch eine schlechtere Schlafqualität für die Zeit der Lockerung vorhergesagt werden.</p></p><p><h4><br/> Relevanz der Erkenntnisse</h4></p><p><p>„Da die aktuelle Pandemie ein möglicher Trigger für erneute depressive oder manische Krankheitsepisoden darstellen kann ist es besonders wichtig auf beeinflussbare Faktoren, wie den Lebensstil, zu achten. Ein gesunder Schlaf ist besonders für Menschen mit bipolarer Erkrankung immens wichtig, auch um weiteren Krankheitsepisoden vorzubeugen“, so Frederike Fellendorf. Mit den Ergebnissen dieser Studie appellieren die Forscher*innen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Informationen über die aktuelle Pandemie, vor allem an Menschen, die zu besonders anfälligen Gruppen gehören wie eben bipolar Erkrankte. „Zudem sollte in der psychosozialen Behandlung auf spezifische Ängste eingegangen werden, um Personen mit bipolarer Erkrankung zu unterstützen und ebenso auch den Schlaf positiv zu beeinflussen“, schließt Frederike Fellendorf ab.</p></p><p><h4><br/> Steckbrief: Frederike Fellendorf</h4></p><p><p>Frederike Fellendorf hat ihr Studium der Humanmedizin an der Med Uni Graz abgeschlossen und sich anschließend während ihrer Facharztausbildung sowohl klinisch als auch wissenschaftlich intensiv mit der bipolaren affektiven Störung auseinandergesetzt. Ihr Hauptinteresse ist hierbei die Untersuchung neurobiologischer Hintergründe sowie von Lebensstilaspekte wie körperliche Aktivität, Ernährung und Schlaf.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-25T12:56:07+01:00","language":null},{"id":10329,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/neue-kooperation-medical-school-new-jersey#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,267],"groups":[],"related_links":[{"id":472,"datetime":"2021-11-25T09:42:48+01:00","title":"Rutgers Robert Wood Johnson Medical School","description":null,"url":"https://rwjms.rutgers.edu/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61475/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-internationale-mobilitaet.png","mimetype":"image/png","filename":"header-internationale-mobilitaet.png","size":1126095},"datetime":"2021-11-25T07:36:00+01:00","title":"Kooperation: Medical School New Jersey","teaser":"Internationale Beziehungen: Neue Kooperation mit der Rutgers Robert Wood Johnson Medical School in New Jersey.","body":"<p>Vor Kurzem unterschrieb die Med Uni Graz einen neuen Kooperationsvertrag mit der Rutgers Robert Wood Johnson Medical School (RWJMS) in New Jersey, der nun die seit Jahren bestehende Kooperation im Bereich des Studierendenaustausches zwischen den beiden Institutionen institutionalisiert. Pro Jahr haben zwei Med Uni Graz-Studierende die Möglichkeit, eine vierwöchige Famulatur im 5. Studienjahr oder ein vierwöchiges KPJ-Praktikum an der RWJMS zu absolvieren. Die Plätze werden über das Mobilitätsprogramm <i>Clinical Rotations and Research Abroad </i>ausgeschrieben, dank Med Uni Graz-Förderung werden Studierende bei ihren Aufenthalten finanziell unterstützt. Umgekehrt ist die Med Uni Graz eine von 34 Partneruniversitäten weltweit, an der Studierende der RWJMS Famulaturen absolvieren können.</p><p></p><p><h4>Über die Rutgers Robert Wood Johnson Medical School</h4></p><p><p>Die RWJMS, die 1961 gegründet wurde und seit 2013 der öffentlichen Universität <i>Rutgers, The State University of New Jersey</i> angehört, umfasst 21 wissenschaftliche und klinische Abteilungen und drei Institute (Cardiovascular Institute of New Jersey, Child Health Institute of New Jersey, Women's Health Institute). Neben dem vierjährigen Medizinstudium (MD Program), das seit 2021 auf die 5 Cs <i>Curiosity, Critical Thinking, Clinical Skills, Competence und Compassion </i>fokussiert<i>,</i> bietet die RWJMS auf den Campussen in New Brunswick und Piscataway mit mehr als 40 Programmen ein breites Spektrum an Ausbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten an.<i> </i>Mit dem Robert Wood Johnson University Hospital als Hauptkrankenhaus und Universitätsklinik und weiteren 34 affiliierten (Universitäts-)Krankenhäusern trägt die RWJMS wesentlich zur Gesundheitsversorgung in New Jersey bei.</p></p><p></p><p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-25T09:42:48+01:00","language":null},{"id":10327,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/ausgezeichnet-beste-doktorarbeit#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":64276,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62216/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/BRH-Wilhelm-Auerswald-Preis-1-Stefan_Burghart.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"BRH-Wilhelm-Auerswald-Preis-1-Stefan_Burghart.jpg","size":186672},"title":"Philipp Douschan erreichte den ersten Platz in der Wertung.","description":null,"alternative":"Philipp Douschan erreichte den ersten Platz in der Wertung."},{"id":64277,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62218/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/BRH-Wilhelm-Auerswald-Preis-2-Stefan_Burghart.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"BRH-Wilhelm-Auerswald-Preis-2-Stefan_Burghart.jpg","size":177316},"title":"Platz zwei geht an Tina Moser.","description":null,"alternative":"Platz zwei geht an Tina Moser."},{"id":64278,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62217/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/BRH-Wilhelm-Auerswald-Preis-Gruppe-Stefan_Burghart.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"BRH-Wilhelm-Auerswald-Preis-Gruppe-Stefan_Burghart.jpg","size":267297},"title":"Die Verleihung des Wilhelm-Auerswald-Preises 2021.","description":null,"alternative":"Die Verleihung des Wilhelm-Auerswald-Preises 2021."}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,268],"groups":[],"related_links":[{"id":461,"datetime":"2021-11-24T09:35:58+01:00","title":"Philipp Douschan","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/246496f6-ae61-42a6-9c47-7b563fb31da3"},{"id":462,"datetime":"2021-11-24T09:35:58+01:00","title":"Tina Moser","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/0e910eda-bffb-496e-9ab6-4587a240c5bd"},{"id":463,"datetime":"2021-11-24T09:35:58+01:00","title":"Wilhelm-Auerswald-Preis","description":null,"url":"https://www.billrothhaus.at/index.php?option=com_content&task=view&id=154&Itemid=167#Wilhelm-Auerswald-Preis"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54592/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/glueckwunsch-news-01.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"glueckwunsch-news-01.jpg","size":580243},"datetime":"2021-11-24T09:01:48+01:00","title":"Ausgezeichnet: Beste Doktorarbeit","teaser":"Wilhelm-Auerswald-Preis 2021 für die beste Doktorarbeit an einer österreichischen Medizinischen Universität verliehen.","body":"<p><i>Der von Sanofi-Aventis GmbH zur Verfügung gestellte Wilhelm-Auerswald-Preis wurde heuer bereits zum 30. Mal verliehen. Er wird jährlich zum Andenken an Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Auerswald (1917-1981) – Ordinarius für Physiologie und Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Wien – für die beste Doktorarbeit an einer österreichischen Medizinischen Universität vergeben. </i></p><p><h4>Auswahl und Bewertung der Arbeiten</h4></p><p><p>Das Stiftungskuratorium lud wie jedes Jahr alle Personen, die im Vorjahr eine Doktorarbeit an einer Medizinischen Universität in Österreich abgeschlossen haben, zur Bewerbung ein. Unter den Einreichungen wurden fünf Kandidat*innen ausgewählt, die im Rahmen der Veranstaltung im Oktober im Billrothhaus ihre Arbeiten der Jury präsentierten.</p></p><p><h4>Erster Platz und zweiter Platz gehen an Mitarbeiter*innen der Med Uni Graz</h4></p><p><p>Philipp Douschan (Klinische Abteilung für Pulmologie, Med Uni Graz; Ludwig Boltzmann Institut für Lungengefäßforschung) überzeugte die Jury mit seiner Arbeit “Clinical relevance of mildly elevated pulmonary arterial pressure” und erreichte den ersten Platz in der Wertung. Das Vorliegen einer pulmonalen Hypertonie (PH), bisher definiert durch einen mittleren pulmonal-arteriellen Druck ab 25mmHg, ist assoziiert mit einer deutlich erhöhten Mortalität. Anhand der rezenten Arbeit konnte Philipp Douschan nachweisen, dass auch schon leichtgradig erhöhte pulmonal-arterielle Drücke (21–24mmHg) mit einer schlechteren Prognose einhergehen. Seine Publikation bildete bei der letzten PH-Weltkonferenz eine der Grundlagen zur Empfehlung, die Definition des pulmonalen Hypertonus zu überarbeiten.<br/> Tina Moser vom Diagnostik- &amp; Forschungsinstitut für Humangenetik der Med Uni Graz wurde für die Arbeit „Minimal-invasive therapy monitoring in plasma DANN of patients with metastasized renal cell carcinoma“ mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.</p></p><p><p><i>Die Medizinische Universität Graz gratuliert herzlich!</i></p></p><p><p><sup><i>Text: Gesellschaft der Ärzte in Wien<br/> Fotos: Stefan Burghart</i></sup></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-24T09:35:58+01:00","language":null},{"id":10326,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/doc-stipendium-der-oeaw#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":64164,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62231/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/linda_waldherr_medunigraz.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"linda_waldherr_medunigraz.jpg","size":1689975},"title":"Linda Waldherr","description":null,"alternative":"Linda Waldherr"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,267],"groups":[],"related_links":[{"id":459,"datetime":"2021-11-23T10:20:05+01:00","title":"Linda Waldherr","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/531b493a-154d-4662-ad4a-59e0789a490c"},{"id":460,"datetime":"2021-11-23T10:20:05+01:00","title":"DOC-Stipendium","description":null,"url":"https://stipendien.oeaw.ac.at/stipendien/doc"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61757/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/gratulation-erfolg.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"gratulation-erfolg.jpg","size":655801},"datetime":"2021-11-23T09:55:16+01:00","title":"DOC-Stipendium der ÖAW","teaser":"Jungforscherin Linda Waldherr erhielt das DOC- Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.","body":"<p><i>Mit dem <i>DOC-</i>Programm fördert die Österreichische Akademie der Wissenschaften hoch qualifizierte Dissertant*innen aus allen Gebieten der Forschung, die ihr Doktoratsstudium an einer österreichischen Universität durchführen.</i></p><p><p>Das mit 38.000 Euro dotierte Stipendium ermöglicht Nachwuchsforscher*innen, sich in konzentrierter Weise und mit klarem zeitlichen Rahmen der Erstellung ihrer Dissertation zu widmen. Linda Waldherr<strong> </strong>vom Lehrstuhl für Biophysik am Gottfried Schatz Forschungszentrum der Med Uni Graz erhielt das Stipendium für ihre Arbeit <i>„Chemo Ionotronics: A New Approach for Delivery of Chemotherapeutics to Brain Tumors“</i>. Ihr Ziel ist es, ein Gehirnimplantat zur gezielten und zeitlich kontrollierten Abgabe von neuen Chemotherapeutika bei Gehirntumoren zu entwickeln.</p></p><p><p><i>Herzlichen Glückwunsch!</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Victoria Zotter","email":"victoria.zotter@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-23T10:20:05+01:00","language":null},{"id":10325,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/covid-19-impfung-bei-tumorerkrankungen#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":61989,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53510/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/H-K/jost-philipp.png","mimetype":"image/png","filename":"jost-philipp.png","size":847730},"title":"Univ.-Prof. Dr.","name":"Philipp Jost","phone":"+4331638513900","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/8717eccd-e5ef-44c3-9870-2271694b7b36","link_label":"Forschungsprofil","email":"philipp.jost@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Klinische Abteilung für Onkologie",""]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,25,269],"groups":[],"related_links":[{"id":457,"datetime":"2021-11-22T15:41:40+01:00","title":"KLEINE ZEITUNG vom 20.11.2021","description":null,"url":"https://www.kleinezeitung.at/international/corona/6063221/CovidImpfung-Vorerkrankung_Kann-man-sich-mit-jeder"},{"id":458,"datetime":"2021-11-22T15:41:40+01:00","title":"Philipp Jost","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/8717eccd-e5ef-44c3-9870-2271694b7b36"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62226/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-themen/diagnostik/krebszellen-SciePro.png","mimetype":"image/png","filename":"krebszellen-SciePro.png","size":1413036},"datetime":"2021-11-22T15:13:31+01:00","title":"COVID-19: Impfung bei Tumorerkrankungen","teaser":"Im Interview mit Teresa Guggenberger von der KLEINEN ZEITUNG informiert Philipp Jost zum Thema Impfung.","body":"<p>Eine Tumorerkrankung geht immer mit großer Belastung der Betroffenen und Angehörigen einher. Das Coronavirus sorgt nun noch für zusätzliche Sorgen – den Krebspatientinnen und -patienten zählen zur Risikogruppe. Aber kann hier die Schutzimpfung die Lösung sein? Und gibt es eigentlich Krebserkrankungen, bei denen man sich nicht impfen lassen sollte?</p><p><p>„Grundsätzlich gibt es das nicht“, sagt Onkologe Philipp Jost von der Med Uni Graz. „Bei allen Tumorerkrankungen kann man gefahrlos impfen. Es gibt keine Daten, die zeigen, dass die Erkrankung durch die Impfung beeinflusst werden kann.“ Was allerdings passieren kann, ist, dass die Vakzine nicht ihre volle Wirkung entfalten können. Das kann in unterschiedlichem Ausmaß etwa aufgrund einer Chemo- oder Antikörpertherapie der Fall sein.</p></p><p><p>„Wenn eine solche Therapie läuft oder angedacht ist, macht man es daher so, dass man davor oder zwischen den Zyklen die Impfung verabreicht“, so der Experte. Dabei sollte ein Abstand von mindestens einer Woche zwischen Impfung und Therapie eingehalten werden. Der genaue Abstand hängt von der Intensität der Therapie ab. Bis zum Ende der Therapie zu warten sei nicht zu empfehlen, da eine solche meist mehrere Wochen bis zu Monate dauern kann.</p></p><p><p>Mögliche Nebenwirkungen der Impfung seien in etwa dieselben wie bei Menschen ohne Vorerkrankungen. „Die Thrombosegefahr ist bei Tumorpatientinnen und -patienten erhöht“, so Jost. Gegen die Impfung spreche das aber keineswegs: Denn ein schwerer Covid-19-Verlauf würde mit einer noch um vielfaches höheren Thrombosegefahr einhergehen.</p></p><p><h4><br/> Gefahr für schweren Verlauf</h4></p><p><p>Und die Wahrscheinlichkeit auf einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion ist bei Betroffenen hoch. „Menschen mit bestehender Krebserkrankung oder Chemotherapie haben deutlich schwerere Verläufe. Deshalb ist die Impfung für diese Patientinnen und Patienten auch so sinnvoll“, sagt der Onkologe. Noch etwas höher ist die Gefahr schwer an Covid zu erkranken bei Lungenkrebs.</p></p><p><p>Neben der Impfung sei es für Betroffene wichtig, dass sowohl sie selbst wie auch ihr Umfeld streng auf die Hygieneregeln und übrigen Vorsichtsmaßnahmen achten: „Wir wissen, dass auch Impfdurchbrüche bei Menschen mit Krebs vorkommen, da diese eben häufig eine schwächere Immunantwort auf die Impfung ausbilden.“</p></p><p><p>Zur Impfung dieser Risikopatientinnen und -patienten werden grundsätzlich mRNA-Impfstoffe bevorzugt. Auch die Boosterimpfung sollte mit einem solchen erfolgen – vier Monate nach dem zweiten Stich. „Außerdem kann man viel zum Schutz der Betroffenen beitragen, wenn sich auch das Umfeld der Patientinnen und Patienten impfen lässt“, so Jost.</p></p><p><p><i><br/> Textnachweis: Teresa Guggenberger, KLEINE ZEITUNG vom 20.11.2021</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-22T15:41:40+01:00","language":null},{"id":10324,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/der-kampf-gegen-das-lungenkarzinom#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":64124,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62225/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/labor-kargl-web.png","mimetype":"image/png","filename":"labor-kargl-web.png","size":937974},"title":"Im Labor","description":null,"alternative":"Im Labor"},{"id":76167,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62232/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/OEs/gottfried-schatz-forschungszentrum/media-offers/kargl-team.png","mimetype":"image/png","filename":"kargl-team.png","size":1203653},"title":null,"description":null,"alternative":"Julia Kargl und ihr Team"}],"contact_box":[{"id":61947,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53881/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/H-K/kargl-julia.png","mimetype":"image/png","filename":"kargl-julia.png","size":880811},"title":"Ass.-Prof.in PDin Mag.a","name":"Julia Kargl","phone":"+4331638574105","url":"https://online.medunigraz.at/mug_online/ee/ui/ca2/app/desktop/#/pl/ui/$ctx/visitenkarte.show_vcard?$ctx=design=ca2;header=max;lang=de&pPersonenGruppe=3&pPersonenId=1079E6DBD70EDE1F","link_label":"Forschungsprofil","email":"julia.kargl@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Otto Loewi Forschungszentrum","Lehrstuhl für Pharmakologie"]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,25,268],"groups":[],"related_links":[{"id":454,"datetime":"2024-08-13T10:56:16+02:00","title":"KLEINE ZEITUNG vom 18.11.2021","description":null,"url":"https://www.kleinezeitung.at/steiermark/bildung/6062654/Schlachtfeld-wird-erforscht_Der-Kampf-gegen-das-Lungenkarzinom"},{"id":455,"datetime":"2024-08-13T10:56:16+02:00","title":"Julia Kargl","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/91c015f8-9d04-46c3-a9aa-e6aa3f19034f"},{"id":456,"datetime":"2024-08-13T10:56:16+02:00","title":"Forschungsteam Kargl","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/team-julia-kargl"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61981/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-themen/diagnostik/lunge-modell.png","mimetype":"image/png","filename":"lunge-modell.png","size":1161654},"datetime":"2021-11-22T11:50:35+01:00","title":"Der Kampf gegen das Lungenkarzinom","teaser":"Die KLEINE ZEITUNG berichtet über die Forschung von Julia Kargl zur Rolle des Immunsystems beim Lungenkrebs.","body":"<p><i>Es gehört wohl nach wie vor zu den schlimmsten Diagnosen, die man erhalten kann: ein Lungenkarzinom zu haben. Und doch gibt es einige Ansätze, die verheerende Krebserkrankung zumindest aufzuhalten. Neben den Themen Chemotherapie und Bestrahlung gilt vor allem die Immuntherapie als vielversprechender Ansatz: Das körpereigene Immunsystem soll gestärkt werden und die Tumorzellen bekämpfen. Das wäre viel attraktiver als die zerstörerischen Chemo- und Bestrahlungstherapien.</i></p><p><p>Doch um das Immunsystem einzuspannen, ist noch viel Forschungsarbeit in einigen Bereichen notwendig. Einen Aspekt verfolgt Dozentin Julia Kargl am Otto-Loewi-Forschungszentrum an der Med Uni Graz. Sie leitet eine Gruppe, die sich mit dem „Schlachtfeld“ rund um die Tumorzelle befasst.</p></p><p><p>Wichtig sind hier die T-Zellen. Diese Zellen vernichten die Tumorzellen – aber nur dann, wenn sie tatsächlich bis dorthin vordringen und auch richtig andocken können.</p></p><p><p>Die Tumorzellen wissen sich zu wehren und zu schützen. Unter anderem auch dadurch, dass sie andere Zellen des Immunsystems anlocken, die sogenannten neutrophilen Zellen oder Fresszellen. Diese Zellen sind eigentlich die erste Verteidigungslinie des Körpers gegen fremde Eindringlinge und wirken keineswegs so effektiv wie die T-Zellen. Zudem können sie auch vom Tumor manipuliert werden. Mit folgendem schlimmen Effekt: Sie verhindern dann sogar, dass die viel effektiveren T-Zellen überhaupt an die Tumorzelle herankommen. Ein großes Problem für Patienten, da dadurch die Immuntherapie (Immun-Checkpoint-Inhibitoren, ICI) nicht so effektiv werden kann. „Man versteht leider erst teilweise, was hier genau passiert“, sagt Kargl.</p></p><p><p>Genau dort setzt jetzt die Forschung an. Tumorzellen sind ja faktisch körpereigene Zellen des Patienten, die „aus dem Ruder gelaufen sind“. Deshalb sind sie höchst individuell. Kargl und das Team versuchen nun herauszufinden, warum manche Tumorzellen sich so gut schützen können und andere eher nicht. Versteht man das besser, kann man an geeignete Therapien (Stichwort „personalisierte Medizin“) denken.</p></p><p><p>Kargl nutzt dazu Gewebe, das direkt aus der Pathologie kommt und untersucht diese Fresszellen direkt im Tumor. Mit Mikroskop und anderen raffinierteren Methoden werden die verschiedenen Zellen klassifiziert. Das Material kommt zum Teil auch von internationalen Bio-Datenbanken. Zur Unterstützung werden bestimmte Thesen auch an Mausmodellen genauer untersucht.</p></p><p><p><i><br/> Textnachweis: Norbert Swoboda, KLEINE ZEITUNG vom 18.11.2021</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2024-08-13T10:56:16+02:00","language":null},{"id":10322,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/impfung-bei-gerinnungsstoerungen#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,268],"groups":[],"related_links":[{"id":451,"datetime":"2021-11-19T18:00:55+01:00","title":"Klinische Abteilung für Angiologie","description":null,"url":"https://angiologie.medunigraz.at/"},{"id":452,"datetime":"2021-11-19T18:00:55+01:00","title":"Corona-Schutzimpfung - Fachinformationen","description":null,"url":"https://www.sozialministerium.at/Corona-Schutzimpfung/Corona-Schutzimpfung---Fachinformationen.html"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61756/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/impfung.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"impfung.jpg","size":373477},"datetime":"2021-11-19T09:17:24+01:00","title":"Impfung bei Gerinnungsstörungen","teaser":"Aufgrund der Vielzahl von Anfragen klären unsere wissenschaftlichen Expert*innen auf.","body":"<p><strong>Impfung &amp; Thrombose</strong><br/> Aufgrund der seit dem 2. Quartal 2021 in internationalen Fachjournalen vereinzelt beschriebenen thrombotischen Ereignisse nach einer COVID-19 Impfung mit Vektor-Impfstoffen, besteht u.a. bei Personen mit gefäßmedizinischer Anamnese Unsicherheit. Aufgrund einschlägig von internationalen Expert*innen veröffentlichten Daten wird festgehalten, dass eine durchlaufene Thrombose oder Lungenembolie sowie eine angeborene Thromboseneigung keinen Risikofaktor für eine mögliche Thrombose bei einer COVID-19 Impfung darstellt. Der Nutzen der Impfung für Personen mit einer Thrombosevorgeschichte oder Thromboseneigung ist wissenschaftlich höher einzuschätzen als das Risiko.</p><p><p><br/> <strong>Gerinnungsphänomene bei Vektor-Impfstoffen</strong><br/> Die in wissenschaftlichen Publikationen dargestellten Gerinnungsphänomene wurden bisher ausschließlich bei Vektor-Impfstoffen festgestellt, diese werden in Österreich derzeit nicht mehr verwendet.</p></p><p><p>Weitere Informationen finden Sie in der laufend aktualisierten <a href=\"https://www.sozialministerium.at/Corona-Schutzimpfung/Corona-Schutzimpfung---Fachinformationen.html\">Stellungnahme des Österreichischen Impfgremiums</a>.</p></p><p></p><p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-19T18:00:55+01:00","language":null},{"id":10321,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/insulinmanagement-neue-technologie-fuer-mehr-lebensqualitaet#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":61924,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53829/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/O-R/pieber-thomas.png","mimetype":"image/png","filename":"pieber-thomas.png","size":790400},"title":"Univ.-Prof. Dr.","name":"Thomas Pieber","phone":"+4331638512383","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/8b13d6ce-c726-44b7-8059-4ad2174028fe - - Forschungsprofil","link_label":"Forschungsprofil","email":"Thomas.pieber@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Medizinische Universität Graz","Universitätsklinik für Innere Medizin"]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,268,269,270],"groups":[],"related_links":[{"id":448,"datetime":"2021-11-22T09:46:52+01:00","title":"Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo-diabetes-thomas-pieber-WEB.pdf"},{"id":449,"datetime":"2021-11-22T09:46:52+01:00","title":"Thomas Pieber","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/8b13d6ce-c726-44b7-8059-4ad2174028fe"},{"id":450,"datetime":"2021-11-22T09:46:52+01:00","title":"Future of Precision Medicine Symposium 2021","description":null,"url":"https://novonordiskfonden.dk/da/events/future-of-precision-medicine-symposium-2021/"},{"id":453,"datetime":"2021-11-22T09:46:52+01:00","title":"Steirer des Tages - KLEINE ZEITUNG vom 20.11.2021","description":null,"url":"https://www.kleinezeitung.at/steiermark/6063689/Steirer-des-Tages_Er-erleichtert-das-Leben-von-Diabetikern"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62169/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/events_news/_sujets/medizin/untersuchungen/blutzuckerspiegel_AdobeStock_276205639.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"blutzuckerspiegel_AdobeStock_276205639.jpg","size":6249838},"datetime":"2021-11-19T08:59:52+01:00","title":"Insulinmanagement: Neue Technologie für mehr Lebensqualität","teaser":"Thomas Pieber von der Med Uni Graz wurde für eine revolutionäre Methode ausgezeichnet.","body":"<p><i>Für viele Menschen, die mit Typ 1 Diabetes leben, ist die Insulinpumpe ständige Begleiterin und damit auch der damit verbundene Wechsel des Insulinkatheters. Heute ist dafür alle 2 bis 3 Tage ein kleiner Eingriff notwendig, der vor allem für Kinder sehr belastend ist. Thomas Pieber stellt nun eine Methode vor, die einen Katheterwechsel erst nach 7 oder mehr Tagen erlaubt. Für diese innovative Forschung, die mittlerweile auch patentiert wurde, erhält er stellvertretend für sein Team am Montag als erster Wissenschafter überhaupt den mit rund EUR 270.000,00 dotierten Preis für Präzisionsmedizin der Novo Nordisk Foundation verliehen. Mit diesem Preis wird Thomas Pieber die Weiterentwicklung des Diabetesmanagements vorantreiben.</i></p><p><h4><br/> Patient*innenorientierte Diabetesforschung ausgezeichnet</h4></p><p><p>Seit nunmehr 30 Jahren arbeitet Thomas Pieber, Leiter der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie an der Med Uni Graz, in seiner Forschung daran, Menschen zu helfen, die an Diabetes erkrankt sind. Für diese Leistung und als Auszeichnung für ein neues Patent zum Insulinmanagement erhalten er und sein Team nun einen neuen Preis für Präzisionsmedizin – Precision Diabetes Medicine Award der Novo Nordisk Foundation, der es ihm ermöglicht, den nächsten Schritt bei der Integration seiner bahnbrechenden Forschung in die klinische Praxis zu gehen. Der Preis iHv. 2 Mio. DKK – umgerechnet rund EUR 270.000,00 – wurde anlässlich des 100. Jahrestages der Entdeckung des Insulins ins Leben gerufen und soll herausragende Forscher*innen dabei unterstützen, bedeutende Innovationen in der Behandlung von Menschen mit Diabetes zu entwickeln. Genau dafür forscht Thomas Pieber: Seit 30 Jahren konzentriert er seine Karriere sowohl auf die Verbesserung der Behandlung von Menschen mit Diabetes als auch auf die Suche nach einer Heilung. Der Preis wird im Rahmen des „Future of Precision Medicine Symposium“ in Kopenhagen verliehen, welches von 22. bis 23. November 2021 stattfindet.</p></p><p><h4><br/> Neue Generation von Insulinpumpen als Forschungsziel</h4></p><p><p>Das wissenschaftliche Projekt von Thomas Pieber beschäftigt sich mit der Entwicklung der nächsten Generation von Präzisionstherapien für Typ 1 Diabetes. „Für viele Menschen mit Typ 1 Diabetes ist die Insulinpumpe ein fester Bestandteil ihres täglichen Lebens, die den Blutzucker durch die Verabreichung von Insulin im Gleichgewicht hält“, beschreibt der Experte.</p></p><p><p>Für Personen die Insulinpumpen verwenden sind Katheter erforderlich, um die Insulinpumpe mit dem Körper zu verbinden. Bei derzeit in Verwendung befindlichen Pumpen müssen diese Katheter alle 2–3 Tage ausgetauscht werden, um die korrekte Insulindosierung zu gewährleisten. Der Katheterwechsel ist dabei jedes Mal mit einem kleinen Eingriff verbunden und kann vor allem für Kinder besonders schmerzhaft sein. Zudem bedeutet der häufige Katheterwechsel auch eine finanzielle Komponente, welche das Gesundheitssystem bzw. die Gesellschaft belastet. Daher war es das Ziel von Thomas Pieber einen Weg zu finden, um das Intervall der sicheren Insulingabe bis zum nächsten Katheterwechsel zu verlängern. Durch die Messung des Gewebewiderstands an der Katheterstelle gegenüber einer Insulininfusion hat der Wissenschafter bereits gezeigt, dass der Katheterwechsel oft auf 7 Tage oder mehr verlängert werden kann.</p></p><p><p>Thomas Pieber und sein Team haben diese Entdeckung bereits patentieren lassen. Darauf aufbauend wird nun mit Unterstützung des Awards eine klinische Studie durchgeführt, in welcher diese Technologie und damit eine neuartige Insulinpumpe weiterentwickelt wird. „Die neue Pumpe misst nicht nur den Blutzucker und verabreicht Insulin, sondern bewertet auch, wie resistent das Gewebe gegen die Insulininfusion ist. Auf diese Weise teilt die Pumpe dem*der Benutzer*in mit, wann der Katheter ausgetauscht werden muss, wodurch die Zeit zwischen den Katheterwechseln möglicherweise um mehrere Tage verlängert wird“, beschreibt Thomas Pieber. Für Menschen mit Typ 1 Diabetes hat dies das Potenzial, Beschwerden und Belastungen erheblich zu reduzieren und gleichzeitig die Gesundheitskosten zu senken.</p></p><p><p>Die Studie wird sowohl die Resistenz des Gewebes gegen Insulin als auch die Aufnahme von Insulin mithilfe von Mikrobiopsien und verschiedenen fortschrittlichen Techniken messen, um die Proteinexpression im Gewebe und andere Parameter zu untersuchen. „Ebenso werden wir neue Erkenntnisse erlangen was im Gewebe passiert, wenn der Katheter gewechselt werden muss. Der Award ist wichtig, weil wir damit untersuchen und validieren können, wie die Pumpe in Zukunft kalibriert werden soll“, sagt Thomas Pieber.</p></p><p><h4><br/> Steckbrief: Thomas Pieber</h4></p><p><p>Das Forschungsprojekt ist nur das jüngste in der langen und erfolgreichen Karriere von Thomas Pieber. Durch seine Forschung hat er bereits verschiedene Therapiekonzepte für Menschen mit Typ 1 und Typ 2 Diabetes entwickelt und getestet. Neben seinem Engagement an der Medizinischen Universität Graz ist Thomas Pieber auch Direktor des Instituts HEALTH von Joanneum Research in Graz und Gründer von CBmed, einem Kompetenzzentrum für Biomarkerforschung.</p></p><p><p>Einen seiner größten persönlichen Erfolge konnte er schon sehr früh in seiner Karriere erzielen, als er ein modernes Programm zur Behandlung von Menschen mit Typ 1 Diabetes im österreichischen Gesundheitssystem implementierte. Das National Health Service im Vereinigten Königreich hat dieses Programm aufgegriffen und adaptiert, was in beiden Ländern zu einer verbesserten Behandlung von Menschen mit Typ 1 Diabetes geführt hat.</p></p><p><p>„Mein größtes Ziel war es immer, den Alltag für unsere Patient*innen zu verbessern. Dies gilt sowohl für die Entwicklung neuer Medikamente, als auch für klinische Studien, um den Alltag von Menschen, die eine Insulinpumpe verwenden, zu erleichtern“, sagt Thomas Pieber.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-22T09:46:52+01:00","language":null},{"id":10320,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/verleihung-goldene-doktordiplome#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":64100,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62208/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/goldene_diplome01.png","mimetype":"image/png","filename":"goldene_diplome01.png","size":355242},"title":"Festakt in der Aula der Med Uni Graz","description":null,"alternative":"Festakt in der Aula der Med Uni Graz"},{"id":64101,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62209/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/goldene_diplome02.png","mimetype":"image/png","filename":"goldene_diplome02.png","size":401158},"title":"Geehrte schwören auf das Zepter der Universität","description":null,"alternative":"Geehrte schwören auf das Zepter der Universität"},{"id":64102,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62210/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/goldene_diplome03.png","mimetype":"image/png","filename":"goldene_diplome03.png","size":351175},"title":"Überreichung des Goldenen Doktordiploms","description":null,"alternative":"Überreichung des Goldenen Doktordiploms"},{"id":64103,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62211/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/goldene_diplome04.png","mimetype":"image/png","filename":"goldene_diplome04.png","size":380288},"title":"Die Jubilar*innen","description":null,"alternative":"Die Jubilar*innen"},{"id":64104,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62212/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/goldene_diplome05.png","mimetype":"image/png","filename":"goldene_diplome05.png","size":398512},"title":"Erneuerung des akademischen Grades","description":null,"alternative":"Erneuerung des akademischen Grades"},{"id":64105,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62213/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/goldene_diplome06.png","mimetype":"image/png","filename":"goldene_diplome06.png","size":312562},"title":"50 Jahre im Dienste der Medizin","description":null,"alternative":"50 Jahre im Dienste der Medizin"},{"id":64106,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62214/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2021/11-2021/goldene_diplome07.png","mimetype":"image/png","filename":"goldene_diplome07.png","size":307367},"title":"Verleihung der Goldenen Diplome","description":null,"alternative":"Verleihung der Goldenen Diplome"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9],"groups":[],"related_links":[{"id":447,"datetime":"2021-11-18T13:54:55+01:00","title":"Alumni-Service","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/themen-universitaet/alumniae"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61582/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/akademische-feier","mimetype":"image/png","filename":"akademische-feier","size":1072582},"datetime":"2021-11-18T13:31:57+01:00","title":"Verleihung: Goldene Doktordiplome","teaser":"In einem feierlichen Festakt wurden die Doktordiplome von 28 Absolvent*innen nach 50 Jahren erneuert.","body":"<p>Mit der Verleihung des Goldenen Doktordiploms würdigt die Med Uni Graz 50 Jahre im Dienste von Medizin und Wissenschaft zum Wohle der Bevölkerung.</p><p><p>Die feierliche Erneuerung der Doktorgrade ehrt den oftmals unermüdlichen Einsatz von Mediziner*innen auch weit über ihre Pensionierung hinaus, denn die Leidenschaft, Menschen zu helfen, endet auch mit der Niederlegung des aktiven Dienstverhältnisses nicht.</p></p><p><p>Die diesjährigen Jubilar*innen:</p></p><p><ul> <li>Dr.<sup>in</sup> Gisela Enzinger</li> <li>MR Dr. Gerald Konrad</li> <li>Prim. Univ.-Prof. Dr. Günther Lanner</li> <li>MR Dr. Hans Lauchart</li> <li>Dr. Albert Leonhard</li> <li>Dr. Paul Pavek</li> <li>OA Dr.<sup>in</sup> Wiltraut Pink</li> <li>Dr. Walter Radl</li> <li>Dr. Reinhard Schwarz</li> <li>OA Dr. Eduard Trinker</li> <li>OMR Dr. Herbert Watzinger</li> <li>MR Dr.<sup>in</sup> Waltraut Watzinger</li> <li>Prim. MR Dr. Peter Zmugg<br/> \t </li> <li>MR Dr. Heinz Becvar</li> <li>Dr. Peter Fugger</li> <li>Prim. Dr. Friedrich Grumeth</li> <li>Dr. Manfred Hackl</li> <li>MR Dr. Helmut Höllerl</li> <li>Dr. Johann Kalchmair</li> <li>Prim Dr. Josef Kardeis</li> <li>Prim. Dr. Alfred Klug</li> <li>MR Dr. Dieter Nowak</li> <li>Dr. Norbert Payer</li> <li>MR Dr. Gerd Seyerl</li> <li>Dr.<sup>in</sup> Helene Stepan</li> <li>Dr. Michael Sulzer</li> <li>MR Dr.<sup>in</sup> Erna Weber-Lainscsek</li> <li>Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm</li> </ul></p><p><p><i>Die Medizinische Universität Graz gratuliert den Jubilar*innen herzlich!</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Sylvia Gollner","email":"sylvia.gollner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2021-11-18T13:54:55+01:00","language":null},{"id":10319,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/covid-19-kinder-sind-anders#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":61733,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62197/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/S/strenger-volker.png","mimetype":"image/png","filename":"strenger-volker.png","size":387876},"title":"Assoz.-Prof. PD Dr.","name":"Volker Strenger","phone":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/9a024fa7-dff1-4467-ad10-055b02505639","link_label":"Forschungsprofil","email":"volker.strenger@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Studienleiter (ÖGKJ)","AG Leiter Infektiologie, Med Uni Graz"]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,25,268,270],"groups":[],"related_links":[{"id":445,"datetime":"2021-11-18T09:35:39+01:00","title":"Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo-covid-kinder_WEB.pdf"},{"id":446,"datetime":"2021-11-18T09:35:39+01:00","title":"Studienergebnisse","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo-covid-kinder-studienergebnisse.pdf"},{"id":443,"datetime":"2021-11-18T09:35:39+01:00","title":"Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES)","description":null,"url":"https://www.ages.at/startseite/"},{"id":444,"datetime":"2021-11-18T09:35:39+01:00","title":"Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ)","description":null,"url":"https://www.paediatrie.at/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62196/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-themen/kinder/kinder-maske-alessandro-bioscioli.png","mimetype":"image/png","filename":"kinder-maske-alessandro-bioscioli.png","size":1749657},"datetime":"2021-11-18T09:09:39+01:00","title":"COVID-19: Kinder sind anders","teaser":"Große österreichische Studie zur Coronavirus-Infektion bei Kindern und Jugendlichen","body":"<p><i>Wie häufig zeigen Kinder mit einer Coronavirus-Infektion Symptome? Und welche Symptome zeigen sie? Wie lange halten diese an? Gibt es „Long COVID“ bei Kindern? Wie belastet sind Eltern und Kinder durch eine kindliche Coronavirus-Infektion?<br/> All diese Fragen soll eine groß angelegte Studie beantworten, welche seit dem Frühjahr 2021 in einer Kooperation zwischen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), der Medizinischen Universität Graz (Med Uni Graz) und der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) durchgeführt wird. Nun können die ersten Zwischenergebnisse von 755 Kindern bis 14 Jahren präsentiert werden.</i></p><p><p>Da Patienten*innen-Studien meist von Universitätskliniken durchgeführt werden, untersuchten bisherige Studien zu Infektionen mit SARS-Coronavirus 2 bei Kindern hauptsächlich Patient*innen, die ein Krankenhaus aufgesucht haben. Die Mehrheit der Kinder, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind, zeigt aber nur milde Symptome und benötigt eher selten eine stationäre Betreuung. „Wir wollten ganz bewusst auch die Kinder zu unserer Studie einladen, die nicht im Krankenhaus behandelt wurden, um ein umfassenderes Bild der Erkrankung in dieser Altersgruppe zu erhalten“, sagt Volker Strenger, Kinderinfektiologe an der Medizinischen Universität Graz und Studienkoordinator der ÖGKJ.</p></p><p><p>Um ein verlässliches Bild während der Pandemieperiode von März bis November 2020 zu erlangen, wurde eine repräsentative Stichprobe mit ausreichender Größe (n=1.271) aus der Gesamtanzahl der 0-14-jährigen Infizierten gezogen und deren Familien zu einer Umfrage eingeladen, welche online oder durch Telefon-Interviews erfolgte.<br/> Neben spezifischen Krankheitssymptomen der akuten Erkrankung wurde auch die psychosoziale Belastung der Kinder und deren Familien durch die Erkrankung sowie durch die nicht pharmakologischen Kontrollmaßnahmen wie „Lockdown“ und Schulschließungen erfragt.</p></p><p><p>Die Zwischenauswertung von 755 Kindern im Alter von 0 bis 14 Jahren zeigt, dass bei 25% der Fälle Beschwerden der Grund für eine PCR-Testung auf SARS-CoV-2 waren. „Im Verlauf der Infektion entwickelten 60% der SARS-CoV-2 positiv getesteten Kinder klinische Symptome einer akuten COVID-19 Erkrankung. Knapp 7% wurden bei einem Arzt oder einer Ärztin vorstellig und 2,4% wurden in einem Krankenhaus aufgenommen“, berichtet Daniela Schmid, Infektionsepidemiologin und Studienkoordinatorin der AGES. Die 1- bis 5-jährigen wurden häufiger stationär aufgenommen als 6- 14-jährigen Kinder. „Dies muss nicht unbedingt bedeuten, dass die Erkrankung in dieser Altersgruppe häufiger schwer verläuft, da kleine Kinder häufig auch zur Beobachtung aufgenommen werden oder um andere Diagnosen wie eine bakterielle Sepsis (Anm.: Blutvergiftung) auszuschließen“, berichtet Strenger aus dem klinischen Alltag. Die &lt;1-Jährigen präsentierten sich meist mit milden Atemwegs- Symptomen (Husten und Schnupfen) und Fieber, die 1-5-Jährigen hauptsächlich mit Fieber und bei den die 10-14-Jährigen traten deutlich häufiger Kopfschmerzen (bei ca. einem Drittel) sowie eine Beeinträchtigung von Geruchs- und Geschmackssinns (in knapp 20%) auf als bei jüngeren Kindern. Kurzatmigkeit wurde bei 1 von 20 Kindern beobachtet.</p></p><p><p>Länger als vier Wochen nach der Infektion wurden bei 11% der Kinder Symptome beobachtet, welche als Folge der Infektion interpretiert werden können („Long COVID“), wobei ältere Kinder (10-14- Jährige) mit 15,5% häufiger als jüngere Kinder betroffen waren. Als häufigstes „Long COVID“- Symptom wurde vermehrte Müdigkeit (4,2%) beobachtet, gefolgt von der Beeinträchtigung von Geruchs- und Geschmackssinns (insgesamt ca. 3%, &lt;1% bei Kindern unter 10 Jahren, ca. 5% bei 10- 14-Jährigen) und Kurzatmigkeit (2,1%).<br/> Bei 6,2% der Befragten wurden auch nach mehr als drei Monaten Symptome beobachtet, am häufigsten vermehrte Müdigkeit, Kopfschmerzen sowie Beeinträchtigung von Geruchs- und Geschmackssinns (mit jeweils ca. 2% der Befragten). Bei unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit und Konzentrationsschwäche kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass andere Ursachen als die SARS-CoV-2 Infektion zugrunde gelegen sind (wie z.B. Isolation im Rahmen von<br/>  <br/> Schulschließungen und anderen Lock-Down-Maßnahmen). „Somit kann die hier erhobene Häufigkeit von „Long COVID“ überschätzt werden“, gibt Volker Strenger zu bedenken.<br/> Ein weiterer interessanter Aspekt der Studie ist die psychische Belastung der Familien. Für 63% der befragten Eltern bzw. Erziehungsberechtigten wurde die Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen als belastender empfunden als die Infektion des Kindes.<br/> „Die Vervollständigung der Befragung der gesamten Studienpopulation sowie weitere, umfassende Analysen werden in den nächsten Wochen weitere Erkenntnisse liefern“, gibt Daniela Schmid einen Ausblick.</p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":true,"last_modified":"2021-11-18T09:35:39+01:00","language":null},{"id":10318,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/grazer-lung-research-cluster-praesentiert#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":61671,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54132/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/H-K/kwapiszewska-marsh-grazyna.png","mimetype":"image/png","filename":"kwapiszewska-marsh-grazyna.png","size":1067640},"title":"Assoz.-Prof.in PDin Dr.in","name":"Grazyna Kwapiszewska-Marsh","phone":"+4331638572918","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/36af17c7-66ba-4c5b-88e8-ee9fd9d2557c","link_label":"Forschungsprofil","email":"grazyna.kwapiszewska-marsh@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Lehrstuhl für Physiologie","LBI für Lungengefäßforschung"]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,25,268,270],"groups":[],"related_links":[{"id":440,"datetime":"2021-11-17T09:09:16+01:00","title":"Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2021/presseinfo-lung-cluster-graz_WEB.pdf"},{"id":441,"datetime":"2021-11-17T09:09:16+01:00","title":"Grazyna Kwapiszewska-Marsh","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/36af17c7-66ba-4c5b-88e8-ee9fd9d2557c"},{"id":442,"datetime":"2021-11-17T09:09:16+01:00","title":"LBI für Lungengefäßforschung","description":null,"url":"https://lvr.lbg.ac.at/de/institute/ludwig-boltzmann-institut-fur-lungengefassforschung"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62096/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-themen/diagnostik/lunge-mensch-LIGHTFIELD-STUDIOS.png","mimetype":"image/png","filename":"lunge-mensch-LIGHTFIELD-STUDIOS.png","size":520746},"datetime":"2021-11-17T08:45:01+01:00","title":"Grazer Lung Research Cluster präsentiert","teaser":"Med Uni Graz und LBG bündeln Expertise im Schwerpunktzentrum im Bereich der Lungenforschung","body":"<p class=\"MsoBodyText\"><i>Mit der Präsentation des „Lung Research Clusters“ stellt die Medizinische Universität Graz (Med Uni Graz) gemeinsam mit der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ein neues nachhaltiges Schwerpunktzentrum im Bereich der Lungenforschung in Graz vor. Das gemeinsame Ziel des Clusters ist es, zelluläre und molekulare Mechanismen zu charakterisieren, die zur Entstehung von schweren Lungenkrankheiten beitragen, und innovative Strategien zur Prävention, Diagnose, und Behandlung zu entwickeln. Zum Krankheitsspektrum gehören die eigenständigen Erkrankungen der Lungengefäße, des Lungengewebes und der Atemwege mit den vielfältigsten Erscheinungen, angefangen vom Lungenhochdruck über die Lungenfibrose und das Lungenemphysem mit der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) bis hin zu den häufigen und seltenen Lungentumoren mit ihren somatischen Mutationen.</i></p><p><h4 class=\"MsoBodyText\"><br/> Translationaler Forschungsansatz</h4></p><p><p>Als Basis des neuen nachhaltigen Schwerpunktzentrums fungiert das Ludwig Boltzmann Institut für Lungengefäßforschung (LBI LVR), welches in seiner Partnerschaft mit der Med Uni Graz und der Bayer AG bereits seit dem Jahr 2010 hochkarätige, multidisziplinäre Grundlagenforschung mit interdisziplinärer, klinischer Forschung unter einem Dach vereint. Am Lung Research Cluster werden seitens der Med Uni Graz namhafte Expert*innen aus vielen zusätzlichen Forschungsgebieten beteiligt sein. So wird es möglich, die interdisziplinäre Zusammenarbeit von präklinischer und klinischer Forschung zu verbreitern und weiter zu stärken. Dabei stehen die Aufdeckung molekularer und zellulärer Signalwege, die Identifikation von neuen Zielstrukturen und die Entwicklung von innovativen Medikamenten im Fokus.</p></p><p><p class=\"MsoBodyText\">„Die Weiterführung der ausgezeichneten Zusammenarbeit von LBI und Med Uni Graz bestätigt den der LBG zugrundeliegenden Ansatz, exzellente Forschungsarbeit und – strukturen aufzubauen und dann in einer international renommierten Partnerschaft zu übergeben. Indem wir die bisherige Arbeit auf ein neues Fundament stellen, ermöglichen wir auch in Zukunft hochwertige translationale Forschung mit maximalem gesellschaftlichen Impact“, betont die Vizepräsidentin der LBG und Mitglied des Universitätsrates der Med Uni Graz, Sylvia Knapp.</p></p><p><p>„Durch die Verbindung von präklinischen Forschungszentren mit klinischen Abteilungen wird der „Lung Research Cluster“ auf dem starken interdisziplinären und translationalen Forschungsfokus des Ludwig Boltzmann Instituts für Lungengefäßforschung aufbauen und internationale Anerkennung als Schwerpunktzentrum für Lungenforschung an der Med Uni Graz erlangen“, erklärt Grazyna Kwapiszewska-Marsh, Direktorin des Ludwig Boltzmann Instituts für Lungengefäßforschung.</p></p><p><p class=\"MsoBodyText\">„Der geplante Lung Research Cluster zeigt erneut die tollen Möglichkeiten, die die Zusammenarbeit zwischen LBG und Med Uni Graz im Rahmen eines LBI ergeben kann. Als Präsidentin der LBG und Professorin an der Med Uni Graz freut mich dieser Schritt ganz besonders und ich bin zuversichtlich, dass dieses Model der gemeinsamen Forschung und Arbeit auch in Zukunft von Erfolg gekrönt sein wird, so die Präsidentin der LBG und Professorin der Thorax-Chirurgie an der Med Uni Graz, Freya-Maria Smolle-Jüttner.</p></p><p><h4 class=\"MsoBodyText\"><br/> Ausbildung internationaler Nachwuchswissenschafter*innen</h4></p><p><p>„Der Lung Research Cluster wird aktiv die bestehenden Kooperationen mit Wissenschafter*innen und Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb Österreichs stärken und die Partnerschaften mit pharmazeutischen Unternehmen im In- und Ausland fördern“, beschreibt Caroline Schober, Vizerektorin für Forschung und Internationales an der Med Uni Graz. Talentierte internationale Nachwuchswissenschafter*innen werden angezogen und unter anderem in der FWF-geförderten Doc School „RESPImmun“ ausgebildet. Somit hat der „Lung Research Cluster“ das Potential, ein „Role Model“ für translationale Forschung in Österreich darzustellen.</p></p><p><h4 class=\"MsoBodyText\"><br/> Forschungsergebnisse zur COPD aus der Sicht einer Nachwuchswissenschafterin</h4></p><p><p class=\"x\">Die klinische Studie zur Frage, welche hämodynamischen Parameter bei Patient*innen mit COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) die Prognose am besten vorhersagen können, konnte international große Aufmerksamkeit hervorrufen. Da nur ein kleiner Teil der COPD Patient*innen von einer gezielten PH Therapie profitieren kann, werden präzise Marker benötigt, um diese Patient*innen zu charakterisieren. „In unserer Studie konnten wir zeigen, dass nicht der pulmonale Druck, sondern der pulmonale Gefäßwiderstand das Überleben der COPD Patient*innen am besten vorhersagt“, erklärt Katharina Zeder, die am LBI LVR und der Med Uni Graz angestellt ist und als Erstautorin die Studie international publiziert hat.</p></p><p><p class=\"MsoBodyText\">„Die Ergebnisse der Studie wurden bereits in einem großen internationalen Register bei Patient*innen mit interstitieller Lungenerkrankung bestätigt. Das kann als ein besonderer Erfolg der Forschung aus Graz bezeichnet werden“, ergänzt Horst Olschewski, Leiter der Klinischen Abteilung für Pulmologie. „Leider ist derzeit noch der Rechtsherzkatheter unerlässlich zur Bestimmung des pulmonalen Gefäßwiderstands. Wir haben in diesem Bereich schon erhebliche Erfolge vorzuweisen, ua. 3 Patente entwickelt, es gibt aber noch viel zu tun!“</p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":true,"last_modified":"2021-11-17T09:09:16+01:00","language":null}]}