{"count":2329,"next":"https://api-test.medunigraz.at/v1/research/project/?format=json&limit=20&offset=2180&ordering=-end_planned","previous":"https://api-test.medunigraz.at/v1/research/project/?format=json&limit=20&offset=2140&ordering=-end_planned","results":[{"id":1899,"title":{"de":"Regulation des Ca2+ Signals durch CaMKII in DRG von Ratten","en":"Regulation des Ca2+ Signals durch CaMKII in DRG von Ratten"},"short":null,"url":null,"abstract":{"de":"Schmerz der durch Nervenschädigung verursacht wird, auch neuropathischer Schmerz genannt, begleitet eine Vielzahl von Erkrankungen wie etwa Traumen,  chirurgische Eingriffe, Inflammation, HIV/AIDS und Krebs, und ist mit derzeitig verfügbaren Methoden nur unzureichend therapierbar. Ein Grund dafür ist, dass der  Entstehungsmechanismus des neuropathischen Schmerzes derzeit weitgehend unbekannt ist. Die Nervenzellen in den Spinalganglien spielen vermutlich eine zentrale Rolle bei seiner Entstehung. Die Spinalganglien sind außerdem für Ärzte leicht zugängliche Strukturen und damit theoretisch sehr interessante Zielpunkte für eine lokal medikamentöse Therapie ohne systemische Nebenwirkungen.\r\n\r\nKalzium ist ein äußerst wichtiger Botenstoff in diesen Nervenzellen. Es ist unter anderem für die Erregungsausbreitung, die Entstehung von Eiweißstoffen und auch für den programmierten Zelltod verantwortlich. In Studien unserer Arbeitsgruppe konnte bereits nachgewiesen werden, dass das Kalziumsignal in verletzten Neuronen deutlich reduziert ist. \r\n\r\nDurch dieses Forschungsprojekt konnten wir zeigen, dass das Endoplasmatische Retikulum als Regulator des Kalzium-Spiegel in seiner Funktion beeinträchtigt ist. Diese Fehlfunktion lässt sich im Besonderen in den Nervenzellen nachweisen, die für den neuropathischen Schmerz verantwortlich gemacht werden. Eine wichtige Funktion des Kalziums im Endoplasmatischen Retikulum ist es das Kalzium-Signal zu verstärken und zu modulieren. Durch die verschiedensten Experimente war es uns möglich nachzuweisen, dass nicht die Funktion einzelner Rezeptoren und Ionenkanäle beeinträchtigt ist, sondern dass der Speicher als sich in seiner Kapazität eingeschränkt sein muss. Auch elektronenmikroskopische Aufnahmen haben gezeigt, dass es zu deutlichen Veränderungen im Aufbau des Endoplasmatischen Retikulums kommt. \r\n\r\nWenn es durch weitere Forschungsprojekte möglich wird die Entstehung dieser Veränderungen zu verstehen, bestünde die Möglichkeit diese durch therapeutische Maßnahmen zu korrigieren und dadurch vielleicht Millionen von Menschen mit neuropathischem Schmerz Erleichterung zu verschaffen.","en":"Neuropathic pain is caused by nerve injury and accompanies various diseases like trauma, surgical procedures, inflammation, HIV/AIDS and cancer. A lot of people are inadequately treated by current medical care. One reason is that the pathophysiology of neuropathic pain is not well understood at the cellular level.  The neurons in the so-called dorsal root ganglion are especially interesting, because they seem to play an important role in the development of this disease and they are accessible for local therapy by needle injection to offer new treatment options without systemic side effects.\r\n\r\nCalcium plays a very important role as a second messenger in these cells. It critically regulates diverse neuronal function including excitability, syntheses of proteins and is even responsible for the programmed cell death. In previous studies we could show that the overall calcium signal is reduced in injured neurons. \r\n\r\nWith this research project we demonstrated that the endoplasmic reticulum, which acts as a regulator of the intracellular calcium concentration, is impaired in its function after nerve injury. This malfunction is especially true in neurons, which are thought to play a role in the development of neuropathic pain. One important function of the endoplasmic reticulum is the augmentation and modulation of the calcium signal after neuronal activation. With the different experiments it was possible to prove that reduced capacity of the endoplasmic reticulum is the reason for the malfunction and not reduced activity of receptors or ion channels. Also electron microscopic pictures showed altered microanatomy of the endoplasmic reticulum.\r\n\r\nFurther research in this area will increase our knowledge on the mechanism causing these changes and this will possibly lead to the development of new treatment options, which might help millions of people suffering from neuropathic pain."},"begin_planned":"2007-03-05T01:00:00+01:00","begin_effective":"2007-03-05T01:00:00+01:00","end_planned":"2008-01-05T01:00:00+01:00","end_effective":"2008-01-05T01:00:00+01:00","assignment":"2009-08-21T16:37:31+02:00","program":69,"subprogram":null,"organization":14069,"category":10,"type":10,"partner_function":4,"manager":null,"contact":null,"status":2,"research":1,"grant":10,"event":null,"study":null,"language":null,"funders":[9],"funder_projectcode":"J2695","ethics_committee":null,"edudract_number":null,"persons":[]},{"id":908,"title":{"de":"Plötzlicher Säuglingstod und DNA Polymorphismen in Genen von Stresshormonen","en":"Sudden Infant Death Syndrome (SIDS) and stress hormone gene variants"},"short":"SIDS","url":null,"abstract":{"de":"Der plötzliche Säuglingstod (SIDS), die häufigste Todesursache von Säuglingen älter als eine Woche, ist ein komplexes, bisher unzureichend erforschstes Ereignis, bei dem neben Umweltfaktoren auch genetische Faktoren eine große Rolle spielen. Säuglinge, die ein erhöhtes Risiko von SIDS aufweisen, scheinen eine verminderte Fähigkeit aufzuweisen, Stress wie z.B. Schlafen in Bauchlage oder Infektionen, bewältigen zu können. Zahlreiche Hormone wie z.B. Katecholamine, Cortisol etc. sind an der Bewältigung von Stress beteiligt. In einer Pilotstudie konnten wir nachweisen, dass sich ein Genort der an der Regulation des Katecholaminspiegels beteiligt ist, in einer Gruppe von SIDS Opfern deutlich von der Normalpopulation unterscheidet. Dies scheint ein Hinweis zu sein, dass Varianten von Stresshormongenen eine Rolle in der Enstehung von SIDS spielen. In der vorgelegten Studie sollen diese Ergebnisse in einer größeren Gruppe von SIDS Opfern überprüft werden und weitere Varianten von Stresshormongenen getestet werden. Ziel der Studie soll die Entdeckung neuer genetischer Risikofaktoren für den plötzlichen Säuglingstod sein und damit ein Beitrag zur Prävention dieser Erkrankung geleistet werden.","en":"Der plötzliche Säuglingstod (SIDS), die häufigste Todesursache von Säuglingen älter als eine Woche, ist ein komplexes, bisher unzureichend erforschstes Ereignis, bei dem neben Umweltfaktoren auch genetische Faktoren eine große Rolle spielen. Säuglinge, die ein erhöhtes Risiko von SIDS aufweisen, scheinen eine verminderte Fähigkeit aufzuweisen, Stress wie z.B. Schlafen in Bauchlage oder Infektionen, bewältigen zu können. Zahlreiche Hormone wie z.B. Katecholamine, Cortisol etc. sind an der Bewältigung von Stress beteiligt. In einer Pilotstudie konnten wir nachweisen, dass sich ein Genort der an der Regulation des Katecholaminspiegels beteiligt ist, in einer Gruppe von SIDS Opfern deutlich von der Normalpopulation unterscheidet. 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Wir konnten zeigen, dass eine aberrante Hypermutationaktivität in über 50 % multiple Onkogene mutiert. Ein Ziel ist die Frage zu klären, warum 50 % der Lymphome mutiert sind, die verbleibenden jedoch nicht. Wir beabsichtigen mittels Microarray Gene zu identifizieren, die differentiell in beiden Gruppen (mutiert vs unmutiert) experimentiert werden. Im zweiten Teil werden wir Genexpressionsprofile erstellen, um eine bestimmte \"Gensignatur\" jeder Gruppe zuordnen zu können. Anschließend werden diese Signaturen mit klinischen Daten korreliert um einen Überlebensprädikator zu definieren. Der letzte Teil geht der Frage nach den molekularen Grundlagen der aberranten SHM nach. Das Enzym AID spielt eine zentrale Rolle in der SHM. Viele Untersuchungen deuten daruaf hin, dass AID kein \"unkontrollierter\" Mutator ist, sondern dass es einen spezifischen \"targeting\" mechanismus gibt, der die unterschiedlichen Funktionen von AID reguliert. Ziel ist, Kofaktoren, die durch die Microarrayanalyse identifiziert wurden funktionell zu charakterisieren. Die Aufklärung dieses Mechanismus wäre ein wesentlicher Fortschritt in der Erforschung der Entstehungsursachen maligner Lymphome und eine wesentliche Grundvoraussetzung für die Konzeption innovativer Therapiestrategien. ","en":"Hochmaligne Lymphome sind der häufigste Lymphomtyp und können in nur 35 - 40 % geheilt werden. Wir konnten zeigen, dass eine aberrante Hypermutationaktivität in über 50 % multiple Onkogene mutiert. Ein Ziel ist die Frage zu klären, warum 50 % der Lymphome mutiert sind, die verbleibenden jedoch nicht. Wir beabsichtigen mittels Microarray Gene zu identifizieren, die differentiell in beiden Gruppen (mutiert vs unmutiert) experimentiert werden. Im zweiten Teil werden wir Genexpressionsprofile erstellen, um eine bestimmte \"Gensignatur\" jeder Gruppe zuordnen zu können. 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Sitz der AG ist das Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Universität Graz, an dem das Projekt durchgeführt wird.\r\n\r\nSeit dem \"Anschluß\" Österreichs an das deutsche Reich waren auch die österreichischen Gynäkologen in die nationalsozialistische Bevölkerungs- und Rassenpolitik involviert. Nicht nur die nationalsozialistische Machtergreifung an der Gebärklinik und ihre personalpolitischen Konsequenzen, wie die Ersetzung des politisch mißliebigen Klinikvorstands durch einen \"reichsdeutschen\" SS-Führer, sondern auch die zahlreichen Zwangssterilisationen und Schwangerschaftsabbrüche - so eine Hypothese - dürften Klinik und Forschung radikal verändert haben. Für viele Patientinnen war die Klinik kein Ort der Hilfe mehr, sondern ein Ort der Gefahr für Leib und Leben. Sie waren nicht nur ärztlichen Körpereingriffen gegen ihren Willen ausgesetzt, sondern wurden auch - wie erste Erkenntnisse zeigen - mißbräuchlich medizinischen Versuchen unterzogen. Sterilisandinnen, schwangere Zwangsarbeiterinnen und offenbar auch Sloweninnen hatten unter diesen Übergriffen am meisten zu leiden, es gibt auch Hinweise auf Experimente an \"erbgesunden\" \"deutschen\" Patientinnen. \r\n\r\nDas geplante Vorhaben will diese bisher zusammengetragenen Ergebnisse zur Grazer Gynäkologie weiter verfolgen und sie in den Zusammenhang mit der zeitgenössischen Gynäkologie stellen. \r\nDabei wird die Geschichte der Geburtshilfe und Gynäkologie im Nationalsozialismus weder allein als Geschichte des wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritts (oder eher der Stagnation bzw. Rückschritts wegen der Wissenschaftsemigration), noch als bloße medizinische Verbrechensgeschichte aufgefaßt. Ziel ist es vielmehr, sie als eine Geschichte des Arzt-Patientinnenverhältnisses zu schreiben, in der medizinhistorische, sozialhistorische und zeitgeschichtliche Perspektiven verknüpft werden sollen. Die dergestalt als Sozialgeschichte der Gynäkologie im Nationalsozialismus konzipierte Studie soll durch die Synopse folgender Untersuchungsfelder entstehen:\r\n- die Analyse der wissenschaftlichen Produktion der Grazer Gynäkologen und deren Verortung im Diskurs der zeitgenössischen scientific community, \r\n- die Rekonstruktion der politischen, wissenschaftlichen und sozialen Netzwerke der in der geburtshilflich-gynäkologischen Klinik tätigen Ärzte und Ärztinnen,\r\n- die Rekonstruktion der Patientinnenstruktur durch Auswertung überlieferter Klinikakten und die Erhebung sozialgeschichtlicher Daten ausgewählter Patientinnen.\r\n\r\nDas Projekt wird durchgeführt vermittels historisch-kritischer Analyse gedruckter und ungedruckter Quellen sowie durch die Erstellung und Auswertung einer maßgeschneiderten Datenbank auf der Basis von Archivmaterial. \r\n\r\n\r\n\r\n","en":"Das Forschungsprojekt gehört zu einer Reihe von wissenschaftlichen Aktivitäten, die von der 1998 an der Medizinischen Fakultät Graz gegründeten Arbeitsgruppe \"Die Rolle der Medizin im Nationalsozialismus in der Steiermark\" initiiert wurden. 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Effects of adrenergic and oxidative stress on stem cell functions","en":"In vivo aging as regenerative defect. Effects of adrenergic and oxidative stress on stem cell functions"},"short":"In vivo aging as regenerative defect","url":null,"abstract":{"de":"We plan to study stem cell biology in the context of the aging process. Besides a gross characterization of stem cells with regard to tissue regeneration, we will also investigate, if and how oxidative stress and catecholamines influence the growth and regenartive capcity of adult stem cells in the bone marrow, and, by the same token, affect aging, age-associated disease and life span. Experimentally, this will be tested in the Senescence-Accelerated-Mouse-Prone/Resistant Model. Several substrains with differing in age-associated pathology are available.\r\nIn particular, we will determine *the regenerative capacity of b one marrow stem cells in the context of aging and age-associated pathology, *if stem cell survival and functions can be affected by catecholamines and/or oxidative stress, *if aging and age associated pathology can be reduced by transplantation of bone marrow cells from young but not old donors.","en":"We plan to study stem cell biology in the context of the aging process. Besides a gross characterization of stem cells with regard to tissue regeneration, we will also investigate, if and how oxidative stress and catecholamines influence the growth and regenartive capcity of adult stem cells in the bone marrow, and, by the same token, affect aging, age-associated disease and life span. Experimentally, this will be tested in the Senescence-Accelerated-Mouse-Prone/Resistant Model. 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In this\r\nline of investigations we intend to study the functional regulation of E-cadherin/Desmoglein-\r\n1/Plakoglobulin expression by HGF/SF and the influence of Wnts on HGF induced decrease\r\nin cell-cell adhesion in melanocytes and melanoma cells. Results from these studies will\r\nsignificantly contribute to our understanding of how skin homeostasis can be dysregulated by\r\na growth factor, which is thought to be crucial for paracrine stimulation of melanocytes.\r\nFurther evidence for the transforming capability of HGF/SF will be provided by alterations in\r\nWnt expression, a modulator of cell-cell interactions. The following hypothesis - Regulation\r\nof Hepatocyte Growth Factor/Scatter Factor Induced Loss of E-cadherin and\r\nDesmoglein 1 in Melanocytic Cells  will be tested in two specific aims. Specific Aim 1)\r\nstudy the structural and functional regulation of c-Met induced dissociation of the cadherincatenin\r\ncomplex through cytoplasmic tyrosine kinases and identify transcription factor(s),\r\nwhich are possibly involved in epithelial-mesenchymal transition induced by HGF/SF; and\r\nSpecific Aim 2) decipher the regulatory effects of Wnts-2, 5a and 7a in HGF/SF induced loss\r\nof cadherin-mediated cell-cell adhesion.","en":"The intent of this project is to continue our investigations on the importance of hepatocyte\r\ngrowth factor/scatter factor (HGF/SF) for early events and progression in melanomagenesis.\r\nIn the past we had shown that a progressive loss of E-cadherin expression occurs during\r\nmelanoma development and HGF/SF downregulates E-cadherin and Desmoglein-1. 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Durch Bio-sensoren werden die Blutzuckerwerte und andere Stoffwechselparameter kontinuierlich gemessen. In einer frühen Projektphase soll damit ein anpassungsfähiger Kontrollalgorithmus eine beratende Funktion für das Krankenhauspersonal ausüben; d.h. dieses System soll als Entscheidungshilfe für Ärzte und Krankenschwestern zum Einsatz kommen. In weiterer Folge wird aufgrund der aktuellen Messergebnisse des Blutzuckerspiegels und der anderen Stoffwechselparameter automatisch die richtige Menge Insulin verabreicht und damit der Stoffwechsel dieser schwer erkrankten Menschen optimiert. ","en":"Im Projekt Clinicip wird ein intelligentes System für eine verbesserte Überwachung und Behandlung von kritisch kranken Menschen, die sich auf Intensivstationen befinden, entwickelt. Durch Bio-sensoren werden die Blutzuckerwerte und andere Stoffwechselparameter kontinuierlich gemessen. 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In weiterer Folge wird aufgrund der aktuellen Messergebnisse des Blutzuckerspiegels und der anderen Stoffwechselparameter automatisch die richtige Menge Insulin verabreicht und damit der Stoffwechsel dieser schwer erkrankten Menschen optimiert"},"begin_planned":"2004-01-01T01:00:00+01:00","begin_effective":"2004-01-01T01:00:00+01:00","end_planned":"2007-12-31T01:00:00+01:00","end_effective":"2007-12-31T01:00:00+01:00","assignment":"2005-10-26T02:00:00+02:00","program":21,"subprogram":null,"organization":14046,"category":10,"type":10,"partner_function":2,"manager":51831,"contact":51831,"status":2,"research":2,"grant":10,"event":null,"study":null,"language":null,"funders":[10],"funder_projectcode":null,"ethics_committee":null,"edudract_number":null,"persons":["199-51831-10"]},{"id":459,"title":{"de":"Wachkomastudie für Österreich","en":"Wachkomastudie für Österreich"},"short":"Wachkomastudie","url":null,"abstract":{"de":"Die Wachkomastudie für Österreich verfolgt das Ziel, ein bis heute wenig beobachtetes Krankheitsbild - das appallische Syndrom - zu erforschen und die angestrebten wissenschaftlichen Studienergebnisse dem interessierten Fachpublikum und Gesundheitsinstitutionen zur Verfügung zu stellen. die vollkommen am Rand der Gesellschaft stehenden PatientInnen stehen auch im Grenzbereich der gesetztlichen Zuordnungen von Asylierung, Krankenanstaltenpflege und Behinderung und damit zwischen den zugehörigen Finanzierungssystemen. Die Studienergebnisse sollen es erleichtern, hier die passenden Zuordnungen vornehmen zu könne bzw. ein besser geeignetes Modell zu entwickeln. ","en":"Die Wachkomastudie für Österreich verfolgt das Ziel, ein bis heute wenig beobachtetes Krankheitsbild - das appallische Syndrom - zu erforschen und die angestrebten wissenschaftlichen Studienergebnisse dem interessierten Fachpublikum und Gesundheitsinstitutionen zur Verfügung zu stellen. die vollkommen am Rand der Gesellschaft stehenden PatientInnen stehen auch im Grenzbereich der gesetztlichen Zuordnungen von Asylierung, Krankenanstaltenpflege und Behinderung und damit zwischen den zugehörigen Finanzierungssystemen. 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These enzymes catalyze the hydrolysis of ester bonds in lipid substrates and are involved in diverse biological processes ranging from metabolism of dietary triglycerides to cell signalling and inflammation. A diverse array with a still unknown number of genetically distinct lipolytic enzymes is found in nature.\r\nThe central nervous system (CNS) contains a high amount of lipid, exceeded only by adipose tissue. Brain lipids, showing unique structural diversity, provide structural integrity to membranes, as well as insulation and an energy source to neuronal cells.\r\nTherefore, investigating lipases in the CNS and the multiple pathways they are involved, is important to extend our current understanding on how brain lipid metabolism is determined by lipases and may contribute to the improvement and development of new therapies against lipid-related diseases of the CNS.\r\nUsing a genome-based approach, this Pilot project aims at identifying novel lipolytic enzymes in the brain and to investigate the role of known lipases in brain lipid catabolism.","en":"Lipases, in concert with lipid kinases and phosphatases, act on maintaining a delicate balance of body lipids. These enzymes catalyze the hydrolysis of ester bonds in lipid substrates and are involved in diverse biological processes ranging from metabolism of dietary triglycerides to cell signalling and inflammation. 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PUVA führt zur Apoptose (programmiertem Zelltod) und Immunsuppression, Mechanismen, welche alleine oder in Kombination für die therapeutische Wirkung der Behandlung verantwortlich sein könnten. Unsere vorangegangene Arbeit ergab, dass Platelet-activating factor (PAF) eine zentrale Position bei Immunsuppression, Apoptose und Entzündung der Haut nach PUVA einnimmt. PAF entsteht aus Phospholipiden der Zellmembran unter Stressbedingungen, wie sie bei der Einwirkung von PUVA vorliegen. Im vorliegenden Projekt soll untersucht werden, inwieweit PAF für die therapeutische Wirkung von PUVA verantwortlich ist.  Die Fragestellung soll in unterschiedlichen Mausmodellen untersucht werden, u.a. in einem humanen Xenotransplantationsmodell, bei dem menschliche Haut von Psoriasis-Patienten auf SCID-Mäuse transplantiert wird. 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Die Modifikation von \"high density lipoprotein\" (HDL) durch HOCl, das in vivo ausschließlich durch das Enzym Myeloperoxidase generiert wird, macht aus einem antiatherogenen ein proatherogenes Lipoprotein-Partikel. Eigene, preliminäre Befunde zeigen, daß HOCl-HDL den Transkriptions-faktor Serum Amyloid A [SAA]-aktivierendem Faktor-1 (SAF-1) aktiviert. Die SAF Familie ist - durch Regulation von SAA - direkt in die Pathogenese atherosklerotischer Veränderungen eingebunden. Erhöhte Plasma SAA Konzentrationen sind direkt mit pathologischen Veränderungen, wie Amyloidose, rhematoider Arthrits und Atherosklerose verbunden. Das Ziel des vorliegenden Antrages ist die Aufklärung zellulärer Mechanismen bei der Entstehung von Atherosklerose durch proinflammatorisches HOCl-HDL. Wir vermuten, daß die durch HOCl-HDL-mediierte gewebs- und zellspezifische Aktivierung von SAF-1 eine Schlüsselfunktion bei der Generierung von SAA bei atherosklerotischen Veränderungen hat und daß die Modulation der SAF-1 Aktivierung einen möglichen therapeutischen Ansatz gegen Atherosklerose darstellt. Die genaue Untersuchung der unterschiedlichen Aktivierungskaskaden von SAF-1 durch HOCl-HDL soll letztlich die spezifischen Schritte zeigen, die für die Regulation der transkriptionellen Aktivität von SAF-1 verantwortlich sind.\r\nSpezifische Ziele um unsere Hypothese zu verifizieren sind:\r\n1) Die Untersuchung unterschiedlicher Aktivierungskaskaden von SAF-1 in Gegenwart von HOCl-HDL in vaskulären glatten Muskelzellen, Endothelzellen, Leberzellen, und Monozyten/Makrophagen.\r\n2) Die Identifizierung der Signaltransduktionswege von SAF-1 durch HOCl-HDL und die Rolle von Proteinkinasen.\r\n3) Welche Aktivierungwege von SAF-1 durch HOCl-HDL gibt es bei Kokulturen.\r\n4) Immunhistochemischer Nachweis von SAF-1 in atherosklerotischen Läsionen und Kolokalisierung mit HOCl-modifizierten (Lipo)proteinen.\r\nWir finden, daß die Ergebnisse dieses Antrages weitere wichtige Information für zelluläre Mechanismen bei der Entstehung von Atherosklerose und inflammatorischer Ereignisse - induziert durch proatherogen Lipoproteine - in vivo liefern aufzeigen. \r\n\r\n\r\n\r\n      \r\n","en":null},"begin_planned":"2003-12-15T01:00:00+01:00","begin_effective":"2003-12-15T01:00:00+01:00","end_planned":"2007-12-15T01:00:00+01:00","end_effective":"2007-12-15T01:00:00+01:00","assignment":"2005-10-26T02:00:00+02:00","program":72,"subprogram":null,"organization":14013,"category":10,"type":10,"partner_function":4,"manager":51833,"contact":51833,"status":2,"research":1,"grant":10,"event":null,"study":null,"language":null,"funders":[9],"funder_projectcode":"P17013","ethics_committee":null,"edudract_number":null,"persons":["228-51833-10"]},{"id":678,"title":{"de":"MEDRESIN SEE: Medical Research Initiative South Eastern Europe","en":"MEDRESIN SEE:Medical Research Initiative South Eastern Europe"},"short":"MedResIn SEE","url":null,"abstract":{"de":"The project \"Medical Research Initiative South Eastern Europe - MedResIn\" has been set up to strengthen scientific & technological interaction and co-operation in biomedical research between the EU and South Eastern Europe, especially the Western Balkan countries. The aim is clearly to facilitate future participation of Medical Universities/Faculties and Schools from Western Balkan countries in the Thematic Priority 1 of Framework Programme (FP) 6. Moreover, this proposal is targeted towards creating a perfect platform for the transition to FP7 in order to provide best possible starting conditions for biomedical research in Western Balkan countries, thus supporting their integration into the European Research Area (ERA).\r\nBy applying the methodology described, the MedResIn proposal will\r\n increase visibility & accessibility of biomedical research communities from Western Balkan countries in Europe;\r\n increase the access of Western Balkan countries biomedical research communities to the FP by providing tailor-made capacity building measures following their specific needs;\r\n support the development of joint EU research projects including partners from Western Balkan countries related to Thematic Priority 1 in FP6 and the respective succeeding programmes in FP7;\r\n build up a sustainable network of institutions which will keep up co-operation and mutual exchange beyond the duration of this proposal.\r\n better, faster and balanced implementation of Life Sciences and biomedical research related priorities of the FP in Western Balkan countries.\r\nThe MedResIn proposal will achieve its objectives by generating 250 profiles of biomedical research institutions in Western Balkan countries, 3 information & training events, 3 proposal building events and 15 proposals to be submitted to the FP.\r\nThe MedResInt consortium (core and extended) consists of partners from 8 countries, including Western Balkan participants as well as Slovenia, Austria and Italy as three EU member states.\r\n","en":"The project \"Medical Research Initiative South Eastern Europe - MedResIn\" has been set up to strengthen scientific & technological interaction and co-operation in biomedical research between the EU and South Eastern Europe, especially the Western Balkan countries. The aim is clearly to facilitate future participation of Medical Universities/Faculties and Schools from Western Balkan countries in the Thematic Priority 1 of Framework Programme (FP) 6. 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Zwei Mitglieder, Peroxisomen-proliferator-aktivierte Rezeptoren (PPARs) und Leber-X-rezeptoren (LXRs) steuern die Expression von Schlüssel-Genen im Lipidmetabolismus. Das Ziel dieses Projektes ist die Erforschung der Liganden-Aktivierung von PPARs und LXRs und die Definition ihrer Rolle als Lipid-Sensoren und Regulatoren des Cholesterin- und Fettsäuremetabolismus an der Blut-Hirn Schranke. Die putative Rolle von PPARs und LXRs an der Blut-Hirn Schranke basiert auf folgenden Fakten: (i) Diverse neurodegenerative Störungen stehen in direktem Zusammenhang mit funktionellem Lipid- und Lipoproteinmetabolismus (ii) Das Gehirn bedarf einer Versorgung mit essentiellen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus der Zirkulation. (iii), Überschüssiges Gehirn-Cholesterin wird in Form von 24(S)hydroxycholesterin über die Blut-Hirn Schranke in die Zirkulation transportiert. (iv) Endothelzellen der Blut-Hirn Schranke expremieren Targetgene für nukleäre Rezeptoren, die zenral am reversen Cholesterintransport und/oder an der zellulären Aufnahme von Fettsäuren beteiligt sind. \r\nWir postulieren, daß Ligandenaktivierung von PPARs und LXRs den reversen Cholesterintransport und die Aufnahme von PUFAs an der Blut-Hirn Schranke beeinflußt. Dadurch werden nukleäre Rezeptoren zu neuen Targets für die Therapie neurodegenerativer Erkrankungen. Um diese Hypothese zu validieren werden folgende Ziele addressiert:\r\n1.\tIdentifikation der wirksamsten endogenen und pharmazeutischen Liganden für PPARa, b, g und LXRa, b in microcapillären Schweinehirnendothelzellen.\r\n2.\tEvaluierung der durch nukleäre Rezeptoren vermittelten Regulation der Expression spezifischer Targetgene, die zentrale Rollen im Lipid-Turnover and der Blut-Hirn Schranke einnehmen.\r\n3.\tWirkungsweise von (synthetischen) Agonisten für PPARs und LXRs auf die Eliminierung von Cholesterin und 24(S)-hydroxycholesterin (i.e., auf den reversen Cholesterintransport) über ein in vitro Modell der Blut-Hirn Schranke.\r\n4.\tWirkungsweise von Liganden nukleärer Rezeptoren auf die Zufuhr mehrfach-ungesättigter Fettsäuren über ein in vitro Modell der Blut-Hirn Schranke.\r\n5.\tLarge-scale Genexpressionsanalyse zerebraler und gehirn-microvaskulärer PPAR und LXR Targetgene mittels cDNA-Microarrays im Mausmodell.\r\n","en":"Nuclear receptors represent a large super family of ligand-dependent transcription factors that regulate the expression of target genes to affect diverse metabolic processes. Two members, peroxisome-proliferator activated receptors(PPARs) and liver X receptors(LXRs), control the transcription of key-genes involved in lipid metabolism, transport and elimination. PPARs and LXRs are lipid sensors that control central pathways in (chole)sterol and fatty acid metabolism at the blood-brain barrier (BBB). The proposed role of PPARs and LXRs at the BBB is based on the following background:(i) Several neurodegenerative disorders are tightly coupled to functional lipid and lipoprotein metabolism; (ii) Brain function and development rely on a supply with essential polyunsaturated fatty acids from the circulation; (iii) Excess brain cholesterol is eliminated after oxidative conversion to 24(S)OH-cholesterol;(iv) Brain endothelial cells express target genes for nuclear recertors that display gate-keeping functions in peripheral reverse cholesterol transport and/or in fatty acid uptake.The central hypothesis underlying the present application suggests that LXR and PPAR activation regulates reverse cholesterol transport and fatty acid supply at the BBB. Therefore, these nuclear receptors may provide promising drug target for the treatment of lipid-related neurodegenerative disorders in the near future. In order to validate this hypothesis the following aims are: \r\n1.) Identification of the most potent endogenous ligands and therapeutic drugs for activation of the nuclear receptors PPARalpha, beta, gamma and LXRalpha, beta in porcine brain capillary endothelial cells.\r\n2.) Evaluation of nuclear receptor-mediated regulation of the expression of specific target genes taking central roles during lipid turnover at the BBB.\r\n3.) Effects of (synthetic) agonists for PPARs and LXRs on elimination of cholesterol and 24(S)OH-cholesterol(i.e.,on reverse cholesterol transport) across an in vitro model of the BBB. \r\n4.) Effects of nuclear receptor ligands on the supply of essential polyunsaturated fatty acids across an in vitro model of the BBB.\r\n5.) Identification of cerebral and brain-microvascular PPAR and LXR target genes via large-scale gene expression profiling in the mouse model."},"begin_planned":"2004-10-01T02:00:00+02:00","begin_effective":"2004-10-01T02:00:00+02:00","end_planned":"2007-11-30T01:00:00+01:00","end_effective":"2007-11-30T01:00:00+01:00","assignment":"2005-10-26T02:00:00+02:00","program":72,"subprogram":null,"organization":14013,"category":10,"type":10,"partner_function":4,"manager":null,"contact":null,"status":2,"research":1,"grant":10,"event":null,"study":null,"language":null,"funders":[9],"funder_projectcode":"P17474","ethics_committee":null,"edudract_number":null,"persons":[]},{"id":230,"title":{"de":"Rolle der Organellen in der endothelialen Calcium Homeostase (P16860-B09)","en":"Rolle der Organellen in der endothelialen Calcium Homeostase (P16860-B09)"},"short":"Calcium Homeostase","url":null,"abstract":{"de":"Wie in nahezu jedem Zelltyp dient Ca2+ als essentieller Regulator zahlreicher fundamentaler Zellfunktionen im Endothel. Diese faszinierende Vielseitigkeit ist umso eindrucksvoller wenn man die Präzision berücksichtigt, mit der Ca2+-sensitive Mechanismen kontrolliert werden. Doch wie kann ein einfaches Ion wie Ca2+ eine solch komplexe und präzise Maschinerie steuern und wie störanfällig ist diese unter pathologischen Bedingungen?\r\nIm Vorgängerprojekt konnte gezeigt werden, dass das Paradoxon der multiplen und dennoch hoch selektiven Funktionen von Ca2+ zumindest teilweise durch lokal begrenzte Ca2+ Gradienten im subplasmalemmalen Zytosol gelöst wird. Bei Stimulierung kommt es dort durch Teile des endoplasmatischen Retikulums zur lokalen Ca2+ Erhöhung auf bis zu >6.5 µM, wodurch Ca2+-aktivierte Ionenkanäle und Enzyme stimuliert werden. Im Gegensatz dazu, bleibt die Ca2+-Konzentration in der Umgebung membrannaher Mitochondrien nahezu unverändert (~0.2 µM), was essentiell für die Aufrechterhaltung des Ca2+-inhibierbaren kapazitativen Ca2+-Einstrom ist. Vorläufigen Daten zufolge ist die Kommunikation zwischen Organellen ein Eckpfeiler der zellulären Ca2+-Homöostase. Darüber hinaus verändert sich die Struktur von Organellen ständig durch Bewegungen, Fussionen und Abspaltungen. Die Bedeutung dieser Vorgänge und das Zusammenspiel mit Ionenströmen durch Organellen und die Zellmembran sind unklar und werden im Rahmen dieses Projektes erforscht.\r\nUm räumlich begrenzte Ca2+-Signale und die Dynamik und Interaktion von Organellen sowie deren Einfluss auf Ca2+-regulierte Zellfunktionen detailliert erfassen zu können, werden neue molekulare Sensoren entworfen und in Experimenten eingesetzt, in welchen Elektrophysiologie und Array Laser Scanning-Konfokalmikroskopie simultan zum Einsatz kommen.\r\nTrotz deutlicher Hinweise auf eine veränderte Ca2+-Homöostase als zumindest partielle Ursache der endothelialen Dysfunktion im Rahmen von z.B. Diabetes mellitus ist bislang eine detaillierte Analyse der molekularen und lokalen Aspekte pathologisch veränderter Ca2+-Signale ausständig. Basierend auf den neuesten Konzepten über die Regulation räumlich begrenzter Ca2+-Signale und mit Hilfe verbesserter technischer Möglichkeiten der lokalen Ca2+-Messung, wird dieses Projekt weiters die Mechanismen und Konsequenzen von Veränderungen im lokalen Ca2+-Signal und der Ca2+-Homöostase und Dynamik von Organellen in Endothelzellen unter Hyperglykämie untersuchen. ","en":"Wie in nahezu jedem Zelltyp dient Ca2+ als essentieller Regulator zahlreicher fundamentaler Zellfunktionen im Endothel. Diese faszinierende Vielseitigkeit ist umso eindrucksvoller wenn man die Präzision berücksichtigt, mit der Ca2+-sensitive Mechanismen kontrolliert werden. Doch wie kann ein einfaches Ion wie Ca2+ eine solch komplexe und präzise Maschinerie steuern und wie störanfällig ist diese unter pathologischen Bedingungen?\r\nIm Vorgängerprojekt konnte gezeigt werden, dass das Paradoxon der multiplen und dennoch hoch selektiven Funktionen von Ca2+ zumindest teilweise durch lokal begrenzte Ca2+ Gradienten im subplasmalemmalen Zytosol gelöst wird. Bei Stimulierung kommt es dort durch Teile des endoplasmatischen Retikulums zur lokalen Ca2+ Erhöhung auf bis zu >6.5 µM, wodurch Ca2+-aktivierte Ionenkanäle und Enzyme stimuliert werden. Im Gegensatz dazu, bleibt die Ca2+-Konzentration in der Umgebung membrannaher Mitochondrien nahezu unverändert (~0.2 µM), was essentiell für die Aufrechterhaltung des Ca2+-inhibierbaren kapazitativen Ca2+-Einstrom ist. Vorläufigen Daten zufolge ist die Kommunikation zwischen Organellen ein Eckpfeiler der zellulären Ca2+-Homöostase. Darüber hinaus verändert sich die Struktur von Organellen ständig durch Bewegungen, Fussionen und Abspaltungen. Die Bedeutung dieser Vorgänge und das Zusammenspiel mit Ionenströmen durch Organellen und die Zellmembran sind unklar und werden im Rahmen dieses Projektes erforscht.\r\nUm räumlich begrenzte Ca2+-Signale und die Dynamik und Interaktion von Organellen sowie deren Einfluss auf Ca2+-regulierte Zellfunktionen detailliert erfassen zu können, werden neue molekulare Sensoren entworfen und in Experimenten eingesetzt, in welchen Elektrophysiologie und Array Laser Scanning-Konfokalmikroskopie simultan zum Einsatz kommen.\r\nTrotz deutlicher Hinweise auf eine veränderte Ca2+-Homöostase als zumindest partielle Ursache der endothelialen Dysfunktion im Rahmen von z.B. Diabetes mellitus ist bislang eine detaillierte Analyse der molekularen und lokalen Aspekte pathologisch veränderter Ca2+-Signale ausständig. 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Eine Schlüsselrolle in der Regulation der Angiogenese spielt der Vascular endothelian growth factor (VEGF), ein dimeres Glykoprotein, das in verschiedenen Tumorgeweben überexprimiert wird. VEGF-Plasmaspiegel korrelieren mit dem Vorhandensein und dem Stadium von Darmkrebs.\r\nIm VEGF-Gen sind verschiedene genetische Polymorphismen (\"single nucleotide polymorphisms\", SNPs) bekannt, einige von diesen zeigen einen Einfluss auf die Expression des VEGF Gens und/oder einen Zusammenhang mit einem klinischen Phänotyp. Die Arbeitsgruppe für molekulare Onkologie (Univ.-Doz.Dr. Peter Krippl) an der MUG analysierte kürzlich die Rolle einer dieser genetischen Variante, nämlich 936C>T, als potentiellen Risikofaktor für Brustkrebs.\r\nDie Rolle dieser genetischen Variation für das Darmkrebs-Risiko ist bisher unbekannt. Weiters ist nicht geklärt, ob andere genetische Variationen im VEGF Gen ebenfalls einen Einfluss auf Entstehung und/oder Wachstum von Darmtumoren haben.\r\nIn der gelanten Fall-Kontroll-Studie möchten wir der Frage nachgehen, od es eine Assoziation zwischen VEGF-Genotypen und Haplotypen mit VEGF Plasmaspiegeln gibt. Darüberhinaus werden wir untersuchen, ob das Darmkrebsrisiko durch VEGF-Genotypen oder Haplotypen beeinflusst wird.\r\nDie Identifikation der Bedeutung von VEGF-Genotypen und Haplotypen für das Darmkrebsrisiko kann zu einem besseren Verständnis der Krankheitsentstehung führen. Zusätzlich könnte das Wissen über genetische Risikofaktoren dazu beitragen, Personen mit hereditären Prädispositionen für Darmkrebs zu identifizieren und diese, frühzeitig prophylaktischen Maßnahmen zuzuführen.","en":"Tumor growth generally requires the development and formation of new blood vessels (angiogenesis). The vascular endothelial growth factor (VEGF), a dimeric glycoproteine which is overexpressed in different tumour tissues, plays a key role in the regulation of angiogenesis. Recently it was demonstrated, that VEGF-levels in plasma correlate with the presence and the stage of colorectal cancer.\r\nSeveral genetic polymorphisms (\"single nucleotide polymorphisms \", SNP`s) in the VEGF-gene are known and some of them seem to have an influence on the expression of the VEGF gene and/or a connection with the clinical phenotype of VEGF. A short time ago, the working group for molecular oncology (head: Peter Krippl; M.D.) of the MUG analyzed the role of one this genetic variants, i.e. 936C>T SNP, and was able to show that this SNP is a potential risk factor for breast cancer.\r\nThe role of this SNP for colorectal cancer risk is unknown. Furthermore, it is not clear whether other genetic variations in the VEGF gene have an influence on development and/or growth as well as metastazing risk of colorectal cancer. In our case-control study, we would like to answer the question whether there exists an association between VEGF-genotypes and VEGF-haplotypes with colorectal cancer risk. We want to analyze whether VEGF plasma levels are affected by VEGF genotypes or haplotypes, as well. \r\nThe answers to these questions could lead to a better understanding of the development of colorectal cancer. Additionally, the knowledge about genetic risk factors could identify persons with hereditary predispositions for this tumour and make it possible to prevent tumour development in a more effective way.\r\n"},"begin_planned":"2005-05-01T02:00:00+02:00","begin_effective":"2005-05-01T02:00:00+02:00","end_planned":"2007-11-30T01:00:00+01:00","end_effective":"2007-11-30T01:00:00+01:00","assignment":"2005-10-26T02:00:00+02:00","program":null,"subprogram":null,"organization":14085,"category":10,"type":10,"partner_function":1,"manager":52003,"contact":52003,"status":2,"research":2,"grant":10,"event":null,"study":null,"language":null,"funders":[52],"funder_projectcode":null,"ethics_committee":null,"edudract_number":null,"persons":["342-50495-12","342-52003-10","342-51045-12"]},{"id":481,"title":{"de":"ESBIC-D European Systems Biology Initiative for combating Complex Diseases","en":"ESBIC-D European Systems Biology Initiative for combating Complex Diseases"},"short":"ESBIC-D","url":null,"abstract":{"de":"Primary targets of FP6 are activities for the combat of multigenic complex diseases such as cancer, diabetes and heart diseases. These diseases, like many others, are caused by disturbances in the complex networks of biological processes in the organisms. Prevention, diagnosis and therapy of these diseases require a detailed understanding of these processes in health and disease, based on the application of techniques from the area of functional genomics on the individual patient, combined with the development of modelling systems, that are able to model the disease process, based on available information as well as the information gained on the individual (genetic factors, chromosomal changes, expression patterns on the RNA and protein levels etc.).\r\n\r\nIn this coordination action (CA) we propose to develop a European infrastructure for such a systems biology approach to combat complex diseases. While we plan to focus on cancer in our initial work, we expect this approach and infrastructure component to become a key instrument in improving diagnosis and therapy of many other complex diseases.\r\n\r\nThis proposal will unite the effort of groups at the forefront of systems biology and modelling, of functional genomics and some of the foremost centres of cancer research.\r\n\r\nMajor goals will be to integrate data and analysis resources available at the participating centres, as well as other centres world wide, to develop and use new mechanisms to identify the pathways likely to be most relevant to the problem domain (cancer), to incorporate these into the models, and to carry out benchmarking studies on the pilot scale to identify strength and weaknesses of current approaches. A major effort will be also invested into a strong outreach component, designed to create local networks contributing to the work of each center, and to educate researchers throughout Europe to the new possibilities and concepts.\r\n","en":"Primary targets of FP6 are activities for the combat of multigenic complex diseases such as cancer, diabetes and heart diseases. These diseases, like many others, are caused by disturbances in the complex networks of biological processes in the organisms. 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While we plan to focus on cancer in our initial work, we expect this approach and infrastructure component to become a key instrument in improving diagnosis and therapy of many other complex diseases.\r\n\r\nThis proposal will unite the effort of groups at the forefront of systems biology and modelling, of functional genomics and some of the foremost centres of cancer research.\r\n\r\nMajor goals will be to integrate data and analysis resources available at the participating centres, as well as other centres world wide, to develop and use new mechanisms to identify the pathways likely to be most relevant to the problem domain (cancer), to incorporate these into the models, and to carry out benchmarking studies on the pilot scale to identify strength and weaknesses of current approaches. 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Systemic inflammation is a consequence of activation of the innate immune system. Recent studies have indicated that adipose tissue plays a major role in the secretion of inflammatory factors which have been called adipocytokines or adipokines. Also, the increased production rate of cytokines such as IL-6 or TNF-alpha have been implicated in the pathogenesis of cardiovascular complications and insulin resistance. However, the metabloic role and possible consequences of adipose tissue as a secretory organ in critically ill patients has not been investigated to date. For the present proposal we will test the hypothesis, that adipose tissue is one of the links between systemic inflammation causing insulin resistance in criticalla ill patients and low-grade inflammation causing insulin resistance in obesity. To test this obesity we will charaterize adipose tissue as a secretory organ using interstitial fluid sampling techniques and advanced pepide analysisi in critically ill patients and healthy controls.","en":"Systemic inflammation conributes to the development of multiple organ dysfunction, the major cause of mortality in patients with septic shock. Systemic inflammation is a consequence of activation of the innate immune system. Recent studies have indicated that adipose tissue plays a major role in the secretion of inflammatory factors which have been called adipocytokines or adipokines. Also, the increased production rate of cytokines such as IL-6 or TNF-alpha have been implicated in the pathogenesis of cardiovascular complications and insulin resistance. However, the metabloic role and possible consequences of adipose tissue as a secretory organ in critically ill patients has not been investigated to date. 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Mittels dieser neuen OP Technik sollen intraokulare Tumore entfernt werden können, für welche es derzeit keine Alternative zur Entfernung des gesamten Auges (Enukleation) gibt. \r\nIm Rahmen diese Projektes werden primär die Grundlagen für das neue Equipment (Prototyp) entwickelt sowie in vitro Tests durchgeführt.","en":"Im Rahmen dieses Projektes soll eine innovative mikrochirurgische Laser-Operationsmethode entwickelt werden. 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Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie Graz","en":"Digitalisierung des analogen wissenschaftlichen Bildarchivs der Univ. Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie Graz"},"short":"Digitalisierung ","url":null,"abstract":{"de":"Das analoge Bildmaterial der Universitätsklinik für Kinderchirurgie besteht aus mehr als 20.000 Dias die aus dem Zeitraum 1977-2000 stammen. Das Bildmaterial dokumentiert mehrfach die Behandlungsmethoden, den Therapiefortschritt und das Endergebnis der Behandlung von Patienten mit allen vorstellbaren kinderchirurgischen Erkrankungen. Der besondere Wert des Archivs liegt nicht zuletzt darin, dass es vielfach Krankheiten enthält, die aufgrund der heutzuztage ausgezeichneten Pränataldiagnosktik und dem allgemeinene Rückgang an Geburten, heute kaum mehr zu sehen sind.\r\n\r\nDie Digitalisierung und Archivierung dieses Bildmaterials mit entsprechender Verknüpfung der Bilder mit Patientendaten und richtigen Diagnosen, wie dies bei uns seit dem Jahr 2001 mit allen neuen Bildern erfolgt, würde den Zugriff auf diese derzeit vergrabene Schatztruhe ermöglichen. Dies würde auch seltene Fehlbildungen bei Neugeborenen, seltene kinderchirurgische Problemfälle, sowie den Erfolg oder Misserfolg verschiedener Behandlungsmethoden, aufzeigen. Jedes Dia im Archiv ist mit dem Patientennamen, seinem Geburtstag, dem Aufnahmetag des Bildes und der dazugehörigen Diagnose versehen, sodass eine entsprechende Digitalisierung und Archivierung im Rahmen des Image Archivs möglich ist.","en":"Das analoge Bildmaterial der Universitätsklinik für Kinderchirurgie besteht aus mehr als 20.000 Dias die aus dem Zeitraum 1977-2000 stammen. Das Bildmaterial dokumentiert mehrfach die Behandlungsmethoden, den Therapiefortschritt und das Endergebnis der Behandlung von Patienten mit allen vorstellbaren kinderchirurgischen Erkrankungen. 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