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GET /v1/research/publication/?format=api&offset=154880&ordering=impactfactor
{ "count": 157151, "next": "https://api-test.medunigraz.at/v1/research/publication/?format=api&limit=20&offset=154900&ordering=impactfactor", "previous": "https://api-test.medunigraz.at/v1/research/publication/?format=api&limit=20&offset=154860&ordering=impactfactor", "results": [ { "id": 161497, "title": "Delir im Kindesalter - Risikofaktoren und Diagnose im Vergleich zu Erwachsenen", "abstract": "Einleitung:\nDas Delir ist eine seit langem unter unterschiedlichen Namen bekannte Komplikation einer schweren Grunderkrankung in Form eines akut auftretenden Verwirrtheitszustandes, der u.a. sowohl Sterblichkeit als auch Behandlungskosten erhöht. Störungen der Balance zwischen Neurotransmittern, systemische Entzündungsprozesse die Auswirkungen auf das Gehirn selbst haben und der Einfluss von Stresshormonen werden dafür verantwortlich gemacht. Dem zunehmenden Wissen über Risikofaktoren und Folgen bei Erwachsenen steht ein Mangel an Literatur zum Delir im Kindesalter gegenüber. \n\nMethoden:\nEs handelt sich um eine zwischen März 2017 und Mai 2017 durchgeführte Literaturrecherche in der Meta-Datenbank PubMed. Diese soll, um die schwierige Diagnose bei Kindern zu erleichtern, Risikofaktoren und Auslöser im Vergleich zu Erwachsenen ermitteln, um Risikopopulationen besser identifizieren zu können. Außerdem sollen noch gängige Diagnose-Scores beschrieben und verglichen werden, die in der Pädiatrie angewendet werden können, da sich die Diagnosekriterien nach Erwachsenen richten. \n\nErgebnisse:\nRisikofaktoren sind u.a.: Kleinkind- bzw. hohes Alter, Entwicklungsrückstand, Demenz, auditive/visuelle Einschränkungen, Benzodiazepine, Glukokortikoide, Harnkatheter, Zentralvenöse Katheter, Malnutrition, Anämie, Dehydratation, Schmerzen, Schwere der Grunderkrankung. Gängige Diagnose-Scores sind: pCAM-ICU ab dem 5. Lebensjahr und der psCAM-ICU ab 6 Monaten, beides an Kinder angepasste psychologische Leistungstests, sowie den CAPD, ein auf Verhaltensbeobachtung basierender Score für alle Altersstufen mit hoher Sensitivität.\n\nDiskussion:\nBesonders vulnerable Patientinnen und Patienten sind jene mit sehr hohem und niedrigem Alter sowie kognitiven Einschränkungen in Form von Demenz oder Entwicklungsrückstand. Eine erhöhte Vulnerabilität, auch gegenüber Störungen des Schlaf-Wach Rhythmus, kann vermutet werden.\nDer CAPD eignet sich mit einer hohen Sensitivität von 94 %, einer Anwendbarkeit in jedem Alter und einer nur kurzen Durchführungszeit am besten zum Screening des Delirs, vorausgesetzt eine ausreichende Ausbildung des testenden Personals ist gegeben. \n", "authors": [ "Schmalzer, F" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. ", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161498, "title": "Peroneal nerve palsy related to tumor surgery in the knee area", "abstract": "Einleitung:\nPeroneuslähmungen sind mögliche Komplikationen, die bei Tumorresektionen im Kniebereich auftreten können. In manchen Fällen muss aufgrund der Tumorausbreitung in der Operation auch der Peroneusnerv entfernt werden. Auch ohne direkte Schädigung des Nervs während der Operation kann es zum Auftreten von Peroneuslähmungen kommen. Ziel dieser Diplomarbeit war es (1) die Inzidenz dieser Nervenlähmungen zu untersuchen (2) mögliche Risikofaktoren festzustellen und (3) die Inzidenz von temporären Peroneuslähmungen zu untersuchen.\nMethoden:\nEs wurde eine retrospektive Datenbankabfrage im Zeitraum zwischen 2006 bis 2016 an der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie mithilfe von relevanten Schlagwörtern durchgeführt. Ausgeschlossen wurden Patienten mit einer perioperativen Verletzung des Peroneusnervs. Weiters wurde noch eine strukturierte Literaturrecherche auf MEDLINE (via Pubmed) mit dem Algorithmus “sarcoma AND ((tibia AND proximal) OR (femur AND distal))” durchgeführt und die Daten miteinander verglichen.\nErgebnisse:\nNeun Patienten mit Peroneuslähmungen vor oder nach einer Tumorresektion im Kniebereich wurden gefunden. Bei fünf dieser Patienten handelte es sich um eine temporäre Nervenlähmung und bei weiteren vier Patienten um eine permanente Nervenlähmung. In die Literaturrecherche wurde 25 Studien eingeschlossen mit einer Gesamtzahl von 1300 Patienten, bei denen insgesamt von 82 Fällen (6.69%) mit Peroneuslähmungen berichtet wurde. \nDiskussion:\nDie Inzidenz von Peroneuslähmungen im Zusammenhang mit Tumoroperationen im Kniebereich war in der Literatur höher als im eigenen Patientenkollektiv und bei anderen (nicht-tumor) Operationen im Kniebereich. Aufgrund der hohen Inzidenz, die in der Literaturrecherche gezeigt wurde, wird ein noch sorgsamer Umgang mit dem Peroneusnerv empfohlen. Die Erhebung von Risikofaktoren für das Auftreten einer Peroneuslähmung war nur eingeschränkt möglich aufgrund von mangelnder Dokumentation sowohl bei den klinischen Studien als auch in der Literatur, weshalb in der Zukunft eine standardisierte Dokumentation von neurologischen Komplikationen bei tumororthopädischen Operationen durchgeführt werden sollte.\n", "authors": [ "Trausnitz, L" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. ", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161499, "title": "Morphometrische Parameter von Muskel und Knochen bei kritisch Kranken – Posthoc Analyse der VITdAL-ICU-Studie", "abstract": "Muskeln und Knochen spielen eine wichtige Rolle für die Mortalität und Morbidität von kritisch Kranken. Bisher wurden jedoch nur wenige Studien zu dieser speziellen Population durchgeführt. Anhand von routinemäßig verfügbaren radiologischen Untersuchungen wurden in dieser Posthoc-Analyse in einer Subgruppe der VITdAL-ICU Studie morphometrische Parameter von Muskel (in erster Linie M. psoas major) und Knochen (Wirbelkörper) erfasst. Diese Parameter bzw. deren Verlauf könnten darüber Aufschluss geben, inwieweit in dieser hochvulnerablen Population eine Sarkopenie bzw. niedrige Knochenmasse vorliegt.\n\nEs wurden vier verschiedene morphometrische Parameter erhoben, die Total Psoas Area (TPA), die Psoas Muscle Density (PMD), der Skeletal Muscle Index (SMI) und die Bone Mineral Density (BMD). Insgesamt wurden 37 Patientinnen und Patienten in die Analyse miteinbezogen (18 Frauen, 19 Männer). Das mittlere Alter betrug 59 Jahre. Als Grenzwert für Sarkopenie wurden aus der Literatur empfohlene Cut-Off-Werte für TPA (642.1 mm²/m² für Frauen, 784 mm²/m² für Männer), PMD (31.1 HU für Frauen, 33.3 HU für Männer) und SMI (38.5 cm²/m² für Frauen, 52.4 cm²/m² für Männer) herangezogen. Eine wahrscheinliche Osteoporose wurde als eine Dichteminderung von = 110 HU für beide Geschlechter definiert. Aufgrund von fehlender Scans konnten 11 Patientinnen und Patienten in der Auswertung von TPA, PMD und SMI sowie 1 Patient für BMD nicht inkludiert werden. Anhand dieser Parameter wurde die ICU-Aufenthaltsdauer und die 6-Monats-Mortalität analysiert.\n\nDie mittleren Werte für TPA (478 vs. 749 mm²/m²), PMD (34.6 vs. 41.3 HU), SMI (62.36 vs. 76.81 cm²/m²) und BMD (141.1 vs. 157.2 HU) waren bei Frauen niedriger als bei Männern. Oben erwähnte Cut-Off-Werte klassifizierten 73% (TPA), 24% (PMD) und 4% (SMI) als sarkopenisch. 28% hatten eine Abschwächung von = 110 HU. Es konnte kein signifikanter Einfluss auf ICU-Aufenthaltsdauer oder 6-Monats-Mortalität festgestellt werden, wenngleich die Überlebenden nach 6 Monaten im Durchschnitt bessere Parameter zeigten als die Verstorbenen (TPA: 652 vs. 530 mm²/m, p=0.27; PMD: 38.4 vs. 37.4 HU, p=0.85; SMI: 70.32 vs. 69.54 cm²/m², p=0.91; BMD: 156 vs. 145.8 HU, p = 0.81).", "authors": [ "Maurer, D" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. ", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161500, "title": "Einfluss von Fördermaßnahmen auf das entwicklungsneurologische Outcome von ehemaligen Frühgeborenen <28. SSW und/oder <1500 g", "abstract": "Hintergrund: Die Inzidenz der Frühgeburtlichkeit betrug in Österreich 2015 7,8%. Aufgrund der Fortschritte der neonatologischen Intensivmedizin ist es zur verbesserten Überlebenschance sehr unreifer Frühgeborener gekommen. In Assoziation dazu steht ein erhöhtes Risiko für Entwicklungsverzögerungen und -defizite in der frühen Kindheit, welche in einem erhöhten Bedarf an speziellen Therapien und Förderungen resultieren. Daher ist eine standardisierte multidisziplinäre Nachsorge essenziell. \nZielsetzung: Ziel dieser Arbeit war es herauszufinden, ob eine Förderung ehemaliger Fru¨hgeborener <28. SSW und/oder <1500g in den ersten zwei Lebensjahren effektiv, hinsichtlich ihrer Entwicklung, ist.\nMethoden: Im Rahmen einer prospektiven Beobachtungsstudie wurden die demographischen Daten und Diagnosen der ehemaligen Fru¨hgeborenen erhoben. Die Unterteilung des Patientenkollektivs erfolgte in die Gruppen „Gesund“ und „Krank“. Die Gruppe „Krank“ wies die Erkrankungen mit einer erhöhten Mortalität und Morbidität auf – BPD, IVH, PVL und/oder ROP. Die Gruppen „Gesund“ und „Krank“ wurden in jeweils zwei Subgruppen unterteilt – eine Gruppe mit Förderungen und eine ohne Förderungen. \nBei der entwicklungsneurologischen Untersuchung im korrigierten Alter von 2 Jahren wurde der Bayley–Test II/III zur Evaluierung der Entwicklung des Kindes durchgeführt und deren Eltern wurden gebeten einen Fragebogen über die Durchführung von Fördermaßnahmen, wie Physio- und Ergotherapie, Logopädie und Frühförderung, und alternativer Fördermaßnahmen im Zeitraum der letzten 24 Monate auszufüllen. \nBei der statistischen Auswertung wurde für den Gruppenvergleich bei normalverteilten Werten der t-Test für unabhängige Stichproben und bei nicht normalverteilten Werten der Mann-Whitney–U–Test verwendet. Zur Überprüfung der Signifikanz wurden bei Nominaldaten der Chi–Quadrat–Test und bei kleineren Fallzahlen (<5) der Fisher-Test verwendet. \nErgebnisse: Das PatientInnenkollektiv umfasste 41 Kinder, davon absolvierten 34 den Bayley-Test II/III. Das mittlere Gestationsalter betrug 29,4±2,6 SSW und das mittlere Geburtsgewicht 1122±317g. Insgesamt haben 61% der Kinder Physiotherapie, 34% Frühförderung und 12% Ergotherapie in Anspruch genommen. In der Gesamtgruppe war Physiotherapie die häufigste empfohlene Fördermaßnahme. Hinsichtlich alternativer Fördermaßnahmen wurde Babygymnastik maximal 240-mal und eine Kinderkrippe maximal 120-mal besucht. Im Median wurde in der Gesamtgruppe ein Bayley-Wert von 132,5 erzielt und 15% zeigten einen auffälligen Befund (<70). \nDie Gruppe „Krank“ hat im Median an 4mal mehr Einheiten Physiotherapie und 16mal mehr Einheiten Frühförderung als die Gruppe „Gesund“ teilgenommen. Die beliebteste alternative Fördermaßnahme der Gruppe „Gesund“ war Babyschwimmen (30%). Der Bayley-Wert der Gruppe „Gesund“ war in 8% auffällig und der der Gruppe „Krank“ in 38% auffällig. Die Bayley-Ergebnisse der Kinder der Gruppen „Gesund“ mit Förderung waren im Median 133 (n=23), ohne Förderung 138 (n=3), sowie der Gruppen „Krank“ mit Förderung 84 (n=7) und ohne Förderung 53 (n=1). \nDiskussion: Der Anteil der Kinder mit Förderungen war insgesamt hoch, wobei Physiotherapie die häufigste Fördermaßnahme war. Es konnte kein signifikanter Unterschied im entwicklungsneurologischen Outcome im korrigierten Alter von 2 Jahren zwischen den geförderten Gruppen und den Gruppen ohne Förderungen gezeigt werden mit der Limitation, dass in den Gruppen ohne Förderungen die Fallzahlen niedrig waren. \n", "authors": [ "Harler, B" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. ", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161501, "title": "Heterogenität der Diagnostik und des klinischen Spektrums des adulten Morbus Pompe", "abstract": "Hintergrund und Zielsetzung:\n\nDie lysosomale Glykogenspeichererkrankung Typ II/ Morbus Pompe ist eine seltene autosomal-rezessive metabolische Myopathie. Die Krankheitsdynamik ist durch einen chronisch progredienten Verlauf charakterisiert. Ursache ist eine Mutation im GAA-Gen, welches zu einem Mangel bzw. einer erniedrigten Aktivität der sauren Maltase (a- Glucosidase) führt. Der resultierende Enzymmangel führt in verschiedenen stoffwechsel- aktiven Organsystemen zur abnormen Akkumulation von Glykogen intra- und extralyso- somal, insbesondere in der Skelett- und Herzmuskulatur sowie der Leber. Es gibt drei unterschiedliche klinische Verlaufsformen, die infantile, die juvenile und die adulte Form. Ziel dieser Arbeit ist es, mittels Literaturrecherche die klinische Heterogenität, den ggw. diagnostischen Standard und aktuelle Therapiemöglichkeiten des adulten Morbus Pompe herauszuarbeiten.\n\nMaterial und Methoden:\n\nInsgesamt wurden 147 wissenschaftliche Publikationen aus der Pubmed-Datenbank für die Realisierung dieser Arbeit berücksichtigt. Vor allem wurden Guidelines und Reviews sowie Ergebnisse von großen multizentrischen und randomisierten prospektiven Studien berücksichtigt.\n\nErgebnisse:\n\nDie adulte Form des Morbus Pompe ist im Gegensatz zur infantilen und juvenilen Form wesentlich milder ausgeprägt mit einem langsamen chronisch-progredienten Verlauf über Jahre. Im Vordergrund steht eine Schwäche der rumpfnahen Muskelgruppen unter Einbeziehung der Schulter- und Beckengürtelmuskulatur sowie der Atemhilfsmuskulatur. In 20-30% der Fälle können auch atypische Symptome wie Ptosis, bulbäre Symptome oder Skelettdeformitäten objektiviert werden. In 30-35% der Fälle können die Patientin- nen/Patienten zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bis auf eine isolierte HyperCkämie vollständig asymptomatisch sein. Die ersten Symptome treten in der Regel in der 2. Lebensdekade auf. Die Diagnose wird in der Mehrheit der Fälle mit einer zeitlichen Latenz von 7-9 Jahren nach Auftreten der ersten Symptome gestellt. Im fortgeschritten Stadium bestehen hochgradige Paresen der axialen- und proximalen Stammmuskulatur, die zum Verlust der Gehfähigkeit führen können. Zudem stellt sich bei zwei Drittel der Patientinnen/Patienten im Verlauf der Krankheit eine ventilatorische Insuffizienz ein. Für die Enzymersatztherapie (EET) gibt es nach wie vor keine einheitlichen internationalen Leitlinien. Konsens ist, dass nur symptomatische Patientinnen/Patienten behandelt werden, die schon funktionell beeinträchtigt sind. Im fortgeschrittenen Stadium mit Rollstuhlpflich- tigkeit und permanenter Beatmungspflichtigkeit wird keine EET empfohlen. In dieser Phase stehen symptomspeifische Therapien, Hilfsmittelversorgung und Beatmungsma- nagement im Vordergrund. Unter der EET sind regelmäßige und engmaschige klinisch- neurologische und funktionelle Untersuchungen zur Evaluierung des Therapieerfolges notwendig.\n\nSchlussfolgerung:\n\nDa mit der Enzymersatztherapie eine kausale Behandlung zu Verfügung steht, mit deren Hilfe der klinische Verlauf stabilisiert werden kann, ist eine frühe Diagnostik der Erkrankung von großer Bedeutung.\n", "authors": [ "Nasimzadah, A" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. ", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161502, "title": "Etablierte Kriterien zur Beurteilung eines Therapieansprechens in der onkologischen Radiologie", "abstract": "Einleitung: Kriterien zur Beurteilung des Tumoransprechens in der onkologischen Radiologie sind, seit deren Ersteinführung durch die World Health Organization (WHO) 1979, ein wichtiger Bestandteil der im erweiterten Umkreis der Onkologie tätigen Fachpersonen. Der Wandel der Zeit verlangt nach steter Aktualisierung durch Adaptierung an die Gegebenheiten der Bildgebung und Therapie. In dieser Arbeit sollen sämtliche relevanten Kriterien von Grund auf erarbeitet und auf ihren aktuellsten Stand gebracht werden, sodass sie praktisch direkt hieraus anwendbar sind.\nMethoden: Dies ist eine Literaturrecherche in PubMed in den Sprachen Deutsch und Englisch. Dabei wird versucht bis Ende des ersten Quartals 2017 sämtliche Aktualisierungen der Kriterien miteinfließen zu lassen. Sehr spezifische und nicht etablierte Richtlinien werden nur erwähnt, jedoch nicht voll ausgeführt.\nErgebnisse: Als Ausgangsbasis dient die Erarbeitung der Urkriterien der WHO von 1979. Von dort aus werden die relevantesten Kriterien, innerhalb ihrer Sparte jeweils chronologisch, bis zur aktuellsten Fassung detailliert beschrieben. Dies sind die Response Evaluation Criteria in Solid Tumors (RECIST) in Version 1.0 und 1.1, sowie deren Erweiterung iRECIST von 2017, Positron Emission Tomography Response Evaluation Criteria in Solid Tumors (PERCIST) und deren Vorgänger von der European Organization for Research and Treatment of Cancer (EORTC), modified RECIST für primäre hepatozelluläre Karzinome ausgehend von den Kriterien der European Association for the Study of the Liver (EASL) und American Association for the Study of Liver Diseases (AASLD), die immune-related Response Criteria (irRC), die modifizierten Computertomographie Kriterien von Choi et al. für gastrointestinale Stromatumore (GIST) und die Lugano-Klassifikation inklusive sämtlicher Vorgängerversionen und der Erweiterung Lymphoma Response to Immunomodulatory Therapy (LyRIC).\nDiskussion: Es werden Fehlerquellen besprochen, die zu einer inkorrekten Einteilung der PatientInnen in die diversen Kategorien der Kriterien führen können. Dabei wird vor allem versucht zu zeigen, dass ohne Vereinheitlichung der Bildgebungsmodalitäten und solange die UntersucherInnen selbst das Therapieansprechen beurteilen, eine gewisse Subjektivität nicht zu verhindern ist.", "authors": [ "Kübler, W" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. ", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161503, "title": "Beachtenswerte anatomische Details für lumbale und thorakale neuraltheurapeutische Facettengelenksinfiltration", "abstract": "Einleitung:\nNeuraltherapeutische Techniken zur lumbalen und thorakalen Facettengelenksinfiltration werden blind anhand von determinierten anatomischen Landmarken durchgeführt. Die Arbeit soll zeigen, inwiefern kleinste Ungenauigkeiten bei den Technikbeschreibungen und der exakten Orientierung am Processus spinosus sowie die Verwendung von Querfingern als Distanzangabe Auswirkungen auf eventuelle Komplikationen haben können.\nMethoden:\nDie Stichtechniken (Tilscher 2007 vs Kupke/Weinschenk 2012) wurden an 40 nach Thiel’scher Konservierungsmethode einbalsamierten Leichen verglichen. Die Durchführung erfolgte in Bauchlage. Um sich eindeutig an den Tastpunkten zu orientieren, wurden Haut und Subkutis abgetragen.\nIn der Brustwirbelsäule wurde die Technik nach Tilscher pro Segment viermal (jede Technik entspricht bei 12 Wirbelhöhen 960 Nadelpositionierungen) durchgeführt, jeweils mit 1,5 cm (dünner Finger) und 2 cm (dicker Finger) Abstand vom Mittelpunkt des Processus spinosus, 1,75 cm und 2,25 cm entsprechen dem lateralen Rand des Processus spinosus. Die Technik nach Kupke/Weinschenk wurde mit 2 bzw. 2,25 cm (entsprechen dem lateralen Rand) Abstand vom Processus spinosus durchgeführt.\nIn der Lendenwirbelsäule wurde die Technik nach Tilscher zweimal pro Segment durchgeführt, ausgehend vom Mittelpunkt des Dornfortsatzes jeweils 1,5 cm (kleiner Finger) bzw. 2 cm (großer Finger) kranial und 2 cm lateral des Processus spinosus. Die Technik nach Kupke/Weinschenk wurde 1,5 cm, 1,75 cm, 2 cm sowie 2,25 cm lateral der Mediansagittalebene durchgeführt.\nDa in beiden obigen Techniken der Knochenkontakt zwingend notwendig ist, ist ein erreichter Kontakt als „erfolgreich durchgeführt“ und kein Kontakt als „fehlerhaft“ bewertet.\nErgebnisse:\nIm Brustwirbelsäulenbereich zeigte sich bei der Technik nach Tilscher in 0,43% (4x) bei 1,5 cm kein Knochenkontakt. Die Nadel konnte ungehindert lateral die Wirbelsäule passieren. Beim Abstand von 2,25 cm passierte die Nadel die Wirbelsäule ohne Knochenkontakt in 5,53%. Die Technik nach Kupke/Weinschenk lag bei einer Fehlerquote von 8,19% (2 cm) und 17,66% (2,25 cm).\nIn der Lendenwirbelsäule lieferte die Technik nach Tilscher eine Fehlerquote zwischen 10% und 13,06%. Die Technik nach Kupke/Weinschenk erzielte eine Fehlerquote zwischen 1,39% (1,5 cm) und 16,67% (2,25 cm).\nSchlussfolgerung:\nDer Querfinger entpuppt sich als problematische Längenangabe, ebenso wie die Fingerposition auf oder seitlich des Dornfortsatzes: eine Abweichung nach lateral führt zu einer massiven Erhöhung der Fehlerquote, welche thorakal das Risiko des Pneumothorax erhöhen kann. Die Methode nach Tilscher zeigt thorakal geringere fehlerhafte Nadelpositionierungen als Kupke/Weinschenk.\n", "authors": [ "Hopfgartner, O" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. ", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161504, "title": "Correlations of prenatal Human Milk Oligosaccharides with maternal lipid profiles", "abstract": "Introduction: Human milk oligosaccharides (HMOs) are complex, unconjugated glycans highly abundant in human milk and serve as prebiotics, antiadhesive antimicrobials and cell modulators. As “prenatal HMOs” they emerge in the mother’s blood already during pregnancy from the early second trimester on, suggesting systemic functions. Potential environmental factors that influence the highly individual HMO composition have not been investigated so far. For this thesis, correlations between prenatal HMOs and blood lipids (mirroring one aspect of the mothers’ “metabolic situation”) have been analyzed.\n\nMaterials and Methods: Blood lipids (triglycerides, total cholesterol, LDL, HDL) and 17 prenatal HMOs (24th week of gestation, measured by NP-HPLC) were analyzed in serum samples taken from 94 Dutch women, followed by a calculation of Spearman rank correlations.\n\nResults: Within the subgroup of secretor-positive women relative concentrations of 3’SLN positively correlated with LDL (r=0.42, p<0.001) and total cholesterol (r=0.39, p<0.001). 2’FL on the contrary correlated significantly negative with LDL and total cholesterol. Within secretor-negative women other correlations were found.\n\nDiscussion: We here provide first evidence that elevated blood lipids are associated with specific configurations of prenatal HMOs. Detailed mechanisms of potential interactions remain to be investigated.", "authors": [ "Schönbacher, L" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. 63", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161505, "title": "Immunological aspects of Constitutional Mismatch Repair- Deficiency Syndrome (CMMRD) in Pediatric Hematology-Oncology", "abstract": "Background: Biallelic mutations in Mismatch repair (MMR) genes result in a condition referred to as Constitutional Mismatch Repair- Deficiency Syndrome (CMMRD), a rare but devastating cancer predisposition syndrome with a high chance of developing childhood malignancies, reported in a total of only 198 patients to date. The MMR system is, apart from its main function of maintaining genomic stability, involved in Class switch recombination (CSR) and somatic hypermutation (SHM). Both processes are needed for B cell maturation and diversity of our immunoglobuline repertoire. It is therefore expected and has already been shown that CMMRD may lead to defective CSR and SHM, which in turn might result in clinically relevant immunodeficiencies. This project addressed both the in vivo cellular/ humoral and the to date unexplored clinical immunophenotype of CMMRD patients across Europe and the Middle East to increase our understanding of the role of MMR in immunoglobuline maturation. A thourough clinical description of patients suffering from this rare condition, was furthermore approached.\nPatients and Methods: A retrospective and descriptive evaluation of a patient series including 11 CMMRD patients from 8 different centers across Europe and the middle East was conducted. Participating centers provided us with filled out clinical questionnaires and laboratory parameters of the cellular and humoral immune system. Collected data were anonymized, analyzed and interpreted regarding immunodeficiency. The thourough descriptive analysis of clinical and immunological aspects was conducted using Microsoft Excel Version 2016 and Graph Pad Prism.\nResults & Conclusion: 20 malignancies were diagnosed in 10 out of 11 patients (90,91%), 7 hematological malignancies (35%), 6 malignant brain tumours (30%), 5 Lynch-syndrome associated malignancies (25%), 1 Wilms tumour (5%) and 1 malignant Phylloides tumour (5%). Most patients (n=6) included carried a biallelic PMS2 mutation (54,55%), three patients carried a bialleic MSH6 mutation (27,27%) and another two patients were found to carry a biallleic MSH2 mutation (18,18%). Family history concerning cancer was negative in nine patients and parental consanguinity was identified in seven patients. Nonmalignant features such as Café au lait maculae were exhibited by all patients. Clinical findings of this case series therefore strengthen previous descriptions of clinical presentation. Analysis of immunological aspects revealed no uniform cellular/humoral immunophenotype in this patient population. Partial in vivo CSR impairment is however implied by the results of our study including reduced circulating memory cells that have undergone class switch in 5 out of 10 patients (50%) and Immunoglobuline deficiencies in all but two patients (80%). The expected high levels of IgM were only detected in 2 patients (20%). Clinical correlates regarding immunodeficiencies, that were systematically analyzed in CMMRD patients for the first time in this study, were uniformly found not to be remarkable. Further prospective studies with larger patient numbers will be needed to add evidence to the knowledge, both clinical as well as immunological, of this rare syndrome, that is to date markedly based on observations.\n", "authors": [ "Tesch, V" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. 120", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161506, "title": "Der Unterschied zwischen anatomischen und radiologischen Gonionwinkeln", "abstract": "Zielsetzung\nDas Ziel dieser Arbeit war der Unterschied zwischen antropologischen-anatomischen Gonionwinkeln und radiologischen Gonionwinkeln in Bezug auf unterschiedliche Vermessungsmethoden. Zusätzlich wurde der Zusammenhang zwischen Gonionwinkel und Malokklusion erarbeitet.\n\nMethode\nDie Untersuchungsgruppe rekrutierte sich aus der Schädelsammlung (100-150 Jahre alt) des Institutes für makroskopische und klinische Anatomie der Medizinischen Universität Graz. Es wurden ausschließlich erwachsene mazerierte Schädel (n=69) aus dieser Gruppe ausgewählt, um etwaige Wachstumseinflüsse auszuschalten. \n1)Der Gonionwinkel wurde mittels eines Goniometers, welches an den zwei Knochentangenten angelegt wurde, direkt an den mazerierten Schädeln gemessen. \n2)Der röntgenologische Gonionwinkel wurde an den Fernröntgenaufnahmen desselben Untersuchungsgutes ermittelt. Die Aufnahmen wurden mittels eines digitalen C-Bogen-Röntgens am Institut für makroskopische und klinische Anatomieangefertigt.\nEs wurden fünf Gonionwinkel jeweils am Orginalröntgenbild und in der Invertansicht der einzelnen Originalbilder gezeichnet. Die Messungsvarianten wurden farbkodiert.\nBeide Untersuchungen wurden jeweils von zwei Untersuchern unabhängig voneinander durchgeführt.\n\nErgebnisse\nDie statistische Auswertung ergab, dass die Übereinstimmung zwischen den Untersuchern bei allen Varianten sehr hoch war. Weiters zeigte sich, dass es zwischen den Orginalröntgen- und Invers-Röntgen-Gonionwinkeln keinen signifikanten Unterschied gab. Außerdem war zu sehen, dass es zwischen den rechten und linken Gonionschädelwerten und den Röntgengonionwerten keinen statistisch relevanten Unterschied gab.\nIn weiteren Untersuchung wurden an den Schädeln die Angle-Syndromklassen ermittelt (Kl.III-43,3%, Kl.II/1-28,4%, Kl.I-20,9% und Kl.II/2-7,5%).\nEs zeigte sich, dass bei der Klasse II/2 die Übereinstimmung zwischen der Gonionschädelmessung und jener FR-Messungen am höchsten war, die in der Österr.Ges.für Kieferorthopädie bevorzugt wird - gefolgt von den Kl.I, Kl. II/1 und Kl.III - jedoch mit Vorbehalt, da die Deckbisse zahlenmäßig stark unterlegen waren.\n\nKonklusion\nIn dieser Arbeit zeigte sich, dass die Gonionwinkelwerte bei verschiedenen Messmethoden keinen signifikanten Unterschied aufwiesen.\n", "authors": [ "Pavic, V" ], "year": 2017, "source": "Zahnmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. ", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161507, "title": "Evaluation of the effect of the hormone status on the motility of the esophagus, as well as the gastrointestinal symptoms, of patients with a reflux associated disease", "abstract": "Backround\nThe gastroesophageal reflux disease (GERD) evolves when the backflow of gastric content into the esophagus leads to symptoms and/or complications (1). Identified as the main source of GERD is the dysfunctional antireflux barrier at the gastroesophageal junction. The reason for the dysfunction are multifactorial, like hiatal hernias, dysfunction of the LES, defect pressure barrier and non-sphincter associated reasons. Previously some authors suggested that the pathophysiology of GERD may be provoked by alterations of the hormone levels of the patients. Furthermore, the reason for motility disorders like achalasia and the influence of hormones on gastrointestinal symptoms are partly unknown. The aim of the study was to evaluate, if the hormones Thyroid stimulating hormone (TSH), Free Triiodothyronine (FT3), Free Tetraiodothyronine (FT4), gastrin, Vasoactive Intestinal Peptide (VIP) and calcitonin have an influence on GERD, motility disorders and gastrointestinal symptoms.\nMethods \nThis was a prospective study with a cohort of 100 patients with symptoms of GERD. All patients underwent: high-resolution manometry (HRM), 24h-pH-Impedance-Monitoring and gastroscopy. For the evaluation of quality of life the Gastrointestinal quality of life index (GIQLI) was used, for evaluation of symptoms Reflux-symptom index (RSI) and symptom check list (SCL) were used. Out of the SCL four different scores were extracted to assess symptoms specific for reflux (heartburn, regurgitation, chest pain), non-typical reflux symptoms (cough, hoarseness, asthma, distortion of taste), gas-bloating-symptoms (fullness, bloating), and gastrointestinal symptoms (diarrhea, constipation, flatulence). Furthermore, blood samples were taken to analyze the levels of TSH, FT3, FT4, Calcitonin, VIP and Gastrin. After HRM the patients were subdivided into three groups according to the Chicago Classification. Group one represented patients with minor motility disorders. Group two included patients with EGJ outflow obstruction or major motility disorders. The third group represented “normal” patients.\n\nResults \nComplete data was available from 86 of 100 patients. \nThe 86 patients had a median DeMeester score of 20,6. A pathological DeMeester was found in 45 patients with median score of 35, and respectively patients with GERD and without GERD. There have been no correlations between the DeMeester score and the hormones. Of the 86 patients, the median LES pressure was 23,6 mmHg, but no correlations were found between the different hormone levels and the LES-pressure. But a strong inverse relation between calcitonin and the Integrated Relaxation Pressure (IRP) of the esophagogastric junction (EGJ) was found (r= -0,492; p=0,000).\nNo correlations were found between hormone levels and the mean scores of GIQLI, RSI and SCL. But positive correlations were found between VIP and GI-Symptoms (r=0,298; p= 0,011), as well as correlations between FT3 and dysphagia (r=0,283, p=0,016).\nWithin the group II, TSH and FT4 correlated with outcomes of the SCL-questionnaire. FT4 correlated with the Typical-symptoms (p=0,002), as well as the GI-symptoms (diarrhea, constipation, flatulence) (p=0,039). TSH correlated with the Typical-symptoms (p=0,007). A regression analysis confirmed that these outcomes were no coincidence.\nFurther within group II a correlation between VIP and the SCL-Gas-Bloat-Symptom (p=0,072) was found.\nConclusion\nThis study demonstrates that the hormones TSH, FT3, FT4, Calcitonin, VIP and Gastrin do not affect the motility of the esophagus. However, Calcitonin could have an effect on the function of the EGJ. Furthermore, thyroid hormones TSH, FT3 and FT4, as well as VIP seem to influence gastrointestinal symptoms. Further studies are needed to clarify in detail the role of these hormones and how these findings could find their way into clinical praxis.\n", "authors": [ "Wahl, L" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. ", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161508, "title": "Postoperative Pain and Risk of Hemorrhage Following Uvulopalatopharyngoplasty With and Without Tonsillectomy - A Retrospective Study", "abstract": "Introduction:\nObstructive sleep apnea syndrome (OSAS) is a disorder with an estimated prevalence of up to 30%. It is characterized by repetitive pharyngeal collapse during sleep and associated with witnessed apneas, snoring, daytime sleepiness and an increased risk for cardiovascular disease. One of the therapeutic options for OSAS is uvulopalatopharyngoplasty (UPPP), usually including tonsillectomy (TE). Main complications after UPPP include secondary hemorrhage and intense pain.\nThe aim of the study was to investigate if pain intensity after surgery correlates with the risk of hemorrhage and if there is a difference in the risk of hemorrhage after UPPP with TE and UPPP without TE.\nMaterial and Methods:\nAll patients who had undergone UPPP, expansion sphincter pharyngoplasty (ESP) or coblation assisted uvulopalatoplasty (CAUP) at the Department of Otorhinolaryngology of the Medical University of Graz between 2014 and 2016 were included. \nData was collected retrospectively from patients’ records and included demographic data, AHI, surgical procedure, postoperative bleeding episodes, pain levels during hospital stay, analgesic medication and length of hospital stay. Statistical tests were performed to compare the incidence of hemorrhage between different types of surgery and to evaluate the relationship between pain intensity and risk of hemorrhage. A p-value of <0.05 was considered significant.\nResults:\nOf all 120 patients included, 78 had undergone UPPP with tonsillectomy, 12 UPPP without tonsillectomy, 22 CAUP, 5 ESP and 3 a combination of ESP and UPPP. 71.7% of all surgeries included the removal of the palatine tonsils.\nAn overall hemorrhage rate of 17.5% (21 patients) was found. If only surgeries that included tonsillectomy were considered, the hemorrhage rate was 24.4%. In 8 cases bleeding stopped without treatment, in 12 cases local therapy and in 9 cases a surgical revision was necessary. None of the patients undergoing a type of surgery without TE had postoperative bleeding. The correlation between tonsillectomy and incidence of secondary hemorrhage was highly significant (p = 0.002).\nAfter surgeries including TE postoperative pain intensity was significantly higher than after surgeries which did not include TE.\nConclusion:\nTonsillectomy appeared as key risk factor for secondary hemorrhage. After snoring or OSAS surgeries that include tonsillectomy, patients should therefore be observed more carefully than if no tonsillectomy is carried out.\nNo significant correlation between pain intensity in the first postoperative days and the risk for hemorrhage was found.", "authors": [ "Schwärzer, U" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. ", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161509, "title": "Der implantierbare Cardioverter-Defibrillator bei pädiatrischen PatientInnen und jungen Erwachsenen - Eine retroperspektive Analyse von 30 Fällen am LKH Graz", "abstract": "Hintergrund: Junge PatientInnen mit erblichen arrhythmogenen Erkrankungen haben ein hohes Risiko für den Plötzlichen Herztod (PHT). Sie unterscheiden sich in Ätiologie, Lebenserwartung und kumulativem Komplikationsrisiko von der Gesamtpopulation. Die Datenlage zum Einsatz implantierbarer Cardioverter-Defibrillatoren (ICD) ist aufgrund geringer Fallzahlen verbesserungswürdig.\n\nZiele: Der Verlauf bei jungen ICD-Trägern soll mit besonderem Fokus auf Indikationen, Tachyarrhythmien, Therapieabgaben und Komplikationen des ICD beschrieben und analysiert werden. Als Nebenziel soll das Potential der neuen komplett subkutan implantierbaren Systeme (S-ICD) für das PatientInnenkollektiv überprüft werden.\n\nDaten und Methoden: Eingeschlossen in die retroperspektive Analyse wurden 30 PatientInnen, die ihren ICD vor Erreichen des einunddreißigsten Lebensjahres am LKH Graz erhalten haben und regelmäßig kontrolliert wurden. Es wurden u.a. Daten zur ICD-Indikation, Tachyarrhythmien, Therapie, Komplikationen und Batterielaufzeit erhoben. \n\nErgebnisse: Die Studienpopulation war zu 80% (n=24) männlich und zu 20% (n=4) weiblich, das medianemittlere Alter bei der Erstimplantation betrug 21,50 5 Jahre (Q25=17; Q75=25; Minimum 9; Maximum 29), die mittlere mediane Beobachtungszeit betrug 87 5 Jahre (Q25=2,6; Q75=10,9). Die Grunderkrankungen waren Kardiomyopathien (n=12, 40%), Ionenkanalerkrankungen (n=6, 20%), angeborene Herzfehler (n=6, 20%), idiopathisches Kammerflimmern (n=4, 13%) und ischämische Herzerkrankungen (n=2, 7%). Die ICD-Indikation war in 87% (n=26) sekundärpräventiv nach stattgehabten Tachyarrhythmien (s.p.), in 47% der Fälle (n=14) erfolgte sie nach Reanimation. Es wurden 20 Einkammer- (67%), neun Zweikammersysteme (30%) und ein CRT-D (3%) implantiert. Die revisionsfreie Zeit beträgt 5 Jahre (95% CI 4,25 bis 6,27), die Batterielebensdauer 7 Jahre (95% CI 6,21 bis 7,57). Bei 18 PatientInnen (60%) traten Kammerflimmern (VF) (n=4, 13%) oder anhaltende ventrikuläre Tachykardien (VT) (n=18, 60%) auf, wobei die erste VT nach 7 Jahren (95% CI 4,78 bis 9,51) und somit signifikant (p<0,001) früher als VF (13 Jahre; 95% CI 11,58 bis 15,33) auftrat. Alle 18 PatientInnen mit VT oder VF wurden adäquat therapiert. Die erste adäquate Therapieabgabe erfolgte nach 7 Jahren (95% CI 4,19 bis 9,19), die erste adäquate antitachykarde Stimulation nach 9 Jahren (95% CI 6,61 bis 11,76) und die erste adäquate Defibrillation nach 10 Jahren (95% CI 7,48 bis 12,83). Die erste inadäquate Schockabgabe trat nach 13 Jahren (95% CI 10,53 bis 14,95) auf und somit signifikant (p<0,001) später als adäquate Therapieabgaben. PatientInnen mit s.p. Indikation hatten zu 65%, PatientInnen mit primärpräventiver (p.p.) Indikation zu 25% anhaltende Tachyarrhythmien und adäquate Therapieabgaben. Nur fünf PatientInnen (17%) erfüllen die Bedingungen für den S-ICD.\nDie häufigsten Komplikationen waren Sondendefekte/-dislokationen (n=9) oder betrafen die Aggregattasche (n=7). Ein Patient verstarb postoperativ nach vierfacher Sondenextraktion. Die meisten sonstigen Komplikationen waren leicht oder von kurzer Dauer.\n\nSchlussfolgerungen: Der ICD ist eine insgesamt sichere und potentiell lebensrettende Therapie für junge PatientInnen mit hohem Risiko für den plötzlichen Herztod. Das kumulative Risiko ist aufgrund des hohen Revisionsbedarfs beträchtlich. Junge PatientInnen würden daher besonders von längeren Batterielaufzeiten und einer Reduktion der Systemkomplikationen profitieren. Während zur s.p. Indikation klare evidenzbasierte Empfehlungen existieren, gestaltet sich die p.p. Risikostratifizierung schwierig. Dies äußert sich in den niedrigeren Implantationszahlen und der geringeren Inzidenz von VT/VF und antitachykarder Therapie. Bessere Methoden zur Risikoerkennung und Risikostratifizierung wären wünschenswert. Für ausgewählte PatientInnen stellt der S-ICD eine Therapieoption dar.", "authors": [ "Bäcker, F" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. ", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161510, "title": "Metabolische Parameter bei PatientInnen mit Hyperprolaktinämie: eine retrospektive Studie", "abstract": "Einleitung: Das Prolaktinom ist die primäre und gleichzeitig auch häufigste Ursache einer Hyperprolaktinämie. Es macht rund 40 % aller Hormon-produzierenden Hypophysenadenome aus. Behandelt wird das Prolaktinom primär medikamentös mit Dopamin-Agonisten (DA). Nach den Empfehlungen der „Endocrine Society“ ist Cabergolin das Medikament der Wahl, da es erhöhte Prolaktinwerte in den Normbereich senkt, zu einer Schrumpfung des Tumors führt und somit die mit dem Prolaktinom einhergehenden Symptome und Beschwerden behebt. Neben den klassischen Symptomen einer Hyperprolaktinämie im Rahmen eines Hypogonadismus, haben neuere Studien nun gezeigt, dass Prolaktinom-PatientInnen im Vergleich zu gesunden Kontrollgruppen gehäuft abnorme metabolische Parameter aufweisen. Die Behandlung des Prolaktinoms mit einem DA führte, zusätzlich zur Normalisierung der Prolaktinkonzentration und somit Wiederherstellung der Gonadenfunktion, zu einer Verbesserung der metabolischen Parameter. Die Ergebnisse sind jedoch spärlich und uneinheitlich. Das Ziel dieser Arbeit war es, Lipid- und Glukoseparameter bei PatientInnen mit Prolaktinom-bedingter Hyperprolaktinämie vor und nach Behandlung zu vergleichen. \nMethoden: Für diese retrospektive Datenanalyse wurden 55 PatientInnen mit Mikro- und Makroprolaktinom inkludiert, die von Januar 2004 bis April 2014 in der Ambulanz der klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Universitätsklinik für Innere Medizin der Medizinischen Universität Graz erstmalig vorstellig geworden waren. Es wurden die metabolischen Parameter – Gesamt-, LDL-, HDL-Cholesterin, Triglyzeride, Nüchtern-Glukose, Hb1Ac und der BMI – dieser PatientInnen zum Zeitpunkt der Erstdiagnose (unbehandelte Hyperprolaktinämie) und nach erstmalig dokumentierter Normalisierung der Prolaktinwerte unter der Cabergolin-Therapie (Follow-up) erhoben und miteinander verglichen.\nErgebnisse: Eine Normalisierung der Prolaktinwerte konnte im Schnitt nach 9 Monaten Cabergolin (Median 0,5 mg pro Woche) erzielt werden. Das Prolaktin sank dabei signifikant von im Median 220,60 ng/ ml (IQR 82,40-898,60) auf 11,20 ng/ ml (IQR 3,40-18,60; p < 0,001). Unter der Therapie kam es ebenfalls zu einer signifikanten Senkung des Gesamtcholesterins von 191 mg/ dl (IQR 168,00-242,00) auf 181 mg/ dl (IQR 163,00-215,00; p < 0,001) und des LDL-Cholesterins von 121,73 mg/ dl (SD ± 40,68) auf 109,71 mg/ dl (SD ± 37,14; p < 0,002). Des Weiteren kam es zu einer signifikanten Zunahme der Östradiolwerte bei den Frauen von 20,00 pg/ ml (IQR 12,78-29,20) auf 40,80 pg/ ml (IQR 20,00-89,08; p = 0,002) und der Gesamttestosteronwerte (TT) bei den Männern von 1,83 ng/ ml (IQR 1,48-2,58) auf 2,27 ng/ ml (IQR 1,78-4,29; p = 0,012). Mittels multipler Regressionsanalyse wurde untersucht, ob die Konzentrationsänderungen in den Prolaktinwerten und in den Sexualhormonen (unabhängige Variable) verantwortlich sind für die Konzentrationsänderungen im Gesamt- und LDL-Cholesterin. In der Regressionsanalyse zeigte sich kein signifikanter Zusammenhang.\nConclusio: Zusammenfassend konnte nach 9 Monaten Cabergolin-Therapie und erzielter Normoprolaktinämie eine signifikante Verbesserung des Gesamt- und LDL-Cholesterins beobachtet werden, jedoch keine Veränderung im Glukosestoffwechsel und im BMI. Eine Therapie über einen längeren Zeitraum könnte möglicherweise zu einer Verbesserung aller metabolischen Parameter führen. Durch das retrospektive Studiendesign lässt sich keine Aussage über die Ursache für diese Veränderungen treffen. Um die Zusammenhänge besser verstehen zu können, fehlen bis dato randomisiert-kontrollierte prospektive Studien an größeren PatientInnenkollektiven.", "authors": [ "Librizzi, R" ], "year": 2017, "source": "Humanmedizin; [ Diplomarbeit ] Graz Medical University; 2017. pp. ", "category": 5, "document_type": 15, "sci": null, "pubmed": null, "doi": null, "pmc": null, "organizations": [], "persons": [], "imported": "2017-08-04T13:19:03+02:00", "journal": null, "issn": null, "collection_publisher": null, "collection_title": null, "edition": null, "university": "Graz Medical University", "country": "40", "case_report": false, "impactfactor": null, "impactfactor_year": null, "impactfactor_norm": null, "impactfactor_norm_year": null, "impactfactor_norm_category": null, "impactfactor_norm_super": null, "impactfactor_norm_super_year": null, "impactfactor_norm_super_category": null, "citations": null, "conference_name": null, "conference_place": null, "conference_international": false, "scientific_event": false, "invited_lecture": false, "keynote_speaker": false, "selected_presentation": false, "biobank_use": false, "bmf_use": false, "zmf_use": false, "local_affiliation": false }, { "id": 161514, "title": "Therapie der COPD - state of the art", "abstract": null, "authors": [ "Scheidl, S" ], "year": 2013, "source": "Fortbildung im Bezirk Weiz; MÄRZ 3, 2013; Weiz, AUSTRIA. 2013. 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