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Liquid Biopsy findet in der Krebsbehandlung einen vielfältigen Einsatz und wird zur laufenden Überwachung des Therapieverlaufes angewandt. Zudem gilt sie als vielversprechender Ansatz für die Krebsfrüherkennung mittels Untersuchung einer Blutprobe ohne Gewebebiopsien. Gemeinsam mit dem Unternehmenspartner Freenome Holdings und gefördert vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort wird ein neues Christian Doppler Labor an den wissenschaftlichen Grundlagen für diese zukunftsweisende Technologie arbeiten. Heute wird es an der Medizinischen Universität Graz feierlich eröffnet.Ministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort fördert Grundlagenforschung für Zukunftstechnologien
Unter einer Liquid Biopsy versteht man den diagnostischen Nachweis von Tumorzellen bzw. zirkulierender Tumor-DNA im Blut sowie anderen Körperflüssigkeiten. „In Österreich erkranken jährlich rund 40.000 Menschen an Krebs, eine Früherkennung erhöht maßgeblich die Chance auf Heilung“, betont Dr. Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. „Ein Bluttest zur Früherkennung wäre daher ein großer Fortschritt für alle Betroffenen. Durch mehr Grundlagenwissen, gepaart mit neuen bioinformatischen Methoden, wird dieses CD-Labor dazu einen wichtigen Beitrag leisten.“
In Christian Doppler Labors wird anwendungsorientierte Grundlagenforschung auf hohem Niveau betrieben, wobei hervorragende WissenschafterInnen mit innovativen Unternehmen kooperieren. Für die Förderung dieser Zusammenarbeit gilt die Christian Doppler Forschungsgesellschaft international als Best-Practice Beispiel. Mit der Leitung des Christian Doppler Labors an der Med Uni Graz wird Assoz.-Prof. PD Mag. Dr. https://ris.medunigraz.at/de/persons/bcb0bf37-f403-489b-8f41-d58bdc135749\" target=\"_blank\">Ellen Heitzer vom Diagnostik- und Forschungsinstitut für Humangenetik betraut, welche in der Liquid Biopsy großes Zukunftspotential sieht. „Derzeit wird die Liquid Biopsy hauptsächlich in klinischen Studien eingesetzt und dient sowohl der Früherkennung von Tumorrezidiven nach einer Krebsbehandlung als auch der Überwachung des Behandlungserfolges während einer laufenden Therapie. Zukünftig könnte die Technologie entscheidend zur Krebsfrüherkennung beitragen und als nicht-invasives Screening Tool genützt werden“, blickt Ellen Heitzer in die Zukunft.Liquid Biopsy: Wissenschaftliche Methode mit großem Potential
Der im Blut zirkulierenden DNA (circulating tumor DNA, ctDNA) wird ein großes Potential zugeschrieben, da sie das gesamte Tumorgeschehen reflektiert und im Gegensatz zu zirkulierenden Tumorzellen einfach analysiert werden kann. „Besonders bei hochkomplexen, fortgeschrittenen Tumoren, welche einer rasanten klonalen Evolution unterliegen, konnten bereits große Fortschritte in der Detektion neu entstandener Tumorklone und entsprechender Adaptierung der therapeutischen Strategie erzielt werden“, beschreibt Ellen Heitzer. Für einen breiten Einsatz der Liquid Biopsy außerhalb von klinischen Studien und Forschungsprojekten müssen die Sensitivität und Genauigkeit bzw. der prädiktive und prognostische Wert der ctDNA in großen prospektiven Studien evaluiert und Standards für die prä-analytische Prozessierung der Proben und Untersuchungsmethoden der ctDNA etabliert werden. Damit wird sich Ellen Heitzer mit ihrem Team zukünftig am neu eingerichteten Christian Doppler Labor beschäftigen, welches unter anderem vom Wirtschaftspartner Freenome Inc. unterstützt wird. „Des Weiteren gibt es auch noch eine Reihe offener Fragen die Biologie der DNA betreffend“, führt Ellen Heitzer weiter aus. Im Rahmen dieses Labors sollen diese Lücken geschlossen und die Biologie der ctDNA weiter erforscht werden.
Laboreröffnung: Mit Methodenmix zum Forschungserfolg
Die größte Herausforderung in der Analyse der im Plasma zirkulierenden DNA ist die fehlerfreie Unterscheidung zwischen Tumor DNA (ctDNA) und zirkulierender DNA, die von gesunden Zellen stammt (cell-free DNA, cfDNA). In bisherigen Studien zur klinischen Eignung von ctDNA als Tumormarker waren die Ergebnisse zum zellulären Ursprung der detektierten DNA, deren Kinetik, sowie zu Mechanismen der Ausschüttung in den Blutkreislauf und zu Abbau und Ausscheidung aus dem Körper unzureichend und zuweilen widersprüchlich. „Es ist daher wichtig, die Biologie der ctDNA, sowie der cfDNA, exakt zu verstehen, und so weitere wichtige Parameter zu entdecken, die die Sensitivität und die Spezifität besonders im Frühstadium des Tumors erhöhen, damit die erlangten Erkenntnisse zu einer Krebsfrüherkennung anhand einer Liquid Biopsy genützt werden können“, beschreibt die Wissenschafterin. Des Weiteren sollen existierende Analysemethoden und bioinformatische Ansätze weiterentwickelt werden.
„Die kombinierte Verwendung von klinischen und genetischen Datensätzen mittels hoch entwickelter bioinformatischer Methoden, wie Machine Learning Algorithmen, könnte in Zukunft zur Krebsfrüherkennung aus Blut oder anderen Körperflüssigkeiten beitragen und als nicht-invasives Screening Tool genützt werden“, so die Zukunftsvision der Forscherin.
Facts & Figures:
Laufzeit:\t7 Jahre
Budget: EUR 910.000,00 \tdavon EUR 455.000,00 aus öffentlicher Hand
Fördergeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Unternehmenspartner: Freenome Inc.In Christian Doppler Labors wird anwendungsorientierte Grundlagenforschung auf hohem Niveau betrieben, hervorragende WissenschafterInnen kooperieren dazu mit innovativen Unternehmen. Wichtigster öffentlicher Fördergeber ist das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW).
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Weitere Informationen:
Assoz.-Prof. PD Mag. Dr. Ellen Heitzer
Diagnostik- und Forschungsinstitut für Humangenetik
Medizinische Universität Graz
Tel.: +43 316 385 73819
ellen.heitzer@medunigraz.atAkademische Ehrungsfeier an der Med Uni Graz
Im Rahmen einer akademischen Feier in der Aula der Medizinischen Universität Graz wurde am gestrigen Abend unter Beisein zahlreicher Ehrengäste Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Friedrich Anderhuber, Lehrstuhlinhaber für makroskopische und klinische Anatomie sowie international renommierter Wissenschafter, mit dem Auenbrugger Ehrenkreuz – der höchsten Auszeichnung der Medizinischen Universität Graz – ausgezeichnet.", "keywords": null, "description": null, "register": false, "registration_end": null, "attending_fees": false, "attending_fees_info": null, "dfp_points": null, "contact": null, "email": null, "last_modified": "2018-03-22T09:52:42+01:00", "language": null }, { "id": 1084, "url": null, "media": [], "gallery": [], "contact_box": [], "breadcrumb": [ { "uid": 8761, "pid": 1, "title": "News-Storage", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null }, { "uid": 1, "pid": 0, "title": "Med Uni Graz", "is_siteroot": false, "domains": [], "uri": null } ], "categories": [ 9 ], "groups": [], "link": null, "header_image": { "url": "https://api-test.medunigraz.at/typo3/media/39179/", "original": null, "mimetype": "image/jpeg", "filename": "teaser_senatssitzung.jpg", "size": 79216 }, "related_links": [], "related_media": [], "start": "2018-03-21T16:31:53+01:00", "end": "2018-03-22T01:00:00+01:00", "allday": false, "title": "Senat: Erste Arbeitssitzung", "organizer": null, "location": null, "teaser": "Ehrensenator Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann der Steiermark, nahm heute an der Arbeitssitzung des Senats teil.", "body": "
Dr.in Cattina Maria Leitner, Vorsitzende des Universitätsrates an der Med Uni Graz von 2008 bis 2018, wurde von der Universität für ihren langjährigen Einsatz und ihr Engagement gewürdigt. Dank und Anerkennung sprach die Universität auch den bisherigen Mitgliedern des Universitätsrates aus, die neuen Universitätsratsmitglieder wurden herzlich an der Med Uni Graz willkommen geheißen.Erste Arbeitssitzung für Ehrensenator Hermann Schützenhöfer
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Seit dem 13. Dezember 2017 ist Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer Ehrensenator an der Medizinischen Universität Graz. Im Rahmen der heutigen Arbeitssitzung des akademischen Senates an der Med Uni Graz kam Hermann Schützenhöfer seiner Aufgabe als Ehrensenator nach und sprach mit seinen Senatskolleginnen und Senatskollegen über aktuelle Themen der Med Uni Graz.Light Matters
Im Projekt „Light Matters“ tüfteln ForscherInnen an einem Gerät für die Vermessung und Charakterisierung von Nanopartikeln. Gearbeitet wird dabei mit Kräften aus Licht. Der Erfinder Ing. Christian Hill, BA MA, Institut für Biophysik der Med Uni Graz, berichtet im AirCampus über seine Ideen. Das Team ist mit diesem Projekt aktuell für den Staatspreis für Innovation nominiert.
Zum Beitrag kommen Sie http://www.aircampus-graz.at/podcasts/neue-lichtblicke/\" target=\"_blank\">hier.
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Heilen mit Licht? Das zunehmend an Aktualität gewinnende Feld der Photopharmakologie nutzt durch Licht schaltbare Moleküle (molekulare Lichtsensoren), um die präzise Kontrolle über biologische/pharmakologische Wirkungen zu erlangen. An der Med Uni Graz konnte nun gemeinsam mit KollegInnen des Forschungsverbundes BioTechMed-Graz und in enger Vernetzung mit Arbeitsgruppen an der Johannes Kepler Universität Linz und der Medizinischen Universität Wien ein völlig neuartiges Prinzip entwickelt werden, welches künstliche Fettmoleküle zur Kontrolle von Zell- und Organfunktionen nutzt. Darin sehen die WissenschafterInnen einen wichtigen Ansatz zur Entwicklung neuer Therapiekonzepte. Die Forschungsergebnisse wurden aktuell im Journal Nature Chemical Biology veröffentlicht.
Lichtsteuerung: Eingriff in den Zellstoffwechsel möglich
Methoden zur Kontrolle und Steuerung von Zell- und Gewebefunktionen durch Licht haben in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit erreicht und werden stetig weiterentwickelt. Die Möglichkeit des zeitlich und räumlich hochpräzisen Eingriffs in den Zellstoffwechsel mit optischen Methoden hat bahnbrechende Bedeutung in der Grundlagenforschung erlangt und wird zunehmend auch für Anwendungen in der Medizin, so zB. für den effizienten und berührungsfreien Eingriff in Gehirn- und Herzfunktionen aber auch zur lokalen Steuerung von Immunzellen und damit zur Tumorbehandlung adaptiert. „Die ursprünglich rein genetische Strategie (Optogenetik) ist mittlerweile um eine Reihe verwandter Technologien erweitert worden. Insbesondere die Photopharmakologie, also der Einsatz von lichtkontrollierten Pharmaka und die Optochemogenetik, bei der in bestimmten Körperzellen spezifische Sensitivität für photopharmakologische Intervention erzeugt wird, etablieren sich derzeit als neue biomedizinische Technologien“, erklärt Univ.-Prof. Mag. Dr. Klaus Groschner, Lehrstuhl für Biophysik an der Medizinischen Universität Graz. Diesen Ansatz verfolgen Klaus Groschner, Mag.a Dr.in Michaela Lichtenegger und Oleksandra Tiapko, Msc an der Med Uni Graz gemeinsam mit PD Mag. Dr. Toma Glasnov von Institut für Chemie der Karl-Franzens-Universität Graz im Forschungsverbund BioTechMed-Graz.
Grazer Entwicklung zur kontrollierten Zellsteuerung
In den letzten fünf Jahren haben die Grazer WissenschafterInnen ein völlig neuartiges photopharmakologisches und optochemogenetisches Prinzip entwickelt, welches innerhalb der Forschungscommunity auf großes Interesse stößt und nun im renommierten Journal Nature Chemical Biology vorgestellt wurde. „Wir nutzen künstliche, durch Licht steuerbare Fettmoleküle – sogenannte optisch schaltbare Lipide bzw. Photolipide – um Zell- und Organfunktionen gezielt kontrollieren zu können“, beschreibt Klaus Groschner das Verfahren. In der aktuellen wissenschaftlichen Arbeit wurden spezielle Lipidrezeptoren, Moleküle der TRP Ionenkanalfamilie, detailliert untersucht. „TRP-Kanäle bestehen aus verschiedenen Proteinen und sind entwicklungsgeschichtlich sehr alt und kommen beispielsweise schon in Hefezellen vor. Beim Menschen spielen sie vor allem in der Geschmackswahrnehmung sowie dem Temperatur- und Schmerzempfinden eine große Rolle“, erklärt Klaus Groschner.
Die Grazer ForscherInnen konnten mit Hilfe neu entwickelter Photolipide den Mechanismus der Lipidsensitivität dieser TRP-Kanäle aufklären und aus diesem Wissen die Rezeptoren als Zielstrukturen für optische Interventionen – also durch Licht gesteuerte Eingriffe – etablieren. Die lipidempfindlichen TRP Moleküle werden sowohl im Gehirn als auch im Herz-Kreislauf- und Immunsystem exprimiert und können durch gezielte genetische Veränderungen zu einem höchstempfindlichen (Super)rezeptor für künstliche Photolipide modifiziert werden, ohne dabei die Reaktion auf den normalen (physiologischen) Fettstoffwechsel wesentlich zu verändern. Damit erscheint eine weitere Stufe der Präzision und Spezifität der Zellsteuerung durch Licht erreicht.
„Die erhaltenen Erkenntnisse und die neu etablierte Technologie sollen nun zur Entwicklung von neuen Therapiekonzepten sowie raschen/hocheffizienten optischen Screeningverfahren in der Pharmakologie bzw. Arzneimittelentwicklung zum Einsatz kommen“, blickt Klaus Groschner in die Zukunft.
Weitere Informationen:
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Univ.-Prof. Mag. Dr. Klaus Groschner
Gottfried Schatz Forschungszentrum
Lehrstuhl für Biophysik
Medizinische Universität Graz
Tel.: +43 316 385 71500
klaus.groschner@medunigraz.atPerformance of hemodialysis
Die Arbeit „Performance of hemodialysis with novel medium cut-off dialyzers“ von Ass.-Arzt Dr. Alexander Kirsch, Klinische Abteilung für Nephrologie der Med Uni Graz, gehört in der Zeitschrift NDT (Nephrology Dialysis Transplantation) zu den Top 5 der meist heruntergeladenen Arbeiten 2017. Die wissenschaftliche Fachzeitschrift vom Oxford-University-Press-Verlag publiziert rund um Themen der Nephrologie, Dialyse und Transplantation.
In der Arbeit werden die Ergebnisse aus zwei prospektiven, offenen, kontrollierten, randomisierten Crossover-Pilotstudien dargestellt, in denen 39 PatientInnen mit Hämodialyse (HD) in vier Dialysebehandlungen untersucht wurden.
Zum Artikel kommen Sie https://academic.oup.com/ndt/article/32/1/165/2931159\" target=\"_blank\">hier.
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An der Med Uni Graz erwarteten die Kinder spannende Mitmachstationen rund um die Forschungsbereiche unserer WissenschafterInnen. Im „Reich der Zwerge“ gingen die Kinder gemeinsam mit Assoz.-Prof.in Univ.-Doz.in Dr.in Ruth Prassl, Lehrstuhl für Biophysik der Med Uni Graz, auf Entdeckungsreise in die Welt der winzigen Nanoteilchen in der Medizin.
Unter dem Motto „Ran an die Mikroskope – das gibt es alles in meinem Körper\" konnten die Kinder in mehreren Stationen Einblicke in die Tätigkeiten der Pathologie und Biobank bekommen und selbst Laborarbeiten und Experimente durchführen. Mag.a Cornelia Stumptner und DDr. Luka Brcic, Diagnostik & Forschungs- (D&F) Institut für Pathologie der Med Uni Graz, BBMRI.at, Österreichische Gesellschaft für Pathologie, haben sie mit Unterstützung von Dr. Franz Gollowitsch dabei angeleitet.
Ao. Univ.-Prof. Mag. DDr. Erwin Petek, Marina Koch und Barbara Ramler, Institut für Humangenetik der Med Uni Graz, hatten ebenfalls eine spannende Station für die Kinder vorbereitet: Mit Zilli Zelle, Daniel DNA und Co. entdeckten die Kinder die kleinsten Bausteine des Lebens. Dabei wurden DNA-Mobiles gebastelt und DNA aus Bananen isoliert.
Im Workshop mit ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Heinz Hutter, Lehrstuhl für Zellbiologie, Histologie und Embryologie der Med Uni Graz, bekamen die Kinder ebenfalls einen Einblick in den Feinbau des menschlichen Körpers. Hier konnten sie im Mikroskopiersaal selbst Zellen aus ihrem Mund sammeln, färben und im Lichtmikroskop analysieren.
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Ab 1. Oktober 2018 sind 27 Stellen für DissertationsstudentInnen in den PhD Programmen Inflammatory Disorders in Pregnancy (DP-iDP), Molecular Medicine (MolMed) und Advanced Medical Biomarker Research (AMBRA) zu besetzen (befristet auf 1 Jahr, mit Verlängerungsmöglichkeit um weitere 2 Jahre).
Die Medizinische Universität Graz bietet ein 3-jähriges PhD-Studium in englischer Sprache an. Die PhD Programme ermöglichen eine moderne Ausbildung auf den Gebieten der molekularen Grundlagen von entzündlichen Krankheiten mit Schwerpunkt in der Schwangerschaft, Krebs, Stoffwechsel- und kardiovaskulären Erkrankungen sowie der Entwicklung von Biomarkern und neuen Therapien. Die Dissertationsthemen umfassen Grundlagenforschung, klinisch relevante translationale Forschung und ein breites Spektrum experimenteller Techniken.
Erfolgreiche BewerberInnen erhalten eine auf ein Jahr befristete, bezahlte Dissertationsstelle mit Verlängerungsmöglichkeit um weitere zwei Jahre. Studierende des DP-iDP können darüber hinaus bis zu einem Jahr in einem Partnerlabor im Ausland verbringen und haben dann die Möglichkeit einer Vertragsverlängerung auf 4 Jahre.
Voraussetzung für die Bewerbung ist ein Diplomgrad (Master) in Medizin, Chemie oder Life Sciences sowie ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.medunigraz.at/phd/application/
Bewerbungen sind ausschließlich über das Online-Bewerbungsportal https://mug.glowbase.com/ möglich.
Die Bewerbungsfrist endet am 02. April 2018.
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An der Med Uni Graz wurden kürzlich zwei Universitätslehrgänge erfolgreich abgeschlossen:
Die Akademische Abschlussfeier der Universitätslehrgänge Sonderausbildung in der Intensivpflege und Sonderausbildung Pflege in der Nierenersatztherapie fand am 02. März 2018 statt, 36 AbsolventInnen nahmen ihre Rolle entgegen.
Wir gratulieren recht herzlich!
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Am Tag der offenen Tür kamen zahlreiche SchülerInnen an die Med Uni Graz, um sich am MED CAMPUS Graz Informationen zum Aufbau der Studienrichtungen Zahn- und Humanmedizin sowie zum Aufnahmeverfahren zu holen. Vizerektorin ao. Univ.-Prof.in Dr.in Doris Lang-Loidolt begrüßte die Studieninteressenten recht herzlich und gab einen ersten Überblick über die Med Uni Graz. Mag. Daniel Ithaler präsentierte die wichtigsten Informationen zum Aufnahmeverfahren. Die beiden Studienrichtungen wurden von Dr. Martin Koller und Linda Stell vorgestellt. Weiters gab es auch eine Vorlesung zum Thema Anatomie, um einen Überblick über den Aufbau des menschlichen Körpers zu vermitteln.
Bei den informativen Führungen an ausgewählte Lehrstühle bzw. Institute erhielten die SchülerInnen spannende Einblicke hinter die Kulissen: So konnten sie beispielsweise Blutzellen durch das Mikroskop beobachten und in der simulierten Notaufnahme des Clinical Skills Center den Arbeitsalltag in der Intensivmedizin kennen lernen. Zusätzlich stand das Team der ÖH Med Graz ihren zukünftigen StudienkollegInnen für Beratungen zur Verfügung.
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Im Gespräch mit dem AirCampus - dem Podcast der Grazer Universitäten - spricht Assoz.-Prof. PD Dr. https://ris.medunigraz.at/de/persons/353c1ccf-4930-423f-bd4a-d67f52f5bba1\" target=\"_blank\">Valentin Tomazic, PhD, Klinische Abteilung für allgemeine HNO der Med Uni Graz, über die aktuellen medizinischen Möglichkeiten im Kampf gegen Allergien und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsprojekte in diesem Bereich.Den Beitrag zum Nachhören gibt es http://www.aircampus-graz.at/podcasts/heuschnupfen/\" target=\"_blank\">hier.
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Kürzlich fand die erste Science2Business Challenge statt, bei der ErfinderInnen der drei Universitäten - Uni Graz, TU Graz, Med Uni Graz - unter dem Dach des WTZ Süd das erste Mal gemeinsam mit Studierenden an der unternehmerischen Umsetzung ihrer brandneuen Technologien gearbeitet haben.
In interdisziplinären Teams wurde einen Tag lang an Ideen gebrütet und gemeinsam sogenannte Napkin Sketches entwickelt: Kurze, knappe Kernideen für eine wirtschaftliche Verwertung der Basistechnologien. Drei Kernideen wurden für jeweils eine Technologie skizziert und anschließend wurde per Voting – jede/r Teilnehmer_in hatte eine Stimme für jeweils einen Napkin Sketch – die mit dem meisten Zuspruch ausgewählt und für diese dann Ansätze eines Business Models erstellt.
Von Seiten der Med Uni Graz war Ing. Christian Hill, BA MA, mit dem Projekt LightMatters – OptoFluidix Platform vertreten. Hierbei handelt es sich um eine Messinstrumente-Plattform zur Analyse, Manipulation, Trennung und Charakterisierung von Nanopartikeln und nanostrukturierten Objekten. Die grundlegende Idee basiert auf dem gezielten Anstoßen nanotechnologischer Objekte mit Hilfe von Photonen-Impulsen und ihrem daraus resultierenden Bewegungsverhalten.
Text und Foto: https://wirtschaftsgeist.com/
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Die Karriereverläufe von Frauen an Österreichs Universitäten weisen, trotz des hohen Frauenanteils unter den Studierenden, nach wie vor jene „Lecks“ auf, die den Begriff „Leaky Pipeline“ als Erklärungsmodell für Karriereunterschiede zwischen Männern und Frauen prägen. So nimmt der Frauenanteil mit höheren Karrierestufen immer mehr ab und der hohe Anteil an Frauen bei den Studienabschlüssen ist bei den ProfessorInnen nicht mehr zu finden. Eine besondere Herausforderung im medizinisch klinischen Alltag ist es, genügend „Zeit für Forschung“ zu haben.
Daher werden anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentages am 8. März, bereits zum siebenten Mal durch die GENDER:UNIT Mittel zur Finanzierung zur Verfügung gestellt für: kurzfristige Freistellungszeiten (3 – 6 Monate) vom Klinik- bzw. Routinedienst zu wissenschaftlicher Tätigkeit in der Ausbildung zur Fachärztin und postdoc-Phase:
- zur Planung eines Projekts, dessen weitere Finanzierung von Dritter Seite geplant ist
- zur Konzentration auf wissenschaftliche Tätigkeit wie die Anbahnung neuer Kooperationen, die Etablierung von Methoden, die Einarbeitung von MitarbeiterInnen, die Einrichtung eines Labors
- zum Abschluss eines laufenden Projekts, einer Publikation oder Habilitation
Zielgruppe und Bewerbung
Zur Bewerbung eingeladen sind alle wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen der Medizinischen Universität Graz, die sich in der Ausbildung zur Fachärztin oder in der postdoc-Phase befinden.
Bewerbungsvoraussetzungen
- Aufrechtes Dienstverhältnis an der Medizinischen Universität Graz
- Genehmigte Freistellung ohne Bezüge
- Konkretes wissenschaftliches Projekt/Vorhaben (siehe oben)
Die Anträge sind in elektronischer Form bis spätestens 23.04.2018 an die GENDER:UNIT zu richten unter: sandra.gamse(at)medunigraz.at
Weitere Informationen finden Sie hier.
Informationen zum Weltfrauentag finden Sie hier.
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Wie kommt das aktuelle medizinische Wissen aus der Forschung in die Ordination? Und wie wird daraus eine gute und verantwortungsvolle Behandlungsentscheidung? Solchen Fragen widmet sich in den nächsten drei Tagen ein internationaler Kongress an der Medizinischen Universität Graz.
In den kommenden drei Tagen treffen sich internationale und österreichische ÄrztInnen, WissenschafterInnen und VertreterInnen verschiedener Gesundheitsfachberufe im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin, die in diesem Jahr an der Med Uni Graz stattfindet. Die TeilnehmerInnen werden besonders darüber diskutieren, wie das Wissen aus der medizinischen Forschung besser zu den PatientInnen gelangen kann. Die Kongresspräsidentin Univ.-Prof.in Dr.in https://ris.medunigraz.at/de/persons/b06ce13e-2331-4530-8b28-e96f943ced73\" target=\"_blank\">Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Vorständin des Instituts für Allgemeinmedizin und Evidenzbasierte Versorgungsforschung an der Med Uni Graz weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Täglich werden große Mengen neuer Forschungsergebnisse veröffentlicht, so dass es für ÄrztInnen schwierig ist, auf dem aktuellsten Wissensstand zu sein. Und nicht jedes neue Medikament oder jede neue Behandlungsmethode nützen PatientInnen auch tatsächlich. Das ist in der Praxis jedoch oft schwierig zu beurteilen. „So kann es passieren, dass ÄrztInnen auch Therapien oder Untersuchungsmethoden anbieten, die nicht nützen und möglicherweise schaden, oder auch umgekehrt sinnvolle Therapien schlichtweg aus mangelnder Kenntnis darüber nicht anwenden“, unterstreicht die Kongresspräsidentin.
Ziel: Gemeinsame Entscheidungsfindung von Arzt und Patient
Die Vorsitzende des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (EbM-Netzwerk), Dr.in Dagmar Lühmann ergänzt: „Auf dem Kongress wollen wir mögliche Lösungen für diese Probleme diskutieren, die beim Einzelnen, aber auch im Gesundheitssystem insgesamt ansetzen. Besonders erfreut zeigt sich die Vorsitzende über den ganztägigen Studierendentag, der im Vorprogramm des Kongresses stattfindet: „Das unterstreicht, wie wichtig uns der medizinische Nachwuchs ist, denn nur gut ausgebildete und kritisch denkende junge Ärztinnen und Ärzte können uns eine erfolgreiche Zukunft im Sinne einer evidenzbasierten Gesundheitsversorgung garantieren.“
Auch die österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin ist maßgeblich an der inhaltlichen Programmgestaltung beteiligt. Dr.in Susanne Rabady, die sich als Hausärztin seit vielen Jahren mit diesen Themen beschäftigt, benennt eine weitere Herausforderung: „Vom Ideal der gemeinsamen informierten Entscheidungsfindung zwischen Arzt und Patient sind wir oft noch meilenweit entfernt. Das gilt besonders dann, wenn die medizinische Forschung keine eindeutige Antwort auf gesundheitliche Fragen geben kann. Dann wäre die individuelle Entscheidung aber gerade besonders nötig.“ Auch diesem Thema widmen sich Vorträge, Workshops und Symposien auf dem Kongress.
Internationale Beteiligung und fächerübergreifende Expertise
Die Medizinische Universität Graz sieht sich als Schnittstelle zwischen Forschung und klinischer Praxis. „Daher ist dies ein idealer Ort für diese Art von Kongress“, betont Rektor Univ. Prof. Dr. Hellmut Samonigg. „Ich bin außerordentlich stolz, dass wir diese fächerübergreifende Veranstaltung, die inspirieren und zum kritischen Denken anregen will, hier in Graz durchführen dürfen. Wir erwarten hochkarätige internationale Gastredner wie Prof. Paul Glasziou aus Australien, Prof. Susan Michie aus England und Prof. Wolf-Dieter Ludwig aus Deutschland sowie geschätzte 400 TeilnehmerInnen besonders aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.“
Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, die Kongresspräsidentin fasst die Herausforderung zusammen: „Es gibt ein Nebeneinander an zu viel aber auch zu wenig Medizin und jede Untersuchung und Therapie haben Vor- und Nachteile, die Nutzen aber auch Schaden generieren können. Deshalb müssen wir evidenzbasiert, das heißt nach letztem Stand der Wissenschaft vorgehen und stets mit unseren PatientInnen versuchen eine gemeinsame Entscheidung zu treffen. Das erwarten unsere PatientInnen und das sind wir Ihnen als GesundheitsprofessonistInnen schuldig.“
Professorin für Allgemeinmedizin und Evidenzbasierte Versorgungsforschung an der Med Uni Graz und Kongresspräsidentin
Mit Wirkung vom 01. Jänner 2015 wurde Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Siebenhofer-Kroitzsch zur Professorin für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung an die Med Uni Graz berufen und mit der Leitung des Instituts für Allgemeinmedizin und Evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) betraut. Die engagierte Wissenschafterin - welche seit neun Jahren auch am größten Institut für Allgemeinmedizin an der Goethe Universität Frankfurt als stellvertretende Institutsdirektorin und Professorin arbeitet und auch Sprecherin des DNEbM in Österreich ist - verfolgt das Ziel, die Begeisterung für \"sauberes Wissen\" unter Studierenden und ÄrztInnen zu wecken und besonders auch mit ihrem Team am IAMEV, die in der Praxis tätigen Kolleginnen und Kollegen aber auch PatientInnen regelmäßig über evidenzbasierte Innovationen zu informieren und zu vernetzen.
Weitere Informationen:
Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Siebenhofer-Kroitzsch
Institut für Allgemeinmedizin und Evidenzbasierte Versorgungsforschung
Medizinische Universität Graz
Tel.: +43 316 385 73558
andrea.siebenhofer@medunigraz.at
http://www.ebm-kongress.de/\" target=\"_blank\">http://www.ebm-kongress.de/
Gesunde Mittagspause
Genießen Sie jeden Tag eines von zwei unterschiedlichen Gerichten bei ERfA auf der Campusebene am MED CAMPUS Graz. Gegen Vorlage eines Uniausweises erhalten MitarbeiterInnen und Studierende der Med Uni Graz Tagesmenüs & noodle 2 go bei „plus bowl by ERfA“ jetzt um nur EUR 3,50. Kleine Speisen gibt es ab ca. 09.00 Uhr, die Menüs und vergünstigten Speisen sind zwischen 11.00 und 14.00 Uhr verfügbar.
Achtung: es handelt sich um eine befristete Aktion mit Unterstützung der Med Uni Graz
Weiters gibt es auch die Möglichkeit, den 24-Stunden-Automat von Mosshammer zu nutzen, der neben Klassikern wie Würstel und Frischfleisch auch saisonale frisch eingekochte Speisen von Tofu Chili über Gulasch und Suppen bis hin zu Sauce Bolognese und gefüllten Teigtaschen bietet. Oder Sie nutzen die Angebote der Lieferservices und bestellen Gerichte beim Wienerwirt oder über Velofood.at.
Weitere Informationen finden Sie hier sowie online unter www.medunigraz.at/gastronomie
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Nicht selten wird gegenwärtig behauptet, das Familienbild sei einem Wandel unterzogen. Was heißt das aktuell für individuelle Familien und die Rolle der Väter? Mit dem Imagefilm „Papa mit Kind zu Hause?“ geht das interuniversitäre Netzwerk >UniKid – UniCare Austria< dieser Frage auf den Grund. Genauer gesagt lässt dieser Film „echte“ Väter an den Universitäten zu Wort kommen und gibt Einblick in den Familienalltag. Harald Kojzar, BSc, Klinische Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie, Med Uni Graz, hat sich beim Film beteiligt und berichtet im AirCampus über seine Erfahrungen.
Zum Beitrag geht es http://www.aircampus-graz.at/podcasts/papamonat/\" target=\"_blank\">hier.
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Kürzlich wurde das Doktoratsprogramm der Medizinischen Universität Graz von der internationalen Zeitschrift FEBS Open Bio als Best Practice Beispiel der Doktoratsausbildung in Europa vorgestellt. In den letzten zehn Jahren brachte das Programm 120 AbsolventInnen hervor, die mittlerweile in Wirtschaft und Wissenschaft sehr erfolgreich im Berufsleben stehen. An der Weiterentwicklung der Angebote innerhalb des Doktoratsprogrammes wird kontinuierlich gearbeitet.
Erfolgsgeschichte: 10 Jahre PhD Programm an der Med Uni Graz
Vor elf Jahren wurde an der Medizinischen Universität Graz das erste entsprechend dem Bologna-Prozess strukturierte PhD Programm in der Steiermark ins Leben gerufen. Den Start machte das PhD Programm „Molecular Medicine“. „Bereits beim Start des ersten internationalen PhD Programmes wurde daran gearbeitet, das Studienangebot kontinuierlich zu erweitern“, so Univ.-Prof. Dr. https://ris.medunigraz.at/de/persons/73d33fd4-199a-4882-a34f-ee33b3858bd4\" target=\"_blank\">Peter Holzer, Dekan für Doktoratsstudien an der Medizinischen Universität Graz. Mittlerweile stehen den internationalen Studierenden neben dem PhD Programm „Molecular Medicine“ auch die beiden Doktoratskollegs „Metabolic and Cardiovascular Disease“ und „Molecular Fundamentals of Inflammation“ sowie das PhD Programm „Advanced Medical Biomarker Research“ zur Auswahl. Ab 2018 ergänzt das doc.funds Doktoratsprogramm „Entzündliche Erkrankungen in der Schwangerschaft“ das breit gefächerte Portfolio an Ausbildungsmöglichkeiten.
Fokus Forschung: Studierende tragen rund 10% zum Forschungserfolg bei
In den vergangenen zehn Jahren wurden insgesamt 292 Studierende aus 28 Ländern in das englischsprachige PhD Studium an der Med Uni Graz aufgenommen. Mittlerweile hat das Doktoratsprogramm 120 AbsolventInnen hervorgebracht, die zwischenzeitlich als PostDoc an Universitäten arbeiten, oder in der Wirtschaft erfolgreich Fuß gefasst haben. „Die Karrieren der AbsolventInnen in Verbindung mit den 744 Publikationen der aktuellen und ehemaligen PhD Studierenden mit einem kumulativen Impakt-Faktor von 3.932, was 9,22% des Gesamtimpakts der Med Uni Graz in diesem Zeitraum entspricht, belegen deutlich den wichtigen Beitrag, den die PhD Studierenden und AbsolventInnen durch ihre Forschungsleistungen und internationalen Kooperationen für die internationale Sichtbarkeit der Med Uni Graz leisten“, fasst Peter Holzer eindrucksvoll zusammen.
State of the Art Ausbildung auf hochaktuellen Forschungsgebieten
Das PhD Studium an der Med Uni Graz ist ein strukturiertes Doktoratsprogramm, in dem die aktuellen Europäischen Standards umgesetzt werden: kompetitive Auswahl der Studierenden, Abschluss einer Dissertationsvereinbarung mit einem betreuenden Dissertationskomitee, Anstellung der Studierenden in ihrem jeweiligen Forschungsprojekt, strukturierte Studienpläne, Ausbildung in allen für eine Forschungskarriere relevanten Bereichen, internationale Vernetzung, regelmäßige Überprüfung der Fortschritte der Studierenden, Weiterbildung der BetreuerInnen und unabhängige Begutachtung der Dissertationen und Abschlussrigorosen durch auswärtige Expert/innen aus den jeweiligen Fachgebieten. „Die Programme bieten eine State of the Art Ausbildung auf hochaktuellen Forschungsgebieten menschlicher Krankheitsbilder wie kardiovaskuläre, neurologische, entzündliche und Krebs-Erkrankungen sowie deren Diagnose und Therapie anhand von Biomarkern“, beschreibt Peter Holzer. Die Ausbildung kombiniert ein stimulierendes Lern- und Forschungsumfeld, Grundlagen-, angewandte und klinische Forschung sowie ein breites Spektrum hochmoderner Methoden.
Ziel des PhD Studiums ist es, die Studierenden zu kreativen und unabhängigen ForscherInnen auszubilden und ihnen das Rüstzeug für eine wissenschaftlich ausgerichtete, biomedizinische Karriere auf international wettbewerbsfähigem Niveau mit auf den Weg zu geben. Die Med Uni Graz fördert das PhD Programm jährlich mit 10 Stellen für 3-4 Jahre und ≥ EUR 10.000,00 Materialkosten, in Summe 132 PhD-Stellen und > EUR 4.000.000,00 in den vergangenen 10 Jahren. Aus Drittmitteln der BetreuerInnen wurden im selben Zeitraum 160 PhD-Stellen inklusive der Materialkosten finanziert.
Hohe Qualität: Med Uni Graz als internationales Vorbild
Das PhD Studium wurde durch die deutschen Agentur ACQUIN akkreditiert und die exzellente Qualität der internationalen PhD Programme mit dem Label der „Organisation für PhD Education in Biomedicine and Health Sciences in the European System“ (ORPHEUS) ausgezeichnet. Die hervorragende Begutachtung durch ORPHEUS fand nun ihren Niederschlag in der kürzlich veröffentlichten Publikation, welche die biomedizinischen PhD Programme von je zwei repräsentativen nordamerikanischen und europäischen Universitäten vergleicht.
Wenngleich internationale Übereinstimmung herrscht, dass der Titel PhD in Anerkennung einer erfolgreich abgeschlossenen Forschungsausbildung verliehen wird, haben sich seit seiner Einführung doch signifikante Unterschiede in der Durchführung der PhD Ausbildung in einzelnen Ländern entwickelt. „Der weltweite Trend geht dahin, dabei entweder dem US-amerikanischen oder dem Europäischen System zu folgen“, so Peter Holzer. Die AutorInnen der Publikation haben daher mittels eines standardisierten Fragebogens die biomedizinischen PhD Programme der Vanderbilt University (Nashville, Tennessee, USA), der University of Manitoba (Winnipeg, Kanada), des Karolinska Institutet (Stockholm, Schweden) und der Medizinischen Universität Graz verglichen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufgezeigt. Während sich Ziele und Inhalte der Programme teilweise decken, konnte die Studie deutliche Unterschiede in der Struktur der Programme, der Betreuung und Begutachtung der Dissertationen aufzeigen, welche eine wichtige Basis für konstruktive Diskussion und die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung der internationalen Doktoratsausbildung bieten können. In einem Atemzug mit solch renommierten Institutionen genannt zu werden, macht die Bemühungen der Med Uni Graz im Bereich der Doktoratsstudien auch international sichtbar und unterstreicht die Qualität der PhD Ausbildung im internationalen Vergleich.
Weitere Informationen:
Univ.-Prof. Dr. Peter Holzer
Dekan für Doktoratsstudien
Lehrstuhl für Pharmakologie
Medizinische Universität Graz
Tel: +43 316 380 4500
peter.holzer@medunigraz.at
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28979835\" target=\"_blank\">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28979835
Online Anmeldung startet am 01. März
Am 01. März 2018 startet die Internet-Anmeldung für die BewerberInnen für die Studienplätze der Human- oder Zahnmedizin für das Studienjahr 2018/19 an den Medizinischen Universitäten in Wien, Graz und Innsbruck sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz. Bis 30. März 2018 ist es möglich, sich unter http://www.medizinstudieren.at\" target=\"_blank\">www.medizinstudieren.at für die Aufnahmeverfahren, die am 6. Juli 2018 stattfinden, zu registrieren.
Als optimale Vorbereitung auf die Tests werden über die Website www.medizinstudieren.at zahlreiche Übungsbeispiele und Informationen zu den einzelnen Testteilen, sowie Informationen zu allen Standorten mit Antworten auf alle weiteren Detailfragen zu den Tests – von A wie Anmeldung bis Z wie Zulassung, zur Verfügung gestellt.
Inhalte der Aufnahmetests MedAT-H und MedAT-Z
Der Aufnahmetest für Humanmedizin (MedAT-H) ist ein mehrteiliges, schriftliches Verfahren und gliedert sich in folgende Abschnitte:
Basiskenntnistest Medizinische Studien: Überprüfung des schulischen Vorwissens aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Mathematik
Textverständnis: Überprüfung von Lesekompetenz und Verständnis von Texten
Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten: Dieser Testteil besteht aus fünf Aufgabengruppen (Zahlenfolgen, Gedächtnis und Merkfähigkeit, Figuren Zusammensetzen, Wortflüssigkeit sowie Implikationen Erkennen) und erfasst kognitive Basisfähigkeiten und -fertigkeiten.
Sozial-emotionale Kompetenzen: Dieser Testteil besteht aus den Aufgabengruppen „Emotionen erkennen“ und „Soziales Entscheiden“, die wesentliche Aspekte sozial-emotionaler Kompetenzen erfassen.
Der Aufnahmetest für Zahnmedizin (MedAT-Z) ist großteils identisch mit dem MedAT-H. Anstelle des Testteils „Textverständnis“ und der Aufgabengruppe „Implikationen Erkennen“ werden im Testteil „Manuelle Fertigkeiten“ die Aufgabengruppen „Drahtbiegen“ und „Formen spiegeln“ geprüft.
Insgesamt 1.680 Studienplätze
Für das Studienjahr 2018/19 stehen für Human- und Zahnmedizin insgesamt 1.680 Plätze zur Verfügung, davon 740 an der Medizinischen Universität Wien, 400 an der Medizinischen Universität Innsbruck, 360 an der Medizinischen Universität Graz und 180 an der Medizinischen Fakultät der JKU Linz. Mindestens 95 Prozent der Studienplätze sind EU-BürgerInnen und ihnen im Hinblick auf den Studienzugang gleichgestellten Personen vorbehalten und mindestens 75 Prozent der Studienplätze StudienwerberInnen mit einem Reifezeugnis aus Österreich.
Für die verbindliche Anmeldung zum MedAT muss fristgerecht im Rahmen der Internet-Anmeldung eine Kostenbeteiligung von EUR 110,00 einbezahlt werden. Mit diesem Beitrag werden die den Universitäten entstehenden Kosten für das Aufnahmeverfahren abgedeckt. Die Aufnahmetests selbst finden an allen Standorten am Freitag, 6. Juli 2018 (ca. 8-17 Uhr), statt.
Termine Aufnahmeverfahren Human- und Zahnmedizin 2018:
1. bis 30. März 2018: Internet-Anmeldung und Einbezahlen der Kostenbeteiligung
Freitag, 6. Juli 2018: Aufnahmetest MedAT in Wien, Graz, Innsbruck und Linz
AirCampus erhielt PR-Panther
Der PR-Panther ist die Auszeichnung für herausragende PR-Leistungen von steirischen Unternehmen bzw. Organisationen bzw. von steirischen PR-Beratern und Agenturen begleitete PR-Leistungen auch für nichtsteirische Kunden. Organisator des Wettbewerbs ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in der WKO Steiermark. In vier Kategorien werden Preise vergeben: Tourismus, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, weiters wird noch die bzw. der KommunikatorIn des Jahres gewählt. In der Kategorie Wissenschaft holte sich das Projekt „AirCampus - Podcasts der Grazer Universitäten“ der Uni Graz, Med Uni Graz, TU Graz und Kunstuni Graz den ersten Platz.
Bei der Podcasts-Plattform der 4 Grazer Universitäten erscheinen jeden Montag 4 neue, dreiminütige Info-Beiträge, jeweils einer pro Universität, die von einem Team von aktuell 16 Studierenden produziert werden. Die Inhalte werden von den Ansprechpersonen in den Pressestellen der Universitäten festgelegt und drehen sich um Forschungs- und Bildungsthemen, um campusspezifische Besonderheiten und aktuelle Events und Fragen. Dank einer Kooperation mit Radio Soundportal werden die AirCampus-Beiträge zusätzlich jeweils eine Woche lang 2 Mal täglich ebendort gespielt. Mit einer neuen Website (gestaltet von der Agentur Conversory) und neuem Namen (die Kooperation lief bereits 5 Jahre unter dem Namen „Webradio der Grazer Universitäten“) startete das Projekt Anfang Oktober 2017 mit frischem Schwung durch.
Zur Plattform geht es http://www.aircampus-graz.at/\" target=\"_blank\">hier.
Herzliche Gratulation!
Textnachweis: http://pr-panther.com/
Bildnachweis: Alexander Leljak
Get Together New Year
Zahlreiche MitarbeiterInnen der Med Uni Graz kamen in die Aula am MED CAMPUS Graz, um gemeinsam mit dem Rektorat auf ein ereignisreiches Jahr zurückzublicken. Beim Get Together New Year wurden die großen Erfolge und herausragende Leistungen in feierlichem Rahmen honoriert.
Nachdem Rektor Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg die Highlights der Universität präsentierte, stellte Mag.a Gudrun Posch-Frisee, MA, Leiterin der OE Personalmanagement und -entwicklung, die die Veranstaltung moderierte, die neuen ProfessorInnen vor. Wir begrüßen Univ.-Prof. Dr. Markus Herrmann, Klinisches Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik, Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Plecko, Klinische Abteilung für Allgemeine Pädiatrie, und Univ.-Prof. Dr. Peter Schemmer, MBA, FACS, Klinische Abteilung für Transplantationschirurgie, an der Med Uni Graz.
Im Anschluss wurden auch die neuen assoziierten ProfessorInnen auf die Bühne geholt: Assoz.-Prof. PD Mag. Dr. Martin Gauster, Assoz.-Prof. PD Dr. Markus Gugatschka, Assoz.-Prof.in PDin DDr.in Sonja Hochmeister, Assoz.-Prof. PD Dr. Andreas Prokesch, Assoz.-Prof.in PDin Dr.in Eva Reininghaus, MBA, Assoz.-Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in Beate Rinner und Assoz.-Prof.in PDin Dr.in Daniela Ulrich, PhD, Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.
Weiters wurde den HabilitandInnen des vergangenen Jahres für ihre Leistung gratuliert: PD Mag. Dr. Alexander Avian, PDin Dr.in Susanne Astrid Bengesser, Bakk., PD Mag. Dr. Alexander Binder, PDin Mag.a Dr.in Nina Dalkner, PD Univ.-Ass. DI Amin El-Heliebi, PhD, PD Dr. Domagoj Ivastinovic, PD Mag. Dr. Clemens Kittinger, PDin Dr.in Katharina Leithner, PhD, PD Dr. Werner Ribitsch, PD Ass.-Prof. Dr. Günther Silbernagel und PD Univ.-Ass. OA Dr. Sotirios Spiliopoulos.
Ao. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Domej, Amtsrätin Gerlinde Mayer und Fachinspektor Konrad Gerald Sicher feierten ihr 40-jähriges Dienstjubiläum, Amtsrätin Prof.in Astrid Blaschitz, Veronika Edlinger, Ass.-Prof.i.R. Dr. Manfred Ratschek, Amtsrätin Sonja Schweitzer, Univ.-Prof. Dr. Ernst-Christian Urban, Brigitta Waitzl und Amtsrätin Ingrid Wolfbeis verabschieden sich in den wohlverdienten Ruhestand.
Ein weiteres Highlight des New Year Get Together war die offizielle Schenkung der Kunstwerke \"hands reloaded\" und \"weinfass nach auenbrugger\" von Künstler, Kunst- und Medientheoretiker Hofrat Prof. Richard Kriesche, welche in Zusammenhang mit der Eröffnung des MED CAMPUS Graz, Modul 1, entstanden sind, an die Med Uni Graz.
In Anschluss präsentierte Vizerektorin Mag.a Caroline Schober-Trummler die Highlights aus dem Bereich Forschung und Internationales, hier wurden nicht nur erfolgreiche Forschungsprojekte vorstellt, sondern auch die ForscherInnen des Jahres ausgezeichnet: Dr.in Nariae Baik-Schneditz, DDr. Jürgen Prattes, Assoz.-Prof.in PDin Dr.in Eva Reininghaus, MBA, Assoz.-Prof. PD Dr. Peter Valentin Tomazic, PhD und Assoz.-Prof.in PDin Dr.in Daniela Ulrich, PhD.
Vizerektorin ao. Univ.-Prof.in Dr.in Doris Lang-Loidolt stellte die Meilensteine aus dem Bereich Studium und Lehre vor und freute sich, die Lehrenden des Jahres zu ernennen: o. Univ.-Prof. Dr. Friedrich Anderhuber, der diese ehrenvolle Auszeichnung nun bereits zum fünften Mal entgegen nimmt, Univ.-Prof. Dr. Winfried Graninger, ao. Univ.-Prof. Dr. Heinz Hammer, ao. Univ.-Prof. Dr. Heinz Hutter und PD.in Mag.a Dr.in Adelheid Kresse, die von den Studierenden bereits zum vierten Mal zur Lehrenden des Jahres gewählt wurde. Zudem stellte die Vizerektorin die Jahrgangsbesten Studierenden vor: Dr. Daniel Auinger, Dr. Felix Bäcker, Dr. Max Schuller, Dr.in Victoria Tesch, Dr.in Ines Unterfrauner (Humanmedizin) und Sarah Steinlechner, MSc, BSc (Gesundheits- und Pflegewissenschaft).
Zu guter Letzt präsentierte Vizerektor MMag. Gerald Lackner die Highlights aus den Bereichen Finanzmanagement, Recht und Personaladministration und es wurden noch Sonderpreise überreicht. Der Otmar-Peischl-Gedenkpreis wurde an Dr.in Nicole Max verliehen, Dr. Andreas Reinisch, PhD, erhielt das Diagnostikum Preidler/Szolar-Stipendium und Assoz.-Prof. PD Dr. Andreas Prokesch erhielt die Förderung Gesundheit 3000.
Wir gratulieren allen Geehrten recht herzlich!
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