{"count":2068,"next":"https://api-test.medunigraz.at/v1/typo3/news/?format=json&limit=20&offset=1480","previous":"https://api-test.medunigraz.at/v1/typo3/news/?format=json&limit=20&offset=1440","results":[{"id":10908,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/ki-in-der-zahnmedizin-kuenstliche-intelligenz-interpretiert-roentgenbilder#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":73057,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63978/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/H-K/kirnbauer-barbara.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"kirnbauer-barbara.jpg","size":76389},"title":"Univ. OÄ Dr.in scient. med. Dr.in med. dent.","name":"Barbara Kirnbauer","phone":"+4331638530674","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/bce1f8a7-3b31-4977-9e73-3b31593a4a92 - - Forschungsprofil","link_label":"Forschungsprofil","email":"barbara.kirnbauer@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Medizinische Universität Graz","Klinische Abteilung für Orale Chirurgie und Kieferorthopädie"]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,14,25,268,270,287],"groups":[],"related_links":[{"id":1043,"datetime":"2023-09-14T09:58:46+02:00","title":"Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2022/presseinfo_ki_zahnmedizin_WEB.pdf"},{"id":1044,"datetime":"2023-09-14T09:58:46+02:00","title":"Press release","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2022/pressrelease_ai_dentalmedicine_WEB_en.pdf"},{"id":1045,"datetime":"2023-09-14T09:58:46+02:00","title":"Zur Publikation","description":null,"url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35952897/"},{"id":1046,"datetime":"2023-09-14T09:58:46+02:00","title":"Barbara Kirnbauer","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/bce1f8a7-3b31-4977-9e73-3b31593a4a92"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63977/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/11-2022/BarbaraKirnBauer_header.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"BarbaraKirnBauer_header.jpg","size":52906},"datetime":"2022-11-11T08:13:06+01:00","title":"KI in der Zahnmedizin: KI interpretiert Röntgenbilder","teaser":"Ein Forschungsprojekt von Barbara Kirnbauer will KI für die Begutachtung von Röntgenbildern nutzen.","body":"<p class=\"MsoBodyText\"><i>Künstliche Intelligenz (KI) hält in vielen Lebensbereichen Einzug. Von lernenden Algorithmen, die unser Social-Media-Erlebnis (mit)bestimmen, bis hin zu Bots, die im Web und am Telefon Kund*innenanfragen beantworten. Auch Wissenschaft und Medizin profitieren von den digitalen Helfern. Wie genau künstliche Intelligenz sinnvoll eingesetzt werden kann, ist nach wie vor Gegenstand der Forschung. An der Med Uni Graz forscht Barbara Kirnbauer daran, ob und wie künstliche Intelligenz beim Befunden von dreidimensionalen Röntgenaufnahmen der Kiefer eingesetzt werden kann.</i></p><p><h4 class=\"MsoBodyText\"><br/> Ein Blick in den Kiefer</h4></p><p><p class=\"MsoBodyText\">Gegenstand des jüngsten Forschungsprojektes von Barbara Kirnbauer war die digitale Volumentomographie, mit der es gelingt, dreidimensionale Röntgendatensätze der Kiefer und angrenzenden Strukturen zu erstellen. Konkret ging es darum, wie gut ein neu entwickeltes künstliches neuronales Netzwerk krankhafte Veränderungen im Kieferknochen rund um die Wurzelspitze erkennen kann. Die Interpretation der Röntgendatensätze ist zeitaufwendig, verlangt viel Expertise und kann bei Fehlern gravierende Folgen für die Gesundheit der Patient*innen nicht nur im Kieferbereich haben. Man weiß bereits, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz das Potenzial hat, Fehlerquellen zu reduzieren, die Sicherheit zu erhöhen und zeitliche Ressourcen von Mediziner*innen zu schonen.</p></p><p><h4 class=\"MsoBodyText\"><br/> Das Problem an der Wurzel</h4></p><p><p class=\"MsoBodyText\">Gesucht wurden in den Datensätzen sogenannte periapikale osteolytische Läsionen. Periapikal bezeichnet etwas an oder rund um die Zahnwurzel, osteolytisch bedeutet den Knochen auflösend und eine Läsion ist eine krankhafte Veränderung des Gewebes – in diesem Fall verursacht durch eine bakterielle Infektion mit Eintrittspforte an der Zahnkrone. Unbehandelt können diese entzündlichen Läsionen zu Problemen wie Zahnschmerzen, Abszessen oder Zahnverlust führen. Nicht nur im Kieferbereich, sondern auch im ganzen Körper kann es infolge eines Zahnherdes zu krankhaften Veränderungen kommen, indem sich die verursachenden Bakterien über die Blutbahn ausbreiten. Daher ist das schnelle, präzise und verlässliche Erkennen der zum Teil wenige Millimeter kleinen Veränderungen besonders wichtig.</p></p><p><p class=\"MsoBodyText\">Erprobt wurde das entwickelte KI-System in dieser Studie an insgesamt 144 dreidimensionalen Datensätzen mit insgesamt 2 128 Zähnen. So konnte die Studie für das recht frühe Stadium der Forschung in diesem Bereich bereits eine durchaus beeindruckende Anzahl an untersuchten Studienobjekten vorweisen. Darüber hinaus lieferte das programmierte neuronale Netzwerk auch äußerst vielversprechende Ergebnisse, die hochrangig publiziert werden konnten. Das Projekt von Barbara Kirnbauer wurde in Kooperation mit dem Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen der TU Graz durchgeführt. Es kann nun als suffiziente Basis für die Weiterentwicklung und Verfeinerung des Algorithmus gesehen werden, mit dem Langzeitziel, KI auch im zahnmedizinischen Alltag an der Med Uni Graz einsetzen zu können.</p></p><p><h4 class=\"MsoBodyText\"><br/> Steckbrief: Barbara Kirnbauer</h4></p><p><p class=\"MsoBodyText\">Barbara Kirnbauer ist Zahnärztin an der Abteilung für Orale Chirurgie und Kieferorthopädie und Leiterin der Spezialambulanz für Orale Radiologie. Sie forscht auf dem Gebiet der klinischen oralen Chirurgie und betreibt auch Lehrforschung in der Zahnmedizin.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2023-09-14T09:58:46+02:00","language":null},{"id":10902,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/gratulation-promotionen-und-sponsionen-1#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,266,267],"groups":[],"related_links":[{"id":1041,"datetime":"2022-11-09T09:19:17+01:00","title":"Informationen für Absolvent*innen","description":null,"url":"t3://page?uid=8160"},{"id":1042,"datetime":"2022-11-09T09:19:17+01:00","title":"Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2022/presseinfo-promotion-19.10.2022.pdf"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/62207/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/sponsionen.png","mimetype":"image/png","filename":"sponsionen.png","size":1161419},"datetime":"2022-11-09T09:17:00+01:00","title":"Gratulation: Promotionen und Sponsionen","teaser":"Wir gratulieren unseren Absolvent*innen herzlich zum erfolgreichen Abschluss an der Med Uni Graz.","body":"<p>Wir gratulieren unseren Absolvent*innen herzlich zum erfolgreichen Abschluss an der Med Uni Graz:</p><p></p><p><h4>Humanmedizin</h4></p><p><p>Dr.med.univ. Thomas <strong>Benedikt</strong>, Dr.med.univ. Rocco Claudio <strong>Botrugno</strong>, Dr.in med.univ. Marlen Dido <strong>Grand</strong>, BA MA, Dr.in med.univ. Lisa Katharina <strong>Hohm</strong>, Dr.med.univ. Daniel <strong>Leitinger</strong>, Dr.med.univ. Christoph Robin <strong>Listl</strong>, Dr.in med.univ. Dina <strong>Misut</strong>, Dr.med.univ. Alex <strong>Müller</strong>, Dr.med.univ. Nicolas <strong>Pommer</strong>, Dr.med.univ. Admir <strong>Redzic</strong>, Dr.in med.univ. Katharina <strong>Saar</strong>, Dr.med.univ. Samir <strong>Sadiku</strong>, Dr.med.univ. Christoph <strong>Schabl</strong>, Dr.in med.univ. Hannah Shirin <strong>Schardtmüller</strong>, Dr.in med.univ. Anna <strong>Strasser</strong>, Dr.med.univ. David <strong>Zach</strong></p></p><p><p>Dr.in med.univ. Claudia <strong>Bartik</strong>, Dr.med.univ. Antonio <strong>Filic</strong>, Dr.in med.univ. Teresa Katharina <strong>Hipfl</strong>, Dr.in med.univ. Anna Lena <strong>Horn</strong>, Dr.in med.univ. Patricia <strong>Kronfuß</strong>, Dr.in med.univ. Jacqueline    <strong>Lenz</strong>, Dr.in med.univ. Lena        <strong>Mayer</strong>, Dr.in med.univ. Constanze <strong>Meyer</strong>, Dr.in med.univ. Verena <strong>Petermeier</strong>, Dr.med.univ. Nikolaus Paul <strong>Popovic</strong>, Dr.med.univ. Thomas Richard <strong>Rezar</strong>, Dr.med.univ. Christof <strong>Strohmeier</strong></p></p><p><p>Dr.med.univ. Martin Harald <strong>Enzensberger</strong>, Dr.med.univ. Jürgen <strong>Götz</strong>, Dr.med.univ. Felix <strong>Gunzer</strong>, Dr.in med.univ. Anita <strong>Hammerschmid</strong>, Dr.in med.univ. Hannah <strong>Knoll</strong>, Ing. Dr.med.univ. Goran <strong>Mitrovic</strong>, Dr.in med.univ. Anna <strong>Rabl</strong>, Dr.in med.univ. Hanna Maria <strong>Russegger</strong>, Dr.med.univ. Anselm Johannes <strong>Schlemmer</strong>, Mag.a rer.nat. Dr.in med.univ. Anna <strong>Siegl</strong>, BSc, Dr.in med.univ. Christina <strong>Starchl</strong>, Dr.med.univ. Manuel Christoph <strong>Steiger</strong>, Dr.in med.univ. Carolina <strong>Stroppa</strong>, Dr.med.univ. Benjamin <strong>Weilguni</strong>, Dr.in med.univ. Nadine <strong>Weinhandl</strong>  </p></p><p><p>Dr.in med.univ. Lisa Maria <strong>Eberharter</strong>, Dr.in med.univ. Jovana <strong>Knezevic</strong>, Dr.med.univ. Matthias <strong>Leitner</strong>, Dr.in med.univ. Raphaela <strong>Maierhofer</strong>, Dr.in med.univ. Anja <strong>Schmidt</strong>, Dr.in med.univ. Lisa Maria <strong>Schmitt</strong>, Dr.med.univ. René <strong>Schroedter</strong>, Dr.med.univ. Emanuel <strong>Steiner</strong>, Dr.in med.univ. Anna Maria <strong>Strobl</strong>, BEd, Dr.med.univ. Manuel Walter <strong>Zemann</strong>      </p></p><p></p><p><h4>PhD</h4></p><p><p>Gabriele Agnes <strong>Blümel</strong>, BSc MSc PhD, Christina Sarah <strong>Kumpitsch</strong>, BSc MSc PhD</p></p><p></p><p><p>Informationen für Absolvent*innen finden Sie <a>hier</a>.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Victoria Zotter","email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-11-09T09:19:17+01:00","language":null},{"id":10901,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/tel-aviv-university-delegationsbesuch-und-neue-kooperation#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":68839,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63964/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/11-2022/Tel_Aviv_University/Edith-Wolfson-Medical-Center-Paediatrics.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"Edith-Wolfson-Medical-Center-Paediatrics.jpg","size":115545},"title":null,"description":null,"alternative":"Tel Aviv University/Med Uni Graz"},{"id":68840,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63966/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/11-2022/Tel_Aviv_University/Edith-Wolfson-Medical-Center.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"Edith-Wolfson-Medical-Center.jpg","size":174002},"title":null,"description":null,"alternative":"Tel Aviv University/Med Uni Graz"},{"id":68841,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63963/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/11-2022/Tel_Aviv_University/TAU-Vertragsunterzeichnung-mit-Milette-Shamir.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"TAU-Vertragsunterzeichnung-mit-Milette-Shamir.jpg","size":129889},"title":null,"description":null,"alternative":"VR Schober und Milette Shamir, Vice President International der TAU, bei der Vertragsunterzeichnung."}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,267],"groups":[],"related_links":[{"id":1039,"datetime":"2022-11-08T14:05:50+01:00","title":"Tel Aviv University","description":null,"url":"https://english.tau.ac.il/"},{"id":1040,"datetime":"2022-11-08T14:05:50+01:00","title":"International Office","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/internationale-studierendenmobilitaet"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63965/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/11-2022/Tel_Aviv_University/Sackler-Header-WEB.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"Sackler-Header-WEB.jpg","size":253191},"datetime":"2022-11-08T13:52:12+01:00","title":"Tel Aviv University: Delegationsbesuch und neue Kooperation","teaser":"Im Rahmen eines Delegationsbesuchs an der Tel Aviv University wurde ein neuer Kooperationsvertrag abgeschlossen.","body":"<p>Im Sommer besuchten Caroline Schober, Vizerektorin für Forschung und Internationales, und Heidrun Mörtl, Leiterin des International Office, die Tel Aviv University (TAU) in Israel. Seit zwei Jahren kooperieren die Med Uni Graz und die TAU im Rahmen von Erasmus+ International Credit Mobility – diese erfolgreiche Zusammenarbeit wurde nun um einen Kooperationsvertrag für Studierendenaustausch und Forschungskooperation erweitert. Somit ist es Med Uni Graz-Studierenden möglich, auch kürzere Aufenthalte (ab 4 Wochen), die über Erasmus+ nicht gefördert werden können, an der TAU zu absolvieren. Die Med Uni Graz unterstützt diese Mobilitäten über die Med Uni Graz-Förderung.</p><p><p>Im Zuge des Besuchs fanden zahlreiche Treffen mit Vertreter*innen der TAU statt, so etwa mit Sharon Ziv Kafri, Leiterin des International Development Teams, und Tal Hasdai-Rippa, Partnerships Coordinator, der den Besuch aus Graz organisierte und koordinierte. Gespräche mit Neta Erez, Wissenschafterin im Bereich „Cancer Related Inflammation in Tumor Progression and Metastasis“, Nadav Aridan vom Virtual Neuroanatomy Lab, Sharon Weiss vom Department of Physiology and Pharmacology zu <i>Blended Learning </i>und Yair M. Sakov, Leiter des Entrepreneurship Center der TAU legten den Grundstein für mehrere zukünftige Kooperationen. Roni Kollender und Daniella Vaskovich<strong>,</strong> deren Studierendenorganisation in die Platzierung von (Austausch-)Studierenden an Kliniken involviert ist, gaben zahlreiche Ansatzpunkte, wie die Abwicklung zukünftig noch effektiver gestaltet werden kann.</p></p><p><p>Caroline Schober und Heidrun Mörtl besichtigten zwei der 17 Lehrkrankenhäuser der TAU, an denen auch Med Uni Graz-Studierende Famulaturen und (Hebräisch-Kenntnisse vorausgesetzt) KPJ-Praktika absolvieren können: das Edith Wolfson Medical Center, wo sie die stv. Leiterin Adi Prizan Ravid und den Leiter der Kinderabteilung, Ilan Dalal, kennenlernten, sowie das Sheba Medical Center, wo Gespräche mit Gadi Segal, Leiter der Abteilung für Innere Medizin und der Sheba Education Authority, sowie mit Vered Robinzon, Deputy Director of Business Development and Innovation, stattfanden.</p></p><p><p>Die Med Uni Graz freut sich auf eine aktive Kooperation mit der Tel Aviv University.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-11-08T14:05:50+01:00","language":null},{"id":10899,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/aircampus-science-slam-und-ki-in-der-zahnmedizin#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,267,268],"groups":[],"related_links":[{"id":1037,"datetime":"2022-11-07T14:35:02+01:00","title":"Barbara Kirnbauer","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/bce1f8a7-3b31-4977-9e73-3b31593a4a92"},{"id":1038,"datetime":"2022-11-07T14:35:02+01:00","title":"AirCampus","description":null,"url":"https://www.aircampus-graz.at/podcasts/zahnmedizin-science-slam/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61322/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/zahnmedizin.png","mimetype":"image/png","filename":"zahnmedizin.png","size":1139982},"datetime":"2022-11-07T14:31:21+01:00","title":"AirCampus: Science Slam und KI in der Zahnmedizin","teaser":"Barbara Kirnbauer spricht mit dem AirCampus-Team über ihre aktuelle Forschung und ihre Erfahrungen beim Science Slam.","body":"<p>Welche Rolle spielt die KI in der Zahnmedizin? Und wie schaffen es Forscher*innen, dies in lediglich sechs Minuten zu erklären und auf der Science-Slam-Bühne darzustellen? Darüber informiert uns Barbara Kirnbauer von der Universitätsklinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit der Med Uni Graz.</p><p></p><p><p><a href=\"https://www.aircampus-graz.at/podcasts/zahnmedizin-science-slam/\" title=\"AirCampus\">Den Beitrag</a> hören Sie auf der Website des AirCampus.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-11-07T14:35:02+01:00","language":null},{"id":10898,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":5692,"pid":8139,"title":"News-Storage (nur Intranet)","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,267,268],"groups":[{"id":3,"title":"Intranet"},{"id":5,"title":"Bedienstete"},{"id":6,"title":"Studierende"}],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63517/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/gerichtsmedizin-Andrey-Popov.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"gerichtsmedizin-Andrey-Popov.jpg","size":560366},"datetime":"2022-11-04T13:33:57+01:00","title":"Angefeindete Forschende: Portal „Science Care“ startet","teaser":"Forscher*innen, die – vor allem in den sozialen Medien – mit Anfeindungen zu kämpfen haben, können sich in dem neuen Portal Hilfe holen.","body":"<p>Spätestens seit der Corona-Pandemie ist Wissenschaftsfeindlichkeit in vielen Bereichen offensichtlich geworden. Forscher*innen haben vor allem in den sozialen medien mit zu Teil heftigen Anfeindungen zu kämpfen. Mit dem Portal \"Science Care\" hat die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) eine Plattform geschaffen, auf der sich Forschende Hilfe holen können, wenn es zu solchen Anfeidungen kommt. Die Bandbreite reicht hierbei von psychologischer Betreuung bis zu rechtlichen Fragen. </p><p></p><p><p><a href=\"https://orf.at/stories/3291563/\" title=\"Science Care\">Der ORF hat berichtet.</a></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-11-04T13:42:18+01:00","language":null},{"id":10897,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":5692,"pid":8139,"title":"News-Storage (nur Intranet)","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[266],"groups":[{"id":3,"title":"Intranet"},{"id":5,"title":"Bedienstete"},{"id":6,"title":"Studierende"}],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61275/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/event-webinar-01.jpeg","mimetype":"image/jpeg","filename":"event-webinar-01.jpeg","size":6229830},"datetime":"2022-11-04T12:28:53+01:00","title":"FFG-Webinar: INNOVATORINNEN (vormals w-fFORTE)","teaser":"FFG Info-Webinar zum Leadership-Programm INNOVATORINNEN 2023","body":"<p>Mit INNOVATORINNEN strebt das BMAW an, Frauen in der angewandten, wirtschaftsnahen Forschung und Innovation (F&amp;I) gezielt zu unterstützen und sichtbar zu machen. Hochqualifizierte Frauen werden darin bestärkt, ihre Ideen zu entfalten, neue Netzwerk-Kontakte aufzubauen und zu mehr Gestaltungsspielräumen und beruflicher Weiterentwicklung zu gelangen.</p><p><p>In diesem Webinar wird der neue Durchgang präsentiert, auf Aspekte der Bewerbung eingegangen und es besteht die Möglichkeit offene Fragen zu klären.</p></p><p><p><strong>Zeit</strong>: Mittwoch, 09. November 2022, 12:00 – 13:00 Uhr, Online Meeting über Zoom</p></p><p><p><strong>Info:</strong> <a href=\"https://www.ffg.at/veranstaltung/info-webinar-innovatorinnen\">https://www.ffg.at/veranstaltung/info-webinar-innovatorinnen</a></p></p><p><p><strong>Registrierung:</strong> <a href=\"https://www.ffg.at/form/webinar-innovatorinnen?source_entity_type=node&amp;source_entity_id=133532\">https://www.ffg.at/form/webinar-innovatorinnen?source_entity_type=node&amp;source_entity_id=133532</a></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Mag. Birgit Marie Lackner","email":"birgit.lackner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-11-04T12:34:42+01:00","language":null},{"id":10896,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":5692,"pid":8139,"title":"News-Storage (nur Intranet)","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[266],"groups":[{"id":3,"title":"Intranet"},{"id":5,"title":"Bedienstete"},{"id":6,"title":"Studierende"}],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61184/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-event-02.png","mimetype":"image/png","filename":"header-event-02.png","size":971119},"datetime":"2022-11-04T12:17:20+01:00","title":"Spin-off Austria Konferenz: Hochkarätiges Panel zum Thema Spin-offs und europäische Technologiesouveränität","teaser":"Spin-off online Konferenz","body":"<p>Unter dem Motto “Spin-offs – The Backbone of European Sovereignty in Technology” findet die diesjährige Spin-off Austria Konferenz statt. In dieser online Konferenz werden von internationalen Expert*innen Denkanstöße für eine weitere Verbesserung der österreichischen und europäischen Spin-off Strategie diskutiert und Lösungsansätze für die drängendsten Probleme erarbeitet.</p><p><p>Die Konferenz wird auf Englisch gehalten, die Teilnahme ist kostenlos.</p></p><p><p><strong>Zeit</strong>: Mittwoch, 23. November 2022, 12:00 – 17:00 Uhr, Online Meeting</p></p><p><p><strong>Info:</strong> <a href=\"https://www.spin-off-austria.at\">https://www.spin-off-austria.at</a></p></p><p><p><strong>Registrierung:</strong> <a href=\"https://hopin.com/events/spin-off-austria-conference-2022\">https://hopin.com/events/spin-off-austria-conference-2022</a></p></p>","start":null,"end":null,"author":"Mag. Birgit Marie Lackner","email":"birgit.lackner@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-11-07T09:59:21+01:00","language":null},{"id":10895,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":5692,"pid":8139,"title":"News-Storage (nur Intranet)","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[267],"groups":[{"id":3,"title":"Intranet"},{"id":5,"title":"Bedienstete"},{"id":6,"title":"Studierende"}],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61757/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/gratulation-erfolg.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"gratulation-erfolg.jpg","size":655801},"datetime":"2022-11-03T17:11:35+01:00","title":"THE: Die KAGes gratuliert zum Hochschulranking","teaser":"Der Vorstand der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. gratuliert zum THE Ranking.","body":"<p>Anbei finden Sie ein Glückwunschschreiben des Vorstandes der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGes) anlässlich der Reihung der Med Uni Graz im aktuellen Hochschulranking von Times Higher Education.</p><p><p><a href=\"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/pdf/KAGes-THE-Glueckwuensche.pdf\">Zum Glückwunschschreiben</a></p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-11-03T17:31:10+01:00","language":null},{"id":10894,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/corona-wie-gut-ist-die-steiermark-fuer-den-winter-geruestet#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":72931,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53539/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/T-Z/zenz-werner.png","mimetype":"image/png","filename":"zenz-werner.png","size":640611},"title":"Univ.-Prof. Dr.","name":"Werner Zenz","phone":"+436802052292","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/390afd40-d1cf-4260-80c2-0429a649c36b","link_label":"Forschungsprofil","email":"werner.zenz@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Medizinische Universität Graz","Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde"]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,269,270,276],"groups":[],"related_links":[{"id":1034,"datetime":"2022-12-07T09:54:43+01:00","title":"Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2022/presseinfo-impftag_WEB.pdf"},{"id":1035,"datetime":"2022-12-07T09:54:43+01:00","title":"13. 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Das Virus verändert sich ständig und niemand kann vorhersagen, was im kommenden Winter passieren wird. Wie gefährlich ist das Virus noch? Wie gut wirken die neuen SARS-CoV-2-Impfungen gegen die zirkulierenden Virusvarianten?</p></p><p><p>Die großflächige Verwendung von FFP2-Masken hat auch das Auftreten anderer Erreger entscheidend beeinflusst. So blieben in den letzten beiden Jahren größere Grippewellen aus und RS-Virus-Erkrankungen (Erkrankungen der unteren Atemwege von Säuglingen und Kleinkindern) traten ungewöhnlich gehäuft außerhalb des Winters auf. Da Kinder die Motoren für die Weiterverbreitung der Influenza sind, kann es heuer durch das Fehlen der Immunität der letzten beiden Geburtenjahrgänge zu einer ganz massiven Influenzawelle kommen. Ähnliches wird auch für Pneumo- und Meningokokken erwartet.</p></p><p><p>Univ.-Prof. Franz Heinz und Univ.-Prof. Herwig Kollaritsch von der MedUni Wien werden über SARS CoV-2 Infektionen und Impfungen gegen Corona referieren. PD Maria Paulke-Korinek vom Gesundheitsministerium wird über Diphtherie, Poliomyelitis und Masern reden.</p></p><p><p>Des Weiteren werden PD<sup>in</sup> Monika Redlberger-Fritz von der MedUni Wien über die neuen Impfungen gegen Herpes Zoster, PD<sup>in</sup> Sophie Pils von der MedUni Wien über die Impfungen gegen HPV, Dr. Andreas Trobisch von der Med Uni Graz über Impfungen gegen RSV und Dr.<sup>in</sup> Daniela Kohlfürst von der Med Uni Graz über Pneumokokkenimpfungen sowie PD Hans-Jürgen Dornbusch über die Durchimpfungsraten in der Steiermark sprechen.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Gerald Auer","email":"gerald.auer@medunigraz.at","keywords":["Impfen","Impfung","Corona","COVID","SARS","Grippe"],"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-12-07T09:54:43+01:00","language":null},{"id":10893,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/kritische-naehrstoffe-ist-vegane-ernaehrung-gesund-oder-ungesund#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":72910,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53317/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/H-K/holasek-sandra.png","mimetype":"image/png","filename":"holasek-sandra.png","size":792296},"title":"Assoz.-Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in","name":"Sandra Johanna Holasek","phone":"+4331638571153","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/2884ab0d-0ee3-433c-8225-72bf99cd9932","link_label":"Forschungsprofil","email":"sandra.holasek@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Lehrstuhl für Immunologie",""]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,269,275],"groups":[],"related_links":[{"id":1033,"datetime":"2022-12-07T09:55:13+01:00","title":"Forschungsteam Sandra Holasek","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/team-sandra-holasek"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54590/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/ernaehrung-news.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"ernaehrung-news.jpg","size":581099},"datetime":"2022-11-03T09:45:17+01:00","title":"Kritische Nährstoffe: Ist vegane Ernährung gesund oder ungesund? ","teaser":"Immer mehr Menschen ernähren sich rein pflanzlich. Was man beachten muss, um einen Nährstoffmangel zu vermeiden. ","body":"<p><i>Im Gespräch mit der KLEINEN ZEITUNG nimmt Ernährungsexpertin Sandra Holasek von der Med Uni Graz die vegane Ernährung genauer unter die Lupe.</i></p><p><h4><br/> Pflanzliche Ernährung im Trend: wie gesund und nachhaltig ist sie wirklich?</h4></p><p><p>Ein Eis ohne Kuhmilch und nur mit pflanzlichen Inhaltsstoffen? Die Eisperle, ein veganer Grazer Eissalon, erhielt beim \"1000things Award 2022\" den Preis für das beste Eis Österreichs. Auch in Supermärkten und auf Speisekarten liest man die Bezeichnung \"vegan\" immer häufiger, was bedeutet, dass keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten sind – also weder Fleisch, Fisch, Eier noch Milchprodukte. Der Anteil an Vegetariern und Veganern lag laut der Plattform Statista 2017 noch bei 5,7 Prozent, 2021 schon bei 11.</p></p><p><p>Kürzlich rückte der Weltvegantag dieses Thema wieder in den Fokus. Es sorgt auch für viel Spaltung, denn während die einen vegane Ernährung als die einzig richtige Ernährungsweise verteidigen – hier spielen vor allem der tierethische Kontext und die Klimafrage eine Rolle –, fühlen sich die anderen schon durch die Kennzeichnung \"vegan\" abgeschreckt und schreiben dem Begriff eine negative Bedeutung zu. Ein Zugang, der laut Ernährungswissenschaftlerin Sandra Holasek von der Med Uni Graz unbegründet ist.</p></p><p><h4><br/> Kritische Nährstoffe: regionale und saisonale Ernährung soll im Fokus stehen</h4></p><p><p>\"In der Ernährungspyramide ist pflanzliche Nahrung ganz stark abgebildet und ist der Hauptbestandteil unserer Nahrung.\" Aber: \"Nur ein Drittel isst genug Obst und Gemüse pro Tag, nämlich fünf Mal täglich.\" Holasek plädiert daher dafür, die negativen Zuschreibungen veganer, also pflanzlicher Ernährung vorerst auszuklammern. In dieser Diskussion solle es \"nicht um ein Entweder-oder\" gehen, sondern um \"vielfältige, regionale und saisonale\" Ernährung.</p></p><p><p>Ernährt man sich rein pflanzlich, nimmt man \"weniger Cholesterin und gesättigte Fette zu sich, mehr Ballaststoffe, Magnesium, Vitamin C, Folsäure und Pflanzeninhaltsstoffe\". Es gibt aber auch kritische Nährstoffe: \"Das Vitamin B12, Kalzium, Vitamin D, Zink, Eisen und langkettige Omega-3-Fettsäuren sind aus tierischen Quellen stärker verfügbar als aus pflanzlichen\", so die Expertin.</p></p><p><h4><br/> Kritische Nährstoffe im Auge behalten und gut ausgleichen</h4></p><p><ul> <li>Kalziumspender sind unter anderem Hülsenfrüchte, Soja, Tofu, Mineralwässer mit hohem Kalziumgehalt und angereicherte Sojamilch.</li> <li>Zink und Eisen findet man in Getreide, Hülsenfrüchten, Ölsamen und Nüssen.</li> <li>Vitamin C fördert die Eisenaufnahme. Kaffee und Schwarztee verschlechtern die Eisenaufnahme.</li> <li>Omega-3-Fettsäuren sind in Walnuss- oder Leinöl.</li> <li>Vitamin B12 sollte man supplementieren.</li> </ul></p><p><p>Veganerinnen und Veganern wird empfohlen, sich gut mit Inhaltsstoffen zu befassen, um sich trotzdem ausgewogen zu ernähren. Als Kalziumspender dienen etwa \"Hülsenfrüchte, Soja, Tofu und Mineralwässer, die mehr als 150 Milligramm pro Liter Kalziumgehalt haben, aber auch Lebensmittel, wie angereicherte Sojamilch\".</p></p><p><p>Zink und Eisen findet man in Vollkorn, Getreide, Hülsenfrüchten, Ölsamen oder Nüssen, wobei die Wissenschaftlerin auch Tipps hat, um die Eisenaufnahme zu verbessern: \"Man sollte Kaffee und Schwarztee nicht direkt vor oder nach eisenreichen Mahlzeiten zu sich nehmen\", Vitamin-C-haltige Lebensmittel hingegen verbessern die Aufnahme. Die Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in Fisch enthalten sind, befinden sich auch in Pflanzenölen, wie Walnuss- oder Leinöl.<br/> Nahrungsergänzungsmittel</p></p><p><p>Braucht man als Veganer zwangsläufig Nahrungsergänzungsmittel? \"Auf jeden Fall was das Vitamin B12 betrifft, alles weitere ist mit einer guten Schulung durchaus möglich, aber aufwendiger.\" Es gibt aber Personengruppen, denen vegane Ernährung generell nicht empfohlen wird. \"Wenn Frauen, die stillen oder schwanger sind, oder Eltern generell für ihre Familie sich für vegane Ernährung entscheiden, ist eine entsprechende Konsultation notwendig\", also eine ärztliche und fachliche Beratung. Nur so kann ein Nährstoffmangel bei Kindern ausgeschlossen werden, der zu starken Entwicklungsstörungen führen kann, wie etwa des Wachstums oder der neuronalen Entwicklung, also des Nervensystems, wie die Expertin erklärt.</p></p><p><p>Während früher \"vegan\" mit Verzicht gleichgesetzt wurde, gibt es heute pflanzliche Fleisch-, Fisch-, oder Milchalternativen, die sich geschmacklich kaum vom Original unterscheiden. Was die Inhaltsstoffe betrifft, aber schon, denn diese verarbeiteten Lebensmittel enthalten oft mehr Salz und Zucker. Ob man aber generell gesund oder ungesund lebt, komme im Endeffekt aber nicht nur auf die Ernährung, sondern das auf das gesamte Lebensmuster an.</p></p><p><p><i>Textnachweis: KLEINE ZEITUNG vom 31.10.2022</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":["Ernährung","Vegan","Vegetarier","fleischlos","Pflanzenfresser"],"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-12-07T09:55:13+01:00","language":null},{"id":10892,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":5692,"pid":8139,"title":"News-Storage (nur Intranet)","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[267],"groups":[{"id":3,"title":"Intranet"},{"id":5,"title":"Bedienstete"},{"id":6,"title":"Studierende"}],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63529/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-oes/kliniken/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie.png","mimetype":"image/png","filename":"psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie.png","size":1894409},"datetime":"2022-11-03T09:33:53+01:00","title":"Neue Struktur: Expertise in einer Klinik vereint","teaser":"Die Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie vereint nun drei Bereiche unter einem Dach.","body":"<p>Diese Neustrukturierung soll und wird die klinische Wertschöpfungskette im PSY-Bereich stärken. Umfangreiche Synergien und erfolgreicher Wissensaustausch zeigen nun gebündelt das breite Spektrum von „PSY“ und umfassen vereinigt Aspekte der Psychiatrie, Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie in allen Altersgruppen.</p><p><p><a href=\"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/pdf/Klinikstruktur-Psychiatrie-Neu.pdf\">Das neue Portfolio im Detail finden Sie hier</a>.</p></p><p></p><p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-11-03T12:18:15+01:00","language":null},{"id":10891,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/anerkennung-gesundheitsfoerderungsmassnahme#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,269,275],"groups":[],"related_links":[{"id":1030,"datetime":"2022-12-07T09:55:46+01:00","title":"Forschungseinheit für Altersmedizin und lebenslange Gesundheit","description":null,"url":"https://innere-medizin.medunigraz.at/forschung/altersmedizin-und-lebenslange-gesundheit"},{"id":1031,"datetime":"2022-12-07T09:55:46+01:00","title":"Regina Roller-Wirnsberger","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/50b55efa-2f5a-424a-b729-a7655964f41e"},{"id":1032,"datetime":"2022-12-07T09:55:46+01:00","title":"ONGKG","description":null,"url":"https://www.ongkg.at/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54589/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/erfolg-news.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"erfolg-news.jpg","size":382801},"datetime":"2022-11-03T09:14:25+01:00","title":"Anerkennung: Gesundheitsförderungsmaßnahme","teaser":"Pilotprojekt \"Integrierte Ernährungsversorgung alter Menschen in der Langzeitpflege\" anerkannt.","body":"<p>Das Pilotprojekt \"Integrierte Ernährungsversorgung alter Menschen in der Langzeitpflege\" – eine Kooperation der Medizinischen Universität Graz mit der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. - wurde als Gesundheitsförderungsmaßnahme des Österreichischen Netzwerkes Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (ONGKG) anerkannt.</p><p><p>Ziel des Projektes war eine evidenzbasierte Optimierung der ernährungsmedizinischen Versorgung von Bewohner*innen der Landespflegezentren der KAGes in Bad Radkersburg, Mautern und Mürzzuschlag auf Basis der bestehenden Strukturen und Ressourcen. Das Vorhaben wurde im Rahmen des EU-geförderten Projektes <a href=\"https://www.vigour-integratedcare.eu/\">VIGOUR</a> mittels eines evidenzbasierten Scaling-up Modells durchgeführt.</p></p><p><p>„Eine systematische Implementierung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen ermöglicht die Erreichung besserer Gesundheitsoutcomes bei Patient*innen und Bewohner*innen, sowie eine gesteigerte Gesundheit und Zufriedenheit von Mitarbeiter*innen“, so die Projektleiterin Regina Roller-Wirnsberger von der Med Uni Graz. Durch die Mitgliedschaft der KAGes im Österreichischen Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen werden derartige Vorhaben unterstützt, Zugang zu verschiedenen Instrumenten der Gesundheitsförderung gewährt, sowie themenspezifische Austauschmöglichkeiten - auch im internationalen Rahmen - geboten.</p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-12-07T09:55:46+01:00","language":null},{"id":10885,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/salus-auszeichnung-in-der-kategorie-gesundheitsversorgung#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":68788,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63906/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/10-2022/WEB-SALUS-Neonatologie.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"WEB-SALUS-Neonatologie.jpg","size":426725},"title":"Preistraeger*innen in der Kategorie \"Gesundheitsversorgung\" - Bild: Gesundheitsfonds Steiermark/Loske","description":null,"alternative":"Preistraeger - Bild: Gesundheitsfonds Steiermark/Loske"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,267,269,275],"groups":[],"related_links":[{"id":1029,"datetime":"2022-12-07T09:56:13+01:00","title":"Das Gewinnerprojekt im Videoportrait","description":null,"url":"https://www.youtube.com/watch?v=aJ_FHdjGArs&t=5s"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63892/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/10-2022/Header-SALUS.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"Header-SALUS.jpg","size":324599},"datetime":"2022-10-31T09:12:01+01:00","title":"SALUS: Auszeichnung in der Kategorie Gesundheitsversorgung","teaser":"Team-Training zur Erstversorgung von Neugeborenen in der Neonatologie mit dem SALUS 2022 ausgezeichnet.","body":"<p><i>In der Kategorie \"Gesundheitsversorgung\" ging der SALUS 2022 für das Projekt \"Kollaboratives In-Situ-Teamtraining der Erstversorgung/Reanimation von Neugeborenen zwischen der Neonatologie Graz und dem LKH Feldbach\" an ein Team  der Med Uni Graz und des LKH Feldbach-Fürstenfeld.</i></p><p><h4><br/> Neugeborenen-Notfälle erfordern regelmäßiges Training</h4></p><p><p>Während bis zu zehn Prozent aller Neugeborenen nach der Geburt zumindest kurzzeitig medizinische Unterstützung benötigen, sind umfassende Wiederbelebungsmaßnahmen nur bei circa einem von 1.000 Reifgeborenen erforderlich. Dies macht Neugeborenen-Notfälle zu seltenen Ereignissen, die regelmäßiges Training des dafür verantwortlichen Personals erfordern.</p></p><p><p>Die Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des LKH Feldbach ist eine geburtenreiche Fachabteilung (2020: 1.100 geborene Kinder), verfügt jedoch nicht über eine 24-stündige Vor-Ort-Versorgung der Neugeborenen durch Fachärzt*innen für Kinder- und Jugendheilkunde. Aus diesem Grund wurden im Jahr 2015 zwischen der <a href=\"https://neonatologie.medunigraz.at/\">Klinischen Abteilung für Neonatologie</a> (Med Uni Graz/LKH-Univ. Klinikum Graz) und dem LKH Feldbach regelmäßige Trainings vereinbart. Es handelt sich dabei um neonatologische Simulationstrainings im interprofessionellen und interdisziplinären Team und im realen Arbeitsumfeld. Geplant und abgehalten werden diese qualitätsgesicherten Trainings von in Graz aktiv tätigen Fachärzt*innen für Kinder- und Jugendheilkunde mit weiterführenden Ausbildungen in medizinischem Simulationstraining und Crisis Resource Management. Die Trainings unterstützen Pflegepersonal, Hebammen und ärztliches Personal verschiedener Fachdisziplinen beim Erwerben/Vertiefen von fachspezifischem Wissen. Manuelle, lebensrettende Maßnahmen werden praktisch geübt und im Team unter den zeitkritischen Bedingungen realistischer Notfälle angewendet.</p></p><p><h4><br/> Simulationsprogramm bietet enormen Mehrwert für alle Seiten</h4></p><p><p>Unter der Federführung von <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/ee9b0138-9a21-4e00-87e3-93a2b25313c9\">Lukas Mileder</a>, Leiter der Paediatric Simulation Group Graz, <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/778677e0-e60b-44c4-b3a6-ac2127b4ca72\">Berndt Urlesberger</a>, Leiter der Klinischen Abteilung für Neonatologie Graz, und Angelika Rohrleitner, geschäftsführender Oberärztin an der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin, wurden in Kreißsaal und Kinderzimmer des LKH Feldbach seit Juni 2015 elf ganztägige Simulationstrainings abgehalten. Nicht nur unmittelbare Trainingseffekte wurden erzielt, auch die Patient*innensicherheit hat sich durch Evaluierung und Optimierung des Arbeitsumfeldes erhöht. Aufgrund des offenkundigen Mehrwerts dieses beispielhaften Simulationstrainingsprogrammes sowohl auf fachlicher wie auch auf Ebene der Patient*innensicherheit wird die erfolgreich etablierte Kooperation zwischen Graz und Feldbach auch in Zukunft fortgeführt. Es ist geplant, die Frequenz auf zumindest drei Trainings pro Jahr zu erhöhen, um die große Nachfrage zu decken</p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-12-07T09:56:13+01:00","language":null},{"id":10883,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/so-gelingt-die-zeitumstellung-kinderleicht#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,269,273],"groups":[],"related_links":[{"id":1027,"datetime":"2022-12-07T09:57:34+01:00","title":"Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde","description":null,"url":"https://kinderheilkunde.medunigraz.at/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63901/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-themen/kinder/bub-schlaeft-Dragana-Gordic.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"bub-schlaeft-Dragana-Gordic.jpg","size":556562},"datetime":"2022-10-28T09:40:25+02:00","title":"So gelingt die Zeitumstellung kinderleicht","teaser":"Expertin Astrid Sonnleitner erklärt, wie sich Familien mit Kindern am besten auf die Zeitumstellung vorbereiten können.","body":"<p><i>Was die Umstellung auf die Winterzeit für den kindlichen Schlaf bedeutet und wie sich Familien am besten auf die Zeitumstellung vorbereiten, erklärt die ärztliche Leiterin des Interdisziplinären Schlaflabors an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Graz Astrid Sonnleitner im <a href=\"https://www.meinbezirk.at/steiermark/c-lokales/so-bereitest-du-dein-kind-auf-die-zeitumstellung-vor_a5674246\">Gespräch mit der WOCHE Steiermark</a>.</i></p><p><h4><br/> Wer hat an der Uhr gedreht? Morgens früher hell, abends früher dunkel</h4></p><p><p>Zwei Mal im Jahr wird in Österreich die Zeit umgestellt. Während die Uhren am letzten Märzwochenende um eine Stunde vorgestellt werden (Sommerzeit), gibt es am letzten Oktoberwochenende eine Stunde extra (Winterzeit): Die Zeiger werden um eine Stunde zurückgedreht, das heißt, wir stellen die Uhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag von 3 Uhr auf 2 Uhr zurück . Für den Tagesverlauf bedeutet die Zeitumstellung, dass es morgens wieder früher hell und abends früher dunkel wird.</p></p><p><p>Wird die Uhr vor oder zurück gestellt? Zu jeder Zeitumstellung gehört im Vorfeld auch immer die Frage, wann die Uhren umgestellt werden und ob sie nun vor- oder zurückgestellt werden müssen. Diese Eselsbrücke kann dir als Merkhilfe dienen: Im Sommer stellt man die Gartenmöbel vor das Haus, die Uhren werden also eine Stunde vorgestellt. Im Winter werden die Gartenmöbel dann wieder zurück ins Haus gestellt, also werden die Uhren eine Stunde zurückgedreht.</p></p><p><p>Vor allem Eltern blicken der Zeitumstellung vielfach mit Sorge entgegen: Sie haben an den Tagen danach nämlich nicht nur mit der eigenen inneren Uhr zu kämpfen, sondern auch mit den Rhythmusproblemen ihrer Kinder.</p></p><p><h4><br/> Rituale als Orientierungspunkte im Tagesverlauf</h4></p><p><p>Als ärztliche Leiterin des Interdisziplinären Schlaflabors des Kinderzentrums der Medizinische Universität Graz/LKH-Univ. Klinikum Graz weiß Astrid Sonnleitner um die Besonderheiten des kindlichen Schlafes. \"Kleine Säuglinge entwickeln erst im Laufe des ersten Lebensjahres ihren eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus und sind von der Zeitumstellung in der Regel wenig betroffen. Vielmehr geben ihnen Rituale die notwendige Orientierung im Tagesverlauf. Das vertraute Abendritual läutet die Zubettgehzeit ein\", erklärt die steirische Expertin.</p></p><p><p>Doch auch wenn Kinder größer werden, bleiben Rituale und gleichbleibende Abläufe ein wichtiger Anker im Tagesgeschehen. \"Je nach individueller inneren Uhr brauchen manche Kinder Zeit, um sich an die Winterzeit zu gewöhnen, bei vielen geht die Zeitumstellung aber auch beinahe unbemerkt vorbei\", sagt Sonnleitner.</p></p><p><h4><br/> Wie kann man sein Kind am besten auf die Zeitumstellung - in diesem Fall auf die Umstellung auf Winterzeit - vorbereiten?</h4></p><p><p>\"Eine gute Möglichkeit wäre ein schrittweises Annähern an die neue Zeit. Beispiel: Die Zubettgehzeit war während der Sommerzeit 19 Uhr, so ist das Kind nun bereits um 18 Uhr gemäß Winterzeit müde. Um die Umstellung den Kindern zu erleichtern, kann man bereits vor der Zeitumstellung in 10 bis 15 Minutenintervallen alle drei bis vier Tage das Zubettgehen nach hinten verlegen. Auch macht es Sinn das Tagesprogramm (Mittagessen, Mittagschlaf, Abendessen etc) bereits ein paar Tage vor der Zeitumstellung der neuen Schlafenszeit schrittweise anzugleichen.</p></p><p><p>Das Umverlegen der Schlafenszeit im 10-15 Minutentakt alle zwei bis drei Tage kann man natürlich auch nach der Zeitumstellung umsetzen.\"</p></p><p><h4><br/> Welche Probleme können bei Babys, Kindern oder auch Jugendlichen mit der Zeitumstellung einher gehen?</h4></p><p><p>\"Durch das Zurückstellen der Uhrzeit für die Winterzeit sind nun auch „Nachteulen“ eine Stunde früher müde. Kindern und Jugendliche, die morgens üblicherweise schwer aus dem Bett kommen, erleichtert es anfänglich in der Winterzeit das Aufstehen. Sie können ja in den ersten Tagen „gefühlt“ eine Stunde länger schlafen.</p></p><p><p>Eltern von kleinen Frühaufstehern erfreuen sich verständlicherweise nicht sehr daran, bereits eine Stunde früher als nötig (z.B. bereits um 5 Uhr gemäß Winterzeit anstelle von 6 Uhr in der Sommerzeit) in den Tag zu starten.\"</p></p><p><p>Tipp: \"Manchen Familien kann die Zeitumstellung durchaus auch entgegen kommen. Wenn sie beispielsweise die Einschlafzeit ohne große Schwierigkeit nach vorne verlegen möchten. Ein Beispiel: Die Kinder gehen üblicherweise um 19 Uhr ins Bett, sind aber nun mit der Winterzeit schon um 18 Uhr müde und die Zubettgehzeit könnte problemlos auf 18:00 Uhr oder 18:30 Uhr vorverlegt werden. Das kann sich auch positiv auf die morgendliche Routine am Folgetag auswirken. Die Kinder sind dann am nächsten Morgen ausgeruhter und kommen leichter aus dem Bett. Es empfiehlt sich, das Wochenende bzw. die Herbstferien zu nutzen, um sich in den Winterzeit-Rhythmus hineinzufinden.\"</p></p><p><h4><br/> Wie lange brauchen Babys bzw. Kinder, um sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen?</h4></p><p><p>\"In der Regel gewöhnen sich Kinder recht rasch an Umstellungen. Meist braucht es ein bis zwei Wochen, um sich anzupassen. Je nach individueller innerer Uhr des Kindes kann es unter Umständen auch mal länger dauern.\"</p></p><p><p><i>Textnachweis: Martina Schweiggl, WOCHE Steiermark</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":["Sommerzeit","Winterzeit","Zeitumstellung","Zeitverschiebung","Schlaf"],"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-12-07T09:57:34+01:00","language":null},{"id":10882,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/halloween-der-spass-am-spuk-wissenschaftlich-erklaert#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[{"id":72873,"media":null,"title":"Dr.","name":"Robert Queissner","phone":"+4331638530075","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/cd27235f-4ca1-46ba-ad0c-b6b62c74ae03","link_label":"Forschungsprofil","email":"robert.queissner@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Medizinische Universität Graz","Klinische Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin"]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,14,25,267,270,273,291],"groups":[],"related_links":[{"id":1025,"datetime":"2023-09-14T09:59:31+02:00","title":"Presseinformation","description":null,"url":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/themen-pr/presseinformationen/2022/presseinfo_halloween_WEB.pdf"},{"id":1026,"datetime":"2023-09-14T09:59:31+02:00","title":"Robert Queissner","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/cd27235f-4ca1-46ba-ad0c-b6b62c74ae03"},{"id":1028,"datetime":"2023-09-14T09:59:31+02:00","title":"Mehr im AirCampus Podcast erfahren","description":null,"url":"https://www.aircampus-graz.at/podcasts/halloween-lust-am-spuk/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63884/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/10-2022/HalloweenHead.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"HalloweenHead.jpg","size":115800},"datetime":"2022-10-27T18:09:19+02:00","title":"Halloween: der Spaß am Spuk wissenschaftlich erklärt","teaser":"Unser Experte Robert Queissner klärt auf, wieso wir uns zwischendurch auch gerne einmal gruseln - mit Podcast.","body":"<p><i>Die wandelnden Toten, gruselige Gespenster und von Dämonen heimgesuchte Domizile: Zu Halloween hat das Unheimliche Saison und alles rund um Horror steht hoch im Kurs. Während sich der Herbst von seiner nebligsten Seite zeigt, lachen geschnitzte Kürbisse und Horror-Ikonen von Plakaten und aus den Geschäften. Halloween ist mittlerweile zum Mainstream geworden – auch in Europa. Doch wie kann es sein, dass die Angst zum Kassenschlager wird und die Furcht zum Spaßobjekt? Robert Queissner von der <a href=\"https://psychiatrie-psychotherapeutische-medizin.medunigraz.at/\">Klinischen Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin der Med Uni Graz</a> analysiert die Lust am Spuk.</i></p><p><p>Halloween war nicht immer so beliebt in Europa. Das Gruselfest ist erst vor relativ kurzer Zeit über den Atlantik nach Europa geschwappt. Mittlerweile gehört das kollektive Schaudern aber vor allem bei der jüngeren Generation fest in den Eventkalender. Halloween-Partys, makabre Kostüme, schauderhafter Schmuck und natürlich Horrorfilme sind im Oktober nicht mehr wegzudenken. Furcht, Angst und Ekel stehen im Mittelpunkt und wollen erweckt werden, dabei versuchen wir, diese Emotionen üblicherweise eher zu vermeiden. Warum sehnen wir uns also hin und wieder nach dem Spuk?</p></p><p><h4><br/> Angst ist nicht gleich Angst</h4></p><p><p>Die Lust an der Angst scheint auf den ersten Blick widersprüchlich zu sein. Tatsache ist jedoch, dass die körperliche Reaktion, welche durch das „emotionale Programm“ Angst hervorgerufen wird, nämlich die Freisetzung von diversen Stresshormonen, durchaus einer Art „Rausch“-Erleben gleichgesetzt werden kann. „Wir sehen ähnliche Phänomene bei der Ausübung u. a. von Extremsportarten. Hier werden gezielt in einem sicheren Rahmen Situationen erzeugt, die massiv unsere Psyche unter Stress setzen und entsprechende Reaktionen provozieren“, erklärt Robert Queissner. Jedoch ist der Brauch von Halloween nicht mit dem bloßen „Sich-Erschrecken“ gleichzusetzen. Es geht hier vielmehr um eine persönliche und auch gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Tod und der eigenen Vergänglichkeit, jenem Thema, das für jeden von uns, bewusst oder unbewusst, am meisten mit Angst besetzt ist.</p></p><p><h4><br/> Wo liegt die Verwandtschaft zwischen Tod und Angst?</h4></p><p><p>„Sie liegt in der ursprünglichsten Funktion der Emotion Angst an sich. Mindestens bei allen höheren Säugetieren zeigt sich diese Emotion in unterschiedlicher Ausprägung, mit dem gemeinsamen Sinn die jeweilige Lebensform vor potenziellen Gefahren für Leben und Gesundheit zu schützen. Hier verdeutlicht sich die Verwandtschaft dieser Themen, wobei die Angst beim Menschen sich nicht nur rein auf diese Funktion reduziert und Einfluss auf viele Sphären unseres soziokulturellen Handelns zeigt“, fasst Robert Queissner zusammen.</p></p><p><h4><br/> Halloween als Brauch</h4></p><p><p>Das Fest Halloween selbst stellt eine moderne Derivation unterschiedlicher christlicher wie auch heidnischer Bräuche zur Ehrung der Toten und Abwehr von bösen Geistern oder Ähnlichem dar. Unterschiedliche Ausprägungen dieser Feste gab und gibt es in unterschiedlichen Kulturen und geografischen Regionen. Das konkrete Fest geht zum einen wahrscheinlich motivisch auf das keltische Samhainfest wie auch auf zentraleuropäisch-christliche kulturelle Ereignisse, wie die Walpurgisnacht und sogenannte Heischebräuche, zurück. Es gibt, wenn auch die Feste in Ablauf und Bräuchen unterschiedlich scheinen, einen gemeinsamen Nenner, nämlich die Furcht vor einer unkenntlichen, allgegenwärtigen Bedrohung, die unser wie auch das Leben unserer Lieben verändern oder beenden kann. „Dieser Sachverhalt wird dann durch die Ausübung diverser kultischer Handlungen auf magischen Wegen abgelenkt bzw. abgewendet. Die Imitation dessen, was wir fürchten, im konkreten Fall durch Kostümierung und die überspitzte Hervorkehrung unterschiedlicher Wesenheiten des Todes, dient für uns als ein Vehikel, jene Angst zu verdrängen bzw. die Bedrohung als kontrollierbar zu erleben“, erklärt Robert Queissner.</p></p><p><h4><br/> Akzeptierte Tabubrüche</h4></p><p><p>Neben der Lust an der Angst stehen zu Halloween auch das Makabre und Ekelige im Vordergrund, Horrorfilme spielen gerne mit recht plastischen Darstellungen von Verletzungen oder Schlimmerem und auf Halloween-Partys sind Snacks in Form von Augäpfeln, Spinnen und anderem eher weniger Appetitlichen der Renner. Halloween eröffnet die Möglichkeit, in einem sozial akzeptierten Rahmen diese Grenzen zu überschreiten. Indirekt dient dieses „gezielte Brechen“ eines Tabus zu gewissen Zeiten und Situationen zu dessen Kräftigung. „Wobei in der heutigen Zeit in der zeitgenössischen Ausrichtung dieses Festes wahrscheinlich eher kommerzielle Interessen in der Ausübung gewisser Bräuche im Vordergrund stehen und sich nicht jedes Detail aus einem tiefsinnigen kulturhistorischen Prozess ableiten lässt“, schließt Robert Queissner ab.</p></p><p><h4 class=\"MsoBodyText\"><br/> Steckbrief: Robert Queissner</h4></p><p><p class=\"MsoBodyText\">Robert Queissner ist seit 2015 an der Klinischen Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin tätig. Sein klinischer wie auch wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der affektiven Erkrankungen, insbesondere dem Thema der biologischen Grundlagen der bipolaren affektiven Störung und der Erforschung damit zusammenhängender Biomarker und struktureller Veränderungen des Gehirns.</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":["Halloween","Geister","Spuk","Gespenster","Tod","Skelett"],"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2023-09-14T09:59:31+02:00","language":null},{"id":10881,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/salus-qualitaetspreis-zeichnet-gesundheitskompetenz-aus#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":68779,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63893/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/10-2022/WEB-SALUS-Pflege.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"WEB-SALUS-Pflege.jpg","size":393738},"title":"Auszeichnung mit dem SALUS - Bild: Gesundheitsfonds Steiermark/Loske","description":null,"alternative":"Auszeichnung mit dem SALUS - Bild: Salus - Bild: Gesundheitsfonds Steiermark/Loske"}],"contact_box":[{"id":72851,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/53506/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/contact/E-G/grossschaedl-franziska.png","mimetype":"image/png","filename":"grossschaedl-franziska.png","size":791197},"title":"Priv.-Doz.in Dr.in","name":"Franziska Großschädl","phone":"+4331638571688","url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/611dfaf9-e0c1-46a5-b459-310a7195028d","link_label":"Forschungsprofil","email":"franziska.grossschaedl@medunigraz.at","headline":"Kontakt","address":["Institut für Pflegewissenschaft",""]}],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,25,268],"groups":[],"related_links":[{"id":1021,"datetime":"2022-10-27T14:34:40+02:00","title":"Institut für Pflegewissenschaft","description":null,"url":"https://pflegewissenschaft.medunigraz.at/"},{"id":1022,"datetime":"2022-10-27T14:34:40+02:00","title":"Zum Video des Siegerprojektes","description":null,"url":"https://www.youtube.com/watch?v=qf09YH2MqIw&t=6s"},{"id":1023,"datetime":"2022-10-27T14:34:40+02:00","title":"Mehr über den Gesundheitspreis SALUS erfahren","description":null,"url":"https://gesundheitsfonds-steiermark.at/qualitaetsarbeit/salus/"},{"id":1024,"datetime":"2022-10-27T14:34:40+02:00","title":"Franziska Großschädl","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/611dfaf9-e0c1-46a5-b459-310a7195028d"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63892/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/10-2022/Header-SALUS.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"Header-SALUS.jpg","size":324599},"datetime":"2022-10-27T12:52:31+02:00","title":"SALUS: Qualitätspreis zeichnet Gesundheitskompetenz aus","teaser":"Preisträger des Steirischen Qualitätspreises für Gesundheit (SALUS) ist heuer das Institut für Pflegewissenschaft.","body":"<p>Kürzlich wurde in Graz der Steirische Qualitätspreis für Gesundheit vergeben. Verliehen wurde der Preis von der Gesundheitsplattform Steiermark, um Projekte und die dahinterstehenden Menschen auszuzeichnen. Sieger in der Kategorie Gesundheitskompetenz war das Projekt „Stärkung der Gesundheitskompetenz von Pflegepersonen durch Befähigung zum gesundheitskompetenten Handeln im Rahmen der tertiären Ausbildung in Graz“. Die Projektleiterin, <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/611dfaf9-e0c1-46a5-b459-310a7195028d\">Franziska Großschädl</a>, erklärt, dass bereits seit dem Jahr 2015 Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz am <a href=\"https://pflegewissenschaft.medunigraz.at/\">Institut für Pflegewissenschaft an der Medizinischen Universität Graz</a> umgesetzt werden und deren Projekterfolg anhand festgelegter Indikatoren gemessen wird.</p><p><h4><br/> Stärkung der Gesundheitskompetenz von Pflegepersonen</h4></p><p><p>Dieses Projekt wurde initiiert, da die Anforderungen an Gesundheitsprofessionist*innen steigen und dies vor allem die größte Gruppe, nämlich die Pflegenden, betrifft. Um selbst gesund bleiben zu können und gesundheitsrelevantes Wissen an Personen im Gesundheitssystem optimal vermitteln zu können, ist eine hohe Gesundheitskompetenz der Pflegenden erforderlich. Pflegewissenschaftliche Studien zeigen, dass eine hohe Gesundheitskompetenz der Pflegenden eine Verbesserung der Praxis schaffen kann. Ziel dieses Projektes ist daher die Stärkung der Gesundheitskompetenz in der und durch die Pflege in Österreich im Rahmen der universitären Ausbildung (Masterstudium) an der Medizinischen Universität Graz.</p></p><p><h4><br/> Gesundheitskompetenz als Bestandteil der universitären Lehre</h4></p><p><p>Zu Beginn des Projektes wurde das Thema Gesundheitskompetenz verstärkt in die Lehre aufgenommen. Dazu wurden in bestehende Lehrveranstaltungen Themen zu und über Gesundheitskompetenz integriert. Weiters wurde ein Wahlfach mit dem Titel „Stärkung der Gesundheitskompetenz – Rolle der Pflege“ konzipiert. Dieses wurde aufgrund des großen Interesses der Studierenden in ein Wahlpflichtmodul umgewandelt. Seit dem Wintersemester 2019 ist dies ein fixer Bestandteil des Curriculums für das Masterstudium Pflegewissenschaft. Seit Projektbeginn werden auch jährlich Abschlussarbeiten (Bachelor- und Masterthesen) mit dem Schwerpunktthema Gesundheitskompetenz ausgeschrieben und betreut. Dies ermöglichte es, dass mittlerweile eine beachtliche Zahl an wissenschaftlichen Abschlussarbeiten zum Thema Gesundheitskompetenz und Pflege besteht und erfolgreiche Arbeiten teils national und international ausgezeichnet wurden.</p></p><p><p>Während der gesamten Projektlaufzeit wurden Expert*innen zum Thema Gesundheitskompetenz aus der Steiermark miteinbezogen, um die Expertise aus Theorie und Praxis vereinen zu können. Mitarbeiter*innen von Institutionen wie beispielsweise dem Frauengesundheitszentrum und dem Verein IKEMBA wirken bei der Abhaltung von Lehrveranstaltungen und der Betreuung von Abschlussarbeiten mit. Dieser Praxisbezug erlaubt es, das Bewusstsein bei den Studierenden zur Gesundheitskompetenz von Menschen unterschiedlicher Subgruppen (wie beispielsweise Migrant*innen oder älteren Menschen) zu schärfen. Um evidenzbasierte Gesundheitsinformationen zu unterschiedlichen Pflegethemen auch einer breiteren Personengruppe zur Verfügung stellen zu können, werden auf der Institutshomepage, unter der Rubrik „<a href=\"https://pflegewissenschaft.medunigraz.at/forschung/forschung-trifft-praxis\">Forschung triff Praxis</a>“ regelmäßig neue Informationsmaterialien veröffentlicht.</p></p><p><p>Der Pflegeberuf ist eine Profession mit vielseitiger Ausprägung. Indem Personen aus dem Pflegesektor im Hinblick auf die Gesundheitskompetenz gut ausgebildet sind, kann in weiterer Folge das Gesundheitssystem durch die Einbeziehung dieser Expert*innen gesundheitskompetenter gemacht werden. Durch dieses Projekt kann aufgezeigt werden, dass die Pflege eine wichtige Ressource zur Stärkung der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung darstellt.</p></p><p><p><i>Hinweis der Redaktion: Auch das Team der Klinischen Abteilung für Neonatologie wurde mit dem SALUS ausgezeichnet. Ein Bericht dazu folgt.</i></p></p><p><p><i>Textnachweis: Franziska Großschädl, Institut für Pflegewissenschaft</i></p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":["Gesundheitspreis","Krankenpflege","Altenpflege"],"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-10-27T14:34:40+02:00","language":null},{"id":10879,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":5692,"pid":8139,"title":"News-Storage (nur Intranet)","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[266,267],"groups":[{"id":3,"title":"Intranet"},{"id":5,"title":"Bedienstete"},{"id":6,"title":"Studierende"}],"related_links":[],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/61185/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/header-event-03.png","mimetype":"image/png","filename":"header-event-03.png","size":774893},"datetime":"2022-10-25T18:12:55+02:00","title":"TEDxMedUniGrazWomen: Jetzt Restplatz sichern","teaser":"","body":"<p>Am 07. November 2022 findet die 1. TEDxMedUniGrazWomen in der Aula der Med Uni Graz statt. Dabei werden 12 Frauen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten mit frischen und spannenden Themen begeistern.</p><p><p>Wollen auch Sie Teil der TEDx Experience werden?</p></p><p><p>Dann reservieren Sie sich schnell Ihr kostenloses Ticket auf <a href=\"https://tedxmedunigraz.com/\">www. tedxmedunigraz.com</a> und freuen Sie sich auf einen spannenden Nachmittag!</p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-10-27T08:51:09+02:00","language":null},{"id":10877,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/rueckblick-international-day-2022#sl-content","media":[],"gallery":[{"id":68752,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63882/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/10-2022/International_Day/InternationalDay2022-1.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"InternationalDay2022-1.jpg","size":264272},"title":"Das Interesse war groß","description":null,"alternative":"International Day 2022"},{"id":68753,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63881/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/10-2022/International_Day/InternationalDay2022-2.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"InternationalDay2022-2.jpg","size":232421},"title":"Interessierte haben viele Optionen","description":null,"alternative":"International Day 2022"},{"id":68754,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63879/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/10-2022/International_Day/InternationalDay2022-3.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"InternationalDay2022-3.jpg","size":168223},"title":"Wichtige Informationen von den Expert*innen","description":null,"alternative":"International Day 2022"},{"id":68755,"media":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63878/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/10-2022/International_Day/InternationalDay2022-4.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"InternationalDay2022-4.jpg","size":171572},"title":"Für Verpflegung war gesorgt","description":null,"alternative":"International Day 2022"}],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,267],"groups":[],"related_links":[{"id":1020,"datetime":"2022-10-25T13:47:41+02:00","title":"International Office","description":null,"url":"https://international-office.medunigraz.at/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63880/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-speziell/2022/10-2022/International_Day/InternationalDay2022-Head.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"InternationalDay2022-Head.jpg","size":277567},"datetime":"2022-10-25T13:18:08+02:00","title":"Rückblick: Das war der International Day 2022","teaser":"Studierende und Graduierte konnten sich über studienbezogene Auslandsaufenthalte informieren.","body":"<p><i>Am 13. Oktober veranstaltete das International Office die jährliche Info-Messe zu studienbezogenen Auslandsaufenthalten.</i></p><p><p><i></i>Das <a href=\"https://international-office.medunigraz.at/\" title=\"International Office\">International Office</a> lud Studierende und Graduierte ein, um sie über die zahlreichen Möglichkeiten eines studienbezogenen Auslandsaufenthalts zu informieren. Mit rund 70 Besucher*innen stieß die Veranstaltung wieder auf reges Interesse. Die einzelnen Mobilitätsprogramme der Med Uni Graz wurden in einer Kurzpräsentation vorgestellt, danach informierte und beriet das Team des International Office Interessierte bei Info-Ständen und beantwortete sämtliche Fragen zu Zielländern, Partnerinstitutionen, Fördermöglichkeiten, Bewerbungsverfahren, der bestmöglichen Integration eines Auslandsaufenthaltes ins Studium u.v.m.</p></p><p><p>Im Rahmen des International Day feierte das International Office auch die #ErasmusDays, eine europaweite Initiative mit dem Ziel, die zahlreichen Möglichkeiten des Erasmus-Programms zu verbreiten und den Erfolg von Erasmus+ zu feiern. Ein buntes Fingerfood-Buffet rundete den schönen Nachmittag ab.</p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-10-25T13:47:41+02:00","language":null},{"id":10875,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/forscher-der-med-uni-graz-wird-mitglied-in-internationaler-forschungsgesellschaft#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,267],"groups":[],"related_links":[{"id":1018,"datetime":"2022-10-25T09:31:52+02:00","title":"Sigma Xi","description":null,"url":"https://www.sigmaxi.org/"},{"id":1019,"datetime":"2022-10-25T09:31:52+02:00","title":"Berthold Huppertz","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/4e663e7f-a2a1-4545-921a-e7f1adca9c19"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/54589/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-news/header-news-allgemein/erfolg-news.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"erfolg-news.jpg","size":382801},"datetime":"2022-10-25T08:45:49+02:00","title":"Forscher der Med Uni Graz in internationaler Forschungsgesellschaft","teaser":"Berthold Huppertz wurde als Mitglied der Forschungsgesellschaft Sigma Xi aufgenommen","body":"<p>Ein Forscher der Med Uni Graz wurde aufgrund seiner herausragenden wissenschaftlichen Arbeit in die angesehene Forschungsgesellschaft „Sigma Xi“ aufgenommen. Berthold Huppertz, Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls für Zellbiologie, Histologie und Embryologie der Med Uni Graz und 1. Stellvertretender Vorstand des Gottfried Schatz Forschungszentrums wurde direkt in den illustren Kreis der Mitglieder aufgenommen.</p><p><p>Sigma Xi als wissenschaftliche Vereinigung wurde 1886 an der Cornell University in Ithaca, im US-Bundesstaat Ney York gegründet und verschreibt sich der Würdigung und Förderung wissenschaftlicher Arbeit und der Vernetzung von Wissenschafter*innen verschiedener Disziplinen. Üblicherweise müssen Mitglieder zuerst als Aufnahmemitglieder (Associate Member) in die Gesellschaft gewählt werden, bevor sie nach weiteren Erfolgen zu Vollmitgliedern werden. Berthold Huppertz wurde allerdings direkt zum Vollmitglied der Vereinigung ernannt – ein Schritt, der nur sehr selten passiert.</p></p><p><p>Die Med Uni Graz gratuliert Berthold Huppertz herzlich zu diesem Erfolg!</p></p>","start":null,"end":null,"author":"Thomas Edlinger","email":"thomas.edlinger@medunigraz.at","keywords":null,"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2022-10-25T09:31:52+02:00","language":null},{"id":10874,"url":"https://www.medunigraz.at/news/detail/sichere-medikamentenausgabe-als-forschungsziel#sl-content","media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":61,"pid":8139,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":8139,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":true,"domains":["www.medunigraz.at"],"uri":"https://www.medunigraz.at/"}],"categories":[9,14,25,269,270,275,291],"groups":[],"related_links":[{"id":1014,"datetime":"2023-09-14T09:59:47+02:00","title":"Gerald Sendlhofer","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/055b510f-e426-4f69-8d9f-0da76f768439"},{"id":1017,"datetime":"2023-09-14T09:59:47+02:00","title":"Julia Mader","description":null,"url":"https://ris.medunigraz.at/de/persons/85302c59-634f-4b4b-adfd-5d19596b9266"},{"id":1015,"datetime":"2023-09-14T09:59:47+02:00","title":"Forschungseinheit Safety and Sustainability in Health Care","description":null,"url":"https://plastische-chirurgie.medunigraz.at/forschung/sicherheit-und-nachhaltigkeit-im-gesundheitswesen"},{"id":1016,"datetime":"2023-09-14T09:59:47+02:00","title":"K-Businesscom","description":null,"url":"https://www.k-business.com/"}],"related_media":[],"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/63871/","original":"https://www.medunigraz.at/frontend/user_upload/images/header-themen/diagnostik/medikamente-Nikolai-Sorokin.jpg","mimetype":"image/jpeg","filename":"medikamente-Nikolai-Sorokin.jpg","size":668898},"datetime":"2022-10-24T16:04:19+02:00","title":"Sichere Medikamentenausgabe als Forschungsziel","teaser":"Die Med Uni Graz und K-Businesscom arbeiten gemeinsam an der lückenlosen Absicherung der Medikamentenausgabe.","body":"<p><i>Die Medizinische Universität Graz und der Digitalisierungsspezialist K-Businesscom haben eine Forschungskooperation vereinbart. In Zukunft soll künstliche Intelligenz den Kliniken helfen, die Medikamentenvergabe lückenlos abzusichern. Hintergrund: Jedes Jahr sterben weltweit tausende Menschen an einer falschen Medikation im Krankenhaus. Auf den Stationen herrscht bei der Ausgabe von Arzneimitteln an mehreren Stellen hohe Verwechslungsgefahr. Smart Medication soll dieses Sicherheitsproblem beheben.</i></p><p><p>„Bei der Zuteilung von Medikamenten im Spital passieren noch zu viele Fehler – diese Lücke gilt es zügig zu schließen“ sagt Gerald Sendlhofer, Leiter Qualitäts- und Risikomanagement, LKH-Universitätsklinikum Graz und Mitarbeiter der Research Unit for Safety and Sustainability in Health Care an der Med Uni Graz. Algorithmen, die nicht ermüden können, eignen sich in dieser Situation perfekt, um das stark beanspruchte Personal zu unterstützen.</p></p><p><h4><br/> Vier-Augen-Prinzip bei der Medikamentenvergabe</h4></p><p><p>„In unserem gemeinsamen Forschungsprojekt, gefördert durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), setzen wir auf das Vier-Augen-Prinzip von Mensch und Maschine für eine sichere Medikation – dabei kommen intelligente Bilderkennungsverfahren zum Einsatz“, sagt Michael Baumgartner, Leiter Business Consulting, Health und Social Care bei K-Businesscom. Zunächst soll eine umfassende Datenbank mit den am häufigsten verordneten Medikamenten angelegt werden. Später greift die KI darauf zurück, wenn die Medikamentenschachteln an Patient*innen abgegeben werden. Die Technologie prüft dann automatisch, ob die korrekten Arzneimittel in der richtigen Dosierung im Dispenser sind. Dazu werden die Informationen mit der elektronischen Fieberkurve abgeglichen.</p></p><p><h4><br/> Die „letzten Meter“ zum Krankenbett lückenlos absichern</h4></p><p><p>„Unser Forschungsprojekt fokussiert beim Weg der Medikamente zu den Patient*innen insbesondere auf die ‚letzten Meter‘“, sagt Michael Baumgartner. „Wir untersuchen, wie digitale Technik den Klinikalltag hier konkret verbessert.“ Gleichzeitig soll der Beitrag smarter Helfer gemessen werden, die schon täglich im Einsatz sind. Der digitale Visitenwagen enthält beispielsweise einen persönlichen „Medikamenten-Safe“. Zu Beginn der Visite scannt die Pflegekraft den Barcode am Handgelenk der Patienten. Erst dann öffnet sich die elektronische Patientenakte sowie das individuelle Arzneimittelfach - Verwechslung ausgeschlossen.</p></p><p><p>Zwei Jahre lang wollen die Forschungspartner untersuchen, welche handfesten Vorteile solche digitalen Helfer bringen. „Bereits in der eineinhalbjährigen Vorbereitungszeit haben wir hervorragend zusammengearbeitet“, sagt Gerald Sendlhofer. „Wir freuen uns schon auf die neuen Erkenntnisse, wie sich die Medikation in der Klinik künftig sicher gestalten lässt.“</p></p><p><p>Die Research Unit for Safety and Sustainability in Health Care, eine Forschungseinheit der Universitätsklinik für Chirurgie, c/o Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie der Medizinischen Universität Graz, ist dies die erste universitäre Einrichtung, die sich explizit mit den Themen „Sicherheit und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen“ auseinandersetzt. In enger Kooperation und Vernetzung mit dem LKH-Univ. Klinikum Graz, Stabsstelle Qualitäts- und Risikomanagement werden relevante Themen im Bereich der Gesundheitsversorgung gemeinsam bearbeitet. Wir betreiben Forschung in den Bereichen „Patient*innensicherheit“ und „nachhaltiger Gesundheitsversorgung“ und unterstützen deren Implementierung in den medizinischen Alltag.</p></p><p><p>Ziel ist es, sich mit der Erarbeitung von patient*innensicherheitsrelevanten Aspekten, der Implementierung von Methoden, Tools oder Devices sowie deren Nachhaltigkeit zu befassen und somit einen wesentlichen Beitrag zur Patient*innensicherheit und nachhaltigen Gesundheitsversorgung beizusteuern. Das Projekt wird an der Med Uni Graz in Kooperation mit der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie (Julia Mader), als Anwendungspartner, durchgeführt.</p></p>","start":null,"end":null,"author":null,"email":null,"keywords":["Tabletten","Arznei","Pille","Sicherheit"],"description":null,"topnews":false,"last_modified":"2023-09-14T09:59:47+02:00","language":null}]}