{"count":3906,"next":"https://api-test.medunigraz.at/v1/typo3/event/?format=json&limit=20&offset=3160","previous":"https://api-test.medunigraz.at/v1/typo3/event/?format=json&limit=20&offset=3120","results":[{"id":819,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":8761,"pid":1,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":1,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null}],"categories":[],"groups":[],"link":null,"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/30165/","original":null,"mimetype":"image/jpeg","filename":"161206_gluehbirne.jpg","size":81096},"related_links":[],"related_media":[],"start":"2017-03-09T15:14:38+01:00","end":"2017-03-10T01:00:00+01:00","allday":false,"title":"Ausschreibung: Gastronomie","organizer":null,"location":null,"teaser":"Einladung zu einem gastronomischen Wettbewerb zur Verpflegung von MitarbeiterInnen und Studierenden am MED\r\nCAMPUS.","body":"<h3>Ausschreibung: Gastronomischer Wettbewerb</h3><p></p><p>Sämtliche Studierende und MitarbeiterInnen, die im Rahmen der Eröffnung des MED CAMPUS Modul 1 ihren Arbeits- bzw. Studienort in die Stiftingtalstraße verlegen, sollen möglichst vor Ort qualitativ hochwertig kulinarisch versorgt werden. Zweck des Wettbewerbs ist die Ermittlung eines Betreibers oder mehrerer Betreiber von Imbissständen bzw. Automaten sowie Lieferservices, wodurch allen Angehörigen der Med Uni Graz und der am Standort angesiedelten Unternehmen, sowie den BesucherInnen, KundInnen, LieferantInnen und PatientInnen die Einnahme von Speisen und Getränken ermöglicht und ein ausgewogenes, variables Angebot an gesunden Speisen und Getränken geboten werden kann.</p><p>Details zur Ausschreibung finden Sie <a href=\"t3://file?uid=31858\">hier</a>, Angebote müssen bis spätestens 31. 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In ihrem Vortrag verstand es Irmgard Griss perfekt, die aktuelle Thematik höchst interessant und ansprechend zu vermitteln. Nach dem Vortrag nutzen die zahlreichen BesucherInnen die Möglichkeit Fragen zu stellen und es entwickelte sich eine dynamische Diskussionsrunde. Vizerektorin <span class=\"name-of-person\">Doris Lang-Loidolt</span> dankte dem hochkarätigen Gast zum Abschluss herzlich für den gelungenen Auftakt der Ringvorlesungsreihe.</p><p><br/> Alle Informationen und Termine zu Sustainability4U finden Sie <a href=\"http://sustainability4u.uni-graz.at/cms/index.php\" target=\"_blank\">hier</a>.</p><p><br/><span class=\"name-of-person\">Impressionen vom Semesterauftakt:</span></p><p><br/><br/></p>","keywords":null,"description":null,"register":false,"registration_end":null,"attending_fees":false,"attending_fees_info":null,"dfp_points":null,"contact":null,"email":null,"last_modified":"2017-03-09T12:54:48+01:00","language":null},{"id":817,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":8761,"pid":1,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":1,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null}],"categories":[9],"groups":[],"link":null,"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/29100/","original":null,"mimetype":"image/jpeg","filename":"161005_Forschung.jpg","size":88792},"related_links":[],"related_media":[],"start":"2017-03-08T08:49:32+01:00","end":"2017-03-09T01:00:00+01:00","allday":false,"title":"Weltfrauentag: 8. März","organizer":null,"location":null,"teaser":"Anlässlich des Weltfrauentages 2017 schreibt die GENDER:UNIT das 8. März Stipendium aus. ","body":"<h3>Weltfrauentag 2017: (Aus)Zeit für Wissenschaft </h3><p></p><p> Die Karriereverläufe von Frauen an Österreichs Universitäten weisen, trotz des hohen Frauenanteils unter den Studierenden, nach wie vor jene „Lecks“ auf, die den Begriff „Leaky Pipeline“ als Erklärungsmodell für Karriereunterschiede zwischen Männern und Frauen prägen. So nimmt der Frauenanteil mit höheren Karrierestufen immer mehr ab und der hohe Anteil an Frauen bei den Studienabschlüssen ist bei den ProfessorInnen nicht mehr zu finden. </p><p>Eine besondere Herausforderung im medizinisch klinischen Alltag ist es, genügend „Zeit für Forschung“ zu haben.  Daher werden anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentages am 8. März, bereits zum sechsten Mal durch die GENDER:UNIT Mittel zur Finanzierung zur Verfügung gestellt für: </p><p>kurzfristige Freistellungszeiten (3 – 6 Monate) vom Klinik- bzw. Routinedienst zu wissenschaftlicher Tätigkeit in der Ausbildung zur Fachärztin und postdoc-Phase:  </p><p><ul><li>zur Planung eines Projekts, dessen weitere Finanzierung von Dritter Seite geplant ist           </li><li>zur Konzentration auf wissenschaftliche Tätigkeit wie die Anbahnung neuer Kooperationen, die Etablierung von Methoden, die Einarbeitung von MitarbeiterInnen, die Einrichtung eines Labors </li><li> zum Abschluss eines laufenden Projekts, einer Publikation oder Habilitation</li></ul></p><p><h4>Zielgruppe und Bewerbung     </h4></p><p>Zur Bewerbung eingeladen sind alle wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen der Medizinischen Universität Graz, die sich in der Ausbildung zur Fachärztin oder in der postdoc-Phase befinden.   </p><p><h4>Bewerbungsvoraussetzungen    </h4></p><p><ul><li>Aufrechtes Dienstverhältnis an der Medizinischen Universität Graz </li><li>Genehmigte Freistellung ohne Bezüge </li><li>Konkretes wissenschaftliches Projekt/Vorhaben (siehe oben)       </li></ul></p><p></p><p>Die Anträge sind in elektronischer Form bis spätestens 23.04.2017 an die GENDER:UNIT zu richten unter: <a href=\"mailto:sandra.gamse@medunigraz.at\">sandra.gamse(at)medunigraz.at</a>  </p><p><br/>Weitere Informationen finden Sie <a href=\"http://www.medunigraz.at/en/genderunit/gleichstellung-frauenfoerderung-diversity-management/gender-karriere/stipendien-preise/8maerz-stipendium-auszeit-fuer-wissenschaft/\" target=\"_blank\">hier</a>.</p>","keywords":null,"description":null,"register":false,"registration_end":null,"attending_fees":false,"attending_fees_info":null,"dfp_points":null,"contact":null,"email":null,"last_modified":"2017-03-08T09:10:01+01:00","language":null},{"id":816,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":1275,"pid":1,"title":"Gesundheitsthemen","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":1,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null}],"categories":[9],"groups":[],"link":null,"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/31826/","original":null,"mimetype":"image/jpeg","filename":"170303_minimed_teaser.jpg","size":140945},"related_links":[],"related_media":[],"start":"2017-03-07T13:26:01+01:00","end":"2017-03-08T01:00:00+01:00","allday":false,"title":"Geehrt: Hellmut Samonigg","organizer":null,"location":null,"teaser":"Rektor Hellmut Samonigg erhält Ehrenpräsidentschaft von Mini Med für sein langjähriges Engagement.","body":"<h3>Zehn Jahre Mini Med Studium</h3><p><br/> Mehr als 70.000 BesucherInnen waren in den letzten zehn Jahren bei den Vorträgen von <a href=\"http://www.gesund.at/index.php?ctl=event_browser&amp;f[region_id]=25\" target=\"_blank\">Mini Med</a> an der Medizinischen Universität Graz zu Gast. Ein Erfolg, der wesentlich dem Engagement von Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg, Rektor der Med Uni Graz, zu verdanken ist. Für dieses große Engagement wurde ihm nun die Ehrenpräsidentschaft von Mini Med zu teil. RMA Vorstand Georg Doppelhofer und RMA Gesundheit Geschäftsführer Johannes Oberndorfer würdigten den Einsatz von Hellmut Samonigg rund um die Mini Med Vortragsreihe, um aktuelles Gesundheitswissen einem großen Publikum kostenfrei zugänglich zu machen. Bereits seit zehn Jahren stehen die ExpertInnen der Medizinischen Universität Graz Rede und Antwort und nehmen sich Zeit, um die Fragen der zahlreichen BesucherInnen zu beantworten. </p><p><br/> Hellmut Samonigg nahm die Ehrenpräsidentschaft dankend an und sicherte seinem Mini Med Nachfolger Univ.-Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz, Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, Med Uni Graz, seine volle Unterstützung zu. </p><p><br/> Wir gratulieren Rektor Samonigg herzlich zu dieser Auszeichnung. </p><p><br/><a href=\"http://www.gesund.at/index.php?ctl=event_browser&amp;f[region_id]=25\" target=\"_blank\">Informationen zum Mini Med Studium</a></p><p><br/><br/></p>","keywords":null,"description":null,"register":false,"registration_end":null,"attending_fees":false,"attending_fees_info":null,"dfp_points":null,"contact":null,"email":null,"last_modified":"2017-03-07T13:33:59+01:00","language":null},{"id":812,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":8761,"pid":1,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":1,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null}],"categories":[9],"groups":[],"link":null,"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/31810/","original":null,"mimetype":"image/jpeg","filename":"170306_lehrbuch_teaser.jpg","size":51806},"related_links":[],"related_media":[],"start":"2017-03-07T07:00:00+01:00","end":"2017-03-08T01:00:00+01:00","allday":false,"title":"Lehrbuch: Sporternährung","organizer":null,"location":null,"teaser":"Das Lehrbuch der Sporternährung unter Beteiligung von WissenschafterInnen der Med Uni Graz ist erschienen.","body":"<h3> WissenschafterInnen der Med Uni Graz präsentieren neues Lehrbuch zum Thema Sporternährung.  </h3><p></p><p>„Das Lehrbuch der Sporternährung ist das erste Kompendium dieser Art im deutschsprachigen Raum. Es bietet fundiertes wissenschaftliches Wissen rund um alle Aspekte der Sporternährung“, so Editor-in-chief und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Sporternährung, PD Mag. DDr. <span class=\"name-of-person\">Manfred Lamprecht</span>. </p><p><br/>Assoz.-Prof.in PDin Mag.a Dr.in <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/2884ab0d-0ee3-433c-8225-72bf99cd9932\" target=\"_blank\">Sandra Holasek,</a> Institut für Pathophysiologie und Immunologie der Med Uni Graz sowie Assoz.-Prof. PD Mag. Dr.<a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/7ccae64a-6920-43b2-8bc4-aac64d524369\" target=\"_blank\"> Gerhard Cvirn</a>, Institut für Physiologische Chemie der Med Uni Graz lieferten wesentliche wissenschaftliche Beiträge für die Erstellung des Buches. Gerhard Cvirn widmete sich den Kapiteln über die chemischen und biologischen Grundlagen der Sporternährung und Ernährungslehre. Co-AutorInnen: MMag. <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/feab862b-2777-4bef-93f0-a31d82922859\" target=\"_blank\">Sonja Lackner</a>, Institut für Pathophysiologie und Immunologie, Med Uni Graz, ua. Eine Liste der Co-AutorInnen finden Sie <a href=\"https://www.oegse.at/lehrbuch-der-sportern%C3%A4hrung/\" target=\"_blank\">hier</a>.</p><p><br/>Das Lehrbuch beinhaltet nicht nur wichtige Grundlagen aus den Bereichen Chemie, Biologie, Ernährungslehre und Trainingswissenschaft, sondern auch tiefergehendes Wissen rund um Kohlenhydrate, Proteine, Supplemente, die optimale Flüssigkeitszufuhr beim Sport und vieles mehr. Dabei bietet das Buch auch Inhalte rund um komplexere Aspekte der Sporternährung wie etwa Essstörungen, spezielle Ernährungsformen oder Ernährung bei Intoleranzen. Abgerundet wird das theoretische Wissen durch praxis-orientierte Speisepläne und speziell entwickelte Sporternährungsuhren, mehr als 400 Abbildungen und Tabellen geben wichtige visuelle Impulse für Lernende.  </p><p><br/>Das Buch wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Sporternährung (ÖGSE) herausgegeben. Weitere Informationen finden Sie unter<a href=\"https://www.oegse.at/lehrbuch-der-sporternährung/\" target=\"_blank\"> https://www.oegse.at/lehrbuch-der-sporternährung/ </a>  </p><p></p><p></p>","keywords":null,"description":null,"register":false,"registration_end":null,"attending_fees":false,"attending_fees_info":null,"dfp_points":null,"contact":null,"email":null,"last_modified":"2017-03-08T17:27:10+01:00","language":null},{"id":814,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":1275,"pid":1,"title":"Gesundheitsthemen","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":1,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null}],"categories":[9],"groups":[],"link":null,"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/31794/","original":null,"mimetype":"image/jpeg","filename":"170306_01_t.jpg","size":171141},"related_links":[],"related_media":[],"start":"2017-03-06T09:59:03+01:00","end":"2017-03-07T01:00:00+01:00","allday":false,"title":"Donau: Resistente Keime","organizer":null,"location":null,"teaser":"ForscherInnen entdecken multiresistente Keime im Flusswasser und weisen auf gefährliche Entwicklung hin.","body":"<h3> Joint Danube Survey: Multiresistente Bakterien in der Donau </h3><p><br/>Im Rahmen der alle sechs Jahre stattfindenden „Joint Danube Survey“ untersuchten internationale WissenschafterInnen aller Staaten des Donau-Einzugsgebietes den ökologischen Zustand und die Wasserqualität der schönen blauen Donau. Die von der internationalen Kommission zum Schutz der Donau (ICPDR) getragene Studie ist eine der größten multinationalen Fließgewässerexpeditionen weltweit. Im Rahmen der durchgeführten mikrobiologischen Untersuchungen, konnten multiresistente Keime im Flusswasser nachgewiesen werden, vor allem auch solche, die im Bereich von Spitälern sehr gefürchtet sind.</p><p></p><p><h4> Resistente Bakterien im Flusswasser: 20 verschiedene Antibiotika wirkungslos   </h4></p><p> Auf einer Länge von rund 2.900 km fließt die Donau als zweitlängster Strom Europas und internationalster Strom der Welt durch zehn Länder. Über den gesamten Flussverlauf wurden Wasserproben genommen und multidisziplinär analysiert. Im Zuge dieser Untersuchung wurden beispielsweise ornithologische Beobachtungen vorgenommen, aber auch physikalische, chemische und mikrobiologische Untersuchungen durchgeführt. Das Team um <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/382f887b-e50b-4703-b2f4-b6d9c9798a08\" target=\"_blank\">Clemens Kittinger</a> und <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/1400a7a2-89b5-45db-bc7e-3fb57a9ee1bc\" target=\"_blank\">Gernot Zarfel</a> vom Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin der Medizinischen Universität Graz war in diesem Zusammenhang mit dem Auffinden von Antibiotikaresistenzen in Wasserproben betraut. Die Wasserproben waren im Sommer 2013 im Rahmen der Joint Danube Survey von Mitarbeitern des Interuniversitären Zentrums für Wasser und Gesundheit in Wien genommen und an die Experten in Graz geliefert worden. Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchungen liegen nun in publizierter Form in der renommierten Fachzeitschrift PLOS ONE vor. „In den genommenen Wasserproben konnten wir insgesamt Resistenzen gegen 20 von 21 getesteten verschiedenen Antibiotika nachweisen, die normaler Weise in diesen Bakterien nicht vorhanden sind.“, berichtet Priv.-Doz. Mag. Dr. Gernot Zarfel vom Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin der Med Uni Graz.  </p><p><br/> Gemeinsam mit seinen KollegInnen hat er im Besonderen die Resistenzmuster von Escherichia coli und Klebsiella spp. untersucht. Beide Bakterien zählt man zu den Enterobakterien – Stäbchenbakterien, die üblicherweise im Darm zu finden sind. Die meisten Bakterien der Gattung Klebsiella sind für den Menschen harmlos. Jedoch können sie zB. bei immungeschwächten Personen auch Krankheiten hervorrufen, wie beispielsweise Durchfall, Harnwegsinfekte, Meningitis und andere mehr. Ähnliches gilt auch für Escherichia coli. „Infektion mit multiresistenten Erregern, sind dann in der Regel schwieriger zu therapieren“, so Gernot Zarfel. </p><p></p><p><h4> Gefährliche Entwicklung: Resistenzmechanismen ähnlich dem Spitalsbereich   </h4></p><p>Die WissenschafterInnen der Med Uni Graz isolierten die klinisch relevanten Bakterien Escherichia coli und Klebsiella aus den Wasserproben und untersuchten diese auf erworbene Antibiotikaresistenzen. Dabei stellte sich heraus, dass über ein Drittel der isolierten Escherichia coli und rund 15% der Klebsiella Isolate mindestens eine erworbene Resistenz aufwiesen, 10% waren sogar multiresistent, dh. drei oder mehrere der untersuchten Antibiotikaklassen waren wirkungslos. „Diese Aussage ist für den gesamten Verlauf der Donau gültig“, erläutert Gernot Zarfel. Zusätzlich suchten die ForscherInnen auch gezielt nach den in Krankenhäusern gefürchteten Resistenzmechanismen, extended spectrum beta lactamase ESBL und Carbapenemasen, Enzyme, die wichtige Antibiotika wirkungslos werden lassen. Es wurden sogar Isolate gefunden, wie sie ansonsten nur auf Intensivstationen beobachtet werden können. Gernot Zarfel beschreibt wie folgt: „Eines dieser Isolate trug das Gen für NDM-1 (Neu Dehli Metallo-Beta-Laktamase) und war gegen 18 von 20 getesteten Antibiotika resistent. Das Vorkommen von solchen Bakterien sorgt vor allem im Spitalsbereich für große Besorgnis.“  </p><p><br/> Die aktuellen Untersuchungen konnten zeigen, dass diese Bakterien nun auch im europäischen Flusswasser vorhanden sind. Sie dürften über Abwässer und Oberflächenabschwemmungen in die Flüsse getragen werden. „Auch geklärte Abwässer können diese Keime beinhalten“, erklärt Mag. Dr. Clemens Kittinger, „die eigentlichen Quellen stellen dabei Ausscheidungen von Menschen und Tieren dar. Wie bedeutend der Anteil von Flüssen an der Verbreitung von Resistenzen ist lässt sich zurzeit noch nicht sagen.“ </p><p><br/> „Spannend wird der Vergleich mit den geplanten Untersuchungen im Rahmen der JDS4, 2019“ ergänzt Clemens Kittinger, „ dabei wird sich zeigen, wie sich diese Problematik weiter entwickelt.“ </p><p><br/> <span class=\"name-of-person\">Weitere Informationen: </span><br/>Priv.-Doz. Mag. Dr. Gernot Zarfel <br/> Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin<br/> Medizinische Universität Graz <br/>Tel.: +43 316 385 73604 <br/><a href=\"mailto:gernot.zarfel@medunigraz.at\">gernot.zarfel@medunigraz.at</a><br/> <a href=\"http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0165820\" target=\"_blank\">http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0165820</a></p><p><a href=\"t3://file?uid=31795\" target=\"_blank\">Presse-Information</a></p><p><br/><br/></p>","keywords":null,"description":null,"register":false,"registration_end":null,"attending_fees":false,"attending_fees_info":null,"dfp_points":null,"contact":null,"email":null,"last_modified":"2017-03-06T10:08:17+01:00","language":null},{"id":813,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":8761,"pid":1,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":1,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null}],"categories":[9],"groups":[],"link":null,"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/31788/","original":null,"mimetype":"image/jpeg","filename":"170306_griss_teaser.jpg","size":57660},"related_links":[],"related_media":[],"start":"2017-03-06T08:29:40+01:00","end":"2017-03-07T01:00:00+01:00","allday":false,"title":"Vortrag: Irmgard Griss","organizer":null,"location":null,"teaser":"Vorlesung von Irmgard Griss über \"Populismus: Alter Wein in neuen Schläuchen?\" an der Med Uni Graz. ","body":"<h3>Irmgard Griss hält Vortrag an der Med Uni Graz</h3><p></p><p>Angesichts gegenwärtiger Entwicklungen auf europäischer und  internationaler Ebene scheint die Welt einem Scheidepunkt entgegen zu  steuern. Die Europäische Union gilt als das größte Friedensprojekt auf  unserem Kontinent und dennoch werden immer mehr kritische Stimmen laut,  die das politische System in Frage stellen. Ob es bessere Lösungen gibt  und wie diese umgesetzt werden können, werden ExpertInnen aus  verschiedenen Blickwinkeln im Rahmen der<span class=\"name-of-person\"> Sustainability4U-Ringvorlesung</span>  der vier Grazer Universitäten betrachten.</p><p>Den Auftakt der Vorlesungsreihe macht Irmgard Griss zum Thema <span class=\"name-of-person\">\"Populismus: Alter Wein in neuen Schläuchen?\"</span> an der Med Uni Graz.</p><p><br/>Zeit: Mittwoch, <span class=\"name-of-person\">08. 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Die Ergebnisse mit Implikationen für die Optogenetik wurden in Science Advances publiziert.</p><p><br/> Genetisch modifizierte Zellen mittels Licht zu kontrollieren ist das Ziel der Optogenetik. Grazer Wissenschafterinnen und Wissenschafter rund um Andreas Winkler vom Institut für Biochemie der TU Graz setzen einen Meilenstein für die zukünftige Entwicklung neuartiger rotlichtregulierter optogenetischer Werkzeuge zur gezielten Zellstimulation: Erstmals konnten sie in der Volllängenstruktur eines Rotlichtrezeptors molekulare Prinzipien der Sensor-Effektor-Koppelung beobachten und detaillierte Mechanismen der Signalübertragung über große Distanzen auf molekularer Ebene beschreiben. Die Forschungsergebnisse wurden nun im Open Access Journal Science Advances publiziert.  </p><p></p><p><h4> Eine Helix als Lichtschalter  </h4></p><p> Um zu überleben, müssen sich Zellen und Organismen effizient neuen Umweltbedingungen anpassen. Dafür sorgen modulare „Proteinbausteine“, die auf unterschiedlichste Weise miteinander wechselwirken und so zelluläre Netzwerke ermöglichen, die eine Anpassung an veränderte Umgebungen erlauben. Die Sensoren, also „Empfänger“ von äußeren Reizen wie etwa Licht, sind zum Teil direkt an spezifische Effektoren gekoppelt, um gezielt zelluläre Signalmoleküle je nach Bedarf zu aktivieren oder zu hemmen. In ihrer Arbeit präsentiert die Grazer Forschungsgruppe, der neben Forschenden der TU Graz auch Wissenschafter der Med Uni Graz angehören, nun molekulare Details eines rotlicht-empfindlichen Fotorezeptors, der an der Herstellung eines zentralen bakteriellen Botenstoffes beteiligt ist, und beschreibt erstmals die Struktur eines Volllängen-Fotorezeptors im Zusammenspiel mit seinem enzymatischen Effektor. Der Architektur und der Zusammensetzung des Verbindungsstückes, das Sensor und Effektor miteinander verknüpft, kommt dabei in der Lichtregulation besondere Bedeutung zu. TU Graz-Biochemiker Andreas Winkler, Leiter der Forschungsgruppe: „Mithilfe der Kombination aus Röntgenstrukturanalyse und der Methode des Wasserstoff-Deuterium-Austauschs, bei dem strukturelle Dynamik und Konformationsänderungen analysiert werden können, gelang es uns, die funktionellen Eigenschaften dieses helikalen Koppelungselements besser zu verstehen. Wir konnten zeigen, dass es durch die Belichtung des Sensors mit Rotlicht zu einer rotationsähnlichen Veränderung der Doppelwendel im Verknüpfungsbereich kommt, was wiederum Auswirkungen auf die enzymatische Aktivität des angrenzenden Effektors hat.“ Damit konnten die Grazer Forschenden erstmals strukturelle Daten zu einem rotlichtregulierten Volllängensystem ermitteln und molekulare Mechanismen der Signalübertragung beschreiben.  </p><p></p><p><h4> Auf dem Weg zum rationalen Protein-Design   </h4></p><p>Die Forschung trägt dazu bei, die Modularität natürlich vorkommender Proteindomänen besser zu verstehen und neue optogenetische Werkzeuge entwickeln zu können. In der Natur finden sich vielfältige Kombinationen unterschiedlicher Sensormodule, etwa Rotlichtsensoren, Blaulichtsensoren oder pH-Sensoren mit teilweise identen aber auch verschiedenen Effektoren. Daraus schließen die Forschenden, dass es molekulare Gemeinsamkeiten in der Signalweiterleitung gibt, und dass somit rationale und völlig willkürliche Kombinationen von Sensoren und Effektoren, die es so in der Natur nicht gibt, denkbar sind. Andreas Winkler: „Derzeit sind wir bei der Verwendung direkt regulierter enzymatischer Funktionalitäten großteils noch auf natürlich vorkommende Systeme limitiert. Langfristiges Ziel ist es, neue lichtregulierte Systeme zu generieren, welche die Beschränkungen der Natur überwinden und für unterschiedlichste Anwendungen etwa in der Optogenetik interessant sind.“</p><p><br/> Dieses Forschungsprojekt ist im Field of Expertise „Human &amp; Biotechnology“ verankert, einem von fünf strategischen Schwerpunktfeldern der TU Graz. Beteiligte Forschende sind zudem Mitglieder von BioTechMed-Graz, einem Kooperationsprojekt von TU Graz, Med Uni Graz und Uni Graz.  <br/><br/> <span class=\"name-of-person\"><br/>Nähere Informationen </span><br/> Zur Publikation in Science Advances <br/><a href=\"http://advances.sciencemag.org/content/3/3/e1602498\" target=\"_blank\">http://advances.sciencemag.org/content/3/3/e1602498 </a></p><p> Long-range allosteric signaling in red light–regulated diguanylyl cyclases <br/>Geoffrey Gourinchas, Stefan Etzl, Christoph Göbl, Uršula Vide, Tobias Madl, Andreas Winkler<br/><br/><a href=\"http://www.biochemistry.tugraz.at\" target=\"_blank\">http://www.biochemistry.tugraz.at</a><br/><a href=\"http://mbbc.medunigraz.at\" target=\"_blank\">http://mbbc.medunigraz.at</a><br/><a href=\"https://biotechmedgraz.at\" target=\"_blank\">https://biotechmedgraz.at</a>    <span class=\"name-of-person\"><br/><br/> <br/>Bildunterschrift: </span><br/>Schematische Darstellung der Belichtung der Sensordomäne des Fotorezeptors und der Fortpflanzung des Lichtsignals durch das Molekül bis hin zum Effektor <br/>(in rot am rechten Bildrand). © TU Graz/IBC <br/><br/>Textnachweis: TU Graz, Medienservice</p>","keywords":null,"description":null,"register":false,"registration_end":null,"attending_fees":false,"attending_fees_info":null,"dfp_points":null,"contact":null,"email":null,"last_modified":"2017-03-06T13:16:13+01:00","language":null},{"id":811,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":8761,"pid":1,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":1,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null}],"categories":[9],"groups":[],"link":null,"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/31784/","original":null,"mimetype":"image/jpeg","filename":"170203_caritas_teaser.jpg","size":181354},"related_links":[],"related_media":[],"start":"2017-03-03T15:06:59+01:00","end":"2017-03-04T01:00:00+01:00","allday":false,"title":"Unterstützung: Lerncafé Caritas","organizer":null,"location":null,"teaser":"Das Rektorat und die ÖH der Med Uni Graz unterstützen das Lerncafé der Caritas Steiermark.","body":"<h3>Unterstützung durch ÖH Weihnachtskonzert</h3><p></p><p>Wie jedes Jahr haben die Musikerinnen und Musiker der ÖH Med Uni Graz mit ihrem Weihnachtskonzert gute Stimmung verbreitet und bei den BesucherInnen für große Freude gesorgt. Rektor <span class=\"name-of-person\">Hellmut Samonigg</span> und Vizerektorin <span class=\"name-of-person\">Doris Lang-Loidolt</span> waren vom großen Engagement der Studierenden, neben den hohen Anforderungen des Studiums auch noch so fleißig zu proben, begeistert. Doch nicht nur die musikalische Glanzleistung sorgte beim Rektorat für Begeisterung, sondern vor allem auch der soziale Gedanke, die freiwilligen Spenden der Konzertgäste an das Lerncafé der Caritas Steiermark zu spenden. Aus diesem Grund haben Rektor Hellmut Samonigg und Vizerektorin Doris Lang-Loidolt kurzerhand beschlossen, die Einnahmen des Konzerts zu verdoppeln, um die kostenlose Lern- und Nachmittagsbetreuung für Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 15 Jahren aktiv zu unterstützen. </p><p> Nun begrüßte Caritas Direktor Mag. <span class=\"name-of-person\">Herbert Beiglböck</span>, MBA, Vizerektorin Doris Lang-Loidolt und Musikerinnen der ÖH Med Uni Graz im Lerncafé Mariengasse und bedankte sich herzlich für die großzügige Unterstützung. 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Nun erfolgt bis zum Sommer kontinuierlich die Übersiedelung des ersten Teils der vorklinischen Institute in den neuen Standort im Grazer Stiftingtal, womit die Med Uni Graz dem Ziel als Unternehmen an einem Standort verortet zu sein, einen großen Schritt näher kommt. Die Übersiedelung in den MED CAMPUS Modul 1 wird bis zum Beginn des Wintersemesters 2017/18 komplett abgeschlossen sein. </p><p></p><p><h4> MED CAMPUS Modul 1: Vollbetrieb ab Wintersemester 2017/18 </h4></p><p> Nach der kürzlich erfolgten baulichen Fertigstellung des MED CAMPUS Graz Modul 1 wurde nun von der Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. (BIG) das erste Modul des neuen zentralen Standortes der Medizinischen Universität Graz an eben diese übergeben. Als Bauherrin und Eigentümerin hat die BIG insgesamt rund EUR 180 Millionen in das Modul 1 des MED CAMPUS Graz investiert. Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der BIG, sieht das beeindruckende Projekt so: „Der neue MED CAMPUS Graz ist ein Leuchtturmprojekt in unserem Universitätsportfolio. Wir haben hier modernste Infrastruktur für Forschung und Lehre geschaffen und einen ersten Teil der vorklinischen Institute der Medizinischen Universität Graz an einem Standort gebündelt. Darüber hinaus streben wir mit dem MED CAMPUS die höchste Zertifizierungsstufe der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen an.“ </p><p> In den MED CAMPUS Modul 1 übersiedeln die Instituts-, Lehr- und Forschungsflächen der vorklinischen Institute, welche aktuell in der Harrachgasse 21 („Vorklinik“) untergebracht sind - dies mit Ausnahme des Instituts für Anatomie. Darüber hinaus werden im Modul 1 auch das Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin sowie das Institut für Pathologie Platz finden. Neben fünf großen modernst ausgestatteten Hörsälen wird auch eine multifunktionale Aula als Herzstück des neuen MED CAMPUS für die Lehre sowie darüberhinausgehend auch für Kongresse, Veranstaltungen und Festakte der Med Uni Graz zur Verfügung stehen. Im Bereich um die Aula befinden sich architektonisch durchdachte Studierzonen sowie ein Lichthof, der die Aula mit dem Außenraum verbindet. Die Besiedelung des neuen zentralen Universitätsstandortes ist ein kontinuierlicher Prozess, der bis zum September dieses Jahres abgeschlossen sein wird. Auch die technischen Anlagen laufen bereits im Probebetrieb, so dass mit Beginn des Wintersemesters 2017/18 der Studienbetrieb aufgenommen werden kann. </p><p> Hellmut Samonigg, Rektor der Med Uni Graz, sieht der Inbetriebnahme des MED CAMPUS Graz Modul 1 mit großer Freude entgegen: „Mit der Umsetzung und baldigen Eröffnung des Modul 1 des MED CAMPUS Graz im Oktober 2017 ist ein erster großer Schritt in die Zukunft der Medizinischen Universität Graz getan. Durch das Zusammenrücken der vorklinischen und klinischen Bereiche und die dadurch entstehenden kurzen Wege wird es sowohl in Studium und Lehre als auch in der Forschung große Synergieeffekte geben, welche den Standort Graz nachhaltig attraktivieren werden.“ </p><p></p><p><h4> MED CAMPUS Graz: Ausbau in zwei Modulen </h4></p><p> Der MED CAMPUS Graz als zentraler Standort der Med Uni Graz wird in zwei Modulen auf einem rund 2,7 Hektar großen Grundstück in der Neuen Stiftingtalstraße errichtet und durch eine Brücke über die Stiftingtalstraße miteinander verbunden. Das Erd- und das erste Obergeschoß werden die Lehre – also Hörsäle und Seminarräume – für rund 1.200 Studierende der Med Uni Graz beherbergen. Insgesamt bietet der MED CAMPUS 4.300 Studierenden Platz an Kommunikations- und Freiflächen. Im zweiten Obergeschoß entsteht die sogenannte Campusebene. Hier werden Freiflächen und mehrere bis zu sechs Stockwerke hohe Baukörper für die einzelnen Institute mit Büros und Labors für rund 840 MitarbeiterInnen errichtet. \"Erstmals werden mit dem MED CAMPUS Modul 1 und 2 alle Bereiche der Medizinischen Universität Graz an einem Ort gebündelt. Dies bedeutet einen qualitativen Quantensprung in der Forschung und Lehre der Med Uni Graz“, sagt Hellmut Samonigg. </p><p></p><p><h4> Fokus Umwelt: Energieeffizienz und Nachhaltigkeit </h4></p><p> Der MED CAMPUS Graz Modul 1 wird voraussichtlich als erstes Laborgebäude überhaupt mit der höchsten Zertifizierungsstufe der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (ÖGNI) ausgezeichnet. Die Vorzertifizierung hat bereits stattgefunden. Insgesamt sind 236 Bohrpfähle, die unter der Bodenplatte des Gebäudekomplexes verlaufen, thermisch aktiviert. Das bedeutet, dass die Pfähle mit einem Rohrsystem versehen wurden, in dem ein Flüssigkeitsgemisch zirkuliert. Je nach Bedarf nimmt es Wärme auf (Heizen) oder gibt sie ab (Kühlen). Einen wesentlichen Teil des Wärme- und Kältebedarfs werden künftig die Geothermiesonden abdecken. Dazu wurden 119 Tiefensonden jeweils 125 Meter unter der Erde installiert, die im Sommer durch ein temperiertes Flüssigkeitsgemisch für angenehme Frische und im Winter für wohlige Wärme sorgen. 35 Prozent des Kühl- und 55 Prozent des Heizwärmebedarfs werden damit durch diese alternative Energiequelle gewonnen. Neben der Speicherkraft von Erdreich und Wasser wird auch die Luft genutzt. Die warme Abluft aus den Serverräumen wird ebenfalls zum Heizen eingesetzt. Um den Energieverbrauch insgesamt gering zu halten, werden die Beleuchtung und die Beschattung des Gebäudes automatisiert, je nach Licht- und Sonnenstand, gesteuert.  </p><p></p><p><h4>MED CAMPUS Modul 2</h4></p><p> Während das Modul 1 des MED CAMPUS im Oktober 2017 in Vollbetrieb geht, befindet sich das Modul 2 noch in Vorbereitung. Eine definitive Finanzierungssicherung von Seiten des Bundesministeriums für Finanzen liegt noch nicht vor. „Durch die Vernetzung aller einzelnen Institutionen wird durch den MED CAMPUS eine Brücke zur Wirtschaft und zum Universitätsklinikum geschlagen. Jedoch können erst durch die Umsetzung des gesamten MED CAMPUS (Modul 1 und 2) sämtliche Synergiepotentiale voll ausgeschöpft werden“, betont Hellmut Samonigg. </p><p>Im Modul 2 des MED CAMPUS ist die Verortung der Instituts-, Lehr und Forschungsflächen der Institute für Pathophysiologie und Immunologie, Experimentelle und Klinische Pharmakologie, Gerichtliche Medizin, Pflegewissenschaft sowie Sozialmedizin und Epidemiologie bzw. auch weitere vom Modul 1 nicht erfasste Hörsäle und Seminarräume für die allgemeine Lehre, sowie Verwaltungsflächen der Med Uni Graz geplant. Zusätzlich zu den institutseigenen Forschungsflächen werden im Modul 2 auch kompetitiv zu vergebende Forschungsräume umgesetzt. Auch dieser Forschungsbereich kann erst durch die Verwirklichung von Modul 2 umgesetzt werden. Weiters ist ergänzend zur Umsetzung des MED CAMPUS Modul 2 zusätzlich auch der Transfer des Instituts für Anatomie vom Standort Harrachgasse in den Bereich des LKH-Univ. Klinikum Graz geplant. </p><p></p><p><h4>ZWT Graz: Forschungszentrum am MED CAMPUS Graz</h4></p><p> Bereits fertiggestellt wurde das von der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Medizinischen Universität Graz gemeinsam im Rahmen einer eigenen Gesellschaft (ZWT-GmbH) errichtete ZWT (Zentrum für Wissens- und Technologietransfer in der Medizin), in welchem Labor- und Büroflächen für Forschungseinrichtungen, Spin-offs und Firmenansiedelungen zur Verfügung stehen. Das ZWT ist das erste österreichische Technologie- und Forschungszentrum, das baulich und organisatorisch vollständig in einen Universitätscampus integriert ist. Dass die Idee zur Vernetzung zwischen der Med Uni Graz und der Wirtschaft tatsächlich funktioniert, zeigt der hohe Auslastungsgrad im ZWT. Bereits 98% der Flächen sind nach knapp drei Jahren nach der Inbetriebnahme an Forschungseinrichtungen, Firmenansiedelungen und Spin-Offs vermietet. </p><p></p><p><a href=\"t3://file?uid=31746\" target=\"_blank\">Presse-Information</a></p><p></p><p></p>","keywords":null,"description":null,"register":false,"registration_end":null,"attending_fees":false,"attending_fees_info":null,"dfp_points":null,"contact":null,"email":null,"last_modified":"2017-03-06T15:59:48+01:00","language":null},{"id":809,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":8761,"pid":1,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":1,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null}],"categories":[9],"groups":[],"link":null,"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/31623/","original":null,"mimetype":"image/jpeg","filename":"280217_delegation_teaser.jpg","size":143137},"related_links":[],"related_media":[],"start":"2017-02-28T13:58:30+01:00","end":"2017-03-01T01:00:00+01:00","allday":false,"title":"Welcome: Internationale Gäste","organizer":null,"location":null,"teaser":"Med Uni Graz unterstützt mit langjährigem Know-How bei der Internationalisierung von asiatischen Universitäten.","body":"<h3> Delegation: Zu Gast an der Med Uni Graz </h3><p></p><p> Im Rahmen des EU-Projektes <span class=\"name-of-person\">„Marco Polo“</span> war kürzlich eine 11-köpfige Delegation aus Thailand, Malaysia und Vietnam zu Gast an der Med Uni Graz. Ziel dieses Projektes ist die Internationalisierung der asiatischen Universitäten. Die VertreterInnen der asiatischen Universitäten zeigten insbesondere Interesse an den unterschiedlichen Mobilitätsprogrammen für Studierende und Graduierte. Vizerektorin <span class=\"name-of-person\">Doris Lang-Loidolt</span> begrüßte die Gäste und informierte über den neuen MED CAMPUS der Med Uni Graz. Mag.a <span class=\"name-of-person\">Christina Schönbacher</span>, MBA, gab der Delegation einen Überblick über die unterschiedlichen internationalen Mobilitätsangebote sowie Services für Incomings und Outgoings. Zudem informierte Mag. 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Schlagartig ändert sich nicht nur das Leben des/der PatientIn, sondern auch das der Familie. Dieser belastenden Situation nimmt sich das Projekt „ICU-Families“ an, das der Unterstützung von Angehörigen kritisch kranker Menschen gewidmet ist. Dieses Vorhaben wurde nun mit dem Forschungsförderungspreis der <span class=\"name-of-person\">Österreichischen Gesellschaft für internistische und allgemeine Intensivmedizin und Notfallmedizin</span>, kurz ÖGIAIN, ausgezeichnet.  </p><p> Diese Anerkennung wurde dem erfolgreichen Team der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Med Uni Graz bei den Wiener Intensivmedizinischen Tagen im Februar zuteil. Projektleiterin Assoz.-Prof.in Dr.in <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/9116b596-76ae-4acd-a172-3296689da92b\" target=\"_blank\">Karin Amrein</a>, MSc, und Dissertantin Mag.a <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/aed7d4ab-10ad-4273-b19b-c364b6a902c7\" target=\"_blank\">Magdalena Hoffmann</a>, MBA MSc, nahmen die Auszeichnung entgegen. </p><p> Herzliche Gratulation! </p><p></p><p></p>","keywords":null,"description":null,"register":false,"registration_end":null,"attending_fees":false,"attending_fees_info":null,"dfp_points":null,"contact":null,"email":null,"last_modified":"2017-02-23T09:56:42+01:00","language":null},{"id":807,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":8761,"pid":1,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":1,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null}],"categories":[9],"groups":[],"link":null,"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/10791/","original":null,"mimetype":"image/jpeg","filename":"140901_01.jpg","size":82153},"related_links":[],"related_media":[],"start":"2017-02-22T11:04:57+01:00","end":"2017-02-23T01:00:00+01:00","allday":false,"title":"Studium: Anmeldung beginnt","organizer":null,"location":null,"teaser":"Jetzt anmelden: Die Onlineanmeldung für den Aufnahmetest zum Medizinstudium in Österreich startet am 01. März.","body":"<h3>Österreichweit stehen 1.620 Studienplätze zur Verfügung</h3><p><br/>Am 1. März 2017 startet die Internet-Anmeldung für die BewerberInnen für die Studienplätze der Human- oder Zahnmedizin für das Studienjahr 2017/18 an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz. Bis 31. März 2017 ist es möglich, sich unter <a href=\"https://www.medunigraz.at/typo3/www.medizinstudieren.at\" target=\"_blank\">www.medizinstudieren.at</a> für die Aufnahmeverfahren am 7. Juli 2017 zu registrieren. </p><p><br/> Als optimale Vorbereitung für die Tests finden sich über die Website <a href=\"https://www.medunigraz.at/typo3/www.medizinstudieren.at\" target=\"_blank\">www.medizinstudieren.at</a> zahlreiche Übungsbeispiele und Informationen zu den einzelnen Testteilen. Über diese Website finden Sie auch Informationen zu allen Standorten sowie Antworten auf alle weiteren Detailfragen zum Test – von A wie Anmeldung bis Z wie Zulassung.  </p><p></p><p><h3> Inhalte der Aufnahmetests MedAT-H und MedAT-Z </h3></p><p>Der Aufnahmetest für Humanmedizin (MedAT-H) ist ein mehrteiliges, schriftliches Verfahren und gliedert sich in folgende Abschnitte: </p><p> <span class=\"name-of-person\">Basiskenntnistest      Medizinische Studien:</span> <br/>Überprüfung des schulischen Vorwissens aus den      Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Mathematik<br/><br/><span class=\"name-of-person\">Textverständnistest:</span> <br/>Überprüfung von Lesekompetenz und Verständnis von Texten<br/><br/><span class=\"name-of-person\">Kognitive Fähigkeiten und      Fertigkeiten:</span><br/> Dieser Testteil besteht aus fünf Aufgabengruppen      (Zahlenfolgen, Gedächtnis und Merkfähigkeit, Figuren zusammensetzen,      Wortflüssigkeit sowie Implikationen erkennen) und umfasst kognitive      Basisfähigkeiten und -fertigkeiten.<br/><br/><span class=\"name-of-person\">Sozial-emotionale      Kompetenzen: </span><br/>Dieser Testteil besteht aus den Aufgabengruppen „Soziales      Entscheiden“ und „Emotionen Erkennen“, die wesentliche Aspekte      sozial-emotionaler Kompetenzen erfassen. </p><p><br/> Der Aufnahmetest für Zahnmedizin (MedAT-Z) ist großteils identisch mit dem MedAT-H. 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Dr. <span class=\"name-of-person\">Josef Haas</span> über spezielle Herausforderungen aus der Sichtweise der nicht-kommerziellen Forschung und vermittelte einen Einblick in die zu bewältigenden Herausforderungen für die österreichischen Ethikkommissionen.  </p><p><br/>Die breite Information aller an Klinischen Prüfungen Beteiligten ist eine wichtige Voraussetzung für eine optimale Vorbereitung auf die kommenden Neuerungen. Durch den sehr guten Besuch dieser Veranstaltung (ca. 200 TeilnehmerInnen aus den unterschiedlichsten Bereichen) konnte ein wichtiger Schritt dazu gesetzt werden.</p><p><br/>Die Vorträge der Veranstaltung könnten unter dem Link <a href=\"https://youtu.be/gCFqhRNedY0\" target=\"_blank\">https://youtu.be/gCFqhRNedY0</a> abgerufen werden</p>","keywords":null,"description":null,"register":false,"registration_end":null,"attending_fees":false,"attending_fees_info":null,"dfp_points":null,"contact":null,"email":null,"last_modified":"2017-02-23T11:24:09+01:00","language":null},{"id":804,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":1275,"pid":1,"title":"Gesundheitsthemen","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":1,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null}],"categories":[9],"groups":[],"link":null,"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/31462/","original":null,"mimetype":"image/jpeg","filename":"172002_01_t.jpg","size":146393},"related_links":[],"related_media":[],"start":"2017-02-20T09:47:50+01:00","end":"2017-02-21T01:00:00+01:00","allday":false,"title":"Leuchttürme: BioTechMed-Graz","organizer":null,"location":null,"teaser":"BioTechMed-Graz investiert insgesamt EUR 2,3 Millionen für vier herausragende Leuchtturm-Forschungsprojekte.","body":"<h3>Innovative Forschungsprojekte fördern</h3><p><br/> Sie sollen buchstäblich die Strahlkraft erhöhen – die vier Leuchtturmprojekte der Kooperation <a href=\"https://biotechmedgraz.at/\" target=\"_blank\">BioTechMed-Graz</a>. Höchstes internationales Niveau haben dabei nicht nur die eingereichten und in Folge vorgestellten Forschungsvorhaben. An weltweiten Maßstäben orientierte sich nämlich auch die Vergabe der Mittel auf Basis eines kompetitiven Verfahrens. Insgesamt 37 Anträge haben gemeinsame Forschungsgruppen von Karl-Franzens-Universität, Medizinischer sowie Technischer Universität Graz eingereicht. „Das enorme Interesse der ForscherInnen hat die Erwartungen deutlich übertroffen und gezeigt, wie wichtig diese Kooperationsprojekte für den Forschungsstandort sind“, schildert BioTechMed-Direktor Rudolf Zechner. Im Zuge eines internationalen Gutachterverfahrens wurden schließlich vier Projekte ausgewählt, die in den kommenden drei Jahren mit insgesamt mehr als 2,3 Millionen Euro gefördert werden. Die Förderung wird aus den laufenden Leistungsvereinbarungen aller drei Universitäten gespeist, die insgesamt mehr als fünf Millionen Euro für BioTechMed-Graz eingeworben hatten. </p><p></p><p><h4> Gesundes Altern durch periodisches Fasten </h4></p><p>Die Reduktion der täglichen Kalorienaufnahme schützt gegen unterschiedlichste Erkrankungen wie Diabetes und metabolisches Syndrom, Neurodegeneration oder Krebs. Eine besser und leichter durchführbare Alternative ist das periodische oder intermittierende Fasten. Diese Art des Fastens ist charakterisiert durch den Wechsel von Phasen mit vollkommenem Verzicht auf Nahrungsaufnahme, gefolgt von Phasen mit uneingeschränkter Zufuhr. Im Projekt „EpiAge“ werden Blutproben von Menschen untersucht, die einem 24 Stunden-Fastenrhythmus folgen, das heißt, auf einen Fastentag folgt ein Tag, an dem alles gegessen werden darf. Obwohl seit Jahren die positiven Effekte des Fastens auf die Gesundheit propagiert werden, fehlt nach wie vor das Verständnis der grundlegenden molekularen Mechanismen. Basierend auf der „InterFAST“ Studie, in der Menschen, die periodisch fasten, medizinisch begleitet und regelmäßig untersucht wurden, wird das Leuchtturmprojekt die molekularen Mechanismen des periodischen Fastens analysieren. <br/><br/> Fördersumme: 749.000 Euro<br/>Projektleiter: Frank Madeo, Institut für Molekulare Biowissenschaften, Uni Graz </p><p></p><p><h4> Die Rolle von Enzymen bei der Bekämpfung von Krankheiten </h4></p><p>Viele Enzyme, welche die Bildung oder den Abbau bioaktiver Lipide (Fette) und damit den Stoffwechsel von Zellen und so in Folge auch Entzündungsprozesse und Krebswachstum beeinflussen, sind derzeit noch unbekannt oder unzureichend beschrieben. Das Projekt konzentriert sich nun auf die Erforschung von drei Enzymen. Ziel ist es, ihre Funktion in der Herstellung und im Abbau bioaktiver Lipide aufzuklären und deren Rolle bei verschiedenen Krankheiten wie Atherosklerose sowie bei Darm- und Atemwegserkrankungen besser zu verstehen. Kennt man diese Enzyme und ihre Effekte, kann man in die Freisetzung dieser Botenstoffe eingreifen und dadurch unerwünschte Wirkungen wie Entzündung oder Schmerz verhindern. <br/><br/>Fördersumme: 750.000 Euro<br/>Projektleiterin: Dagmar Kratky, Institut für Molekularbiologie und Biochemie, Med Uni Graz</p><p></p><p><h4> Bildbasiertes Lernen für Computermodelle des Herzens</h4></p><p> Computermodelle, die in der Lage sind, den Herzschlag von PatientInnen detailliert zu simulieren, gelten als die vielversprechende Technologie, um die Diagnostik von Herzerkrankungen zu verbessern. Solche Modelle erlauben es, therapeutische Szenarien computergestützt zu simulieren und eine optimale Therapie effizient und präzise zu planen. Diese Personalisierung von Modellen erfordert komplexe mathematische Verfahren, die im Rahmen des Leuchtturmprojekts „ILearnHeart“ entwickelt werden. </p><p>Fördersumme: 427.000 Euro<br/>Projektleiter: Gernot Plank, Institut für Biophysik, Med Uni Graz </p><p></p><p><h4> Sprache zwischen Bakterien und Darm </h4></p><p>Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse deuten auf eine intensive Kommunikation zwischen den Mikroorganismen (Darmbakterien) und dem Darm hin. Zur Verständigung benutzen die Bakterien häufig Effektoren, die direkt im Organ freigesetzt werden. Solche Effektoren reichen von einzelnen Molekülen bis zu komplexen Verbindungen mit vielseitiger Zusammensetzung. Somit besitzen die Bakterien und der Darm eine gemeinsame „Sprache“, in der die Wörter durch verschiedene Effektoren symbolisiert werden. Im Rahmen des BioTechMed-Projekts „Sekretom“ werden neueste Methoden eingesetzt, um am Beispiel zweier bakterieller Effektoren (Tilivalline und Membranvesikel) mehr über die Sprache zwischen Bakterien und Darm zu lernen. Die Forschung hat zudem eine hohe Relevanz für die Entwicklung therapeutischer Anwendungen, um Darmerkrankungen vorzubeugen oder zu bekämpfen.  </p><p>Fördersumme: 429.000 Euro<br/>Projektleiter: Stefan Schild, Institut für Molekulare Biowissenschaften, Uni Graz</p><p><br/><span class=\"small\">Bild und Textnachweis: Universität Graz</span></p><p></p><p></p>","keywords":null,"description":null,"register":false,"registration_end":null,"attending_fees":false,"attending_fees_info":null,"dfp_points":null,"contact":null,"email":null,"last_modified":"2017-02-20T10:36:19+01:00","language":null},{"id":803,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":8761,"pid":1,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":1,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null}],"categories":[9],"groups":[],"link":null,"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/31454/","original":null,"mimetype":"image/jpeg","filename":"170217_schimek_teaser.jpg","size":153026},"related_links":[],"related_media":[],"start":"2017-02-20T09:02:52+01:00","end":"2017-02-21T01:00:00+01:00","allday":false,"title":"Ehrenprofessor: Michael Schimek","organizer":null,"location":null,"teaser":"Donau-Universität Krems ehrt ao. 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","body":"<h3>Kolonkarzinom: Neue Prognosemarker beim Darmkrebs identifiziert </h3><p></p><p>Das Kolonkarzinom ist ein Tumor, der sehr heterogen ausgeprägt ist. Dies bedingt auch, dass lediglich ein Teil der PatientInnen auf die gegenwärtig angewandten Therapieoptionen gut anspricht. WissenschafterInnen der Med Uni Graz haben nun gemeinsam mit internationalen KollegInnen eine umfassende präklinische Plattform aufgebaut, um den therapeutischen Behandlungserfolg beim Kolonkarzinom durch die Aufgliederung der molekularen Komplexität dieser Tumorform zu erweitern. Hier beschreiben die ForscherInnen auch neue Prognosemarker, welche zukünftig auf den Therapieerfolg schließen lassen sollen. Die herausragenden Ergebnisse wurden kürzlich im renommierten Journal Nature Communications veröffentlicht.</p><p><h4> OncoTrack: Internationale Entschlüsselung des Kolonkarzinoms </h4></p><p> In Österreich ist das Kolonkarzinom bei Frauen der zweithäufigste und bei Männern der dritthäufigste bösartige Tumor, wobei das mittlere Erkrankungsalter zwischen 70 und 75 Jahren liegt. Personen mit genetischer Vorbelastung können jedoch auch schon früher daran erkranken. „Das Kolonkarzinom ist – wie wir immer mehr aus der Genetik und Molekularpathologie lernen - ein sehr heterogener Tumor, was sich auf den Erfolg der zur Verfügung stehenden Therapieoptionen auswirkt“, erklärt Prof. Dr. Dr. <a href=\"https://ris.medunigraz.at/de/persons/bdcaa2b7-fd18-4818-b6cf-b7dea9c3d1f4\" target=\"_blank\">Johannes Haybäck</a>, AHCM vom Institut für Pathologie der Medizinischen Universität Graz. Gemeinsam mit rund 80 internationalen KollegInnen arbeitet er als einer der Projektleiter und Seniorautor des aktuellen Artikels im Konsortium „OncoTrack“ zusammen, einem von der Europäischen Kommission geförderten Zusammenschluss europäischer Institutionen aus universitären Forschungseinrichtungen und PartnerInnen aus der Biotechnologie- und Pharmaindustrie mit dem Ziel, Biomarker in der Onkologie zu identifizieren. „Ein tieferes Verständnis der Biologie und Genetik des Kolonkarzinoms ist die Grundlage für die Anwendung der zur Verfügung stehenden Therapieoptionen“, so Johannes Haybäck weiter.   </p><p>Mit dem Ziel die molekulare Komplexität des Kolonkarzinoms zu entschlüsseln, untersuchten die WissenschafterInnen im Rahmen von „OncoTrack“ 106 Darmkrebs-PatientInnen in den verschiedenen Stadien der Erkrankung. „Aus diesen Untersuchungen entwickelten wir eine integrierte präklinische Plattform zur Analyse der Therapiesensitivität in etablierten, angepassten und patientenabgeleiteten Modellen“, beschreibt Johannes Haybäck die durchgeführte Studie. Insgesamt erstellten die ForscherInnen 46 dreidimensionale Zellkulturen und 59 Labormodelle, um die molekularen Strukturen des Tumors zu untersuchen. Dabei wurden viele der molekularen Merkmale der Spendertumoren rekapituliert. In den zwei Modellsystemen wurde untersucht, welche Wirkstoffe am besten ansprechen und zu den PatientInnentumoren als auch den abgeleiteten Modellen wurde eine Vielzahl an Omics-Informationen generiert, wichtige Daten, welche die molekularen Grundlagen der Tumoren beschreiben und entschlüsseln. </p><p><h4> Maßgeschneiderte und nebenwirkungsarme Therapie im Fokus </h4></p><p> Im Rahmen der Untersuchung haben die WissenschafterInnen auch molekulare Tumoruntergruppen identifiziert, welche in unterschiedlicher Art und Weise auf die Therapie ansprachen. „Es ist weiters auch gelungen, neue Sensitivitätsprädiktoren zu benennen, welche für die klinische Verwendung von Cetuximab und 5-Fluorouracil große Bedeutung haben könnten“, fasst Johannes Haybäck zusammen. Beides sind Arzneistoffe, die aktuell in der Behandlung von Tumorerkrankungen eingesetzt werden. Die WissenschafterInnen sind sich einig, dass die aktuell in Nature Communications veröffentlichen Forschungsergebnisse maßgeblich dazu beitragen, die Kenntnisse über das Kolonkarzinom sowie dessen Therapiemöglichkeiten stark zu erweitern.   </p><p>Das Forscherteam aus OncoTrack und die ForscherInnen rund um Johannes Haybäck arbeiten bereits mit Hochdruck an Nachfolgeprojekten, die zum Ziel haben neue, noch spezifischere Biomarker zu identifizieren und innovative Medikamente zu entwickeln, um den KrebspatientInnen effektivere, nebenwirkungsärmere und tatsächlich individuell maßgeschneiderte Therapien angedeihen lassen zu können. Hierzu werden wiederum molekularpathologische und genetische Daten von humanem Tumormaterial mit verschiedenen Modellsystemen herangezogen. Mithilfe der Industriepartner aus OncoTrack ist Johannes Haybäck sich sicher seine Forschungsergebnisse rascher in den klinischen Alltag zu bringen. Damit ist Graz an der internationalen Spitze der biomedizinischen, insbesondere der onkologischen Forschung aufgestellt. </p><p></p><p><span class=\"name-of-person\">Weitere Informationen: </span><br/>Prof. Dr. Dr. Johannes Haybäck, AHCD <br/> Institut für Pathologie <br/>Comprehensive Cancer Center Graz <br/>Medizinische Universität Graz <br/>Tel.: +43 316 385 80594 <br/>johannes.haybaeck@medunigraz.at <br/>http://pathologie.medunigraz.at/forschung/forschungslabor-fuer-translationale-medizinische-forschung/  <br/> http://www.nature.com/articles/ncomms14262 </p><p></p><p><a href=\"t3://file?uid=31387\">Presse-Information</a></p><p></p><p></p>","keywords":null,"description":null,"register":false,"registration_end":null,"attending_fees":false,"attending_fees_info":null,"dfp_points":null,"contact":null,"email":null,"last_modified":"2017-03-30T15:14:55+02:00","language":null},{"id":800,"url":null,"media":[],"gallery":[],"contact_box":[],"breadcrumb":[{"uid":8761,"pid":1,"title":"News-Storage","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null},{"uid":1,"pid":0,"title":"Med Uni Graz","is_siteroot":false,"domains":[],"uri":null}],"categories":[9],"groups":[],"link":null,"header_image":{"url":"https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/31343/","original":null,"mimetype":"image/jpeg","filename":"150217_01_t.jpg","size":117401},"related_links":[],"related_media":[],"start":"2017-02-15T12:48:32+01:00","end":"2017-02-16T01:00:00+01:00","allday":false,"title":"vorLESUNG: Oliver Setzinger","organizer":null,"location":null,"teaser":"Stürmerstar der Graz 99ers tauschte Eishockeyschuhe gegen Märchenbuch und besuchte den kinderCAMPUS","body":"<h3> Ein Märchen im Schnee </h3><p><br/> Im Rahmen der neuen Reihe „vorLESUNG“ am kinderCAMPUS der Medizinischen Universität Graz begeisterte kürzlich <span class=\"name-of-person\">Oliver Setzinger</span>, Stürmer bei den Graz 99ers, die jungen HörerInnen. 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